Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Nachtzüge: European Sleeper in den Startlöchern

Mit European Sleeper geht in Kürze ein neuer Nachtzug-Anbieter an den Start. Im ersten Schritt soll eine Verbindung zwischen Berlin und Brüssel aufgenommen werden. Die Verlängerung über Dresden nach Prag ist bereits angekündigt. Am 25. bzw. 26. Mai 2023 sollen die ersten Züge zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Belgien rollen. European Sleeper ist kein Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern lässt die Fahren von konzessionierten EVUs mit angemietetem Wagenmaterial durchführen. Die Verlängerung bis Prag hat auch zur Folge, dass man mit Regiojet zusammenarbeiten möchte, um weitere Anschlüsse anbieten zu können. Auf dem Weg nach Brüssel wird man unter anderem in Amsterdam einen Zwischenstopp einlegen.

weiterlesen »

Flughafen BER meldet schwarze Zahlen

Erstmals seit dem Start des Flughafens Berlin-Brandenburg will die Betreibergesellschaft im Jahr 2022 einen Gewinn geschrieben haben. Das Geschäftsergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen lag bei 57 Millionen Euro. In den Jahren zuvor war man tief in den roten Zahlen. Wesentliche Grundlage für das gute Jahresergebnis war die Verdoppelung des Fluggastaufkommens gegenüber 2021 auf fast 20 Mio. Passagiere, die die Erlöse aus dem Flughafenbetrieb um rund 40 Prozent ansteigen ließ. Zusammen mit den Erlösen aus Grundstücksverkäufen in Höhe von fast 180 Mio. Euro entstand so ein Umsatz von 594 Mio. Euro. „Im Geschäftsjahr 2022 ist uns ein wichtiger Schritt zur finanziellen Stabilisierung der Flughafengesellschaft gelungen. In einem kontinuierlichen operativen Optimierungsprozess haben wir 20 Mio. Passagieren einen gegenüber dem Vorjahr weiter verbesserten Service anbieten können und unsere operativen Umsatzerlöse gesteigert. Trotz der weiter bestehenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen erwarten wir in diesem Jahr ein Passagierwachstum von 10 bis 15 Prozent und damit insgesamt rund 23 Mio. Fluggäste“, so Geschäftsführerin Aletta von Massenbach.

weiterlesen »

LOI: Private Wings will fünf D328eco kaufen

Die deutsche Bedarfsfluggesellschaft Private Wings zeigt großes Interesse am Kauf von fünf Dornier D328eco, die von der Deutsche Aircraft produziert werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Zuge des Spatenstichs für das Werk in Leipzig bekanntgegben. Private Wings ist bereits Dornier-328-Operator. Es handelt sich allerdings um das aktuelle Modell, das noch vom nicht mehr existierenden Flugzeugbauer Fairchild-Dornier hergestellt wurde. Die Deutsche Aircraft beabsichtigt unter dem Markennamen D328eco eine modernisierte Variante auf den Markt zu bringen. Der potentielle Erstkunde soll nun Private Wings werden.

weiterlesen »

Klimaticket: Westbahn hatte bislang vier Millionen Fahrgäste

Der private Eisenbahnanbieter Westbahn hatte seit der Einführung des österreichischen Klimatickets rund vier Millionen Passagiere an Bord, die ihre Netzkarte genutzt haben. Der bundesweit gültige Fahrschein wurde am 26. November 2021 eingeführt. „Das KTÖ ist ein Erfolg, anders kann man es nicht sagen. Und wir bekommen laufend Rückmeldungen von unseren Kund:innen, wie gern sie es in der Westbahn nutzen.“, erläutert Bettina Praschinger, Marketingleiterin der Westbahn. „Durch das kostenlose Upgrade in die Comfort Class, die inkludierte Sitzplatzreservierung und die Möglichkeit, Westbahn zu sammeln – bei Nutzung des Relax Check-in übrigens sogar die doppelte Menge – sind wir von Wien bis Innsbruck für alle mit KTÖ erfreulich oft die erste Wahl. Falls jemand bis Rosenheim oder München unterwegs ist, gibt es als günstige Ergänzung zum KTÖ das KlimaPlus-Ticket. Klimaschutz ist oft einfacher, als man denkt – mit dem KTÖ geht er jedenfalls wirklich ganz unkompliziert.“

weiterlesen »

Urteil: Kooperation American Airlines/Jetblue muss aufgelöst werden

Seit einiger Zeit arbeiten American Airlines und Jetblue Airways zusammen. Die Kooperation muss aufgrund eines Beschlusses eines U.S.-Bezirksgerichts binnen 30 Tagen aufgelöst werden. Geklagt hatte das U.S.-Justizministerium, das steigende Preise und höhere Ticketpreise befürchtet. Betroffen ist die so genannte „Nordost-Allianz“, die die beiden Carrier vor einiger Zeit vereinbart haben. Das Justizministerium reichte im Jahr 2021 Klage ein, da man davon ausgegangen ist, dass sich die Zusammenarbeit nachteilig auf den Wettbewerb, den Service und die Preise auswirken wird. Da der umfangreiche Austausch von Flugplandaten sowie die Abstimmung dieser vorgesehen ist, sprach die öffentliche Hand von einer Defacto-Fusion. Die Entscheidung wird als Sieg für die Regierung Biden und als Sieg für den Wettbewerb in der Luftfahrtindustrie gewertet. American Airlines äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und prüft derzeit seine nächsten Schritte.

weiterlesen »

Portorož: Terminal muss saniert oder neugebaut werden

Eine Untersuchung des Untergrunds des Terminals des slowenischen Flughafens Portorož hat ergeben, dass es absinkt. Aus diesem Grund wollen die Eigentümer nun eine Sanierung oder aber einen Abriss samt Neubau vornehmen. Gegenüber der Tageszeitung „Delo“ bestätigte ein Sprecher, dass dies im Zuge einer geomechanischen Untersuchung festgestellt wurde. Die Entscheidung, ob Neubau oder Sanierung, ist noch nicht gefallen. Auch strebt man an die kurze Start- und Landebahn zu verlängern, da diese derzeit nur von wenigen Maschinentypen genutzt werden kann. Die notwendigen Genehmigungen hat man aber noch nicht.

weiterlesen »

Island: Niceair musste Konkurs anmelden

Das isländische Startup Niceair, das ein Netzwerk ab Akureyri aufziehen wollte, ist am Ende. Der Verwaltungsrat teilte mit, dass man Konkurs angemeldet hat. Zuvor zerbrach die Zusammenarbeit mit Hifly Malta, so dass man ohne Flugzeug dagestanden ist. Die Initiatoren räumen in ihrem Statement wie folgt ein: „Dies waren in jeder Hinsicht unkontrollierbare Gründe. Diese Schließung ist besonders tragisch, da es gute Gründe gab und die Erfahrung gezeigt hatte, dass es eine Grundlage für direkte internationale Flüge über Akureyri gab“.

weiterlesen »

Pfingstferien: München erwartet zwei Millionen Fluggäste

Die ab dem Flughafen München tätigen Fluggesellschaften haben für die bayerischen Pfingstferien rund 15.000 Starts und Landungen angemeldet. Angeboten werden Flüge zu etwa 200 Destinationen. Der Airport erwartet rund zwei Millionen Reisende. Über 1.700 Mal starten in den Pfingstferien Flugzeuge zu insgesamt 43 Destinationen in Italien, Spanien und Frankreich. Warme Temperaturen versprechen auch Ägypten, Griechenland und die Türkei. Insgesamt 826 Maschinen steuern diese Länder von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, die in den Pfingstferien insgesamt 583 Mal bedient werden. Zu den beiden Urlauberhochburgen Mallorca sowie Antalya starten in den Ferien ab München insgesamt 173 Maschinen bzw. 155 Flugzeuge. Sehr gefragt sind Flüge vom Münchner Airport Richtung Nordamerika: Allein 384 Maschinen heben während der Ferien zu insgesamt 16 Zielen in den USA und in Kanada ab. Nach Rio de Janeiro in Brasilien führen während der Ferien sieben Flüge. 150 Flüge heben in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand ab. 108 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien.

weiterlesen »

Flughafen Zürich erhält Zuschlag für den Betrieb des Natal Airports

Die Flughafen Zürich AG hat im Rahmen eines öffentlichen Bieterverfahrens den Zuschlag für den Betrieb des Airports von Natal erhalten. Zuletzt hatte dieser etwa 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr. Der neu erworbene Flughafen Natal ergänzt das bestehende Portfolio der Flughafen Zürich AG in Brasilien – bestehend aus den Mehrheitsbeteiligungen in Florianópolis, Vitória sowie Macaé – optimal und ermöglicht die Nutzung von Synergien, so die Flughafen Zürich AG. Derzeit geht man davon aus, dass der entsprechende Vertrag noch in diesem Jahr unterschrieben wird. Die Dauer der Konzession beträgt 30 Jahre. Die Übernahme der Betriebsverantwortung wird für das Jahr 2024 erwartet. Es werden keine Ausbauinvestitionen während der Konzessionsdauer verlangt und es stehen lediglich kleinere Ersatzinvestitionen an. Der Flughafen verfügt gegenwärtig über eine Kapazität von ungefähr 6.5 Millionen Passagieren pro Jahr. Mit dem Abschluss der Konzessionsvereinbarung wird eine einmalige Konzessionsabgabe von BRL 320 Mio. (rund CHF 58 Mio.) geleistet. Zusätzlich wird ab dem 5. Kalenderjahr nach Vertragsabschluss eine jährliche Umsatzabgabe fällig.

weiterlesen »

Umfrage: Österreicher mehrheitlich gegen Gastro-Zwangstrinkgeld

So genannte Servicepauschalen wurden in Österreich schleichend von immer mehr Unternehmen eingeführt. Die Gegenleistung ist völlig unklar, jedoch erhöhen diese die Einnahmen der Firmen. Seit einigen Wochen zeigt sich dieses Phänomen auch in der Gastronomie. Selbst ein Würstelstand in Wien hat damit begonnen der Kundschaft ein Zwangstrinkgeld direkt auf die Rechnung aufzuschlagen. Damit sorgte der Standler durchaus für Aufsehen, jedoch ist er kein Einzelfall. Tagesmedien berichten von immer mehr Lokalen, die unter Bezeichnungen wie Servicepauschale oder Trinkgeldpauschale ihren Kunden ein zusätzliches Körberlgeld, auf das zumeist in den Speisekarten bzw. im Aushang nicht hingewiesen wird, abzuluchsen. Das auf Gastronomie spezialisierte Magazin Falstaff hat bereits eine Umfrage durchgeführt. Diese ergab, dass sich rund 78 Prozent der Teilnehmer gegen verpflichtendes Trinkgeld ausgesprochen haben. Weiters: „Trinkgeld wird jedoch regelmäßig und gerne gegeben. Allerdings möchten die Menschen selbst über die Höhe entscheiden und sehen Trinkgeld als freiwillige Anerkennung für gutes Service und hohe Qualität. Mehr als drei Viertel der Befragten geben regelmäßig zehn Prozent Trinkgeld. Über 14 Prozent erkennen die Leistung des Personals mit 15 Prozent und mehr an. Auch wenn das Service nicht ganz zur Zufriedenheit war, geben 65 Prozent noch immer Trinkgeld. Nur 35 Prozent verweigern das Trinkgeld, wenn der Lokalbesuch nicht ihren Erwartungen entspricht“.

weiterlesen »