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Hotelvereinigung kritisiert Berechnungsgrundlage der Tourismus-Inflation

Der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), Walter Veit, fordert eine grundlegende Revision der Darstellung von Preissteigerungen im heimischen Beherbergungswesen. Laut Veit werde die Branche zu Unrecht als Inflationstreiber stigmatisiert, während die tatsächlichen Ursachen in den massiv gestiegenen Vorleistungskosten liegen. Ein wesentlicher Kritikpunkt der ÖHV ist, dass Qualitätsverbesserungen in der offiziellen Statistik oft fälschlicherweise als reine Teuerung gewertet werden. Investitionen in moderne Wellnessbereiche oder gehobene Gastronomieangebote stellen laut Veit eine Produktaufwertung dar, die von den Gästen gezielt nachgefragt wird, und dürfen nicht mit klassischen Preisaufschlägen für identische Leistungen gleichgesetzt werden. Zusätzliche Wirtschaftsdaten unterstreichen die Diskrepanz zwischen den sektoralen Kostensteigerungen und dem allgemeinen Verbraucherpreisindex. Während globale Waren wie Unterhaltungselektronik oder Textilien durch Importe aus Fernost preisdämpfend wirken, ist das Gastgewerbe primär von inländischen Kostenfaktoren abhängig. In den vergangenen Jahren stiegen die Ausgaben für Lebensmittel, Energie und Bauleistungen in Österreich überdurchschnittlich an. Besonders die hohen Lohnabschlüsse und die damit verbundenen Lohnnebenkosten belasten die personalintensive Hotellerie. Branchenkenner weisen darauf hin, dass Hotels diese Kostensteigerungen nur bedingt an die Gäste weitergeben können, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit gegenüber günstigeren Destinationen im Mittelmeerraum nicht zu gefährden. Die Hotelvereinigung sieht die Politik in der Pflicht, durch gezielte Entlastungen den Preisdruck zu mindern. Konkret fordert Veit eine Senkung der Lohnnebenkosten sowie günstigere Energietarife für kleine und mittlere Unternehmen. Aktuelle Analysen der Statistik Österreich zeigen zwar eine robuste Nachfrage bei den Inlandsnächtigungen, doch die Rentabilität vieler Betriebe steht aufgrund der hohen Zinslast für getätigte Investitionskredite unter Druck. Die Branche betont, dass ohne eine spürbare Senkung der administrativen und steuerlichen Lasten

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Rekordergebnis auf der Stuttgarter CMT 2026 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

Die CMT 2026 in Stuttgart hat ihre Position als weltweit führende Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit mit einem neuen Besucherrekord untermauert. Insgesamt rund 268.000 Gäste besuchten das ausgebuchte Messegelände während der neuntägigen Laufzeit, was einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Messegeschäftsführer Roland Bleinroth zog eine positive Bilanz und verwies darauf, dass Reisen für die Bevölkerung trotz der aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage einen unverzichtbaren Stellenwert behalte. Mit 1.660 Ausstellern und einem Rahmenprogramm von 720 Veranstaltungen bot die Messe eine umfassende Plattform für Urlaubsziele, Caravaning-Neuheiten und Outdoor-Aktivitäten. Neben dem Publikumszuspruch verzeichnete die CMT 2026 eine wachsende Bedeutung im B2B-Sektor. Das Fachbesucherprogramm wurde um 20 neue Veranstaltungen erweitert, wobei der Austausch zwischen Wirtschaft und Politik im Vordergrund stand. Zum Messestart betonte Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Tourismus, die tragende Rolle kleiner und mittelständischer Betriebe für die ökonomische Entwicklung. Auch die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut unterstrich die Funktion der Tourismusbranche als wichtigen Arbeitgeber und Motor für regionale Wertschöpfungsketten. Fachkongresse wie der Future Tourism Congress oder der CycleTourismSummit lieferten dabei Impulse für die strategische Ausrichtung der Branche. Im Bereich Caravaning und Camping bestätigte sich der anhaltende Trend zum Urlaub auf vier Rädern. Rund 1.200 Fahrzeuge wurden in den Hallen präsentiert, wobei die Aussteller von einer hohen Kaufbereitschaft und konkreten Geschäftsabschlüssen berichteten. Besonders technische Innovationen und Lösungen zur Autarkie von Fahrzeugen standen im Fokus des Interesses. Auch die Tochtermessen für Golf- und Wellnessreisen sowie Kreuzfahrt- und Schiffsreisen verzeichneten am zweiten Wochenende eine hohe Frequenz. Als Partnerland des Jahres präsentierte sich

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Embraer präsentiert Neuerungen auf der Singapore Airshow 2026

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat seine Teilnahme an der zehnten Ausgabe der Singapore Airshow angekündigt, die vom 3. bis 8. Februar 2026 stattfindet.  Das Unternehmen nutzt die internationale Plattform, um seine Marktposition im asiatisch-pazifischen Raum zu festigen und aktuelle Fluggerät-Modelle vorzustellen. Im Fokus stehen das Verkehrsflugzeug E195-E2 sowie das militärische Transportflugzeug KC-390 Millennium. Diese Präsenz unterstreicht die strategische Neuausrichtung des Konzerns, der in den letzten Jahren bedeutende Verträge in der Region abschließen konnte, darunter die Flottenexpansion der Fluggesellschaft Scoot und die Bestellung von 15 Einheiten des Typs E190-E2 durch die japanische All Nippon Airways (ANA). Zusätzliche Branchenanalysen belegen, dass Embraer seine Infrastruktur in Asien massiv ausgebaut hat, um den spezifischen Anforderungen des regionalen Marktes gerecht zu werden. So wurde in Singapur der erste Full-Flight-Simulator für die E2-Serie in der Region in Betrieb genommen, während in Neu-Delhi ein neues Büro die Aktivitäten auf dem indischen Subkontinent koordiniert. Besonders im Bereich Verteidigung und Sicherheit forciert das Unternehmen die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Ein Beispiel hierfür ist die strategische Kooperation mit der indischen Mahindra Group für das Transportflugzeugprogramm der indischen Luftwaffe sowie Vereinbarungen mit der südkoreanischen Beschaffungsbehörde DAPA. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die KC-390 als moderne Alternative zu etablierten taktischen Transportern zu positionieren. Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf der Sparte Urban Air Mobility. Die Tochtergesellschaft Eve Air Mobility wird über den Fortschritt ihres elektrischen vertikal startenden Fluggeräts (eVTOL) berichten. Nach dem erfolgreichen Erstflug eines unbemannten Prototyps im Dezember 2025 ist für das Jahr 2026 eine intensive Testphase geplant. Dabei steht

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Ausweitung staatlicher Fördergelder für die technische Vorfeld-Infrastruktur an deutschen Flughäfen

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat die Fortführung und inhaltliche Erweiterung eines Förderprogramms zur technischen Modernisierung der Flugzeugabfertigung an deutschen Verkehrsflughäfen bekannt gegeben. Im Zentrum der staatlichen Unterstützung steht die Ausrüstung der Vorfelder mit stationären Bodenstromanlagen sowie sogenannten Pre-Conditioned-Air-Systemen (PCA). Diese Technologien ermöglichen es, Flugzeuge während der Standzeit am Boden mit Elektrizität und klimatisierter Luft zu versorgen, ohne dass die bordeigenen Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units) betrieben werden müssen. Durch diese Umstellung wird eine signifikante Reduktion der Lärmbelastung und des lokalen Schadstoffausstoßes auf dem Flughafengelände angestrebt, was unmittelbar die Arbeitsbedingungen für das Bodenpersonal verbessert. Zusätzliche Daten des Flughafenverbandes ADV verdeutlichen die bisherige Reichweite der Initiative: Seit dem Start im Jahr 2023 flossen bereits knapp 24 Millionen Euro an 26 Akteure an insgesamt 21 Standorten. Mit diesen Mitteln wurden über 215 neue Bodenstromeinheiten beschafft. Die nun beschlossene mehrjährige Ausgestaltung des Programms soll den Betreibern die notwendige Planungssicherheit für komplexe öffentliche Vergabeverfahren geben. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration von PCA-Anlagen technisch besonders anspruchsvoll ist, da sie entweder fest in die Fluggastbrücken integriert oder über unterirdische Kanäle direkt zu den Parkpositionen geführt werden müssen, was umfangreiche Tiefbaumaßnahmen auf dem Vorfeld erfordert. Neben der reinen Beschaffung von Hardware sieht das aktualisierte Programm erstmals auch Mittel für Forschungs- und Entwicklungsprojekte vor. Damit sollen innovative Technologien zur Marktreife geführt werden, die eine noch effizientere Energieübertragung zwischen Terminal und Flugzeug sicherstellen. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, betonte, dass diese Investitionen für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland essenziell seien. Moderne Infrastruktur am Boden verkürzt nicht

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Luftverkehrswirtschaft diskutiert beim Neujahrsempfang über Wettbewerbsfähigkeit

Rund 150 Fach- und Führungskräfte der nationalen und internationalen Luftfahrtbranche kamen diese Woche im Hilton Frankfurt Airport Hotel zum gemeinsamen New Year’s Event 2026 zusammen. Die vom Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) und dem Airline Operators Committee Frankfurt (AOC FRA) organisierte Veranstaltung markierte gleichzeitig den Auftakt zum 75-jährigen Bestehen des BARIG. Vertreter von Fluggesellschaften, Flughafenbetreibern sowie aus Politik, Zoll und Bundespolizei nutzten das Treffen, um die strategischen Weichenstellungen für das laufende Geschäftsjahr zu erörtern. Im Fokus standen dabei vor allem die Sicherung der operativen Stabilität und die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort Deutschland. Zusätzliche Recherchen zur aktuellen Branchensituation verdeutlichen den hohen Kostendruck, unter dem deutsche Flughäfen im internationalen Vergleich stehen. In den Redebeiträgen forderten Branchenvertreter wie Michael Hoppe (BARIG) und Dr. Pierre Dominique Prümm (Fraport AG) eine deutliche Reduzierung von Wettbewerbsnachteilen. Insbesondere die Belastung durch nationale Alleingänge bei Abgaben und Gebühren wird als Risiko für die Drehkreuzfunktion Frankfurts gesehen. Der hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori signalisierte Unterstützung und verwies auf Bestrebungen zur Senkung der Luftverkehrssteuer sowie auf geplante Entlastungen bei den Luftsicherheits- und Flugsicherungskosten. Das Ziel sei eine Steigerung des Umsetzungstempos bei der Digitalisierung von Zoll- und Frachtprozessen. Die operative Komplexität des Frankfurter Flughafens erfordert laut Klaus Marx (AOC FRA) eine immer engere Abstimmung zwischen Airlines, Behörden und Dienstleistern. Diese Zusammenarbeit wird im Jahr 2026 durch großflächige Investitionen in die Infrastruktur flankiert, etwa durch den fortschreitenden Bau des Terminals 3 und die Implementierung neuer Sicherheitstechnologien. Aletta von Massenbach, CEO der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH und Präsidentin des Flughafenverbands

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Flughafen Berlin Brandenburg erreicht neue Zertifizierungsstufe im Energiemanagement

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) hat als erster deutscher Verkehrsflughafen das Level 4 der „Airport Carbon Accreditation“ (ACA) erreicht. Diese Einstufung durch den internationalen Flughafenverband ACI Europe belegt eine strukturelle Weiterentwicklung im betrieblichen Ressourcenmanagement. Die offizielle Vorstellung der Zertifizierung erfolgte im Roten Rathaus in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner. Mit dem Aufstieg in diese Stufe verpflichtet sich die Betreibergesellschaft FBB zur Einhaltung eines strategischen Plans, der über die reine Erfassung direkter Emissionen hinausgeht und auch vor- sowie nachgelagerte Prozesse der Lieferkette in das Monitoring einbezieht. Zusätzliche Daten zur technischen Umsetzung zeigen, dass der Flughafen seit Anfang 2025 die Nutzung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Parkhäuser massiv ausgeweitet hat. Weitere Freiflächenanlagen entlang der Flugbetriebsflächen sollen bis 2030 folgen, um die Eigenversorgung mit Strom zu erhöhen. Durch operative Optimierungen, wie die Umstellung auf LED-Technik im Terminal 1 sowie die nächtliche Dimmung der Befeuerungsanlagen, konnte der Stromverbrauch bereits um etwa 4,5 Millionen Kilowattstunden reduziert werden. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch eine forcierte Elektrifizierung des Fuhrparks auf dem Vorfeld, wo mittlerweile über 120 Ladepunkte für Bodenverkehrsdienste zur Verfügung stehen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Zertifizierung unterstreicht die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts im internationalen Vergleich. Bürgermeister Wegner betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, den BER als leistungsstarkes Drehkreuz für die Metropolregion und Ostdeutschland weiter auszubauen und mehr internationale Direktverbindungen zu akquirieren. Die Geschäftsführung der FBB unter Aletta von Massenbach verfolgt das Ziel, die betrieblichen Emissionen bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gegenüber dem Referenzwert von 2010 zu senken. Hierfür wurden partnerschaftliche Verträge mit ansässigen

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Portugals Flughäfen verzeichnen neues Rekordjahr bei den Passagierzahlen

Die portugiesische Flughafenlandschaft hat das Jahr 2025 mit einem historischen Höchstwert abgeschlossen. Nach aktuellen Daten der Vinci Group, die über die Betreibergesellschaft ANA das nationale Flughafennetz verwaltet, wurden insgesamt 72,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einer Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber dieser Entwicklung war der Flughafen Humberto Delgado in Lissabon, der mit 36,1 Millionen Fluggästen und einem Plus von 2,9 Prozent seine Position als wichtigstes Drehkreuz des Landes festigte. Besonders im Segment der Langstreckenverbindungen nach Asien und Lateinamerika verzeichnete der Standort Lissabon eine überdurchschnittliche Dynamik. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die wachsende Bedeutung der regionalen Verkehrsstandorte für die portugiesische Wirtschaft. Der Flughafen Porto registrierte 16,9 Millionen Passagiere, was einem Zuwachs von 6,3 Prozent entspricht. Dieses Wachstum ist primär auf das erweiterte Angebot von Billigfluggesellschaften sowie neue Transatlantikverbindungen zurückzuführen. Auch der Flughafen Faro an der Algarve konnte mit 10,4 Millionen Fluggästen ein solides Plus von 5,8 Prozent verbuchen. Den prozentual stärksten Anstieg verzeichnete jedoch Madeira: Mit über 5,6 Millionen Passagieren wuchs der Verkehr auf der Insel um 12 Prozent, während die Azoren mit 3,3 Millionen Passagieren ein moderateres Wachstum von 2,7 Prozent aufwiesen. Branchenexperten führen die positive Bilanz auf eine gezielte Erweiterung des Streckennetzes und die Kapazitätsoptimierung an den bestehenden Terminals zurück. Trotz der anhaltenden Debatten über den Standort eines neuen Großflughafens in der Region Lissabon konnte die vorhandene Infrastruktur durch prozessuale Verbesserungen die gestiegene Nachfrage bewältigen. Die Zunahme der Direktverbindungen aus Nordamerika und dem Mittleren Osten hat Portugal zudem als Transitpunkt für Reisende zwischen den Kontinenten gestärkt. Der Luftverkehrssektor

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Kapazitätserweiterung am Flughafen Belgrad nach Passagierrekord

Der Flughafen Belgrad Nikola Tesla hat das Jahr 2025 mit einem neuen Rekordergebnis von 8,9 Millionen Passagieren abgeschlossen. Laut Daten des Betreibers Vinci Airports entspricht dies einer Steigerung von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Parallel dazu stieg die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen um 3,9 Prozent auf insgesamt 89.480 Starts und Landungen. CEO Chivoine Rem sieht in diesen Zahlen eine Bestätigung für die laufenden Modernisierungsmaßnahmen. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, wurde im November 2025 mit einer Terminalerweiterung um 5.350 Quadratmeter begonnen. Das Projekt umfasst drei neue Gates, zusätzliche Fluggastbrücken sowie vier neue Parkpositionen für Flugzeuge, um die Abfertigungskapazitäten kurzfristig zu erhöhen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Neuausrichtung des serbischen Drehkreuzes im internationalen Streckennetz. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Langstreckenverbindungen, wobei die Einführung einer direkten Route nach Toronto als zentrales Projekt für das Jahr 2026 gilt. Gleichzeitig wird das Mittelstreckennetz massiv erweitert: Neue Ziele wie Teneriffa, Sevilla, Santorini und Baku sollen die Konnektivität Südosteuropas verbessern. Die nationale Fluggesellschaft Air Serbia spielt dabei eine Schlüsselrolle, da sie Belgrad verstärkt als Transferknoten zwischen Westeuropa und dem Nahen sowie Fernen Osten positioniert. Experten weisen darauf hin, dass die Modernisierung der Start- und Landebahnen sowie der Neubau der zweiten Piste bereits die betriebliche Flexibilität bei schlechten Wetterbedingungen erheblich gesteigert haben. Wirtschaftlich basiert die Entwicklung auf einem 2018 unterzeichneten Konzessionsvertrag über 25 Jahre zwischen dem serbischen Staat und Vinci Airports. Der Investitionsplan sieht Gesamtausgaben von rund 730 Millionen Euro vor. Ziel ist es, die jährliche Kapazität bis zum Jahr 2043 auf 15 Millionen

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Tui erweitert Kooperation mit Ryanair am Flughafen Torp Sandefjord

Der Reisekonzern Tui verstärkt seine Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Ryanair auf dem norwegischen Markt und weitet das Angebot an Pauschalreisen ab dem Flughafen Torp Sandefjord erheblich aus. Diese strategische Entscheidung ist Teil einer großangelegten Initiative von Tui, das Segment der Pauschalreisen auf Basis von Linienflügen massiv auszubauen. Durch die Verknüpfung der flexiblen Flugpläne von Ryanair mit dem Hotelportfolio von Tui erhalten Reisende mehr Optionen bei der Gestaltung ihrer Aufenthaltsdauer und Abflugzeiten. Das neue Programm umfasst Ziele in Italien, Spanien, Großbritannien, Lettland und Polen, wobei der Fokus sowohl auf klassischen Ferienregionen als auch auf dem wachsenden Markt für Städtereisen liegt. Zusätzliche Marktanalysen zur Luftverkehrsstruktur in Norwegen zeigen, dass der Flughafen Torp Sandefjord als wichtigste Alternative zum Osloer Hauptflughafen Gardermoen fungiert. Durch die neuen Verbindungen nach Bergamo und Pisa in Italien, Danzig und Krakau in Polen sowie Riga in Lettland zielt Tui auf eine preisbewusste Kundschaft ab, die kurze Kultur- und Städtereisen bevorzugt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration von Low-Cost-Carriern in klassische Pauschalreiseangebote ein notwendiger Schritt ist, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber individuellen Online-Buchungen zu sichern. Das Modell des sogenannten „Dynamic Packaging“ ermöglicht es dem Reiseveranstalter, tagesaktuelle Flugpreise direkt in die Urlaubspakete einzurechnen. Wirtschaftlich betrachtet festigt Tui mit diesem Schritt seine Marktposition in Nordeuropa und reagiert auf ein verändertes Buchungsverhalten. Laut aktuellen Daten von Tui Norway fordern Urlauber zunehmend maßgeschneiderte Konzepte abseits starrer wöchentlicher Charterrhythmen. Die Kooperation mit Ryanair erlaubt es dem Unternehmen, Kapazitäten ohne das finanzielle Risiko eigener Flugzeuge zu skalieren und gleichzeitig die Auslastung der unter Vertrag stehenden Hotelkapazitäten

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Ausbau des Streckennetzes: Easyjet kündigt neue Sommerverbindungen für 2026 an

Die Fluggesellschaft Easyjet hat ihr Flugprogramm für den Sommer 2026 um drei neue Verbindungen ab dem Vereinigten Königreich erweitert. Im Fokus der Expansion stehen die Flughäfen Newcastle und Manchester, von denen aus künftig verstärkt Ziele in Italien und Portugal angesteuert werden. Ab dem 30. März 2026 wird Newcastle zweimal wöchentlich mit dem Flughafen Rom-Fiumicino verbunden, pünktlich zum Beginn des Osterreiseverkehrs. Ab dem 22. Juni 2026 folgt eine ebenfalls zweimal wöchentliche Verbindung von Newcastle nach Lissabon. Beide Routen werden jeweils montags und freitags bedient, um insbesondere Kurzurlauber und Städtereisende anzusprechen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Airline zeigen, dass die Eröffnung der neuen Basis in Newcastle eine zentrale Rolle für die Marktpräsenz in Nordengland spielt. Neben den Städtezielen wird ab dem 3. Juli 2026 eine neue Direktverbindung von Manchester nach Bari in Süditalien aufgenommen. Diese Expansion findet im Rahmen des 30-jährigen Firmenjubiläums von Easyjet statt. Für die Sommersaison 2026 plant das Unternehmen sein bisher umfangreichstes Flugprogramm mit einer Gesamtkapazität von über 50 Millionen Sitzplätzen im gesamten britischen Streckennetz. Aktuell bedient die Fluggesellschaft 22 Flughäfen im Vereinigten Königreich und unterhält ein Netzwerk von mehr als 640 Routen zu über 140 internationalen Zielen. Wirtschaftlich verknüpft die Airline den Ausbau des Flugplans eng mit ihrem hauseigenen Reiseveranstalter Easyjet holidays. Die neuen Strecken nach Rom, Lissabon und Bari sind bereits als Pauschalreisen inklusive Hotel und Transfer buchbar. Branchenanalysen zufolge zielt dieser Schritt auf eine stärkere Kundenbindung im Bereich der Freizeit- und Pauschalreisen ab, um gegenüber klassischen Reiseveranstaltern Marktanteile zu gewinnen. Durch die Konzentration auf Abflüge

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