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Schülerprojekt verbindet Wiener Kultur mit internationaler Hilfe

Die Tourismusschulen Modul der Wirtschaftskammer Wien setzen im Februar 2026 die Tradition des „Theaterhotels“ fort. Bei dieser seit 18 Jahren bestehenden Initiative handelt es sich um die größte Schul-Charity Österreichs, die vollständig von Schülern organisiert und durchgeführt wird. Schauplatz der zweitägigen Veranstaltung ist das Trend-Hotel Savoyen Vienna. Das Projekt dient als praktisches Prüfungsfeld für angehende Touristiker, die dabei alle Bereiche von der Eventlogistik über das Marketing bis hin zur gastronomischen Betreuung unter Realbedingungen abdecken. Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf fließen direkt in das Hilfsprojekt „Stein auf Stein“, welches den Bau von Häusern für bedürftige Familien im indischen Dorf Lankevani Dibbi unterstützt. Das Programm für das Jahr 2026 umfasst zwei hochkarätige Veranstaltungen. Den Auftakt bildet am Freitag, den 20. Februar, ein literarisch-philosophisches Genuss-Dinner mit dem Schauspieler Cornelius Obonya. Unter dem Titel „Platon und Schnabeltier gehen in eine Bar“ erwartet die Gäste eine Kombination aus Bühnenkunst und einem mehrgängigen Menü. Am darauffolgenden Samstag findet eine Matinee als „Tribute to Otto Tausig“ statt. Hierbei präsentiert eine John Lennon Tribute Band gemeinsam mit Andy Baum ein Konzertprogramm rund um die Musik der Beatles. Die logistische Koordination dieser Programmpunkte sowie die technische Leitung obliegen den Schülern der Abschlussklassen, die damit ihre Kompetenzen im Destinations-, Event- und Reisemanagement unter Beweis stellen. Hinter der Veranstaltung steht ein detailliertes pädagogisches Konzept des Modul, der ältesten Tourismusschule im deutschsprachigen Raum. Während sich ein Teil der Schüler auf das Tourismusmarketing und den Kartenverkauf konzentriert, erarbeiten andere Gruppen unter der Leitung des Fachvorstands die kulinarischen Konzepte und Regiepläne. Diese Verzahnung von

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Verwaltung von Fundgegenständen am Flughafen Brüssel erreicht neues Rekordniveau

Der Flughafen Brüssel verzeichnete im Jahr 2025 mit 24,4 Millionen Passagieren ein deutliches Verkehrsplus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Zunahme der Passagierfrequenz spiegelt sich auch in der Bilanz des schulinternen Fundbüros wider: Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 31.861 Gegenstände als verloren oder liegengelassen registriert. Statistisch gesehen geraten damit bei täglich durchschnittlich 67.000 Reisenden unzählige persönliche Besitztümer in den Verwaltungsapparat des Airports. Die Erfolgsquote bei der Rückführung ist dabei je nach Kategorie unterschiedlich; insgesamt konnten 23 Prozent der Fundstücke erfolgreich an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden. Besonders bei identifizierbaren Objekten wie Laptops und Ausweisdokumenten liegt die Rückgabequate deutlich höher. Die operative Analyse zeigt, dass die Sicherheitskontrollen der kritischste Punkt für den Verlust privater Gegenstände sind. Rund zwei Drittel aller Funde werden in diesem Bereich sichergestellt, was den Flughafen dazu veranlasst, die Passagiere verstärkt zur Kontrolle der genutzten Kunststoffwannen aufzufordern. Die Bearbeitungszeit für gemeldete Verluste beträgt im Durchschnitt lediglich drei Tage. Während Kleidung, Schmuck und Ausweise die Statistik anführen, finden sich unter den registrierten Objekten auch ungewöhnliche Stücke wie Musikinstrumente oder medizinische Prothesen. Die Koordination der Fundstücke erfolgt über eine digitale Plattform, wobei offizielle Dokumente nach einer Aufbewahrungsfrist von einem Monat an die Bundespolizei überstellt werden. Nach Ablauf einer sechsmonatigen Lagerfrist werden nicht abgeholte Güter einer umfassenden Verwertung zugeführt. Elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Computer werden an spezialisierte Organisationen übergeben, die diese für soziale und Bildungseinrichtungen aufbereiten. Im Jahr 2025 wurden allein über 660 hochwertige elektronische Geräte auf diesem Weg weitergegeben. Flüssigkeiten und ungeöffnete Pflegeprodukte, die aufgrund der Luftsicherheitsbestimmungen nicht

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Turkish Airlines und Air Montenegro vereinbaren umfassende Codeshare-Partnerschaft

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines festigt ihre Marktstellung auf dem Balkan durch ein neues Codeshare-Abkommen mit der staatlichen Air Montenegro. Ziel der Kooperation ist es, die Flugverbindungen zwischen der Türkei und Montenegro deutlich effizienter zu gestalten und Reisenden eine höhere Flexibilität bei der Flugplanung zu bieten. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Turkish Airlines ihre Flugnummern auf die von Air Montenegro durchgeführten Verbindungen zwischen Istanbul und den montenegrinischen Städten Tivat sowie Podgorica setzen. Dies ermöglicht Passagieren aus der Region einen nahtlosen Zugang zum globalen Drehkreuz in Istanbul, von wo aus Anschlüsse in über 300 Ziele weltweit bestehen. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Relevanz dieser Zusammenarbeit für beide Unternehmen. Während Turkish Airlines ihre Kapazitäten auf den Routen nach Montenegro optimiert, erhält Air Montenegro durch den Zugriff auf das Streckennetz des Partners direkten Anschluss an wichtige Destinationen wie Dubai und Baku. Branchenkenner weisen darauf hin, dass diese Partnerschaft insbesondere für den Wirtschaftsstandort Montenegro von Bedeutung ist, da die nationale Airline so ihre internationale Reichweite ohne die Anschaffung zusätzlicher Langstreckenflugzeuge massiv ausbauen kann. Istanbul fungiert dabei als entscheidende Brücke zwischen Europa und Asien, was den Handels- und Tourismusfluss zwischen den beiden Nationen stärkt. Die wirtschaftliche Bedeutung Montenegros als Reiseziel hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, was die Nachfrage nach stabilen Linienverbindungen befeuert. Durch das Abkommen profitieren Fluggäste von vereinheitlichten Buchungsprozessen und einer koordinierten Gepäckabfertigung auf den gemeinsamen Strecken. CEO Bilal Ekşi betont, dass die Kooperation über den reinen Passagiertransport hinausgeht und Synergien für den regionalen Handel schafft. Für Air Montenegro stellt die Partnerschaft einen

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Wizz Air baut Osteuropa-Netz am Flughafen Köln/Bonn mit Chișinău weiter aus

Die Fluggesellschaft Wizz Air intensiviert ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn und nimmt ab dem 23. Mai 2026 eine neue Direktverbindung in die Republik Moldau auf. Zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Samstag, wird die Hauptstadt Chișinău angeflogen. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bewertet die Aufnahme der Verbindung als Bestätigung der erfolgreichen Kooperation, nachdem die Airline erst im vergangenen Herbst an den Standort zurückgekehrt war. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa zweieinhalb Stunden, wobei moderne Maschinen vom Typ Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung der Airline verdeutlichen, dass Wizz Air Köln/Bonn gezielt als Drehkreuz für den Verkehr nach Südosteuropa positioniert. Neben Chișinău folgen in kurzem Abstand weitere Destinationen: Ab dem 2. Juni 2026 wird Podgorica in Montenegro viermal pro Woche bedient. Damit ergänzt die Airline ein bereits bestehendes Portfolio, das seit Ende 2025 die Hauptstädte Bukarest, Skopje, Tirana sowie die bosnische Stadt Tuzla umfasst. Diese Expansion zielt primär auf den wachsenden Markt für ethnischen Reiseverkehr sowie auf preisbewusste Städtereisende ab, die neue Ziele abseits der klassischen westlichen Tourismuszentren suchen. Wirtschaftlich profitiert der Flughafen Köln/Bonn von der hohen Taktdichte und der Auslastung durch den Low-Cost-Carrier, während die Republik Moldau als aufstrebendes Ziel für Kulturreisen und den Weinhandel gilt. Chișinău fungiert dabei als das ökonomische Zentrum des Landes und bietet Anschluss an bedeutende Agrar- und Weinregionen. Die eingesetzte Airbus-A320-Familie, insbesondere der A321neo, zeichnet sich durch eine hohe Sitzplatzkapazität aus, was die Wettbewerbsfähigkeit auf diesen Nischenrouten stärkt. Experten weisen darauf hin, dass die Stabilität dieser

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Flughafen Frankfurt testet drahtlose Übertragung von Boarding-Durchsagen

Am Flughafen Frankfurt hat am Mittwoch ein Pilotprojekt zur Verbesserung der akustischen Informationsübermittlung begonnen. In Kooperation mit dem Flughafenbetreiber Fraport und namhaften Technologieunternehmen wie Google, Samsung und der Bluetooth Special Interest Group werden Durchsagen am Flugsteig A direkt auf die Endgeräte der Passagiere übertragen. Zum Einsatz kommt dabei der neue Bluetooth-Standard „Auracast“, der es ermöglicht, Audiosignale simultan an eine unbegrenzte Anzahl von Empfängern in der direkten Umgebung zu senden. Der Testlauf ist zunächst auf zwei Gates beschränkt und erfordert die aktive Zustimmung der Nutzer über deren Smartphones, Kopfhörer oder kompatible Hörsysteme. Die technische Umsetzung erfolgt durch die Einbindung spezialisierter Steuerungssysteme der Firma Sittig Technologies, die für die Automatisierung von Flughafendurchsagen zuständig ist. Ziel des Versuchs ist es, die Informationsbarrieren für Reisende mit Hörbeeinträchtigungen abzubauen. Bisher stellt die Geräuschkulisse in großen Terminals eine erhebliche Herausforderung für die Sprachverständlichkeit dar, da herkömmliche Lautsprechersysteme oft durch Echoeffekte und Umgebungslärm überlagert werden. Durch die digitale Direktübertragung landet die Information ohne Qualitätsverlust unmittelbar im Ohr des Fluggastes, was die Verlässlichkeit bei wichtigen Durchsagen zum Boarding oder zu kurzfristigen Gate-Wechseln steigert. Branchenexperten sehen in dem Frankfurter Projekt einen wegweisenden Schritt für die internationale Luftfahrt. Die „Auracast“-Technologie, die Teil des Bluetooth-LE-Audio-Standards ist, gilt als Nachfolger klassischer Induktionsschleifen, die bisher in öffentlichen Gebäuden für Hörgeräteträger installiert wurden. Der Vorteil der neuen Lösung liegt in der breiten Kompatibilität mit moderner Unterhaltungselektronik. Da immer mehr Smartphones und kabellose In-Ear-Kopfhörer den Standard unterstützen, erreicht das System eine deutlich größere Zielgruppe als bisherige Nischenlösungen. Fraport nutzt den Testzeitraum, um die Stabilität der

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Ryanair verzeichnet Passagierwachstum trotz Gewinnrückgang im dritten Quartal

Die Ryanair Holdings plc hat am 26. Januar 2026 ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres vorgelegt. Trotz eines Anstiegs der Passagierzahlen um 6 Prozent auf 47,5 Millionen sank der bereinigte Gewinn nach Steuern (PAT) von 149 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 115 Millionen Euro. Als Hauptgrund für diesen Rückgang um 22 Prozent nennt das Unternehmen den Wegfall von Entschädigungszahlungen für Lieferverzögerungen bei Flugzeugen, die im Vorjahr das Ergebnis gestützt hatten. Der Gesamtumsatz stieg hingegen um 9 Prozent auf 3,21 Milliarden Euro, was auf leicht höhere Durchschnittspreise und solide Einnahmen aus Zusatzverkäufen zurückzuführen ist. Ein besonderer Belastungsfaktor im aktuellen Bericht ist eine außerordentliche Rückstellung in Höhe von 85 Millionen Euro. Diese bezieht sich auf eine Strafe der italienischen Wettbewerbsbehörde AGCM in Gesamthöhe von 256 Millionen Euro. Die Behörde kritisiert Ryanairs Direktvertriebsmodell, das Reisebüros und Vermittler teilweise ausschließt. Konzernchef Michael O’Leary bezeichnete die Strafe als „grundlos“ und verwies auf ein Urteil des Berufungsgerichts Mailand vom Januar 2024, welches das Modell als vorteilhaft für Verbraucher bestätigte. Ryanair hat Rechtsmittel eingelegt und zeigt sich zuversichtlich, die Strafe in der Berufung abzuwenden. In Bezug auf die Flottenplanung meldet Ryanair Fortschritte. Bis Ende Dezember 2025 befanden sich 206 Boeing 737 „Gamechanger“ im Dienst, die restlichen vier Maschinen der aktuellen Bestellung werden bis Ende Februar erwartet. Für den Sommer 2026 kündigte die Airline bereits 106 neue Routen und drei neue Basen in Rabat, Tirana und Trapani an. Strategisch verlagert der Konzern Kapazitäten weg von Hochkostenstandorten wie Deutschland und Österreich hin zu Märkten wie Schweden, Italien

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Friedrichshafen verzeichnet hohes Verkehrsaufkommen zum Weltwirtschaftsforum 2026

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos hat im Januar 2026 erneut zu einer signifikanten Auslastung der Infrastruktur am Bodensee-Airport Friedrichshafen geführt. Der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands registrierte während der Konferenzwoche rund 150 zusätzliche Flugbewegungen. Internationale Delegationen und Wirtschaftsvertreter nutzten den Standort aufgrund seiner geografischen Nähe zur Schweiz als zentralen logistischen Knotenpunkt. Die Flugbewegungen umfassten dabei eine breite Palette an Flugzeugtypen, von Privatjets bis hin zu größeren Regierungsmaschinen, wobei die weitesten Anreisen aus Regionen wie Dubai, Argentinien und Hawaii erfolgten. Zusätzliche meteorologische Faktoren in der Bodenseeregion verstärkten das Aufkommen am Flughafen Friedrichshafen weiter. Aufgrund hartnäckiger Nebelbänke an benachbarten Flugplätzen und Regionalflughäfen in der Schweiz und Süddeutschland mussten zahlreiche Maschinen nach Friedrichshafen ausweichen. Der Flughafen profitierte hierbei von seinem modernen Instrumentenlandesystem (ILS), das auch bei schwierigen Sichtverhältnissen einen sicheren Betrieb gewährleistete. Branchenberichten zufolge dient der Flughafen in solchen Phasen oft als wichtigster Ausweichstandort für den Verkehr nach Davos, da die Kapazitäten direkt in der Schweiz während des Forums meist vollständig ausgeschöpft sind. Die operative Abwicklung des erhöhten Verkehrsaufkommens erfolgte ohne die Rekrutierung von externem Zusatzpersonal. Um die Spitzenzeiten bei der Abfertigung und im Sicherheitsbereich zu bewältigen, wurden Mitarbeiter aus der Verwaltung flexibel in den operativen Betrieb integriert. Geschäftsführer Detlef Schäfer betonte die Leistungsfähigkeit des bestehenden Teams, das eine reibungslose Abwicklung der Sonderflüge sicherstellte. Diese personelle Flexibilität gilt am Bodensee-Airport als wesentlicher Standortvorteil, um kurzfristige Lastspitzen bei internationalen Großereignissen effizient abzufangen, ohne die laufenden Betriebskosten dauerhaft zu steigern. Der Bodensee-Airport Friedrichshafen blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und festigt durch solche Einsätze seine Rolle

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Neue Flugverbindung zwischen Wien und Jerewan durch FlyOne Armenia

Der Flughafen Wien erweitert sein Streckennetz in Richtung Kaukasus. Ab dem 3. April 2026 nimmt die Fluggesellschaft FlyOne Armenia regelmäßige Direktflüge zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und Jerewan auf. Die Airline, die damit erstmals auf dem österreichischen Markt operiert, setzt für diese Verbindung ein Flugzeug vom Typ Airbus A320 ein. Zunächst startet der Betrieb mit einer wöchentlichen Frequenz, die bereits ab Juni 2026 auf drei Flüge pro Woche ausgebaut werden soll. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, betont, dass diese neue Verbindung den Point-to-Point-Verkehr stärkt und Reisenden in die touristisch wachsende Region mehr Flexibilität bietet. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die strategische Bedeutung dieser Route für den Wirtschaftsstandort Wien. Der Flughafen Jerewan fungiert zunehmend als wichtiger Umsteigeknoten für Reisen in den Nahen Osten und nach Zentralasien. FlyOne Armenia, ein Tochterunternehmen der moldauischen FlyOne, hat in den letzten Jahren seine Flotte konsequent modernisiert und nutzt den Airbus A320 aufgrund seiner Kapazität von rund 180 Sitzplätzen als Standardgerät für europäische Mittelstrecken. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Flugzeiten – mit einem späten Eintreffen in Jerewan kurz vor Mitternacht – speziell darauf ausgelegt sind, Anschlüsse an das regionale Netzwerk der Airline zu ermöglichen. Armenien verzeichnete zuletzt ein signifikantes Wachstum im internationalen Tourismussektor. Die Hauptstadt Jerewan, die zu den ältesten kontinuierlich bewohnten Städten weltweit zählt, bietet mit dem Platz der Republik und der monumentalen Kaskade architektonische Anziehungspunkte. Jenseits der urbanen Zentren ist das Land für seine UNESCO-Weltkulturerbestätten bekannt, darunter das Kloster Geghard und die Kathedrale von Etschmiadsin. Mit der neuen Verbindung wird die Anbindung an den

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Stadtrat in Amsterdam erwägt vollständiges Verbot für Hochseekreuzfahrtschiffe

In der niederländischen Metropole Amsterdam hat sich die Debatte um die Zukunft des Kreuzfahrttourismus massiv verschärft. Während ursprüngliche Planungen lediglich eine Verlegung des zentralen Kreuzfahrtterminals bis zum Jahr 2035 in Randgebiete vorsahen, prüft der Stadtrat nun ein generelles Verbot für Hochseekreuzfahrtschiffe im gesamten Stadtgebiet. Hintergrund dieser Entwicklung ist eine aktuelle Machbarkeitsstudie zur Verlagerung des bestehenden Passenger Terminal Amsterdam (PTA). Diese Untersuchung beziffert die Kosten für einen neuen Standort außerhalb des Zentrums auf mindestens 85 Millionen Euro. Angesichts dieser hohen finanziellen Belastung diskutieren die politischen Entscheidungsträger nun die radikale Option eines kompletten Banns, um die städtische Infrastruktur zu entlasten. Trotz der aktuellen Dynamik bleibt die Umsetzung dieser Pläne ungewiss, da im März 2026 Stadtratswahlen in Amsterdam anstehen. Branchenexperten und niederländische Medien weisen darauf hin, dass veränderte Mehrheitsverhältnisse nach dem Urnengang zu einer Kurskorrektur führen könnten. Bisher handelt es sich bei dem angestrebten Verbot lediglich um eine Absichtserklärung, über die vor den Wahlen keine endgültige Abstimmung mehr erfolgen soll. Dennoch würde Amsterdam mit einem solchen Schritt eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen. Selbst in Venedig, das für seine strengen Regularien bekannt ist, wurde kein Totalverbot verhängt, sondern lediglich die Größe der einlaufenden Schiffe drastisch begrenzt. Unabhängig von der Verbotsdiskussion greifen bereits jetzt einschneidende Maßnahmen zur Regulierung des Schiffsverkehrs. Die Stadt hat beschlossen, die jährlichen Anläufe am innerstädtischen Terminal nahe dem Hauptbahnhof auf maximal 100 zu halbieren. Zudem darf ab sofort nur noch ein Schiff gleichzeitig anlegen. Ein weiterer technischer Meilenstein ist die Einführung einer generellen Landstrompflicht am PTA-Terminal ab dem Jahr 2027. Da ein

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Bundesheer schließt Luftraumsicherungsoperation Daedalus26 erfolgreich ab

Das Österreichische Bundesheer hat die Luftraumsicherungsoperation Daedalus26 nach dem Ende des Weltwirtschaftsforums in Davos planmäßig beendet. Vom 19. bis 23. Jänner 2026 sicherten die Luftstreitkräfte den Luftraum über Westösterreich, um die internationale Großveranstaltung in der Schweiz vor Gefahren aus der Luft zu schützen. Aufgrund der geografischen Nähe von Davos zum österreichischen Staatsgebiet wurde in einem Radius von rund 46 Kilometern ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Während des Einsatzzeitraums verzeichneten die Radarsysteme 254 Flugbewegungen in der Sperrzone, wobei es zu drei Luftraumverletzungen kam, die ein direktes Einschreiten der Abfangjäger erforderlich machten. Insgesamt waren rund 1.150 Personen an der Operation beteiligt, darunter etwa 100 Milizsoldaten und 160 Zivilbedienstete. Die technische Ausstattung umfasste 21 Luftfahrzeuge, aufgeteilt in elf Flächenflugzeuge, darunter die Eurofighter-Abfangjäger, sowie zehn Hubschrauber der Typen S-70 Black Hawk und Agusta Bell 212. Ein wesentlicher Bestandteil der Mission waren die sogenannten Cross-Border Operations. Diese völkerrechtlich verankerten Verfahren erlauben es den Luftstreitkräften, verdächtige Flugzeuge auch über die Staatsgrenzen hinweg lückenlos zu verfolgen und an die Luftwaffe des Nachbarlandes zu übergeben. Generalmajor Gerfried Promberger betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung der hoheitlichen Luftraumüberwachung zur Wahrung der österreichischen Neutralität. Zusätzliche Recherchen belegen die Komplexität der bodengebundenen Infrastruktur während solcher Einsätze. Um eine lückenlose Erfassung von Tieffliegern im alpinen Gelände sicherzustellen, wurden mobile Radaranlagen und Fliegerabwehrsysteme auf Berggipfeln in Tirol und Vorarlberg stationiert. Diese taktische Aufstellung ergänzt das stationäre System „Goldhaube“ und sichert die Kommunikation über Richtfunkstrecken ab. Die logistische Vorbereitung begann bereits im Sommer 2025, wobei die Verlegung schwerer Geräte und die Errichtung der Feldlager bereits eine

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