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JetBlue beendet Flugverbindung zwischen New York und Amsterdam

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways hat die dauerhafte Einstellung ihrer Verbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und Amsterdam Schiphol bekannt gegeben. Damit endet eine der politisch brisantesten Flugrouten der letzten Jahre bereits zwei Jahre nach ihrer Aufnahme im August 2023. Der Entscheidung war ein langwieriger Streit um Start- und Landerechte (Slots) am kapazitätsbeschränkten Flughafen Schiphol vorausgegangen. Ursprünglich hatten die niederländischen Behörden JetBlue den Zugang verweigert, was zu diplomatischen Spannungen führte. Das US-Verkehrsministerium drohte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die niederländische KLM, bevor Ende 2023 eine vorübergehende Einigung erzielt werden konnte. Trotz der mühsam erkämpften Marktzugänge blieb der wirtschaftliche Erfolg der Route hinter den Erwartungen zurück. JetBlue macht hierfür den intensiven Wettbewerb durch die etablierten Partner KLM und Delta Air Lines sowie die hohen Betriebskosten in Amsterdam verantwortlich. Ein entscheidender Nachteil war zudem das eingesetzte Fluggerät: Während die Konkurrenz die Strecke mit Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 bediente, setzte JetBlue auf den kleineren Airbus A321neo. Mit weniger als 60.000 beförderten Passagieren in den ersten acht Monaten des Jahres lag die Auslastung deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Die freiwerdenden Slots in Schiphol werden nun neu vergeben, wobei Branchenexperten davon ausgehen, dass insbesondere Fluggesellschaften aus der Golfregion Interesse an einer Expansion zeigen könnten. JetBlue konzentriert seine europäischen Aktivitäten künftig verstärkt auf den Standort Boston, der als primäres Tor nach Europa fungieren soll. Von dort aus werden weiterhin Ziele wie London, Dublin und Mailand bedient. Für New York JFK bleiben im Ganzjahresbetrieb lediglich die Verbindungen nach London und Paris bestehen. Eine weitere Expansion in

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Kroatische Regierung beschließt umfangreiche Kapitalerhöhung für Croatia Airlines

Die kroatische Regierung hat weitreichende Finanzhilfen für die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines verabschiedet, um die Eigenkapitalbasis des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Wie das Kabinett in Zagreb unter Verkehrsminister Oleg Butković bestätigte, soll das Stammkapital der Airline bis Ende 2027 um insgesamt 148,8 Millionen Euro erhöht werden. Die Maßnahme setzt sich aus einer Barzuführung in Höhe von 70 Millionen Euro sowie der Umwandlung bestehender staatlicher Forderungen in Höhe von 78,8 Millionen Euro zusammen. Dieser strategische Schritt wurde bereits am 12. Dezember 2025 offiziell gebilligt und dient der Konsolidierung der Bilanz nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Der Prozess der Rekapitalisierung beginnt noch im laufenden Jahr 2025 mit der Konvertierung von zwei staatlichen Corona-Krediten im Gesamtwert von 43 Millionen Euro in Eigenkapital. Für das Jahr 2026 ist eine weitere Umwandlung von Krediten in Höhe von 43 Millionen Euro vorgesehen, ergänzt durch eine erste Barkapitalerhöhung von 35 Millionen Euro. Den Abschluss der Finanzierungsstrategie bildet eine finale Tranche im Jahr 2027, die erneut eine Barzahlung von 35 Millionen Euro umfasst. Die Mittel für das laufende Jahr werden durch Umschichtungen innerhalb des aktuellen Staatshaushalts bereitgestellt, während die zukünftigen Beträge in die Haushaltsplanungen der kommenden zwei Jahre einfließen sollen. Diese finanzielle Unterstützung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Croatia Airlines eine umfassende Erneuerung ihrer Flotte vorantreibt. Die Fluggesellschaft befindet sich mitten im Übergang zu einer einheitlichen Airbus A220-Flotte, was erhebliche Investitionskosten verursacht. Experten werten die Kapitalmaßnahme als notwendige Absicherung, um die Liquidität des Carriers während der Flottenumstellung zu gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber regionalen Billigfluganbietern

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Neue Linienverbindungen ab Flughafen Friedrichshafen durch Air Uniqon

Die neu gegründete „virtuelle“ Fluggesellschaft Air Uniqon wird ab Mitte Januar 2026 den regionalen Flugbetrieb am Bodensee-Airport Friedrichshafen aufnehmen. Das Unternehmen reagiert damit auf die seit dem Rückzug großer Fluggesellschaften entstandene Lücke in der Anbindung der Bodenseeregion an wichtige deutsche Wirtschaftszentren. Ab dem 12. Januar 2026 stehen insgesamt elf wöchentliche Verbindungen zu den Zielen Berlin, Düsseldorf und Hamburg im Flugplan. Das Konzept sieht vor, zunächst vier Rotationen nach Düsseldorf, vier nach Berlin und drei nach Hamburg durchzuführen, um Geschäftsreisenden und Touristen eine effiziente Reisealternative zum Schienenverkehr zu bieten. Für die Durchführung der Flüge greift Air Uniqon auf die operative Unterstützung der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air zurück. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs De Havilland Dash 8-400 mit einer Kapazität von 78 Sitzplätzen. Dieser Turboprop-Maschinentyp gilt als besonders geeignet für regionale Kurzstrecken, da er auch auf kleineren Flughäfen flexibel operieren kann. Der Erstflug ist für den frühen Morgen des 12. Januars nach Düsseldorf terminiert, gefolgt von der Aufnahme der Berlin-Route am selben Vormittag. Die Verbindung nach Hamburg wird schließlich am 13. Januar in den Betrieb integriert. Tickets für die neuen Strecken sind bereits über die unternehmenseigene Webseite sowie über das globale Distributionssystem Flexflight buchbar. Air Uniqon differenziert sein Angebot in den drei Tarifklassen Basic, Smart und Business, wobei die Einstiegspreise für einen einfachen Flug bei 99 Euro liegen. Durch die Anbindung an das GDS-System unter dem Code W2 ist die Airline zudem in allen gängigen Reisebüro-Buchungssystemen gelistet. Der Flughafen Friedrichshafen hofft durch diesen Zuwachs, die Passagierzahlen auf den innerdeutschen Routen

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RegioJet weitet Kapazitäten für den Weihnachtsreiseverkehr 2025 aus

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet reagiert auf die traditionell hohe Nachfrage während der bevorstehenden Feiertage mit einer signifikanten Kapazitätserweiterung in seinem Schienen- und Busnetz. Ab Freitag, dem 19. Dezember, bis Dienstag, dem 23. Dezember 2025, werden täglich hunderte zusätzliche Sitzplätze auf den wichtigsten Korridoren bereitgestellt. Besonders im Fokus steht dabei die stark frequentierte Ost-West-Magistrale von Prag über Ostrava nach Košice, die eine zentrale Rolle im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Tschechien und der Slowakei spielt. Trotz der zusätzlichen Wagenreihungen sind zahlreiche Verbindungen bereits jetzt vollständig ausgebucht. Das Unternehmen weist darauf hin, dass insbesondere die direkte Zugverbindung in die ukrainische Stadt Čop bis Weihnachten keine freien Plätze mehr bietet. Ähnlich hohe Auslastungsgrade verzeichnen die Strecken von Prag in Richtung Wien, Bratislava und Budapest. Um dem Ansturm gerecht zu werden, setzt RegioJet auf eine maximale Ausnutzung der Flotte, rät Fahrgästen jedoch dringend dazu, Restplatzkontingente und mögliche Stornierungen über das Online-Buchungssystem laufend zu prüfen. Neben dem Verkehr vor dem Heiligen Abend bereitet sich der private Bahnbetreiber auch auf die Rückreisewelle zum Jahreswechsel vor. Die Züge für den 28. und 29. Dezember sind bereits weitgehend reserviert. Für die Zeit nach den Neujahrsfeierlichkeiten plant RegioJet eine weitere Verstärkung der Verbindungen vom 2. bis zum 4. Januar 2026. Das Unternehmen empfiehlt Kunden, Fahrkarten für Rückfahrten unmittelbar zu erwerben, da die Nachfrage nach den Feiertagen erfahrungsgemäß das reguläre Angebot bei weitem übersteigt.

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United Airlines erweitert App-Funktionen für optimierte Passagierabläufe

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat ihr digitales Angebot umfassend aktualisiert und neue Funktionen in ihrer mobilen App freigeschaltet. Ein zentraler Bestandteil des Updates ist das sogenannte „Virtual Gate“, das Passagieren in Echtzeit anzeigt, welche Boarding-Gruppe aktuell zum Einstieg aufgerufen wird. Darüber hinaus liefert die Anwendung statistische Daten darüber, wie viele Fluggäste sich bereits an Bord der Maschine befinden. Diese Transparenz soll die Wartezeiten direkt am Flugsteig reduzieren und den Passagierfluss am Flughafen entzerren. Für Nutzer der exklusiven Flughafen-Lounges wurde das Feature „United Club closest and best“ eingeführt. Die Funktion leitet Reisende nicht nur zum nächstgelegenen United Club, sondern gibt auch Auskunft über dessen aktuelle Auslastung. Bei hoher Frequentierung schlägt die App weniger besuchte Alternativen vor. Dieser Dienst wird zunächst am Drehkreuz Chicago O’Hare pilotiert und soll im Laufe des Jahres 2026 an weiteren Standorten implementiert werden. Parallel dazu wurde der Koffer-Tracker optisch und funktional überarbeitet, um eine Paketverfolgung in Echtzeit zu ermöglichen, die dem Standard moderner Logistikdienstleister entspricht. Das Update berücksichtigt zudem spezifische Bedürfnisse von Reisenden mit Rollstühlen oder Kinderwagen durch personalisierte Statusberichte. Die App integriert nun verstärkt biometrische Boarding-Verfahren und automatisierte Erinnerungen an notwendige Reisedokumente. Am Zielort erhalten Nutzer detaillierte Informationen zur tatsächlichen Ankunftszeit, den lokalen Wetterbedingungen und Standorten für Sammeltaxis. Laut Unternehmensangaben nutzen bereits 84 Prozent aller Passagiere die App am Reisetag. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden die angezeigten Inhalte individuell auf die jeweilige Buchung zugeschnitten, um relevante Informationen proaktiv bereitzustellen.

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Mavi Gök Airlines setzt auf kontrolliertes Wachstum im deutschen Markt

Die türkische Fluggesellschaft Mavi Gök Airlines (MGA) hat ihre Strategie für die Sommersaison 2026 im deutschen Markt vorgestellt. Anstatt auf eine aggressive Expansion zu setzen, verfolgt das Unternehmen einen bedarfsorientierten Ansatz, der auf schrittweisen Kapazitätserhöhungen und einer ausgewogenen Routenplanung basiert. Ziel ist es, durch operative Zuverlässigkeit und eine stabile Markenpräsenz die langfristige Kontinuität im wettbewerbsintensiven Umfeld zwischen Deutschland und der Türkei zu sichern. Im Rahmen der ersten Phase stellt die Fluggesellschaft einen Teil ihrer Kapazitäten über direkte Online-Vertriebskanäle zur Verfügung. Betroffen sind ausgewählte Routen von den Flughäfen Nürnberg, Hannover, Köln/Bonn und Düsseldorf. Parallel dazu hat MGA Sitzplatzkontingente für Reiseveranstalter und Reisebüros freigeschaltet. Durch diese duale Vertriebsstrategie und die enge Kooperation mit strategischen Partnern will die Airline einen frühen Marktzugang sicherstellen und eine wettbewerbsfähige Preisstruktur anbieten. Eine Erhöhung der Frequenzen sowie der Anzahl der angeflogenen Ziele soll erst nach Auswertung des ersten Marktfeedbacks erfolgen. Chief Commercial Officer Günay Günay betonte die strategische Bedeutung Deutschlands und das Ziel eines kontrollierten Wachstums auf soliden Fundamenten. Um die Marktposition zu festigen, beteiligte sich das Management der Fluggesellschaft zuletzt an Fachveranstaltungen und Workshops an den Flughäfen Nürnberg und Köln/Bonn. In Gesprächen mit Flughafenbetreibern wurden dabei die aktuelle Marktdynamik sowie zukünftige Kooperationsmöglichkeiten analysiert. Mavi Gök Airlines, die als Tochtergesellschaft der Anex Tourism Group agiert, betreibt eine Flotte aus Boeing 737-800 und Boeing 777-300ER, um sowohl Kurz- als auch Langstreckensegmente abzudecken.

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Neuregelung der Steuerbegünstigung für Überstunden und Feiertagsarbeit in Österreich

Die österreichische Bundesregierung hat eine Einigung über die steuerliche Behandlung von Überstundenzuschlägen sowie der Arbeit an Sonn- und Feiertagen erzielt. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, begrüßte diesen Schritt als notwendiges Signal zur Belohnung von Arbeitsbereitschaft. Hintergrund der Neuregelung war unter anderem ein Urteil des Bundesfinanzgerichts, welches die bisherige Steuerbefreiung für Feiertagsarbeit vorübergehend außer Kraft gesetzt hatte. Durch die nun getroffene Klarstellung wird sichergestellt, dass das entsprechende Entgelt wieder steuerfrei bleibt, was insbesondere in der Dienstleistungsbranche für Entlastung sorgt. Für das Kalenderjahr 2026 sieht die Vereinbarung einen monatlichen Freibetrag von 170 Euro vor, der für bis zu 15 Überstunden gilt. Die Regelung soll im Jänner 2026 rückwirkend mit Beginn des Jahres gesetzlich verankert werden. Die Tourismusvertreter betonen, dass das Prinzip „Mehr Netto vom Brutto“ entscheidend für die Attraktivität der Branche sei. Neben der finanziellen Aufwertung für die Angestellten bietet die Maßnahme den Betrieben eine erhöhte Planungssicherheit bei der Gestaltung flexibler Arbeitszeitmodelle, die für den Hotel- und Gastgewerbesektor essenziell sind. Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie, bezeichnete die dauerhafte Befreiung der Feiertagsarbeit von der Lohnsteuer als einen Akt der Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten. Dennoch gibt es weiterführende Forderungen seitens der Wirtschaft: Kraus-Winkler wies darauf hin, dass auch bei Durchrechnungsmodellen und Pauschalen Nachbesserungen nötig seien, da diese durch die aktuelle Rechtsprechung eingeschränkt wurden. Die parlamentarische Umsetzung erfolgt über einen Initiativantrag in einer Sondersitzung, um den wirtschaftlichen Aufschwung und die Kaufkraft der Arbeitnehmer durch gezielte steuerpolitische Anreize zu stützen.

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Austrian Airlines weitet Sommerflugplan 2026 aus

Austrian Airlines hat eine deutliche Erweiterung des Flugangebots für die Sommersaison 2026 angekündigt. Rechtzeitig zum Start der Weihnachtsferien gab die Fluggesellschaft bekannt, das Programm um insgesamt 490 zusätzliche Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke aufzustocken. Der Sommerflugplan, der vom 29. März bis zum 24. Oktober 2026 gültig ist, umfasst insgesamt 133 Destinationen, davon 113 Kurz- und Mittelstrecken sowie 20 Langstreckenziele direkt ab Wien. Damit wächst das Gesamtportfolio im Vergleich zum Vorjahr um sechs Ziele an. Ein Schwerpunkt der Kapazitätserweiterung liegt auf dem Mittelmeerraum, wobei Italien mit 222 zusätzlichen Flügen den größten Zuwachs verzeichnet. Insgesamt werden zwölf italienische Städte bedient, darunter verstärkt Rom, Florenz und Lamezia Terme. Auch Sardinien rückt mit bis zu zehn wöchentlichen Verbindungen nach Olbia und Cagliari stärker in den Fokus. Spanien-Reisende profitieren von 120 zusätzlichen Flügen, wobei insbesondere die Frequenzen nach Valencia und Barcelona erhöht werden. Neu im spanischen Sommerprogramm sind zudem die Destinationen Bilbao und Alicante. Griechenland bleibt mit 21 angeflogenen Zielen eine tragende Säule im Ferienflugnetz der Austrian Airlines. Das Angebot wurde hier um 148 Flüge erweitert, wobei Kreta mit 19 wöchentlichen Verbindungen Spitzenreiter bleibt. Nach einer längeren Unterbrechung wird zudem Mytilini auf Lesbos wieder in das Streckennetz aufgenommen. Für Reisende, die kühlere Regionen bevorzugen, hält die Fluggesellschaft Verbindungen nach Island, Schottland und Norwegen bereit, darunter Ziele wie Reykjavik, Edinburgh, Tromsø und die Lofoten. Durch die Ausweitung der Flugzeiten in die Vor- und Nachsaison reagiert das Unternehmen auf die veränderten Reisegewohnheiten der Passagiere.

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United Airlines befördert elf Millionen Passagiere ab München

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat am Flughafen München einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Seit der Aufnahme des Flugbetriebs am bayerischen Drehkreuz im Jahr 1998 hat das Unternehmen insgesamt elf Millionen Passagiere befördert. Anlässlich dieses Jubiläums wurde am Dienstagnachmittag ein Fluggast auf der Verbindung nach Denver stellvertretend für die Kundenbasis mit einem Reisegutschein geehrt. United Airlines unterstreicht damit die langjährige Präsenz am Standort München, die vor beinahe drei Jahrzehnten mit Flügen nach Washington, D.C. begann. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft von München aus ein dichtes Streckennetz mit sechs täglichen Nonstop-Verbindungen zu wichtigen US-Drehkreuzen. Zu den ganzjährigen Zielen gehören Washington, D.C., New York/Newark, Chicago, Houston, Denver und San Francisco. Über diese Knotenpunkte bietet United Anschlussmöglichkeiten zu über 180 Destinationen auf dem amerikanischen Kontinent. Thomas Kube, Leiter der Routenentwicklung am Flughafen München, betonte die zentrale Rolle der Airline für die transatlantische Anbindung des Standorts und die konstant hohe Nachfrage im Langstreckensegment. United Airlines festigt mit diesen Zahlen ihre Position als US-Fluggesellschaft mit dem umfangreichsten Angebot auf dem deutschen Markt. Allein im Jahr 2024 wickelte das Unternehmen über 11.000 Flüge zwischen Deutschland und den USA ab. Dabei wurden mehr als 2,5 Millionen Passagiere transportiert sowie über 100.000 Tonnen Luftfracht befördert. Die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen München und der Airline gilt als eine der tragenden Säulen für den interkontinentalen Verkehr im süddeutschen Raum, wobei die Kapazitäten über die Jahre stetig ausgebaut wurden.

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Ende des roten Dauerblinkens: Niederösterreich rüstet 850 Windräder um

In Niederösterreich wird die nächtliche Lichtverschmutzung durch Windkraftanlagen drastisch reduziert. Wie LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf nach Verhandlungen mit führenden Energieunternehmen bekannt gab, startet die Umrüstung bestehender Anlagen auf eine bedarfsgerechte Nachtbefeuerung. Während für neue Windparks diese Technik bereits verpflichtend in den Genehmigungsbescheiden vorgeschrieben wird, haben sich die Betreiber der rund 850 bereits existierenden Windräder nun freiwillig zur technischen Anpassung bereit erklärt. Von dieser Maßnahme profitieren etwa eine Million Menschen, da die roten Warnlichter künftig nur noch dann aufleuchten, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert. Die rechtliche Grundlage für diesen Schritt schuf der Nationalrat im Jahr 2024, nachdem technische Fortschritte bei der Hinderniskennzeichnung sowie die Freigabe durch die Luftfahrtbehörde Austro Control die Voraussetzungen dafür geschaffen hatten. Die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung (BNK) nutzt Transpondersignale von Flugzeugen, um die Befeuerung nur im Bedarfsfall zu aktivieren. Diese Neuerung gilt als entscheidender Faktor, um die Akzeptanz der Windkraft in der Bevölkerung zu erhöhen, da das permanente Blinken in der Landschaft entfällt. Parallel zur Umrüstung hat die niederösterreichische Landesregierung mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ und SPÖ den Bau von drei neuen Windparks genehmigt. In Unterstinkenbrunn, Rustenfeld II und Deutsch-Wagram 2 entstehen insgesamt 22 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 160 Megawatt. Diese Projekte lösen Investitionen in der Höhe von etwa 250 Millionen Euro aus und stärken die regionale Wertschöpfung. Beteiligte Unternehmen wie die EVN Naturkraft, ImWind und Windkraft Simonsfeld betonten, dass der Ausbau der Kapazitäten notwendig sei, um die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu verringern und die regionale Stromversorgung für künftig rund 125.000 Haushalte sicherzustellen.

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