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Vereinigung Cockpit und Lufthansa Group nehmen Gespräche über Altersversorgung auf

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat das Angebot der Lufthansa Group angenommen, in Verhandlungen über die künftige Gestaltung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) für das fliegende Personal von Lufthansa und Lufthansa Cargo einzutreten. Ein erstes Treffen zwischen den Tarifpartnern ist bereits für die kommende Woche angesetzt. Hintergrund der Gespräche ist das Bestreben der Airline-Gruppe, die bestehenden Versorgungssysteme zu modernisieren und an aktuelle finanzmathematische Rahmenbedingungen anzupassen. Die VC betont jedoch, dass die Annahme des Gesprächsangebots zunächst lediglich dazu dient, sich das aktuelle Arbeitgeberangebot detailliert erläutern zu lassen, ohne dass damit eine inhaltliche Zustimmung verbunden ist. Die Position der Arbeitnehmervertreter bleibt unterdessen hart. VC-Präsident Dr. Andreas Pinheiro stellte klar, dass substanzielle Fortschritte nur erzielt werden können, wenn die Forderungen der im Jahr 2023 gegründeten Group-Tarifkommission (GTK) Berücksichtigung finden. Die GTK wurde eigens ins Leben gerufen, um die Interessen der Piloten über die verschiedenen Flugbetriebe der Lufthansa Group hinweg zu bündeln und eine einheitliche Verhandlungsstrategie zu gewährleisten. Laut VC-Führung ist nach der gegenwärtigen Informationslage noch keine wesentliche Veränderung im Angebot der Lufthansa erkennbar, die auf eine schnelle Einigung hindeuten würde. Die Gewerkschaft verweist zudem auf die jüngsten Arbeitskämpfe, die den Rückhalt der Belegschaft für die Forderungen nach einer stabilen Altersabsicherung verdeutlicht haben. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass die betriebliche Altersversorgung bei der Lufthansa seit Jahren ein zentraler Streitpunkt in den Tarifauseinandersetzungen ist. Während der Konzern die hohen Rückstellungen für die Rentenverpflichtungen in der Bilanz reduzieren und auf beitragsorientierte Systeme umstellen möchte, pochen die Piloten auf den Erhalt erworbener Leistungszusagen. Vergleichbare Verhandlungen in der Vergangenheit führten oft

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ITA Airways führt Miles & More als neues Loyalitätsprogramm ein

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways vollzieht am 1. April 2026 einen weiteren strategischen Schritt im Rahmen ihrer Integration in die Lufthansa Group. Ab diesem Datum wird Miles & More das offizielle Vielfliegerprogramm der Airline und löst damit bisherige Eigenlösungen ab. Passagiere der ITA Airways erhalten durch diesen Wechsel Zugang zu einem Netzwerk von weltweit 35 Partner-Airlines sowie über 135 Partnerunternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Mietwagen und Einzelhandel. Die Anmeldung zum Programm wird künftig direkt über die digitalen Kanäle der italienischen Fluggesellschaft möglich sein. Dieser Prozess markiert die Angleichung der italienischen Tochtergesellschaft an die Standards der Kernmarken der Lufthansa Group wie Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines. Teilnehmer des Programms können auf dem gesamten Streckennetz von ITA Airways Prämienmeilen sammeln und einlösen. Zudem besteht für Vielflieger die Möglichkeit, durch Flüge mit der italienischen Gesellschaft Statuspunkte zu erwerben, um einen Frequent Traveller, Senator oder HON Circle Status innerhalb der Lufthansa Group zu erreichen oder zu festigen. Um den Übergang für Bestandskunden der ITA Airways attraktiv zu gestalten, wurde die Durchführung eines Status Match angekündigt. Dabei wird der bereits bei der italienischen Airline erreichte Vielfliegerstatus in das entsprechende Pendant des Miles & More Programms überführt. Durch die Aufnahme der italienischen Destinationen und Langstreckenverbindungen wächst die Zahl der Miles & More Teilnehmer global auf rund 39 Millionen an. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Schritt die vertriebsseitige Integration von ITA Airways massiv beschleunigt. Die Nutzung einer einheitlichen Loyalitätsplattform ermöglicht es der Lufthansa Group, Synergien im Marketing und Kundenservice effizienter zu nutzen. ITA Airways profitiert hierbei

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Kostensteigerungen belasten Rekordergebnis am Flughafen Dortmund

Der Flughafen Dortmund hat für das Geschäftsjahr 2025 eine gemischte Bilanz vorgelegt. Zwar konnte der Airport mit insgesamt 3.242.569 Fluggästen einen neuen Passagierrekord aufstellen, doch spiegelte sich dieser Erfolg nicht in den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wider. Trotz der Kompensation erheblicher Kapazitätsstreichungen durch Ryanair und Eurowings, die zusammen einen Verlust von rund 560.000 Passagieren bedeuteten, rutschte das vorläufige Jahresergebnis deutlich ins Minus. Der Fehlbetrag weitete sich von 1,8 Millionen Euro im Vorjahr auf nunmehr 6,3 Millionen Euro aus. Auch das operative Ergebnis (EBITDA) sank massiv von 5,1 Millionen Euro auf lediglich 971.000 Euro, was die wirtschaftliche Drucksituation am Standort verdeutlicht. Als Hauptursache für die Bilanzverschlechterung identifizierte die Geschäftsführung überproportionale Kostensteigerungen im Personalbereich. Insbesondere die hohen Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst sowie der neue allgemeinverbindliche Tarif für Bodenabfertigungsdienste belasteten das Ergebnis. Rund 75 Prozent der Mehrausgaben entfielen auf diesen Sektor. Da diese Kostensteigerungen aufgrund bestehender Verträge und des Marktumfelds nicht unmittelbar an die Fluggesellschaften weitergegeben werden konnten, blieb die Umsatzsteigerung von lediglich 1,7 Prozent auf 49,81 Millionen Euro hinter der Ausgabenentwicklung zurück. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Regionalflughäfen derzeit verstärkt unter dem Druck steigender Standortkosten in Deutschland leiden, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem europäischen Ausland erschwert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Dortmund Airport dennoch eine zentrale Rolle im Low-Cost-Segment für das östliche Ruhrgebiet einnimmt. Um die Attraktivität des Standorts zu sichern, treibt die Flughafenleitung die Modernisierung der Infrastruktur voran. In der jüngsten Aufsichtsratssitzung wurde die Errichtung eines neuen Schnellladeparks für Elektrofahrzeuge beschlossen. Dieser Ladepark, der auf einem Parkplatz vor dem Verwaltungsgebäude entstehen soll, wird

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Hochklassiger Sportauftakt im Fürstentum Monaco für die Saison 2026

Das Fürstentum Monaco bereitet sich im April 2026 auf einen dichten Veranstaltungskalender vor, der den Stadtstaat erneut in den Fokus der weltweiten Sportöffentlichkeit rückt. Den Auftakt bildet das Monte-Carlo Rolex Masters, das vom 4. bis zum 12. April auf dem Gelände des prestigeträchtigen Monte-Carlo Country Club ausgetragen wird. Als Teil der ATP Tour Masters 1000 gilt dieses Sandplatzturnier als einer der wichtigsten Indikatoren für die Formkurve der Profis vor den French Open. Aufgrund des Status des Turniers wird die Teilnahme der geschlossenen Weltspitze erwartet. Die offizielle Setzliste wird am 10. März veröffentlicht, wobei die besondere Lage der Plätze unmittelbar am Mittelmeer traditionell für eine hohe mediale Präsenz und eine exklusive Zuschauerkulisse sorgt. Zusätzliche Recherchen unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Wochen für den lokalen Sektor. Die Hotellerie und Gastronomie in Monte-Carlo verzeichnen für den Zeitraum der Sportevents regelmäßig eine Vollauslastung. Neben dem Tennissport steht Ende des Monats der Motorsport im Mittelpunkt. Vom 24. bis zum 26. April findet die 15. Ausgabe des Historischen Grand Prix von Monaco statt. Diese vom Automobile Club de Monaco (ACM) organisierte Veranstaltung wird im Zweijahresrhythmus durchgeführt und nutzt den legendären Stadtkurs, der zu weiten Teilen noch der ursprünglichen Streckenführung von 1929 entspricht. Die Rennen sind in verschiedene Epochen unterteilt, was es ermöglicht, die technische Entwicklung von Vorkriegswagen bis hin zu Formel-1-Boliden der 1980er Jahre im direkten Wettbewerb zu beobachten. Der Historische Grand Prix fungiert zudem als logistischer und organisatorischer Vorlauf für den darauffolgenden Großen Preis von Monaco der modernen Formel 1. Die Aufbauarbeiten für die Tribünen

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Finnair investiert in großem Umfang in neue Embraer-Flotte

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat mit dem brasilianischen Flugzeugbauer Embraer eine weitreichende Vereinbarung über die Modernisierung ihrer Regionalflotte getroffen. Der Vertrag umfasst bis zu 46 Flugzeuge des Typs E195-E2, wobei 18 Festbestellungen bereits feststehen. Zusätzlich sicherte sich die Airline Optionen für 16 weitere Maschinen sowie Kaufrechte für 12 zusätzliche Einheiten. Diese Investition gilt als eine der größten in der über 100-jährigen Geschichte der Fluggesellschaft und ist ein zentraler Bestandteil der Strategie zur Stärkung des europäischen Netzwerks. Die Auslieferung der neuen Jets, die in einer Konfiguration mit 134 Sitzplätzen betrieben werden, soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 beginnen. Der Embraer E195-E2 wird bei Finnair die älteren Modelle der E190-Generation ersetzen, die derzeit primär auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Skandinaviens und nach Mitteleuropa eingesetzt werden. Die neuen Maschinen zeichnen sich durch eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit aus und verbrauchen bis zu 35 Prozent weniger Treibstoff als ihre Vorgänger. Für Passagiere bietet das Modell durch die 2-2-Bestuhlung ohne Mittelsitze sowie die leiseste Kabine im Segment der Single-Aisle-Jets einen gesteigerten Komfort. Branchenanalysten werten diesen Schritt als notwendige Reaktion auf den intensiven Wettbewerb im europäischen Luftraum, da die E2-Serie aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit eine präzisere Anpassung an die schwankende Marktnachfrage ermöglicht. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Finnair mit dieser Flottenentscheidung ihre Position als führende Netzwerk-Airline in Nordeuropa festigt. Während die Langstreckenflotte bereits modernisiert wurde, schließt der Embraer-Deal nun die Lücke im Regionalsegment. Finnair-CEO Turkka Kuusisto betonte, dass die neuen Flugzeuge die Wettbewerbsfähigkeit durch niedrigere Betriebskosten und eine hohe operative Flexibilität massiv steigern werden. Embraer,

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Flughafen Hannover erwartet zur Osterreisezeit deutliches Passagierplus

Der Flughafen Hannover bereitet sich mit dem Beginn der Osterferien und dem gleichzeitigen Start des Sommerflugplans 2026 auf die erste intensive Reisephase des Jahres vor. Die Betreibergesellschaft rechnet bis zum Ende der Ferienzeit in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit einem Aufkommen von insgesamt rund 750.000 Fluggästen. Als verkehrsreichster Einzeltermin wird der Ostersonntag prognostiziert, an dem mehr als 20.000 Reisende über das niedersächsische Drehkreuz abgefertigt werden sollen. Um diesen Ansturm zu bewältigen, wurden die operativen Kapazitäten bei der Sicherheitskontrolle und beim Bodenpersonal entsprechend hochgefahren, um die Wartezeiten trotz des hohen Volumens stabil zu halten. Zusätzliche Marktanalysen zeigen, dass der touristische Schwerpunkt weiterhin massiv auf der Mittelmeerregion liegt. Insbesondere die Türkei, Mallorca und die griechischen Inseln verzeichnen eine ungebrochen hohe Buchungsnachfrage. Um der gesteigerten Kapazitätsanforderung gerecht zu werden, hat der Ferienflieger Tuifly sein Programm für die Osterzeit um über 30 Sonderflüge zu Destinationen in Spanien und Griechenland erweitert. Diese Zusatzrotationen werden vornehmlich mit Flugzeugen des Typs Boeing 737-800 durchgeführt. Branchenexperten werten diese kurzfristigen Aufstockungen als Zeichen für eine robuste Erholung des Pauschalreisemarktes im norddeutschen Raum, der durch das große Einzugsgebiet des Flughafens Hannover bis nach Westfalen und Thüringen reicht. Der neue Sommerflugplan 2026 bringt zudem eine dauerhafte Erweiterung des Streckennetzes mit sich. Die Fluggesellschaft Eurowings baut ihre Präsenz am Standort Hannover aus und nimmt neue Direktverbindungen nach Nizza an der Côte d’Azur sowie nach Alicante an der Costa Blanca auf. Ergänzt wird dieses Angebot durch saisonale Flüge nach Glasgow, womit der Flughafen auch die Anbindung an den britischen Markt stärkt. Im Bereich der

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Marabu erweitert Flugangebot ab Hamburg um vier saisonale Destinationen

Die Fluggesellschaft Marabu, die als Schwestergesellschaft des Ferienfliegers Condor agiert, weitet ihr Streckennetz am Flughafen Hamburg im Jahr 2026 signifikant aus. Das Unternehmen plant die Einführung von vier neuen saisonalen Verbindungen, die unterschiedliche Schwerpunkte in Südeuropa und Nordafrika setzen. Den Auftakt bilden im Frühjahr die Destinationen Agadir in Marokko sowie Santa Cruz de la Palma auf den Kanarischen Inseln. Beide Ziele werden mit jeweils zwei wöchentlichen Umläufen bedient. Strategisch sieht die Planung vor, diese Routen nicht nur im Sommerhalbjahr anzubieten, sondern sie als feste Bestandteile auch in den kommenden Winterflugplan 2026/27 zu integrieren, um eine ganzjährige Auslastung der Maschinen zu fördern. Zusätzliche Recherchen in den Buchungssystemen ergeben, dass Marabu ab Juli 2026 eine wöchentliche Verbindung nach Preveza/Lefkada in Griechenland aufnimmt. Diese Destination gilt als wichtiges Tor zur ionischen Küste und wird verstärkt von Individualtouristen nachgefragt. Zudem wird zwischen Mai und Oktober die italienische Hafenstadt Triest angeflogen. Die Entscheidung für Triest unterstreicht die Bemühungen der Airline, neben klassischen Badezielen auch kulturell bedeutsame Regionen in das Portfolio aufzunehmen, die als Ausgangspunkte für Kreuzfahrten oder Rundreisen in der Adria-Region dienen. Branchenbeobachter werten diesen Ausbau als Versuch, Marktanteile am Hamburger Standort gegenüber Mitbewerbern wie Eurowings oder Ryanair zu sichern. Technisch setzt die Fluggesellschaft bei allen neuen Verbindungen auf Flugzeuge des Typs Airbus A320neo. Diese Maschinen sind für Kurz- und Mittelstrecken konzipiert und bieten eine moderne Kabinenausstattung, die dem Standard der Condor-Gruppe entspricht. Marabu nutzt dabei Synergien mit der Muttergesellschaft, insbesondere im Bereich der Bodenabfertigung und beim Vertrieb der Tickets über etablierte Reiseveranstalter. Da die

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KLM setzt Flugverbindungen in den Nahen Osten vorübergehend aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat angekündigt, ihre Flugverbindungen nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie nach Riad und Dammam in Saudi-Arabien bis mindestens zum 17. Mai 2026 einzustellen. Als Grund für diese weitreichende Entscheidung nennt das Unternehmen eine Neubewertung der regionalen Sicherheitslage. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit internationalen Sicherheitsbehörden und dem niederländischen Außenministerium, da die politischen Spannungen im Nahen Osten derzeit keine verlässliche Flugplanung für den zivilen Luftverkehr zulassen. Betroffene Passagiere werden von der Airline kontaktiert und haben Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises oder eine Umbuchung auf spätere Termine. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der Luftfahrtallianz SkyTeam verdeutlichen, dass KLM mit dieser Entscheidung auf eine allgemeine Verschärfung der Sicherheitsrisiken im Golfraum reagiert. Branchenexperten weisen darauf hin, dass insbesondere die Überflugrechte und die Stabilität der Luftkorridore über dem Persischen Golf derzeit kritisch geprüft werden. Während andere europäische Fluggesellschaften wie die Lufthansa-Gruppe ihre Flugpläne teilweise noch aufrechterhalten, wählt KLM einen vorsorglichen Ansatz, um operative Risiken für Besatzung und Fluggerät zu minimieren. Die Aussetzung betrifft sowohl die direkten Passagierflüge als auch Teile der Luftfrachtkapazitäten, was kurzfristige Auswirkungen auf die Lieferketten zwischen Europa und der Golfregion haben könnte. Wirtschaftlich bedeutet dieser Schritt für KLM einen erheblichen Einnahmeausfall auf strategisch wichtigen Routen, die traditionell eine hohe Auslastung im Geschäftsreiseverkehr und im Transitbereich aufweisen. Das Drehkreuz Amsterdam Schiphol verliert durch den vorübergehenden Stopp wichtige Anschlussverbindungen nach Südostasien und Afrika, die üblicherweise über die Standorte in Saudi-Arabien und Dubai koordiniert werden. Die Konzernleitung beobachtet die Situation täglich neu und behält sich vor, den

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Ryanair rechnet mit baldiger Zertifizierung der Boeing 737 Max 10

Die irische Fluggesellschaft Ryanair geht davon aus, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA die Zertifizierung für das Flugzeugmodell Boeing 737 Max 10 im dritten Quartal des Jahres 2026 abschließen wird. Dies erklärte Konzernchef Michael O’Leary am Rande einer Branchenkonferenz in Brüssel. Trotz der Verzögerungen bei früheren Modellvarianten und internen Qualitätssicherungen beim Hersteller Boeing hält O’Leary an dem Zeitplan fest, die ersten Maschinen dieses Typs ab Anfang 2027 in die aktive Flotte zu übernehmen. Die Auslieferungen sind ein zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie von Ryanair, um die Kapazitäten auf hochfrequentierten europäischen Strecken massiv auszubauen. Die Boeing 737 Max 10 ist die größte Variante der Max-Serie und bietet Platz für bis zu 230 Passagiere, was eine deutliche Steigerung gegenüber den bisher genutzten Modellen darstellt. Zusätzliche Branchenanalysen ergeben, dass Ryanair insgesamt 150 Festbestellungen für diesen Typ sowie Optionen für weitere 150 Maschinen platziert hat. Der Gesamtwert des Auftrags wird nach Listenpreisen auf über 40 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei für Großkunden wie Ryanair erhebliche Rabatte üblich sind. Die Einführung der Max 10 soll es der Fluggesellschaft ermöglichen, die Stückkosten pro Sitzplatz weiter zu senken und so die Wettbewerbsfähigkeit im Segment der Billigflieger zu stärken. Der Zertifizierungsprozess durch die FAA wird von der gesamten Luftfahrtindustrie genau beobachtet, da Boeing nach technischen Zwischenfällen in der Vergangenheit unter verschärfter Aufsicht steht. Experten weisen darauf hin, dass die Max 10 strukturelle Änderungen am Fahrwerk und den Notausstiegen aufweist, um die höhere Passagierkapazität und das größere Gewicht sicher zu bewältigen. Ryanair hat in Erwartung der neuen Maschinen bereits weitreichende Vorbereitungen in der

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EuGH erklärt deutsche Trassenpreisbremse im Schienenverkehr für unvereinbar mit EU-Recht

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in einem wegweisenden Urteil in Luxemburg die deutsche Regelung zur Deckelung von Trassenpreisen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) für europarechtswidrig erklärt. Die Richter stellten fest, dass die im deutschen Eisenbahnregulierungsgesetz verankerte Trassenpreisbremse gegen den Grundsatz der Unabhängigkeit der Infrastrukturbetreiber verstößt.  Nach Auffassung des Gerichts schreibt die deutsche Gesetzgebung eine zu starre mathematische Formel für die Berechnung der Entgelte vor. Dies entziehe den Betreibern wie der DB InfraGO den notwendigen unternehmerischen Spielraum, um die Entgelte eigenverantwortlich festzulegen und so die tatsächlichen Kosten der Infrastrukturnutzung abzubilden. Zusätzliche Recherchen im europäischen Eisenbahnrecht verdeutlichen, dass die Richtlinie 2012/34/EU die Grundlage für einen wettbewerbsfähigen europäischen Eisenbahnraum bildet. Diese sieht zwingend vor, dass Infrastrukturbetreiber bei der Festlegung von Nutzungsentgelten unabhängig von staatlichen Eingriffen agieren müssen. Deutschland hatte die Preisbremse ursprünglich eingeführt, um die Kosten für die Bundesländer als Besteller des Nahverkehrs stabil zu halten. Mit dem aktuellen Urteil wird jedoch klargestellt, dass nationale Preiskontrollen die Effizienz des Gesamtsystems beeinträchtigen und den fairen Wettbewerb zwischen verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen behindern können. Besonders folgenreich ist die Entscheidung des EuGH, den Antrag der Bundesnetzagentur auf eine zeitliche Begrenzung der Urteilswirkung abzulehnen. Die deutsche Regulierungsbehörde hatte vor massiven wirtschaftlichen Störungen gewarnt, sollte das Urteil rückwirkend angewendet werden müssen. Da der Gerichtshof diese Bedenken nicht teilte, drohen dem Bund und den beteiligten Verkehrsunternehmen nun Nachforderungen in Milliardenhöhe. Experten gehen davon aus, dass die Trassenpreise für den Nahverkehr in Deutschland kurzfristig deutlich ansteigen werden, was den finanziellen Druck auf die Aufgabenträger in den Bundesländern massiv erhöht. In Branchenkreisen wird bereits über

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