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SAS erweitert Langstreckennetz: Neu nach Dubai und Thailand

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS (Scandinavian Airlines) kündigt für den Winterflugplan 2026/27 eine signifikante Erweiterung ihres interkontinentalen Portfolios ab dem Drehkreuz Kopenhagen an. Im Fokus der Expansion stehen strategisch wichtige Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Südostasien. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme der Verbindung nach Dubai, die nach einer Unterbrechung von rund 15 Jahren erstmals wieder fest in das Streckennetz integriert wird. Die Airline reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Geschäfts- und Urlaubsreisen in die Golfregion, die sich als globales Wirtschaftszentrum etabliert hat. Neben der Rückkehr nach Dubai setzt SAS einen neuen Schwerpunkt im asiatischen Raum durch die erstmalige Aufnahme von Linienflügen nach Phuket und Krabi. Während diese thailändischen Destinationen in der Vergangenheit primär durch Charteranbieter bedient wurden, ermöglicht SAS nun den Direktzugriff für Individualreisende im regulären Linienbetrieb. Die thailändischen Behörden und Tourismusverantwortlichen sehen in der direkten Anbindung an Nordeuropa ein erhebliches Potenzial für die lokale Wirtschaft. Die Flüge werden voraussichtlich mit modernen Großraumflugzeugen des Typs Airbus A350 durchgeführt, die über eine Dreiklassen-Konfiguration verfügen, um sowohl das Premium-Segment als auch kostenbewusste Reisende anzusprechen. Diese Netzwerkerweiterung steht im Kontext der jüngsten Umstrukturierungen innerhalb der Airline, insbesondere nach dem Beitritt zur SkyTeam-Allianz. Durch die engere Zusammenarbeit mit Partnern wie Air France-KLM zielt SAS darauf ab, Kopenhagen als wichtigstes Gateway für Skandinavien und Nordeuropa zu stärken. Marktanalysen deuten darauf hin, dass die neuen Routen nicht nur für Passagiere aus Dänemark, sondern auch für Transitreisende aus Schweden, Norwegen und Norddeutschland attraktiv sind. Die Stabilisierung des Geschäftsmodells nach der finanziellen Sanierung ermöglicht es

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Abschluss der Dreamliner-Flotte: KLM übernimmt 28. Boeing 787

Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat mit der Übernahme der 28. Boeing 787 ihre Dreamliner-Flotte offiziell vervollständigt. Das letzte Flugzeug vom Typ 787-10 mit dem Namen „Krokus“ landete Ende Januar 2026 auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Damit besteht die Teilflotte dieses Typs nun aus insgesamt 13 Maschinen der kürzeren Variante 787-9 sowie 15 Einheiten der längeren Ausführung 787-10. Die Indienststellung markiert das Ende eines über zehn Jahre andauernden Modernisierungsprogramms im Langstreckenbereich, das im Jahr 2015 mit der Ankunft der ersten Maschine namens „Zonnebloem“ seinen Anfang nahm. Zusätzliche Recherchen zur Flottenstruktur zeigen, dass die Boeing 787-10 bei KLM eine Kapazität von 318 Sitzplätzen bietet, was eine deutliche Steigerung gegenüber der Version 787-9 mit 275 Plätzen darstellt. Ein zentraler Aspekt der Flottenmodernisierung ist die flächendeckende Einführung der neuen „Premium Comfort Class“. Seit dem Winter 2024/25 sind alle Dreamliner der Fluggesellschaft mit dieser Zwischenklasse ausgestattet, die Reisenden mehr Beinfreiheit und ein erweitertes Bordmenü bietet. Die Integration der 787-Serie ermöglicht es der Airline zudem, ältere und weniger effiziente Modelle wie den Airbus A330 sukzessive zu ersetzen oder auf weniger frequentierte Routen zu verlagern. Der Abschluss dieser Auslieferungsserie ist Teil einer umfassenden Erneuerungsstrategie der gesamten Air France-KLM Gruppe. Während die Dreamliner-Bestellungen nun abgearbeitet sind, bereitet sich das Unternehmen bereits auf die nächste Phase der Flottenumstellung vor: Den schrittweisen Einzug des Airbus A350 in den kommenden Jahren. Die Boeing 787 übernimmt dabei die Rolle des technologischen Rückgrats auf wichtigen Interkontinentalverbindungen nach Nordamerika und Asien. Durch das einheitliche Kabinenlayout und moderne Belüftungssysteme, die einen niedrigeren

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Eurowings baut Streckennetz am Flughafen Köln/Bonn im Sommer 2026 aus

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert zum Sommerflugplan 2026 ihr Angebot am Köln Bonn Airport um mehrere europäische Ziele. Ab Juli nimmt die Airline Direktverbindungen in die georgische Hauptstadt Tiflis sowie nach Belgrad in Serbien auf. Zudem wird London-Gatwick ab Ende März zweimal täglich bedient, was die Anbindung an die britische Metropole deutlich stärkt. Neu im Programm ist auch Pristina, die Hauptstadt des Kosovo, während die Verbindung nach Arrecife auf Lanzarote, die bisher vornehmlich im Winter bedient wurde, nun ganzjährig in den Flugplan integriert wird. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens, betont die Bedeutung dieser Netzerweiterung für den Standort Köln/Bonn, der als Heimatbasis für Eurowings fungiert. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Eurowings mit diesem Ausbau verstärkt auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) setzt. Besonders die Routen nach Pristina, Belgrad, Erbil und Jerewan bedienen die hohe Nachfrage von Reisenden mit familiären Bindungen in diese Regionen. Gleichzeitig festigt die Airline ihre Position im Segment der Städteverbindungen und des klassischen Ferientourismus. Ergänzend zum Ausbau der neuen Strecken werden die Frequenzen auf bestehenden Routen zu Zielen wie Bastia auf Korsika, Valencia in Spanien sowie zu den kroatischen Küstenstädten Pula und Split signifikant erhöht, um der steigenden Nachfrage im Sommertourismus gerecht zu werden. Die operative Umsetzung erfolgt primär durch den Einsatz moderner Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Airbus A320- und A321-Familie. Durch die Stationierung weiterer Maschinen am Standort Köln/Bonn kann Eurowings flexibler auf Buchungsspitzen reagieren. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Wahl von London-Gatwick als zweitem Londoner Zielflughafen neben Heathrow eine strategische Entscheidung ist, um Slot-Engpässe

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Wiener Traditionsbetriebe bündeln Synergien: Exklusive Kooperation zwischen Schick Hotels und Kattus

Die Wiener Unternehmenslandschaft wird durch eine neue strategische Partnerschaft zweier geschichtsträchtiger Familienbetriebe geprägt. Die Schick Hotels Gruppe, unter der Leitung von Alexander Schick, und die Wiener Schaumwein Manufaktur Kattus haben eine exklusive Zusammenarbeit initiiert. Im Zentrum dieser Kooperation steht das Hotel Stefanie, welches als ältester Beherbergungsbetrieb Wiens seit dem Jahr 1600 existiert. Ab sofort wird in diesem Haus eine speziell für das Hotel abgefüllte Edition aus dem Hause Kattus serviert. Beide Unternehmen blicken auf eine lange Historie zurück und werden bereits in fünfter Generation geführt, was die Kontinuität im Wiener Gastgewerbe und der Genussmittelproduktion unterstreicht. Die exklusive Abfüllung basiert auf der jüngsten Innovation der Manufaktur, dem „Spumante Extra Secco“. Dieser Schaumwein wird nach der Méthode Charmat aus Glera-Trauben in Wien-Döbling veredelt. Das Design der Flasche, geprägt durch ein schwarzes Etikett mit Goldveredelung, soll die Verbindung zwischen imperialer Tradition und zeitgemäßem Genuss optisch untermauern. Johannes Kattus, der das 1857 gegründete Unternehmen heute mitführt, betont dabei den Pioniergeist, der beide Marken verbindet. Kattus, einst k.u.k. Hoflieferant, baut mit dieser Partnerschaft seine Präsenz in der gehobenen Hotellerie weiter aus, nachdem bereits ähnliche Projekte am Arlberg erfolgreich umgesetzt wurden. Gastronomisch wird der neue Haus-Schaumwein vielseitig im „Restaurant Stefanie“ eingesetzt. Er dient sowohl als Begleiter für klassische Gerichte der ehemaligen Kronländer-Küche als auch als Basis für Aperitifs wie den „Sprizz Veneziano“. Die Schick Hotels Gruppe, die rund 170 Mitarbeiter beschäftigt und fünf Vier-Sterne-Häuser in der Bundeshauptstadt betreibt, setzt mit dieser Kooperation ein deutliches Signal für die Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten. Alexander Schick plant, künftig verstärkt Allianzen

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Rabattaktionen für Familien in der niederösterreichischen Wintersaison 2026

Pünktlich zum Start der Semesterferien forciert das Land Niederösterreich die Nutzung des Familienland-Passes, um Familien den Zugang zu winterlichen Freizeitaktivitäten zu erleichtern. Laut Familien-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister stehen Inhabern des Passes zahlreiche Ermäßigungen bei Partnerbetrieben zur Verfügung. Das Angebot erstreckt sich über klassische Wintersportarten wie Skifahren und Rodeln bis hin zu Besuchen in Eislaufhallen und Hallenbädern. Zu den teilnehmenden Skigebieten zählen unter anderem Königsberg, Kirchbach und die Raxseilbahn. Auch zahlreiche Eislaufplätze, etwa in Krems, Melk und Mödling, gewähren Preisnachlässe für Pass-Inhaber, um die regionalen Sportstätten für breite Bevölkerungsschichten attraktiv zu halten. Ein zentraler Bestandteil der aktuellen Kampagne ist ein mehrstufiges Rabattsystem in den Skigebieten Annaberg, Mönichkirchen, Lackenhof am Ötscher und Hochkar. Familien erhalten hier beim ersten Online-Kauf von Kindertickets einen Nachlass von 10 Prozent. Für den darauffolgenden Besuch wird ein Rabattcode über 33 Prozent ausgestellt, der für die gesamte Familie auf alle im Onlineshop erworbenen Tickets gültig ist. Ergänzend dazu ist für den 1. März 2026 ein Aktionstag geplant, an dem in ausgewählten Skigebieten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf Tagestickets gewährt wird. Diese Maßnahmen dienen dazu, die Auslastung der niederösterreichischen Bergbahnen in der zweiten Saisonhälfte zu stabilisieren und die regionale Wertschöpfung zu unterstützen. Zusätzliche Erhebungen zeigen, dass der Familienland-Pass mittlerweile Kooperationen mit über 500 Partnerbetrieben aus den Bereichen Gastronomie, Kultur und Handel umfasst. Neben sportlichen Aktivitäten sind auch Museen, Indoorspielplätze und Thermen Teil des Netzwerks. Die Verwaltung erfolgt zunehmend digital über eine eigene App, die Echtzeit-Informationen zu aktuellen Angeboten bereitstellt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass solche Förderinstrumente gerade in wirtschaftlich

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Wisag übernimmt Bodenverkehrsdienstleistungen für SunExpress in Köln/Bonn

Der Dienstleistungskonzern Wisag hat im Rahmen des aktuellen Winterflugplans die operative Vorfeldabfertigung für die Fluggesellschaft SunExpress am Flughafen Köln/Bonn übernommen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bestätigte, umfasst die Kooperation sämtliche bodengebundenen Serviceleistungen, die für einen reibungslosen Flugbetrieb am Boden erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem das Be- und Entladen der Flugzeuge, der Transport von Gepäckstücken sowie das Rangieren der Maschinen mittels Pushback-Fahrzeugen. Die Partnerschaft ist langfristig angelegt und markiert eine strategische Erweiterung des Wisag-Portfolios am rheinischen Luftverkehrsknotenpunkt. Die logistische Bedeutung dieses Auftrags wird besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Sommerflugplan 2026 deutlich. Während der Hauptreisesaison erwartet der Bodenverkehrsdienstleister ein Aufkommen von bis zu 13 Abfertigungen pro Tag für die türkisch-deutsche Fluggesellschaft. Auf das gesamte Jahr hochgerechnet beläuft sich das geplante Volumen auf rund 2.400 Flugbewegungen. SunExpress, ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, nutzt den Flughafen Köln/Bonn als eine der zentralen Basen für den Urlaubsverkehr in Richtung Mittelmeer und Anatolien, was eine hohe Taktung und Präzision bei der Abwicklung der Bodenprozesse erfordert. Zusätzliche Recherchen unterstreichen die Wettbewerbssituation am Standort Köln/Bonn, wo Wisag bereits für namhafte Kunden im Passagier- und Frachtbereich tätig ist. Die Übernahme der SunExpress-Abfertigung erforderte eine personelle Aufstockung sowie die Bereitstellung spezifischer technischer Ausrüstung, um die kurzen Bodenstandzeiten der Flugzeuge einzuhalten. Branchenexperten werten den Wechsel des Dienstleisters als Teil einer Effizienzstrategie der Airline, die ihre operativen Abläufe an deutschen Flughäfen zunehmend durch spezialisierte externe Partner optimieren lässt. Für den Flughafen Köln/Bonn bedeutet die Zusammenarbeit eine Stabilisierung der Abfertigungskapazitäten in einem stark frequentierten Segment. Die Wisag Aviation Service

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BARIG fordert nach Kabinettsbeschluss weitere Entlastungen

Das Bundeskabinett hat in dieser Woche die Nationale Tourismusstrategie für Deutschland verabschiedet, was beim Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) auf ein geteiltes Echo stößt. Der Verband, der die Interessen von über 100 nationalen und internationalen Fluggesellschaften vertritt, sieht in dem Beschluss zwar eine notwendige Anerkennung der touristischen Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft, mahnt jedoch dringende Korrekturen bei den Rahmenbedingungen an. Laut BARIG-Chairman Michael Hoppe wurde der Stellenwert des Luftverkehrs als Rückgrat für den Inbound- und Outbound-Tourismus zwar erkannt, die Umsetzung hänge jedoch massiv von der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts ab. Ein zentraler Kritikpunkt bleiben die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohen Standortkosten an deutschen Flughäfen. Der Verband begrüßt zwar, dass die Bundesregierung die zum 1. Juli 2026 geplante Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer festgeschrieben hat, bezeichnet dies jedoch lediglich als ersten Schritt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Deutschland bei der Erholung des Flugangebots nach der Pandemie im Vergleich zu anderen EU-Staaten weiterhin deutlich zurückliegt. Hohe Luftsicherheitsgebühren und steigende Entgelte für die Flugsicherung belasten die Kalkulationen der Airlines zusätzlich und verhindern laut Verbandsangaben den Ausbau wichtiger Direktverbindungen. Die Strategie knüpft an die Beschlüsse des Koalitionsausschusses vom November 2025 an, die eine generelle Stärkung des Luftverkehrsstandortes vorsahen. Der BARIG fordert nun eine unverzügliche Ausweitung der Kostenentlastungen, um den Luftverkehr wieder als Wachstumsmotor für die schwächelnde deutsche Wirtschaft zu etablieren. Besonders die Forderung nach mehr Flugverbindungen könne nur erfüllt werden, wenn Deutschland seine Position im internationalen Preiswettbewerb verbessere. Ohne weitere staatliche Impulse drohe Deutschland den Anschluss an globale Tourismusströme zu verlieren, da

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ANA Group meldet Rekordumsatz durch boomendes Japan-Geschäft

Die japanische ANA Group, Muttergesellschaft der größten Fluggesellschaft des Landes All Nippon Airways (ANA), hat für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres eine historische Bilanz vorgelegt. Mit einem Rekordumsatz von umgerechnet rund 10,93 Milliarden Euro übertrifft das Unternehmen die Ergebnisse der Vorjahre deutlich. Der Betriebsgewinn belief sich zum Stichtag am 30. Jänner 2026 auf etwa 1,05 Milliarden Euro, während der Nettogewinn rund 810 Millionen Euro erreichte. Als Haupttreiber für diese Entwicklung identifizierte das Management in Tokio die ungebrochene Dynamik im internationalen Reiseverkehr sowie eine stabile Inlandsnachfrage, die durch eine präzise Tarifsteuerung effizient ausgeschöpft wurde. Besonders im internationalen Passagiergeschäft verzeichnete die Gruppe signifikante Zuwächse. Mit 6,64 Millionen beförderten Fluggästen stieg das Passagieraufkommen in diesem Segment um 11,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ein wesentlicher Faktor war hierbei der Ausbau des Europanetzes: Neue Direktverbindungen von Tokio-Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul sorgten für zusätzliche Kapazitäten und eine verstärkte Anbindung an wichtige Wirtschaftszentren. Ergänzend dazu wurden die Frequenzen auf strategischen Routen nach Hongkong, Mumbai und Perth erhöht. Die Sitzladequote im internationalen Bereich kletterte parallel dazu auf 82 Prozent, was die hohe Auslastung der Großraumflotte unterstreicht. Trotz meteorologischer Herausforderungen im Heimatmarkt konnte auch der Inlandsverkehr zulegen. Über 34,5 Millionen Passagiere nutzten die Dienste der ANA Group innerhalb Japans, was einem Plus von 3,7 Prozent entspricht. Um die Rentabilität zu steigern, konzentrierte sich die Airline auf die Optimierung stark frequentierter Rennstrecken zwischen Tokio, Sapporo und Fukuoka. Während das Passagiergeschäft florierte, präsentierte sich der Frachtmarkt differenzierter. Zwar profitierte die Frachtsparte von einer Erholung der Warenströme zwischen

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US-Regierung hebt Sperrung des venezolanischen Luftraums für den zivilen Flugverkehr auf

Die Vereinigten Staaten haben mit Wirkung zum vergangenen Donnerstagabend die Beschränkungen für den Durchflug sowie für Starts und Landungen von Passagier- und Frachtmaschinen in Venezuela offiziell aufgehoben. US-Präsident Donald Trump gab diese Entscheidung während einer Kabinettssitzung in Washington bekannt. Die Maßnahme beendet eine mehrmonatige Isolation des venezolanischen Luftraums für US-amerikanische Fluggesellschaften und internationale Betreiber, die unter US-Regularien fallen. Trump bestätigte zudem, dass er die amtierende Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez bereits telefonisch über diesen strategischen Schritt zur Normalisierung der regionalen Verkehrsverbindungen in Kenntnis gesetzt habe. Die Aufhebung der Flugverbote erfolgt vor dem Hintergrund dramatischer politischer Umwälzungen in dem südamerikanischen Land. Der Luftraum war Ende November 2025 von der US-Administration gesperrt worden, nachdem es zu massiven Spannungen mit der Regierung von Nicolás Maduro gekommen war. Washington hatte Maduro vorgeworfen, durch die Kooperation mit kriminellen Kartellen die nationale Sicherheit der USA zu gefährden. Diese Eskalation führte dazu, dass große US-Airlines wie United und American Airlines ihre Routen über den Norden Südamerikas weiträumig umleiten mussten, was zu erheblichen Mehrkosten im Treibstoffverbrauch und längeren Flugzeiten führte. Die geopolitische Lage stabilisierte sich erst nach einem direkten Eingreifen von US-Spezialkräften Anfang Januar 2026, bei dem Nicolás Maduro in Caracas festgenommen wurde. Der ehemalige Staatschef wurde unmittelbar nach New York überstellt, um sich dort vor einem Bundesgericht wegen Vorwürfen des Drogenhandels und der Verschwörung zu verantworten. Seither hat sich die Sicherheitslage an den venezolanischen Flughäfen, insbesondere am Drehkreuz Caracas-Maiquetía, nach Einschätzung von US-Sicherheitsbehörden signifikant verbessert. Die Wiedereröffnung des Luftraums gilt als zentraler Baustein für den wirtschaftlichen Wiederaufbau und die

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Air India Express erweitert Flotte um 30 zusätzliche Boeing 737 Max 8

Die indische Billigfluggesellschaft Air India Express, eine Tochtergesellschaft der nationalen Fluggesellschaft Air India, treibt ihre Expansionspläne mit der Bestellung von 30 weiteren Boeing 737 Max 8 voran. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenden Flottenstrategie der Muttergesellschaft Tata Group, die darauf abzielt, die Kapazitäten auf Kurz- und Mittelstrecken massiv zu erhöhen. Die neuen Maschinen sollen sowohl die Effizienz des Flugbetriebs steigern als auch das Streckennetz in Richtung Südostasien und den Mittleren Osten verdichten. Air India Express setzt dabei auf ein Mischmodell aus Boeing- und Airbus-Flugzeugen, um maximale operative Flexibilität an den indischen Drehkreuzen zu gewährleisten. Die aktuelle Order gliedert sich in das historische Großbeschaffungsprogramm der Air India Group ein, das insgesamt rund 570 Flugzeuge umfasst. Im Rahmen dieser strategischen Neuausrichtung wurden bereits zahlreiche Maschinen des Typs Boeing 737 Max in den Dienst gestellt, um ältere Boeing 737-800 der vorangegangenen Generation zu ersetzen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Integration der Max-Serie für die Airline entscheidend ist, um im harten Wettbewerb mit Mitbewerbern wie IndiGo oder Akasa Air bestehen zu können. Die Boeing 737 Max 8 bietet gegenüber ihren Vorgängern eine deutlich höhere Reichweite und eine optimierte Bestuhlungskapazität, was die Rentabilität pro Flugstunde verbessert. Parallel zur Flottenerneuerung führt Air India Express eine Vereinheitlichung ihres Markenauftritts durch, da die Fluggesellschaft derzeit mit der Integration der ebenfalls zur Tata-Gruppe gehörenden AIX Connect (ehemals AirAsia India) beschäftigt ist. Die neuen Boeing-Jets werden bereits in der neuen Corporate Identity ausgeliefert und verfügen über moderne Kabinenausstattungen, die den Passagierkomfort auf regionalen Routen erhöhen sollen. Die Auslieferungen der

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