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TAP Air Portugal weitet Südbrasilien-Angebot im Sommer 2026 aus

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal verstärkt ihre Präsenz auf dem südamerikanischen Markt und erhöht die Flugfrequenzen in den Süden Brasiliens. Ab Juli 2026 wird die Airline jeweils eine vierte wöchentliche Verbindung von Lissabon nach Porto Alegre und Florianópolis anbieten. Die zusätzliche Frequenz nach Florianópolis startet am 5. Juli und wird jeweils sonntags bedient, während Porto Alegre ab dem 6. Juli montags einen weiteren Flug erhält. Diese Entscheidung erfolgt weniger als zwei Jahre nach der Aufnahme der Verbindung nach Florianópolis im September 2024 und unterstreicht die hohe Nachfrage in der Region Santa Catarina. Die Expansion ist Teil einer breiteren Wachstumsstrategie von TAP in Brasilien. Bereits im Vorfeld kündigte die Fluggesellschaft an, ab dem 2. Juli 2026 mit Curitiba ein 14. Ziel in Brasilien direkt anzufliegen, womit die Airline ihre Position als wichtigster europäischer Anbieter für Flüge nach Südamerika festigt. Für Porto Alegre bedeutet der Kapazitätsausbau eine wichtige Konsolidierung, nachdem der dortige Flughafen Salgado Filho nach schweren Überschwemmungen im Jahr 2024 zeitweise den internationalen Betrieb einstellen musste. Mit der Rückkehr zu einem stabilen und erweiterten Flugplan signalisiert TAP Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung des Bundesstaates Rio Grande do Sul. Operativ setzt TAP auf dieser Langstrecke vornehmlich Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 und A330-900neo ein. Die zusätzlichen Flüge sind zeitlich auf die europäische Sommersaison abgestimmt, um dem erhöhten Passagieraufkommen im Transatlantikverkehr gerecht zu werden. Neben dem Ausbau der Flugziele führt die Airline zum Sommer 2026 zudem eine neue Zwischenklasse in Teilen ihrer Flotte ein, um die Flexibilität für Reisende zu erhöhen. Durch

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Dan Air verdoppelt Flottenkapazität und baut Streckennetz ab Rumänien massiv aus

Die rumänische Privatfluggesellschaft Dan Air leitet zum 1. April 2026 eine umfassende Expansionsphase ein. Durch die Inbetriebnahme eines zweiten fest für den Linienbetrieb reservierten Flugzeugs verdoppelt das Unternehmen seine aktive Flottenkapazität auf zwei Maschinen des Typs Airbus A320 mit jeweils 180 Sitzplätzen. Diese Kapazitätserweiterung ermöglicht die Aufnahme von sechs neuen Destinationen in Westeuropa und im Mittelmeerraum. Im Fokus stehen dabei Märkte in Spanien, Italien, Frankreich und Zypern, die sowohl für den Tourismus als auch für die Verbindung der rumänischen Diaspora in Europa von zentraler Bedeutung sind. Die neuen Verbindungen werden während der gesamten Sommersaison bis Ende Oktober 2024 bedient. Besonderes Gewicht legt die Fluggesellschaft auf den regionalen Ausbau am Flughafen Bacău, der sich zunehmend zum wichtigsten Drehkreuz für die Region Moldau entwickelt. Ab Bacău werden künftig zwölf Ziele angeflogen, darunter neue Routen nach Madrid, Barcelona, Paris-Beauvais und Treviso. Zudem werden die Frequenzen nach London-Luton und Brüssel auf drei wöchentliche Flüge erhöht. Auch ab dem Standort Bukarest erweitert die Airline ihr Angebot um Flüge nach Larnaca und Valencia. Branchenanalysen zeigen, dass Dan Air damit gezielt Lücken füllt, die durch den Rückzug anderer Billigflieger aus rumänischen Regionalknoten entstanden sind. Hintergrund dieser Entwicklung sind die stabilen operativen Kennzahlen des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2025 beförderte die Fluggesellschaft rund 235.000 Passagiere und erreichte eine Pünktlichkeitsrate von 98 Prozent. CEO Matt Ian David sieht in der Stationierung des zweiten Flugzeugs einen entscheidenden Schritt, um der steigenden Nachfrage nach Direktverbindungen gerecht zu werden. Neben dem Linienverkehr bleibt das Unternehmen weiterhin im Charter- und ACMI-Geschäft tätig, wobei die

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Notlandung in Dublin: Medizinischer Notfall unterbricht Delta-Flug nach Tel Aviv

Ein Langstreckenflug der US-Fluggesellschaft Delta Air Lines musste am frühen Morgen des 3. Februar 2026 auf dem Weg von New York nach Tel Aviv unplanmäßig am Flughafen Dublin zwischenlanden. Die Maschine des Typs Airbus A330-900neo mit der Registrierung N430DX befand sich etwa vier Stunden in der Luft, als die Besatzung über dem Nordatlantik den internationalen Notruf-Code „Squawk 7700“ absetzte. Grund für die Kursänderung war ein akuter medizinischer Notfall an Bord, der eine sofortige ärztliche Versorgung des betroffenen Passagiers am Boden erforderlich machte. Die Landung in Dublin stellte die Piloten vor eine technische Herausforderung, da das Flugzeug aufgrund der erst kurzen Flugdauer noch einen Großteil seiner Treibstoffreserven für die geplante zehnstündige Reise mitführte. Da das Gewicht der Maschine das strukturell vorgesehene maximale Landegewicht überschritt, musste eine sogenannte „Übergewicht-Landung“ (Heavyweight Landing) durchgeführt werden. Bei diesem Verfahren sind besondere fliegerische Präzision sowie eine anschließende Inspektion der Fahrwerke und Bremssysteme zwingend vorgeschrieben, um die strukturelle Integrität des Flugzeugs nach der hohen Belastung sicherzustellen. Nach dem Aufsetzen gegen 01:17 Uhr Ortszeit wurde der Patient unmittelbar von bereitstehenden Rettungskräften übernommen und in ein Krankenhaus in der Nähe des Flughafens transportiert. Der Airbus verblieb für notwendige technische Überprüfungen und zur Betankung knapp vier Stunden am Boden in Irland. Nachdem die Techniker die Freigabe erteilt hatten, setzte Flug DL234 seine Reise um 05:03 Uhr fort und erreichte Tel Aviv mit einer entsprechenden Verspätung. Branchenberichte bestätigen, dass solche Vorfälle auf der Nordatlantikroute regelmäßig vorkommen und Dublin aufgrund seiner Lage oft als Ausweichflughafen dient. Zusätzliche Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 zeigen,

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Aegean-Tochter Olympic Air investiert in griechischen Wartungsspezialisten Apella

Die griechische Fluggesellschaft Olympic Air, eine Tochtergesellschaft der Aegean Airlines S.A., hat eine Minderheitsbeteiligung von 45 Prozent an dem Luftfahrttechnik-Unternehmen Apella S.A. erworben. Die Transaktion umfasst sowohl den Kauf bestehender Anteile als auch eine Kapitalerhöhung zur Stärkung der Unternehmensbasis. Dr. Nikos Kontogiannis behält mit 55 Prozent die Mehrheit der Anteile und wird das Unternehmen weiterhin als Geschäftsführer leiten. Apella ist als zertifizierter EASA-Part-145-Betrieb auf die Instandhaltung von Flugzeugkomponenten spezialisiert und gilt in Griechenland als Marktführer bei der Reparatur von Rädern und Bremsen. Neben der zivilen Luftfahrt ist das Unternehmen ein wichtiger Partner im Verteidigungssektor und unterstützt unter anderem das F-16-Viper-Modernisierungsprogramm der griechischen Streitkräfte. Durch den Einstieg der Aegean-Gruppe soll die Entwicklung eines neuen Wartungszentrums in Almyros, Zentralgriechenland, forciert werden. Auf einem rund 100.000 Quadratmeter großen Areal nahe dem Flughafen Nea Anchialos ist der Aufbau einer umfassenden Infrastruktur für die Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) von Luftfahrzeugen geplant. In der ersten Ausbaustufe stehen Flugzeugabstellflächen und Demontagekapazitäten im Fokus, während in späteren Phasen Lackierhallen und Einrichtungen für schwere Wartungsereignisse, sogenannte Heavy Maintenance Checks, hinzukommen sollen. Apella erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 15 Millionen Euro bei einem Nettogewinn von 1,3 Millionen Euro und beschäftigt aktuell 151 Fachkräfte. Die Investition ist Teil einer übergeordneten Strategie der Aegean-Gruppe, Griechenland als regionales Kompetenzzentrum für technische Luftfahrtdienstleistungen zu etablieren. Erst Anfang 2024 eröffnete der Konzern ein neues Wartungs- und Trainingszentrum am Flughafen Athen. Dimitris Gerogiannis, CEO von Aegean, betont, dass die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern wie Apella den Aufbau eines weitreichenden Ökosystems aus technischer Expertise

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Vertragsverlängerung für Marjan Rintel: Fokus auf finanzielle Restrukturierung bei KLM

Der Verwaltungsrat der Luftfahrtgruppe Air France-KLM hat die Nominierung von Marjan Rintel für eine zweite vierjährige Amtszeit als Präsidentin und CEO von KLM Royal Dutch Airlines bestätigt. Die Entscheidung erfolgte auf Vorschlag des Aufsichtsrats sowie des Konzernchefs Benjamin Smith. Die formelle Bestätigung wird im Rahmen der kommenden Hauptversammlung erwartet, nachdem der Betriebsrat über den Schritt informiert wurde. Rintel, die das Amt im Juli 2022 von Pieter Elbers übernahm, soll die niederländische Fluggesellschaft durch eine Phase tiefgreifender struktureller Veränderungen führen, um die operative und finanzielle Widerstandsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern. Hintergrund der personellen Kontinuität ist ein ambitioniertes Transformationsprogramm, mit dem KLM auf ein schwieriges Marktumfeld reagiert. Die Fluggesellschaft sieht sich in den Niederlanden mit steigenden Standortkosten, massiven Steuererhöhungen im Luftverkehrssektor und Kapazitätsbeschränkungen am Drehkreuz Amsterdam Schiphol konfrontiert. Um die Gewinnmargen zu stabilisieren, hat Rintel Maßnahmen zur Vereinfachung der Organisationsstruktur und zur Senkung der Fixkosten angekündigt. Ein zentraler Aspekt ihrer Strategie ist die verstärkte Einbindung des Vorstands in das operative Tagesgeschäft, um die Zuverlässigkeit des Flugbetriebs nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre wiederherzustellen. Zusätzliche Wirtschaftsdaten verdeutlichen den Druck auf die Fluggesellschaft: Trotz einer Erholung der Passagierzahlen nach der Pandemie leidet KLM unter überdurchschnittlich hohen Lohnkosten und technischen Engpässen bei der Wartung der Flotte. Das Ziel der Unternehmensführung ist eine deutliche Ergebnisverbesserung, um die im Konzernverbund mit Air France vereinbarten Renditeziele zu erreichen. Benjamin Smith betonte in diesem Zusammenhang, dass die Gruppe KLM künftig verstärkt unterstützen werde, um Synergieeffekte innerhalb des Konzerns – etwa beim gemeinsamen Einkauf von Flugzeugen und Treibstoff sowie

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Lufthansa Technik Shenzhen sichert Langzeitwartung für Air-Premia-Flotte

Die südkoreanische Fluggesellschaft Air Premia und Lufthansa Technik Shenzhen haben eine umfassende Vereinbarung über die technische Betreuung von Flugzeugstrukturkomponenten unterzeichnet. Der Zehnjahresvertrag, der offiziell am 1. Januar 2026 in Kraft getreten ist, umfasst die Wartung, Reparatur und Überholung für die gesamte Boeing-787-9-Flotte des Unternehmens. Aktuell betreibt der Hybrid-Carrier neun Maschinen dieses Typs, die mit Trent-1000-Triebwerken ausgestattet sind. Die Kooperation deckt ein breites Spektrum ab, das von Triebwerksverkleidungen und Schubumkehrern bis hin zu Radomen und Flugsteuerungselementen reicht. Durch den Zugriff auf das globale Netzwerk der Lufthansa Technik werden zudem Leasing- und Austauschlösungen für Ersatzteile bereitgestellt, um die operative Verfügbarkeit der Flugzeuge zu maximieren. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen die strategische Bedeutung dieses Geschäftsabschlusses für den asiatisch-pazifischen Markt. Air Premia festigt damit ihre Position als Langstreckenspezialist, indem sie die technische Zuverlässigkeit an einen der weltweit führenden MRO-Dienstleister (Maintenance, Repair and Overhaul) auslagert. Für Lufthansa Technik Shenzhen stellt der Auftrag eine signifikante Erweiterung der bestehenden Geschäftsbeziehung dar, die bereits seit August 2024 durch eine Vereinbarung zur Komponentenversorgung besteht. Der neue Kontrakt vertieft die Zusammenarbeit auf eine Ebene, die auch Modifikationen und Vor-Ort-Notfalldienste einschließt, was besonders bei der komplexen Verbundwerkstoffstruktur der Boeing 787 von technischer Relevanz ist. Die technische Umsetzung der Dienstleistungen erfolgt primär am Standort in Shenzhen, einem Joint Venture zwischen der Lufthansa Technik AG und der Beijing Kailan Aviation Technology. Der Standort fungiert als regionales Kompetenzzentrum und bündelt spezialisiertes Know-how in den Bereichen Airframe Related Components und Mobile Engine Services. Paul Kim, Vice President Einkauf bei Air Premia, betonte im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, dass

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Emirates startet Rekrutierungsoffensive für Ingenieure in Deutschland

Die Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Bemühungen um hochqualifiziertes technisches Fachpersonal und veranstaltet Mitte Februar 2026 gezielte Informationsveranstaltungen in Hamburg und Frankfurt. Hintergrund ist eine weltweite Rekrutierungskampagne der Emirates Group, die darauf abzielt, im laufenden Geschäftsjahr insgesamt 17.300 neue Mitarbeiter für rund 350 verschiedene Positionen einzustellen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf lizenzierten Flugzeugingenieuren, die am zentralen Drehkreuz in Dubai die Wartung der weltweit größten Flotte von Großraumflugzeugen sicherstellen sollen. Deutschland gilt aufgrund seiner starken Luftfahrttradition und Standorte wie dem Airbus-Werk in Hamburg als einer der wichtigsten Talentpools für die technischen Anforderungen der Airline. Die personelle Expansion steht in direktem Zusammenhang mit massiven Investitionen in die Infrastruktur. Emirates hat rund 950 Millionen US-Dollar für den Bau einer neuen, über eine Million Quadratmeter großen Technikbasis am Flughafen Dubai World Central (DWC) bereitgestellt. Die erste Phase dieses Projekts soll bis 2027 abgeschlossen sein und Kapazitäten für die Wartungsanforderungen bis in die 2040er Jahre bieten. Das neue Zentrum wird für das gesamte Spektrum technischer Dienstleistungen ausgerüstet – von routinemäßigen Kontrollen über Triebwerksreparaturen bis hin zu komplexen Kabinenumbauten. Neben der eigenen Flotte, die künftig auch vermehrt den Airbus A350 umfassen wird, übernimmt Emirates Engineering bereits heute Wartungsaufträge für über 30 andere Fluggesellschaften. Um Fachkräfte für den Umzug in die Vereinigten Arabischen Emirate zu gewinnen, wirbt das Unternehmen mit einem umfangreichen Leistungspaket. Dieses umfasst ein steuerfreies Gehalt, Beteiligungen am Unternehmenserfolg sowie Zulagen für Bildung und Krankenversicherung. Zusätzlich bietet die Fluggesellschaft logistische Unterstützung beim Wohnortwechsel nach Dubai an. Branchenexperten sehen in dieser Offensive eine Reaktion auf den

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Kostentreiber Sportgepäck: Fluggesellschaften verschärfen Regeln für Spezialausrüstung

Reisende, die ihre Sportausrüstung wie Skier, Fahrräder oder Surfbretter im Flugzeug transportieren möchten, müssen mit erheblichen Zusatzkosten und strengen logistischen Vorgaben rechnen. Da Sportgeräte in den Standard-Tarifen der meisten Fluggesellschaften nicht enthalten sind, fallen gesonderte Gebühren an, die je nach Anbieter stark variieren. Während Eurowings für Sportgepäck bis zu 50 Euro veranschlagt, berechnet Ryanair bis zu 75 Euro und die griechische Aegean Airlines bis zu 80 Euro pro Strecke. Experten raten dazu, diese Kosten bereits bei der Flugbuchung zu vergleichen, da ein nachträgliches Hinzufügen am Check-in-Schalter oft deutlich teurer ausfällt oder aufgrund begrenzter Ladekapazitäten im Frachtraum sogar abgelehnt werden kann. Neben den finanziellen Aspekten spielen technische Sicherheitsvorschriften eine entscheidende Rolle bei der Abwicklung. Besondere Vorsicht ist bei Ausrüstung geboten, die potenzielle Gefahrenquellen darstellt. Hierzu zählen Tauchgepäck mit Pressluftflaschen, Lawinenrucksäcke mit integrierten Kartuschen oder moderne Sportgeräte, die mit Lithium-Ionen-Akkus betrieben werden. Solche Gegenstände unterliegen den internationalen Gefahrgutvorschriften der IATA und müssen vorab explizit deklariert werden. Zudem fordern viele Airlines die Verwendung von Hartschalenkoffern oder speziellen Polsterungen, um mechanische Schäden an den empfindlichen Geräten während der automatisierten Gepäcksortierung zu vermeiden. Im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung der Ausrüstung greift das Montrealer Übereinkommen, das die Haftung der Fluggesellschaften regelt. Rechtsexperten betonen, dass Passagiere bei verspäteter Ankunft ihrer Sportgeräte das Recht haben, Ersatzausrüstung am Urlaubsort zu mieten und die Kosten hierfür der Fluggesellschaft in Rechnung zu stellen. Wichtig ist dabei die sofortige Meldung am „Lost & Found“-Schalter sowie die Aufbewahrung aller Mietbelege. Sollte das Gepäck länger als 21 Tage verschollen bleiben, gilt es

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Ausbau der CargoCity South: Kühne+Nagel erweitert Kapazitäten am Flughafen Frankfurt

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel verstärkt seine Präsenz am Flughafen Frankfurt durch den Bau eines neuen Luftfrachtzentrums in der CargoCity South. Der Flughafenbetreiber Fraport und das weltweit tätige Logistikunternehmen haben einen entsprechenden Mietvertrag für die Anlage unterzeichnet, die bis Ende 2028 fertiggestellt sein soll. Das Projekt umfasst ein Areal von rund 16.900 Quadratmetern im Luftfrachtbereich 2, in unmittelbarer Nähe zum Flughafenzugang Tor 31. Mit dieser Erweiterung reagiert Kühne+Nagel auf die steigende Nachfrage nach spezialisierten Logistiklösungen und festigt die Position Frankfurts als zentrales Drehkreuz im globalen Warenverkehr. Die geplante Infrastruktur sieht eine Lagerfläche von 7.600 Quadratmetern sowie 1.100 Quadratmeter für Büro- und Sozialräume vor. Ausgestattet mit 16 Toren und modernen Laderampen soll die Anlage einen effizienten Umschlag von Gütern ermöglichen. Kühne+Nagel nutzt den Standort Frankfurt bereits seit über zwei Jahrzehnten und zielt mit dem Neubau insbesondere auf die Bedienung von Branchen mit hoher Lieferdynamik ab. Dazu gehören das Gesundheitswesen, die Halbleiterindustrie sowie die Hightech-Sparte, die auf schnelle und zuverlässige Luftfrachtverbindungen angewiesen sind. Das Bauvorhaben ist ein wesentlicher Teil des Masterplans CargoHub der Fraport AG. Diese Strategie sieht vor, den Frachtstandort durch gezielte Flächenoptimierung und digitale Prozessinnovationen wettbewerbsfähig zu halten. Fraport fungiert dabei als Bauherr und behält das Gebäude im eigenen Bestand. Durch die Erweiterung der CargoCity South wird der steigende Bedarf an Logistikflächen gedeckt, der durch das Wachstum des internationalen E-Commerce und die fortschreitende Vernetzung globaler Cloud-Infrastrukturen vorangetrieben wird. Die Konnektivität des Frankfurter Flughafens bietet hierbei den entscheidenden Vorteil für die Ansiedlung spezialisierter Dienstleister. Marktanalysen zeigen, dass Investitionen in moderne Frachtinfrastruktur notwendig sind,

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Strukturreform am Flughafen Zürich: Geschäftsleitung wird verkleinert

Die Flughafen Zürich AG strafft ihre Führungsstruktur und reduziert die Anzahl der Mitglieder in der Geschäftsleitung von bisher sieben auf sechs Personen. Wie das Unternehmen Anfang Februar 2026 bekannt gab, erfolgt dieser Schritt im Zuge einer strategischen Neuausrichtung der internen Verantwortlichkeiten. Ziel der Umstrukturierung ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und die Kommunikation mit zentralen Anspruchsgruppen effizienter zu gestalten. Im Zentrum der personellen Veränderungen steht der Abgang von Manuela Staub, der bisherigen Leiterin der Abteilung People & Communication. Sie wird den Flughafenbetreiber nach einer Übergangsphase Ende Juli verlassen, wobei ihre bisherigen Aufgabenbereiche unmittelbar auf andere Ressorts aufgeteilt wurden. Die Neuordnung sieht vor, dass CEO Lukas Brosi die direkte Führung der Abteilungen Public Affairs sowie Corporate Communications übernimmt. Damit rücken die politischen Beziehungen und die Außendarstellung des Unternehmens noch enger an die Konzernspitze. Der Bereich Human Resources wird unterdessen in das Finanzressort integriert und untersteht künftig CFO Kevin Fleck. Für die Abteilung Visitor Services & Events wurde eine Ansiedlung im kommerziellen Bereich unter CCO Stefan Gross festgelegt. Diese strukturellen Anpassungen wurden vom Verwaltungsrat unter dem Vorsitz von Josef Felder gemeinsam mit der operativen Führung beschlossen und treten mit sofortiger Wirkung in Kraft. Zusätzliche Marktbeobachtungen deuten darauf hin, dass dieser Schritt Teil einer größeren Effizienzsteigerung ist, da der Flughafen Zürich vor bedeutenden Infrastrukturprojekten steht. Hierzu zählen insbesondere die geplanten Pistenverlängerungen und die Erneuerung der Terminalbereiche, die eine straffe Koordination der Managementressourcen erfordern. Während das Passagieraufkommen am wichtigsten Schweizer Luftverkehrsknotenpunkt zuletzt wieder nahezu das Niveau von vor der Pandemie erreichte, wächst der wirtschaftliche Druck

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