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Technologiekonferenz am Flughafen Wien: „New Technologies Summit 2025“ gestartet

Unter dem Motto „Zukunft erleben, Innovation gestalten“ hat am 3. und 4. November 2025 im Vienna Airport Conference & Innovation Center am Flughafen Wien der „New Technologies Summit 2025“ begonnen. Die zweitägige Fachkonferenz, die als Weiterentwicklung der Veranstaltungsreihe „Expedition KI“ konzipiert ist, widmet sich den aktuellen Entwicklungen in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme, Virtual und Augmented Reality sowie Robotik. Die Konferenz zielt darauf ab, praxisnahe Anwendungen zu präsentieren und den Austausch zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik zu fördern. Eröffnet wurde der Summit von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Staatssekretär Pröll betonte, dass die Veranstaltung die klügsten Köpfe zusammenbringe, um den Mehrwert digitaler Innovation für Unternehmen und Bürger aufzuzeigen. Julian Jäger hob hervor, dass Innovation am Flughafen Wien gelebte Realität sei und der Summit ein wichtiger Impulsgeber zur frühzeitigen Erkennung neuer Trends sei. Der Summit bringt führende Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen aus dem gesamten DACH-Raum zusammen, darunter bekannte Akteure wie IBM, EY, ÖBB, Asfinag, AIT und die Österreichische Post. Der Veranstaltungsort selbst, das Vienna Airport Conference & Innovation Center, bietet über 2.600 Quadratmeter Eventfläche und dient als Plattform für Wissensaustausch, Inspiration und Zusammenarbeit. Der „New Technologies Summit 2025“ bietet ein vielfältiges Programm aus Keynotes, Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops, die den Teilnehmern praxisnahe Einblicke in technologische Innovationen und Strategien geben sollen. Die Konferenz bekräftigt die wachsende Rolle des Flughafens Wien als Standort für technologische Entwicklung und als wichtiger Treffpunkt für die Digitalisierungsbranche der DACH-Region.

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Neues On-Demand-Konzept: FlyVini startet Pionierflüge ab Mannheim

Die neue Fluglinie FlyVini führt mit Beginn des Dezembers 2025 ihr innovatives Konzept bedarfsorientierter Direktflüge ab dem City Airport Mannheim ein. Statt fester Flugpläne setzt das Unternehmen auf ein flexibles „on-demand“-System, das auf die Bedürfnisse von Geschäfts- und Freizeitreisenden zugeschnitten sein soll. Dieses Vorgehen soll den regionalen Luftverkehr in der Metropolregion Rhein-Neckar effizienter gestalten. Die erste „Pionierflugwoche“ ist für den Zeitraum vom 1. bis zum 5. Dezember 2025 angesetzt. In dieser Zeit werden die ersten kommerziellen Flüge von Mannheim aus durchgeführt. Die Flugziele in dieser Testphase sind Berlin (Flugplatz Schönhagen) und Hamburg. Am 1. und 5. Dezember sind jeweils eine Hin- und Rückverbindung nach Berlin-Schönhagen vorgesehen. Die Verbindung nach Hamburg wird am 2. und 4. Dezember ebenfalls mit je einem Hin- und Rückflug angeboten. Die Flüge starten jeweils morgens in Mannheim und kehren am späten Nachmittag zurück. Das Konzept von FlyVini, das sich als Mitflug-Plattform versteht, basiert auf der Idee, dass Flugzeiten und -strecken flexibel nach der vorliegenden Nachfrage berechnet werden. Berichten zufolge sollen Flüge mit kleineren Flugzeugen, wie der Tecnam P2012 Traveller, durchgeführt werden, die bis zu neun Sitzplätze bieten. Generell strebt das Unternehmen an, dezentrale Flughäfen zu verbinden und so eine zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsträgern auf Distanzen zwischen 100 und 900 Kilometern zu schaffen. Die Etablierung des FlyVini-Konzepts am City Airport Mannheim folgt auf die Neuausrichtung des Linienverkehrs in der Region, nachdem bereits die Nachfolgerin der insolventen Rhein-Neckar Air, die Mannheim City Air, den Betrieb für saisonale Verbindungen aufgenommen hat. Die Metropolregion Rhein-Neckar untermauert mit der Einführung

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Entlassungen führen zu Streikandrohung bei Brussels Airlines

Die Gewerkschaften bei Brussels Airlines haben eine offizielle Streikankündigung eingereicht. Auslöser ist die fristlose Entlassung von drei Flugbegleitern, die sich geweigert hatten, einen Flug nach Ghana anzutreten. Die Crewmitglieder begründeten ihre Weigerung mit der Sorge vor möglichem Ungeziefer, Berichten zufolge Flöhe oder Bettwanzen, im Flugzeug. Die Entlassung der Mitarbeiter rief umgehend scharfe Kritik der Gewerkschaften BBTK/SETCa und ACV Puls/CNE hervor. Trotz einer von den Arbeitnehmervertretern gesetzten Frist bis Montagmorgen, die Entscheidung rückgängig zu machen, reagierte die Unternehmensleitung nicht. Die Gewerkschaften fordern nun die sofortige Wiedereinstellung der drei Kollegen. Nach Angaben des Brussels Airlines Managements handelte es sich bei dem Hinweis auf Schädlingsbefall um einen Fehlalarm. Das Unternehmen betonte, Berichten über Ungeziefer zwar ernsthaft nachzugehen, jedoch habe eine externe Kontrolle ergeben, dass keine Schädlinge an Bord gewesen seien. Die drei Flugbegleiter sollen laut Airline-Angaben „mehrere Verfahren schwer verletzt“ und dadurch dem Unternehmen sowie den Passagieren Schaden zugefügt haben. Die genauen Details zu den vorgeworfenen Verstößen behält das Unternehmen unter Berufung auf den Datenschutz zurück. Die Gewerkschaften sehen das Vorgehen der Airline als „gefährliches Signal“ an das gesamte Flugpersonal und werfen der Unternehmensleitung vor, auf die Sorgen der Belegschaft nicht einzugehen. Eine erste, symbolische Aktion der Gewerkschaften am vergangenen Samstag hatte noch keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Mit der offiziellen Streikandrohung spitzt sich der Konflikt jedoch zu, und es drohen nunmehr Arbeitskampfmaßnahmen, die den Flugbetrieb empfindlich stören könnten.

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Kitzbühel rüstet sich mit zahlreichen Neuerungen für die Wintersaison

Der Kitzbühel Tourismus präsentiert zum Start in die Wintersaison 2025/2026 eine Fülle an Neuerungen in der Region. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Destination zeigt sich in Umbauten, neuen Gastronomiekonzepten sowie im Einzelhandel. Die Geschäftsführerin Dr. Viktoria Veider-Walser unterstrich die hohe Qualität und Dynamik der Angebote, mit denen Kitzbühel bestens vorbereitet in die kalte Jahreszeit starte. Im Hotelsektor sticht das am See gelegene Seebichl Hotel & Restaurant hervor, das umfassend umgebaut wird. Das Haus, einst in die Historie von Alfons Walde und Leni Riefenstahl eingebettet, erhält eine vergrößerte Terrasse und einen ganzjährig beheizten Open-Air-Pool. Ab dem 11. Januar 2026 wird das Hotel zum „Adults Only Space“. Ebenfalls neu im Beherbergungsbereich sind die renovierten Löw Chalet Suites im historischen Lacknerhaus in der Altstadt. Die Gastronomieszene in Kitzbühel erweitert ihr Spektrum: Das 1482 gegründete Gasthaus Schwarzer Adler in Jochberg feiert nach Neueröffnung Ende Oktober 2025 mit bodenständiger österreichischer Küche unter Küchenchef Mario Naschenweng. Zusätzlich kehrt das beliebte japanische Premium-Restaurant ZUMA erneut in das 5-Sterne-Hotel Weisses Rössl zurück. Für Liebhaber mediterraner Küche zieht der bekannte Beach Club Casa Jondal aus Ibiza den Winter über nach Kitzbühel. Neue italienische Akzente setzt auch das Ristorante – Pizzeria Mamma Mia. Der Treffpunkt Hornköpflhütte startet nach Neuübernahme mit regional inspirierten Gerichten. Zudem erlebt die Kitzbüheler Innenstadt einen Aufschwung im Luxus- und Lifestyle-Segment. Die Pariser Luxusmarke Hermès eröffnet ihre dritte Boutique in Österreich. Auch Ralph Lauren bezieht einen Standort in der Gamsstadt. Das Traditionslabel Strenesse feiert sein Comeback mit einem neuen Geschäft, und der niederländische Hersteller von Premium-Winterjacken Airforce zieht

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Nürnberger Flughafen erwartet starken Passagierandrang in Herbstferien

Der Flughafen Nürnberg rechnet in den bayerischen Herbstferien mit einem hohen Fluggastaufkommen. Es werden bis zu 140.000 Passagiere erwartet, bei rund 950 geplanten Starts und Landungen. Diese Zahlen markieren einen starken Abschluss des Herbstgeschäfts, nachdem bereits seit Ende der bayerischen Sommerferien eine Steigerung von 15 Prozent mehr Passagieren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet wurde. Als Top-Urlaubsziel führt weiterhin das türkische Antalya die Beliebtheitsliste an, mit über 23.000 erwarteten Fluggästen während der Ferien. Es folgen das ägyptische Hurghada mit über 13.000 Passagieren und die Baleareninsel Mallorca mit über 10.000 Fluggästen. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe hob hervor, dass der starke Herbst in den bevorstehenden Winterflugplan überleite. Mit Beginn der Herbstferien tritt auch der Winterflugplan mit über 40 Direktverbindungen in Kraft. Dieser zeichnet sich durch ein deutlich erweitertes Angebot in Richtung Ägypten aus. Neu im Programm ist Sharm el-Sheikh, das ab dem 4. November erstmals angeflogen wird. Die Verbindung nach Hurghada wird mit bis zu 20 wöchentlichen Flügen so stark bedient wie nie zuvor in der Wintersaison. Darüber hinaus bleiben auch die Kanaren, Italien, Griechenland und die Türkei attraktive Ziele für milde Temperaturen. Für Reisende, die kürzere Städtetrips bevorzugen, stehen Metropolen wie Barcelona, London, Paris, Amsterdam und Istanbul zur Verfügung. Im Osten Europas hat Wizz Air ihr Streckennetz um die rumänischen Ziele Temeswar (Timișoara) und Kronstadt (Brașov) erweitert. Auch Verbindungen nach Moldawien, Nordmazedonien und Bulgarien sind weiterhin gefragt. Die allgemeine Nachfrage nach Flugreisen vom Airport Nürnberg bleibt somit auf hohem Niveau.

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Basel-Mulhouse startet mit Winterflugplan 2025/2026

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, der Winterflugplan 2025/2026 in Kraft getreten und gilt bis zum 28. März 2026. Insgesamt bieten 24 Fluggesellschaften 88 Direktverbindungen in 33 Länder an. Der Fokus liegt dabei auf Zielen in Europa und dem Mittelmeerraum, darunter beliebte Destinationen in Spanien, Ägypten, Marokko und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Winterflugplan präsentiert mehrere neue und wiederaufgenommene Flugziele. Neu im Angebot sind Bratislava (viermal wöchentlich), La Palma auf den Kanarischen Inseln (zweimal wöchentlich), Ohrid in Nordmazedonien (dreimal wöchentlich) und Tanger in Marokko (zweimal wöchentlich). Darüber hinaus werden die Destinationen Bilbao und Cagliari erstmals auch im Winterflugplan bedient. Die Verbindung nach Krakau wird künftig zusätzlich zu easyJet auch von Wizz Air angeboten. Zudem wird das Flugangebot auf wichtigen bestehenden Strecken ausgebaut. Die Frequenzen zu den Hauptstädten Wien und Dubai werden verstärkt, um Geschäfts- und Privatreisenden verbesserte Reisemöglichkeiten zu bieten. Attraktive Umsteigeverbindungen bestehen weiterhin über die internationalen Drehkreuze großer Fluggesellschaften wie Lufthansa (Frankfurt und München), Air France (Paris) und Turkish Airlines (Istanbul). Mit der Einführung des neuen Plans blickt der EuroAirport bereits auf den Sommerflugplan 2026 voraus, in dem voraussichtlich weitere neue oder wiederaufgenommene Strecken wie Chişinău, Bodrum, Poznań und Podgorica hinzukommen sollen. Für Luftfahrtinteressierte wurde zudem die Besucherterrasse des Flughafens teilweise wieder geöffnet, um einen Blick auf das Vorfeldgeschehen zu ermöglichen.

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Wizz Air baut Angebot am BER aus: Neue Strecke nach Bukarest

Die Fluggesellschaft Wizz Air erweitert ihr Streckennetz vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit dem Start des Winterflugplans 2025/2026. Neu im Programm ist die Verbindung in die rumänische Hauptstadt Bukarest, die ab sofort bis zu fünfmal pro Woche (dienstags, donnerstags, samstags, sonntags und an einigen Mittwochen im Dezember und Januar) mit Airbus A321neo Flugzeugen bedient wird. Die Expansion beschränkt sich nicht nur auf die neue Strecke. Wizz Air erhöht zudem die Frequenzen auf mehreren bestehenden Routen. Die Verbindung nach Warna in Bulgarien wird auf vier wöchentliche Flüge (zwei zusätzliche Flüge) aufgestockt. Die moldawische Hauptstadt Chişinău wird ab sofort viermal und ab dem 16. Dezember sogar fünfmal wöchentlich angeflogen, was einer Steigerung von zwei bzw. drei Flügen pro Woche entspricht. Auch die Route nach Tirana in Albanien wird um ein bis zwei Flüge pro Woche erweitert und erreicht nun eine Frequenz von sechs bis sieben wöchentlichen Abflügen. Insgesamt führt der Ausbau zu einer deutlichen Kapazitätssteigerung im Winterflugplan 2025/2026. Wizz Air bietet 33 Prozent mehr Flüge an als im Vorjahreszeitraum. Durch den vermehrten Einsatz des größeren Flugzeugtyps Airbus A321neo stehen zudem 44 Prozent mehr Sitzplätze zur Verfügung. Diese strategische Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Berliner Flughafens für die ungarische Fluggesellschaft. Der Wachstumskurs soll im Sommerflugplan fortgesetzt werden. Wizz Air hat bereits zwei neue Ziele ab dem BER angekündigt: Ab dem 16. März 2026 wird Bratislava in der Slowakei viermal wöchentlich angeflogen. Die Verbindung nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina folgt ab dem 30. März mit drei wöchentlichen Flügen.

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Busfahrverbot im Wiener Advent 2025: Zufahrt zur Innenstadt nur mit Sonderkarte

Die Stadt Wien wendet auch im Advent 2025 das bewährte Buskonzept an den vier Einkaufssamstagen (29. November, 6., 13. und 20. Dezember) an, um das erhöhte Verkehrsaufkommen durch Tagestouristen zu koordinieren. Demnach gilt in den Bezirken 1 sowie 6 bis 9 von 6:00 bis 20:00 Uhr ein generelles Busfahrverbot. Ausgenommen sind lediglich Linienomnibusse und Busse mit einer gültigen, im Voraus beantragten Einfahrtskarte. Ziel der Maßnahme ist es, sowohl Besuchern gesicherte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten zu bieten als auch die Belastung der Anrainer und die Behinderung des Individualverkehrs zu minimieren. Ein zentraler Punkt des Konzepts ist die Sperrung der Zufahrt zum Schwedenplatz für Busse ohne Einfahrtskarte. Busse, die von Süden kommen, werden zum Praterstern umgeleitet, solche aus Norden zum Gürtel. Dort müssen die Fahrgäste auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Die Anzahl der sogenannten Tageseinfahrtskarten für die Innere Stadt ist auf maximal 350 pro Adventsamstag limitiert, um die Kapazitäten zu steuern. Die Karten müssen online beantragt und bezahlt werden und sind auf das jeweilige Kennzeichen beschränkt. Sie berechtigen zur Nutzung der Aus- und Einstiegsstellen am Museumsplatz sowie eines zugeordneten Gratis-Parkplatzes. Für das Abholen der Gäste am Museumsplatz stehen drei wählbare Zeitfenster zur Verfügung. Busse ohne eine solche Einfahrtskarte müssen auf alternative Ein- und Ausstiegsstellen außerhalb der Fahrverbotszone ausweichen, etwa am Karlsplatz, am Pierre-de-Coubertin-Platz oder in der Vorgartenstraße nahe der U2-Station Stadion. Auch für den Bereich Schloss Schönbrunn wurden spezielle Regelungen getroffen: Das Ein- und Aussteigen sowie Parken für Busse ist dort nur auf dem Parkplatz gegenüber der Orangerie gestattet.

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Easyjet baut Winterflugplan am BER aus und stationiert größeres Flugzeug

Easyjet erweitert ihr Flugangebot vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) für den Winterflugplan 2025/2026 um zwei neue Strecken und erhöht gleichzeitig die Kapazität. Seit 27. Oktober 2025, bietet die Fluggesellschaft zweimal wöchentlich Flüge nach Sevilla in Spanien an. Eine weitere neue Verbindung in die britische Hauptstadt kommt am 7. November mit Flügen nach London Southend hinzu, die das bestehende London-Angebot nach Gatwick und Luton ergänzt. Beide neuen Routen werden jeweils montags und freitags bedient. Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, wird von Easyjet als bisher unbedientes und beliebtes Ziel beworben. Die Stadt am Fluss Guadalquivir ist für ihre historischen Bauwerke wie den Alcázar-Palast und ihre kulturelle Bedeutung als Wiege des Flamencos bekannt. London Southend bietet Fluggästen eine zusätzliche Option für Reisen in die britische Metropolregion, da der Flughafen östlich der Stadt liegt. Parallel zur Streckenexpansion setzt Easyjet die Modernisierung ihrer Flotte am BER fort. Erstmals stationiert die Airline einen Airbus A321neo am Standort. Dieses Flugzeug verfügt mit 235 Sitzplätzen über rund 26 Prozent mehr Kapazität als die bisher genutzten A320-Modelle. Die Einführung des A321neo zielt auf die Erhöhung der verfügbaren Sitzplätze auf beliebten Strecken ab. Die Stationierung eines zweiten A321neo ist für Anfang 2026 geplant. Mit der Erweiterung des Streckennetzes nach Südeuropa und Großbritannien sowie der gleichzeitigen Aufstockung der Sitzplatzkapazitäten reagiert Easyjet auf die hohe Nachfrage im Winterflugplan. Die neuen Flugzeuge des Typs A321neo sollen primär auf stark frequentierten Strecken, unter anderem zu beliebten Winterzielen wie den Kanarischen Inseln oder Ägypten, eingesetzt werden.

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Autovermieter Starcar meldet Insolvenz an

Der Hamburger Autovermieter Star Car GmbH Kraftfahrzeugvermietung hat beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt. Trotz eines im August noch gemeldeten deutlichen Umsatzanstiegs auf über 510 Millionen Euro, litt das Unternehmen offenbar unter einer massiven Schuldenlast. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Christoph Morgen bestellt. Als Hauptgrund für die finanzielle Schieflage wird das Scheitern von Verhandlungen mit Kreditgebern über die Verlängerung auslaufender Darlehen genannt. Starcar hatte 2022 rund 240 Millionen Euro an Schulden mit einer Laufzeit von drei Jahren aufgenommen. Trotz intensiver Bemühungen konnte eine Einigung zur Vermeidung der Insolvenz nicht erzielt werden, da die finanzielle Situation des Unternehmens keine Verlängerung der Kredite zuließ. Ungeachtet des Insolvenzantrags wird der Geschäftsbetrieb an allen Standorten des Autovermieters fortgeführt. Kunden können weiterhin Fahrzeuge bei Starcar mieten. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben 615 Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt, hat zudem eine Insolvenzgeldvorfinanzierung durch den vorläufigen Insolvenzverwalter Morgen eingeleitet, um die Zahlung der Löhne und Gehälter der Belegschaft zu sichern. Das Ziel des Insolvenzverwalters ist die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs und die Erarbeitung einer tragfähigen Sanierungslösung. Starcar, das mit über 100 eigenen und weiteren 500 Partner-Mietstationen zu den führenden Autovermietern in Deutschland zählt, steht nun vor einer Phase der Restrukturierung. Der Fall zeigt, dass selbst ein deutliches Umsatzwachstum – Starcar steigerte den Umsatz von 341 Millionen Euro im Vorjahr – nicht ausreicht, um eine massive Schuldenlast und das Auslaufen wichtiger Finanzierungen abzufedern.

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