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Untersuchung nach Todesfall an Bord einer Easyjet-Maschine in Malaga

Ein Vorfall am Flughafen von Malaga sorgt für intensive Ermittlungen der Behörden und der Fluggesellschaft Easyjet. Eine fünfköpfige Personengruppe brachte eine 89 Jahre alte Frau im Rollstuhl an Bord eines Airbus mit Ziel London-Gatwick. Augenzeugen berichteten, dass die Seniorin bereits beim Boarding vollkommen regungslos gewirkt habe und von ihren Begleitern physisch in den Flugzeugsitz gehoben werden musste. Das Verhalten der Gruppe erregte das Misstrauen anderer Passagiere sowie des Kabinenpersonals, woraufhin der Kapitän das Rollmanöver zur Startbahn abbrach und zum Gate zurückkehrte. Dort konnte ein herbeigerufener Notarzt nur noch den Tod der Frau feststellen. Im Zentrum der Untersuchungen steht nun der exakte Todeszeitpunkt der Passagierin. Es besteht der Verdacht, dass die Angehörigen versuchten, eine bereits verstorbene Person als lebenden Fluggast zu tarnen, um die hohen Kosten für eine professionelle Leichenüberführung von Spanien nach Großbritannien zu umgehen. Solche Rückführungen erfordern spezielle Zinksärge, behördliche Genehmigungen und verursachen oft Kosten im vierstelligen Bereich. Die spanische Polizei prüft in diesem Zusammenhang Zeugenaussagen, wonach die Frau schon während des Check-in-Prozesses keinerlei Lebenszeichen mehr von sich gegeben haben soll. Die Kritik der Mitreisenden richtet sich massiv gegen das Bodenpersonal am Flughafen Malaga. Passagiere äußerten Entsetzen darüber, dass eine offensichtlich leblose Person die Sicherheitskontrollen und das Boarding passieren konnte, ohne dass eingegriffen wurde. Der Vorfall führte zu einer Verspätung des Fluges nach London von rund zwölf Stunden, da die Maschine nach dem medizinischen Notfall und der polizeilichen Spurensicherung erst spät wieder für den Betrieb freigegeben werden konnte. Easyjet bestätigte den Vorfall und kündigte eine umfassende interne Aufarbeitung der

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Qualitätsmängel bei Zulieferer zwingen Airbus zur Korrektur der Jahresziele

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus sieht sich mit erheblichen Qualitätsproblemen bei Rumpfbauteilen konfrontiert, die weitreichende Auswirkungen auf die Produktionszahlen des Jahres 2025 haben. Ursache sind Abweichungen bei Rumpfpanelen für die Modellreihen A320neo und A321neo, die vom spanischen Zulieferbetrieb Sofitec Aero mit Sitz in Sevilla gefertigt wurden. Berichten zufolge entsprechen die gelieferten Teile in Bezug auf Materialstärke und Herstellertoleranzen nicht den strengen Vorgaben des Konzerns. Infolgedessen musste Airbus sein ursprüngliches Auslieferungsziel für das laufende Jahr von 820 auf 790 Flugzeuge reduzieren. Der Hersteller betonte jedoch, dass trotz der Abweichungen kein unmittelbares Sicherheitsproblem für den aktiven Flugbetrieb bestehe. Die Dimension des Problems ist beachtlich, da insgesamt 168 bereits an Kunden ausgelieferte Maschinen einer Überprüfung unterzogen werden müssen. Zudem sind Panele für rund 460 weitere Flugzeuge betroffen, die sich derzeit noch in verschiedenen Stadien der Endmontage befinden. Airbus hat eine Task Force ins Leben gerufen und eigene Mitarbeiter direkt in das spanische Werk entsendet, um die Qualitätskontrollen vor Ort zu verschärfen und die Produktionsrückstände abzufangen. Ziel des Konzerns ist es, die Fehlmengen bis Anfang 2026 vollständig auszugleichen und die Lieferketten wieder zu stabilisieren. Zusätzlich zu den technischen Mängeln belasten Berichte über interne Missstände beim Zulieferer die Situation. Eine lokale Gewerkschaft informierte Airbus über mutmaßliche Unregelmäßigkeiten im Fertigungsprozess bei Sofitec Aero. Zu den Vorwürfen gehören die nachträgliche Manipulation von Datumsangaben in Produktionsprotokollen sowie die Verwendung von abgelaufenen Dichtmitteln und Farben. Auch nicht autorisierte Reparaturen an Bauteilen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) stehen im Raum. Airbus untersucht diese Hinweise derzeit intensiv, um sicherzustellen, dass sämtliche Sicherheits- und

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Neuer Anlauf zur Privatisierung der Pakistan International Airlines

Die pakistanische Regierung hat ein zweites öffentliches Bieterverfahren für die staatliche Fluggesellschaft Pakistan International Airlines (PIA) eingeleitet. Bei einer live im Staatsfernsehen übertragenen Zeremonie reichten drei Konsortien ihre versiegelten Angebote für eine Mehrheitsbeteiligung ein. Dieser Schritt erfolgt unter erheblichem Druck des Internationalen Währungsfonds (IWF), der strukturelle Reformen und die Veräußerung defizitärer Staatsbetriebe als Bedingung für weitere Finanzhilfen fordert. Ein erster Privatisierungsversuch im vergangenen Jahr war gescheitert, da das einzige abgegebene Gebot massiv unter dem staatlich festgelegten Mindestpreis von rund 305 Millionen US-Dollar lag. Zu den aktuellen Bietern gehören zwei einheimische Industriekonsortien sowie die private Fluggesellschaft Air Blue. Das erste Konsortium wird von Lucky Cement Limited angeführt und umfasst Partner aus dem Energie- und Investmentsektor. Die zweite Gruppe steht unter der Leitung der Arif Habib Corporation und vereint Unternehmen aus der Düngemittelproduktion und der Immobilienwirtschaft. Die Regierung erhofft sich durch den Verkauf eine Entlastung des Staatshaushalts und eine Modernisierung der Fluggesellschaft, die über Jahre hinweg hohe Verluste angehäuft hatte. Im Vorfeld der Auktion übernahm der Staat einen Großteil der Altschulden der Airline, um die Attraktivität für Investoren zu steigern. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die PIA haben sich zuletzt stabilisiert. Nach zwei Jahrzehnten in der Verlustzone wies das Unternehmen kürzlich erstmals wieder einen Gewinn vor Steuern aus. Ein entscheidender Faktor für die Bewertung der Fluggesellschaft ist die Aufhebung des Flugverbots durch die Europäische Union und Großbritannien. Die Airline war aufgrund von Sicherheitsbedenken und Unregelmäßigkeiten bei Pilotenlizenzen jahrelang von lukrativen Langstreckenverbindungen ausgeschlossen. Die Wiederaufnahme dieser Routen verspricht eine deutliche Steigerung der Einnahmen und

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Berlin: Debatte um zusätzliche Landerechte für Emirates in Deutschland

Die Bundesregierung befasst sich aktuell mit der möglichen Ausweitung der Landerechte für die Fluggesellschaft Emirates. Die Airline aus Dubai strebt eine Verbindung zum Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) an, um den Standort an ihr globales Netzwerk anzubinden. Derzeit ist der Flugbetrieb von Emirates in Deutschland durch ein bilaterales Luftverkehrsabkommen auf die vier Standorte Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg begrenzt. Eine Aufnahme von Flügen nach Berlin würde entweder eine Erweiterung dieses Abkommens oder den Verzicht auf eines der bisherigen Ziele erfordern. Das Bundesverkehrsministerium hat bisher keine finale Entscheidung getroffen, während Emirates das Potenzial einer Berlin-Verbindung auf jährlich rund 140.000 zusätzliche Passagiere beziffert. Innerhalb der Bundesländer hat das Vorhaben eine kontroverse politische Diskussion ausgelöst. Die ostdeutschen Ministerpräsidenten sowie Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordern in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine Stärkung der internationalen Anbindung des BER. Sie verweisen auf das massive Ungleichgewicht bei Langstreckenverbindungen zwischen Ost- und Westdeutschland. Unterstützung erhalten sie aus Nordrhein-Westfalen, während die Regierungschefs von Bayern und Hessen, Markus Söder und Boris Rhein, das Vorhaben strikt ablehnen. Sie warnen vor einer Schwächung der nationalen Drehkreuze Frankfurt und München und sehen die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Luftfahrt gefährdet. Zusätzlich zum Standort Berlin bringt sich auch der Flughafen Stuttgart als potenzielles Ziel für Emirates ins Gespräch. Regionalpolitiker und die Flughafenleitung fordern, dass die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg bei einer etwaigen Neuregelung der Landerechte vorrangig berücksichtigt wird. Emirates selbst bezeichnete Stuttgart in Korrespondenzen als strategisch wichtiges Ziel. Parallel dazu wird die Marktsituation durch die Expansion anderer Golf-Airlines beeinflusst. So verfügt Qatar Airways bereits

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Hochwertiges Schaumweinangebot zum Jahreswechsel im Wiener Kleinod am Ring

Die Wiener Gastronomiegruppe Kleinod präsentiert zum Jahresabschluss in ihrem neuesten Standort am Schottenring ein umfangreiches Sortiment namhafter Champagnerhäuser. Das Angebot im „Kleinod am Ring“ umfasst insgesamt 19 verschiedene Sorten, wobei renommierte Marken wie Perrier-Jouët, Bollinger, Dom Pérignon und Krug vertreten sind. Die Auswahl reicht von klassischen Brut-Varianten bis hin zu exklusiven Cuvées wie dem Pol Roger Sir Winston Churchill oder dem Roederer Cristal. Für größere Gesellschaften werden zahlreiche Positionen zudem im Magnum-Format angeboten. Preislich startet das Angebot für die Standardflasche bei 99 Euro und reicht im High-End-Segment bis zu 720 Euro pro Einheit. Ergänzt wird das flüssige Sortiment durch eine Auswahl frischer Austern, die unter der Leitung von Küchenchef Felix Albiez zubereitet werden. Die „Kleinod“-Gruppe, geführt von den Gastronomen Alexander Batik, Oliver Horvath, Philipp Scheiber und David Schober, hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 zu einer festen Größe in der Wiener Bar-Szene entwickelt. Das Konzept orientiert sich am Stil klassischer American Bars und wurde bereits mehrfach national ausgezeichnet. Neben dem Stammhaus in der Singerstraße und dem „Kleinod PRUNKSTÜCK“ stellt das „Kleinod am Ring“ die jüngste Expansion dar, die Gastronomie und gehobene Barkultur miteinander verbindet. Fachpublikationen wie das Magazin Falstaff würdigten das Unternehmen in den vergangenen Jahren wiederholt als „Bestes Bar-Team des Jahres“. Der neue Standort am Ring wurde für das Jahr 2025 zudem als „Neueröffnung des Jahres“ prämiert. Zusätzliche Recherchen zur Wiener Luxusgastronomie belegen einen anhaltenden Trend zur Spezialisierung auf exklusive Markenwelten im Bereich der Schaumweine. Das Segment der Prestige-Cuvées verzeichnet insbesondere in den Metropolen zur Silvestersaison eine

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Personalwechsel an der Spitze des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) stellt seine Führung neu auf. Max Kownatzki wurde vom Vorstand des Branchenverbands zum neuen Mitglied des Führungsgremiums gewählt und übernimmt damit die Position von Jens Bischof. Dieser Personalwechsel ist eng mit einer Rochade im Lufthansa-Konzern verknüpft: Kownatzki, der aktuell noch als Geschäftsführer des Joint Ventures SunExpress tätig ist, wird zum 1. Februar 2026 den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei der Fluggesellschaft Eurowings übernehmen. Jens Bischof legt seine Ämter sowohl im Verband als auch bei der Fluglinie zum Jahresende auf eigenen Wunsch nieder. Max Kownatzki blickt auf eine über 25-jährige Karriere in der internationalen Luftfahrtindustrie zurück. Vor seiner Zeit bei SunExpress bekleidete der promovierte Betriebswirt verschiedene Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group, unter anderem im Bereich Netzplanung und Strategie. Seit 2020 steuerte er das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines durch die globale Luftverkehrskrise und sicherte die operative Stabilität des Ferienfliegers. Branchenexperten sehen in seiner Berufung ein Zeichen für Kontinuität in der Interessenvertretung der großen deutschen Flugbetriebe gegenüber der Bundespolitik. In seinem neuen Amt im BDF kündigte Kownatzki an, den Fokus verstärkt auf die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland zu legen. Er kritisiert insbesondere die im internationalen Vergleich hohen staatlichen Standortkosten, wie die Luftverkehrsteuer sowie gestiegene Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Diese Belastungen erschweren nach Ansicht des Verbands die Erholung der Branche und führen zu einer Benachteiligung deutscher Fluggesellschaften gegenüber der Konkurrenz an ausländischen Drehkreuzen. Kownatzki forderte daher eine deutliche Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen, um die Marktposition der heimischen Airlines zu festigen. Der BDF fungiert als zentrale Interessenvertretung für Unternehmen

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Erstmalige Flugverbindung von Düsseldorf in die Skiregion Sälen-Trysil

Die Fluggesellschaft Tuifly hat eine neue Nonstopverbindung vom Flughafen Düsseldorf zum Scandinavian Mountains Airport aufgenommen. Die Strecke wird ab sofort jeweils samstags bedient und bietet Reisenden erstmals die Möglichkeit, die schwedisch-norwegische Grenzregion Sälen-Trysil ohne Umstieg von Deutschland aus zu erreichen. Mit einer Flugzeit von rund zwei Stunden verkürzt sich die Anreise in das größte zusammenhängende Skigebiet Nordeuropas erheblich, da bisher zeitaufwendige Transfers über Oslo oder Stockholm sowie längere Busreisen notwendig waren. Der Flughafen Düsseldorf und die Fluggesellschaft bestätigten, dass die Verbindung zunächst für die gesamte Wintersaison fest im Flugplan verankert ist. Der Scandinavian Mountains Airport, auch bekannt unter dem Namen Sälen Trysil Airport, wurde erst im Jahr 2019 eröffnet und ist speziell auf die Bedürfnisse des Wintertourismus zugeschnitten. Er liegt geografisch günstig zwischen den schwedischen Skigebieten Sälen und dem norwegischen Trysil, wobei die Transferzeiten zu den Unterkünften oft weniger als 25 Minuten betragen. Branchenexperten werten die Entscheidung von Tuifly als strategische Erweiterung des Portfolios, um der steigenden Nachfrage nach schneesicheren Alternativen zu den klassischen Alpenregionen gerecht zu werden. Neben deutschen Urlaubern nutzen auch Reiseveranstalter die neue Kapazität, um Pauschalpakete im skandinavischen Hochland anzubieten. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Route für die regionale Infrastruktur. Die Region Trysil verfügt über mehr als 70 Pistenkilometer und gilt als eines der modernsten Skigebiete Norwegens, während Sälen auf schwedischer Seite besonders durch seine familienfreundliche Infrastruktur besticht. Durch die Direktverbindung wird das Einzugsgebiet des Düsseldorfer Flughafens, das bis in die Benelux-Staaten reicht, direkt an die nordische Sportinfrastruktur angebunden. Technisch wird die Strecke meist mit

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Personalwechsel an der Spitze des Aufsichtsrats der Flughafen Kassel GmbH

Der Aufsichtsrat der Flughafen Kassel GmbH hat den hessischen Finanzstaatssekretär Till Kaesbach einstimmig zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Uwe Becker an, der das Amt über einen Zeitraum von einem Jahr ausübte. Mit der Wahl Kaesbachs rückt ein Vertreter des Hessischen Finanzministeriums an die Spitze des Gremiums, was die strategische Bedeutung des Landes Hessen als Gesellschafter unterstreicht. Die Positionen der Stellvertreter bleiben unverändert besetzt durch den Kasseler Oberbürgermeister Sven Schoeller sowie den Landrat des Landkreises Kassel, Andreas Siebert. Die personelle Neubesetzung erfolgt in einer Phase, in der die wirtschaftliche Entwicklung des Regionalflughafens unter genauer Beobachtung steht. Till Kaesbach, der seit Anfang 2024 als Staatssekretär im Finanzministerium tätig ist, übernimmt die Leitung des Aufsichtsrats in einer Zeit, in der über die zukünftige Ausrichtung und die finanzielle Konsolidierung des Standorts debattiert wird. Der Flughafen Kassel-Calden sieht sich regelmäßig mit Diskussionen über Passagierzahlen und die Rentabilität des Flugbetriebs konfrontiert, weshalb der Expertise aus dem Finanzressort des Landes eine besondere Rolle bei der künftigen Haushaltsplanung zukommt. Zusätzliche Branchenberichte weisen darauf hin, dass die Flughafen GmbH Kassel eine enge Abstimmung zwischen Land, Stadt und Landkreis benötigt, um die operativen Verluste zu begrenzen und das Flugangebot für die Region Nordhessen stabil zu halten. In der Vergangenheit wurden verschiedene Gutachten zur wirtschaftlichen Lage des Flughafens erstellt, die unter anderem die Bedeutung des Standorts für den regionalen Arbeitsmarkt und die lokale Industrie betonten. Kaesbach wird nun die Aufgabe haben, die unterschiedlichen Interessen der kommunalen und staatlichen Anteilseigner zu koordinieren und die Geschäftsführung bei

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Moderate Zuwachsraten am Flughafen Amsterdam-Schiphol im November 2025

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol verzeichnete im November 2025 ein Passagiervolumen von 5,2 Millionen Reisenden. Dies entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Laut offiziellen Daten des Flughafenbetreibers entfielen rund 3,6 Millionen Fluggäste auf den Lokalverkehr, während knapp zwei Millionen Passagiere den Airport als Drehkreuz für Umsteigeverbindungen nutzten. Die stärkste Nachfrage konzentrierte sich auf Destinationen in Großbritannien, Spanien, Italien, der Türkei sowie den USA. Diese Entwicklung unterstreicht die weiterhin hohe Relevanz Amsterdams als eines der zentralen Luftverkehrsdrehkreuze im europäischen Netzwerk. Trotz des Wachstums sieht sich der Flughafen weiterhin mit betrieblichen Herausforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass die Kapazitätsplanung in Schiphol durch die Diskussionen um eine Deckelung der jährlichen Flugbewegungen beeinflusst wird. Dennoch bleibt die Nachfrage im Segment der Transatlantikflüge sowie auf den klassischen europäischen Städterouten stabil. Insbesondere die Verbindungen nach London-Heathrow und Madrid-Barajas gehörten im Berichtszeitraum zu den am stärksten frequentierten Strecken. Die Zunahme der Passagierzahlen im November deutet zudem auf ein solides Geschäft im Bereich der Geschäftsreisen sowie einen frühen Beginn des winterlichen Urlaubsverkehrs hin. Wirtschaftlich betrachtet profitiert der Standort von der hohen Effizienz im Transfergeschäft, das fast 40 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht. Der Flughafen investiert aktuell massiv in die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere in die Terminalbereiche und die Gepäckabfertigung, um die Abwicklungszeiten zu optimieren. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass Schiphol im Wettbewerb mit anderen europäischen Hubs wie Paris-Charles-de-Gaulle oder Frankfurt steht. Die stabilen Zuwachsraten bei den Direktflügen belegen die starke Position des Flughafens im Einzugsgebiet der Benelux-Staaten, während das Wachstum bei den Umsteigern

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Ausweitung des Premium-Sitzplatzangebots bei Eurowings

Die Fluggesellschaft Eurowings hat kurz vor dem Jahreswechsel die Kapazitäten für ihr neues Premium-Produkt deutlich erhöht. Nach einer erfolgreichen Testphase auf der Langstrecke zwischen Berlin und Dubai kommt nun ein zweiter Airbus A320neo zum Einsatz, der mit dem sogenannten Premium BIZ Seat ausgestattet ist.  Im Gegensatz zum ersten Flugzeug, das fest auf der Route in die Emirate eingesetzt wird, ist für die zweite Maschine keine feste Streckenbindung vorgesehen. Das Flugzeug wird stattdessen im gesamten europäischen Streckennetz eingesetzt, um als technische Reserve zu fungieren und gleichzeitig Marktdaten zu sammeln. Durch die flexible Einsatzplanung profitieren Passagiere an verschiedenen deutschen Standorten wie Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg und Stuttgart von der neuen Kabinenkonfiguration. Das Flugzeug wird bevorzugt auf stark frequentierten Urlaubsstrecken, etwa nach Mallorca oder auf die Kanarischen Inseln, eingesetzt. Ein besonderes Merkmal dieser Übergangsphase ist die Preisgestaltung: Da der Sitzplatz aufgrund der wechselnden Umläufe nicht gezielt im Voraus buchbar ist, bietet Eurowings den Komfortgewinn auf den betroffenen Flügen ohne den üblichen Aufpreis an. Die 2×2-Bestuhlung bietet Reisenden im Vergleich zur Standardkonfiguration mehr Ellbogenfreiheit und eine erhöhte Privatsphäre. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Eurowings mit dieser Strategie auf den wachsenden Trend zu mehr Komfort im preiswerten Flugsegment reagiert. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2025 von der Ratingagentur Skytrax als beste Low-Cost-Airline Europas ausgezeichnet wurde, nutzt das direkte Kundenfeedback aus dem erweiterten Testbetrieb für die künftige Kabinengestaltung. Die technische Ausstattung des Airbus A320neo bietet zudem Vorteile bei der Reichweite und Effizienz, was den Einsatz auf längeren Mittelstrecken begünstigt. Branchenexperten werten die kostenlose Testphase als gezieltes

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