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Jet-Airways-Käufer erhalten Fristverlängerung für Zahlungen an Gläubiger

Das Jalan-Kalrock Consortium, das den Zuschlag für die Übernahme der insolventen Jet Airways erhalten hat, hat seitens eines indischen Gerichts eine Fristverlängerung für die Bezahlung von rund 42 Millionen U.S.-Dollar an Gläubiger der ehemaligen Airline erhalten. Die Käufer haben einen entsprechenden Antrag beim zuständigen Gericht gestellt. Dieser wurde am 28. August 2023 bewilligt. Die Folge daraus ist, dass die an Gläubiger zu leistenden Überweisungen nun nicht bis 31. August 2023 bezahlt werden mussten, sondern bis zum 30. September 2023. Allerdings wurde ursprünglich eine Fristerstreckung um drei Monate beantragt.

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Sommer 2024: Austrian Airlines plant ohne Wetlease-Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines befindet sich seit einiger Zeit wieder auf Expansionskurs. Der Carrier dementiert allerdings, dass man im Sommerflugplan 2024 wieder auf Wetleases zurückgreifen wird. In den letzten Wochen gab es so einiges an „Flurgeflüstere“, dass die österreichische Lufthansa-Tochter im Sommer 2024 einige Maschinen ins Wetlease nehmen könnte. Dabei sollte es sich auch im de Havilland Dash 8-400 bzw. vergleichbare Turbopropflugzeuge handeln, um unter anderem Embraer 195 für andere Routen zur Verfügung zu haben. Dies wird seitens des Unternehmens aber nicht bestätigt. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin gegenüber Aviaton.Direct: „Das können wir so nicht bestätigen. Generell hat sich der gezielte Einsatz von Wetleases in der Vergangenheit bewährt, um saisonale Spitzen abzufedern und wird daher bei Bedarf als ein mögliches Mittel geprüft. Austrian Airlines blickt im ersten Halbjahr 2023 auf eine starke Performance zurück und will 2024 die Marktposition weiter ausbauen. Das aktuelle Flottenwachstum legt hierfür den Grundstein. Vier neue Airbus A320neo sind bereits im Dienst. Wir freuen uns über den bevorstehenden Flottenausbau um einen weiteren Airbus A320neo und einen Airbus A320ceo sowie die geplante Modernisierung der Langstreckenflotte mit zehn Boeing 787-9“.

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Sommer 2024: Luxair nimmt Luxemburg-Manchester auf

Die Fluggesellschaft Luxair wird mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wieder dreimal wöchentlich zwischen Luxemburg und Manchester fliegen. Diese Route hatte man zuletzt vor einigen Jahren im Portfolio. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass die genannte Strecke ab 1. April 2024 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedient werden soll. Im Regelfall kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz.

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Sommer 2024: Air Baltic stockt Riga-Wien auf

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic stockt im Sommerflugplan 2024 die Frequenzen auf der Strecke Riga-Wien auf. Auch fliegt man häufiger ab Vilnius nach München. Mit Beginn der Sommerperiode 2024 wird der A220-Betreiber elf wöchentliche Umläufe zwischen den Hauptstädten Lettlands und Österreichs anbieten. Ebenso erhöht man zwischen Vilnius und München die Frequenzen auf sechs Rotationen pro Woche. Dies geht aus dem Reservierungssystem von Air Baltic hervor.

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Eisenbahnverkehr: Vida will an Direktvergaben festhalten

Die Gewerkschaft Vida spricht sich weiterhin gegen die von der EU-Kommission forcierte Änderung des Vergaberechts im Eisenbahnbereich aus. Künftig sollen alle subventionierten Verkehre ausgeschrieben werden müssen. Beispielsweise in Österreich ist noch die durchaus umstrittene Direktvergabe üblich. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass die Eisenbahnliberalisierung ohnehin gescheitert wäre, denn auch die Fahrgäste hätten nichts davon. Die Fahrkartenpreise wären zumeist deutlich höher als Flugtickets auf vergleichbaren Routen. „In Österreich und in Europa werden über 80 Prozent der Schienenpersonenkilometer über Direktvergabe organisiert und finanziert. Eine Änderung hin zu einer von der EU-Kommission angestrebten Ausschreibungspflicht wäre ein massiver Eingriff in die Stabilität des gut funktionierenden öffentlichen Verkehrs in Österreich. Das hätte zudem weitere gravierende negative Auswirkungen auf die Bahnbeschäftigten und deren Arbeitsbedingungen“, warnt Gewerkschaftert Tauchner.

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Einreise: Volksrepublik China verlangt keine PCR-Befunde mehr

Die Volksrepublik China hat mit Wirksamkeit zum 30. August 2023 die Einreisebestimmungen weiter gelockert. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist nun nicht mehr erforderlich. Damit kehrt man wieder zu jenen Voraussetzungen, die vor der Pandemie gegolten haben zurück. Bereits zuvor hatten die Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests abgeschafft. Nun zieht auch die Volksrepublik China nach. Es gelten nun wieder die vor der Pandemie angewandten Einreisebestimmungen. Zu beachten ist weiterhin, dass je nachdem welche Staatsbürgerschaft man hat, vorab ein Visum bei der zuständigen Auslandsvertretung (Botschaften und/oder Konsulate) beantragt werden muss. Dies war, sofern man ein Visum benötigt hat, auch schon vor der Pandemie der Fall.

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Aer Lingus musste „unruly PAX“ in Santiago de Compostela abführen lassen

Weil sich am 26. August 2023 ein Passagier auf einem Aer-Lingus-Flug von Dublin nach Las Palmas störend verhalten hat, musste die EU-DVK außerplanmäßig in Santiago de Compostela zwischenlanden, um den unruly PAX durch die Exekutive von Bord nehmen zu lassen. Der Airbus A320 befand sich unter der Flugnummer EI782 auf dem Weg nach Gran Canaria. Allerdings sorgte ein „unruly PAX“ für soviel Störung, dass der Kapitän entschieden hat, dass dieser von Bord genommen werden muss. Die Flugsicherung wies den Flughafen Santiago zu. Dort soll sich der Mann ohne nennenswertes Fehlverhalten von der Polizei abführen haben lassen. Durch die außerplanmäßige Zwischenlandung ist allerdings eine Verspätung entstanden.

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Zürcher Bürger müssen über geplante Pistenverlängerungen abstimmen

Im Kantonsparlament von Zürich hat die beabsichtigte Verlängerung der Pisten 28 und 32 des Zürcher Airports im ersten Anlauf eine Mehrheit gefunden. Allerdings muss nun auch eine Volksabstimmung durchgeführt werden. Der Flughafen Zürich begrüßt die Entscheidung der Abgeordneten, die mit 87 zu 83 Stimmen für die Verlängerung der Runways gestimmt haben. Zwei Mandatsträger haben sich ihrer Stimme enthalten. Allerdings stimmten auch ausreichend Parlamentarier für die Abhaltung einer Volksabstimmung. Somit hat das letzte Wort der Bürger. Das Referendum soll voraussichtlich im kommenden Jahr über die Bühne gehen.

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Klimawandel: Kraus-Winkler sieht Österreichs Schigebiete nicht in Gefahr

Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Suanne Kraus-Winkler ist der Ansicht, dass die heimischen Wintersportressorts auf mögliche Herausforderungen, die sich durch die Klimaerwärmung ergeben könnten, besser vorbereitet sein sollen als jene in anderen Staaten. Dabei beruft sich das Regierungsmitglied auf eine französisch-österreichische Studie. Diese kommt unter anderem zum Schluss, dass die meisten Schigebiete in Österreich für einen Temperaturanstieg von etwa zwei Grad Celsius gewappnet sind, da man bereits jetzt über rund 50 Prozent Kunstschnee-Möglichkeiten verfügen soll. Zudem spricht die Studie davon, dass die technische Beschneiung nur einen relativ geringen Teil zu den CO2-Emissionen beitrage. „Der Klimawandel stellt alle Skidestinationen europaweit vor Herausforderungen und erfordert nachhaltige und zukunftsorientierte Lösungsansätze. Umso erfreulicher ist die wissenschaftliche Bestätigung, dass Österreich auf diesem Gebiet bereits Vorreiter ist und Skifahren auch in den kommenden Jahrzehnten weiter möglich sein wird“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der kürzlich veröffentlichten Studie zur Zukunft von Europas Skigebieten.

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Halbjahreszahlen: A&O-Hostels mit kräftigem Umsatzplus

Der Hostelbetreiber A&O konnte im ersten Halbjahr 2023 mit etwa 100 Millionen Euro so viel Umsatz wie noch nie machen. Das Vorjahresergebnis wurde um 47 Prozent übertroffen. Zu den ohnehin starken Monaten Mai und Juni mit Zimmerauslastungen von über 80 Prozent kam „ein außergewöhnlicher Jahresauftakt“, bestätigt CEO Oliver Winter. Über eine Million Übernachtungen sorgten bereits im ersten Quartal für volle Häuser, besonders in Berlin, Hamburg und Venedig. Die Nächtigungen der österreichischen A&O-Häuser in Wien, Salzburg und Graz stiegen im ersten Halbjahr um über 40%; der Umsatz sogar um knapp 70%. Vor allem die größere Nachfrage von Gruppen wirkt sich positiv auf die Auslastung aus.

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