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Berlin: Nouvelair nimmt Djerba auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Nouvelair eine Verbindung zwischen Berlin und Djerba anbieten. Diese soll am 27. Mai 2023 aufgenommen werden. Derzeit ist geplant, dass ein wöchentlicher Flug durchgeführt wird. Die Durchführung soll jeweils an Samstagen erfolgen. Auch die Strecke Tunis-Berlin soll reaktiviert werden. Ab 3. April 2023 sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Diese Route hatte Nouvelair bereits in der Vergangenheit im Programm, jedoch wurde diese zuletzt nur unregelmäßig bedient. Auf beiden Strecken sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden.

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Coronafälle: Bali lässt „Queen Elizabeth“ nicht einlaufen

Dem Cunard-Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“ wurde das Einlaufen in die Häfen von Bali verweigert. Hintergrund ist, dass es an Bord zu viele Coronainfektionen geben soll. Laut ABC-News sollen etwa zehn Prozent der Crew und Passagiere positiv getestet worden sein. Der Liner ist am 15. November 2022 in Sydney ausgelaufen. Da die Behörden das Einlaufen in Bali verweigert haben, steuert man nun das australische Fremantle an. Dazu ein Cunard-Sprecher: „Leider können wir Indonesien aufgrund der steigenden Zahl von Übertragungen in der australischen Gesellschaft, die sich auch auf verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften auswirken, derzeit nicht besuchen“.

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Wiener Linien versteigern E1-Holz-Straßenbahnsitze

Im Sommer 2022 haben die Wiener Linien die letzten Straßenbahnen der Typs E1, die seit 1967 im Dienst waren, aus dem Verkehr gezogen. Nun können Sammler die legendären Holzsitze ersteigern. Der Erlös wird an „Licht ins Dunkel“ gespendet. Über die Auktionsplattform Aurena bieten die Wiener Linien verschiedene Straßenbahnsitze, die zuletzt in der Type E1 im Einsatz waren, gegen Höchstgebot hat. Es handelt sich um die klassischen Holzsitze in gutem Zustand. Der Reinerlös der Versteigerung wird an „Licht ins Dunkel“ gespendet.

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ÖBB verteilen wieder kostenlose Sitzplatzreservierungen

Die Österreichischen Bundesbahnen werden in Kürze wieder an Inhaber des Kundenkontos vier Gutscheine für kostenfreie Sitzplatzreservierungen verteilen. Diese werden über den Newsletter verschickt und sind bis 26. Feber 2023 gültig. Personen, die von dieser Aktion profitieren wollen, müssen bis spätestens 1. Dezember 2022 ein Kundenkonto erstellen oder falls man dieses bereits hat den Newsletter über dieses bestellen. Trifft beides bereits zu, so sollen die Gutscheine in den nächsten Tagen im Reiter „Meine Abos & Gutscheine“ ersichtlich sein.

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Vistara und Air India fusionieren

Tata Sons und Singapore Airlines haben sich auf eine Fusion der Fluggesellschaften Air India und Vistara geeinigt. Im Rahmen des Zusammenschlusses investiert Singapore Airlines umgerechnet 253 Millionen Euro (360 Millionen Singapur-Dollar) in Air India und erhält somit einen Anteil von 25,1 % an der vergrößerten Air India-Gruppe. „Mit dieser Fusion haben wir die Möglichkeit, unsere Beziehung zu Tata zu vertiefen und direkt an einer aufregenden neuen Wachstumsphase im indischen Luftverkehrsmarkt teilzunehmen. Wir werden gemeinsam daran arbeiten, das Transformationsprogramm von Air India zu unterstützen, ihr bedeutendes Potenzial zu erschließen und sie wieder zu einer führenden Fluggesellschaft auf der globalen Bühne zu machen“, sagte Goh Choon Phong, Chief Executive Officer bei Singapore Airlines. Der Zusammenschluss soll bis März 2024 abgeschlossen sein, vorbehaltlich aller behördlichen Genehmigungen.

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Qatar Airways baut Saudi-Angebot weiter aus

Die Luftverkehrs-Beziehungen zwischen Qatar und Saudi Arabien intensivieren sich immer weiter: Ab dem 3. Januar 2023 fliegt Qatar Airways wieder dreimal pro Woche nach Taif. Dies ist das sechste Ziel der Fluggesellschaft in Saudi Arabien, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Golf-Airline bietet derzeit zwei tägliche Flüge von Riad, vier tägliche Flüge von Jeddah, zwei tägliche Flüge von Medina, fünf tägliche Flüge von Dammam und einen täglichen Flug von Qassim an. Die Landwirtschaftsmetropole Taif im westlichen Saudi Arabien liegt rund 70 Kilometer entfernt von Mekka. Erst vor kurzem hat der Carrier auch in Deutschland sein Streckennetz ausgebaut und steuert seit dem 15. November täglich von Doha aus den Düsseldorfer Flughafen an.

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Flughafen München bekommt bessere S-Bahn-Anbindung

Bis zum Jahr 2028 soll die S-Bahn-Anbindung des Flughafens an die Münchner Innenstadt durch ein neues Millionenprojekt verbessert werden. Der Vertrag ist seit gestern in trockenen Tüchern: Mit der Unterzeichnung eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrages durch den Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter und Klaus Dieter Josel, dem DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat werden die Weichen für den Bau gestellt. Das „Überwerfungsbauwerk Flughafen München West“ habe ein Volumen von 125 Millionen Euro, wie das Ministerium in einer Aussendung mitteilt. Von den rund 125 Millionen Euro zahle der Freistaat rund 44 Millionen Euro – den Rest finanzierten Bund und Deutsche Bahn. Sobald der Bund grünes Licht gebe, könne im Herbst 2023 mit dem Bau begonnen werden. Durch das Projekt, welches auch den Bau eines elektronischen Stellwerkes (ESTW) beinhaltet, sollen den Angaben zufolge die Zugfahrten der S-Bahnlinien S1 und S8 auf den beiden dort zusammenlaufenden Strecken künftig ohne gegenseitige Behinderung möglich werden. Dadurch würden die Betriebsqualität gesteigert und zusätzliche Mobilitätsangebote vom und zum Flughafen ermöglicht, hieß es weiter. Das ESTW solle in den Jahren 2024/2025 in Betrieb gehen, die Inbetriebnahme des Überwerfungsbauwerkes im Jahr 2028 folgen. „Die bessere Schienenanbindung des Münchner Flughafens an die Stadt und an ganz Bayern nimmt weiter Formen an“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter. Seit vier Jahren könnten Regionalzüge aus Richtung Oberpfalz und Niederbayern den Flughafen bereits direkt über die Neufahrner Kurve erreichen. Seit kurzem würden auch die Bauarbeiten für die Verlängerung der Bahnen Richtung Osten laufen. „Und heute geben wir den Startschuss für ein neues Bauwerk, das für einen störungsfreieren Verkehr der bestehenden S-Bahn-Linien am Flughafen sorgen wird.“

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EU legt Pläne für 5G in Flugzeugen offen

Es ist das Ende für den “Flugzeugmodus”: Die EU will es Smartphone-Nutzern ermöglichen, 5G in Flugzeugen zu nutzen. Traditionell sollten Smartphones und andere Geräte, die Mobilfunk verwenden, während der Flugdauer im Flugmodus verharren. Argumentiert wurde das zunächst mit Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine potenzielle Störung der Flugsysteme. Dass diese technisch nicht wirklich nachvollziehbar sind, hat nichts daran geändert, dass diese Praxis bis heute aufrecht ist. Das könnte sich aber bald ändern. Wie die Europäische Kommission in einer Presseaussendung verkündet, soll es Fluglinien bald erlaubt sein, 5G-Technologie in ihren Flugzeugen einzusetzen. Flugzeuge könnten künftig mit entsprechenden Picozellen, also räumlich eng begrenzten Mobilfunksendern, ausgestattet sein, um die notwendige Netzabdeckung zu bieten. Die rechtliche Basis für all das hat die EU bereits im Jahr 2008 geschaffen, als bestimmte Frequenzbereiche für Mobilfunkkommunikation reserviert wurden. Mit der aktuellen Novelle kann dies aber nun auch wirklich genutzt werden. Große Euphorie kommt keine auf. Denn die aktuelle Ankündigung der EU ist allerdings zunächst einmal nur das: eine Ankündigung. Einen konkreten Zeitplan sowie nähere Details gibt es noch nicht. In den USA sind Pläne zur Installation von 5G-Equipment in Flugzeugen bislang nicht realisiert worden. Die Federal Communications Commission verwarf bereits vor 2 Jahren Pläne, Sprach- und Datendienste während des Fluges zuzulassen. Begründet wurde die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken, Widerstand kam aber auch von Piloten und Flugbegleitern. Insofern bleibt abzuwarten, ob aus der Theorie der EU-Kommission auch einmal eine Praxis wird.

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Österreich: Nächtigungen erreichen im Sommer fast Vorkrisen-Niveau

Österreich konnte diesen Sommer mit 77,88 Millionen Nächtigungen fast an den Rekordzahlen von 2019 anknüpfen und liegt mit nur mehr 1,4 Prozent knapp unter dem Vorkrisenniveau 2019. Bei den Gesamtnächtigungen von Mai bis Oktober sind fast ein Drittel (31,2 Prozent) auf inländische Gäste zurückzuführen. „Das verdeutlicht, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem heimischen Tourismus die Treue halten und im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 sogar um 1,7 Prozent bei den Nächtigungen zulegten“, so Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler anlässlich der heute präsentierten Sommerbilanz der Statistik Austria. 68,8 Prozent aller Nächtigungen entfielen auf ausländische Gäste: Bei Gästen aus Deutschland (+5,6 Prozent) und den Niederlanden (+7,1 Prozent) konnte ein Plus im Vergleich zu 2019 erzielt werden. Die Zahlen bestätigen auch, was die Reisebranche schon seit einiger Zeit beobachtet: Die gehobene Hotellerie sowie Ferienwohnungen erzielten ein Plus von 29,2 Prozent bei den Nächtigungen, wohingegen die Mitte im 1-, 2-Stern- und im 3-Stern-Beherbergungsbereich vermehrt unter Druck zu stehen beginnt. Asiatischer Markt fehlt weiterhin 2019 war China mit knapp einer Million Nächtigungen der wichtigste asiatische Herkunftsmarkt, gefolgt von Japan. Im heurigen Sommer gingen die Buchungszahlen aufgrund der Corona-Restriktionen der Herkunftsmärkte China um 93,7 Prozent und Japan um 85,3 Prozent zurück. „Als wichtigster Herkunftsmarkt fehlen uns die Asiatinnen und Asiaten im Städtetourismus ganz besonders. Positiv überrascht sind wir hingegen von den Gästen aus den USA, die als Herkunftsmarkt immer stärker vertreten sind und heuer sogar ein Plus von 18,9 Prozent der Nächtigungen verzeichneten“, so die Staatssekretärin.

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2023: LOT nimmt Flüge nach Sarajevo wieder auf

LOT Polish Airlines wird den Linienbetrieb auf der Strecke zwischen Warschau und Sarajevo im nächsten Jahr wieder aufnehmen. Die Airline hat die bosnische Hauptstadt in diesem Jahr schon einmal mit Warschau verbunden, daher kann auch von einem erneuten Comeback gesprochen werden. Die Strecke wird am 27. März 2023 wieder aufgenommen und fünfmal wöchentlich – jeweils montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags – mit Flugzeugen vom Typ Embraer 175 und 195 bedient. Der Flugbetrieb soll bis zum Ende des Sommerflugplans Ende Oktober 2023 aufrechterhalten werden. Auch Pristina, die Hauptstadt Kosovos, wurde in diesem Jahr von LOT angeflogen. Die Nachfrage dürfte nicht den Erwartungen entsprochen haben, denn es sind keine weiteren Flüge für das nächste Jahr geplant. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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