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Hahn-Verkauf: Insolvenzverwalter prüft „weitere Maßnahmen“

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn wird sich weiter verzögern. Die Frist für die Bezahlung des Kaufpreises ist neuerlich ohne Zahlung abgelaufen. Nun teilte Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner mit, dass er auch weitere Maßnahmen prüft. „Der Vollzug des Kaufvertrags verzögert sich leider nochmals. Ich stehe weiterhin mit der Käuferin in Kontakt, um den Vollzug zu realisieren. Gleichzeitig prüfe ich aber weitere Maßnahmen, um schnell Klarheit für den Flughafen Frankfurt-Hahn zu schaffen. Der Flughafenbetrieb wird in vollem Umfang weitergeführt“, so der Jurist in einem Statement.

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Leasinggeber verklagt Olympus Airways auf 74 Millionen Euro

Die griechische Fluggesellschaft Olympus Airways wurde von einem Leasinggeber auf Zahlung von rund 74 Millionen Euro verklagt. Dabei soll es sich um Rückstände bei Leasingraten handeln. Laut Irish Times ist die Airwork Ireland Limited vor den High Court gezogen. Inhaltlich soll es sich um nicht bezahlte Leasingraten für je zwei Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing handeln. Der Lessor wirft vor, dass der griechische Carrier die Vertragsbedingungen nicht eingehalten haben soll. Die beklagte Fluggesellschaft bestreitet die Vorwürfe und hat entsprechende Rechtsmittel bei Gericht eingebracht. Auch vertritt man die Ansicht, dass die irischen Gerichte für den Fall nicht zuständig sein sollen.

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Hans Airways musste sich zusätzliches Geld beschaffen

Das britische Startup Hans Airways hat zusätzliches Geld benötigt. Dieses hat man über eine weitere Finanzierungsrunde an Land ziehen können. Die Finanzmittel hat man eigenen Angaben nach gebraucht, um bestehende finanzielle Verpflichtungen sowie die Anforderungen der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs erfüllen zu können. Laut Mitteilung von Hans Airways kann man aufgrund der gesicherten Gelder in die nächste Phase im AOC-Erteilungsverfahren treten. Die CAA hat offensichtlich einen höheren Kapitalnachweis gefordert als von den Firmengründern ursprünglich angenommen. „Eine neue Fluggesellschaft zu gründen ist nie einfach, und auf dem Weg dorthin wird es unweigerlich Hürden geben. Hans Airways ist jetzt gut positioniert, um voranzukommen. Da es immer mehr Anzeichen für eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Flugdiensten zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien gibt, die durch Chartermöglichkeiten ergänzt werden, gehen wir fest davon aus, dass wir in der Lage sein werden, den Flugbetrieb aufzunehmen“, so Hans Airways in einer Presseerklärung.

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Japan öffnet sich wieder für Kreuzfahrtschiffe

Nach mehr als 2,5 Jahren Bann öffnet Japan die Häfen wieder für im Ausland registrierte Kreuzfahrtschiffe. Allerdings gelten für Landgänge strenge Vorgaben. Beispielsweise muss die Reederei nachweisen, dass mindestens 95 Prozent der Fahrgäste gegen Covid-19 geimpft sind. Dabei müssen zumindest zwei Impfungen pro Person nachgewiesen werden können. Andernfalls darf das Schiff nicht in einen japanischen Hafen einlaufen. Die Lockerungen, wenn auch unter strengen Regeln, wurden seitens der meisten Anbieter von Kreuzfahrten positiv aufgenommen. Binnen weniger Tage haben sich 160 Schiffe für das kommende Jahr 2023 angemeldet.

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Finnair will Subunternehmer in der Kabine einsetzen

Die Fluggesellschaft Finnair plant den Bordservice auf Langstreckenverbindungen in die USA und nach Thailand an einen Subunternehmer zu vergeben. Dadurch sollen nicht nur Kosten eingespart werden, sondern 450 Flugbegleiter-Stellen stehen auf der Kippe. Mit verschiedenen Beschäftigungsgruppen konnte sich das Oneworld-Mitglied auf Sparpakete einigen. Beim finnischen Kabinenpersonal ist dies derzeit nicht der Fall. Daher sucht der Carrier nach Alternativen. Diese sind man im Einsatz von Subunternehmern im Bereich der Kabine. Entsprechende Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern werden aufgenommen. Sollte der Plan zur Vergabe von Unteraufträgen umgesetzt werden, könnte dies zu einem Abbau von bis zu 450 Arbeitsplätzen in den Inflight-Diensten von Finnair führen. Finnair beschäftigt derzeit etwa 1750 Flugbegleiter in Finnland. Der Kabinenservice auf den Finnair-Strecken nach Singapur, Hongkong und Indien sowie auf den Doha-Strecken ab Stockholm und Kopenhagen wird bereits von Finnairs Partnern erbracht. „Unser Ziel ist es nach wie vor, gemeinsam mit unserem Kabinenpersonal eine Sparlösung zu finden. Wir brauchen jetzt den echten Willen der Verhandlungsführer, Lösungen zu finden, die es uns ermöglichen, den Bordservice mit unserem eigenen Personal fortzusetzen und Entlassungen zu vermeiden. Die Diskussion über alternative Lösungen ist ein äußerst wichtiger Teil des Verhandlungsprozesses“, so Topi Manner, CEO von Finnair.

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Ab Neapel und Venedig: Volotea nimmt Algier auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea beabsichtigt ab Italien zwei Algerien-Strecken aufzunehmen. Die notwendigen Genehmigungen hat man bereits seitens der Behörden erteilt bekommen. Ab Neapel und Venedig (Marco Polo) will der Lowcoster je zweimal pro Woche nach Algier fliegen. Es handelt sich ab diesen beiden Airports um die ersten Verbindungen zwischen den beiden Ländern, denn momentan gibt es keine Nonstopflüge nach Algerien. Die Erstflüge sollen am 28. bzw. 29. November 2022 durchgeführt werden, so Volotea. Die an den spanischen Billigflieger vergebenen Genehmigungen sind insofern eine kleine Besonderheit, weil das Luftfahrtabkommen zwischen Italien und Algerien bislang nur Ita Airways und Air Algérie zu Nonstopflügen zwischen den beiden Staaten berechtigt hat.

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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines das traditionelle ORF-Friedenslicht aus Israel nach Österreich gebracht. Entzündet wurde es durch die 12-jährige Sarah Noskau, die aus Altenberg stammt, in Bethlehem. Während des Fluges befand sich das leuchtende Weihnachtssymbol in einem feuerfesten Spezialbehälter. Am 14. Dezember 2022 soll es in Rom an Papst Franziskus übergeben werden. Der Heilige Vater wird das Symbol des Weihnachtsfriedens im Rahmen einer Generalaudienz in Rom empfangen.

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German Airways bringt Pralinenjet in die Luft

Die Fluggesellschaft German Airways hat dem Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI eine Pralinen-Sonderbeklebung verpasst. Der Jet wirbt für Leysieffer, die im September 2022 von der Konzernmutter Zeitfracht übernommen wurde. Die Flotte der deutschen Airline ist zwischenzeitlich auf acht E190 angewachsen. Diese werden im Charter sowie im Wetlease eingesetzt. German Airways selbst bezeichnet die Sonderbeklebung als „die wahrscheinlich schnellste Praline der Welt“. „Wir sind nun mit unserem neuen Design für Leysieffer rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäfts europaweit sichtbar. Und wir freuen uns sehr über unsere schokoladige Embraer, die hoffentlich vielen Menschen Lust auf Süßes von Leysieffer macht“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Frankfurt will Terminal 2 vom Netz nehmen

Mit der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll das T2 erneut temporär stillgelegt werden. Man will es in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassend sanieren. Das Portal Aero.de berichtet dazu weiters, dass jene Airlines, die momentan das Terminal 2 nutzen in das bereits fertiggestellte T3 umziehen werden. Das T2 werde dann als „Backup-Terminal“ in Bereitschaft gehalten und anschließend soll es saniert werden.  Die Fraport AG sieht derzeit keinen Bedarf für den Betrieb von drei Abfertigungsgebäuden. Ursprünglich war das T3 als Lowcost-Terminal angekündigt. Es ist bereits betriebsbereit, jedoch wird man es aufgrund der wegen der Coronapandemie gesunkenen Nachfrage erst im Jahr 2026 eröffnen. Das T2 soll dann zu Sanierungs- und Backup-Zwecken vom Netz genommen werden.

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Amadeus beantragt E-Geld-Lizenz

Der GDS-Betreiber Amadeus hat eine so genannte E-Geld-Lizenz beantragt. Diese soll dem Konzern auch die Ausgabe von Prepaid-Zahlungskarten ermöglichen. Der Antrag wurde bei der spanischen Zentralbank gestellt. Outpayce wird sich darauf konzentrieren, sein aktuelles End-to-End-Zahlungsangebot zu stärken und ein integriertes Ecosystem für Zahlungen zu entwickeln, an das sich Reiseunternehmen anschließen können, um Zugang zu den neuesten Fintech-Innovationen zu erhalten. Als hundertprozentiges Unternehmen von Amadeus wird Outpayce weiterhin die Zahlungsanforderungen von Fluggesellschaften, Reiseverkäufern und Unternehmen unterstützen, mit dem Ziel, das End-to-End-Zahlungserlebnis für Reisende und für Kunden im B2B-Zahlungsverkehr zu verbessern.

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