Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Southwest Airlines weitet internationalen Vertrieb über Hahnair aus

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines, die größte Inlands-Airline der Vereinigten Staaten, hat ein Interline-Abkommen mit dem deutschen Ticketing-Dienstleister Hahnair geschlossen. Durch diese Kooperation erweitert Southwest Airlines ihre Vertriebsreichweite erstmals über den US-Markt hinaus. Das Abkommen ermöglicht es Reisebüros außerhalb der USA, Flüge der Low-Cost-Airline über Globale Vertriebssysteme (GDS) zu buchen und auszustellen. Ab sofort können Reisebüros außerhalb der Vereinigten Staaten Flüge von Southwest Airlines unter dem Airline-Kürzel „WN“ im Buchungssystem Amadeus einsehen und reservieren. Die Ausstellung der Tickets erfolgt dabei auf dem HR-169-Ticket-Dokument von Hahnair. Dieses Verfahren ermöglicht es Fluggesellschaften, ihre Flüge in Märkten zu verkaufen, in denen sie selbst keine eigene Ticket-Settlement-Vereinbarung (wie BSP oder ARC) besitzen. Die Partnerschaft bietet internationalen Vertriebspartnern damit erstmals direkten Zugriff auf das komplette Streckennetz von Southwest Airlines. Das Interline-Abkommen ist ein wichtiger Schritt für Southwest Airlines, die traditionell stark auf den Direktvertrieb in den USA fokussiert war, nun aber ihren indirekten Vertrieb global ausbauen will. Das Unternehmen betreibt die größte Boeing-Flotte der Welt und bedient 117 Ziele in elf Ländern, darunter neben den USA auch Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Hahnair, der führende Anbieter von Airline-Vertriebslösungen, stärkt mit dieser neuen Partnerschaft sein Netzwerk, das bereits über 350 Fluggesellschaften umfasst. Zusätzlich zu Amadeus kündigte Hahnair an, dass Buchungen von Southwest-Flügen künftig auch über alle Travelport-GDS möglich sein werden, was die globale Zugänglichkeit weiter erhöhen wird.

weiterlesen »

Flughafen Weeze verzeichnet starkes Wachstum im Winterflugplan

Der Flughafen Weeze am Niederrhein startet mit einer deutlichen Steigerung in die Wintersaison 2025/2026. Nach Angaben des Airports wird mit rund 4.300 Flügen gerechnet, was einem Wachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Parallel dazu erwartet der Flughafen die Abfertigung von etwa 354.000 Passagieren, ebenfalls ein Plus von 25 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison. Die Zahlen unterstreichen die wieder wachsende Bedeutung des Flughafens als Verkehrsdrehscheibe im Grenzgebiet zu den Niederlanden. Die Steigerung der Frequenzen und Passagierzahlen basiert auf einem erweiterten Flugangebot. Im Winterflugplan, der bis zum 28. März 2026 gültig ist, stehen den Reisenden insgesamt 28 regelmäßige Flugziele zur Auswahl. Das Angebot wird ergänzt durch Charterverbindungen, beispielsweise in das finnische Rovaniemi. Traditionell führen Sonnen- und Städtedestinationen die Liste der beliebtesten Ziele an. Die beliebtesten Destinationen im Winter 2025/2026 sind europäische und nordafrikanische Ziele. Angeführt wird die Liste der meistfrequentierten Routen von Málaga mit 164 Abflügen, gefolgt von Alicante mit 150 und Thessaloniki mit 136 Abflügen. Darüber hinaus wurden Flüge zu beliebten Zielen auf den Kanarischen Inseln, wie Teneriffa Süd und Fuerteventura, sowie nach Marokko und in osteuropäische Metropolen in den Flugplan aufgenommen. Die Zahlen signalisieren eine anhaltend große Reiselust der Passagiere, insbesondere nach den vorangegangenen Jahren mit Einschränkungen im Flugverkehr. Das Wachstum im Winter übertrifft sogar in einigen Bereichen das Vor-Corona-Niveau.

weiterlesen »

Gescheiterte Investorensuche: Aviapartner Düsseldorf stellt Betrieb ein

Der Flughafendienstleister Aviapartner Düsseldorf wird seinen Geschäftsbetrieb am 31. Oktober 2025 endgültig einstellen. Diese Maßnahme ist die Folge einer gescheiterten Investorensuche im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das im Juni 2025 beantragt worden war. Von der Betriebsstilllegung sind rund 300 Mitarbeiter betroffen, deren Arbeitsplätze am Flughafen Düsseldorf verloren gehen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zugespitzt, nachdem Aviapartner Düsseldorf bereits 2023 die Lizenz für die eigenständige Bodenabfertigung (Be- und Entladen von Luftfahrzeugen sowie Gepäckabfertigung) am Düsseldorfer Flughafen verloren hatte. Seitdem war das Unternehmen nur noch als Subunternehmer für andere Abfertiger tätig. Generalbevollmächtigter Georg Heidemann, der nach dem Insolvenzantrag zunächst den Betrieb stabilisiert hatte, erklärte, dass ohne einen Erwerber und neues Kapital zur Betriebsstilllegung keine Alternative bestehe. Der Verlust der eigenen Lizenz in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld konnte nicht mehr kompensiert werden. Der Flughafen Düsseldorf ist auf reibungslose Prozesse bei der Passagier- und Gepäckabfertigung angewiesen. Obwohl der Geschäftsbetrieb bis zuletzt weitergeführt werden konnte, müssen die betroffenen Beschäftigten nun entlassen werden. Gespräche mit dem Betriebsrat über einen möglichen Interessenausgleich und einen Sozialplan sollen zeitnah aufgenommen werden, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Das Insolvenzgeld sicherte die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter bis einschließlich August 2025. Der Fall Aviapartner ist ein deutliches Beispiel für die volatilen und wettbewerbsintensiven Bedingungen im Geschäft der Bodenabfertigungsdienstleistungen an großen Verkehrsflughäfen.

weiterlesen »

Neugestaltung des Flughafen-Zubringers: Aus Vienna Airport Lines wird der Vienna Airport Bus

Die ÖBB und ihre Tochtergesellschaft, die Österreichische Postbus AG, haben den Start ihres neu gestalteten Flughafen-Zubringerangebots unter der Bezeichnung Vienna Airport Bus (VAB) bekannt gegeben. Die bisher unter Vienna Airport Lines firmierenden Buslinien bleiben mit ihren Routen erhalten, präsentieren sich aber fortan in einer auffälligen türkisen Farbgebung. Mit dieser visuellen Änderung soll die Erkennbarkeit der Busse auf den Strecken vom und zum Flughafen Wien deutlich gesteigert werden. Das Angebot umfasst weiterhin drei Linien, die nun als VAB 1, VAB 2 und VAB 3 verkehren und unterschiedliche Teile der Stadt anbinden. Die Linie VAB 1 fährt nahezu rund um die Uhr und verbindet den Westbahnhof sowie den Hauptbahnhof mit dem Flughafen, wobei der Takt überwiegend bei 30 Minuten liegt. Die Linie VAB 2 bietet eine schnelle Direktverbindung zum Schwedenplatz in der Innenstadt und verkehrt tagsüber alle 30 Minuten. VAB 3 bedient die Donaustadt, fährt jedoch lediglich einmal pro Stunde. Insgesamt kommen zwölf barrierefreie Busse mit Gepäckregalen zum Einsatz, deren Automaten ebenfalls ein Redesign erfahren haben. Die Fahrpreise für den Vienna Airport Bus liegen bei elf Euro für eine Einzelfahrt und 20 Euro für Hin- und Rückfahrt. Kinder zahlen sechs beziehungsweise elf Euro. Durch Kooperationspartner wie Austrian Airlines oder die People’s Air Group ist ein geringfügig ermäßigter Tarif erhältlich. Das Busangebot positioniert sich damit preislich unter dem speziellen City Airport Train (CAT), dessen Einzelfahrt etwa 15 Euro kostet. Im Jahr 2024 nutzten laut ÖBB rund 800.000 Passagiere das Busangebot. Die teils eingeschränkten Betriebszeiten der VAB-Linien, insbesondere der Linie 3, könnten jedoch die

weiterlesen »

Swiss und Flughafen Zürich führen „Sunflower Initiative“ für unsichtbare Einschränkungen ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines und die Flughäfen Zürich und Genf werden per 1. November 2025 Teil der globalen „Sunflower Initiative“ (Sonnenblumen-Initiative). Ziel des Programms ist es, Menschen mit unsichtbaren Einschränkungen, wie Autismus, ADHS, Demenz oder Epilepsie, diskret zu erkennen und ihnen einen verständnisvolleren Reiseablauf zu ermöglichen. Das zentrale Element der Initiative ist ein grünes Umhängeband mit dem gelben Sonnenblumenmotiv, das betroffene Reisende freiwillig tragen können. Dieses stille Symbol signalisiert den Flughafen- und Airline-Mitarbeitern, dass die Person in bestimmten Situationen möglicherweise mehr Zeit, Geduld, Hilfe oder Verständnis benötigt. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte, dass die Teilnahme an der Initiative dazu beitragen solle, Barrieren abzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Gäste verstanden fühlen. Weltweit leben über eine Milliarde Menschen mit einer solchen nicht sichtbaren Einschränkung, für die Flugreisen oft eine besondere Herausforderung darstellen. Der Flughafen Zürich stellt die Umhängebänder ab dem 1. November kostenlos an verschiedenen Stellen zur Verfügung, unter anderem an den Treffpunkten für mobilitätseingeschränkte Personen (PRM Pick-Up Points) sowie an den Infoschaltern. Auch am Flughafen Genf sind die Bänder erhältlich. Die Initiative, die bereits an zahlreichen internationalen Flughäfen und Veranstaltungsorten etabliert ist, gewinnt weltweit an Bedeutung und wird von der Hidden Disabilities Sunflower Scheme koordiniert. Das Tragen des Bandes soll dabei lediglich Bewusstsein, Respekt und Empathie fördern und ersetzt keine Begleit- oder Rollstuhlservices. Auch ermöglicht es kein bevorzugtes Vorankommen bei Check-in, Sicherheitskontrollen oder Boarding. Die Initiative steht vielmehr für einen weiteren Schritt hin zu einer inklusiveren Reisekultur.

weiterlesen »

Brussels Airlines nimmt neue Langstreckenverbindung nach Kilimanjaro auf

Brussels Airlines erweitert ihr Afrika-Streckennetz und wird ab dem 3. Juni 2026 erstmals Direktflüge nach Kilimanjaro in Tansania anbieten. Die neue Langstreckenverbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils mittwochs und samstags, durchgeführt. Zum Einsatz kommt ein Airbus A330-300 mit insgesamt 288 Sitzen in den Klassen Business, Premium Economy und Economy. Mit der Aufnahme der Destination festigt die belgische Fluggesellschaft ihre Position als wichtiger Akteur im Flugverkehr nach Subsahara-Afrika. Kilimanjaro wird das 18. Ziel von Brussels Airlines in Subsahara-Afrika und das fünfte in Ostafrika sein. Es ergänzt die bestehenden Verbindungen nach Entebbe (Uganda), Kigali (Ruanda), Bujumbura (Burundi) und Nairobi (Kenia). Die Route bietet Reisenden direkten Zugang zum Kilimandscharo, dem höchsten Berg Afrikas, sowie zu Tansanias weltberühmten Nationalparks, wie der Serengeti und der Ngorongoro Conservation Area, beides UNESCO-Welterbestätten. Dorothea von Boxberg, CEO von Brussels Airlines, bezeichnete Subsahara-Afrika als das „zweite Zuhause“ der Airline und betonte die Bedeutung der Verbindung für die lokale Wirtschaft Tansanias. Neben der neuen Langstreckenverbindung nach Tansania baut Brussels Airlines auch ihr Kurz- und Mittelstreckenangebot für den Sommer 2026 aus. Im Afrika-Netz wird die Frequenz nach Freetown (Sierra Leone) von fünf auf sechs wöchentliche Flüge erhöht. Im Europaverkehr gibt es ebenfalls signifikante Steigerungen: Verbindungen nach Spanien und Portugal erhalten 17 zusätzliche wöchentliche Flüge zu Zielen wie Barcelona, Malaga, Alicante und Porto. Auch die Frequenzen nach Kopenhagen (+5), Prag (+4) und Budapest (+2) werden deutlich aufgestockt. Die neuen Flüge nach Kilimanjaro sind bereits buchbar, wobei Hin- und Rückflugtarife ab 519 Euro starten. Die Expansion unterstreicht die Wachstumsstrategie von Brussels Airlines innerhalb des

weiterlesen »

Kleinflugzeugabsturz in Kenia: Elf Tote, darunter zwei Deutsche und acht Ungarn

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Kenia sind am frühen Dienstagmorgen alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich in der Küstenregion Kwale County, als die Cessna 208 Caravan der Fluggesellschaft Mombasa Air Safari auf dem Weg vom Küstenort Diani zum Kichwa Tembo Airstrip im bekannten Maasai Mara National Reserve war. Unter den Toten befinden sich zehn ausländische Touristen – zwei deutsche und acht ungarische Staatsangehörige – sowie der kenianische Pilot. Das Flugzeug mit der Registrierung 5Y-CCA stürzte nach Behördenangaben kurz nach dem Start im hügeligen und bewaldeten Tsimba Golini Gebiet ab, etwa 40 Kilometer von Diani entfernt. Augenzeugen berichteten, vor dem Aufprall eine laute Explosion gehört zu haben, woraufhin die Maschine in Flammen aufging und das Wrack vollständig ausbrannte. Rettungskräfte und Ermittler der Kenya Civil Aviation Authority (KCAA) waren rasch am Unfallort, doch es gab keine Überlebenden. Die Fluggesellschaft Mombasa Air Safari hat ihr tiefes Bedauern über die Tragödie ausgedrückt und den Behörden die volle Kooperation bei den Untersuchungen zugesagt. Die Ursache des Absturzes ist Gegenstand einer umfassenden Untersuchung durch die kenianische Zivilluftfahrtbehörde. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die schlechten Wetterbedingungen, insbesondere starker Regen, Nebel und niedrige Wolken, die Sicht erschwerten und dazu geführt haben könnten, dass der Pilot kurz nach dem Start die Kontrolle über das Flugzeug verlor. Die Unglücksstelle wurde abgesperrt. Die Deutsche Botschaft in Nairobi steht in engem Kontakt mit den lokalen Behörden, um weitere Details zu klären und die Betroffenen zu unterstützen. Auch der ungarische Premierminister sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid

weiterlesen »

EU-Fluggesellschaften einigen sich auf Mindeststandard für kleine Handgepäckstücke

Die Airlines for Europe (A4E), der europäische Branchenverband von Fluggesellschaften, hat bekannt gegeben, dass sich alle Mitglieds-Airlines auf einen Mindeststandard für persönliche Kabinengepäckstücke geeinigt haben. Die Maße von 40 × 30 × 15 cm für kleine Taschen, die in Basistarifen inkludiert sind und unter den Vordersitz passen, entsprechen dem Vorschlag der EU-Verkehrsminister. A4E zufolge wird dieser Standard von den meisten europäischen Fluglinien bereits übertroffen oder angewandt, was nun eine formalisierte gemeinsame Basis für Reisende auf dem Kontinent schaffe. Die Vereinheitlichung zielt darauf ab, Transparenz und Einfachheit bei den Gepäckregeln zu erhöhen, ohne die Kosten für Verbraucher unnötig zu steigern. Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, betonte, dass Passagiere nun mehr Klarheit hätten und weiterhin zwischen Airlines mit diesem Standard oder größeren Abmessungen wählen könnten. Die Entscheidung steht im direkten Gegensatz zu den Forderungen des Europäischen Parlaments, das darauf drängt, ein zweites, größeres Handgepäckstück kostenlos in den Basistarif aufzunehmen. Die Fluggesellschaften argumentieren, dass dies zu höheren Ticketpreisen, längeren Boarding-Zeiten und einem erhöhten Gewicht der Flugzeuge führen würde. Der Verband stützt seine Haltung auf Daten, die zeigen, dass Reisende niedrigere Grundtarife mit optionalen Zusatzleistungen bevorzugen, anstatt die obligatorische Inklusion eines zweiten Kabinengepäckstücks hinnehmen zu müssen, die oft zu höheren Gesamtpreisen führt. Die Selbstverpflichtung der A4E-Mitglieder, die unter anderem große Fluglinien wie Lufthansa, Air France-KLM und Ryanair umfasst, auf den Mindeststandard von 40 x 30 x 15 cm gewährleistet nun eine europaweite Mindestgröße für Taschen, die ohne Aufpreis unter dem Sitz verstaut werden können. Dies stellt eine Reaktion auf die wachsenden Beschwerden von Konsumenten

weiterlesen »

Ausseerland als erste Region in der Steiermark mit Österreichischem Umweltzeichen prämiert

Die Tourismusregion Ausseerland im steirischen Salzkammergut wurde vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichnet. Die renommierte Zertifizierung würdigt das langjährige Engagement der Region für einen sanften und verantwortungsvollen Tourismus und markiert einen wichtigen Erfolg. Das Ausseerland ist damit die erste Region in der Steiermark, die diese hohe offizielle Anerkennung für ihre umfassenden Nachhaltigkeitsstrategien erhält. Die Vergabe des Umweltzeichens, das 1990 vom Bundesministerium für Umwelt initiiert wurde und als verlässliches Gütesiegel gilt, basiert auf einem strengen Kriterienkatalog. Dieser bewertet unter anderem umweltfreundliche Mobilität, Energieeffizienz, Abfall- und Ressourcenmanagement sowie den Schutz von Natur- und Kulturlandschaften. Pamela Binder, Geschäftsführerin der Erlebnisregion Ausseerland Salzkammergut, betonte, dass die Auszeichnung zeige, dass sanfter Tourismus und eine hohe Lebensqualität Hand in Hand gehen können. Die offizielle Anerkennung bestätige den eingeschlagenen Weg der Regionalität und des achtsamen Umgangs mit der Natur. Konsequente Strategie zahlt sich aus Bereits seit Jahren verfolgt das Ausseerland eine konsequente Strategie des sanften Tourismus. Zu den Initiativen gehören der Ausbau regionaler Mobilitätsangebote, die Zertifizierung von Hotels und Gastronomiebetrieben nach Umweltstandards und die Förderung lokaler landwirtschaftlicher Produkte. Die Region gilt zudem als Vorreiter bei der Renaturierung der Moore, deren Erhaltung einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region leistet. Mit dem Erhalt des Umweltzeichens positioniert sich das Ausseerland im steirischen Salzkammergut, das für seine beeindruckenden Naturlandschaften, klare Seen und lebendige Tradition bekannt ist, nunmehr als eine der führenden Vorzeigeregionen Österreichs.

weiterlesen »

Österreichische Luftstreitkräfte führen Überschalltraining durch

Die österreichischen Luftstreitkräfte führen vom 3. bis zum 14. November 2025 ihr zweites Überschalltraining des Jahres mit Eurofightern durch. Im Rahmen der Übung sind täglich zwei Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Das Training dient der Sicherstellung und Durchsetzung der österreichischen Lufthoheit und ist ein essenzieller Bestandteil der Ausbildung der Piloten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Notwendigkeit dieser Manöver, gerade in Zeiten wachsender internationaler Spannungen. Das regelmäßige Training aller Flugphasen, einschließlich des Überschallbereichs, sei unverzichtbar, um den österreichischen Luftraum effektiv schützen zu können. Die Übungen unterliegen dabei realistischen körperlichen Belastungen und erfordern eine enge, zeitkritische Koordination zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren sowie der militärischen und zivilen Flugsicherung. Die Flüge finden beinahe über dem gesamten Bundesgebiet statt, wobei Ballungsräume sowie die Bundesländer Tirol und Vorarlberg ausgenommen werden. Um die bodennahe Schallausbreitung zu reduzieren, werden die Flüge in großer Höhe, über 12.500 Metern, absolviert. Die Eurofighter-Piloten halten die Beschleunigungsphasen so kurz wie möglich, und die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Gebiete zu minimieren. Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 km/h. Nähert sich der Eurofighter dieser Geschwindigkeit, entstehen Stoßwellen, die am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden können. Die tatsächliche Lautstärke des Knalls am Boden hängt dabei von der Flughöhe, der Geländestruktur und den aktuellen Wetterbedingungen ab. Das Training ist für die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Luftraumüberwachung in Österreich von größter Wichtigkeit.

weiterlesen »