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ANA Holdings meldet Rekordumsatz im ersten Halbjahr – Gewinnprognose angehoben

Die japanische ANA Holdings Inc., Muttergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (April bis September 2025) einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 7,08 Milliarden Euro erzielt. Haupttreiber dieses Erfolgs war die stark gestiegene Nachfrage im internationalen Passagiergeschäft. Trotz des Rekordumsatzes sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 452,2 Millionen Euro (minus 6,1 Prozent), während das Betriebsergebnis mit 580,78 Millionen Euro ein Minus von 9,9 Prozent verzeichnete, bedingt durch einen um 1,5 Prozent gestiegenen Betriebsaufwand. Das internationale Passagiergeschäft der Kernmarke ANA übertraf die Vorjahreszahlen deutlich: Fast 4,3 Millionen Reisende (plus 10,2 Prozent) nutzten internationale Flüge von ANA, was zu einer durchschnittlichen Auslastung von 80,3 Prozent führte. Die Nachfrage wurde vor allem durch den anhaltend robusten Markt für Auslandsfreizeitreisen und die steigende Zahl von Reisen nach Japan beflügelt. ANA erweiterte ihr internationales Streckennetz durch neue Verbindungen wie Tokio/Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul, die in der zweiten Hälfte des Vorjahres aufgenommen wurden. Im Frachtgeschäft profitierte die Gruppe von der starken Nachfrage zwischen Asien und Nordamerika, was durch die kürzlich erfolgte Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA) und Synergieeffekte verstärkt wurde. Angesichts des erfolgreichen Halbjahres und der Konsolidierung von NCA hat die ANA Group ihre Prognosen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert: Der Umsatz wird nun auf rund 14,76 Milliarden Euro geschätzt. Der Nettogewinn wird bei voraussichtlich 862,84 Millionen Euro erwartet, eine Steigerung um knapp 11 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung. Beim Betriebsgewinn strebt die Gruppe nach dem zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte an. Um

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Abschied vom Passstempel: Frankfurter Flughafen führt neues digitales Einreisekontrollsystem ein

Am Frankfurter Flughafen beginnt seit diesem Mittwoch schrittweise die Einführung eines neuen, umfassenden digitalen Kontrollsystems für Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb des Schengen-Raums haben. Mit der Inbetriebnahme dieses Entry/Exit System (EES) entfällt das bisherige Verfahren mit dem physischen Passstempel, da die Ein- und Ausreisedaten künftig elektronisch erfasst werden. Das Ziel der EU-Kommission ist es, die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen, Kriminalität effektiver zu bekämpfen und unerlaubte Aufenthalte besser zu verhindern. Das neue EES erfordert von Bürgern aus Nicht-Schengen-Ländern künftig eine elektronische Selbsterfassung vor der eigentlichen Grenzkontrolle, wie die Bundespolizei mitteilt. Diese Registrierung umfasst neben den üblichen Angaben aus dem Reisepass auch die Erstellung und Speicherung biometrischer Daten, namentlich Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Die Einführung des Systems erfolgt gestaffelt: Wenige Tage vor Frankfurt war bereits der Flughafen Düsseldorf an den Start gegangen. Bis zum 10. April 2026 soll das EES dann flächendeckend an allen Übergangsstellen der europäischen Außengrenzen in den 29 beteiligten Staaten (25 EU-Mitglieder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) vollständig funktionieren. Das System soll laut der Bundespolizei an der Flughafendirektion eine digitale, zuverlässige und lückenlose Erfassung der Grenzbewegungen gewährleisten. Am Frankfurter Flughafen stellt der Betreiber Fraport die nötigen Flächen für insgesamt 218 Self-Service-Schalter bereit, die den Registrierungsprozess erleichtern sollen. Das EES ist eine zentrale Komponente des umfassenden EU-Reformpakets für das Grenzmanagement, das unter anderem auch das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) umfasst, welches voraussichtlich 2025/2026 starten wird. ETIAS wird eine Reisegenehmigung für Bürger visafreier Drittstaaten einführen und gemeinsam mit dem EES die Kontrolle der Außengrenzen modernisieren

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Starke Bilanz bei Airbus: Hohe Flugzeugauslieferungen und bestätigte Jahresprognose

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 solide Ergebnisse vorgelegt. Angetrieben durch höhere Auslieferungszahlen im Passagierflugzeuggeschäft und stabile Leistungen in den anderen Geschäftsbereichen, stieg der Umsatz auf 47,4 Milliarden Euro – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT Adjusted) erreichte 4,1 Milliarden Euro, während der Nettogewinn bei 2,6 Milliarden Euro lag, was 3,34 Euro pro Aktie entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres lieferte Airbus insgesamt 507 Verkehrsflugzeuge aus. Dazu gehörten 62 Flugzeuge der A220-Familie, 392 der A320-Familie, 20 A330 und 33 A350. Trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette und bei der Rekrutierung von Fachkräften, bestätigt das Unternehmen die geplanten Produktionssteigerungen. Die monatliche Rate der A320-Familie soll bis 2027 auf 75 Flugzeuge steigen, die A350 auf zwölf bis 2028 und die A330 auf fünf bis 2029. Dieser ambitionierte Hochlauf unterstreicht die starke Nachfrage des globalen Marktes und die Notwendigkeit für Airlines, ihre Flotten zu erneuern. Auch die anderen Sparten des Konzerns zeigten sich robust. Die Sparte Airbus Helicopters verzeichnete einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro bei 218 ausgelieferten Einheiten. Die Division Defence and Space steigerte ihre Umsätze um 17 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, was durch höhere Volumina und verbesserte Rentabilität im Militärgeschäft unterstützt wurde. Angesichts dieser soliden Gesamtleistung bekräftigte CEO Guillaume Faury die Jahresprognose 2025, die nun auch die Auswirkungen aktueller Zölle berücksichtigt. Airbus erwartet weiterhin, rund 820 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, ein bereinigtes EBIT von 7 Milliarden Euro zu erreichen und einen

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Milliardenbelastung für Boeing: Auslieferung des Langstreckenjets 777X erneut auf 2027 verschoben

Der US-Flugzeughersteller Boeing sieht sich mit einem weiteren erheblichen Rückschlag bei seinem Langstreckenjet 777X konfrontiert. Die erste Auslieferung des Großraumflugzeugs, das ursprünglich bereits 2020 an die Kunden gehen sollte, musste aufgrund anhaltender behördlicher Herausforderungen und Zulassungsprobleme erneut verschoben werden – diesmal auf das Jahr 2027. Die erneute Verzögerung führt zu einer zusätzlichen Belastung von rund 5 Milliarden US-Dollar in Form von Vertragsstrafen und Abschreibungen, wodurch sich die Gesamtkosten für das 777X-Programm auf annähernd 15 Milliarden US-Dollar summieren. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Boeing verbuchte im dritten Quartal 2025 einen Nettoverlust von 5,3 Milliarden US-Dollar – ein Großteil davon resultiert aus der Abschreibung für die 777X. Obwohl die Einnahmen im gleichen Quartal um 30 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar anstiegen und der Konzern 160 Verkehrsflugzeuge auslieferte, überschattet die Verzögerung des Prestigeprojekts die operativen Erfolge. Die Verschiebung kommt nicht überraschend, da Insider und Analysten bereits im Vorfeld mit einem Start des regulären Betriebs nicht vor 2027 gerechnet hatten. Die Erstkundin Lufthansa hat ihre Flugpläne Berichten zufolge bereits angepasst und plant die 777X ebenfalls nicht vor diesem Zeitpunkt ein. Trotz der massiven Probleme und der jahrelangen Turbulenzen – die unter anderem auf Sicherheitsprobleme, Produktionsmängel und Arbeitskonflikte wie größere Streiks in den Jahren 2023 und 2024 zurückzuführen sind – hält Boeing an dem Modell fest. CEO Kelly Ortberg betonte, dass der Flugzeugtyp in den Testflügen weiterhin „gut performt“ und bekräftigte das Ziel, das Vertrauen der Kunden und der Aufsichtsbehörden wiederherzustellen. Die 777X, die die Modelle 747 und 777 ablösen soll,

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SAS setzt auf Wachstum: Neue Ganzjahresrouten nach Wien und Tel Aviv im Winterflugplan 2025/2026

Scandinavian Airlines (SAS) hat ihr Verkehrsprogramm für den Winter 2025/2026 veröffentlicht und kündigt eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten und des Streckennetzes ab ihrem Drehkreuz Kopenhagen an. Das aktualisierte Angebot beinhaltet zwei neue Ganzjahresrouten: eine zweimal tägliche Verbindung nach Wien und eine zweimal wöchentliche Route nach Tel Aviv. Die Rückkehr nach Wien festigt die Präsenz von SAS im zentraleuropäischen Raum und ergänzt das dichte Netz an Flügen der Star Alliance-Partner. Die Fluggesellschaft verstärkt mit dem neuen Plan ihre Position als führender Carrier Nordeuropas. Im Vergleich zum Vorjahr erhöht SAS das Sitzplatzangebot im Winterflugplan um 40 Prozent. Dies geht mit einer Steigerung der direkt angebundenen Destinationen um 55 Prozent und einer Verbesserung der Transfermöglichkeiten über Kopenhagen um 75 Prozent einher. Ziel ist es, reibungslosere Verbindungen am selben Tag zwischen Nord- und Mitteleuropa sowie optimierte Langstreckenanbindungen nach Nordamerika und Asien zu gewährleisten. Zusätzlich zu den ganzjährigen Neuzugängen führt SAS fünf neue Urlaubsziele für die Wintersaison ein: Marrakesch, Funchal, Fuerteventura, Kittilä und Turin. Der neue Flugplan baut auf dem starken Wachstum des vorausgegangenen Sommers auf. Beliebte saisonale Routen, darunter Billund, Turku, Budapest, Lyon, Krakau, Seoul und Toronto, werden erstmals auch über die Wintermonate beibehalten. Dies signalisiert eine strategische Verschiebung hin zu einem robusteren Ganzjahresbetrieb. Die Airline untermauert ihren Expansionskurs mit einer hohen Zuverlässigkeit. Laut dem Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium zählt SAS zu den pünktlichsten Fluggesellschaften der Welt und wurde in den Monaten April und Mai 2025 zeitweise sogar als die pünktlichste Airline Europas und weltweit bewertet. Die Optimierung des Netzwerks zielt laut Henrik Winell, Vice President

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Transavia startet Winterflugplan 2025/2026 mit Erstflug nach Kairo

Transavia hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 offiziell mit dem Erstflug vom Flughafen Amsterdam Schiphol nach Kairo eröffnet. Die neue Route zur ägyptischen Hauptstadt ist die erste Linienverbindung der Airline in das Zentrum Ägyptens. Die Eröffnung der Strecke wurde mit einer feierlichen Zeremonie am Gate, unter Beteiligung von Transavia CFO Pieter Wensveen und dem ägyptischen Botschafter in den Niederlanden, Emad Magdy Hanna Kamel, gewürdigt. Die Verbindung zwischen Amsterdam und Kairo wird dreimal wöchentlich bedient. Mit der Aufnahme dieser Destination erweitert Transavia ihre Präsenz in Nordafrika erheblich. Experten sehen darin eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Reisen nach Ägypten, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende und Personen, die Familie besuchen, anspricht. Kairo, als Tor zu den antiken Stätten des Landes und als bedeutendes Wirtschaftszentrum, gewinnt für europäische Fluggesellschaften zunehmend an Attraktivität. Die Verbindung stärkt nach Aussagen des ägyptischen Botschafters die bilateralen Beziehungen und eröffnet neue Möglichkeiten für Tourismus, Handel und kulturellen Austausch zwischen den Niederlanden und Ägypten. Der Kairo-Start markiert den Beginn eines deutlich erweiterten Winterflugplans von Transavia. Neben der neuen Ägypten-Verbindung werden zahlreiche weitere neue Strecken in Europa und Nordafrika eingeführt. Zu den zusätzlichen Destinationen zählen unter anderem Sevilla ab Rotterdam, Marsa Alam (ebenfalls in Ägypten) ab Amsterdam sowie Agadir in Marokko ab Brüssel. Des Weiteren nimmt die Fluggesellschaft neue Flüge zu den marokkanischen Städten Rabat und Oujda ab Amsterdam auf. Die Transavia Gruppe, die als Low-Cost-Tochter von Air France-KLM agiert, verstärkt damit ihre Position im Segment der Urlaubs- und Familienreisen, insbesondere zwischen den Benelux-Ländern und den Sonnenzielen

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London Gatwick baut Afrika-Verbindungen aus: Neue Air Peace-Route nach Abuja startet

Der Flughafen London Gatwick festigt seine Position als wichtigstes Tor Großbritanniens nach Afrika. Am 28. Oktober 2025 startete die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace ihren neuen Direktflug nach Abuja. Die neue Route ergänzt den bereits seit März 2024 bestehenden täglichen Liniendienst der Airline nach Lagos und unterstreicht die wachsende Bedeutung des westafrikanischen Marktes für den Londoner Flughafen. Air Peace bedient die neue Verbindung zwischen Gatwick und der nigerianischen Hauptstadt Abuja dreimal wöchentlich vom Südterminal aus. Mit der Aufnahme dieser Route weitet Air Peace seine Präsenz am Londoner Standort aus und stärkt die Konnektivität zwischen Nigeria und dem Vereinigten Königreich. Die Airline setzt auf dieser Strecke Boeing 777-Flugzeuge ein. Neben der Verbindung nach Gatwick hat Air Peace nur wenige Tage zuvor auch direkte Flüge von Abuja zum Flughafen London Heathrow aufgenommen, was die Wettbewerbssituation auf dieser wichtigen interkontinentalen Route verschärft und zur deutlichen Reduzierung der Flugpreise durch alle Anbieter geführt hat. Die Inbetriebnahme der neuen Flugstrecke fällt in eine Zeit des Rekordwachstums für den Afrika-Verkehr in Gatwick. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete der Flughafen über 670.000 Passagiere zu afrikanischen Zielen, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr und fast einer Verdopplung der Passagierzahlen von 2019 entspricht. Mit der Aufnahme von Abuja bietet London Gatwick nun 21 direkte Verbindungen auf den afrikanischen Kontinent an, darunter Nairobi, Entebbe und Addis Abeba. Flughafen- und Airline-Vertreter betonen, dass die neuen Dienste einen großen Nutzen für die nigerianische Diaspora in London und Südostengland sowie für Geschäfts- und Urlaubsreisende nach Westafrika darstellen. Die steigende Anzahl von

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Umfassende Modernisierung der Wachaubahn

Die Wachaubahn, eine wichtige Attraktion und Verkehrsanbindung in der UNESCO-Weltkulturerbe-Region, unterzieht sich von 3. November 2025 bis zum 12. März 2026 umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen. Die betriebsnotwendigen Arbeiten zielen darauf ab, die traditionsreiche Bahnstrecke zukunftsfähig zu gestalten und der steigenden Nachfrage im Bereich der Freizeitmobilität gerecht zu werden. Hauptbestandteile der Maßnahmen sind der Umbau des Bahnhofs Aggsbach Markt sowie die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein. Im Bahnhof Aggsbach Markt wird die Gleisanlage erneuert und der Bahnhof barrierefrei umgestaltet. Dazu gehört die Errichtung eines barrierefreien Randbahnsteigs, der einen neuen Zugang zur nördlichen Ortssiedlung ermöglicht. Des Weiteren werden die Beleuchtung und eine Entwässerungsanlage erneuert. Ab Jänner 2026 beginnt zudem die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein, wobei die Entwässerungsrinnen, Steinflächen sowie das Stein- und Fugennetz erneuert und einzelne Schienenbereiche getauscht werden. Die NÖVOG, als Betreiber der Bahn, betont, dass die stimmungsvollen Fahrten zum Wachauer Advent dank der Durchführung der Arbeiten an Werktagen uneingeschränkt stattfinden können. Die Wachaubahn verbindet die Orte Krems an der Donau und Emmersdorf und ist ein zentraler Bestandteil des touristischen Angebots in Niederösterreich. Die Investitionen in die Infrastruktur sind Teil einer umfassenden Strategie des Landes Niederösterreich zur Attraktivierung des öffentlichen Regionalverkehrs und des Erlebnistourismus. Die NÖVOG investiert seit Jahren kontinuierlich in ihre Bahninfrastruktur, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer regionalen Bahnen zu gewährleisten, zu denen neben der Wachaubahn auch die Mariazellerbahn und die Waldviertelbahn gehören. Solche Modernisierungsprojekte sind üblich, um die langfristige Betriebssicherheit und den Komfort für Reisende zu sichern und die Infrastruktur an moderne Standards anzupassen. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten bleibt

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LOT erweitert Italien-Angebot: Bologna und zusätzliche Rom-Verbindung ab Krakau

LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, setzt den konsequenten Ausbau ihres europäischen Streckennetzes fort und legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Italien. Ab dem 31. März 2026 nimmt die polnische Nationalairline eine neue Ganzjahresverbindung von ihrem globalen Drehkreuz am Chopin Flughafen in Warschau nach Bologna auf. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird damit nach Mailand, Rom und Venedig die vierte italienische Destination im LOT-Netzwerk. Die Flüge nach Bologna werden sechsmal pro Woche mit einer Boeing 737 MAX 8 in zwei Serviceklassen angeboten. Um Reisenden mehr Flexibilität zu ermöglichen, gibt es zwei unterschiedliche Abflugzeiten ab Warschau, jeweils dreimal wöchentlich: eine Vormittags- und eine Nachmittagsverbindung. Bologna ist nicht nur aufgrund seiner historischen Bedeutung und akademischen Tradition attraktiv, sondern dient durch seine zentrale Lage und Anbindung an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen nach Florenz oder Mailand. Parallel zur Aufnahme von Bologna erweitert LOT Polish Airlines auch ihr Angebot ab den polnischen Regionalflughäfen. Ebenfalls ab Ende März 2026 wird eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Krakau und Rom (Fiumicino) eingerichtet. Dies folgt der allgemeinen Strategie des Star Alliance-Mitglieds, die regionalen Flughäfen Polens stärker in das europäische Streckennetz zu integrieren. In diesem Zuge hatte LOT Polish Airlines erst kürzlich auch neue Flüge von Krakau nach Barcelona und Madrid angekündigt, um die wachsende Nachfrage nach attraktiven europäischen Städtezielen zu bedienen. Die Ausweitung des Angebots nach Italien ist Teil einer breiteren Expansion der Fluggesellschaft. Experten sehen in dem verstärkten Engagement auf Kurz- und Mittelstrecken, insbesondere in Konkurrenz zu etablierten Billigfluggesellschaften, einen strategischen Schritt

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Französische Marine bestellt drei Pilatus PC-24 – erster europäischer Militärbetreiber

Die französische Marine wird die erste europäische militärische Betreiberin des Businessjets PC-24. Jet Aviation France fungiert als Hauptauftragnehmer und least die geplante Dreierflotte an die Marine; die Auslieferung des ersten Exemplars ist für Februar 2026 vorgesehen. Der PC-24, von Pilatus als „Super Versatile Jet“ beworben, bringt Funktionen mit, die ihn für militärische staatliche Einsätze attraktiv machen: Zulassung für Single-Pilot-Operationen, eine große Frachttür sowie die Fähigkeit, von kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus zu operieren. Diese Eigenschaften machen das Muster für Ausbildungsaufgaben (Instrumentenflugtraining), Transport- und Verbindungsflüge sowie flexible Einsatzanforderungen geeignet. Jet Aviation betont seine Rolle bei Beschaffung, Instandhaltung und Einsatzvorbereitung der Flotte und verweist auf jahrzehntelange Wartungserfahrung mit Regierungsflotten. Pilatus ergänzt, dass das CrystalCare-Supportprogramm für die PC-24-Flottenservice und planbare Wartungskosten sicherstellt, was für Betreiber mit staatlichen Einsätzen eine hohe Verfügbarkeit unterstützt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Entscheidung die Ausrichtung der französischen Marine auf flexible, schnell einsetzbare Luftfahrzeuge unterstreicht. Die PC-24-Konfiguration für die Marine soll neben Besatzungs- und Transportaufgaben auch schnelle Umrüstungen für unterschiedliche Missionsprofile erlauben. Die geplante Leasingstruktur über Jet Aviation spiegelt einen Trend wider, staatliche Luftfahrtkapazitäten kosteneffizient durch MRO- und Leasingpartner bereitzustellen.

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