Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Winter Kärnten Card startet in die Saison 2025/2026 mit 36 Ausflugszielen

Am 3. November 2025 beginnt die neue Saison der Winter Kärnten Card 2025/2026. Die Karte gewährt Eintritt zu insgesamt 36 abwechslungsreichen Ausflugszielen in Kärnten und ist bis zum 3. April 2026 gültig. Das Angebot umfasst eine Mischung aus alpinen Erlebnissen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Entspannungsmöglichkeiten und richtet sich an Familien und Aktivurlauber gleichermaßen. Im Zentrum des Angebots stehen die Bergbahnen, welche die Gäste in luftige Höhen transportieren, um verschneite Landschaften und Winterwanderwege zu erschließen. Vertreten sind unter anderem die Gerlitzen Bergbahnen. Speziell für den aktiven Wintersport sind insgesamt vier Pistentourentickets enthalten, die den gesicherten Aufstieg auf präparierten Pisten für Skitourengeher ermöglichen. Neu in dieser Saison sind Pistentourentickets für den Ankogel und das Dreiländereck. Ergänzt werden diese sportlichen Optionen durch Langlaufloipen auf der Turracher Höhe und in Mallnitz. Die Vielfalt der Karte wird durch neue Attraktionen erweitert. Die Saison 2025/2026 bringt fünf neue Highlights, darunter die Bergbahnen Dreiländereck und die Hochgebirgsbahnen Ankogel, die Freizeitmöglichkeiten in der alpinen Bergwelt eröffnen. Als kultureller Höhepunkt ist das Ingeborg Bachmann Haus in Klagenfurt neu dabei und bietet Einblicke in das Leben und Werk der bekannten Schriftstellerin. Darüber hinaus öffnet die Karte Türen zu Erlebnis- und Thermenwelten wie der Familien- & Gesundheitstherme St. Kathrein und zu Museen wie dem Kärnten Museum. Die Kärnten Card ist bereits seit dem 1. Oktober im Vorverkauf erhältlich. Mit nur einem Ticket erschließt die Karte somit ein breites Spektrum an Winteraktivitäten, das von sportlicher Betätigung bis hin zu kulturellen und entspannenden Angeboten reicht. Sie dient als zentrales Element für die Gestaltung abwechslungsreicher

weiterlesen »

Münchner Flughafen rüstet mit 184 Spezialfahrzeugen für den Winterdienst

Der Münchner Flughafen hat seinen umfangreichen Winterdienst für die kalte Jahreszeit, die traditionell von Anfang November bis Mitte April dauert, aktiviert. Um den 24-Stunden-Betrieb auch unter extremen Witterungsbedingungen wie Eis und Schnee sicherzustellen, steht eine große Winterdienst-Kolonne bereit. Diese umfasst 184 Fahrzeuge, wovon 152 Maschinen für das Räumen und Enteisen der Flugbetriebsflächen vorgesehen sind. Die restlichen 32 Fahrzeuge kümmern sich um öffentliche Straßen, Wege und Parkflächen. Insgesamt sind im Winterdienst über 600 Einsatzkräfte tätig. Eine Besonderheit ist die starke Einbindung regionaler Akteure: Rund 520 dieser Helfer, darunter etwa 71 Traktoren, stammen aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Flughafenregion. Pro Schicht sind somit gut 200 Einsatzkräfte innerhalb des Flughafenzauns im Einsatz. Alarmiert wird der Winterdienst von der Verkehrsleitung des Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen permanent überwacht. Als wichtige Hilfsmittel dienen aktuelle Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sowie ein Glatteis-Frühwarnsystem, das Daten von 18 Messstellen auf dem Gelände bezieht. Spezielle Fahrzeuge überprüfen zusätzlich kontinuierlich die Bremswerte auf den Pisten. Die Dimension der zu räumenden Flächen ist enorm: Die beiden Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder umfassen zusammen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, was der Fläche von über 780 Fußballfeldern entspricht. Um eine der über 4.000 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahnen freizubekommen, benötigt die Räumkolonne lediglich etwa 30 Minuten. Dafür stehen dem Winterdienst zahlreiche Spezialfahrzeuge zur Verfügung, darunter 22 Kehrblasgeräte und 5 Verladefräsen. Geräumter Schnee wird auf sechs Schneedeponien verfrachtet, auf denen pro Saison bis zu 2,2 Millionen Kubikmeter Schnee gesammelt werden können. Für die Sicherheit der Flugzeuge

weiterlesen »

Indonesien übernimmt ersten Airbus A400M zur Modernisierung des Militärtransports

Das indonesische Verteidigungsministerium hat den ersten von zwei bestellten Airbus A400M Militärtransportern entgegengenommen. Die Übergabe erfolgte offiziell auf dem Luftwaffenstützpunkt Halim in Jakarta, nachdem das Flugzeug zuvor im Airbus-Werk in Sevilla, Spanien, übergeben wurde. Mit der Inbetriebnahme des schweren taktischen Lufttransporters markiert Indonesien, das 2021 die Maschinen bestellt hatte, einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Transportkapazitäten. Indonesien wird damit zum zehnten Betreiber der A400M, die bei der indonesischen Luftwaffe die Registrierung A-4001 tragen wird und voraussichtlich der 31. Luftstaffel zugeteilt wird. Die Auslieferung des zweiten Flugzeugs ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Karl-Heinz Grossman, Head of International bei Airbus Defence and Space, betonte das Vertrauen in die Multi-Rollen-Fähigkeiten des Flugzeugs, insbesondere im Hinblick auf die anspruchsvolle geografische Beschaffenheit des Landes. Airbus wird der indonesischen Luftwaffe umfassende Schulungs- und Support-Dienstleistungen bereitstellen, um eine reibungslose Indienststellung zu gewährleisten. Der ausgelieferte A400M ist für den Transport von Fracht und Truppen, für MEDEVAC-Einsätze sowie für humanitäre Missionen konfiguriert. Das Flugzeug kann eine maximale Nutzlast von bis zu 37 Tonnen aufnehmen, darunter auch Helikopter und große Fahrzeuge. Bei einer durchschnittlichen Last von 30 Tonnen erreicht die A400M eine Reichweite von 2.400 nautischen Meilen, was es ihr ermöglicht, das gesamte indonesische Archipel von Jakarta aus zu überfliegen. Die Maschine zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch auf kurzen und unbefestigten Pisten operieren zu können. Eine Besonderheit stellt die geplante optionale Fähigkeit zur Waldbrandbekämpfung dar. Indonesien prüft die Integration des neu entwickelten, modularen A400M-Feuerlösch-Kits. Dieses Roll-on/Roll-off (Ro-Ro)-System, das keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert und in

weiterlesen »

Emirates SkyCargo erweitert Frachtnetz: Bangkok neu in Ost- und Südostasien

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Fluggesellschaft Emirates, verstärkt ihre Präsenz in Ost- und Südostasien. Mit sofortiger Wirkung bedient die Airline den Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok mit einem wöchentlichen dedizierten Frachterflug. Diese neue Verbindung ergänzt das bereits dichte Streckennetz des Unternehmens in der Region und bietet Kunden somit zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität für den weltweiten Warentransport über das Drehkreuz Dubai. Durch die Aufnahme von Bangkok wächst das globale Frachternetzwerk von Emirates SkyCargo auf insgesamt 43 Destinationen, wovon elf Ziele in Ost- und Südostasien liegen. Thailand gilt mit seiner strategischen Wirtschaftspolitik „Thailand 4.0“ als wichtiger Wachstumsmarkt. Diese Strategie legt den Fokus auf Innovation und Hightech-Industrien wie Elektromobilität, Smart Electronics, Medizintechnik und Robotik. Emirates SkyCargo positioniert sich mit seiner Flotte aus über 260 Großraumflugzeugen und seinem weitreichenden globalen Netzwerk als idealer Partner für den Transport dieser sensiblen Hightech-Waren sowie von Gütern wie Textilien oder frischem Steinobst. Die Erweiterung der Kapazitäten in Asien beschränkt sich nicht nur auf Bangkok. Bereits im Oktober 2025 hat Emirates SkyCargo die Frachterfrequenz nach Hanoi (Vietnam) auf vier wöchentliche Verbindungen erhöht. Drei dieser Flüge führen direkt zum Drehkreuz Dubai World Central (DWC), während eine weitere Verbindung Hanoi mit Taipeh und Dubai verknüpft. Zudem wurde die Frequenz nach Guangzhou (China) um einen sechsten wöchentlichen Frachter erweitert, um der konstant hohen Nachfrage aus China gerecht zu werden, insbesondere im Bereich der Konsumelektronik und des E-Commerce. Insgesamt bedient Emirates SkyCargo aktuell 25 Fracht-Gateways in Ost- und Südostasien. Mit 45 wöchentlichen Frachterverbindungen, 13 Charterflügen und 315 wöchentlichen Passagierflügen, die ebenfalls Fracht transportieren,

weiterlesen »

Länder fordern Kurswechsel in der Luftverkehrspolitik: ADV begrüßt VMK-Beschlüsse

Der Flughafenverband ADV hat die Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz (VMK) vom 29. und 30. Oktober 2025 ausdrücklich begrüßt. Die Länderchefs sehen in den Ergebnissen der Konferenz eine zentrale Weichenstellung, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen auf internationaler Ebene zu stärken. Die Verkehrsminister fordern demnach einen dringenden Kurswechsel bei der Belastung durch Gebühren, Steuern und Abgaben, um eine Abwanderung von Fluggesellschaften zu stoppen. Die Forderungen richten sich direkt an die Bundesregierung. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betonte, die Länder hätten damit ein starkes Signal nach Berlin gesendet und die Ursachen für den Rückzug von Airlines von deutschen Standorten klar benannt. Im Zentrum der Forderungen steht die Absenkung der Luftverkehrsteuer, die nach Ansicht des Verbands überfällig ist. Deutschland habe im Jahr 2025 einen neuen Höchststand der Belastungssumme aus Luftverkehrsteuer, Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren erreicht. Die Luftverkehrsteuer wurde zuletzt im Mai 2024 signifikant erhöht, was die Kosten für Flugtickets in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich steigen ließ. Dies habe zu einer Verlagerung von Flugangeboten geführt. Konkret fordern die Verkehrsminister die kurzfristige Rücknahme der Luftverkehrsteuererhöhung, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung in Aussicht gestellt wurde. Zudem soll die nationale Power-to-Liquid (PtL)-Quote abgeschafft werden. Diese deutsche Quote, die ab 2026 eine Beimischung von strombasierten Kraftstoffen vorsah, galt als nicht erfüllbar und wettbewerbsverzerrend. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Flugsicherungskosten für kleinere Flughäfen, insbesondere die dauerhafte Absicherung im sogenannten zweiten Gebührenkreis, um deren Existenz zu sichern. Der ADV sieht sich durch die Beschlüsse der VMK in seiner langjährigen Position bestätigt

weiterlesen »

Wechsel in der Führungsriege von Qantas nach schwerem Cyberangriff

Die für Kunden und Digitalisierung zuständige Chefin der australischen Fluggesellschaft Qantas, Catriona Larritt, wird das Unternehmen bis Ende Dezember 2025 verlassen. Dies geht aus einem internen Schreiben hervor. Der Abgang Larritts erfolgt nur wenige Monate, nachdem Qantas Ziel eines schwerwiegenden Cyberangriffs geworden war, bei dem sensible Kundendaten entwendet wurden. Im Zuge von Larritts Ausscheiden werden die Zuständigkeiten innerhalb der Führungsebene neu verteilt. Die bisherige Kommunikationschefin, Danielle Keighery, übernimmt künftig die Verantwortung für die Bereiche Marke und Marketing. Der Posten des Chief Digital Officer, den Larritt innehatte, wird voraussichtlich interimistisch oder neu besetzt. Die entscheidende Verantwortung für die Cybersicherheit – ein kritischer Punkt nach dem Angriff im Juli – geht an Andrew Monaghan, den Risikochef des Unternehmens. Diese Maßnahme unterstreicht die erhöhte Priorität, die Qantas dem Schutz ihrer IT-Systeme und Kundendaten einräumt. Der Cyberangriff auf Qantas im Juli 2025 hatte die Fluggesellschaft schwer getroffen. Wie das Unternehmen damals mitteilte, wurden sensible Daten von mehr als einer Million Kunden entwendet. Zu den betroffenen Informationen gehörten unter anderem Telefonnummern, Geburtsdaten und Wohnadressen. Vor dem Hintergrund dieses schwerwiegenden Vorfalls, der die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Datensicherheit des Konzerns erschütterte, ist der Abgang einer Top-Managerin aus dem Bereich Kunden und Digitalisierung bemerkenswert. Der Wechsel in der Führungsebene spiegelt somit die laufenden Bemühungen der Airline wider, die internen Strukturen und Sicherheitsmaßnahmen nach dem Datenleck neu aufzustellen und zu stärken.

weiterlesen »

Finnair senkt Umsatzprognose: Schwache Nachfrage auf Nordatlantik-Routen belastet Ergebnis

Die finnische Fluggesellschaft Finnair hat ihre Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr 2025 deutlich nach unten korrigiert. Als Hauptgründe für die gesenkten Prognosen nannte das Unternehmen eine anhaltend schwache Nachfrage und niedrige Erträge auf den Nordatlantik-Strecken. Im dritten Quartal meldete Finnair einen Rückgang des vergleichbaren operativen Gewinns um 29 Prozent auf 50,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis im dritten Quartal wurde zusätzlich durch einen Verlust von 18 Millionen Euro belastet, der auf die indirekten Auswirkungen früherer Streiks von Piloten und Fluglotsen zurückzuführen ist. Hinzu kamen ungeplante Wartungsarbeiten an Flugzeugen sowie die Entwicklung der Treibstoffpreise, die sich negativ auf die Bilanz auswirkten. Die Korrektur der Jahresprognose signalisiert, dass die strategische Neuausrichtung Finnairs, die stark auf asiatische Strecken und die Nutzung der geografischen Position Finnlands fokussiert war, durch die Herausforderungen im transatlantischen Markt und interne Probleme gebremst wird. Finnair erwartet nun für das Gesamtjahr 2025 einen vergleichbaren operativen Gewinn zwischen 30 und 60 Millionen Euro bei einem Umsatz von rund 3,1 Milliarden Euro. Die ursprüngliche Prognose von Juli hatte noch Erlöse zwischen 3,3 und 3,4 Milliarden Euro bei einem erwarteten Gewinn am unteren Ende einer Spanne von 30 bis 130 Millionen Euro vorgesehen. Vorstandschef Turkka Kuusisto erklärte in einer Mitteilung, dass die Anpassungen die anhaltende Schwäche bei Nachfrage und Erträgen auf Nordatlantik-Routen sowie interne und externe Kostenfaktoren widerspiegeln.

weiterlesen »

Air India Express plant Kapazitätsverdoppelung und stärkeren Fokus auf Inlandsflüge

Die indische Billigfluggesellschaft Air India Express strebt eine massive Expansion an und plant unter der Führung von Geschäftsführer Aloke Singh eine Verdoppelung ihrer Kapazität innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre. Die ambitionierten Pläne sehen vor, die Flotte auf mehr als 200 Flugzeuge zu erweitern, wobei der Schwerpunkt der Expansion auf dem inländischen indischen Markt liegen wird. Die geplante Kapazitätsverdoppelung ist eng verknüpft mit dem Großauftrag des Mutterkonzerns Air India Group über 470 Flugzeuge bei Boeing und Airbus, wovon ein großer Teil der Schmalrumpfflugzeuge an Air India Express geht. Die Billigflugtochter, die sich in einem Fusionsprozess mit AIX Connect (ehemals AirAsia India) befindet, erwartet die Auslieferung von insgesamt 190 Boeing 737 Max bis zum Jahr 2030. Die derzeitige Flotte von Air India Express, die sowohl A320- als auch B737-Muster umfasst, liegt bei über 110 Flugzeugen. Im Zuge der Flottenmodernisierung führt die Airline auch eine neue Kabinenausstattung mit ergonomisch gestalteten Sitzen, mehr Beinfreiheit und USB-Ladeanschlüssen ein. Geschäftsführer Aloke Singh kündigte an, dass die Inlandskapazität der Fluggesellschaft schneller wachsen werde als die Kapazität auf Kurzstrecken-Auslandsflügen, die traditionell auf die Golfregion und Südostasien ausgerichtet sind. Künftig soll die Kapazität innerhalb Indiens auf etwa 60 Prozent der Gesamtkapazität ausgeweitet werden, während derzeit die Aufteilung zwischen Inlands- und Auslandsflügen noch nahezu ausgeglichen ist. Mit der strategischen Verschiebung hin zum Binnenmarkt will Air India Express die steigende Nachfrage indischer Passagiere bedienen und ihre Position als wichtiger Akteur im aufstrebenden indischen Luftverkehrssektor stärken. Die Fluggesellschaft wird damit ihre primären Drehkreuze in Bengaluru, Hyderabad und Delhi weiter ausbauen.

weiterlesen »

Tui Group beruft Melvin Mak zum Group Director Sustainability & ESG

Die Tui Group, einer der weltweit führenden Touristikkonzerne, hat Melvin Mak zum neuen Group Director Sustainability & ESG ernannt. Mak übernimmt die Leitung des internationalen Nachhaltigkeitsteams zum 1. November 2025. In seiner neuen Funktion wird er direkt an Thomas Ellerbeck, Mitglied des Group Executive Committee und Chief Sustainability Officer der Tui Group, berichten. Die Ernennung von Melvin Mak unterstreicht die Bedeutung, die der Tui Group dem Bereich ESG (Environmental, Social, Governance) beimisst. Mak verfügt über eine langjährige Expertise in diesem Sektor; er ist seit über 14 Jahren für die nachhaltige Transformation des Unternehmens tätig. Zunächst war er als Nachhaltigkeitsmanager für Tui Niederlande verantwortlich, später leitete er die Nachhaltigkeit in der Region West und war seit 2020 als Head of Sustainability Strategy and Technology tätig. Mit der Neubesetzung rüstet sich der Konzern für die Umsetzung seiner Nachhaltigkeits- und ESG-Roadmap und positioniert sich für verschärfte Anforderungen, die Investoren und die Öffentlichkeit zunehmend an Unternehmen stellen. Die Tui verfolgt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, die auf die drei Säulen People, Planet und Progress ausgerichtet ist und konkrete Ziele zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks und zur Förderung der ökonomischen Teilhabe in den Urlaubsdestinationen beinhaltet. Die direkte Berichtslinie zum Chief Sustainability Officer und Group Executive Committee signalisiert die strategische Verankerung des Themas innerhalb der Konzernführung.

weiterlesen »

Lufthansa-Chef Spohr kritisiert Politik: Hälfte der innerdeutschen Flüge seit 2019 gestrichen

Carsten Spohr, der Chef der Lufthansa Group, hat anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen scharfe Kritik an der Bundesregierung und der EU-Kommission geäußert. Spohr warnte, dass die stark steigenden regulatorischen Kosten in Deutschland die Wirtschaftlichkeit von Flugverbindungen gefährdeten. Als gravierende Folge nannte er, dass die Lufthansa seit 2019 die Hälfte ihrer innerdeutschen Flüge streichen musste – die wöchentliche Zahl sank von 2.000 auf rund 1.000. Spohr führte aus, dass sich die von der Politik erhobenen Steuern und Gebühren in Deutschland seit 2019 verdoppelt hätten. Für das kommende Jahr seien weitere Anstiege geplant, unter anderem bei den Abflugentgelten der Deutschen Flugsicherung sowie bei den Luftsicherheitsgebühren. Die Lufthansa Group könne den Wegfall innerdeutscher Einnahmen zwar kompensieren, da der Umsatzanteil innerdeutscher Passagiere nur noch zwei Prozent betrage. Die frei werdenden Flugzeuge würden auf anderen, rentableren Strecken eingesetzt. Die Hauptbetroffenheit sieht der Konzernchef bei den exportorientierten Unternehmen in Deutschland. Die schlechtere Anbindung an den weltweiten Luftverkehr sei ein schwerer Schlag für die Wirtschaft. Spohr warnte davor, dass wichtige deutsche Wirtschaftsregionen außerhalb der großen Drehkreuze Frankfurt und München bereits jetzt nicht mehr per Flugzeug erreichbar seien. Zögere die Bundesregierung weiter, drohten zahlreichen Bundesländern und damit dem gesamten Land weitere Konnektivitätsverluste. Diese Entwicklung berge kaum absehbare Langzeitfolgen für Ansiedlungs- und Investitionsentscheidungen an Standorten jenseits der großen Hubs.

weiterlesen »