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Flughafen Brüssel verzeichnet Passagier- und Frachtwachstum trotz Gewerkschaftsaktionen

Der Flughafen Brüssel hat im Juni 2025 ein Passagierwachstum von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet und erreichte 2,2 Millionen Reisende. Trotz dieser Steigerung wurde das Gesamtwachstum durch eine landesweite Gewerkschaftsaktion am 25. Juni beeinträchtigt, die den Start von Passagierflügen verhinderte. Im ersten Halbjahr 2025 zählte der Flughafen bereits über 11 Millionen Passagiere, wobei fünf nationale Gewerkschaftsaktionen zwischen Januar und Juni den Flugbetrieb erheblich gestört und zur Stornierung von Flügen für mehr als 230.000 Reisende geführt hatten. Mit Beginn der Sommerferien Ende Juni überstieg die Zahl der abfliegenden Passagiere leicht die der ankommenden. Transferpassagiere machten rund fünfzehn Prozent aller abfliegenden Passagiere aus, hauptsächlich auf Strecken von und nach Afrika und Nordamerika. Die zehn meistbesuchten Länder im Juni waren, in dieser Reihenfolge: Spanien, Italien, Griechenland, Türkei, Deutschland, Portugal, Marokko, Frankreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Schweiz. Diese Zahlen spiegeln die beliebtesten Reiseziele der belgischen Bevölkerung sowie die Bedeutung Brüssels als Umsteigepunkt wider. Das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel verzeichnete im Juni ein signifikantes Wachstum von achtzehn Prozent auf insgesamt 63.000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Menge der geflogenen Fracht stieg dabei um 25,5 Prozent auf 55.601 Tonnen. Das Vollfrachtsegment wuchs um 46 Prozent, während die Frachtmenge im Beiladebereich um vier Prozent zunahm. Die Integratordienste verzeichneten einen starken Anstieg von 27,4 Prozent, wohingegen das Lkw-Frachtaufkommen um 18,4 Prozent zurückging. Die wichtigsten Import- und Exportregionen waren Asien, gefolgt von Afrika und Nordamerika. Im ersten Halbjahr 2025 stieg das gesamte Frachtaufkommen um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der

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ANA-Präsident Shinichi Inoue mit „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ ausgezeichnet

Shinichi Inoue, Präsident und Geschäftsführer der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA), wurde bei den „2025 FlightGlobal Airline Strategy Awards“ mit dem „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ geehrt. Diese prestigeträchtige Auszeichnung, die der japanische Marktführer zum ersten Mal erhält, würdigt die transformative Führungsrolle von Inoue, dessen Visionen ANA zu außergewöhnlichen Leistungen und nachhaltigem Wachstum geführt haben. ANA ist bekannt für seine hohe Qualität im Service und wurde bereits zwölf Jahre in Folge mit fünf Skytrax-Sternen ausgezeichnet, was die globale Anerkennung der Airline unterstreicht. Die FlightGlobal Airline Strategy Awards, die zum 23. Mal verliehen wurden, honorieren Fluggesellschaften und insbesondere deren Führungskräfte für herausragende unternehmerische Qualitäten und strategische Weitsicht. Die Verleihung wird von FlightGlobal in Zusammenarbeit mit Korn Ferry organisiert und die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury aus Branchenexperten in verschiedenen Kategorien ausgewählt. Der „Executive Leadership: Asia-Pacific Award“ zeichnet Führungsteams aus, deren Entscheidungen maßgeblich zum Erfolg auf dem dynamischen Luftverkehrsmarkt im asiatisch-pazifischen Raum beigetragen haben. Shinichi Inoue äußerte sich zu der Ehrung: „Mein Team und ich, wir fühlen uns unglaublich geehrt, diese Auszeichnung von FlightGlobal zu erhalten. Sie ist ein Beweis für das Engagement und den Einfallsreichtum aller ANA-Mitarbeiter sowie die Stärke unserer strategischen Vision.“ Er betonte, daß ANA unter der Leitidee „UNITING the WORLD in WONDER“ bestrebt sei, allen Passagieren unvergessliche Reiseerlebnisse zu bieten. Die Jury von FlightGlobal lobte, daß sich ANA unter Inoues Führung positiv vom asiatisch-pazifischen Luftverkehrsmarkt abhebe und neben außergewöhnlichen finanziellen und operativen Erfolgen auch weitere Verbesserungen im Bereich der Kundenbewertungen vorweisen könne. Ein Jurymitglied zeigte sich besonders

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Saudia vollzieht digitalen Wandel zu kundenorientiertem Buchungssystem

Saudia, die nationale Fluggesellschaft des Königreichs Saudi-Arabien, hat einen wesentlichen Meilenstein in ihrer digitalen Transformation erreicht. Das Unternehmen hat seine traditionellen Buchungsmethoden, die auf PNRs (Passenger Name Records) und elektronischen Tickets basierten, auf ein neues, sogenanntes „Order“-System umgestellt. Dieser Schritt signalisiert einen stärkeren, auf den Kunden ausgerichteten Ansatz und ebnet den Weg für ein personalisiertes und nahtloses Reiseerlebnis. Eine „Order“ ist ein einziger, dynamischer Datensatz, der sämtliche vom Reisenden gebuchten Leistungen für seine Reise enthält, und ermöglicht so eine konsolidierte Echtzeit-Übersicht über alle Services. Durch die Einführung der „Order“-Funktionalitäten kann Saudia nun schneller flexiblere Angebote, maßgeschneiderte Preisgestaltung und umfassende digitale Services bereitstellen. Diese Transformation ist ein grundlegender Bestandteil der übergeordneten Strategie der Fluggesellschaft, das Kundenerlebnis und die operative Agilität durch datengesteuertes Retailing neu zu definieren. Der Fortschritt wurde durch „Smart Bridging“ von Amadeus ermöglicht. Diese Technologie wandelt traditionelle Datensätze aus dem von Saudia eingesetzten Amadeus Altéa Passenger Service System in einzelne „Order-Datensätze“ des neuen Systems Amadeus Nevio um. Dadurch kann Saudia die Vorteile des Transformationsprozesses im Airline-Retailing schneller nutzen, während die Geschäftsabläufe auf Basis der bestehenden Infrastruktur sichergestellt sind. Arved von zur Mühlen, Chief Commercial Officer von Saudia, äußerte sich zu der Neuerung: „Die Umstellung auf einzelne Order-Datensätze ermöglicht uns ein besseres Verständnis unserer Gäste, ihrer Buchungen bei uns und bei unseren Partnern während der gesamten Reise. Dies ist die Grundlage für ein stärker vernetztes Reiseerlebnis.“ Er betonte, daß technologische Innovationen für Saudia von entscheidender Bedeutung seien, um einen Service auf höchstem Niveau zu bieten. Diese Entwicklung stärkt die Position

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New York City lädt zur Sommerausgabe der Restaurant Week 2025 ein

New York City Tourism + Conventions, die offizielle Destinationsmarketingorganisation der fünf Stadtbezirke, hat den Startschuß für die NYC Restaurant Week Sommer 2025 gegeben. Vom Montag, dem 21. Juli, bis Sonntag, dem 17. August, lädt dieses zweimal jährlich stattfindende Programm Genießer dazu ein, die vielfältige Gastronomieszene der Metropole zu erkunden. Fast 600 Restaurants in über 70 Stadtvierteln und mit mehr als 50 verschiedenen Küchenarten bieten festpreisige Mittags- und Abendmenüs an. Die teilnehmenden Restaurants offerieren Zwei-Gänge-Mittags- oder Drei-Gänge-Abendmenüs zu Preisen von 30, 45 oder 60 US-Dollar, wobei Steuern und Trinkgeld nicht inbegriffen sind. Samstags gilt die Aktion nicht, während sonntags die Teilnahme optional ist. Julie Coker, Präsidentin und CEO von New York City Tourism + Conventions, hob die Bedeutung der Restaurant Week hervor: „Diese Woche zeigt, was das Essengehen in NYC so besonders macht – Vielfalt, Kultur und die Freude, an einem Sommerabend etwas Neues zu entdecken – und das zu einem unschlagbaren Preis.“ Bürgermeister Eric Adams betonte die zentrale Rolle der Restaurants für die Stadt: „Restaurants sind das Herz unserer Stadt: Sie beschäftigen über 300.000 Menschen und schaffen Orte des Miteinanders.“ Er lud sowohl Touristen als auch Einheimische ein, die kulinarische Vielfalt New Yorks zu erkunden und zu unterstützen. Neu in diesem Jahr ist der Filter „Founded By NYC“ auf der Website, der im Rahmen der 400-Jahr-Feier der Stadt Restaurants mit besonderen Gerichten oder Getränken hervorhebt, darunter ein Spezialangebot für 16,25 US-Dollar als Hommage an das Gründungsjahr 1625. Interessierte können Restaurants zudem nach Kategorien wie „Classic Restaurants“, „Summer Vibes“, „Best of

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WienTourismus-Chef Norbert Kettner in das Board von Destinations International berufen

Norbert Kettner, der Geschäftsführer des WienTourismus, wurde in das Board of Directors von Destinations International (DI) berufen. Dies ist ein bedeutender Schritt für den österreichischen Tourismusvertreter, da DI eines der weltweit größten Netzwerke von Destinationsorganisationen ist, mit über 8.000 Mitgliedern und Partnern aus mehr als 750 Destinationen. Kettner ist eines von 25 Mitgliedern, die für die kommenden drei Jahre in das Board gewählt wurden, und wird seine europäische Expertise in dieses international aus den USA geführte Gremium einbringen. Kettner betonte die Notwendigkeit eines globalen Denkansatzes im Destinationsmanagement. „Destinationsmanagement muß heute global gedacht werden. Deshalb sind länderübergreifender Diskurs sowie eine internationale Herangehensweise unerläßlich“, erklärte er. Er freue sich auf den intensiven Austausch zwischen den Destinationen und darauf, die europäische Sichtweise in das länderübergreifende Netzwerk von Destinations International einzubringen. Dies unterstreicht die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und des Wissensaustausches in der Tourismusbranche, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen und zukünftige Entwicklungen zu gestalten. Don Welsh, Präsident und CEO von Destinations International, hieß Norbert Kettner herzlich willkommen. Er hob hervor, daß Destinations International vom Engagement erfahrener Tourismusexperten lebe, die sich mit großem Einsatz in den Vorständen und Ausschüssen einbrächten. Welsh würdigte Kettners herausragendes Fachwissen und dankte für dessen Zeit, Rat und Leidenschaft, mit der er die Branche voranbringe. Diese Berufung ist ein Zeichen der Anerkennung für Kettners langjährige Erfahrung und seinen Beitrag zur Entwicklung des Wiener Tourismus, der unter seiner Führung international an Bedeutung gewonnen hat. Destinations International ist eine der weltweit führenden Organisationen im Bereich Destinationsmarketing und -management mit Sitz in Washington, USA.

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Studie enthüllt große Preisunterschiede bei Getränken in steirischer Gastronomie

Eine aktuelle Studie der Arbeiterkammer (AK) Steiermark hat erhebliche Preisunterschiede bei Getränken in der Gastronomie der Steiermark aufgedeckt. Die Untersuchung zeigt teilweise eine Preisspanne von über 60 Prozent für gängige Getränke. Die AK-Marktforschung untersuchte wie in den Vorjahren die Kosten für Kaffee, Bier, Spritzer, Fruchtsäfte und Aufspritzgetränke in Grazer Innenstadtlokalen und weitete die Erhebung heuer erstmals auf die steirischen Bezirke aus. Insgesamt wurden die Preise von 43 Lokalen – 22 in Graz und 21 in den Bezirken – mit über 600 Einzeldaten erfaßt. Die erhobenen Daten zeigen deutliche Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Gastronomiebetrieben. Für einen Cappuccino zahlt man in Graz zwischen 3,5 und 4,9 Euro, während der Preis außerhalb der Landeshauptstadt zwischen 3,1 und 4 Euro liegt. Ein halber Liter Bier kostet in Graz zwischen 4,6 und 5,9 Euro, in den Bezirken hingegen zwischen 4,2 und 5,3 Euro. Für ein kleines Bier (0,3 Liter) müssen Gäste in Graz zwischen 3,9 und 4,9 Euro ausgeben, außerhalb fallen 3,7 bis 4,4 Euro an. Alkoholfreies Bier (0,5 Liter) ist in Graz zwischen 4,20 und 5,60 Euro erhältlich, in den Bezirken zwischen 4,1 und 5,2 Euro. Besonders auffällig ist die Preisspanne bei einem weißen Spritzer (0,25 Liter), die steiermarkweit zwischen 2,4 und 4,6 Euro variiert. Bei einem Fruchtsaft oder -nektar, mit Leitungswasser auf einen halben Liter verlängert, bewegen sich die Preise zwischen 2,2 und 5,1 Euro, abhängig auch von der jeweiligen Marke. Andrea Büdenbender, AK-Marktforscherin, betonte, es lohne sich, genau auszusuchen, wo man etwas trinke, da die Preisspannen zwischen dem teuersten und billigsten Angebot

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Ryanair kritisiert hohe Kosten und geringe Erholung des deutschen Luftverkehrs

Ryanair hat sein deutsches Verkehrsupdate für Juni veröffentlicht und dabei erneut die hohen Zugangskosten in Deutschland als Hauptgrund für die schleppende Erholung des Luftverkehrs kritisiert. Laut Ryanair bestätigen die Zahlen Deutschlands Position als den am langsamsten wachsenden Luftverkehrsmarkt in Europa, beeinträchtigt durch überhöhte Steuern, Flugsicherungsgebühren, Sicherheitsgebühren und hohe Flughafengebühren. Diese Kostenfaktoren würden den Aufschwung behindern und das Wachstum bremsen. Der vom Nachtflugverbot betroffene Flughafen Berlin erreicht dem Bericht zufolge lediglich 71 Prozent des Verkehrsaufkommens vor der Covid-Pandemie. Auch andere große deutsche Flughäfen wie Stuttgart (77 %), Köln (78 %), Hamburg (84 %) und Düsseldorf (85 %) blieben deutlich unter ihren Vorkrisenniveaus. Ryanair führt dies auf das Versäumnis der deutschen Regierung zurück, die enorm hohen Zugangskosten zu senken. Die bereits angeschlagenen und kostenintensiven Regionalflughäfen Dresden (62 %) und Leipzig (72 %) verzeichnen seit der Einstellung des Flugbetriebes durch Ryanair weitere Rückgänge, was die Abhängigkeit vieler Regionalflughäfen von Billigfluggesellschaften unterstreicht. Nach der Entscheidung von Ryanair, den Flugbetrieb in Deutschland für den Sommer 2025 einzuschränken, brach der deutsche Luftverkehr noch weiter ein und erreichte nur eine Erholungsrate von 87 Prozent des Vor-Covid-Niveaus. Dieser Wert macht Deutschland zum schlechtesten Luftverkehrsmarkt in Europa in Bezug auf die Erholung. Eddie Wilson, der Geschäftsführer von Ryanair, betonte, daß die Untätigkeit der Regierung weiterhin den großen deutschen Flughäfen schade und deren Erholung sowie das Wachstum beeinträchtige. Er zog einen klaren Vergleich zu anderen EU-Ländern wie Irland, Ungarn und Polen, die Zugangskosten gesenkt und Luftverkehrssteuern abgeschafft hätten, um das Verkehrsaufkommen nach der Pandemie zu fördern. So erreichten diese Länder

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Flughafen Memmingen erwartet Rekordsommer und optimiert Abläufe

Der Flughafen Memmingen rüstet sich für einen Rekordsommer. In den kommenden Wochen der Sommerferien wird mit über einer halben Million startenden und landenden Passagieren gerechnet. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um weitere zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dar. Die Verantwortlichen des Flughafens sehen sich gut gerüstet, um die bevorstehende intensive Ferienphase erfolgreich zu bewältigen. Im Vorjahr nutzten 490.000 Passagiere den Flughafen Memmingen während der Ferienzeit. Für diesen Sommer rechnen die Verantwortlichen nun mit rund 540.000 Fluggästen, was einem Plus von zehn Prozent entspricht. „Wir haben das größte Angebot seit Bestehen unseres Airports“, berichtet Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid. Aktuell stehen in den kommenden Wochen 60 Destinationen auf dem Flugplan. Diese werden hauptsächlich von den beiden großen Partner-Airlines Ryanair und Wizz Air bedient. Zusätzlich verbinden weitere Ferienflieger im Auftrag von Reiseveranstaltern Memmingen unter anderem mit beliebten Zielen wie Korsika, Kreta und Rhodos. Das umfangreichste Angebot gibt es in diesem Sommer für Flüge nach Mallorca. Insgesamt erwartet der Flughafen rund 230 Abflüge pro Woche, was 20 mehr sind als im letzten Jahr. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr Urlaubsorte am Mittelmeer. Flüge in die Ferienregionen Spaniens, Griechenlands und Italiens sind sehr beliebt. Aber auch sogenannte Geheimtipps wie Montenegro oder Varna an der bulgarischen Schwarzmeerküste erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei den Städtereisen sind neben Klassikern wie London, Dublin oder Rom auch reizvolle Newcomer wie Budapest, Krakau oder Riga stark nachgefragt. Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schmid hob hervor, daß ein nicht unbedeutender Anteil der Passagiere die Ferienmonate auch für einen Besuch in der Heimat bei

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Lot beteiligt sich an EU-Katastrophenschutzprogramm rescEU

Die polnische Fluggesellschaft Lot Polish Airlines wird künftig eine wichtige Rolle im Rahmen von rescEU übernehmen, dem Katastrophenschutzprogramm der Europäischen Union. Das Unternehmen wurde mit der Durchführung von Lufttransporten und medizinischen Evakuierungsflügen, sogenannten MedEvac-Flügen, beauftragt. Hierzu hält Lot Polish Airlines drei speziell ausgestattete Flugzeuge in ständiger Bereitschaft, die im Zuge des EU-Katastrophenschutzverfahrens UCPM (Union Civil Protection Mechanism) eingesetzt werden können. Die Vereinbarung wurde mit der polnischen Regierungsagentur für strategische Reserven (RARS) geschlossen, welche im Auftrag der Europäischen Kommission die Bereitstellung der Maschinen und die Koordination der Flüge übernimmt. Zu den drei von Lot Polish Airlines bereitgestellten Flugzeugen gehören zwei Mehrzweckmaschinen. Jede dieser Maschinen ist in der Lage, mindestens 65 Passagiere oder 19 Tonnen Fracht zu befördern. Das dritte Flugzeug ist speziell für MedEvac-Flüge ausgerüstet und kann entweder 16 liegende Patienten oder sechs Patienten aufnehmen, die während des Fluges intensivmedizinisch betreut werden müssen. Alle drei Maschinen verfügen über eine mittlere Reichweite, was ihnen ermöglicht, ohne Zwischenstopps alle Ziele innerhalb Europas sowie angrenzender Regionen zu erreichen. Dies gewährleistet eine schnelle und flexible Reaktion auf Notlagen im gesamten Kontinent. Der UCPM regelt innerhalb der EU die verstärkte Zusammenarbeit im Katastrophenfall, beispielsweise bei Naturkatastrophen, massiven Gesundheitsbedrohungen oder humanitären Krisen. Die Hauptaufgabe von rescEU besteht darin, strategische Reserven vorzuhalten, die als „letztes Mittel“ aktiviert werden können, wenn die Mitgliedstaaten selbst nicht in der Lage sind, ausreichend auf eine Bedrohung zu reagieren. Neben der Flugbereitschaft gehören zu diesen Reserven auch Feldlazarette und medizinische Versorgungsleistungen. Polen ist derzeit das einzige EU-Mitglied, das im Rahmen von rescEU über

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Flughafen BER erwartet Rekord-Passagierzahlen in den Sommerferien 2025

In einer Woche beginnen die lang ersehnten Sommerferien in Berlin und Brandenburg, und der Flughafen BER bereitet sich auf einen Ansturm von Reisenden vor. Von Mittwoch, dem 23. Juli, bis Sonntag, dem 7. September 2025, erwartet der Flughafen insgesamt rund 3,7 Millionen Fluggäste. Dies übertrifft die Zahlen der Sommerferien des Vorjahres um etwa 100.000 Passagiere, was ein deutliches Zeichen für die anhaltend hohe Reiselust ist. Um den erwarteten Andrang zu bewältigen und Wartezeiten zu minimieren, wurden verschiedene Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Serviceverbesserung implementiert. Zu Ferienbeginn werden bereits 20 Kontrollspuren in den Terminals 1 und 2 mit modernen CT-Scannern ausgerüstet sein. Dies sind vier Spuren mehr als ursprünglich geplant. Im Kontrollbereich 1, wo die neue Technik seit Mai 2025 installiert wird, können dank guter Zusammenarbeit bereits vier der ursprünglich für den Herbst vorgesehenen acht Spuren genutzt werden. Im Terminal 2 sind bereits alle acht Spuren mit CT-Scannern ausgestattet, und der Kontrollbereich 5 im Terminal 1 wurde bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen, was dort bereits zu einer deutlichen Verkürzung der Wartezeiten geführt hat. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, zeigte sich erfreut über die Inbetriebnahme der neuen CT-Spuren, die den Passagieren erlauben, elektronische Geräte und Flüssigkeitsbehälter bis 100 ml im Handgepäck zu belassen. Am ersten Ferienwochenende, vom 23. bis zum 27. Juli, rechnet der BER mit etwa 390.000 Fluggästen. Während der gesamten Ferienzeit werden voraussichtlich rund 24.300 Flugzeuge am BER starten oder landen. Besonders gefragt sind auch in diesem Jahr wieder die klassischen Urlaubsregionen

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