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Ryanair fordert EU-Kommission zu Reformen im Flugverkehr auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission öffentlich zu dringenden Reformen der europäischen Flugsicherung aufgefordert. Grund für die Forderung war ein französischer Streik der Fluglotsen, der nach Angaben der Fluggesellschaft zu Verspätungen bei über 190 Flügen und 35.000 Passagieren geführt hat. Ein zentrales Problem solcher Streiks ist, daß auch Flüge betroffen sind, die den französischen Luftraum lediglich überqueren, ohne daß sie in Frankreich landen oder starten. Nach Aussage der Airline waren 70 Prozent der betroffenen Flüge sogenannte Überflüge. Die Forderungen der Airline stehen im Zusammenhang mit der jahrelangen Debatte um die Vereinheitlichung des europäischen Luftraums durch das Projekt Single European Sky. Ryanair fordert zwei konkrete Massnahmen, um solche Einschränkungen zukünftig zu verhindern: Zum einen sollen nationale Flugsicherungsdienste auch während Streiks voll besetzt bleiben, insbesondere für die erste Flugwelle am Morgen. Zum anderen soll die EU-Kommission den Überflugverkehr während nationaler Arbeitsniederlegungen schützen. Der sogenannte Draghi-Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU, der bereits im September 2024 veröffentlicht wurde, hob die wirtschaftlichen Schäden durch solche Ineffizienzen im Flugverkehr hervor.

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EuroAirport-Projekt sammelt Spendengelder für kranke Kinder

Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist ein neuer Spendenscheck aus dem gemeinsamen Projekt Charity Water überreicht worden. Die Aktion, an der der dreistaatliche Flughafen und der Händler Dufry beteiligt sind, konnte im Zeitraum von Januar 2024 bis Juni 2025 eine Summe von 347.000 Euro einspielen. Die gesammelten Gelder gehen an die Stiftung für krebskranke Kinder in der Region. Die Spendengelder, die durch den Verkauf von Charity Water gesammelt wurden, sind für die Stiftung von grosser Bedeutung. Sie werden verwendet, um krebskranke Kinder und ihre Familien in der Region mit finanzieller Hilfe, psychologischer Begleitung sowie Forschungsprojekten zu unterstützen. Seit dem Projektstart im Jahre 2018 konnte der Flughafen mit diesem Projekt bis heute insgesamt rund 996.000 Euro an Spenden sammeln. Mit diesem Engagement unterstreichen der EuroAirport und der Händler Dufry ihre strategische Zusammenarbeit. Tobias Markert, Direktor des EuroAirport, betont die gemeinsame Leistung, die erreicht werden kann, wenn Unternehmen zusammenarbeiten. Das Projekt zeigt das Engagement beider Partner für die Region, die sie bedienen, indem Flugreisende und Mitarbeiter gemeinsam einen Beitrag leisten.

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United Airlines meldet Verbesserungen im Flugbetrieb am Hub Newark

Die Fluggesellschaft United Airlines hat nach eigenen Angaben die erfolgreichste Sommersaison hinsichtlich des Flugbetriebs an ihrem wichtigen Drehkreuz in Newark verzeichnet. Mehr als sechs Millionen Flugreisende waren in dieser Zeit von dort aus unterwegs. Die Pünktlichkeitswerte der Airline am Flughafen Newark (EWR) lagen demnach sogar leicht über denen anderer Fluggesellschaften an den New Yorker Flughäfen JFK und LaGuardia. Die positive Entwicklung folgt auf erhebliche Probleme im Flugbetrieb, die es im Frühjahr 2025 an dem Flughafen gegeben hatte. Ursachen waren damals unter anderem Personalengpässe bei der Flugsicherung, technische Schwierigkeiten sowie Arbeiten an Start- und Landebahnen. Ein Technologie-System, das knappe Anschlussflüge koordiniert, hatte im Sommer nach Unternehmensangaben rund 28.000 Passagieren geholfen, ihre Weiterflüge rechtzeitig zu erreichen. Das Drehkreuz in Newark spielt eine entscheidende Rolle im internationalen Verkehrsnetz von United. Die Airline bediente im Sommer 82 internationale Destinationen von dort aus, darunter alle 32 Ziele in Europa wie Frankfurt, München oder Zürich. Im kommenden Herbst und Winter sollen zusätzliche Flüge nach europäischen Städten wie Rom oder Dublin angeboten werden. Neu sind Verbindungen nach Palm Springs, Columbia und Chattanooga in den Vereinigten Staaten.

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Indische Fluggesellschaft IndiGo startet neue Verbindung nach Kopenhagen

Die indische Fluggesellschaft IndiGo nimmt eine neue internationale Verbindung in ihr Netzwerk auf. Ab dem 8. Oktober soll die Strecke zwischen Mumbai und Kopenhagen dreimal pro Woche bedient werden. Das Besondere an dieser Route ist, daß IndiGo hierfür mit der norwegischen Airline Norse Atlantic kooperiert. Die Flüge werden im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens durchgeführt. Dabei stellt Norse Atlantic sowohl den Flugzeugtyp Boeing 787-9 als auch das Flugpersonal für die Verbindung zur Verfügung. Dieser Ansatz ermöglicht es der indischen Fluggesellschaft, ihr internationales Angebot auf Langstrecken zu erweitern, ohne daß sie ihre eigene Flotte von Maschinen dieser Grössenordnung ausbauen muss. Die neue Strecke schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Finanzzentrum Mumbai und der dänischen Hauptstadt als wichtigem nordeuropäischen Drehkreuz. Sie richtet sich damit sowohl an Geschäftsreisende als auch an Touristen. Mit dieser Erweiterung umfasst das internationale Netzwerk der indischen Fluggesellschaft nun 44 Ziele, insgesamt 138 Destinationen.

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Austrian Airlines plant Ausbau des Boston-Flugangebots im Jahr 2026

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines plant eine Aufstockung ihrer Flüge zwischen Wien und Boston für den Sommerflugplan im Jahre 2026. Die Verbindung soll mit Maschinen des Typs Boeing 787-9 bedient werden, einem zentralen Flugzeug in der Flottenerneuerungsstrategie des Unternehmens. Gemäß vorläufigen Flugplandaten soll die Route ab dem 30. März 2026 zunächst viermal pro Woche angeboten werden, bevor die Frequenz ab dem 2. Juni auf fünf wöchentliche Flüge erhöht wird. Diese Entwicklung folgt auf eine Reduzierung des Angebots im vorherigen Sommer 2025, als die ursprünglich geplanten sechs wöchentlichen Verbindungen letztendlich auf drei verringert wurden. Die geplante Erweiterung der Verbindungen ist Teil der Strategie, die Fernflugverbindungen auszubauen. Boston stellt hierbei ein wichtiges Ziel im Nordamerika-Netzwerk der Fluggesellschaft dar, das den Hub Wien mit dem wichtigen Wirtschafts- und Forschungszentrum an der US-Ostküste verbindet. Da es sich um vorläufige Daten handelt, können sich die Pläne jedoch noch ändern.

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Travelcoup kündigt Winterflugplan mit Schwerpunkt Mallorca an

Der Anbieter von Semi-Privatjet-Flügen, Travelcoup, hat seinen Winterflugplan für die Saison 2025/2026 vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt der Flüge klar auf der Ferieninsel Mallorca. Der Flugplan gilt ab Mitte Oktober und dauert bis einschliesslich April 2026. Neben den bereits bestehenden Verbindungen ab München und Zürich wird nun auch Düsseldorf im wöchentlichen Takt angeflogen. Die Flüge starten jeweils donnerstags, freitags und samstags. Auf Grund der hohen Nachfrage rund um Feiertage wie Weihnachten, Neujahr und Ostern sind zusätzliche Sonderflüge vorgesehen. Das Unternehmen nutzt hierfür seine Flotte von zwei umgebauten Embraer-Jets, die mit 16 bzw. 22 VIP-Sitzen ausgestattet sind. Travelcoup, das sich als europäischer Anbieter in diesem Spezialsegment positioniert hat, erweitert zudem seine Charterangebote. Die Firma nutzt ihre Flugzeuge für individuelle Reisen für Firmen oder Gruppen. Zusätzlich bietet sie über eine eigene Plattform einzelne Sitzplätze auf Leertransportflügen an, die eine Alternative zum traditionellen Linienflug darstellen sollen.

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Rhätische Bahn wirbt mit bekannten Fotomotiven um Reisende

Die Rhätische Bahn hat eine Zusammenstellung der bekanntesten Fotomotive entlang ihrer Strecken veröffentlicht. Die Bahnlinie, die sich durch die Schweizer Alpen zieht, gilt als eine der eindrucksvollsten Bahnstrecken Europas und wurde im Jahre 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Zu den bekanntesten Bauwerken der Strecke gehört der Landwasserviadukt bei Filisur. Das 65 Meter hohe Viadukt, das in einem Felsentunnel endet, zählt zu den meistfotografierten Bauwerken im Alpenraum. Ein weiteres Wahrzeichen der Ingenieurskunst ist die Kehrschleife Brusio, die es der Bahn ermöglicht, auf engstem Raum Höhe zu gewinnen. Die Rhätische Bahn bietet an diesen Orten zusätzliche Angebote für Touristen, wie beispielsweise den neuen Erlebnisweg am Landwasserviadukt. Die Strecken bieten neben den spektakulären Bauwerken auch zahlreiche Naturmotive. Dazu gehören der Bergsee Lai da Palpuogna sowie die Blicke auf den Gletscher bei der Haltestelle Morteratsch. Auch der höchstgelegene Bahnhof der Bahn auf dem Berninapaß stellt ein beliebtes Ziel dar. Die Bewerbung derartiger Fotospots ist Teil der Marketingstrategie der Rhätischen Bahn, die einen grossen Teil ihres Geschäfts mit Tourismus und Erlebnisreisen erzielt.

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Koralmbahn-Eröffnung ermöglicht Ausbau des AIRail-Angebots nach Klagenfurt

Die Austrian Airlines und die ÖBB werden ihr gemeinsames AIRail-Angebot erweitern. Mit der Eröffnung der neuen Koralmbahn am 14. Dezember 2025 wird Klagenfurt als fünfte Stadt an das intermodale Netzwerk zum Flughafen Wien angebunden. Bisher umfasst die Kooperation bereits die Städte Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck. Die neue Bahnverbindung zwischen dem Klagenfurter Hauptbahnhof und dem Wiener Flughafen wird täglich in einem Zweistundentakt angeboten, wobei sieben Direktfahrten in knapp vier Stunden ermöglicht werden. Das Kombi-Angebot der beiden Unternehmen erlaubt es Reisenden, mit nur einem Ticket den gesamten Weg von Klagenfurt zu über 125 Destinationen im Streckennetz der Austrian Airlines anzutreten. Die Verbindung steht im Zusammenhang mit dem wachsenden Trend zum intermodalen Reisen, bei dem Fluggesellschaften mit der Schiene kooperieren, um die Auslastung ihrer Langstreckenflüge zu erhöhen. Laut Annette Mann, der CEO von Austrian Airlines, stärkt der Ausbau die Partnerschaft mit den ÖBB und bietet Reisenden eine neue, attraktive Option für ihre Anreise. Die neue Zugverbindung tritt in direkte Konkurrenz zur bestehenden Flugroute zwischen Klagenfurt und Wien, die derzeit mit zwei täglichen Flügen bedient wird.

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Gespräche zwischen Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa-Führung gescheitert

Die Gewerkschaft UFO hat die Gespräche mit der Konzernführung der Lufthansa für gescheitert erklärt. Die Verhandlungen zielten auf eine umfassende tarifliche Lösung für das Kabinenpersonal bei den Fluggesellschaften Lufthansa, Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Discover Airlines. Nachdem die Gespräche ohne Ergebnis blieben, fordert UFO nun die Durchsetzung der Forderungen in einzelnen Tarifrunden für jede Airline. Die UFO erklärte, daß die Gespräche mit der Konzernleitung seit März 2024 geführt worden seien, um einen Weg zu finden, der allen deutschen Airlines im Konzern ein geregeltes Wachstum ermögliche. Der Vorsitzende Joachim Vázquez Bürger beklagte, die Konzernführung verfolge eine Strategie, die Arbeitsplätze bei den etablierten Fluggesellschaften gefährde und die neuen Airlines auf der Basis schlechterer Arbeits- und Gehaltsbedingungen aufbaue. Die Konzernstrategie sieht die Verlagerung von Flugprogrammen auf neue Airlines mit geringeren Betriebskosten vor. Ein Vertreter der Gewerkschaft warf dem Unternehmen vor, es fordere von den Kabinenbeschäftigten eine Produktivitätssteigerung von über 20 Prozent, was eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Ferner betonte UFO, daß die wirtschaftlichen Probleme der Lufthansa nicht durch die Löhne der Kabinenbelegschaft verursacht seien, sondern vielmehr durch langfristige Investitionsversäumnisse der Geschäftsleitung.

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Ethiopian Airlines und SITA vereinbaren Zusammenarbeit für Passagierabfertigung

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines und der Technologiedienstleister SITA haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung von Lösungen für den Luftverkehr unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, neue Technologien zur Verbesserung der operativen Prozesse und des Reiseerlebnisses von Passagieren einzuführen. Die Vereinbarung reagiert auf den steigenden Flugverkehr in Afrika und die sich verändernden Ansprüche der Reisenden. Im Rahmen der Partnerschaft sollen mithilfe von Start-ups und weiteren Partnern innovative Systeme gefunden und entwickelt werden, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Fluggesellschaft abgestimmt sind. Die Anbieter wollen hierbei insbesondere Lösungen entwickeln, die die Passagierabfertigung und andere Flughafenprozesse optimieren, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen ist Teil der strategischen Bestrebungen, die Stellung Äthiopiens als wichtiges Zentrum für Handel, Investitionen und Tourismus weiter auszubauen. SITA erkennt im afrikanischen Luftverkehr ein grosses Potenzial und will durch diesen Schritt die Entwicklung moderner Systeme am Drehkreuz Addis Abeba fördern. Das Abkommen unterstreicht die Bereitschaft beider Seiten, an diesen Zielen gemeinsam zu arbeiten.

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