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Fluggesellschaft Leav Aviation stationiert Flugzeug in Münster/Osnabrück

Der Flughafen Münster/Osnabrück wird im Sommerflugplan 2026 eine neue Partnerschaft mit der Fluggesellschaft Leav Aviation beginnen. Das Kölner Unternehmen wird ab Ende April einen Airbus A320 mit 180 Sitzplätzen am Flughafen stationieren. Die stationierte Maschine wird bis zu dreimal wöchentlich nach Kreta sowie jeweils zweimal pro Woche nach Rhodos und Fuerteventura fliegen. Die strategische Zusammenarbeit wird von der Flughafenleitung als wichtig angesehen, da die vom Veranstalter unabhängige Airline zusätzliche Möglichkeiten für die Flugplanung eröffnet. Für den Flughafen bedeutet dies eine Kapazitätserweiterung in wichtigen Ferienmärkten. Der Geschäftsführer von Leav Aviation, Daniel Broda, betonte, daß der Flughafen mit seinem grossen Einzugsgebiet und dem 24-Stunden-Betrieb die idealen Voraussetzungen für einen solchen Betrieb biete. Die Fluggesellschaft, die im Jahre 2020 gegründet wurde, ist neben dem Passagiergeschäft auch im Bereich von Charter- und ACMI-Diensten für andere Airlines sowie Firmen tätig.

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Lufthansa Technik sichert sich Langzeitvertrag mit Air Premia

Die Lufthansa Technik AG hat einen neuen Vertrag mit der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Premia unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht die langfristige Versorgung mit Ersatzteilen für einen Teil der Boeing-787-9-Flotte der Airline vor und läuft über zehn Jahre. Der sogenannte Total Component Support umfasst die Komponentenversorgung für rund die Hälfte der Flotte der Airline. Um die logistische Unterstützung sicherzustellen, wird Lufthansa Technik ein neues Ersatzteillager am internationalen Flughafen Incheon in Seoul einrichten. Dies ermöglicht eine schnelle Verfügbarkeit von Bauteilen direkt an der Heimatbasis der Fluggesellschaft. Air Premia ist ein relativ junger Anbieter in Südkorea, der sich mit seinem Geschäftsmodell zwischen einem Billigflieger und einer klassischen Fluggesellschaft positioniert. Der Abschluss dieses langfristigen Vertrages unterstreicht die strategische Bedeutung des asiatischen Marktes für Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen. Für Lufthansa Technik als global agierender Dienstleister bedeutet dies eine Festigung der Position in einer wachsenden Region.

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Gericht entscheidet zugunsten von Reisendem bei Mängeln im Hotelzimmer

Das Amtsgericht München hat in einem Urteil vom 8. September 2025 entschieden, daß ein Reisender eine Pauschalreise wirksam kündigen durfte. Der Klage eines Reiseveranstalters auf Zahlung einer Stornogebühr in Höhe von 657 Euro wurde nicht stattgegeben. Das Gericht sah einen erheblichen Reisemangel als gegeben an, weil falsche Angaben zum Zustand des Hotelzimmers gemacht worden waren. Der Reisende hatte die Buchung getätigt, nachdem ihm ein Mitarbeiter des Reisebüros auf Nachfrage bestätigt hatte, daß sämtliche Zimmer des Hotels renoviert seien. Die Angaben wurden mit Beispielbildern untermauert. Als der Kunde jedoch feststellte, daß dies nicht zutraf, kündigte er die Reise vor ihrem Antritt. Dem Urteil zufolge war die Kündigung rechtens, da die getätigten Zusicherungen für den Kunden von entscheidender Bedeutung waren. Die Münchner Richter begründeten das Urteil damit, daß ein Reiseveranstalter gemäss den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs für die Aussagen eines von ihm beauftragten Reisebüros haftet, sofern diese für den Abschluss des Reisevertrages von entscheidender Bedeutung sind. Das Urteil (Az.: 112 C 7280/25) gilt als wichtiges Signal für die Verbraucherrechte und stellt einen Präzedenzfall für ähnliche Fälle in der Reisebranche dar. Es ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

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Aida-Präsident fordert Investitionen in neue Treibstoffe

Der Präsident der Kreuzfahrtreederei Aida, Felix Eichhorn, sieht die Erreichung der technischen Ziele der Schifffahrt von umfassenden Investitionen in neuentwickelte Brennstoffe abhängig. Laut Eichhorn müssten die Reeder fossile Treibstoffe längerfristig vollständig ersetzen. Nach seiner Ansicht könne dies nur durch Investitionen in strombasierte Kraftstoffe gelingen, wobei dabei auch Einnahmen aus dem Zertifikatehandel fliessen sollten. Seit 2024 müssen Schifffahrtsunternehmen wie Aida für einen Teil ihres Ausstosses Zertifikate im europäischen Zertifikatehandel erwerben. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Reeder mit Zertifikatskosten in zweistelliger Millionenhöhe. Eichhorn äussert die Befürchtung, daß das System lediglich als Einnahmequelle dient, ohne die Umstellung zu fördern. Er betonte weiterhin, daß die Verantwortung für die Umstellung nicht allein bei den Reedereien liegen könne. Um den technischen Wandel voranzutreiben, fordert Eichhorn die EU und die internationale Schifffahrtsorganisation IMO auf, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Bislang seien die gewünschten strombasierten Kraftstoffe weder in ausreichender Menge verfügbar noch zu wettbewerbsfähigen Preisen zu beziehen. Die Bundesregierung hatte im Juli bereits angekündigt, 400 Millionen Euro für die Modernisierung von Schifffahrt und Häfen bereitzustellen.

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Phuket startet Wassertaxi-Projekt zur Entlastung des Straßenverkehres

Nach über zehn Jahren der Planung hat auf Phuket ein neues Wassertaxi-Projekt begonnen. Die Verwaltung der Provinz hat sich mit der Nationalparkbehörde auf den Aufbau eines Küstenverkehrssystems geeinigt, um den Verkehr auf den Strassen zu entlasten. In der Pilotphase, die im November starten soll, wird eine Verbindung zwischen dem Nai Yang Beach beim Flughafen und dem Patong Beach eingerichtet. Die rund 16,7 Seemeilen lange Strecke soll mit dem Boot in etwa 40 Minuten zurückgelegt werden. Dies steht im Gegensatz zu einer Fahrt mit Bus oder Auto, die je nach Verkehrslage zwischen anderthalb und drei Stunden dauern kann. Längerfristig ist geplant, ein Netzwerk von 14 Haltepunkten entlang der Westküste aufzubauen, die alle bedeutenden Strände wie Kamala und Karon miteinander verbinden sollen. Der Betrieb des Bootstaxi-Dienstes wird ausschließlich während der Hochsaison von November bis April stattfinden, da der jährliche Südwest-Monsun in den Sommermonaten den Verkehr auf See erheblich erschwert. Medienberichten zufolge ist die Idee des Projektes nicht neu, sondern war bereits vor über zehn Jahren mit einem Budget genehmigt worden, jedoch ohne Umsetzung. Die ehemalige Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hatte sich Anfang des Jahres für eine Wiederaufnahme der Pläne ausgesprochen.

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Flughafen München eröffnet neues Gastronomie-Konzept im Terminal 2

Der Flughafen München hat im Terminal 2 hinter der Sicherheitskontrolle ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Das Konzept mit dem Namen 4 FOOD Street Kitchen wird von der hauseigenen Allresto betrieben und nimmt eine Fläche von über 500 Quadratmetern ein. Es bietet Platz für mehr als 200 Gäste und rechnet mit über 1,3 Millionen Besuchern pro Jahr. Das Konzept ist auf eine schnelle und vielfältige Verpflegung ausgerichtet. Es umfasst fünf verschiedene Stationen: Pizza Amore mit Pizzagerichten, PastaRossa mit frischer Pasta, Bamee für asiatische Wok-Gerichte, Pommes Freunde mit Frittiertem, sowie eine Pop-up-Station mit bayerischen Spezialitäten. Ergänzend dazu gibt es eine Theke für Reisende mit wenig Zeit, die mit Snacks und Barista-Kaffee versorgt werden. Die Eröffnung des neuen Foodcourts ist Teil der Kommerzstrategie des Flughafens, die darauf abzielt, das gastronomische Angebot für internationale Gäste zu erweitern. Nach Angaben von Flughafengeschäftsführer Andreas Reichert soll die neue Einrichtung die Reiseerfahrung der Passagiere verbessern. Der Flughafen setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie der Marke Pommes Freunde, die sich damit direkt an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte präsentieren kann.

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Hohe Treibstoffpreise belasten Gewinnprognose von Alaska Airlines

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines erwartet für das dritte Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn je Aktie, der am unteren Ende ihrer bisherigen Prognose von ein bis 1,40 Dollar liegen wird. Als Gründe nannte das Unternehmen hohe Kosten für Treibstoff sowie weitere operative Probleme. Nach Angaben der Airline sorgten Ausfälle von Raffinerien an der amerikanischen Westküste für einen Anstieg der Treibstoffpreise. Alaska Airlines rechnet nun mit Kosten von bis zu 2,55 Dollar je Gallone, während die frühere Prognose noch bei etwa 2,45 Dollar lag. Zusätzlich belasteten die Bilanz wetterbedingte Probleme, Schwierigkeiten in der Flugsicherung sowie ein IT-Ausfall im Juli. Trotz der operativen Schwierigkeiten verzeichnete die Fluggesellschaft sich verbessernde Umsatztrends. Besonders die Nachfrage nach Premium-Tickets sowie eine Erholung der Geschäftsreisebuchungen sorgten dafür, daß die Stückerlöse am oberen Ende der Prognose lagen. Die Probleme mit hohen Treibstoffkosten und operativen Engpässen belasteten im dritten Quartal auch andere amerikanische Fluggesellschaften, da die gesamte Branche mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert ist.

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Fraport beginnt Probelauf für neues Terminal 3

Der Flughafenbetreiber Fraport beginnt in Frankfurt mit den umfangreichen Vorbereitungen für die geplante Eröffnung des neuen Terminal 3. Vom 27. Januar bis zum 16. April 2026 sollen rund 8.000 freiwillige Testpassagiere den gesamten Ablauf der Anlage probieren. Die Teilnehmer des Probelaufs werden die gesamte Infrastruktur vom Check-in über die Sicherheitskontrollen bis zum Boarding testen. Dazu gehört auch die Anreise mit der neuen Sky-Line-Bahn, die den neuen Terminal mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Der neue Terminal 3, dessen Fertigstellung kurz bevorsteht, ist mit einer Kapazität von bis zu 19 Millionen Reisenden pro Jahr konzipiert und stellt eine der grössten Erweiterungen des Flughafens dar. Mit dem Testbetrieb soll sichergestellt werden, daß ein reibungsloser Start für Passagiere, Airlines und Beschäftigte möglich ist. Laut Fraport-Vorstandsvorsitzendem Stefan Schulte sei der beginnende Probelauf ein entscheidender Schritt vor der Inbetriebnahme, die die Funktionalität der neuen Gebäude unter realen Bedingungen prüfen soll. Die offizielle Eröffnung ist für nach den Osterferien im Jahre 2026 vorgesehen.

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Krems testet neue Verfahren für Weine mit weniger Alkohol

Die Weinbauschule Krems reagiert auf veränderte Konsumgewohnheiten und hat erste Versuche zur Alkoholreduktion von Wein gestartet. Die Nachfrage nach alkoholarmen oder gänzlich alkoholfreien Weinen, insbesondere bei jüngeren Zielgruppen, nimmt weltweit stark zu. Die Schule setzt sich damit zwischen ihrem traditionellen Anbau von Klassikern wie dem Grünen Veltliner und neuen internationalen Trends auseinander. Unter der Anleitung von Direktor Dieter Faltl wird dafür ein modernes Membransystem eingesetzt, welches in Österreich erstmals zur Anwendung kommt. Dieses sogenannte Gegenstromverfahren ermöglicht es, den Alkoholgehalt im Wein gezielt zu reduzieren, ohne daß die sortentypischen Aromen und die Qualität des Weines beeinträchtigt werden. Der schonende Prozess trenn Alkohol und Wasser von den anderen Bestandteilen des Weines, die die Charakteristik ausmachen. Derzeit werden die Ergebnisse in Form von sechs Flaschen pro Karton angeboten, um einen geschmacklichen Überblick zu verschaffen. Dabei handelt es sich um einen Riesling mit unterschiedlichen Reduktionsstufen bis hin zu einem alkoholfreien Wein. Dieser Schritt der renommierten österreichischen Weinbauschule wird als wichtige Antwort auf globale Trends gesehen, der neue Perspektiven für den Weinbau eröffnet und das Potenzial hat, den Markt für alkoholreduzierte Weine zu prägen.

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Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden meldet gestiegene Passagierzahlen

Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden, auch bekannt als Baden-Airpark, hat während der Sommerferien des Landes Baden-Württemberg eine erhebliche Zunahme der Passagierzahlen verzeichnet. Zwischen dem 31. Juli und dem 14. September 2025 wurden insgesamt 378.238 Fluggäste gezählt, was einem Plus von 25,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Flüge um 25,5 Prozent. Ein besonders starkes Wachstum zeigten Verbindungen nach Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Albanien, Griechenland sowie Kroatien. Die beliebteste Destination bleibt jedoch weiterhin die spanische Insel Mallorca. Mit seinem Winterflugplan soll dieser Trend fortgesetzt werden. Die Fluggesellschaft Wizz Air nimmt dabei die Strecken nach Chişinău, der Hauptstadt von Moldawien, und dem rumänischen Suceava ins Programm auf. Ryanair ergänzt das Angebot mit einer Verbindung nach Bukarest und Flügen nach Sarajevo. Der Ausbau des Angebots durch Low-Cost-Carrier bestätigt die Strategie des regionalen Flughafens. Die neuen Verbindungen nach Osteuropa erschliessen insbesondere das Reisesegment des Besuchs von Verwandten und Freunden. Auch die Fluggesellschaft Eurowings reagiert auf die Nachfrage, indem sie ihre Flüge nach Mallorca in die Wintermonate verlegt. Tui Reisen bietet bereits heute Flüge für die Sommersaison 2026 ab Karlsruhe/Baden an.

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