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Norwegian startet Sommerprogramm und stärkt britische Verbindungen

Die Fluggesellschaft Norwegian hat ihr Sommerprogramm für das Jahr 2026 angekündigt. Zwischen März und Oktober sollen demnach mehr als 300 Routen zu über 120 europäischen Zielen angeflogen werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Verbindungen zwischen Grossbritannien und Skandinavien, die das Unternehmen stärken will. Norwegian baut sein Angebot von britischen Städten wie London, Manchester, Edinburgh und Newcastle aus, um die nordischen Hauptstädte und weitere Städte zu bedienen. Diese strategische Fokussierung auf die Kernmärkte ist Teil der Restrukturierung nach den Krisenjahren und soll die Rolle des Unternehmens als wichtiger Anbieter von Freizeit- und Geschäftsreisen zwischen den Regionen verfestigen. Das Programm wird mit rund 90 Flugzeugen betrieben, darunter moderne Boeing 737 Max 8 Modelle. Die Fluggesellschaft sieht die Expansion als Zeichen ihrer Fähigkeit, im stark umkämpften Markt zwischen Großbritannien und Skandinavien weiterhin präsent zu sein. Norwegian konkurriert auf diesen Strecken mit anderen großen Fluglinien wie SAS, British Airways und Finnair.

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Deutsche Luftwaffe verstärkt Alarmrotte und Polen-Einsatz

Die deutsche Luftwaffe hat ihre Einsatzbereitschaft verstärkt. Am Standort Rostock/Laage wurde die sogenannte Alarmrotte des Taktischen Luftwaffengeschwaders 71 Richthofen verdoppelt. Zwei zusätzliche Eurofighter stehen nun in ständiger Bereitschaft. Gleichzeitig wurde die Unterstützung zur Sicherung des polnischen Luftraums bis zum Jahresende verlängert. Mit diesen Massnahmen leistet Deutschland einen erhöhten Beitrag zur integrierten Nato-Luftverteidigung. Das System der Alarmrotten soll sicherstellen, daß der Luftraum des Bündnisses rund um die Uhr überwacht wird und im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Dies umfasst nicht nur die Abwehr militärischer Bedrohungen, sondern auch die Reaktion auf zivile Zwischenfälle, beispielsweise, wenn ein Flugzeug den Funkkontakt verliert. Die deutsche Luftwaffe beteiligt sich bereits seit Jahren an den Air-Policing-Einsätzen der Nato, unter anderem in den baltischen Staaten und Rumänien. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat die Allianz ihre Präsenz an der Ostflanke deutlich verstärkt, wobei diese Entscheidungen als direkte Folge der veränderten Sicherheitslage gelten.

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US-Behörde verhängt Millionenstrafe gegen Boeing

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Strafzahlung von 3,1 Millionen Dollar gegen den Flugzeughersteller Boeing vorgeschlagen. Die Vergehen erstrecken sich über einen Zeitraum von September 2023 bis Februar 2024 und stehen im Zusammenhang mit dem Vorfall an einer Boeing 737 MAX am 5. Januar 2024, bei dem sich ein Kabinentürteil im Fluge löste. Die Behörden führen Hunderte von Mängeln im Qualitätssystem an, die sowohl in Boeings Werk in Renton als auch beim Zulieferer Spirit AeroSystems in Wichita festgestellt wurden. Zudem wurde bekannt, daß Boeing zwei nicht flugtaugliche Maschinen zur Zulassung angemeldet hatte. Ein weiterer schwerer Verstoss bestand darin, daß ein Mitarbeiter, der nicht zur Zertifizierung berechtigt war, einen Sicherheitsbeauftragten bedrängte, ein Flugzeug trotz bestehender Mängel freizugeben. Der Vorgang betrifft die delegierten Autorisierungsrechte der FAA, die solche Prüfungen an Mitarbeiter der Hersteller übertragen hat. Die vorgeschlagene Summe stellt die Höchststrafe dar, die die FAA gesetzlich verhängen darf. Der Vorgang fügt sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen bei dem Flugzeughersteller ein, die seit den beiden Abstürzen der 737 MAX in den Jahren 2018 und 2019 aufgetreten sind. Boeing hat nun 30 Tage Zeit, um auf die Forderungen der Behörde zu reagieren.

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Flugzeug in Krakau bei Landung von Piste gerutscht

Ein Passagierflugzeug ist am Sonntag bei der Landung am Flughafen in Krakau, Polen, von der Start- und Landebahn gerutscht. Die Maschine des Typs Boeing 737-800, die im Auftrag der polnischen Fluggesellschaft Enter Air von Antalya in der Türkei kam, kam auf einer angrenzenden Grünfläche zum Stehen. An Bord befanden sich etwa 190 Personen, die allesamt sicher evakuiert wurden. Verletzte gab es nicht. Der Vorfall ereignete sich während starken Regenfällen, die die Bodenhaftung der Maschine beeinflusst haben könnten. In solchen Fällen besteht die Gefahr des Aquaplanings, das zu einem Verlust der Bremswirkung führen kann. Als Folge des Zwischenfalls wurde der Flugbetrieb am Flughafen in Krakau für rund zwei Stunden ausgesetzt, was zur Umleitung mehrerer anfliegender Flüge nach Katowice führte. Die polnischen Behörden haben unverzüglich eine Untersuchung zur Klärung der genauen Ursache eingeleitet. Der betroffene Flug wurde im Rahmen einer sogenannten Wet-Lease-Vereinbarung von der slowakischen Fluggesellschaft Air Explore im Auftrag der polnischen Enter Air durchgeführt. Die Bergung des Flugzeuges von der Grünfläche und die Instandsetzung der betroffenen Flächen sind nun die nächsten Schritte.

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Unwetter über Düsseldorf beeinträchtigt Flugverkehr

Ein starkes Gewitter hat am späten Samstagnachmittag den Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen beeinträchtigt. Mehrere anfliegende Flugzeuge mussten in Warteschleifen kreisen, darunter Maschinen aus Paris, Helsinki und Frankfurt. Als Reaktion auf die schlechten Wetterbedingungen mussten zwei Flugzeuge kurz vor der Landung sogar durchstarten. Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Corendon Airlines brach den Landeanflug aus rund 130 Metern Höhe ab, um beim zweiten Versuch erfolgreich zu landen. Auch eine Maschine der Tuifly musste nach dem kurzfristigen Abbruch eines Landeversuchs in unter 100 Metern Höhe erneut in die Luft steigen. Solche Manöver sind ein fest eingeplanter Teil der Pilotenausbildung und werden durchgeführt, um in kritischen Wetterlagen oder bei Veränderungen der Windbedingungen eine sichere Landung zu gewährleisten. Der Grund für die Rückkehr des Tuifly-Jets, der zuvor in Richtung Ibiza gestartet war, ist nicht bekannt, da sich die Fluggesellschaft grundsätzlich nicht zu einzelnen Vorfällen äußere. Der Flug wurde am Sonntagmorgen mit einem Ersatzflugzeug nachgeholt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei schwierigen Wetterbedingungen und die Entscheidungen der Piloten, die stets im Sinne der Flugsicherheit getroffen werden.

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Icelandair erneuert Flotte und least Langstreckenjets

Die Fluggesellschaft Icelandair hat Leasingverträge für zwei neue Airbus A321LR Flugzeuge unterzeichnet. Die Maschinen sollen in den Wintermonaten 2026/27 ausgeliefert werden. Der Vertrag markiert den Beginn einer neuen Partnerschaft mit dem Leasinggeber CALC und ist ein weiterer Schritt im Rahmen der laufenden Flottenerneuerung von Icelandair. Die neuen Langstreckenflugzeuge sollen die älteren Boeing 757 ersetzen, die lange das Rückgrat der Icelandair-Flotte waren. Die A321LR erlaubt es der Fluggesellschaft, ihr Netzwerk über den Atlantik mit einem modernen Flugzeugtyp zu betreiben. Der neue Jet bietet neben einer grösseren Reichweite auch einen höheren Komfort für Passagiere durch ein überarbeitetes Kabinen-Design. Laut Bogi Nils Bogason, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, stärken die Neuzugänge die Modernisierungsstrategie von Icelandair sowie ihr globales Streckennetz. Durch die Erweiterung der Flotte ist die Firma besser aufgestellt, die Verbindungen zwischen Nordamerika und Europa über ihren Hub in Reykjavik zu bedienen und auf die Markterwartungen zu reagieren.

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United-Airlines-Flugzeug landet notfalls in Osaka

Eine Boeing 737-800 der United Airlines hat am Freitag auf ihrem Flug nach Cebu eine Notlandung am internationalen Flughafen Kansai in Osaka durchgeführt. Kurz nach dem Start in Narita hatten Cockpit-Anzeigen vor einem möglichen Frachtbrand gewarnt. Die Notlandung erfolgte aus Sicherheitsgründen, da ein solcher Brand im Fluge eine akute Gefahr darstellt. Nach der Landung wurden die rund 140 Passagiere und Crewmitglieder über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert. Fünf Personen erlitten leichte Verletzungen, was bei dieser Art der Evakuierung häufig vorkommt. Obwohl bei der anschliessenden Untersuchung kein Feuer gefunden wurde, mussten die Start- und Landebahnen des Flughafens vorübergehend geschlossen werden, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugbetrieb führte. Die Japanische Behörde für Transportsicherheit (JTSB) hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für die falsche Brandwarnung zu ermitteln. Experten der Behörde analysieren nun die Flugdaten und befragen die Crewmitglieder, um herauszufinden, was das elektronische Warnsystem ausgelöst hatte. Solche Vorfälle werden ernstgenommen, auch wenn sich die Gefahr als nicht existent erwies.

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Wizz-Air-Flugzeug erleidet Tailstrike bei Landung in Prag

Ein neues Flugzeug des Billigfliegers Wizz Air ist bei der Landung in Prag beschädigt worden. Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, erlitt eine Airbus A321XLR während der Landung einen sogenannten Tailstrike, bei dem das Heck des Flugzeuges die Start- und Landebahn berührt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag während eines Fluges von London-Gatwick aus. Ein Tailstrike beschreibt in der Luftfahrt eine Situation, in der das untere Heckteil einer Maschine die Piste berührt, oftmals die Folge eines zu steilen Anflugwinkels. Ein veröffentlichtes Video zeigt, wie die Maschine nach dem ersten Aufsetzen leicht hochsprang und beim erneuten Aufsetzen mit dem Rumpf die Landebahn streifte. Die betroffene Maschine mit der Registrierung G-XLRA gehört zu den ersten Exemplaren des neuen Langstreckenjets, die Wizz Air kürzlich erhalten hatte. Das Flugzeug ist seit dem Vorfall nicht mehr abgehoben und wird derzeit einer umfassenden Sicherheitsüberprüfung unterzogen. Da ein Tailstrike die Strukturintegrität des Flugzeuges beeinträchtigen kann, ist eine gründliche Inspektion erforderlich, bevor die Maschine wieder in Betrieb genommen werden kann. Die tschechischen Luftfahrtbehörden haben die Ermittlungen zu dem Zwischenfall aufgenommen.

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Lufthansa-Tochter Discover Airlines erhält neuen CEO

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Discover Airlines ernennt Ulrich Lindner zum neuen Geschäftsführer. Er wird das Amt am 1. Dezember 2025 von Bernd Bauer übernehmen, der bislang in Doppelfunktion die beiden Urlaubsfluggesellschaften im Konzern, Discover Airlines und Edelweiss, geführt hat. Die beiden Gesellschaften werden künftig wieder getrennt geleitet, da beide ihre Grösse erheblich ausgebaut haben. Unter der Führung von Bernd Bauer hat sich Discover Airlines, die im Jahre 2021 gegründet wurde, zu einem stabilen Anbieter im Urlaubsmarkt entwickelt. Die Fluggesellschaft hat in dieser Zeit ihre Flotte auf rund 30 Flugzeuge ausgebaut, ein breiteres Streckennetz geschaffen und mit München eine zweite Basis eröffnet. Bernd Bauer wird sich nach der Übergabe wieder vollständig auf seine Rolle als CEO der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss konzentrieren. Der neue CEO Ulrich Lindner hat seine Laufbahn im Konzern vor über 25 Jahren begonnen. Er war zuletzt verantwortlich für die kommerzielle Strategie der Lufthansa Group. Sein Fokus lag hierbei insbesondere auf der Optimierung des Angebots und der Preisgestaltung. Seine Erfahrung in der Netzplanung und im Controlling gilt als Grundlage für die erwartete Weiterentwicklung der Geschäftsstrategie bei Discover Airlines.

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Hund in Brüssel nach Flugverbot ausgesetzt

Eine Reisende hat am Brüsseler Flughafen ihren Hund ausgesetzt, nachdem ihr die Mitnahme des Tieres verweigert worden war. Der Hund der Rasse American Bully durfte wegen der Bestimmungen der Fluggesellschaft nicht befördert werden. Statt nach einer Alternative zu suchen, schickte die Person das Tier per Taxi zu einem Tierheim in Anderlecht. Die Verantwortlichen des Tierheims Veeweyde verurteilten die Tat als Aussetzung, die in Belgien einen strafbaren Verstoß gegen die Tierschutzgesetze darstellt. Der Hund namens Pako, der in Frankreich registriert ist, ist gesundheitlich in gutem Zustand, zeigte aber deutliche Zeichen von Streß. Die Person hatte keine Angaben über den Gesundheitszustand oder das Verhalten des Tieres gemacht. Die Tierheimleitung hat nach dem Vorfall Verwandte der Halterin kontaktiert. Eine Rückgabe des Hundes steht nur unter der Voraussetzung einer gesicherten und artgerechten Haltung in Aussicht. Gleichzeitig werden die möglichen rechtlichen Folgen wegen der Aussetzung geprüft. Der Fall veranschaulicht die Probleme, die Reisende mit speziellen Hunderassen angesichts der häufig geltenden Bestimmungen von Fluggesellschaften haben können.

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