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Flughafen Zürich erreicht neuen Passagierrekord im Halbjahr 2025

Der Flughafen Zürich verzeichnet im Juni 2025 ein deutliches Passagierwachstum. Insgesamt flogen 2’933’434 Reisende über den größten Schweizer Flughafen, was einem Zuwachs von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis für das erste Halbjahr 2025: Mit insgesamt 14,96 Millionen Passagieren übertrifft der Flughafen Zürich erstmals das Vorkrisenniveau von 2019 und erreicht einen neuen Höchstwert in seiner Geschichte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 bedeutet dies ein Passagier-Plus von 0,2 Prozent. Die Aufschlüsselung der Passagierzahlen für Juni 2025 zeigt, daß 2’154’817 sogenannte Lokalpassagiere gezählt wurden. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent, was 772’712 Reisenden entspricht. Diese Zahlen belegen die Bedeutung des Flughafens Zürich sowohl als Ziel- und Ausgangspunkt für Reisen als auch als wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr. Die Strategie des Flughafens, die Konnektivität zu stärken und das Streckennetz auszubauen, scheint sich damit auszuzahlen, zumal die gesamte Schweizer Luftfahrtindustrie eine Erholung nach den pandemiebedingten Einbrüchen erlebt. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 24’205 Starts und Landungen. Trotz des Anstiegs der Flugbewegungen konnte die durchschnittliche Anzahl der Passagiere pro Flug auf 139 Fluggäste erhöht werden, was einer Steigerung von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat blieb mit 82 Prozent unverändert hoch, was auf eine effiziente Nutzung der Kapazitäten hindeutet. Diese Werte spiegeln die weiterhin hohe Nachfrage nach Flugreisen wider und zeigen, daß die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten besser auslasten können. Ein gegensätzlicher Trend ist jedoch im Frachtbereich zu beobachten: Im Juni wurden am Flughafen Zürich

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Münchner AirportAcademy kooperiert mit US-Universität

Die Munich AirportAcademy und die Business School der University of Colorado Denver (CU Denver) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel dieser Vereinbarung ist eine enge Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Fachkräften in der Luftfahrtbranche. Diese Partnerschaft stellt die erste Allianz der AirportAcademy mit einer internationalen Universität dar und unterstreicht das gemeinsame Engagement beider Institutionen, zukünftige Führungskräfte für den Luftfahrtsektor auszubilden. Der erste Studiengang im Rahmen dieser Kooperation soll im Jahre 2026 starten. Die Vereinbarung sieht vor, daß die Aus- und Weiterbildungsabteilung des Flughafens München spezifische Trainingsmodule für Studenten des neu eingeführten „Executive MBA in Aviation“ (EMBAA) an der CU Denver entwickeln und anbieten wird. Durch diese Kooperation sollen das operative Fachwissen der AirportAcademy mit dem akademischen Programm der CU Denver vereint werden. Alexander Hömer, Leiter der AirportAcademy der Flughafen München GmbH, zeigte sich erfreut, „praxisnahe, flughafenbezogene Kompetenzen in ein Weiterbildungsprogramm für Entscheidungsträger in der Luftfahrtbranche einzubringen.“ Er betonte zudem, daß diese Partnerschaft die bestehende enge Beziehung zwischen den Flughäfen München und Denver stärke, da beide seit 1991 Teil des globalen Netzwerkes „Sister Airports“ sind. Das Netzwerk der „Sister Airports“ umfaßt acht internationale Flughäfen, die regelmäßig Wissen, Ideen und Erfahrungen austauschen. Neben München und Denver gehören unter anderem Flughäfen in Nagoya (Japan), Bangkok (Thailand), Singapur, Peking (China) und Taoyuan (Taiwan) zu diesem exklusiven Kreis. Diese langjährige Zusammenarbeit bildet eine solide Grundlage für die nun intensivierte akademische Partnerschaft. David Chandler, Associate Dean, Executive Programs, an der CU Denver, hob hervor, daß fortschrittliche Business Schools mit bedeutenden Wirtschaftsakteuren zusammenarbeiten müßten, um Fortschritt und Wachstum

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Karikaturmuseum Krems widmet sich dem Thema Wald

Das Karikaturmuseum Krems eröffnete am 12. Juli 2025vdrei neue Ausstellungen, die sich dem Thema Wald widmen. Unter dem Schwerpunkt „Wald 2025“ beleuchten die Schauen das Verhältnis zwischen Natur und Mensch auf humorvolle und kritische Weise. Das vielseitige Eröffnungsprogramm umfaßt eine Signierstunde mit ausstellenden Künstlern, eine Lesung mit Live-Zeichnen mit Axel Scheffler sowie ein Family Factory Spezial. Mit diesen Ausstellungen möchte das Museum nach eigenen Angaben das Publikum zu einer vielschichtigen Erkundung des Waldes einladen. Die Hauptausstellung „Sehnsucht Wald“ präsentiert über 130 Originale und Dermoplastiken, welche den Wald poetisch, pointiert und politisch thematisieren. Die Bandbreite der Darstellungen reicht von Märchenmotiven bis zu Darstellungen von Jagdszenen und Freizeitsport. Künstler wie Bruno Haberzettl, Manfred Deix, IRONIMUS, Erich Sokol, Sarah Morrissette, Gerhard Glück, Sis M. Koch und Erich Eibl nehmen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur aufs Korn. Um ein sinnliches Erlebnis für die ganze Familie zu schaffen, wurden Naturmaterialien, Objekte wie eine Jagdkanzel und Sinnesstationen in die Gestaltung integriert. Diese Themenschau befaßt sich auch satirisch mit Aspekten wie Jagdfieber, Freizeitkult und dem Bewußtsein für die Natur. Eine weitere Ausstellung, „Ulli Lust: Reise zu unseren Wurzeln“, schlägt eine Brücke zur Frühgeschichte der Kunst und zur kulturellen Bedeutung des Waldes. Ulli Lust, eine international bekannte Comic-Künstlerin, verbindet in diesem Exkurs die Frage „Wie alt ist der Wald“ mit der Hauptausstellung. Ihre zentralen Werke beleuchten Themen wie Identität, Geschlechterrollen und Sexualität. Auszüge aus ihrem essayistischen Comicsachbuch „Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte“, für welches sie den Deutschen Sachbuchpreis 2025 erhielt, geben Einblicke in die

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Österreichs Bahnverkehr erreicht Rekorde, doch Personalmangel droht

Der jüngste Jahresbericht der Schienen-Control für das Jahr 2024 belegt eine weiterhin positive Entwicklung im österreichischen Bahnverkehr. Insbesondere im Personenverkehr wurden neue Höchststände bei den Fahrgastzahlen, dem Angebot und der Verkehrsleistung erzielt. Österreich behauptet sich damit seit nunmehr 15 Jahren ununterbrochen im Spitzenfeld des europäischen Bahnverkehrs. Diese erfreulichen Rekordzahlen stehen jedoch im Gegensatz zu einer kritischen Entwicklung: Dem System fehlt es an ausreichendem Personal, um diesen Erfolg auf lange Sicht abzusichern, wie der Bericht klar aufzeigt. Gerhard Tauchner, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Eisenbahn, warnte eindringlich: „Die Entwicklung im Schienenpersonenverkehr ist erfreulich – aber ohne Menschen, die Züge fahren, instand halten und disponieren, nützen keine Rekordzahlen.“ Der Personalmangel betrifft demnach besonders Triebfahrzeugführer und Verschubpersonal, ein Problem, welches der Bericht auf Grundlage einer Umfrage unter den Marktteilnehmern ausdrücklich thematisiert. Die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf), zu der die Schienen-Control gehört, hat in ihren Jahresberichten der vergangenen Jahre immer wieder auf die Notwendigkeit von Investitionen in das Personal hingewiesen. Mit mittlerweile 92 Eisenbahnunternehmen auf dem Markt steigt der Wettbewerbsdruck erheblich. Tauchner betonte die dringende Notwendigkeit, faire Bedingungen für alle Beteiligten sicherzustellen und warnte vor einem „Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten, über die niedrigsten Personalkosten oder über zu knappe Besetzungen.“ Aus Sicht der Gewerkschaft vida sind mehrere zentrale Weichenstellungen erforderlich, um den Eisenbahnmarkt auch in Zukunft funktionsfähig zu halten. Dazu zählen attraktive Arbeitsbedingungen, stabile Beschäftigungsverhältnisse – auch für junge Menschen und ältere Arbeitnehmer –, einheitliche und verlässliche Ausbildungssysteme über Unternehmensgrenzen hinweg sowie gut ausgestattete Kontrollbehörden zur Durchsetzung sozialer und betrieblicher Standards. Die

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ID Austria Tour macht Station am Flughafen Salzburg

Die ID Austria Servicetour 2025 des Bundeskanzleramtes macht am 17. Juli 2025 Station am Flughafen Salzburg. Dort haben Bürger die Möglichkeit, sich direkt gegenüber den Check-in-Schaltern kostenlos für die digitale Identität zu registrieren. Der Servicepoint der ID-Austria-Experten wird von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr besetzt sein. Nutzer dieses Angebotes erhalten während ihres Amtsgeschäftes eine Ausfahrtskarte für die Parkflächen. Dies ist Teil einer bundesweiten Initiative, um die digitale Verwaltung bürgernäher zu gestalten und den Zugang zur ID Austria zu erleichtern. Staatssekretär Alexander Pröll eröffnete die Tour bereits am 4. Juli am Flughafen Wien und betonte, daß eine moderne Verwaltung dort sein müsse, wo die Menschen sind – einfach, sicher und verständlich. Die ID Austria Servicetour bringt die digitale Identität direkt zu den Bürgern und soll einen unkomplizierten Zugang ermöglichen. Bis Oktober sind zahlreiche Aktivierungsmöglichkeiten an rund 70 Terminen und 40 Standorten in ganz Österreich geplant. Diese umfassen stark frequentierte Bahnhöfe, Einkaufszentren, Gemeindeämter, Finanzämter sowie verschiedene Veranstaltungen und Märkte. Laufend kommen weitere Stationen in Gemeinden, Unternehmen und Regionen hinzu. Der Registrierungsprozess für die ID Austria soll schnell, sicher und kostenlos sein und laut Angaben des Bundeskanzleramtes in nur acht Minuten abgeschlossen werden können. An jedem Tourstopp erhalten Bürger vor Ort persönliche Beratung und technische Unterstützung bei der Aktivierung der ID Austria direkt auf dem eigenen Smartphone. Das Angebot umfaßt die kostenlose Registrierung, individuelle Beratung, Informationen zur neuen App sowie technische Hilfe bei der Einrichtung. Diese Initiative zielt darauf ab, Hemmschwellen abzubauen und sicherzustellen, daß jeder

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Eurowings baut Angebot ab Salzburg aus

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihr Flugprogramm ab Salzburg und nimmt im Herbst und Winter 2025/26 neue Destinationen sowie zusätzliche Frequenzen auf. Passagiere können sich auf erweiterte Reisemöglichkeiten freuen, insbesondere in Richtung Südeuropa und den Nahen Osten. Diese Anpassung des Flugplanes zielt darauf ab, der gestiegenen Nachfrage nach bestimmten Zielen gerecht zu werden und das Angebot für Urlauber und Reisende zu optimieren. Für Freunde der spanischen Metropole Barcelona gibt es eine gute Nachricht: Die Strecke wird vom Sommer bis zum 10. November verlängert. Während der bayerischen und österreichischen Herbstferien sind zusätzliche Flüge geplant, um die erhöhte Nachfrage abzudecken. Auch über die Weihnachtszeit, vom 19. Dezember 2025 bis zum 5. Januar 2026, wird Barcelona jeweils montags und freitags angeflogen. In den Semesterferien vom 9. bis zum 23. Februar 2026 ist die katalanische Hauptstadt ebenfalls erreichbar. Ab dem Sommerflugplan, der am 27. März 2026 beginnt, soll Barcelona dann wieder durchgehend von Eurowings bedient werden. Die Baleareninsel Mallorca, ein beliebtes Ziel für deutsche und österreichische Urlauber, wird ebenfalls bis Anfang November sowie über die Weihnachtsfeiertage angeflogen. Ab Anfang März 2026 startet Eurowings dann wieder mehrmals pro Woche nach Palma. Eine vielgefragte neue Destination wird 2025 während der Weihnachtszeit in das Programm aufgenommen: Eurowings bietet insgesamt sieben Flüge nach Pristina in der Republik Kosovo an. Dieser Testlauf vom 18. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 könnte bei erfolgreicher Entwicklung der Verbindung zu einer langfristigen Aufnahme von Pristina ins Flugprogramm führen. Darüber hinaus fliegt Eurowings während der Wintersaison 2025/26 jeweils montags nach Beirut im Libanon.

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Wizz Air kehrt nach Köln/Bonn zurück mit neuer Verbindung nach Bukarest

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat ihre Präsenz am Flughafen Köln/Bonn wieder aufgenommen und bietet ab sofort Flüge in die rumänische Hauptstadt Bukarest an. Die neue Verbindung wird vier Mal wöchentlich bedient, beginnend am 26. Oktober. Montags, mittwochs, freitags und sonntags werden Flugzeuge der Airbus A320-Familie auf dieser Strecke zum Einsatz kommen. Diese Neuaufnahme bereichert das Streckennetz des Flughafens und soll den Reisenden zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. Thilo Schmid, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, äußerte sich erfreut über die Rückkehr von Wizz Air und begrüßte die neue Hauptstadtverbindung. Er betonte, daß das neue Ziel den Fluggästen erweiterte Reisemöglichkeiten biete. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, hob hervor, daß die Fluggesellschaft stolz sei, die wachsende Nachfrage nach günstigen Flügen zu befriedigen und zugleich die regionale Anbindung zwischen Köln und Bukarest zu stärken. Wizz Air beabsichtigt, ihr Engagement in Köln/Bonn in den kommenden Monaten auszuweiten und weitere Destinationen anzubieten. Bukarest, die Zielstadt, wird als eine faszinierende Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Flair beschrieben. Die Stadt bietet eine beeindruckende Architektur, von prächtigen Palästen wie dem Parlamentsgebäude bis hin zu charmanten Altbauten im historischen Zentrum. Zudem locken zahlreiche Cafés, Restaurants und belebte Märkte. Die rumänische Hauptstadt verfügt auch über Museen, Parks und ein vielfältiges kulturelles Angebot, welches sowohl Kulturinteressierte als auch Nachtschwärmer ansprechen soll. Die Flugzeit von Köln/Bonn nach Bukarest beträgt rund zweieinhalb Stunden. Die Rückkehr von Wizz Air nach Köln/Bonn ist ein wichtiges Signal für die weitere Erholung des Luftverkehrs und die Angebotsvielfalt am Flughafen. Die Fluggesellschaft, die sich

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Neue Burger an alter Stätte: Burger King kehrt an den Flughafen Köln/Bonn zurück

Die Autogrill Gruppe, ein Tochterunternehmen des Avolta Konzerns, hat am Flughafen Köln/Bonn das bekannte Schnellrestaurant Burger King wiedereröffnet. Auf einer Fläche von rund 270 Quadratmetern im öffentlichen Bereich des Terminals 1 steht Reisenden und weiteren Besuchern nun eine neu gestaltete Filiale zur Verfügung. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich hierbei um das modernste Burger King Konzept in Deutschland. Diese Wiedereröffnung ergänzt das umfangreiche gastronomische Angebot des Flughafens, insbesondere zur beginnenden Ferienzeit in Nordrhein-Westfalen. Thilo Schmid, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob die zentrale Lage des Restaurants hervor und betonte, daß es gerade im Sommer von Familien geschätzt werde. Er zeigte sich erfreut über die „aufgewertete“ Präsentation des Angebotes mit seinem modernen Design, welches pünktlich zu den Schulferien wieder zur Verfügung stehe und die bestehende Gastronomielandschaft der Terminals ideal ergänze. Die Modernisierung umfaßt eine überarbeitete Inneneinrichtung sowie einen verbesserten Kundendienst. Neu sind auch digitale Terminals, welche eine zügige und bequeme Bestellung ermöglichen sollen. Die Neueröffnung des Burger King ist Teil einer umfassenderen Strategie der Autogrill Gruppe am Flughafen Köln/Bonn. Unter dem Dach des Avolta Konzerns werden insgesamt 17 Gastronomie-Einheiten realisiert, wovon der Burger King die 15. fertiggestellte Einheit darstellt. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche neue und innovative Konzepte umgesetzt, um das kulinarische Angebot des Flughafens zu erweitern. Dazu gehören bekannte Marken wie Heberer Wiener Feinbäcker & Traditional Bakery, Le Crobag, Two Tigers, 51 Degrees Bar & Kitchen, Espresso House, Simit Sarayi, sowie verschiedene Bars und Restaurants wie die Amore Bar & Restaurant und das Brauhaus

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Airbus liefert 63 Flugzeuge im Juni 2025 aus

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat im Juni 2025 insgesamt 63 Flugzeuge an 35 Kunden ausgeliefert. Dies gab das Unternehmen am Dienstag bekannt. Damit belaufen sich die Auslieferungen im laufenden Jahr auf 306 Jets an 65 Kunden weltweit. Diese Zahlen unterstreichen die anhaltende Produktionsaktivität des Konzerns, welcher sich nach den pandemiebedingten Rückgängen wieder auf einem stetigen Kurs befindet. Trotz globaler Herausforderungen in der Lieferkette und bei der Materialbeschaffung versucht Airbus, seine Produktionsziele zu erreichen und die Nachfrage der Fluggesellschaften zu bedienen. Gleichzeitig konnte Airbus im Juni 203 Bruttobestellungen verzeichnen. Die Mehrzahl dieser Aufträge war bereits öffentlich bekannt. Zu den Kunden, welche neue Flugzeuge bestellten, gehören namhafte Gesellschaften wie ANA All Nippon Airways, Avilease, Lot, die International Airlines Group (IAG), Malaysia Airlines, Riyadh Air, Starlux und Vietjet. Diese Bestellungen deuten auf eine weiterhin starke Nachfrage nach neuen Flugzeugen hin, insbesondere im Zuge der Modernisierung von Flotten und der Expansion im Luftverkehrssektor. Die Vielfalt der Kunden, von Leasinggesellschaften bis hin zu etablierten Fluglinien und aufstrebenden Anbietern, spiegelt die breite Marktpräsenz von Airbus wider. Allerdings mußte Airbus im vergangenen Monat auch Stornierungen hinnehmen. Im Juni wurden Aufträge für neun Flugzeuge des Typs A320neo und sieben des Typs A350F annulliert. Solche Stornierungen sind im Flugzeugbau nicht unüblich und können verschiedene Gründe haben, darunter Änderungen in den Flottenplanungen der Fluggesellschaften, finanzielle Schwierigkeiten oder Anpassungen an die Marktbedingungen. Trotz dieser Rücknahmen bleibt die Netto-Bestellbilanz für den Juni positiv, was die allgemeine Robustheit des Auftragsbestandes von Airbus unterstreicht. Die A320neo-Familie ist weiterhin ein Bestseller im Kurz- und Mittelstreckenbereich,

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Deutsche Luftfahrt hinkt Erholung hinterher

Der europäische Luftverkehr zeigt im Januar 2025 eine weitere Erholung, liegt jedoch noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Laut dem neuen DLR Monitor Luftverkehr wurden europaweit knapp vier Prozent mehr Flüge als im Vorjahr angeboten, was aber noch rund 14 Prozent weniger als 2019 sind. Besonders auffällig ist die schwache Entwicklung im sogenannten Lowcost-Sektor, der europaweit etwa 15 Prozent unter den Werten vor der Krise verbleibt. In Deutschland stellt sich die Situation noch weitaus deutlicher dar. Zwar verzeichnete das Gesamtangebot einen Anstieg von rund 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, jedoch liegt es mit fast 35 Prozent Rückgang weit unter dem Stand des Jahres 2019. Das Lowcost-Angebot ist hierzulande sogar um etwa 56 Prozent eingebrochen. Der Marktanteil der Billigflieger sank in Deutschland seit 2019 von 32 auf nur noch 21,4 Prozent. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf den Rückzug von Ryanair zurückzuführen, welche ihr Angebot in Europa ausbaute, in Deutschland aber um ein Drittel reduzierte. Die Fluggesellschaft Ryanair hatte in der Vergangenheit wiederholt die hohen Betriebskosten in Deutschland kritisiert, insbesondere die Luftverkehrssteuer und die Flugsicherungsgebühren. Das Unternehmen forderte die Bundesregierung auf, diese Abgaben zu senken, um den deutschen Markt wettbewerbsfähiger zu gestalten. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) weisen darauf hin, daß die Abgaben in Deutschland im europäischen Vergleich zu den höchsten gehören. Dies führe dazu, daß Fluggesellschaften Kapazitäten von Deutschland in andere europäische Länder verlagern. Die aktuelle Studie des DLR zeigt zudem, daß Reisende, die in diesem Sommer von einem deutschen Flughafen abfliegen möchten, tiefer in die

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