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Hund in Brüssel nach Flugverbot ausgesetzt

Eine Reisende hat am Brüsseler Flughafen ihren Hund ausgesetzt, nachdem ihr die Mitnahme des Tieres verweigert worden war. Der Hund der Rasse American Bully durfte wegen der Bestimmungen der Fluggesellschaft nicht befördert werden. Statt nach einer Alternative zu suchen, schickte die Person das Tier per Taxi zu einem Tierheim in Anderlecht. Die Verantwortlichen des Tierheims Veeweyde verurteilten die Tat als Aussetzung, die in Belgien einen strafbaren Verstoß gegen die Tierschutzgesetze darstellt. Der Hund namens Pako, der in Frankreich registriert ist, ist gesundheitlich in gutem Zustand, zeigte aber deutliche Zeichen von Streß. Die Person hatte keine Angaben über den Gesundheitszustand oder das Verhalten des Tieres gemacht. Die Tierheimleitung hat nach dem Vorfall Verwandte der Halterin kontaktiert. Eine Rückgabe des Hundes steht nur unter der Voraussetzung einer gesicherten und artgerechten Haltung in Aussicht. Gleichzeitig werden die möglichen rechtlichen Folgen wegen der Aussetzung geprüft. Der Fall veranschaulicht die Probleme, die Reisende mit speziellen Hunderassen angesichts der häufig geltenden Bestimmungen von Fluggesellschaften haben können.

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Tallink verzeichnet Anstieg bei Passagierzahlen im Sommer 2025

Die Fährgesellschaft Tallink Silja Line hat in den Sommermonaten Juni bis August 2025 insgesamt knapp zwei Millionen Passagiere transportiert. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr, wie das estnische Unternehmen mitteilte. Besonders stark wuchsen die Passagierzahlen auf der Route zwischen Estland und Finnland mit 1,3 Millionen Reisenden, einem Anstieg von über 15 Prozent. Dieser Zuwachs wird auf den Einsatz eines zusätzlichen Schiffes zurückgeführt. Dagegen sank die Passagierzahl auf der Strecke zwischen Estland und Schweden um 27 Prozent, da dort nur ein Schiff verkehrt war. Die Verbindung zwischen Finnland und Schweden blieb mit einer halben Million Passagieren stabil. Während die Zahl der beförderten Pkw auf 283.000 stieg, verzeichnete das Unternehmen bei den Frachtmengen einen Rückgang von fast 11 Prozent, was mit der allgemeinen wirtschaftlichen Lage begründet wird. Der Vorstandsvorsitzender, Paavo Nõgene, erklärte, daß die Firma ihren Betrieb an die Markterwartungen anpasse, um weiterhin rentabel zu bleiben.

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Entminungsdienst birgt über 17 Tonnen Kriegsrelikte

Der Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2025 über 17 Tonnen historisches Kriegsmaterial geborgen und unschädlich gemacht. In diesem Zeitraum gingen insgesamt 802 Meldungen über entsprechende Funde ein, die allein im August zu 113 Einsätzen führten. Die meisten Einsätze verzeichnete der Entminungsdienst in Niederösterreich mit deutlich über 55 im März und Juni. Auch in der Steiermark (95 Einsätze) und Kärnten (60 Einsätze) war die Einheit häufig im Einsatz. Der hohe Umfang der Funde unterstreicht, daß die Gefahr durch alte Munition in Österreich weiterhin besteht. Der EMD ist auf die Entschärfung und Beseitigung von Munition aus der Zeit vor 1955 spezialisiert. Die Einheit ist rund um die Uhr bereitschaftsbereit und wird bei Verdachtsfällen von der Polizei alarmiert. Das Verteidigungsministerium weist darauf hin, daß bei einem Fund unbedingt Abstand gehalten und die Exekutive verständigt werden soll, um Gefahren zu vermeiden.

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Thermen steigern Gästezahl bei unbeständigem Wetter

Die österreichischen Thermen haben im Juli 2025 von dem unbeständigen Wetter profitiert. Laut der Initiative Therme Plus verzeichneten viele Regionen mit einer Therme eine positive Tourismusbilanz, während andere Gebiete Rückgänge bei den Gästezahlen erfuhren. Der Zuwachs bei den Tagesgästen lag im Juli bei mindestens 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Initiative betont die Wirtschaftsrelevanz der Branche. Ein Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO aus dem Jahr 2023 bezifferte die Wertschöpfung der heimischen Thermen mit 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2019. Zudem sicherten die Thermen in diesem Jahr rund 17.700 Arbeitsplätze. Während die Zahl der Tagesgäste gestiegen ist, zeigten sich bei den Übernachtungsgästen keine grossen Veränderungen. Analysen der Branche deuten darauf hin, daß besonders österreichische Gäste kurzfristige Zusatzurlaube buchen, während Reisende aus Deutschland diesen Kurztrip seltener wegen des Wetters unternehmen. Ferner sei eine wachsende Bedeutung von Märkten aus Osteuropa feststellbar.

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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Ryanair fordert Schutz von Überflügen während Streiks

Die Fluggesellschaft Ryanair hat die EU-Kommission aufgefordert, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen, um Überflüge während geplanter Streiks französischer Fluglotsen am 17. und 18. September zu schützen. Ryanair befürchtet, daß bis zu 700 Überflüge annulliert werden müssen, was mehr als 125.000 Reisende betreffen könnte. Ryanair argumentiert, daß der Schutz von Überflügen eine Angelegenheit des EU-Binnenmarktes und nicht eine nationale Zuständigkeit sei. Die Fluggesellschaft verweist auf die Forderungen europäischer Airlines, die eine Reform des europäischen Flugverkehrskontrollsystems verlangen. Dazu gehöre der Schutz der Überflüge während nationaler Streiks sowie eine volle Personalausstattung in der ersten morgendlichen Flugwelle. Der CEO von Ryanair, Michael O’Leary, forderte Kommissionspräsident von der Leyen in einer Mitteilung auf, die europäische Flugverkehrsorganisation Eurocontrol dazu zu ermächtigen, die Überflüge über Frankreich zu verwalten, um Annullierungen zu verhindern. Die Fluggesellschaft kritisiert, daß die im sogenannten Draghi-Bericht empfohlenen Reformen noch nicht umgesetzt wurden.

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Neubau einer Werkstätte für das Bundesheer in Graz

Das österreichische Bundesheer hat in der Erzherzog-Johann-Kaserne in Graz mit dem Bau einer neuen Werkstätte begonnen. Der Spatenstich fiel am 12. September im Beisein von Verteidigungsminister Klaudia Tanner sowie weiteren Vertretern aus Politik und Militär. Das Bauprojekt kostet rund 10,5 Millionen Euro und soll veraltete Einrichtungen ersetzen. Der Neubau ist darauf ausgelegt, die Wartung und Reparatur moderner Fahrzeuge, Waffen und Kommunikationssysteme zu ermöglichen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant. Die Verteidigungsministerin betonte, daß diese Investition die Einsatzbereitschaft der Truppe stärkt. Die neue Infrastruktur wird es ermöglichen, pro Jahr rund 400 Fahrzeuge, 800 Waffen und 500 Kommunikationssysteme zu warten. Die Durchführung des Projekts obliegt der Dienststelle Direktion 7 – Infrastruktur des Verteidigungsministeriums, welche für Bauprojekte des Bundesheeres verantwortlich ist.

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Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluß in Österreich gestiegen

Die Zahl der Verkehrsunfälle, die unter dem Einfluß von Alkohol und Drogen passieren, ist in Österreich gestiegen. Das Jahr 2024 verzeichnete mit 12 Getöteten einen Höchstwert bei Drogenunfällen, so die Daten der Statistik Austria. Der Anteil der Alkoholunfälle an allen Verkehrsunfällen lag bei 7,3 Prozent, dem dritthöchsten Wert seit 1992. Eine Analyse des ÖAMTC zeigt, daß die Beteiligung von Rad- und Scooterfahrern an Alkoholunfällen zunehmen scheint, während der Anteil der Pkw-Lenker zurückgeht. In fast der Hälfte der Alkoholunfälle waren 2024 Lenker von Pkw beteiligt, gefolgt von Radfahrern mit 25 Prozent und Scootern mit 11,5 Prozent. Ein Verkehrspsychologe des Clubs wies darauf hin, daß Konsum von Rauschmitteln die Fähigkeiten der Verkehrsteilnehmer massiv einschränkt. Mit den gestiegenen Fallzahlen im Hintergrund unterstützt der ÖAMTC die Kampagne der FIA, die unter dem Motto „Fahre nicht unter Einfluß. Behalte die Kontrolle“ darauf aufmerksam macht, daß die Entscheidung für nüchternes Fahren eine Grundvoraussetzung für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist.

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Air Astana und Air India schließen Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Air Astana aus Kasachstan und Air India haben ein neues Codeshare-Abkommen geschlossen. Die Vereinbarung soll die Zusammenarbeit auf wichtigen Verbindungen zwischen beiden Ländern vertiefen, insbesondere auf den Flügen von Almaty nach Delhi und Mumbai. Die Partnerschaft stellt eine Ausweitung der bestehenden Kooperation dar, die mit einem Interline-Abkommen begann. Die Vereinbarung ermöglicht es den Kunden, mit nur einem Ticket bequem über die jeweiligen Drehkreuze zu zahlreichen Zielen im Netzwerk des Partners zu reisen. Für Air Astana eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten, den stark wachsenden indischen Reisemarkt zu erschließen. Air India hingegen erhält besseren Zugang zu Zentralasien, einem Markt mit zunehmendem Wachstumspotenzial im Bereich Handel und Tourismus. Die Partnerschaft ist Teil der strategischen Neuausrichtung von Air India unter der Eigentümerschaft der Tata Group. Die Kunden von Air Astana können nun zu 18 Destinationen in Indien sowie zu neun internationalen Zielen im Streckennetz der indischen Fluggesellschaft reisen. Auch Reisende aus Deutschland, die über Frankfurt mit Air Astana nach Almaty fliegen, profitieren von den neuen Anschlußflügen über Delhi und Mumbai.

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Emirates verstärkt Flugangebot nach Westaustralien

Die Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Zusammenarbeit mit der Regierung von Westaustralien, um den Tourismus in der Region anzukurbeln. Als Teil dieser Partnerschaft wird die Airline ab dem 26. Oktober den neuesten Typ ihres Großraumflugzeuges A380 auf den zweimal täglich angeflogenen Routen zwischen Dubai und Perth einsetzen. Durch diese Maßnahme erhöht sich die gesamte Sitzplatzkapazität deutlich. Die Nachfrage nach dem Reiseziel ist insbesondere aus Deutschland gestiegen, einem der wichtigsten Märkte für Westaustralien. Vorausbuchungen für den Reisezeitraum bis Juli 2026 sind um bis zu 20 Prozent gewachsen. Besonders stark zeigt sich dieser Trend im Premiumsegment, wo die Buchungen um fast 80 Prozent zugenommen haben. Zwischen August 2024 und Juli 2025 hat Emirates über 50 Prozent mehr Passagiere zwischen Deutschland und Perth befördert. Die Region wirbt mit einem breiten Angebot an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, darunter Walbeobachtungen, Ausflüge zum Ningaloo Riff und Besuche der UNESCO-Welterbestätte Murujuga. Die strategische Entscheidung von Emirates, auf der Route nach Perth verstärkt auf den A380 zu setzen, spiegelt die gestiegene Nachfrage im internationalen Reiseverkehr wider und unterstreicht die Bedeutung Deutschlands als Quellmarkt für Westaustralien.

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