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Rückreisewelle und Veranstaltungen sorgen für Verkehrschaos

Das Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande wird am kommenden Wochenende zu einer erheblichen Reisewelle auf den österreichischen Straßen führen. Besonders am Samstag werden kilometerlange Staus und erhebliche Verzögerungen erwartet, so der ARBÖ. Betroffen sind vor allem die Haupttransitrouten in West- und Südösterreich, die Urlauber aus Deutschland und den Niederlanden nutzen. Mit längeren Wartezeiten ist auf der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12) und der Tauernautobahn (A10) zu rechnen, insbesondere an Mautstellen, Tunneln und Grenzübergängen. Die ersten Staus werden bereits in den Nachtstunden erwartet. Zusätzlich zu den Rückreisen führen zwei Veranstaltungen in Wien zu örtlichen Verkehrsbehinderungen. Der traditionelle Neustifter Kirtag sorgt von Donnerstag bis Montag für eine mehrtägige Sperrung der Durchfahrt in Neustift am Walde. Am Samstag kommt es durch die Vienna Classic Days, eine Parade mit rund 200 Oldtimern, zu einer stundenweisen Sperre des Rings und des Franz-Josefs-Kais. Reisenden wird geraten, sich auf längere Fahrtzeiten einzustellen und nach Möglichkeit großräumig auszuweichen. In der Bundeshauptstadt empfiehlt es sich, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

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Frauenanteil im Österreichischen Bundesheer steigt an

Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Bundesheeres belegen einen Anstieg des Frauenanteils auf allen Ebenen. Derzeit sind mehr als 800 weibliche Soldaten im aktiven Dienst, während es im Jahr 2022 noch 645 waren. Die Zahl der Frauen auf zivilen Posten stieg in den letzten vier Jahren auf über 2.700. Ein besonders deutlicher Zuwachs zeigt sich bei den Offizieren des Generalstabs, deren Zahl sich seit 2021 verdreifacht hat. Auch bei den Unteroffizieren ist ein Anstieg von etwa 13 Prozent zu verzeichnen. Zusätzlich nimmt die Zahl der Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu, was sich an Beispielen wie einer weiblichen Generalin in leitender Funktion im militärischen Gesundheitswesen zeigt. Auch zivile Leitungspositionen im Ministerium werden zunehmend von Frauen besetzt. Die kontinuierliche Steigerung des Frauenanteils ist Teil der Bemühungen des Heeres, sich für die Zukunft zu wappnen. Als Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms „Mission Vorwärts“ werden gezielte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Kompetenz umgesetzt. Das Bundesheer betont, daß die Eignung für eine Führungsposition nicht vom Geschlecht abhängt. Die Förderung von Frauen und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen sind eine wichtige Komponente der Strategie, die die Einsatzfähigkeit und Professionalität der Streitkräfte stärken soll.

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Emirates mit Sonderaktion für Flüge nach Dubai

Die Fluggesellschaft Emirates hat ein zeitlich begrenztes Sonderangebot für Kunden bekannt gegeben, die einen Flug von Wien nach Dubai buchen. Reisende erhalten eine kostenlose Tageskarte für eine der Hauptattraktionen in Dubai. Das Angebot gilt für Hin- und Rückflüge, die bis zum 7. September 2025 gebucht werden und bei denen der Abflug zwischen dem 25. August und dem 8. Oktober 2025 liegt. Als Teil der Aktion erhalten die Reisenden eine Tageskarte für die Aquaventure World im Resort Atlantis, The Palm, die während der regulären Öffnungszeiten gültig ist. Die Aquaventure World ist ein Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen, der sich auf einem 22 Hektar großen Gelände befindet und als einer der größten seiner Art gilt. Der Freizeitkomplex zieht zahlreiche Touristen und lokale Besucher an. Die Aktion ist eine gezielte Verkaufsförderungsmaßnahme von Emirates, um die Ticketnachfrage auf der Route von Wien nach Dubai in einem bestimmten Reisezeitraum zu steigern. Solche Angebote sind ein gängiges Mittel von Fluggesellschaften, um die Auslastung auf einzelnen Strecken zu erhöhen.

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Flughafen Dortmund bildet Fachkräfte aus

Der Dortmund Airport hat drei Lehrlinge für das Berufsbild Servicekaufmann im Luftverkehr begrüßt. Die neuen Lehrlinge starten ihre dreijährige Ausbildung, die sie mit einem umfassenden Einblick in die operativen und kaufmännischen Bereiche des Flughafens vorbereitet. Die Ausbildung beinhaltet nach einer theoretischen Vorbereitungsphase eine Einarbeitung in den täglichen Flughafenbetrieb. Die Auszubildenden durchlaufen verschiedene Abteilungen, die die Passagier- und Flugzeugabfertigung, die Verkehrsleitung und die Information umfassen. Auch Bereiche wie Buchhaltung und Marketing stehen auf dem Ausbildungsplan, um den Lehrlingen ein ganzheitliches Verständnis für die Abläufe eines Flughafens zu vermitteln. Die Ausbildung von Fachkräften ist für den Flughafen eine wichtige Maßnahme, um den Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftverkehrsbranche zu sichern. Das Airport-Management beabsichtigt, die neuen Mitarbeiter frühzeitig in die Teams zu integrieren und ihnen von Beginn an Verantwortung zu übertragen. Im Rahmen einer offiziellen Begrüßung wurden die Auszubildenden vom Flughafenmanagement willkommen geheißen. Der Flughafen hat bereits die Suche nach Lehrlingen für den nächsten Ausbildungsbeginn 2026 gestartet.

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Airbus zeichnet Aluminiumlieferanten erneut aus

Die AMAG Austria Metall AG ist von dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zum vierten Mal in Folge mit dem Accredited Supplier Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt die durchgehend hohe Produktqualität und die Lieferzuverlässigkeit des österreichischen Unternehmens. Der Preis ist die höchste Auszeichnung innerhalb des Lieferantenprogramms SQIP (Supply Chain & Quality Improvement Program) von Airbus. Er wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die über einen Zeitraum von 24 Monaten herausragende Leistungen bei der Termintreue, der technischen Kompetenz und den Qualitätsstandards vorweisen können. AMAG und Airbus unterhalten seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Unternehmen liefert zertifizierte Aluminiumbleche und -platten, die für Struktur- und Außenhautteile von Flugzeugen verwendet werden. Dieses Angebot wird durch einbaufertige Bauteile ergänzt, die an den deutschen Standorten des Unternehmens gefertigt werden. Die vierte Auszeichnung in Folge bekräftigt die Position des Unternehmens als wichtiger und verlässlicher Partner in der Luftfahrtindustrie. Der kontinuierliche Einsatz von hochwertigen Materialien ist eine grundlegende Anforderung im Flugzeugbau.

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DHL bündelt Luftfrachtgeschäft an neuem Standort in Frankfurt

Der Logistikkonzern DHL hat sein Luftfrachtaufkommen am Flughafen Frankfurt in einem zentralen Neubau in der CargoCity Süd zusammengelegt. Mit der neuen Halle erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten am Drehkreuz auf 300.000 Tonnen Luftfrachtumschlag pro Jahr. Nach einer Bauzeit von etwas mehr als einem Jahr hat der Flughafenbetreiber Fraport die neue Frachthalle vollständig an DHL Global Forwarding übergeben. Die neue Immobilie, die auf einem 55.000 Quadratmeter großen Grundstück liegt, umfaßt 24.500 Quadratmeter Hallenfläche. Dort sind insgesamt 54 Tore für Lastwagen vorhanden. Die Konsolidierung bündelt die bisherigen DHL-Aktivitäten an drei verschiedenen Standorten an einem Ort. Die neue Infrastruktur ist Teil der langfristigen Pläne des Flughafens, auf das prognostizierte Wachstum im Luftfrachtmarkt zu reagieren. Im Rahmen des Masterplans CargoHub plant Fraport, das Frachtaufkommen bis zum Jahr 2040 um rund 50 Prozent auf dann drei Millionen Tonnen Luftfracht pro Jahr zu steigern. Am neuen Standort in Frankfurt wurde auch die Europazentrale des konzerneigenen Dienstleisters StarBroker untergebracht, der die Luftfrachtkapazitäten für DHL Global Forwarding koordiniert. Die Investition am Flughafen Frankfurt stärkt die Position des Logistikkonzerns an einem der wichtigsten europäischen Drehkreuze für den Luftfrachtverkehr.

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Kanadisches Gericht erklärt Flugbegleiterstreik für illegal

Das kanadische Arbeitsgericht (CIRB) hat den Streik der 10.000 Flugbegleiter von Air Canada für illegal erklärt. Das Gericht ordnete die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit und die Einleitung eines verbindlichen Schiedsverfahrens an. Der Streik, der sich im dritten Tag befindet, hat am Höhepunkt der Sommersaison den Reiseverkehr von täglich rund 130.000 Passagieren gestört. Die Fluggesellschaft hatte bereits am Sonntag einen geplanten Neustart des Flugbetriebs gestoppt, nachdem die von der Gewerkschaft CUPE vertretenen Mitarbeiter eine frühere Anordnung zur Rückkehr an den Arbeitsplatz ignoriert hatten. Als Reaktion auf die jüngste Entscheidung zerriß der CUPE-Präsident in einer öffentlichen Geste eine Kopie des Gerichtsbeschlusses und erklärte, daß die Gewerkschaftsmitglieder in dieser Woche nicht zur Arbeit zurückkehren würden. Der Konflikt dreht sich hauptsächlich um Lohnforderungen und die Bezahlung von Aufgaben, die Flugbegleiter am Boden verrichten, wenn das Flugzeug nicht in der Luft ist. Ein Vorschlag der Fluggesellschaft, die Gesamtvergütung über vier Jahre um 38 Prozent zu erhöhen, wurde von der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt. Die jüngste gerichtliche Anordnung verlangt, daß die Gewerkschaft eine schriftliche Mitteilung an ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit herausgibt. Es bleibt jedoch unklar, welche Zwangsmittel der Behörde zur Verfügung stehen, sollte die CUPE sich weiterhin weigern. Das Arbeitsgericht kann die Fluggesellschaft jedoch dazu verpflichten, eine Rückerstattung des Flugpreises auf ihrer Internetseite oder ihrer App anzubieten.

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Streik bei Air Canada führt zur Einstellung des Flugbetriebs

Die kanadische Fluggesellschaft Air Canada hat aufgrund eines anhaltenden Arbeitskampfes mit der Flugbegleitergewerkschaft CUPE ihren Flugbetrieb vollständig eingestellt. Als Folge der massiven Betriebsstörungen zog das Unternehmen seine Finanzprognosen für das dritte Quartal sowie für das Gesamtjahr 2025 zurück. Der Arbeitskampf spitzte sich zu, nachdem die Gewerkschaft ihre Mitglieder angewiesen hatte, eine gerichtliche Anordnung zum Wiederaufnehmen der Arbeit zu ignorieren. Das kanadische Arbeitsgericht CIRB hatte am 17. August die Fluggesellschaft aufgefordert, den Betrieb wieder aufzunehmen. Gleichzeitig wurde die Gewerkschaft verpflichtet, ihre Mitglieder zur Wiederaufnahme der Arbeit aufzurufen, während ein verbindliches Schiedsverfahren angeordnet wurde, um den Tarifstreit zu lösen. Trotz der gerichtlichen Anordnung verweigerte die Gewerkschaft die Rückkehr zur Arbeit, so daß Air Canada den geplanten Neustart des Flugbetriebs erneut stoppen mußte. Der Streik, der auf einen noch nicht geklärten Tarifvertrag zurückgeht, hat weitreichende Folgen für Tausende Reisende und die betrieblichen Abläufe des Unternehmens. Die Einstellung des gesamten Flugbetriebs hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Geschäftszahlen von Air Canada. Das Unternehmen bedauerte in einer Mitteilung die Unannehmlichkeiten für Kunden und Partner. Der andauernde Konflikt stellt die Fluggesellschaft vor die große Herausforderung, das Vertrauen der Kunden wiederzugewinnen.

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Antonov An-24 rollt in Tjumen über das Ende der Startbahn

Am Montagmorgen ist es auf dem Flughafen Roshchino in Tjumen (Rußland) zu einem Zwischenfall gekommen. Eine Maschine des Typs Antonov An-24 ist während eines Startversuchs über das Ende der Start- und Landebahn hinausgerollt. An Bord des Flugzeuges der russischen Fluggesellschaft Utair befanden sich 40 Passagiere und sechs Crewmitglieder. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Auch die Maschine mit dem Kennzeichen RA-46493 blieb unbeschädigt. Ersten Hinweisen zufolge wird ein technisches Problem mit dem Bremssystem als mögliche Ursache für den Bahnüberschuß vermutet. Eine offizielle Untersuchung wurde eingeleitet, um die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. Die Antonov An-24 ist ein älteres russisches Turboprop-Flugzeug, das vorwiegend im Regionalverkehr eingesetzt wird. Der Zwischenfall unterstreicht die Wichtigkeit der regelmäßigen Wartung und der strikten Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere bei älteren Flugzeugtypen.

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Zugfahrt zum BER wird erheblich schneller

Die Zuganbindung an den Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wird für viele Fahrgäste erheblich schneller. Mit der lang erwarteten Inbetriebnahme der Dresdner Bahn verkürzt sich die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum Flughafen ab Mitte Dezember auf nur noch gut 20 Minuten. Der Flughafenexpress (FEX) wird dann nicht mehr über Gesundbrunnen und Ostkreuz fahren, sondern südlich über den Potsdamer Platz und Südkreuz. Die Frequenz der Züge wird auf einen 15-Minuten-Takt erhöht. Die 16 Kilometer lange neue Trasse der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde soll zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember in Betrieb gehen und damit die Bahnanbindung des BER rund fünf Jahre nach seiner Eröffnung vollenden. Von den Änderungen profitieren insbesondere die Bewohner des Berliner Ostens, da der Flughafen dann besser an das dortige Verkehrsnetz angebunden ist. Die neuen Linien RE20 von Lübbenau und RB24 aus Eberswalde werden zum Flughafen verlängert. Die Linie RE32 aus Oranienburg soll ab Februar 2026 ebenfalls zum BER fahren. Für einige Fahrgäste wird es allerdings umständlicher. So verliert der Bahnhof Gesundbrunnen seine direkte Regionalbahn-Verbindung zum Flughafen, und auch Reisende aus den westlichen Bezirken Spandau und Falkensee müssen künftig umsteigen. Vor den Verbesserungen kommt es zudem zu Einschränkungen: Für die Einrichtung neuer elektronischer Stellwerke wird der Bahnhof Südkreuz zwischen dem 24. Oktober und dem 12. Dezember für den Regional- und Fernverkehr gesperrt.

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