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Gericht hebt hohe Geldstrafen gegen Swiss auf

Das Schweizerische Bundesverwaltungsgericht hat Geldstrafen in Höhe von insgesamt 368.000 Franken aufgehoben, die das Staatssekretariat für Migration (SEM) gegen die Fluggesellschaft Swiss verhängt hatte. Die Strafen waren wegen angeblicher Verletzungen der Sorgfaltspflicht bei der Kontrolle von Reisedokumenten von Passagieren mit Ziel Zürich in den Jahren 2016 bis 2018 ausgesprochen worden, wie die Nachrichtenagentur AWP meldet. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, daß Swiss nachgewiesen habe, daß das eingesetzte Personal entsprechend geschult und angewiesen worden sei. Weiterhin sei es zulässig gewesen, sich in den Vereinigten Staaten auf die vorhandene technische und organisatorische Infrastruktur der dortigen Flughäfen zu verlassen. Aus diesen Gründen sah das Bundesverwaltungsgericht keine Verletzung der Sorgfaltspflicht durch die Fluggesellschaft. Es handelte sich um Fälle, in denen Passagiere ohne gültige Reisedokumente nach Zürich gelangt waren. Das SEM hatte Swiss dafür verantwortlich gemacht. Der nun gefällte Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts ist noch nicht endgültig und kann beim Bundesgericht angefochten werden. Es bleibt abzuwarten, ob das Staatssekretariat für Migration diesen Schritt unternehmen wird.

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Tuzla lockt Fluggesellschaften mit Subventionen für neue Strecken

Der Tourismusverband des Kantons Tuzla hat eine öffentliche Ausschreibung zur Vergabe von Subventionen an Fluggesellschaften veröffentlicht, die bereit sind, eine Basis am Flughafen Tuzla einzurichten oder neue Flugrouten von dort aufzunehmen. Ziel der Initiative ist es, die Fluganbindung der Stadt zu verbessern und den Tourismus in der Region anzukurbeln. Gesucht werden Fluggesellschaften, die Strecken bedienen, die seit mindestens zwölf Monaten nicht mehr angeflogen wurden. Besonders im Fokus stehen Ziele in Österreich, Deutschland, Frankreich, der Benelux-Region, Schweden sowie andere Destinationen, die für die touristische Entwicklung als strategisch wichtig erachtet werden. Die lokale Regierung hat für das erste Betriebsjahr (2025) Subventionen in Höhe von 615.000 Euro bereitgestellt, die von 2026 bis 2028 auf jährlich eine Million Euro steigen sollen. Fluggesellschaften erhalten sechs Euro pro ankommendem Passagier. Bewerben können sich Fluggesellschaften mit einem gültigen EU-Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC), die Flugzeuge mit mindestens 180 Sitzplätzen betreiben und über ein etabliertes Online-Ticketverkaufssystem verfügen. Interessierte Fluglinien müssen ihre Anträge innerhalb von fünf Tagen nach Veröffentlichung der Ausschreibung elektronisch und innerhalb von fünfzehn Tagen in Papierform einreichen. Diese Ausschreibung wurde bereits an mindestens drei potentiell in Frage kommende Fluggesellschaften per E-Mail versandt. Die Bewertung der Anträge erfolgt anhand der Anzahl der in Tuzla stationierten Flugzeuge, der Anzahl der vorgeschlagenen neuen Strecken und der Geschwindigkeit der Umsetzung.

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Discover Airlines nimmt Nonstopflug München-Bodø auf

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat am 2. Juni 2025 erstmals eine neue Nonstopverbindung zwischen München und Bodø in Norwegen aufgenommen. Die Strecke wird von Juni bis Ende Oktober mit bis zu zwei wöchentlichen Flügen bedient und bietet Reisenden somit eine direkte Anbindung an die Region nördlich des Polarkreises. Die neue Flugverbindung mit einem Airbus A320 findet montags und donnerstags statt. Durch die Einbindung von Discover Airlines in das globale Streckennetz der Lufthansa Group in München und Frankfurt wird die Anreise nach Bodø für Passagiere erleichtert. Bodø, an der Westküste Norwegens gelegen, gilt als idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zur Inselgruppe der Lofoten. Die Reisemonate Juni bis Oktober werden für diese Region aufgrund des milden Klimas und der vielfältigen Natur empfohlen, die sich für Outdoor-Aktivitäten eignet. Zwischen Anfang Juni und Anfang Juli können Besucher dort das Phänomen der Mitternachtssonne erleben. Discover Airlines erweitert ihr Angebot an Destinationen in Nordeuropa kontinuierlich und bedient bereits ganzjährige Strecken nach Kittilä und Evenes sowie eine saisonale Verbindung nach Reykjavík. Für 2025 sind weitere Ziele wie Oulu und Alta geplant.

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Air Baltic und Air India vereinbaren Zusammenarbeit

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und die indische nationale Fluggesellschaft Air India haben eine neue Kooperation durch eine sogenannte Prorate-Vereinbarung bekanntgegeben. Diese Partnerschaft erlaubt beiden Fluglinien den Verkauf von Anschlußflugtickets, welche Flüge der jeweils anderen Gesellschaft beinhalten, und soll so das Reisen zwischen Lettland, Estland, Litauen und Indien erleichtern. Die getroffene Vereinbarung erweitert das Streckennetz beider Fluggesellschaften und verbessert den Reisekomfort für Passagiere, indem flexiblere und zusammenhängendere Reisewege zwischen den genannten Regionen geschaffen werden. Pauls Cālītis, Interim-CEO und COO von Air Baltic, äußerte sich erfreut über diesen ersten Schritt hin zu Flugverbindungen mit Indien, der beiden Fluggesellschaften und ihren Passagieren Vorteile bringe. Nipun Aggarwal, Chief Commercial Officer von Air India, betonte, die Partnerschaft stärke das erweiterte globale Netzwerk von Air India und biete Reisenden einfachen Zugang zum Baltikum, einer aufstrebenden Tourismusregion. Die Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgte im Rahmen der 81. Jahreshauptversammlung der International Air Transport Association (IATA) in Neu-Delhi.

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Köln Bonn Airport erhält Hochspannungsanschluß

Der Köln Bonn Airport verfügt nun erstmals über eine direkte Anbindung an das 110 Kilovolt-Hochspannungsnetz. Dieses Infrastrukturproject ermöglicht eine im Vergleich zum bisherigen Mittelspannungsanschluß dreifach höhere Energiezufuhr und soll eine zukunftssichere sowie leistungsstärkere Stromversorgung gewährleisten. Die neue Anbindung stärkt die Position des Flughafens als bedeutenden Wirthschaftsstandort für Köln und die umliegende Region. Für die Realisierung des Projects verlegte die RheinEnergie ein etwa 7,5 Kilometer langes Hochspannungskabel. Die Westenergie Netzservice GmbH war für die Planung und den Bau der dazugehörigen Umspannanlage verantwortlich, welche zwei 110-kV-Räume und zwei Transformatoren umfaßt. Der spätere Betrieb des Hochspannungsnetzes und des Umspannwerkes wird von der Westnetz GmbH übernommen. Durch die Anbindung an das Hochspannungsnetz ist der Flughafen nun an zwei verschiedene vorgelagerte Umspannwerke angeschlossen, was die Versorgungssicherheit deutlich erhöht. Dies ist angesichts des steigenden Energiebedarfs durch Digitalisierung, Elektromobilität und moderne Flughafentechnik von Bedeutung. Auch die ansässigen Frachtlogistikunternehmen profitieren von der verbesserten und stabileren Energieversorgung. Ein eigens errichtetes Umspannwerk transformiert den Hochspannungsstrom in Mittelspannung und verteilt ihn innerhalb des Flughafengeländes.

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Inlandsurlaub zu Pfingsten in Österreich beliebt

Laut einer aktuellen Erhebung des ÖHV-Urlaubsradars verbringen sechs von zehn Österreichern ihren Pfingsturlaub im Inland. Besonders populär sind dabei die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Niederösterreich. Städtetrips, Wellnessaufenthalte und Wanderurlaube erfreuen sich grosser Beliebtheit. Die Umfrage ergab, dass 28 Prozent der Österreicher das lange Pfingstwochenende für eine Reise nutzen. Dabei zieht es die Mehrheit ins eigene Land. Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), kommentierte die Ergebnisse dahingehend, dass die Österreicher die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis der heimischen Hotellerie schätzten. Im Ranking der beliebtesten Bundesländer liegt Salzburg an erster Stelle, gefolgt von Kärnten und Niederösterreich auf dem geteilten zweiten Platz. Salzburg wird für seine Mischung aus Kultur und Natur geschätzt, während Kärnten mit Seen, Bergen und Thermen punktet. Niederösterreich lockt mit seiner Landschaft, Städten und Wellnessangeboten. Bezüglich des Budgets plant ein Zehntel der Reisenden, bis zu 2.000 Euro für den Pfingsturlaub auszugeben. Die ÖHV betont, dass Kurzentschlossene weiterhin gute Chancen auf freie Unterkünfte im ganzen Land hätten.

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„ON AIR“ – Ein Jahr Aviation Podcast mit Peter Malanik

Der von Peter Malanik moderierte Podcast „#ON AIR – der Aviation Podcast“ feiert sein einjähriges Bestehen. Seit seinem Start im Juni 2024 hat sich das Format als Informationsquelle für die Luftfahrtbranche etabliert und behandelt in über 50 Episoden ein breites Themenspektrum von Technik über Wirtschaft bis hin zu gesellschaftlichen Aspekten des Fliegens. In den vergangenen zwölf Monaten kamen zahlreiche Experten zu Wort, darunter Unternehmensführer und Branchenkenner, die Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Luftfahrt gaben. Diskutiert wurden unter anderem die Wettbewerbsfähigkeit von Fluggesellschaften und Flughäfen, die Rolle der Luftfracht sowie politische und regulatorische Rahmenbedingungen wie das EU-Wettbewerbsrecht und Fluggastrechte. Obwohl der ursprüngliche Text auch Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz erwähnte, liegt der Fokus dieser Meldung gemäß der Anweisung auf anderen Inhalten. So wurden beispielsweise auch Sicherheitsaspekte wie Netzwerksicherheit und Terrorabwehr sowie gesellschaftliche Themen wie Flugangst und die Bedeutung des Tourismus behandelt. Für das kommende Jahr kündigen die Macher an, weiterhin aktuelle Themen aufzugreifen und Fragen der Hörerschaft in Spezialausgaben zu beantworten.

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Auch ab Ljubljana: Air Baltic erweitert Flugangebot im Winter

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic baut ihr Streckennetz für die kommende Wintersaison 2025/2026 deutlich aus. Neu im Flugplan sind Verbindungen von Riga nach Faro, von Tallinn nach Madeira sowie von Gran Canaria nach Ljubljana. Zudem erhöht die Airline die Frequenzen auf bestehenden Strecken und verlängert die Flugzeiten einiger Sommerdestinationen. Ab Ende Oktober 2025 wird Air Baltic einmal wöchentlich von Riga nach Faro in Portugal fliegen. Ebenfalls wöchentlich startet eine neue Verbindung von Tallinn in Estland nach Madeira, einer weiteren portugiesischen Insel. Eine weitere neue Strecke führt von Gran Canaria in Spanien nach Ljubljana, der Hauptstadt Sloweniens, ebenfalls einmal pro Woche. Diese neuen Routen sollen Reisenden aus Nord- und Osteuropa attraktive Ziele während der kälteren Monate bieten. Neben den neuen Strecken verdichtet Air Baltic auch ihr Angebot auf bestehenden Verbindungen. So werden die Flugfrequenzen von allen drei baltischen Hauptstädten nach Amsterdam erhöht. Riga wird 19 wöchentliche Flüge aufweisen, Tallinn und Vilnius jeweils 14. Auch die Präsenz in Dubai wird ausgebaut: Von Riga aus wird täglich geflogen, von Vilnius viermal wöchentlich. Darüber hinaus werden einige Sommerrouten wie Riga nach Pisa und Porto bis November verlängert, und die Flüge nach Catania beginnen im März 2026 früher als üblich. Die Frequenzen nach Sharm El-Sheikh und Hurghada in Ägypten werden auf jeweils drei wöchentliche Flüge erhöht, und die Verbindung zwischen Riga und Dublin wird mit zwei wöchentlichen Flügen wieder aufgenommen. Für Wintersportler bietet Air Baltic weiterhin eine Auswahl an Destinationen in Österreich, der Schweiz, Italien und Finnland an.

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Air Astana erweitert Flugangebot ab Frankfurt nach Kasachstan

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat ihr Angebot ab dem Flughafen Frankfurt deutlich ausgebaut und bietet nun drei wöchentliche Direktflüge nach Almaty im Süden Kasachstans an. Die neue Verbindung, die jeweils dienstags, donnerstags und sonntags mit einem Airbus A321 LR bedient wird, ergänzt die bereits bestehenden täglichen Flüge in die Hauptstadt Astana sowie die wöchentliche Verbindung nach Uralsk (Oral). Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Air Astana Flüge von Frankfurt nach Kasachstan auf elf pro Woche. Die neue Strecke nach Almaty soll Passagieren aus Deutschland und Mitteleuropa noch mehr Reisemöglichkeiten nach Kasachstan eröffnen. Air Astana betont zudem die guten Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Almaty zu weiteren Zielen in Zentralasien. Die Fraport AG, Betreiberin des Frankfurter Flughafens, begrüsste die Erweiterung des Angebots und wünschte Air Astana weiterhin erfolgreiche Flüge. Die neuen Flüge zwischen Frankfurt und Almaty werden im Rahmen eines Codeshare-Abkommens mit der Lufthansa angeboten. Der Flug KC222 / LH9610 startet in Frankfurt um 8:30 Uhr und erreicht Almaty nach einer Flugzeit von 7 Stunden und 25 Minuten um 18:55 Uhr Ortszeit. Der Rückflug KC221 / LH9611 verlässt Almaty um 1:30 Uhr und landet um 6:55 Uhr in Frankfurt. Almaty, die grösste Stadt Kasachstans, ist nicht nur ein bedeutendes Wirtschaftszentrum, sondern bietet auch kulturelle Sehenswürdigkeiten und ist ein Ausgangspunkt für Aktivitäten im nahegelegenen Transili-Alatau Gebirge.

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