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Fiakerpferde in Wien: Studie untersucht Hitzebelastung

Eine wissenschaftliche Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat die Auswirkungen von Arbeitsbedingungen und Hitze auf Fiakerpferde untersucht. Die in einer Beobachtungsstudie gewonnenen Daten legen nahe, daß die Tiere über eine gute physiologische Kühlung des Körpers verfügen und keine Anzeichen von Hitzestreß aufweisen. Die von Theresia Licka geleitete Untersuchung bezog 58 Fiakerpferde, was knapp einem Fünftel des gesamten Bestands in Wien entspricht, in die Datenerhebung ein. Im Zeitraum von Jänner bis Dezember 2024 wurden die Gesundheitsdaten der Tiere sowohl im Stall als auch während der Arbeit in der Innenstadt erfaßt. Die Analyse von Parametern wie Atem- und Pulsfrequenz sowie Stresshormonen im Kot ergab keine Auffälligkeiten. Die Hitzebelastung von Pferden war bisher wissenschaftlich wenig dokumentiert, während die Debatte über die Arbeitsbedingungen der Fiakerpferde in den Sommermonaten regelmäßig aufkam. Der beteiligte Betrieb Fiaker Paul wies auf die gesetzlich geregelten Arbeitsbedingungen für die Tiere hin, welche auf maximal 18 Tage im Monat beschränkt sind. Das Wiener Veterinäramt führt darüber hinaus jährlich rund 2.500 Kontrollen durch. In der Bundeshauptstadt sind derzeit insgesamt 22 Fiakerunternehmen mit rund 310 Pferden und 324 Kutschen tätig. Die Branche beschäftigt etwa 1.200 Mitarbeiter.

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United Airlines integriert Inhalte von Apple TV+ in Bordunterhaltung

Die Fluggesellschaft United Airlines hat die Verfügbarkeit von ausgewählten Serien des Streaming-Dienstes Apple TV+ für ihre Passagiere bekanntgegeben. Die sogenannten Apple Originals sind ab sofort kostenfrei auf den Monitoren an Bord und über die United-App verfügbar. Das Angebot umfaßt die vollständigen ersten Staffeln von Serien wie Severance, Shrinking, Ted Lasso und Silo. Weitere Inhalte sollen monatlich hinzugefügt werden. Die Maßnahme ist Teil des Ausbauplans United Next, im Zuge dessen die Airline ihre Flotte mit neuen Flugzeugen und moderner Kabinenausstattung versieht. Teil dieses Plans ist die Installation von neuen, größeren Bildschirmen in den Rückenlehnen. Die Kooperation ist eine Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen United Airlines und Apple. In der Vergangenheit hat die Airline bereits die Integration von Echtzeit-Flugupdates auf dem iPhone und der Apple Watch unterstützt. Auch eine Funktion zur Gepäckverfolgung über AirTags wurde in die United-App integriert, um Kunden und Mitarbeitern Informationen bereitzustellen. Nach Angaben der Fluggesellschaft stehen die Apple Originals derzeit auf den über 130.000 Monitoren der Flotte zur Verfügung. Mit den weiteren Flottenplänen sollen künftig mehr als 300.000 Bildschirme in den Flugzeugen vorhanden sein.

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Emirates SkyCargo erweitert Luftfrachtnetz in Asien

Die Frachtsparte der Fluggesellschaft Emirates, Emirates SkyCargo, hat ihre Frachtkapazitäten in Ost- und Südostasien ausgeweitet. Durch die Aufnahme von Passagierflügen nach Hangzhou in China bietet die Airline wöchentlich eine Kapazität von über 21.000 Tonnen in der Region an. Das erweiterte Streckennetz von Emirates SkyCargo umfaßt nun 25 Standorte in zwölf Ländern. Das Frachtangebot besteht aus wöchentlich 44 Frachter- und 13 Charterflügen, die durch die Kapazitäten von 311 Passagierflügen mit dem Airbus A380 und der Boeing 777 ergänzt werden. Die Region ist ein wichtiges Drehkreuz für den Transport von E-Commerce-Produkten, Elektronik, Pharmazeutika und Lebensmitteln. Die Airline transportiert wöchentlich unter anderem über 1.300 Tonnen E-Commerce-Sendungen und 450 Tonnen frische Lebensmittel. Die Frachtsparte arbeitet mit Partnern zusammen, um das Angebot zu vergrößern. Die Kooperation mit Teleport, dem Frachtarm von AirAsia, ermöglicht den Zugang zu über 100 zusätzlichen asiatischen Flughäfen. Emirates SkyCargo gibt an, auch die chinesische Belt and Road Initiative mit direkten Anbindungen an über 50 beteiligte Länder zu unterstützen. Der Ausbau in Asien unterstreicht die Bedeutung der Region als wichtiges Handelszentrum für globale Lieferketten. Das Geschäftsmodell von Emirates SkyCargo, das auf einer Kombination aus reinen Fracht- und Passagierflügen basiert, ermöglicht es dem Unternehmen, auf die wachsende Nachfrage im E-Commerce-Sektor zu reagieren.

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Spike Aerospace meldet Fortschritte bei Überschall-Businessjet

Das Luftfahrtunternehmen Spike Aerospace hat Fortschritte bei der Entwicklung seines Überschall-Businessjets S-512 Diplomat bekanntgegeben. Das Flugzeug ist darauf ausgelegt, Reisenden eine Überschallgeschwindigkeit ohne den störenden Überschallknall zu ermöglichen. Das Unternehmen ist in eine neue Designphase eingetreten, in der die Aerodynamik und die Low-Boom-Technologie des Flugzeugs weiter verfeinert werden. Ziel der Entwicklungsarbeit ist es, die Einhaltung strenger Lärmschutzanforderungen zu bestätigen, um Überschallflüge auch über Land zu erlauben. Dies würde nach Angaben des Herstellers die Flugzeit zwischen Destinationen wie New York und Paris auf unter vier Stunden verkürzen. Der Überschall-Businessjet richtet sich an Geschäftsreisende, die Wert auf schnelle Reisen legen. Die Entwickler arbeiten mit Experten aus der Luft- und Raumfahrtbranche zusammen, um den Designprozeß zu beschleunigen und die Marktreife zu erreichen. Die kommerzielle Überschall-Luftfahrt ist seit der Außerdienststellung der Concorde im Jahr 2003 nicht mehr vertreten. Zahlreiche Unternehmen, darunter auch Boom Supersonic, arbeiten derzeit an der Wiedereinführung von Überschallflugzeugen. Parallel zu den technischen Entwicklungen hat Spike Aerospace auch eine Neugestaltung seines Markenauftritts und eine Überarbeitung seiner Website angekündigt. Die Entwicklung des S-512 Diplomat zielt darauf ab, die Nachfrage nach schnellerem Reisen im globalen Geschäftsflugverkehr zu bedienen.

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Air Baltic erzielt Rekordumsatz im ersten Halbjahr 2025

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im ersten Halbjahr 2025 den höchsten jemals in diesem Zeitraum erzielten Umsatz erwirtschaftet. Das Unternehmen verzeichnete Einnahmen in Höhe von 349,6 Millionen Euro, was einem Anstieg von 3,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zudem konnte Air Baltic den Nettoverlust von 88,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2024 auf 1,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2025 reduzieren. Im zweiten Quartal erzielte die Fluggesellschaft einen Nettogewinn von 27,6 Millionen Euro, nachdem sie im gleichen Vorjahreszeitraum noch einen Verlust von 24,2 Millionen Euro gemeldet hatte. Die Passagierzahlen stiegen im ersten Halbjahr auf 3,9 Millionen, ein Wachstum von 8,7 Prozent. Der durchschnittliche Auslastungsgrad erhöhte sich auf 78,2 Prozent. Zugleich wurden die betrieblichen Abläufe im zweiten Quartal durch Probleme mit der Triebwerksverfügbarkeit beeinträchtigt, was zusätzliche Kosten verursachte. Die Zahl der Flüge stieg im ersten Halbjahr um 6,6 Prozent auf 36.400, was auch auf die erhöhte Nachfrage im Bereich der ACMI-Vermietung zurückzuführen ist. Hier verzeichnete das Unternehmen einen Zuwachs von 12,4 Prozent bei den Flügen. Das Management von Air Baltic erwartet, daß sich die positive Geschäftsentwicklung in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt. Für das Gesamtjahr 2025 prognostiziert die Fluggesellschaft ein Passagieraufkommen von über 5,2 Millionen Reisenden und einen Umsatz zwischen 780 und 800 Millionen Euro.

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Flughafen Zürich verzeichnet neuen Passagierrekord

Der Flughafen Zürich hat im Juli 2025 einen neuen Höchststand bei den Passagierzahlen erreicht. Erstmals in der Geschichte des Flughafens wurden in einem einzelnen Monat mehr als drei Millionen Reisende abgefertigt. Insgesamt flogen 3.256.328 Fluggäste über den Flughafen, was einem Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber Juli 2024 entspricht. Der stärkste Tag in der Geschichte des Flughafens wurde am 28. Juli registriert, an dem 115.547 Passagiere abgefertigt wurden. Dieser Wert übertrifft den bisherigen Tageshöchststand aus dem Jahr 2019. Die Statistik für den Monat Juli zeigt, daß 2.374.526 der Reisenden Lokalpassagiere waren. Der Anteil der Umsteigepassagiere belief sich auf 27,0 Prozent der Gesamtzahl. Parallel zum Passagierwachstum stieg auch die Anzahl der Flugbewegungen um 2,6 Prozent auf 25.264 Starts oder Landungen. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug lag bei 145 Fluggästen, während die Sitzplatzauslastung im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 84,3 Prozent sank. Auch die abgewickelte Fracht verzeichnete eine Zunahme um 1,3 Prozent auf 37.501 Tonnen. Die Zahlen des Flughafens spiegeln das Ende der Sommerferienzeit wider und belegen die Erholung des Luftverkehrs auf dem Niveau vor der Pandemie.

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Flydubai erweitert Flotte um neue Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Flydubai hat im laufenden Jahr bisher sieben neue Flugzeuge in ihre Flotte integriert. Nach Unternehmensangaben sollen bis Jahresende fünf weitere Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 folgen. Mit diesen Neuzugängen wächst die Flotte auf über 95 Flugzeuge an. Der Flottenausbau ist Teil der strategischen Pläne der Airline zur Expansion ihres Streckennetzes auf mehr als 135 Ziele in 57 Ländern. In diesem Jahr wurden bereits elf neue Ziele aufgenommen, darunter Damaskus und Peshawar. Bis Jahresende sollen vier weitere europäische Ziele ins Programm aufgenommen werden. Ein Sprecher der Airline erklärte, daß Flydubai, trotz der diesjährigen zwölf Auslieferungen, um 20 Flugzeuge hinter seinen ursprünglichen Prognosen zurückliegt. Die Finanzierung der ersten sieben Flugzeuge wurde durch verschiedene Partner, darunter die Abu Dhabi Islamic Bank und die National Bank of Ras Al Khaimah, sichergestellt. Parallel zum Flottenausbau wurde auch die Belegschaft auf über 6.500 Mitarbeiter aufgestockt. Zudem investiert die Fluggesellschaft in die Modernisierung ihrer bestehenden Boeing 737-800-Flotte. Die Investitionen in die Flotte und das Streckennetz sollen die Position von Dubai als internationales Luftfahrtzentrum weiter stärken. Der Flottenausbau ermöglicht der Airline, ihren strategischen Plan zur Steigerung der operativen Effizienz und Kapazität umzusetzen.

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Flughafen München testet autonome Rollstühle

Am Flughafen München hat in Zusammenarbeit mit der Lufthansa ein Pilotprojekt zur Erprobung von autonomen Rollstühlen begonnen. Seit Anfang August werden zwei Geräte des Herstellers Whill im Terminal 2 getestet, um den Service für Reisende mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern. Der Testbetrieb startete zunächst im Satellitengebäude des Terminal 2. Reisende, die sich für den kostenlosen Service angemeldet haben, werden zum Rollstuhl begleitet. Über ein Display kann das Abfluggate als Ziel ausgewählt werden. Das Gerät fährt anschließend selbstständig zum gewünschten Ort. Nach Abschluß des Testlaufs ist ein vollautonomer Betrieb vorgesehen. Während der Pilotphase werden die Rollstühle noch von Personal begleitet. Die autonomen Geräte sind mit Sensoren zur Kollisionsvermeidung ausgestattet und verfügen über eine Höchstgeschwindigkeit von 3,5 km/h. Die Akkulaufzeit beträgt rund sieben Stunden. Die Rollstühle können bis zu zehn Kilogramm Handgepäck aufnehmen und sind mit Sicherheitsgurt und Notfallknopf ausgestattet. An dem Projekt sind die Terminal 2 Gesellschaft, ein Gemeinschaftsunternehmen der Flughafen München GmbH und der Deutschen Lufthansa AG, sowie Aicher Airport Services beteiligt. Mit der Einführung der Technologie sollen die Betriebsabläufe effizienter gestaltet und die Eigenständigkeit der Reisenden gefördert werden.

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Flughafen Erfurt-Weimar verzeichnet deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Erfurt-Weimar hat nach Ende der Sommerferien in Thüringen eine deutliche Steigerung der Passagierzahlen bekanntgegeben. In den sechswöchigen Ferien wurden insgesamt 63.857 Reisende abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 121 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Als beliebtestes Reiseziel erwies sich wie in den vergangenen Jahren Antalya in der Türkei mit über 41.500 Reisenden. Auf den weiteren Plätzen folgten Mallorca (9.423 Passagiere), Hurghada (8.040 Passagiere) und Kreta (4.201 Passagiere). Die Fluggesellschaften mit den meisten Passagieren waren Sun Express, Eurowings und Air Cairo. Der Juli 2025 stellte mit 42.599 Passagieren den stärksten Sommermonat für den Flughafen seit 2005 dar. Nach Angaben der Geschäftsführung ist die positive Entwicklung auf eine erhöhte Kapazität auf den Hauptstrecken zurückzuführen. Der Flughafen blickt optimistisch auf die kommenden Monate. Aufgrund der hohen Nachfrage haben die Fluggesellschaften ihre Kapazitäten für die kommenden Herbstferien bereits aufgestockt. Die Flugziele für den Sommer 2026 sind ebenfalls schon zur Buchung freigeschaltet.

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Historische Lockheed Super Star kehrt nach Frankfurt zurück

Eine historische Lockheed Super Star der Lufthansa ist am Mittwochabend an ihren neuen Standort in Frankfurt zurückgekehrt. Das Flugzeug wird Teil der Dauerausstellung im zukünftigen Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa am Frankfurter Flughafen sein, das im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Die viermotorige Propellermaschine war ab 1957 im Dienst der Lufthansa-Flotte und wurde primär auf Langstreckenflügen über den Nordatlantik nach New York eingesetzt. Technisch gesehen stellte die Super Star das letzte Kapitel der klassischen Propellerflugzeuge im Fernverkehr der Lufthansa dar. In den vergangenen Wochen erhielt das Flugzeug eine originalgetreue Lackierung aus den 1950er-Jahren. Rumpf und Leitwerk wurden bereits per Schwertransport an den neuen Standort gebracht. Die Flügel sollen in der kommenden Woche folgen. Das neue Lufthansa Group Konferenz- und Besucherzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zum Lufthansa Aviation Center und soll den Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern des Konzerns als Ort der Begegnung dienen. Die Eröffnung ist für das 100-jährige Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa geplant. In dem neuen Gebäude wird die Lockheed Super Star zusammen mit einer weiteren Flugzeug-Ikone, der restaurierten Junkers Ju 52, die Hauptattraktion bilden. Beide Maschinen werden durch eine gläserne Fassade auch von außen sichtbar sein. Eine offene Galerie soll die Unternehmensgeschichte der Lufthansa mit weiteren Exponaten dokumentieren.

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