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Lufthansa-Flüge nach Tel Aviv und Beirut wieder aufgenommen, Teheran bleibt ausgesetzt

Der Lufthansa-Konzern hat die Flugverbindungen nach Tel Aviv und Beirut wieder in seinen Flugplan aufgenommen. Im Gegensatz dazu bleibt die Strecke nach Teheran vorläufig ausgesetzt. Geopolitische Spannungen und Konflikte in der Nahostregion haben das Flugnetz der Airline im ersten Halbjahr 2025 erheblich beeinträchtigt. Der Chef des Konzerns, Carsten Spohr, erklärte, daß die Unterbrechungen der Flugverbindungen zu Gewinneinbußen in dreistelliger Millionenhöhe geführt hätten. Die fehlenden Passagierströme betrafen nicht nur die direkten Linien zwischen Europa und dem Nahen Osten, sondern auch wichtige Umsteigeverbindungen auf den Transatlantikstrecken. Lufthansa ist auf diesen Routen stark positioniert. Die Entscheidung, die Teheran-Flüge nicht wieder aufzunehmen, steht im Gegensatz zur Praxis anderer großer Fluggesellschaften wie Emirates und Turkish Airlines, die den iranischen Luftraum bereits wieder überfliegen. Auch die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA hatte ihre allgemeine Warnung zwischenzeitlich aufgehoben. Ein Sprecher von Lufthansa bestätigte jedoch, daß es derzeit keine konkreten Pläne für eine Wiederaufnahme der Teheran-Verbindung gebe. Die vorsichtige Haltung von Lufthansa deutet darauf hin, daß die Fluggesellschaft die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau bewertet. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv und Beirut ist ein Zeichen für die Stabilisierung der Situation an diesen Destinationen, während in Bezug auf Teheran offensichtlich noch Bedenken bestehen.

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Kulinarik-Serie „Vollmund“ gastiert am Flughafen Graz

Die Veranstaltungsreihe „Vollmund“ in der Erlebnisregion Graz ist im Jahr 2025 erfolgreich gestartet. Die Serie, welche die regionale Küche mit besonderen Orten verbindet, hat bereits mit den ersten beiden Veranstaltungen positive Resonanz erhalten. Der Auftakt fand unter dem Vollmond in Semriach statt, die zweite Veranstaltung wurde in Frohnleiten abgehalten. Auf dem Hüblerhof in Semriach kreierten die Köchinnen Maria Möstl und Sylvia Loidolt ein Fünf-Gänge-Menü. In Frohnleiten war Haubenkoch Reinhard Rois vom Landhaus Rois für die kulinarische Gestaltung verantwortlich. Die Stadtgemeinde sorgte für eine besondere Atmosphäre, indem die Skyline von Frohnleiten für die Gäste der Veranstaltung beleuchtet wurde. Laut den Veranstaltern erweist sich das Konzept, Kulinarik und besondere Örtlichkeiten zu verbinden, als ein kulinarisches Leitprodukt für die Region. Die Reihe wird in den kommenden Monaten fortgesetzt. Im September wird der Grazer Flughafen zum Veranstaltungsort, wo der bekannte Koch Johann Lafer seine steirische Heimat kulinarisch in Szene setzen wird. Das Finale ist für Oktober geplant und soll in der Kanonenbastei auf dem Grazer Schloßberg stattfinden. Dort wird Christof Widakovich vom Restaurant Schloßberg das Abschlußmenü präsentieren. Die bisherigen Veranstaltungen haben gezeigt, daß die Kombination aus regionaler Küche, besonderen Kulissen und engagierten Köchen das Publikum anspricht. Die Veranstaltungsreihe hat sich als ein festes Element im kulinarischen Angebot der Region etabliert.

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A&O Hostels verzeichnet Umsatzplus trotz geringerer Auslastung im Halbjahr 2025

Europas größte Hostelkette A&O Hostels hat die Bilanz für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach verzeichnete das Unternehmen insgesamt 3,1 Millionen Übernachtungen bei einer Zimmerauslastung von 73 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg auf rund 116 Millionen Euro, was einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahr entspricht. Laut CEO Oliver Winter ist dennoch eine Zurückhaltung der Gäste spürbar, was zu einem leichten Rückgang bei der Auslastung führte. Das Buchungsverhalten der Gäste hat sich verändert. Reisende buchen zunehmend kurzfristiger und bleiben auch kürzer. Ein Wochenendtrip umfaßt oft nur noch eine Übernachtung. Gleichzeitig verzeichnet die Kette einen starken Zuwachs bei Gästen aus fernen Märkten. Der Anteil der Gäste aus dem Vereinigten Königreich stieg auf 4,6 Prozent, der aus den USA auf 4,3 Prozent. Insgesamt liegt der Anteil internationaler Gäste nun bei 46,1 Prozent. Um auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren, setzt das Unternehmen auf Effizienzsteigerungen durch digitale Lösungen wie Self-Check-in und den Einsatz von KI für die Bedarfsplanung. Außerdem expandiert die Kette weiter. Nach Eröffnungen im zweiten Halbjahr 2024 kamen im ersten Halbjahr 2025 bereits neue Standorte in Milano und Florenz hinzu. Zwei weitere Häuser sollen noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Für das gesamte Jahr 2025 erwartet das Unternehmen mehr als sechs Millionen Übernachtungen. Die Marke von 30.000 Betten soll in diesem Jahr überschritten werden. Langfristig strebt A&O Hostels eine Präsenz in jeder europäischen Metropole an.

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Flydubai-CEO Ghaith Al Ghaith in Forbes-Ranking aufgenommen

Ghaith Al Ghaith, der Chief Executive Officer (CEO) der Fluggesellschaft Flydubai, ist in die jährliche Rangliste „Top 100 Travel and Tourism Leaders 2025“ von Forbes Middle East aufgenommen worden. Die Liste würdigt Führungskräfte, deren strategische Entscheidungen und Erfolge einen bedeutenden Einfluß auf die Reise- und Tourismusbranche hatten. Die Bewertung basiert auf Kriterien wie Geschäftswachstum, Innovation und Einfluß auf dem Markt. Unter Al Ghaiths Führung erzielte flydubai im Jahr 2024 sein bislang bestes Finanzergebnis. Die Fluggesellschaft expandierte weiter ihr Netzwerk und vergrößerte ihre Flotte. Zudem wurden bedeutende Investitionen in die Kundenerfahrung und die betriebliche Effizienz getätigt. Zu den Neuerungen zählen die Eröffnung eines neuen Flugtrainingszentrums sowie ein spezieller Check-in-Bereich und eine Lounge für die Business Class im Terminal 2 des Dubai International Airport (DXB). Diese Entwicklungen unterstreichen die Wachstumsstrategie der Fluggesellschaft und ihre Absicht, ihre internen Kapazitäten auszubauen. Die Anerkennung durch Forbes Middle East reflektiert die strategische Bedeutung von flydubai in der Luftfahrt der Region. Das Unternehmen stärkt mit seiner Expansion und seinen Innovationen auch die Position von Dubai als globales Luftfahrtdrehkreuz. Die Aufnahme in die renommierte Liste unterstreicht Al Ghaiths Rolle als eine der führenden Persönlichkeiten in der Reisebranche des Nahen Ostens. Seine Führung gilt als entscheidend für die kontinuierliche Expansion und den finanziellen Erfolg der Fluggesellschaft.

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Musikfestival Steyr schließt mit fast 8.000 Besuchern

Das 31. Musikfestival Steyr ist am vergangenen Samstagabend zu Ende gegangen. Insgesamt 7.898 Besucher besuchten die vierzehn Veranstaltungsabende im Schloßgraben Lamberg. Zwei dieser Abende mußten wetterbedingt in das Stadttheater Steyr verlegt werden. Die Hauptproduktionen des Festivals liefen vom 24. Juli bis zum 9. August 2025. Das diesjährige Programm umfaßte eine Hommage an die schwedische Pop-Band ABBA mit dem Titel „One Unforgettable Night With ABBA“ sowie die speziell für Steyr adaptierte Produktion „Musical Fever 2.5“. Darüber hinaus gab es Begleitveranstaltungen wie „Kino unter Sternenhimmel“ und weitere sogenannte Side-Events. Laut Intendant Karl-Michael Ebner zeigt die große Publikumsresonanz die Bedeutung des Festivals für das Kulturleben der Region. Die Vorbereitungen für das kommende Jahr laufen bereits. Das 32. Musikfestival Steyr wird im Jahr 2026 mit dem Musical-Klassiker „Hair“ als Hauptproduktion aufwarten. Die Veranstaltung wird durch die Unterstützung langjähriger Partner ermöglicht. Die Besucherzahlen des diesjährigen Festivals bestätigen seine Position als feste Größe im regionalen Kulturkalender. Der Blick auf die kommende Spielzeit mit dem angekündigten Kultmusical läßt eine Fortsetzung dieses Erfolges erwarten.

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Staus in Österreich erwartet: Nord-Süd-Transitrouten und Events betroffen

Das kommende Reisewochenende wird von einem hohen Verkehrsaufkommen auf den Straßen Österreichs geprägt sein. Nach Prognosen von Verkehrsexperten des ÖAMTC sind vor allem die Nord-Süd-Transitrouten in Westösterreich in beiden Fahrtrichtungen überlastet. Zusätzlich zum regulären Reiseverkehr wird der Feiertag Ferragosto in Italien zu einem verstärkten Aufkommen von Gästen führen, die nach Österreich kommen. Als besonders betroffen gelten die Fernpaßstrecke (B179) in Tirol, die Tauern Autobahn (A10) in Salzburg und Kärnten sowie die Karawanken Autobahn (A11). Auch die Straßen rund um bekannte Ausflugsziele wie das Salzkammergut und die Kärntner Seen werden zeitweise überlastet sein. Der Samstag wird voraussichtlich der reiseintensivste Tag sein, während am Sonntag mit längeren Verzögerungen durch den Rückreiseverkehr zu rechnen ist. Zusätzliche Störungen werden durch zwei Großveranstaltungen verursacht. In Spielberg in der Steiermark findet von 15. bis 17. August die Moto-GP statt, die Zehntausende Motorradbegeisterte anlockt und zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen im Murtal führen wird. Zeitweise mit Verzögerungen ist auch in und um St. Pölten zu rechnen, wo an diesem Wochenende das FM4 Frequency Festival stattfindet. Autofahrer, die an diesem Wochenende unterwegs sind, müssen sich auf längere Fahrtzeiten und Staus einstellen. Die Kombination aus Urlaubs- und Eventverkehr erfordert erhöhte Aufmerksamkeit und eine frühzeitige Reiseplanung.

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Salzburg Airport bewertet digitale Strukturen mit neuem Analyse-Tool

Der Salzburg Airport W. A. Mozart hat als einer der ersten Flughäfen weltweit ein neues digitales Analyse-Tool zur Bewertung seiner „digitalen Reife“ eingesetzt. In einer dreitägigen Untersuchung analysierten Experten von Lufthansa Consulting die digitalen Strukturen und operativen Prozesse des Flughafens, um Schwachstellen und Potenziale für Verbesserungen zu identifizieren. Die Zusammenarbeit markiert einen wichtigen Schritt in der Digitalisierungsstrategie des Flughafens. Im Rahmen der Analyse führten die Berater Interviews mit Mitarbeitern verschiedener Fachbereiche und bewerteten die bestehende digitale Infrastruktur. Der daraus resultierende Management-Report enthielt über 50 detaillierte Empfehlungen. Als besonders vorrangig wurden Maßnahmen wie der Ausbau von digitalen Selbstbedienungsterminals, die Einführung eines Echtzeit-Monitorings des Passagierflusses und eine zentral unterstützte Personalplanung hervorgehoben. Diese sollen künftig ein schnelleres Passagierhandling und einen effizienteren Ressourceneinsatz ermöglichen. Laut Bernhard Wodl, dem CCO des Salzburg Airport, diente die Analyse dazu, die aktuelle digitale Position des Flughafens objektiv zu bewerten und mit internationalen Maßstäben zu vergleichen. Das verwendete Analyse-Tool basiert auf den neuesten Branchenstandards und Erfahrungen führender Flughäfen weltweit. Die Ergebnisse geben dem Salzburger Flughafen konkrete Anhaltspunkte, um seine Wettbewerbsfähigkeit im Luftverkehr zu steigern. Die aus der Analyse gewonnenen Erkenntnisse sollen in eine individuelle Transformationsstrategie münden. Der erfolgreiche Testlauf in Salzburg zeigt, wie eine gezielte Untersuchung den Grundstein für eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie legen kann, um die Effizienz und das Passagiererlebnis zu verbessern.

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Flughafen Brüssel meldet Passagier- und Frachtwachstum im Juli 2025

Der Flughafen Brüssel hat im Juli 2025 ein deutliches Wachstum verzeichnet. Mit über 2,5 Millionen abgefertigten Passagieren stiegen die Zahlen um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Insbesondere der 28. Juli war mit 92.000 Reisenden der verkehrsreichste Tag des Jahres und der verkehrsreichste Tag seit Beginn der Covid-Pandemie. Aufgrund des Beginns der Sommerferien gab es mehr Abflüge als Ankünfte. Der Anteil der Umsteiger war mit elf Prozent geringer als in den Monaten außerhalb der Hauptreisesaison. Die beliebtesten Reiseziele der Passagiere waren in dieser Reihenfolge Spanien, Italien und Griechenland. Auch die Türkei, Deutschland und Marokko zählten zu den gefragtesten Ländern. Neben dem Passagierverkehr stieg auch das Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel erheblich an. Im Juli wurde ein Wachstum von 13 Prozent auf fast 69.000 Tonnen verzeichnet. Das Segment der Vollfrachter und Integratordienste trug maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Die wichtigsten Regionen für Import und Export waren Asien, Afrika und Nordamerika. Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich insgesamt um drei Prozent, was sowohl auf mehr Passagier- als auch auf mehr Frachtflüge zurückzuführen ist. Die positiven Julizahlen unterstreichen die starke Erholung des Luftverkehrs während der Sommermonate. Der Flughafen Brüssel konnte sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr zulegen, was auf eine hohe Nachfrage nach Urlaubsreisen und eine stabile wirtschaftliche Entwicklung hindeutet.

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Kunstausstellung im VIP-Terminal am Flughafen Wien

Der VIP-Terminal am Wiener Flughafen wird am 19. August 2025 zur Bühne für eine Kunstausstellung. Auf Initiative des Kulturmanagers Gerhard Krispl und in Zusammenarbeit mit der Galerie Smolka Contemporary werden Kunstwerke von namhaften österreichischen Künstlern präsentiert. Die Ausstellung soll im exklusiven Umfeld des Terminals die Verbindung zwischen Aviatik und zeitgenössischer Kunst herstellen. Die Ausstellung zeigt Werke von einer Reihe bekannter Künstler, darunter Uli Aigner, Negra Bernhard, Hans Kupelwieser und Hubert Schmalix. Die Organisatoren wollen damit den VIP-Terminal als eine Art internationale Visitenkarte der heimischen Kultur etablieren. Die Geschäftsführung des VIP-Terminals, Alexandra Schellhorn und Christoph Schmidt, sehen in der Präsentation eine Ergänzung zu den erstklassigen Serviceleistungen für Reisende. Zur Eröffnung der Ausstellung am 19. August werden die Künstler anwesend sein. Geladene Gäste aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft und Diplomatie haben ihr Kommen angekündigt. Unter den Gästen befinden sich Vertreter von Museen und Kultureinrichtungen, Geschäftsleute und Botschaftsvertreter. Die Präsentation der Kunstwerke im Flughafenumfeld ist eine ungewöhnliche Plattform für zeitgenössische Kunst. Sie bietet den jährlich Hunderttausenden Passagieren, die den VIP-Terminal nutzen, die Möglichkeit, vor dem Abflug mit österreichischer Kultur in Kontakt zu treten und soll eine kulturelle Erinnerung an die Donaumetropole schaffen.

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Luftfracht in Deutschland kämpft mit Personalschwund

Der Verband der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) hat für das zweite Quartal 2025 einen Anstieg des Frachtaufkommens gemeldet. Das umgeschlagene Volumen stieg um 3,7 Prozent auf rund 452.395 Tonnen. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten in der Branche um sieben Prozent auf 3.180. Diese Entwicklung bereitet dem Verband Sorgen. Der Vorsitzende des VACAD, Claus Wagner, warnte davor, daß der anhaltende Personalrückgang die zuverlässige Abfertigung der wachsenden Frachtmengen gefährden könne. Als Hauptursache für den Engpaß nannte er die langwierigen Sicherheitsüberprüfungen für neues Personal. Diese behördlichen Prozesse würden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil darstellen und die Einstellung neuer Mitarbeiter verlangsamen. Um dem Personalmangel entgegenzuwirken, fordert der Verband eine stärkere Digitalisierung und Vernetzung der zuständigen Behörden. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Prozesse für die Sicherheitsüberprüfungen zu beschleunigen und damit die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter zu erleichtern. Der Verband sieht darin den Schlüssel zur Bewältigung des steigenden Frachtvolumens. Die deutsche Luftfrachtbranche steht somit vor der paradoxen Situation, daß das Geschäft wächst, während die notwendigen Arbeitskräfte zur Bewältigung der Mengen fehlen. Die Verbandsforderung zielt darauf ab, diese Diskrepanz durch verbesserte administrative Abläufe zu beheben.

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