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Historische Lockheed Super Star kehrt nach Frankfurt zurück

Eine historische Lockheed Super Star der Lufthansa ist am Mittwochabend an ihren neuen Standort in Frankfurt zurückgekehrt. Das Flugzeug wird Teil der Dauerausstellung im zukünftigen Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa am Frankfurter Flughafen sein, das im kommenden Frühjahr eröffnet werden soll. Die viermotorige Propellermaschine war ab 1957 im Dienst der Lufthansa-Flotte und wurde primär auf Langstreckenflügen über den Nordatlantik nach New York eingesetzt. Technisch gesehen stellte die Super Star das letzte Kapitel der klassischen Propellerflugzeuge im Fernverkehr der Lufthansa dar. In den vergangenen Wochen erhielt das Flugzeug eine originalgetreue Lackierung aus den 1950er-Jahren. Rumpf und Leitwerk wurden bereits per Schwertransport an den neuen Standort gebracht. Die Flügel sollen in der kommenden Woche folgen. Das neue Lufthansa Group Konferenz- und Besucherzentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zum Lufthansa Aviation Center und soll den Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern des Konzerns als Ort der Begegnung dienen. Die Eröffnung ist für das 100-jährige Gründungsjubiläum der ersten Lufthansa geplant. In dem neuen Gebäude wird die Lockheed Super Star zusammen mit einer weiteren Flugzeug-Ikone, der restaurierten Junkers Ju 52, die Hauptattraktion bilden. Beide Maschinen werden durch eine gläserne Fassade auch von außen sichtbar sein. Eine offene Galerie soll die Unternehmensgeschichte der Lufthansa mit weiteren Exponaten dokumentieren.

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Ryanair eröffnet neue Basis am Flughafen Tirana

Die Fluggesellschaft Ryanair hat bekanntgegeben, daß sie ab April 2026 eine neue Basis am Flughafen Tirana in Albanien eröffnen wird. Dort sollen drei Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 stationiert werden, was eine Investition in Höhe von 300 Millionen US-Dollar bedeutet. Die Maßnahme soll über 3.000 Arbeitsplätze in Albanien sichern, darunter 100 neue Stellen für Piloten und Kabinenpersonal. Mit der Eröffnung der neuen Basis wird Ryanair im Sommerflugplan 2026 sein Angebot am Flughafen Tirana auf insgesamt 33 Strecken in 13 Länder ausbauen. Geplant sind zehn neue Verbindungen, unter anderem nach Birmingham, Dublin, Mailand, Malta, Neapel und Turin. Das Passagieraufkommen soll dadurch auf über vier Millionen Reisende pro Jahr anwachsen. Der Flughafen Tirana bestätigte seinerseits, daß er seine Infrastruktur in Vorbereitung auf das Wachstum ausgebaut habe. Laut Flughafenleitung wurden die Start- und Landebahn verlängert, zusätzliche Abstellpositionen geschaffen und das Terminal auf seine dreifache Größe erweitert, um die erhöhte Passagierzahl bewältigen zu können. Die Fluggesellschaft hat weitere Investitionen in Albanien in Aussicht gestellt. Man plane, das Passagieraufkommen in den nächsten fünf Jahren auf über fünf Millionen pro Jahr zu steigern und bis zu sechs Flugzeuge in Tirana zu stationieren. Dies sei jedoch an die Bedingung geknüpft, daß Albanien weiterhin niedrige Zugangskosten und null Luftverkehrssteuern beibehält, um Investitionen und Wachstum im Tourismus weiter zu fördern.

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VOR und ÖBB erweitern Bahnangebot in der Ost-Region

 Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) führen ab Anfang September eine Reihe von Fahrplanverbesserungen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein. Die Maßnahmen zielen darauf ab, das öffentliche Mobilitätsangebot zu erweitern und den Früh- sowie den Nachtverkehr zu stärken. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören Taktverdichtungen auf der Pottendorfer Linie (S60) zwischen Wien Hauptbahnhof und Wiener Neustadt. Dort sorgen zwei zusätzliche Züge für einen durchgehenden Halbstundentakt am Morgen. Auch die abendlichen Verbindungen auf der Inneren Westbahn (S50) werden verdichtet. Zudem werden neue Nachtzüge an Wochenenden und Feiertagen auf der Linie CJX5 zwischen Wien Westbahnhof und Amstetten eingeführt. Die Linie S3 erhält eine tägliche Nachtverbindung nach Hollabrunn. Ergänzend werden auch auf der Ostbahn die Verbindungen im Tagesrandbereich erweitert, um die Mobilität der Region zu verbessern. Die neuen Fahrpläne treten am 1. September 2025 in Kraft. Aufgrund von Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke wird der Schienenersatzverkehr ab dem 18. August mit zusätzlichen Buskapazitäten verstärkt. Die Taktung wird in den Hauptverkehrszeiten von fünf auf vier Minuten verkürzt und der abendliche Service ausgeweitet. Die Verantwortlichen der Länder und des Verkehrsverbundes gaben an, daß die Änderungen insbesondere Berufspendlern, Schülern und Nachtreisenden zugute kommen sollen. Die Maßnahmen seien das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit der Bundesländer, des VOR und der ÖBB.

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Lokal „Muse“ bietet Frühstück am Wiener Donaukanal an

Das Restaurant „Muse“ in Wien hat sein Angebot erweitert und serviert nun auch Frühstück. Das Lokal am Donaukanal bietet die Morgenkarte ab sofort an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen zwischen 9.00 und 14.00 Uhr an. Nach Angaben des Lokals ist es das erste am Donaukanal, das diesen Service in seinen Räumlichkeiten anbietet. Initiatoren und Gründer von „Muse“ sind Alireza Jokar, Viktor Pasquali und Gabor Rudnay. Alireza Jokar, der als gastronomischer Leiter fungiert, ist in der Wiener Gastronomieszene bekannt und betreibt bereits seit zehn Jahren das Lokal „SNEAKIN“ am Spittelberg. Das Konzept von „Muse“ soll die Bereiche Gastronomie und Kunst miteinander verbinden. Die neue Karte umfaßt sowohl herzhafte als auch süße Speisen. Unter den herzhaften Optionen finden sich unter anderem Eggs Benedict für 13,50 Euro und eine Avocado-Lachs Bowl mit Sauerteigbrot für 14,50 Euro. Für Liebhaber süßer Gerichte stehen verschiedene Varianten von French Toast zum Preis von jeweils 10,50 Euro zur Wahl, ergänzt durch hausgemachtes Müsli oder Mandelcroissants. Mit der Einführung des Frühstücksangebots reagiert das Lokal auf eine wachsende Nachfrage und erweitert seine Betriebszeiten. Das Angebot soll die Gäste an den Wochenenden und Feiertagen an den Donaukanal locken.

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Swiss setzt A330 zu Trainingszwecken auf Inlandsstrecke ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss International Air Lines wird für einen befristeten Zeitraum im September einen ihrer Großraumjets des Typs Airbus A330-300 auf der Inlandsstrecke zwischen Zürich und Genf einsetzen. Die Maßnahme, die vom 1. bis zum 24. September täglich einmal stattfindet, dient primär dem Training von Besatzungen. Ein Sprecher der Airline bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, daß die ungewöhnliche Flugplanung dazu gedacht sei, sicherzustellen, daß die Piloten die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an Starts und Landungen auf diesem Flugzeugtyp absolvieren. Diese als Recency bezeichnete Anforderung ist notwendig, um die Lizenzen aufrechtzuerhalten. Durch den Einsatz auf der kurzen Inlandsroute kann das nötige Training ohne Auswirkungen auf die regulären Langstreckenflüge durchgeführt werden. Swiss betreibt derzeit vierzehn Maschinen vom Typ A330-300. Diese werden normalerweise für interkontinentale Flüge nach Nordamerika und in den Nahen Osten eingesetzt, darunter Verbindungen nach New York, Boston, Chicago oder Washington. Ergänzend zu den A330-Flügen hat die Fluggesellschaft auch einen einmaligen Einsatz einer Boeing 777-300ER auf der gleichen Strecke für den 18. Oktober angekündigt. Auch diese Maßnahme dürfte der Sicherstellung der Flugtauglichkeit und Lizenzen der Piloten dienen.

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Deutsche Bahn setzt neue barrierefreie ICE L-Züge ein

Die Deutsche Bahn wird ihre ersten neuen ICE L-Züge ab Mitte Dezember in den regulären Betrieb nehmen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat der vom spanischen Hersteller Talgo gebaute Fernverkehrszug die finale Zulassung für das deutsche Schienennetz erhalten. Der Einsatz der Züge fällt mit dem Wechsel auf den Winterfahrplan zusammen. Zunächst werden die Züge auf der Strecke zwischen Berlin und Köln zum Einsatz kommen. Die Bahn plant, noch in diesem Jahr insgesamt vier neue ICE L-Züge in Dienst zu stellen. Ursprünglich sollten die ersten Maschinen bereits im Jahr 2023 verkehren, doch die Inbetriebnahme hatte sich aufgrund von Lieferschwierigkeiten des Herstellers und Verzögerungen im Test- und Zulassungsverfahren verzögert. Eine der wichtigsten Neuerungen des ICE L ist der stufenlose Einstieg, der eine bessere Zugänglichkeit für Reisende mit Rollstühlen oder Kinderwagen ermöglicht. Zudem sind die Züge so konzipiert, daß sie auch auf nicht elektrifizierten Strecken fahren können. Im Inneren bieten die Züge ein modernisiertes Innendesign, mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben sowie verbesserte Sitze mit Klapptischen und Halterungen für mobile Endgeräte. Mit der Einführung des ICE L setzt die Deutsche Bahn ihre Strategie fort, die Fernverkehrsflotte zu modernisieren. Die neuen Züge sollen nicht nur den Reisekomfort steigern, sondern vor allem die Barrierefreiheit im Fernverkehr erheblich verbessern.

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Seabourn kündigt 60-tägige Pol-zu-Pol-Expeditionsreise an

Die Luxusreederei Seabourn hat eine mehrmonatige Expeditionsreise von der Arktis in die Antarktis angekündigt. Die 60-tägige Tour namens Pole to Pole: Grand Expedition an Bord des Schiffes Seabourn Venture ist für den Zeitraum vom 17. August bis zum 19. November 2027 geplant und erstreckt sich über 20.500 Seemeilen. Die Route soll in Grönland starten und Reisende zu entlegenen Expeditionszielen führen. Zu den Höhepunkten der Reise gehören mehrtägige Aufenthalte in der Antarktis, auf Südgeorgien und den Falklandinseln. Eine weitere Besonderheit der Route ist eine dreitägige Expedition zur selten besuchten Ellesmere-Insel im kanadischen Arktischen Archipel sowie die Durchfahrt der berühmten Nordwestpassage. Die Reise, die sich an ein exklusives Klientel richtet, umfaßt zahlreiche Sonderleistungen. Inbegriffen sind unter anderem der Hin- und Rückflug in der Business Class, ein Bordguthaben von bis zu 10.000 US-Dollar pro Suite, sowie ein U-Boot-Tauchgang und Kajaktouren. Mit dieser Premiere einer so langen und umfassenden Expeditionsreise erweitert Seabourn sein Angebot im Markt für Luxuskreuzfahrten. Die Route von Pol zu Pol stellt ein einzigartiges Produkt im wachsenden Segment der Expeditionsreisen dar.

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Tarifkonflikt bei Air Canada: Streik der Flugbegleiter droht

Die Gewerkschaft Canadian Union of Public Employees (CUPE) hat einen möglichen Arbeitskampf bei Air Canada angekündigt. Die Vertreter von 10.000 Flugbegleitern haben die gesetzlich vorgeschriebene 72-Stunden-Streikankündigung eingereicht, nachdem die Tarifverhandlungen mit der Fluggesellschaft gescheitert waren. Passagiere müssen ab Samstag, dem 16. August, mit Flugstreichungen rechnen, falls es zu einer Einigung kommt. Die Fluggesellschaft teilte in Reisehinweisen mit, daß es ab dem Wochenende zu Beeinträchtigungen im Flugbetrieb kommen kann. Ein Streik würde sowohl Air Canada als auch die Tochtergesellschaft Air Canada Rouge betreffen. Laut Angaben der Airline nutzen täglich etwa 130.000 Kunden die Dienste, die von einem möglichen Ausstand betroffen sein könnten. Flüge unter der Marke Air Canada Express, die von regionalen Partnern wie Jazz Aviation oder PAL Airlines durchgeführt werden, seien von dem Streik jedoch nicht betroffen. Diese machten allerdings nur etwa 20 Prozent des täglichen Kundenaufkommens aus, was bedeutet, daß der Großteil des Flugbetriebs lahmgelegt würde. Air Canada arbeitet an Lösungen für betroffene Passagiere. Sie sollen so früh wie möglich auf den nächsten verfügbaren Flug umgebucht werden. Unter bestimmten Voraussetzungen bietet die Airline auch eine kostenlose Umbuchung für Kunden an.

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Lufthansa Technik will Aeroshark-Technologie für Airbus A330 zertifizieren lassen

Der Wartungsriese Lufthansa Technik hat den Zertifizierungsprozeß für den Einsatz der Aeroshark-Technologie an Airbus A330-Flugzeugen begonnen. Der von Lufthansa Technik und BASF Coatings entwickelte spezielle Folienüberzug soll den Luftwiderstand reduzieren und damit den Treibstoffverbrauch der Maschinen senken. Die Zulassung der Technologie für den A330 wird im Jahr 2026 erwartet. Die „Haifischhaut“-Technologie, die die Oberfläche eines Flugzeugs mit feinen Rippen versieht, führt zu einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um etwa ein Prozent. Nach der geplanten Zulassung sollen sowohl die Modelle A330-200 als auch A330-300 mit dem Film ausgestattet werden können. Dies würde eine Steigerung der betrieblichen Effizienz für die Fluggesellschaften bedeuten. Bisher ist Aeroshark bereits für die Boeing 777 zertifiziert. Die Technologie wurde auf 28 Maschinen dieses Typs installiert, die durch den geringeren Luftwiderstand zusammen bereits über 13.000 Tonnen Kerosin einsparen konnten. Der Airbus A330 gilt, ebenso wie die Boeing 777, als Langstreckenflugzeug als besonders geeignete Plattform für diese Anwendung. Die Ausweitung der Technologie auf den weit verbreiteten Airbus A330 würde die Marktreichweite von Lufthansa Technik im Bereich der Wartung und Modifikation deutlich vergrößern. Mit der geplanten Zertifizierung soll die Technologie einem noch breiteren Kreis von Kunden angeboten werden.

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Gerichtsurteil nach Abschuss in Teheran: Fluglinie muß Opferfamilien vollständig entschädigen

Im Fall des Abschusses von Flug PS752 der Ukraine International Airlines hat ein kanadisches Gericht ein Grundsatzurteil gefällt. Das Berufungsgericht der Provinz Ontario entschied, daß sich die Fluggesellschaft nicht auf eine Haftungsbeschränkung berufen kann und die Angehörigen der 176 Insassen in voller Höhe entschädigen muß. Damit wird eine Entscheidung einer Vorinstanz bestätigt. Der Vorfall ereignete sich am 8. Januar 2020, als iranische Flugabwehrraketen die Boeing 737-800 kurz nach dem Start vom Flughafen in Teheran trafen. Die Katastrophe, die alle 176 Menschen an Bord tötete, geschah in einer Phase erhöhter militärischer Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Die iranische Regierung räumte den Abschuss erst nach erheblichem internationalen Druck ein. Die Richter begründeten ihr Urteil damit, daß die Fluggesellschaft ihre Sorgfaltspflicht mißachtet habe. Sie warfen der Ukraine International Airlines vor, keine ausreichende Risikoanalyse vorgenommen zu haben. Auch ohne ein offizielles Flugverbot hätte die angespannte Sicherheitslage in Teheran am Unglückstag eine Gefährdung des zivilen Luftverkehrs erkennen lassen müssen. Normalerweise wären die Entschädigungszahlungen durch das Montrealer Abkommen gedeckelt. Das Urteil gilt als richtungsweisend für die internationale Luftfahrt. Es sendet eine klare Botschaft an Fluggesellschaften, daß sie in Zeiten verschärfter Konflikte eine erhöhte Verantwortung für die Sicherheit ihrer Passagiere tragen. Während die Familien der Opfer in Kanada ein Versäumnisurteil über 107 Millionen kanadische Dollar gegen den Iran erwirkten, läßt sich diese Forderung aufgrund der diplomatischen Immunität von Staatsvermögen nicht vollstrecken.

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