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Lufthansa Technik eröffnet Trainingszentrum in Portugal

Lufthansa Technik hat im portugiesischen Santa Maria da Feira ein neues Trainingszentrum für zukünftige Mitarbeitende eröffnet. Die Eröffnungsfeier fand am Montag in Anwesenheit der ersten 18 Angestellten von Lufthansa Technik Portugal sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft statt. Das Zentrum dient der Vorbereitung auf den neuen Produktionsstandort des Unternehmens, dessen Inbetriebnahme für Ende 2027 geplant ist. Das Trainingszentrum im Industriepark ‚Perm‘, rund neun Kilometer vom zukünftigen Werk entfernt, umfasst zwei Gebäude. In einem Gebäude finden Einführungsveranstaltungen, Schulungen und theoretische Trainings statt, während im anderen in den kommenden Wochen erste praktische Schulungen beginnen sollen, unterstützt durch erfahrene Lufthansa Technik Mitarbeiter aus Hamburg. Das für drei Jahre angemietete Zentrum verfügt über Seminarräume und Büros. Lufthansa Technik investiert eine dreistellige Millionensumme in ein neues, 54.000 Quadratmeter grosses Werk im Gewerbegebiet ‚Lusopark‘ in Santa Maria da Feira, wo ab dem kommenden Jahr Triebwerksteile und Flugzeugkomponenten repariert werden sollen. Dadurch sollen etwa 700 Arbeitsplätze entstehen. Bisher wurden bereits 25 Mitarbeitende für Lufthansa Technik Portugal eingestellt, und weitere Einstellungen sind geplant. Das Interesse an den ausgeschriebenen Stellen ist gross. Lufthansa Technik Portugal strebt Kooperationen mit portugiesischen Bildungseinrichtungen an und arbeitet bereits mit dem Berufsbildungszentrum Cenfim zusammen. Volker Magunna, Vorstandsvorsitzender von Lufthansa Technik Portugal, begrüsste die neuen Mitarbeitenden und betonte die zügige Entwicklung des Projekts.

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Croatia Airlines erhält ersten Airbus A220-100 im Oktober 2025

Croatia Airlines wird im Oktober 2025  ihren ersten Airbus A220-100 mit 127 Sitzplätzen in Empfang nehmen. Dieses Flugzeug wird das kleinste in der Flotte der Fluggesellschaft sein, die zukünftig auf eine reine A220-Flotte umstellt, wobei die etwas größere Variante A220-300 dominieren wird. Ab dem 26. Oktober plant die Airline, den neuen Flugzeugtyp zunächst exklusiv auf der Strecke zwischen Zagreb und Brüssel einzusetzen. Dort wird er die 76-sitzige Dash 8 ersetzen, die im vorherigen Winter hauptsächlich auf dieser Verbindung verkehrte. Zwischen Ende Oktober 2025 und Ende März 2026 soll der A220-100 vorerst auf keiner anderen Route eingesetzt werden, dies könne sich aber noch ändern. Mit Beginn des Sommerflugplans 2026 ab Ende März nächsten Jahres will die Fluggesellschaft den A220-100 schrittweise auf ausgewählten weiteren Strecken einführen. Ab April soll das Flugzeug die meisten Umläufe auf der Verbindung Zagreb – Split – Rom absolvieren, gefolgt von Zagreb – Brüssel. Weitere Strecken, auf denen der Typ im April eingesetzt werden soll, sind Verbindungen von Zagreb nach Dubrovnik, Skopje, München und Frankfurt sowie zwischen Dubrovnik und Athen. Im Juni soll Zürich als weiteres Ziel hinzukommen, das von Split aus mit dem A220-100 bedient wird. Bis 2027 plant Croatia Airlines, insgesamt zwei A220-100 in ihrer Flotte zu haben. Die Fluggesellschaft gab bekannt, daß die nächsten zwei A220-300 voraussichtlich bis Ende Juni geliefert werden sollen, die beiden verbleibenden Maschinen bis Ende dieses Jahres. Im Rahmen der Flottenverjüngung hat Croatia Airlines in diesem Jahr bereits zwei Dash 8 ausgemustert und wird bis Ende 2025 einen Airbus A320 außer

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Spanische Marine erhält erste NH90-Hubschrauber für Transportaufgaben

Airbus Helicopters hat die ersten zwei NH90 Taktischen Transporthubschrauber in der Marine-Spezifikation (MSPT-Variante) an die spanische Marine ausgeliefert. Dies markiert den Einstieg der Marine in das gemeinsame NH90-Programm Spaniens, an dem bereits das Heer und die Luft- und Raumfahrtstreitkräfte beteiligt sind. Die ausgelieferten Helikopter sind die ersten von sieben Marine-Versionen einer zweiten Tranche im Rahmen des spanischen NH90-Programms, das insgesamt 23 Luftfahrzeuge umfasst. Die MSPT-Variante des NH90 ist speziell für amphibische taktische Transporteinsätze konzipiert. Sie verfügt über ein verstärktes Fahrwerk, Marine-Kommunikations- und Navigationssysteme sowie eine automatische Rotorblatt- und Rumpffaltung für den Einsatz auf Schiffen. Der Hubschrauber kann bis zu 20 voll ausgerüstete Soldaten oder ein leichtes Fahrzeug transportieren und ist für Ein-Piloten-Instrumentenflugbetrieb auch bei Nacht oder schlechtem Wetter ausgelegt. Die neuen Hubschrauber sollen im Sommer dieses Jahres auf dem Marinestützpunkt Rota in Dienst gestellt werden. Die Auslieferung steht im Einklang mit dem am 13. Mai unterzeichneten spanischen Nationalen Hubschrauberplan, der eine weitere Ausweitung des NH90-Einsatzes in allen Teilstreitkräften vorsieht. Die NH90 gilt als einer der modernsten militärischen Mehrzweckhubschrauber und wird von zahlreichen Nationen eingesetzt.

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IndiGo weitet internationales Streckennetz massiv aus

Die indische Fluggesellschaft IndiGo, die größte des Landes, setzt ihre aggressive Expansion im internationalen Flugverkehr fort. Im laufenden Geschäftsjahr plant die Airline die Aufnahme von Direktflügen nach London, Athen, Kopenhagen, Siem Reap sowie in vier zentralasiatische Städte. Bereits im Juli sollen Langstreckenverbindungen von Mumbai nach Manchester und Amsterdam folgen. Für diese neuen Langstrecken setzt IndiGo sechs geleaste Boeing 787-9 Flugzeuge von Norse Atlantic Airways ein. Laut CEO Pieter Elbers sieht IndiGo ein starkes Wachstumspotenzial in der indischen Luftfahrt, wobei sich die Passagierzahlen bis 2030 voraussichtlich verdoppeln werden. Er betonte zudem das Potential Indiens, sich zu einem globalen Luftfahrtdrehkreuz zu entwickeln. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit über 2.300 tägliche Flüge zu mehr als 90 inländischen und über 40 internationalen Zielen und plant, ihre Flotte bis zum Geschäftsjahr 2030 auf über 600 Flugzeuge zu erweitern. IndiGo unterhält zwar verschiedene Partnerschaften, plant aber derzeit keinen Beitritt zu einer globalen Luftfahrtallianz. Bemerkenswert ist, daß IndiGo mit 15 Prozent den höchsten Anteil weiblicher Piloten unter den indischen Fluggesellschaften aufweist. Im Juni wird IndiGo zudem die 81. Jahreshauptversammlung der IATA in Delhi ausrichten, die erstmals seit 42 Jahren wieder in Indien stattfindet.

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Flugzeugabsturz in Korschenbroich fordert zwei Todesopfer

In Korschenbroich am Niederrhein ereignete sich am Samstag, den 31. Mai 2025, ein tragischer Flugzeugabsturz, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Eine einmotorige Beechcraft B36TC Bonanza mit dem Kennzeichen D-EHVM stürzte gegen Mittag auf das Gelände eines Wohnhauses. Die Behörden bestätigten, daß eine der beiden Verstorbenen eine 71jährige Pilotin war. Unklar blieb zunächst, ob es sich bei dem zweiten Todesopfer um einen Passagier des Flugzeugs oder einen Bewohner des Hauses handelte, auf dessen Terrasse die Maschine aufschlug. Nach dem Aufprall kam es zu einem Brand, den rund 50 Feuerwehrkräfte innerhalb einer Stunde löschen konnten. Die deutsche Polizei hat eine Untersuchung zur Klärung der Absturzursache eingeleitet. Bislang wurden keine Angaben gemacht, was zu dem Unglück führte.

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Nackter Tanz im Flugzeugklo: Flugbegleiter festgenommen

Ein Flugbegleiter von British Airways hat für Aufsehen gesorgt, nachdem er während eines Transatlantikfluges von den Vereinigten Staaten nach London nackt tanzend in einer Toilette der Business Class entdeckt wurde. Britische Boulevardzeitungen berichten, der Mann sei mutmaßlich unter Drogeneinfluß gestanden. Der Vorfall ereignete sich mitten im Flug, als der für die Essensausgabe zuständige Steward plötzlich verschwand. Seine Kollegen suchten das Flugzeug ab und fanden ihn schließlich in einer Bordtoilette der Club World Kabine. Er soll sich nackt und unkontrolliert verhalten haben. Die Crew kleidete den Mann in einen Schlafanzug aus der ersten Klasse und fesselte ihn für den Rest des Fluges auf einem Passagiersitz. Nach der Landung in Heathrow wurde er von der Polizei erwartet, festgenommen und medizinisch versorgt. Es wird vermutet, daß er vor oder während des Fluges Tabletten eingenommen hatte. British Airways hat den Flugbegleiter suspendiert und eine interne Untersuchung eingeleitet.

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IATA korrigiert Finanzausblick für Fluggesellschaften 2025 leicht nach unten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) hat ihre Prognose für die finanzielle Lage der Fluggesellschaften im Jahr 2025 aktualisiert. Demnach wird nun ein Nettogewinn von 36,0 Milliarden US-Dollar erwartet, was eine Verbesserung gegenüber den 32,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 darstellt, aber leicht unter der vorherigen Schätzung von 36,6 Milliarden US-Dollar vom Dezember 2024 liegt. Trotz dieser leichten Korrektur rechnet die Branche weiterhin mit einer gesteigerten Rentabilität. Die Netto-Gewinnmarge soll sich von 3,4 Prozent im Jahr 2024 auf 3,7 Prozent im Jahr 2025 verbessern. Auch der Return on Invested Capital (ROIC) wird mit 6,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 6,6 Prozent erwartet. Die gesamten Einnahmen der Branche sollen mit 979 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand erreichen, blieben aber unter der früheren Prognose von einer Billion US-Dollar. Die Zahl der Fluggäste soll mit 4,99 Milliarden ebenfalls einen Rekordwert erreichen, liegt aber auch hier unter der vorherigen Schätzung. Als positiven Faktor nennt die IATA den gesunkenen Kerosinpreis, der um 13 Prozent niedriger als 2024 und ein Prozent unter der vorherigen Schätzung liege. Trotz globaler wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten, wie Handelsspannungen und einem Rückgang des Konsumentenvertrauens, erwartet die IATA, daß mehr Passagiere und Fracht befördert werden als im Vorjahr. Willie Walsh, Generaldirektor der IATA, betonte die Widerstandsfähigkeit der Fluggesellschaften, wies aber darauf hin, daß die Gewinnmargen mit 3,7 Prozent weiterhin gering seien.

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IATA rechnet mit Verdopplung der Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff, kritisiert aber Kosten

Die Internationale Flugtransport-Vereinigung (IATA) geht davon aus, daß die Produktion von Sustainable Aviation Fuel (SAF) im Jahr 2025 auf zwei Millionen Tonnen (2,5 Milliarden Liter) ansteigen wird. Dies entspräche 0,7 Prozent des gesamten Treibstoffverbrauchs der Fluggesellschaften. Gleichzeitig bemängelt die IATA die hohen Kosten für SAF, die sich in Europa aufgrund von Auflagen sogar verdoppelt hätten. Laut IATA würden die Fluggesellschaften allein für die erwartete Menge an SAF zur Erfüllung europäischer Auflagen im Jahr 2025 voraussichtlich 1,2 Milliarden US-Dollar zu Marktpreisen ausgeben müssen. Hinzu kämen geschätzte 1,7 Milliarden US-Dollar an Compliance-Gebühren, was SAF in Europa fünfmal teurer mache als herkömmliches Kerosin. IATA-Generaldirektor Willie Walsh kritisierte, daß solche Auflagen ohne entsprechende Marktbedingungen die Kosten der Dekarbonisierung unnötig in die Höhe trieben. Um die Entwicklung eines globalen SAF-Marktes zu unterstützen, hat die IATA eine SAF-Registry zur transparenten Nachverfolgung von SAF-Käufen und -verbrauch sowie einen „SAF Matchmaker“ zur Zusammenführung von Angebot und Nachfrage ins Leben gerufen. Die IATA fordert Regierungen auf, effektivere Politik zu gestalten, eine umfassende Energiepolitik zu entwickeln, die SAF einschließt, und den Emissionshandel CORSIA zu stärken. Indien, als drittgrößter Ölverbraucher, setze auf Biokraftstoffe und strebe eine Beimischungsquote von zwei Prozent SAF für internationale Flüge bis 2028 an.

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Großprojekt soll Frachtkapazitäten am Flughafen Lüttich massiv ausbauen

Der Flughafen Lüttich (LGG) plant eine umfassende Erweiterung seiner Frachtinfrastruktur mit einem Investitionsvolumen von 500 Millionen Euro. Das Projekt namens „CargoLand“ soll den Frachtumschlag in allen Bereichen modernisieren und den LGG bis zum Jahr 2040 zu einem der drei größten Frachtflughäfen Europas machen. Derzeit rangiert Lüttich auf Platz fünf in Europa. Das Vorhaben umfasst die Errichtung neuer Logistikflächen auf 90 Hektar, Büroflächen auf 24 Hektar sowie diverse Lagerhallen, darunter ein großes Umschlaglager, ein E-Commerce-Lager und ein Landside-Lager. Zudem sind neue Parkpositionen für Bodenabfertigungsgeräte und ein eigener Wartungshangar für Flugzeuge geplant. Ziel ist es, eine schnelle und reibungslose Frachtabfertigung durch optimierte Infrastruktur und digitale Lösungen zu gewährleisten. Die Betreiber betonen die multimodale Anbindung des Standorts, da viele europäische Wirtschaftszentren innerhalb eines Tages per LKW erreichbar seien. Zukünftig soll die Verknüpfung mit Schiene und Wasserstraße weiter gestärkt werden. Mit dem Projekt „CargoLand“ will der Flughafen Lüttich globale Logistikunternehmen anziehen und seine Position als bedeutendes internationales Frachtdrehkreuz festigen. Interessierte können sich auf der Fachmesse Air Cargo Europe in München näher informieren.

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IATA beklagt weiterhin blockierte Fluggesellschaftsgelder

Die Internationale Fluggesellschaftsvereinigung (IATA) hat bekanntgegeben, daß Regierungen weltweit weiterhin beträchtliche Summen an Einnahmen von Fluggesellschaften zurückhalten. Ende April 2025 beliefen sich diese nicht zurückgeführten Gelder auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Obwohl dies eine Verbesserung um 25 Prozent im Vergleich zu den im Oktober 2024 gemeldeten 1,7 Milliarden US-Dollar darstellt, fordert die IATA die betroffenen Staaten nachdrücklich auf, alle Hindernisse für die rechtzeitige Rückführung der Gelder zu beseitigen. Laut der IATA sind zehn Länder für 80 Prozent der blockierten Summe verantwortlich, was 1,03 Milliarden US-Dollar entspricht. An der Spitze dieser Liste steht Mosambik mit 205 Millionen US-Dollar, gefolgt von der XAF-Zone (sechs afrikanische Staaten) mit 191 Millionen US-Dollar und Algerien mit 178 Millionen US-Dollar. Die Region Afrika und der Nahe Osten machen insgesamt 85 Prozent der blockierten Gelder aus. Die IATA betont die Wichtigkeit der rechtzeitigen Rückführung von Einnahmen für die finanzielle Stabilität der Fluggesellschaften, da diese ihre in Dollar ausgewiesenen Ausgaben decken und ihren Betrieb aufrechterhalten müssen. Verzögerungen oder die Verweigerung der Rückführung verstießen gegen bilaterale Abkommen und erhöhten das Wechselkursrisiko. Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, daß eine zuverlässige Einnahmenrückführung für Fluggesellschaften mit ihren geringen Margen essentiell sei und daß die Blockade die internationale Konnektivität gefährde. Positiv hervorgehoben wurden Pakistan und Bangladesch, die ihren Rückstand deutlich reduzieren konnten, während Bolivien die blockierten Gelder vollständig freigegeben habe.

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