Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Erstflug von Nürnberg nach Beirut: Sundair verbindet Franken mit dem Libanon

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair hat am 23. Dezember 2025 ihr Streckennetz ab dem Flughafen Nürnberg erweitert. Mit dem Erstflug in die libanesische Hauptstadt Beirut bedient das Unternehmen eine für die Region bedeutsame Nischenroute. Die Verbindung wird im aktuellen Winterflugplan einmal wöchentlich, jeweils am Dienstag, mit Flugzeugen der Airbus-A320-Familie durchgeführt. Sundair, die mehrheitlich zum Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen gehört, setzt für diese Langstrecke Maschinen vom Typ Airbus A320 oder A319 ein, die je nach Konfiguration Platz für bis zu 180 Passagiere bieten. Die Flugzeit zwischen der Frankenmetropole und der Mittelmeerküste beträgt etwa vier Stunden. Für den Flughafen Nürnberg stellt die neue Verbindung eine strategische Ergänzung dar, da die Metropolregion eine der größten libanesischen Gemeinschaften in Süddeutschland beheimatet. Bisher mussten Reisende für Besuche bei Angehörigen oft zeitintensive Umsteigeverbindungen über internationale Drehkreuze wie Istanbul oder Paris in Kauf nehmen. Die Nonstop-Verbindung zielt daher primär auf den Bereich der Familienbesuche ab, bietet jedoch auch Potenzial für den Kulturtourismus. Beirut gilt traditionell als bedeutendes Wirtschaftszentrum der Region, wobei die Nachfrage nach Direktflügen in den vergangenen Jahren trotz politischer Instabilitäten stetig gewachsen ist. Die Aufnahme der Flugverbindung erfolgt in einer politisch komplexen Phase. Das Auswärtige Amt in Berlin hält für den Libanon weiterhin eine Teilreisewarnung aufrecht, wobei insbesondere vor Reisen in Grenzgebiete und bestimmte Stadtteile Tripolis gewarnt wird. Dennoch hat sich die Sicherheitslage nach dem Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 zwischen Israel und dem Libanon stabilisiert, was Fluggesellschaften wie Sundair und Middle East Airlines (MEA) dazu bewogen hat, ihre Kapazitäten ab Deutschland wieder hochzufahren. Passagiere werden dazu angehalten, sich

weiterlesen »

Fusion der mexikanischen Billigflieger Viva Aerobus und Volaris unter einer Holding

Die beiden führenden mexikanischen Low-Cost-Airlines Viva Aerobus und Volaris haben die Bildung einer gemeinsamen Dachgesellschaft beschlossen. Diese strategische Entscheidung, die von den Aufsichtsräten beider Unternehmen einstimmig verabschiedet wurde, sieht eine Fusion unter einer gemeinsamen Holding-Struktur vor. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Marktposition im hart umkämpften mittelamerikanischen Luftverkehrssektor zu stärken und das Wachstum sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch auf internationalen Routen zu beschleunigen. Der Abschluss der Transaktion ist für das Jahr 2026 geplant und steht derzeit unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden und die Aktionäre. Trotz der Zusammenführung unter einem Dach werden Viva Aerobus und Volaris operativ unabhängig bleiben. Beide Fluggesellschaften behalten ihre eigenen Markenidentitäten, Betriebsgenehmigungen und Managementteams bei. Die Aktionäre beider Parteien werden jeweils 50 Prozent der Anteile an der neuen Holding halten, die weiterhin an der mexikanischen Börse (BMV) sowie an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet bleibt. Als Vorsitzender der neuen Dachgesellschaft wurde Roberto Alcántara Rojas nominiert, der aktuell den Aufsichtsrat von Viva Aerobus leitet. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die Synergien genutzt werden, ohne den direkten Wettbewerb um Passagiere vollständig aufzuheben. Die wirtschaftlichen Vorteile des Zusammenschlusses liegen vor allem in der Realisierung von Skaleneffekten. Durch den gemeinsamen Einkauf und die Verwaltung der Flotten erhoffen sich die Partner niedrigere Betriebskosten und einen verbesserten Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass diese finanzielle Stärkung notwendig ist, um der dominierenden Marktstellung von Aeroméxico und dem zunehmenden Druck durch US-amerikanische Airlines auf Transatlantik- und Regionalrouten entgegenzuwirken. Geplant ist zudem eine Ausweitung des Streckennetzes

weiterlesen »

Automatisierte Gepäckaufgabe am Flughafen Bremen startet 2026

Der Flughafen Bremen modernisiert seine Abfertigungsprozesse und führt im Laufe des kommenden Jahres sogenannte Self-Bag-Drop-Automaten ein. Wie die Flughafenverwaltung bestätigte, können Passagiere nach einem bereits erfolgten Online-Check-in ihr Reisegepäck künftig eigenständig an speziellen Terminals aufgeben. In einer ersten Phase wird dieser Service exklusiv für Fluggäste der Lufthansa zur Verfügung stehen. Das System ist darauf ausgelegt, die Wartezeiten an den Schaltern zu verkürzen und den Passagierfluss im Terminal zu optimieren. Trotz der zunehmenden Automatisierung soll Bodenpersonal weiterhin in unmittelbarer Nähe bereitstehen, um bei technischen Problemen oder Fragen unterstützend einzugreifen. Die technische Aufrüstung in Bremen folgt einem bundesweiten Trend an deutschen Verkehrsflughäfen. Ähnliche Systeme sind bereits an den Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an Regionalflughäfen wie Hamburg oder Düsseldorf erfolgreich im Einsatz. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Einführung solcher Automaten die Effizienz der Bodenabfertigung um bis zu 30 Prozent steigern kann, da der Wiege- und Etikettierungsvorgang standardisiert abläuft. Für den Flughafen Bremen bedeutet dieser Schritt eine notwendige Anpassung an moderne Industriestandards, um im Wettbewerb der Regionalflughäfen attraktiv zu bleiben und Spitzenzeiten, etwa während der Ferienmonate, besser bewältigen zu können. Perspektivisch plant die Geschäftsführung des Bremer Flughafens, das Angebot auf weitere Fluggesellschaften auszuweiten. Insbesondere die am Standort stark vertretenen Airlines wie Ryanair oder Eurowings gelten als potenzielle nächste Partner für die Nutzung der Automaten. Die Installation der neuen Hardware erfordert bauliche Anpassungen im Check-in-Bereich, die bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Neben der Zeitersparnis für die Reisenden verspricht sich der Flughafenbetreiber durch die Digitalisierung der Gepäcklogistik auch eine präzisere Datenerfassung und eine Verringerung

weiterlesen »

Air Arabia nimmt Flugbetrieb zwischen Schardscha und Prag wieder auf

Die Fluggesellschaft Air Arabia hat eine neue tägliche Nonstop-Verbindung zwischen ihrem Drehkreuz am Sharjah International Airport und dem Václav-Havel-Flughafen in Prag gestartet. Damit kehrt der Billigflieger aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach einer fünfjährigen Unterbrechung auf den tschechischen Markt zurück. Die Route wird mit modernen Maschinen des Typs Airbus A320neo bedient. Durch die tägliche Frequenz zielt die Airline darauf ab, die wachsende Nachfrage im Freizeit- und Geschäftsreiseverkehr zwischen Zentraleuropa und der Golfregion zu decken. Die Ankunft des Erstfluges wurde in Prag mit einer offiziellen Zeremonie gewürdigt, die die strategische Bedeutung der Verbindung für den tschechischen Luftverkehrsstandort unterstreicht. Für den Flughafen Prag bedeutet die Rückkehr von Air Arabia eine signifikante Stärkung der Konnektivität in Richtung Osten. Über das Drehkreuz in Schardscha erhalten Passagiere Zugang zu einem weitreichenden Streckennetz, das über den Nahen Osten hinaus bis nach Ostafrika, auf den indischen Subkontinent und nach Südostasien reicht. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass der Flughafen Prag gezielt daran arbeitet, seine Langstreckenkapazitäten und die Anbindungen an internationale Hubs außerhalb Westeuropas auszubauen. Die neue Verbindung konkurriert dabei teilweise mit bestehenden Angeboten anderer Golf-Airlines, die den Flughafen Dubai bedienen, bietet jedoch durch das Low-Cost-Modell von Air Arabia eine preislich attraktive Alternative für kostenbewusste Reisende. Die Expansion nach Prag ist Teil einer umfassenden Wachstumsstrategie von Air Arabia im europäischen Raum. Das Streckennetz ab Schardscha umfasst bereits Metropolen wie Wien, Athen, Mailand-Bergamo, Krakau und Warschau. Die Airline nutzt die Reichweitenvorteile des Airbus A320neo, um mittelstreckentaugliche Ziele effizient zu erreichen. An Bord wird ein hybrides Servicekonzept verfolgt, das Streaming-Entertainment und ein

weiterlesen »

Forschungsprojekt zur Treibstoffgewinnung aus Tomatenbiomasse startet

Ein europäisches Forschungskonsortium unter Beteiligung führender technischer Universitäten widmet sich ab dem 1. Januar 2026 der Entwicklung eines neuartigen Flugkraftstoffs. Im Rahmen des EU-Projekts „ToFuel“ soll untersucht werden, wie Restbiomasse aus der Tomatenproduktion industriell zur Herstellung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) genutzt werden kann. Das Konsortium besteht aus elf Partnern aus sieben Ländern, darunter die TU Graz, die TU Wien und die Montanuniversität Leoben sowie die Fraunhofer-Gesellschaft. Mit einem Budget von 3,5 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren zielt das Vorhaben darauf ab, die bislang weitgehend ungenutzten Nebenprodukte der Agrarindustrie stofflich zu verwerten. Die Europäische Union gehört mit einer jährlichen Ernte von rund 17 Megatonnen zu den weltweit größten Produzenten von Tomaten. Bei der Ernte und Verarbeitung fallen erhebliche Mengen an Abfällen an, die aus Stängeln, Blättern, Schalen und Samen sowie beschädigten Früchten bestehen. Schätzungen der Projektbeteiligten zufolge könnten diese Rückstände theoretisch etwa drei Prozent des europäischen Bedarfs an alternativem Flugkraftstoff bis zum Jahr 2030 decken. Bisher werden diese organischen Reste zumeist thermisch verwertet oder entsorgt, ohne dass ihr energetisches Potenzial für den Luftverkehrssektor ausgeschöpft wird. Technologisch setzt das Projekt auf zwei unterschiedliche Verfahren zur Fraktionierung der Biomasse. Zum einen kommt die Extrusion zum Einsatz, bei der organisches Material unter hohem Druck und Hitze aufgebrochen wird, damit Mikroorganismen daraus Lipide für die Treibstoffproduktion gewinnen können. Zum anderen wird die hydrothermale Verflüssigung untersucht, die Biomasse in Bioöl und Biokohle transformiert. Die Einbindung großer Industriepartner wie Mutti und Podravka stellt sicher, dass ausreichende Mengen an Rohmaterial für die Pilotanlagen zur

weiterlesen »

Positive Umsatz- und Nächtigungsbilanz für den Wiener Tourismussektor

Der Wiener Tourismus verzeichnete im Spätherbst 2025 eine deutliche Aufwärtsbewegung bei den Gästezahlen und den erwirtschafteten Umsätzen. Laut aktuellen Daten des WienTourismus schloss die Bundeshauptstadt den November mit insgesamt 1.691.000 Übernachtungen ab, was einer Steigerung von 9 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung des Netto-Nächtigungsumsatzes, der allein im Monat Oktober bei rund 130,6 Millionen Euro lag. In der kumulierten Betrachtung der ersten zehn Monate des Jahres erwirtschafteten die Beherbergungsbetriebe bereits einen Gesamtumsatz von rund 1,12 Milliarden Euro, was ein moderates Plus von 3 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Deutschland festigt seine Position als wichtigster Herkunftsmarkt für die Wiener Hotellerie mit 272.000 Übernachtungen im November, was einem Zuwachs von 14 % entspricht. Dahinter folgt der Inlandsmarkt Österreich mit 319.000 Übernachtungen sowie die USA als stärkster Fernmarkt mit 93.000 Buchungen. Auch Märkte wie Polen und Rumänien zeigten mit zweistelligen Zuwachsraten eine hohe Dynamik. Im Gegensatz dazu verzeichnete lediglich der spanische Markt einen leichten Rückgang von einem Prozentpunkt, während Italien stabil auf dem Niveau des Vorjahres blieb. Diese breite Streuung der Herkunftsländer trägt maßgeblich zur Stabilität des Standorts bei. Die Kapazitäten in der Wiener Hotellerie wurden im vergangenen Jahr konsequent erweitert. Im November standen rund 82.800 Hotelbetten zur Verfügung, ein Zuwachs von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses erhöhten Angebots stieg die durchschnittliche Zimmerauslastung im November auf rund 73 %. Marktbeobachtungen bestätigen, dass vor allem die gehobene Hotellerie im ersten Bezirk sowie moderne Konzepte in den Außenbezirken von der hohen Nachfrage während der Vorweihnachtszeit und

weiterlesen »

Hotelbranche in Oberösterreich fordert politische Entlastung

Die aktuelle wirtschaftliche Situation der Hotellerie in Oberösterreich ist von einer zunehmenden Diskrepanz zwischen steigenden Betriebskosten und sinkenden Margen geprägt. Eine Mitgliederbefragung der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) unterstreicht die angespannte Lage: Während die Buchungslage über die Feiertage stabil erscheint, blicken 44 Prozent der Betriebe mit Sorge auf die kommenden Monate und rechnen mit rückläufigen Ergebnissen. Sophie Schick, ÖHV-Landesvorsitzende und Vizepräsidentin, warnt vor einer gefährlichen Kombination aus Kostendruck und einem veränderten Konsumverhalten der Gäste. Demnach sparen rund 50 Prozent der Urlauber bei der Verpflegung vor Ort, verkürzen ihre Aufenthaltsdauer oder weichen auf günstigere Zimmerkategorien aus. Ein zentraler Kritikpunkt der Branche richtet sich gegen die bürokratischen Hürden und die mangelnde Standortattraktivität. Schick fordert eine umfassende Reform der Genehmigungsverfahren für Betriebsanlagen, um den administrativen Aufwand für die Hotels drastisch zu reduzieren. Zudem wirkt sich die wirtschaftliche Unsicherheit negativ auf die Investitionsbereitschaft aus: Fast die Hälfte der befragten Hotelbetreiber plant, die Investitionen im kommenden Jahr zu senken. Da Hotels laut Wertschöpfungsstudien des Wirtschaftsministeriums einen Großteil ihrer Aufträge im regionalen Umkreis vergeben, droht hier ein negativer Multiplikatoreffekt für die gesamte oberösterreichische Wirtschaft und das lokale Handwerk. Zusätzliche Brisanz erhält die Situation durch die angespannte Lage am Flughafen Linz. Die vorübergehende Streichung der Flugverbindung nach Frankfurt am Main wird von 40 Prozent der Hoteliers als deutliche Belastung wahrgenommen, da insbesondere zahlungskräftige Kongressgäste auf diese Anbindung angewiesen sind. Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofs belegt einen massiven Rückgang der Passagierzahlen von 436.000 im Jahr 2019 auf zuletzt etwa 181.000 Fluggäste. Experten fordern daher eine Neuausrichtung der Flughafenstrategie und eine

weiterlesen »

Ryanair erweitert Streckennetz ab Nürnberg um Marokkos Hauptstadt Rabat

Die irische Fluggesellschaft Ryanair baut ihr Engagement am Flughafen Nürnberg zum Sommerflugplan 2026 weiter aus.  Ab April 2026 wird erstmals eine direkte Nonstop-Verbindung in die marokkanische Hauptstadt Rabat angeboten. Mit dieser neuen Route kehrt Marokko nach einer längeren Unterbrechung als Zielort in den Nürnberger Flugplan zurück. Die Entscheidung für Rabat unterstreicht die Strategie der Airline, neben klassischen Badezielen in Südeuropa verstärkt kulturell und politisch bedeutende Metropolen in Nordafrika anzusteuern. Rabat fungiert als Sitz des marokkanischen Königs sowie der Regierung und bietet durch seine Lage am Atlantik zudem Potenzial für den Städtetourismus. Die Erweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer stabilen Marktposition von Ryanair am Albrecht-Dürer-Flughafen. Seit zwölf Jahren ist der Billigflieger in Franken präsent und hat sich zum größten Anbieter vor Ort entwickelt. Im kommenden Sommer 2026 umfasst das Portfolio ab Nürnberg mehr als 20 Destinationen. Neben der neuen Marokko-Verbindung liegt der Schwerpunkt weiterhin auf Zielen im Mittelmeerraum, darunter zahlreiche Verbindungen nach Griechenland, Italien und Spanien. Auch osteuropäische Hauptstädte wie Sofia und Vilnius sowie die britische Metropole London bleiben fester Bestandteil des Flugprogramms, um sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende zu bedienen. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass der Ausbau der Marokko-Routen Teil einer großangelegten Expansion von Ryanair auf dem afrikanischen Kontinent ist. Die Fluggesellschaft hat massiv in ihre Basis in Marokko investiert und verknüpft nun verstärkt europäische Regionalflughäfen mit marokkanischen Wirtschaftszentren. Rabat profitiert dabei von einer modernen Infrastruktur und dem Status als UNESCO-Welterbe, was die Stadt für europäische Kurzzeitbesucher attraktiv macht. Für den Flughafen Nürnberg bedeutet die neue Verbindung eine Stärkung der interkontinentalen

weiterlesen »

Ausbau der internationalen Kongresskooperation für den Standort Wien

Die Meeting Destination Vienna und die International Association of Professional Congress Organisers (IAPCO) haben den Abschluss einer zweijährigen Destinationspartnerschaft bekannt gegeben. Die Vereinbarung tritt am 1. Januar 2026 in Kraft und integriert das Vienna Convention Bureau des WienTourismus in die globale IAPCO Destination Partner Community. Ziel dieser strategischen Kooperation ist die engere Vernetzung zwischen der Stadt Wien und weltweit akkreditierten Kongressorganisatoren. Durch den verbesserten Zugang zu Entscheidungsträgern sollen die Effizienz bei der Planung von Großveranstaltungen gesteigert und die Standards in der professionellen Kongressabwicklung weiterentwickelt werden. Im Rahmen der Partnerschaft wird Wien aktiv an Brancheninitiativen mitwirken, darunter die Beteiligung an der Jury des IAPCO Emerging Leader Award zur Förderung von Nachwuchskräften. Zudem ist die Ausrichtung eines IAPCO Advisory Board Meetings in der österreichischen Hauptstadt vorgesehen, um den fachlichen Austausch über Best Practices und innovative Organisationsstrukturen zu intensivieren. Die Stadt Wien verspricht sich von dieser Kooperation eine stärkere Sichtbarkeit bei internationalen Verbänden und Unternehmen, die jährlich tausende Tagungen koordinieren. Branchenanalysen unterstreichen, dass die Einbindung zertifizierter Organisatoren bereits in der Bewerbungsphase die Erfolgsaussichten für den Zuschlag internationaler Kongresse signifikant erhöht. Wien festigt mit diesem Schritt seine Position in einem hochkompetitiven Umfeld. Der wirtschaftliche Einfluss der durch IAPCO-Mitglieder organisierten Veranstaltungen belief sich im Jahr 2024 auf schätzungsweise 17,87 Milliarden Euro weltweit. Die Aufnahme Wiens in den Kreis der nun elf globalen Destinationspartner ermöglicht einen exklusiven Wissensaustausch mit anderen führenden Kongressmetropolen. Die bestehende Infrastruktur der Stadt, die durch drei große Kongresszentren und eine hohe Dichte an Premium-Hotellerie geprägt ist, bildet die Grundlage für die angestrebte

weiterlesen »

Wintersaison für Wellenreiter auf Fuerteventura angelaufen

Die kanarische Insel Fuerteventura festigt in den aktuellen Wintermonaten ihre Position als eines der bedeutendsten Ziele für den europäischen Surfsport. Während auf dem Festland die Temperaturen sinken, profitiert die Insel von stabilen Atlantikwellen und milden klimatischen Bedingungen. Das sportliche Geschehen konzentriert sich dabei auf verschiedene Küstenabschnitte, die je nach Windverhältnissen unterschiedliche Anforderungen an die Sportler stellen. Besonders der Norden rund um El Cotillo und das Fischerdorf Majanicho ziehen erfahrene Surfer an. Letzteres ist vor allem für den Spot „The Bubble“ bekannt, der aufgrund seiner kraftvollen Riffeigenschaften und der Bildung präziser Wellentunnel eine hohe technische Versiertheit erfordert. An der Westküste der Insel gilt La Pared als zentraler Anlaufpunkt für konstante Brandungsbedingungen. Die geografische Ausrichtung zum offenen Atlantik garantiert hier eine hohe Wellenwahrscheinlichkeit, was den Standort auch für Trainingszwecke attraktiv macht. Zusätzliche touristische Daten belegen, dass die Kanarischen Inseln im Winter 2025 erneut eine hohe Auslastung verzeichnen, da sie eine der wenigen Regionen im nahen Flugumkreis sind, die verlässliche Bedingungen für Wassersport bieten. Die lokale Infrastruktur, bestehend aus spezialisierten Unterkünften und Gastronomiebetrieben, hat sich vollständig auf die Bedürfnisse der internationalen Surfgemeinschaft eingestellt, wobei der Tagesrhythmus maßgeblich durch die Gezeiten bestimmt wird. Für die Erreichbarkeit der Insel sorgen unter anderem Linien- und Ferienfluggesellschaften wie Corendon Airlines, die Fuerteventura mehrmals wöchentlich von deutschen Flughäfen wie Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg nonstop anfliegen. Da ein signifikanter Anteil der Reisenden mit eigener Ausrüstung anreist, haben die Fluggesellschaften ihre Logistikprozesse für Sportgepäck optimiert. Eine Vorabanmeldung von Surfbrettern ist im Buchungsprozess fest verankert, um die Kapazitäten in den

weiterlesen »