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Ein Jahr nach FTI-Insolvenz: Abwicklung verläuft zügig, geringe Quote für Gläubiger erwartet

Ein Jahr nach der Insolvenz von FTI Touristik und Bigxtra zieht Insolvenzverwalter Axel Bierbach eine erste Bilanz und zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Die Abwicklung des ehemals drittgrößten europäischen Reisekonzerns schreite zügig voran. Zahlreiche Beteiligungen, Markenrechte und Vermögenswerte seien verkauft oder stünden kurz vor der Veräußerung, um bestmögliche Erlöse für die über 73.000 Gläubiger zu erzielen, die Forderungen von knapp 980 Millionen Euro angemeldet haben. Wie Bierbach mitteilte, wurden unter anderem die Marken FTI, Flugbörse und drive.de sowie der IT-Dienstleister Anixe Polen, der Luxusveranstalter Windrose und das Servicecenter erf24 verkauft. Auch die Anteile an der TVG Touristik Vertriebsgesellschaft und der RT/Raiffeisen Touristik Group wurden übertragen, wodurch mehrere hundert Arbeitsplätze erhalten werden konnten. Im Hotelbereich seien von ursprünglich 54 Häusern bereits einige veräußert oder übergeben worden, unter anderem in Italien, der Türkei und Griechenland. Für zwei FTI-eigene Hotels in Ägypten stehe eine Lösung kurz bevor. Die Prüfung der angemeldeten Forderungen werde sich voraussichtlich über Jahre erstrecken, und aufgrund der Vermögenslage sei eine geringe Auszahlungsquote für die Gläubiger absehbar, die Bierbach im einstelligen Prozentbereich der Forderungssumme erwartet. Trotzdem zeigte er sich optimistisch bezüglich des bisherigen Abwicklungsprozesses des komplexen Konzerns mit einst 11.000 Beschäftigten und über 100 Gesellschaften. Rund 800 ehemalige Beschäftigte hätten bereits neue Arbeitsplätze gefunden, und etwa 6,3 Millionen Euro sollen als Differenzlöhne an freigestellte Mitarbeiter ausgezahlt werden.

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Österreicher nutzen Urlaubsgeld primär für Reisen und zum Sparen

Das diesjährige Urlaubsgeld ist für viele Österreicher mehr als nur eine zusätzliche Zahlung. Eine aktuelle Studie der DenizBank AG in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Integral zeigt, daß über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) das Urlaubsgeld vor allem für Urlaub und Reisen verwendet. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Gleichzeitig nutzt ein Drittel (33 Prozent) das Geld, um finanzielle Sicherheit zu schaffen und es zu sparen. Die repräsentative Studie unter 1.000 unselbständig Beschäftigten oder Pensionisten im Alter von 16 bis 75 Jahren in Österreich beleuchtet die Verwendung des Urlaubsgeldes genauer. Demnach fließen durchschnittlich 38 Prozent der Sonderzahlung direkt in Urlaub und Erholung. Besonders unter 30-Jährigen ist das Sparen beliebt, hier legen überdurchschnittlich viele ihr Urlaubsgeld zurück – im Schnitt sind es 20 Prozent. Rund jeder Fünfte (je etwa 19 Prozent) investiert das Geld in den Haushalt oder deckt laufende Lebenshaltungskosten. 17 Prozent begleichen damit Rechnungen oder reduzieren Schulden, und elf Prozent legen es in Wertpapieren an. Für sechs von zehn Österreichern stellt das Urlaubsgeld eine wichtige Möglichkeit dar, Geld anzusparen und finanzielle Belastungen abzufedern. Ebenso viele geben an, unerwartete Ausgaben besser bewältigen zu können. Die Hälfte erfüllt sich damit besondere Wünsche, während vier von zehn das Geld nutzen, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Studie verdeutlicht somit die vielfältige Bedeutung des Urlaubsgeldes für die Österreicher, das sowohl für Konsum als auch für Vorsorge eine Rolle spielt.

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Mechaniker von Pratt & Whitney beenden Streik nach Einigung auf neuen Tarifvertrag

Rund 3.000 Mechaniker des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney im US-Bundesstaat Connecticut haben einem neuen Tarifvertrag zugestimmt und damit einen dreiwöchigen Streik beendet. Wie Gewerkschaftsvertreter mitteilten, stimmten 74 Prozent der Mitglieder für die neue Vereinbarung. Die Beschäftigten des Unternehmens, das zu RTX gehört, sollen am heutigen Mittwoch wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Der Streik hatte am 6. Mai begonnen, nachdem die vorherigen Tarifverhandlungen keine Einigung erzielt hatten. Hauptstreitpunkte waren nach Medienberichten unter anderem Lohnerhöhungen und die Gesundheitsleistungen für die Beschäftigten. Der nun verabschiedete Tarifvertrag soll Verbesserungen in diesen Bereichen beinhalten, wobei die genauen Details zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. Die Zustimmung der Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder beendet somit die Arbeitsniederlegung, die die Produktion des Triebwerksherstellers beeinträchtigt hatte. Pratt & Whitney ist ein bedeutender Hersteller von Flugzeugtriebwerken und beliefert sowohl zivile als auch militärische Kunden weltweit. Die Beendigung des Streiks dürfte somit auch Auswirkungen auf die Lieferketten in der Luftfahrtindustrie haben. Die Rückkehr der Mechaniker an ihre Arbeitsplätze wird voraussichtlich zu einer Normalisierung der Produktionsabläufe führen.

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Slowenien und Usbekistan prüfen Direktflüge zur Stärkung der Zusammenarbeit

Slowenien und Usbekistan haben Gespräche über die mögliche Einführung von Direktflugverbindungen zwischen den beiden Ländern aufgenommen. Diese Initiative erfolgte während eines Besuchs des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev in dieser Woche in Slowenien. Ziel ist es, die bilaterale Kooperation in verschiedenen Bereichen wie Handel, Technologie und Tourismus zu intensivieren. Bereits im Jahr 2023 hatten die Luftfahrtbehörden beider Länder Online-Konsultationen geführt, um praktische Schritte zur Einrichtung von Charter- und Linienflügen zwischen den Hauptstädten zu erörtern. Usbekistan Airways, die staatliche Fluggesellschaft Usbekistans mit Basis am Flughafen Taschkent, verfügt über ein Streckennetz von fast sechzig Zielen und eine Flotte von über vierzig Flugzeugen. Die Aufnahme direkter Flugverbindungen könnte die Beziehungen zwischen Slovenien und Usbekistan weiter stärken und neue Möglichkeiten für den Austausch in Wirtschaft und Tourismus schaffen. Es bleibt abzuwarten, zu welchen konkreten Vereinbarungen die Gespräche führen werden.

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Air Niugini erweitert A220-Bestellung und least weitere Jets

Die staatliche Fluggesellschaft von Papua-Neuguinea, Air Niugini, hat ihre Bestellung für den Airbus A220 aufgestockt. Die Airline orderte zwei weitere Flugzeuge des Typs A220-100 fest, wodurch sich die Gesamtzahl der Direktbestellungen auf acht erhöht. Zusätzlich wird Air Niugini drei Maschinen des größeren Typs A220-300 von der Leasinggesellschaft Azorra leasen. Dieser Schritt erfolgt parallel zur Endmontage des ersten A220 für Air Niugini im kanadischen Mirabel. Wie der Chef von Air Niugini, Gary Seddon, betonte, spielt der Airbus A220 eine zentrale Rolle als Rückgrat für das Inlands- und regionale Streckennetz der Fluggesellschaft. Air Niugini hatte bereits im August 2023 angekündigt, ihre alternde Flotte von Fokker 70 und Fokker 100 durch elf Airbus A220 zu ersetzen. Die nun erfolgte Aufstockung der Direktbestellung und die zusätzlichen Leasingvereinbarungen unterstreichen das Vertrauen der Airline in dieses moderne Flugzeugmuster. Die Einführung des Airbus A220 soll nicht nur eine Modernisierung der Flotte bringen, sondern auch den Passagierkomfort verbessern und die operationelle Effizienz steigern. Air Niugini plant, die neuen Flugzeuge auf bestehenden Strecken einzusetzen und auch neue Verbindungen in der Region Asien-Pazifik zu erschließen.

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Air Albania nimmt Flüge nach Brüssel und Genf wieder auf

Die albanische Fluggesellschaft Air Albania plant die Wiederaufnahme von Flugverbindungen zu zwei europäischen Städten, nachdem diese erst Anfang März nach kurzer Bedienung eingestellt worden waren. Ab dem 10. Juni 2025 wird Air Albania die Strecke Tirana – Brüssel zweimal wöchentlich wieder bedienen, und ab dem 2. Juli soll die Verbindung Tirana – Genf dreimal wöchentlich angeboten werden. Wie das Portal Aero Routes meldet, sind darüber hinaus auch die Wiederaufnahme von Flügen nach Rom-Fiumicino und Venedig geplant. Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, unternimmt damit Schritte zur Erweiterung ihres Streckennetzes in Europa. Die Wiederaufnahme dieser Verbindungen könnte auf eine gestiegene Nachfrage oder eine strategische Neuausrichtung der Airline hindeuten. Air Albania betreibt eine kleine Flotte und bemüht sich, ihre Präsenz im europäischen Flugverkehr zu stärken. Die genauen Flugzeiten und weitere Details zu den geplanten Verbindungen sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

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Lufthansa setzt Flüge zwischen Frankfurt und Skopje im Winter zeitweise aus

Die Lufthansa Group hat ihren Winterflugplan 2025/26 vorgestellt, der vom 26. Oktober 2025 bis zum 28. März 2026 gilt. Im Rahmen dieses Plans wird die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa den Flugbetrieb zwischen Frankfurt und Skopje im Februar und März vorübergehend einstellen. Der Ticketverkauf für diesen Zeitraum wurde bereits gestoppt, wobei Lufthansa stattdessen alternative Verbindungen über Wien mit Austrian Airlines anbietet. Laut dem veröffentlichten Flugplan wird der letzte Lufthansa-Flug zwischen Frankfurt und Skopje vor der Unterbrechung am 31. Januar stattfinden. Die Aussetzung der Flüge ist für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum 26. März vorgesehen. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs ist für den 27. März geplant. Es wird darauf hingewiesen, daß zu diesem frühen Zeitpunkt noch weitere Änderungen im Flugplan möglich sind. Im November und Dezember 2025 plant Lufthansa weiterhin zehn wöchentliche Flüge zwischen Frankfurt und Skopje durchzuführen, im Januar soll es eine tägliche Verbindung geben. Während des vorherigen Winterflugplans 2024/25 hatte die Fluggesellschaft auch im Februar und März zehn wöchentliche Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten. Lufthansa hatte die Verbindung in die nordmazedonische Hauptstadt Ende April 2023 aufgenommen und dafür staatliche Subventionen erhalten, die bis zum 30. Dezember 2025 laufen. Auf dieser Strecke besteht kein direkter Wettbewerb, allerdings fliegt die Billigfluggesellschaft Wizz Air von Skopje zum etwa 125 Kilometer von Frankfurt entfernten Flughafen Hahn.

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Air New Zealand reaktiviert Jet-Verbindung zwischen Hamilton und Christchurch nach 25 Jahren

Die neuseeländische Fluggesellschaft Air New Zealand wird ab dem 18. September wieder Flugzeuge des Typs Airbus A320 auf der Strecke zwischen Hamilton und Christchurch einsetzen. Dies gab die Airline bekannt. Ausgewählte Flüge sollen künftig mit den 171-sitzigen Jets durchgeführt werden, ergänzt durch die bestehenden Verbindungen mit ATR 72 Turboprop-Maschinen. Durch den Einsatz der größeren Flugzeuge erhöht sich die Kapazität auf dieser Inlandsroute um rund 25.000 Sitze pro Jahr. Laut Greg Foran, dem Chef von Air New Zealand, reagiert die Fluggesellschaft damit auf die stark gestiegene Nachfrage auf dieser Inlandsverbindung. Die kleineren ATR-Flugzeuge, die bisher hauptsächlich auf dieser Strecke eingesetzt wurden, sollen künftig auf anderen Regionalrouten zum Einsatz kommen. Für Hamilton, eine Stadt auf der Nordinsel Neuseelands, bedeutet die Wiedereinführung von Jet-Verbindungen innerhalb des Landes eine Premiere seit 25 Jahren. Die Entscheidung von Air New Zealand unterstreicht die wachsende Bedeutung der Verbindung zwischen Hamilton und Christchurch. Der Einsatz von Airbus A320 auf dieser Strecke ermöglicht es der Airline, mehr Passagiere zu befördern und potenziell auch die Reisezeiten zu optimieren. Air New Zealand betreibt eine Flotte von A320 für Inlandsflüge, die üblicherweise mit 171 Sitzen in einer Einklassenkonfiguration ausgestattet sind.

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Croatia Airlines baut A220-Flotte weiter aus und mustert ältere Flugzeuge aus

Die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines erwartet bis Ende des kommenden Monats zwei weitere Flugzeuge des Typs Airbus A220, wodurch ihre Flotte auf insgesamt fünf Maschinen dieses Typs anwachsen wird. Dies folgt auf die Indienststellung des dritten A220 in der vergangenen Woche. Die beiden weiteren für 2025 geplanten A220 sollen bis zum Jahresende ausgeliefert werden. Gleichzeitig plant Croatia Airlines, in diesem Jahr einen ihrer Airbus A320 außer Dienst zu stellen, nachdem bereits Anfang 2025 zwei Turboprop-Maschinen des Typs Dash 8 ausgemustert wurden. Bis zum Jahr 2027 plant die Fluggesellschaft eine Flotte von fünfzehn A220. Die Flottenerneuerung mit dem Airbus A220 ist ein wichtiger Schritt für Croatia Airlines. Das Unternehmen will bis 2027 auf eine reine A220-Flotte umstellen, bestehend aus dreizehn A220-300 mit je 149 Sitzplätzen und zwei kleineren A220-100 mit 127 Sitzplätzen. Die Einführung der A220 begann im August 2024. Die Ausmusterung älterer Flugzeuge, wie der Dash 8 und nun auch des Airbus A320, ist Teil dieser Modernisierungsstrategie. Die neuen A220 sollen nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch den Passagierkomfort verbessern. Die Flugzeuge bieten breitere Sitze in der Economy Class, größere Panoramafenster und einen im Vergleich zu älteren Modellen um 50 Prozent geringeren Geräuschpegel. Croatia Airlines erhofft sich durch die modernisierte Flotte eine Stärkung ihrer Wettbewerbsposition im europäischen Luftverkehr.

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Portugal hält TAP aus strategischen Gründen für wichtig und plant Privatisierung

Die portugiesische Regierung erachtet die staatliche Fluggesellschaft TAP Air Portugal primär aus strategischen und nicht aus finanziellen Erwägungen als bedeutend. Dies erklärte Ministerratskoordinator António Leitão Amaro am Dienstag in Lissabon. Die geplante Privatisierung der TAP sei ein wichtiger und laufender Prozess, wobei er sich zum genauen Zeitplan nicht äußerte. Zuvor hatte Premierminister Luís Montenegro die Notwendigkeit betont, das Drehkreuz Lissabon und strategisch wichtige Flugrouten zu erhalten. Der Privatisierungsprozess war im März nach einem Misstrauensvotum gegen die vorherige Regierung zeitweise unterbrochen worden. Nach den Wahlen im Mai, die seine Partei gewann, jedoch ohne absolute Mehrheit, wird der Prozess nun fortgesetzt. Ursprünglich erwog die Regierung den Verkauf von mindestens 49 Prozent der TAP-Anteile. Durch die Entscheidung, zunächst eine Minderheitsbeteiligung zu veräußern, könnte die Regierung politischen Widerstand im Parlament vermeiden, der bei einem Versuch, die Mehrheit zu verkaufen, wahrscheinlich wäre. Die Privatisierung der TAP wird seit Jahren diskutiert und gilt als komplexer Prozess, bei dem strategische Interessen des Landes eine wichtige Rolle spielen.

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