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Zuchterfolg bei Roten Pandas in der Tierwelt Herberstein

Die Tierwelt Herberstein vermeldet die Geburt von zwei seltenen Roten Pandas. Die Welpen, ein Männchen und ein Weibchen, wurden am 17. Juni 2025 geboren. Diese Geburt ist ein wichtiger Erfolg für das internationale Zuchtprogramm, das darauf abzielt, eine stabile Population der in Zoos gehaltenen Tiere zu erhalten. Die Jungtiere haben nach etwa drei Wochen erstmals ihre Augen geöffnet. Nach acht Wochen führte der zoologische Leiter Dr. Reinhard Pichler den ersten Gesundheitscheck durch. Dabei wurden die Welpen geimpft, entwurmt und gechipt. Die Geschlechtsbestimmung ergab, daß es sich um ein Pärchen handelt. Nach Angaben des Tierarztes sind beide Welpen in einem sehr guten Allgemeinzustand. Vater Kaldon lebt bereits seit 2013 in Herberstein, während Mutter Kalina im Vorjahr zu ihm kam. Das Paar konnte im Frühjahr häufig bei der Paarung beobachtet werden. Die Roten Pandas, auch „Kleiner Panda“ genannt, sind laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) als stark gefährdet eingestuft. Weltweit gibt es im Freiland nur noch geschätzt 10.000 Tiere ihrer Art, von denen nur 2.500 fortpflanzungsfähig sind. In europäischen Zoos leben derzeit 420 Tiere, deren Population im Rahmen des EEP (European Endangered Species Programme) koordiniert wird. Die Welpen werden derzeit in einem geschützten Bereich fernab der Öffentlichkeit gehalten. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der jüngste Nachwuchs der Tierwelt Herberstein regelmäßig zu sehen ist. Besucher können jedoch mit Glück die Mutter beobachten, wie sie ihre Jungen in eine andere Nestbox trägt.

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Wizz Air errichtet Basis am Flughafen Bratislava

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat die Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Bratislava für den 14. November 2025 bekanntgegeben. Zur Eröffnung werden zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo stationiert. Mit diesem Schritt weitet die Fluggesellschaft ihren Betrieb in der Slowakei aus und kündigt die Einführung von zwölf neuen Flugstrecken ab der slowakischen Hauptstadt an. Durch die Expansion positioniert sich Wizz Air als eine der größten Fluggesellschaften in der Slowakei, wo sie bereits alle drei wichtigsten Flughäfen bedient. Die neuen Direktverbindungen sollen die Anbindung Bratislavas an europäische Städte verbessern. Zu den angekündigten Zielen gehören unter anderem Athen, Alicante, Barcelona, Malaga, Basel und Oslo. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Reisemöglichkeiten. Der Geschäftsführer des Flughafens Bratislava, Dušan Novota, äußerte sich positiv über die Entwicklung. Er erwartet, daß die neue Basis jährlich rund eine Million zusätzliche Passagiere zum Flughafen bringen wird, wodurch die Passagierzahlen von derzeit zwei auf drei Millionen steigen könnten. Die Airbus A321neo Flugzeuge sind für ihre Effizienz und größere Kapazität bekannt, was eine Steigerung des Angebots ermöglicht. Die neuen Strecken sind bereits buchbar und ergänzen die bestehenden Verbindungen von Wizz Air ab Bratislava nach Spanien, Griechenland, Italien, Bulgarien, Serbien, in die Schweiz und nach Norwegen. Mit der Stationierung der neuen Flugzeuge plant Wizz Air, seine Gesamtkapazität im Land zu erhöhen. Der Ausbau in Bratislava ist ein wichtiger Schritt in der langfristigen Strategie des Unternehmens. ROUTEN FLUGTAGE STARTET AM Bratislava – Athen Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember 2025 Bratislava – Alicante Montag, Mittwoch, Freitag 15. Dezember

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Drohende Streiks des Bodenpersonals in Portugal und Spanien

In Portugal und Spanien stehen Reisende in den Sommermonaten vor möglichen Einschränkungen im Flugverkehr. Die portugiesischen Gewerkschaften haben das Bodenpersonal der Abfertigungsfirma Menzies an fünf Wochenenden im Juli und August zum Streik aufgerufen. In Spanien wiederum hat die Gewerkschaft UGT Arbeitsniederlegungen des Bodenpersonals der Ryanair-Tochter Azul Handling angekündigt, die sich wöchentlich von Mitte August bis Ende Dezember fortsetzen sollen. Diese Streiks fallen in die Hauptreisezeit und könnten erhebliche Verzögerungen und Flugausfälle verursachen. Fluggäste müssen sich auf längere Wartezeiten bei Check-in und Gepäckabgabe einstellen, da Personalengpässe an den Flughäfen zu Staus führen können. Die Fluggasrechtsexpertin Nina Staub vom Unternehmen AirHelp weist darauf hin, daß Reisende, die ihren Flug aufgrund von langen Warteschlangen verpassen, keinen Anspruch auf Entschädigungen haben. Die rechtliche Situation bezüglich Entschädigungszahlungen unterscheidet sich je nach Land. In Portugal gelten die Streiks des Flughafenpersonals als „außergewöhnliche Umstände“, die außerhalb des Einflusses der Fluggesellschaft liegen. Entsprechend haben Passagiere dort keinen Anspruch auf Kompensation. Anders verhält es sich in Spanien, da Azul Handling eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Ryanair ist. Da die Fluggesellschaft in diesem Fall selbst für den Streik verantwortlich ist, müssen betroffene Fluggäste bei Verspätungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen erhalten, deren Höhe sich nach der Distanz der Flugstrecke richtet. Die Höhe der Entschädigung kann laut der EU-Fluggastrechte-Verordnung EG 261 bis zu 600 Euro pro Person betragen. Unabhängig von der Entschädigung haben Reisende in beiden Ländern Anspruch auf Ersatzleistungen, wenn ihr Flug mehr als fünf Stunden Verspätung hat. Fluggesellschaften müssen dann eine alternative Beförderung oder eine vollständige Rückerstattung des Ticketpreises anbieten. Bei Verspätungen

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Wasserbüffel pflegen Wiesen am Nürnberger Flughafen

Am Nürnberger Flughafen sind auch in diesem Jahr wieder Wasserbüffel im Einsatz, um die Grünflächen des Bucher Landgrabens zu pflegen. Fünf der robusten Tiere übernehmen für mehrere Wochen die Beweidung der feuchten Wiesen. Diese Methode dient der effektiven Pflege von schwer zugänglichen Arealen. Die Wasserbüffel ersetzen dabei den Einsatz von Maschinen, was in der Fachwelt als „ökologisch sinnvoll“ erachtet wird. Das Projekt wurde von der Umweltabteilung des Flughafens ins Leben gerufen, die intern von „Alma & the Gang“ spricht, da „Alma“ der Leitbüffel ist. Die Tiere mit einem Durchschnittsgewicht von je rund 600 Kilo sind für die Beweidung sensibler Biotope besonders geeignet. Die feuchten Wiesen entlang des Bucher Landgrabens bieten den Tieren ideale Bedingungen, um Gras und Pflanzen aufzunehmen. Solche Beweidungsprojekte mit Großtieren werden in Deutschland auch an anderen Orten eingesetzt, um Naturschutzgebiete zu erhalten oder die Pflege von Flächen zu vereinfachen, die für Maschinen unzugänglich sind. Die natürliche Lebensweise der Tiere ist dabei ein entscheidender Faktor. Besucher können die Wasserbüffel vom Rand der Weideflächen aus beobachten. Dabei wird gebeten, die Absperrungen zu respektieren und die Tiere nicht zu füttern, um ihre Gesundheit zu schützen. Das ungewöhnliche Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und hat bereits überregionale Aufmerksamkeit erhalten. Die Nürnberger Wasserbüffel schafften es sogar in das Fernsehquiz „Quizduell“, wo sie als eine von drei Antworten für ein Pilotprojekt an einem deutschen Flughafen zur Auswahl standen.

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Tui Airways nimmt Salzburg in den Winterflugplan ab Dublin auf

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways hat ihren Winterflugplan 2025/2026 ab Dublin angepaßt. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, wird der Ferienflieger ab dem 20. Dezember 2025 eine neue wöchentliche Verbindung nach Salzburg aufnehmen. Die Flüge sollen jeweils samstags durchgeführt werden. Auf der Strecke wird voraussichtlich eine Boeing 737-800 oder eine 737 Max 8 eingesetzt. Die neue Route ist eine gezielte Ergänzung des Angebots für skibegeisterte Touristen aus Irland, die die österreichischen Alpen ansteuern möchten. Der Flughafen Salzburg dient als wichtiges Einfallstor zu den Wintersportorten in den Regionen Salzburger Land und Bayern. Der Start der Verbindung kurz vor Weihnachten ist strategisch gewählt, um von der hohen Nachfrage in der Hauptferienzeit zu profitieren. Die Boeing 737-800 ist ein gängiges Muster für Mittelstreckenflüge und wird von vielen Fluggesellschaften weltweit eingesetzt. Die modernere Version, die Boeing 737 Max 8, bietet zusätzliche Effizienz und hat sich nach anfänglichen Sicherheitsbedenken wieder im Flugverkehr etabliert. Der Einsatz dieser Flugzeugtypen ermöglicht es Tui Airways, das touristische Angebot rentabel zu gestalten. Die irische Hauptstadt Dublin gewinnt als Ausgangspunkt für Reisen nach Mitteleuropa an Bedeutung. Die neue Verbindung von Tui Airways unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Direktflügen in alpine Regionen während der Wintersaison. Dies könnte auch den Tourismussektor in der Region Salzburg weiter stärken.

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DRF Luftrettung erhält Zuschlag für neue Station in Lahr

Die DRF Luftrettung hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag für den Betrieb einer neuen Luftrettungsstation in Lahr im Ortenaukreis erhalten. Ab dem 1. Juli 2026 wird die Station am Airport Lahr den Betrieb aufnehmen und mit einem leistungsstarken Hubschrauber des Typs H145 ausgestattet. Der neue Helikopter, der unter dem Funkrufnamen „Christoph Ortenau“ fliegen wird, soll die Notfallversorgung in der Region sicherstellen. Der neue H145-Hubschrauber verfügt über einen Fünfblattrotor und ist mit modernster Technik ausgestattet, darunter ein Glascockpit, ein Vier-Achsen-Autopilot und ein Anti-Kollisions-System. Die medizinische Ausstattung ist für anspruchsvolle Einsätze ausgelegt. Bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus am Flughafen wird eine provisorische Infrastruktur eingerichtet, um einen reibungslosen Start des Betriebs zu gewährleisten. Der Betrieb der Station ist durch einen 15-jährigen Vertrag langfristig gesichert. Die neue Station in Lahr wird im sogenannten Dual-Use-Betrieb eingesetzt, was bedeutet, daß der Hubschrauber sowohl für die primäre Notfallrettung als auch für sekundäre Verlegungs- und Intensivtransporte zwischen Kliniken zur Verfügung steht. Durch diese vielseitige Einsatzmöglichkeit soll eine hohe Verfügbarkeit und eine optimale medizinische Versorgung im größten Landkreis Baden-Württembergs sichergestellt werden. Der Hubschrauber wird täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten einsatzbereit sein. Die DRF Luftrettung, eine der größten Luftrettungsorganisationen in Europa, leistete im Jahr 2024 insgesamt 35.850 Einsätze. Mit der neuen Station in Lahr, die eine von insgesamt 33 Stationen in Deutschland sein wird, verstärkt die Organisation ihre Präsenz in Baden-Württemberg. Dr. Krystian Pracz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DRF Luftrettung, bedankte sich für das in die Organisation gesetzte Vertrauen und betonte, daß man den

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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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Alltours erweitert Karibikangebot um Jamaika

Der Reiseveranstalter Alltours hat bekanntgegeben, sein Fernreiseprogramm für die Wintersaison 2025/2026 um Jamaika zu erweitern. Damit nimmt die Karibikinsel erstmals als Pauschalreiseziel Einzug in das Alltours-Angebot. Die Verbindungen werden zweimal wöchentlich mit der Fluggesellschaft Condor ab Frankfurt nach Montego Bay angeboten. Mit dieser Neuerung reagiert Alltours auf die wachsende Nachfrage nach Fernreisen in der Karibik. Die Insel Jamaika gilt als ein beliebtes Reiseziel, das sich durch lange Sandstrände, tropische Natur und eine ausgeprägte Kultur auszeichnet. Alltours positioniert die Destination als attraktiv für Paare, Familien und Senioren. Neben den Stränden und dem Klima wird die Insel auch für ihre vielfältigen Freizeitmöglichkeiten, wie etwa Ausflüge in Regenwälder oder zu den Blue Mountains, beworben. Das Hotelangebot von Alltours in Jamaika umfaßt eine Auswahl an Unterkünften, von luxuriösen All-inclusive-Resorts bis hin zu kleineren, familiär geführten Anlagen. Der Reiseveranstalter kooperiert hierfür mit bekannten Hotelmarken wie Iberostar, RIU und Bahia Principe. Als Beispiel für das Angebot wird das RIU Palace Aquarelle genannt, ein modernes All-inclusive-Resort, das erst 2024 eröffnet wurde. Die Aufnahme von Jamaika in das Programm ist Teil einer breit angelegten Strategie, das Fernreisegeschäft auszubauen. Dieses Segment zählt nach Unternehmensangaben zu den am stärksten wachsenden. Ergänzend zu den neuen Zielen, bietet Alltours in der kommenden Wintersaison allen Fernreisebuchern ein kostenloses Rail&Fly-Ticket für die 1. Klasse der Deutschen Bahn an, um die Anreise zum Flughafen komfortabler zu gestalten.

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Wiener Theatermuseum schließt für Umbau

Das Wiener Theatermuseum im historischen Palais Lobkowitz wird ab dem 17. August 2025 für umfangreiche Umbau- und Modernisierungsarbeiten geschlossen. Die Maßnahmen, die bis Herbst 2026 andauern sollen, zielen auf eine Verbesserung der Infrastruktur und der Barrierefreiheit ab. Zuvor verzeichnete das Museum mit der Sonderausstellung über Johann Strauß mit über 40.000 Besuchern einen der größten Erfolge der letzten Jahre. Der Umbau wird durch die Übernahme der Räumlichkeiten der ehemaligen Galerie Wolfrum ermöglicht, die im vergangenen Jahr stattfand. Die baulichen Maßnahmen sehen eine Neugestaltung des gesamten Erdgeschosses vor. Hier soll ein neuer musealer Rundgang als Erlebnis- und Veranstaltungsraum entstehen. Zu den weiteren geplanten Neuerungen gehören eine modernere Infrastruktur bei Garderoben und Shop, ein zweiter Eingang über die Augustinerstraße sowie die barrierefreie Erschließung aller wichtigen Bereiche. Auch das Kinderatelier und die Infrastruktur für den Wissenschaftsbereich werden modernisiert. Der Generaldirektor des KHM-Museumsverbands, Jonathan Fine, zu dem das Theatermuseum gehört, betonte, daß der Umbau die Funktionalität und den Schutz der Sammlungen verbessern werde. Die Investitionssumme von 5,5 Millionen Euro wird aus Eigenmitteln finanziert und wurde vom Kuratorium freigegeben. Während der reguläre Ausstellungsbetrieb pausiert, ist ein vielfältiges Kulturvermittlungsprogramm geplant, das unter anderem eine Gesprächsreihe mit Theatergrößen und eine Ausstellungskooperation mit dem Burgtheater beinhaltet. Franz Pichorner, der Direktor des Theatermuseums, sieht in dieser Investition eine Chance, das Haus als „lebendigen, inklusiven und zukunftsorientierten Kulturort“ zu positionieren. Die Modernisierung des Palais Lobkowitz markiert einen wichtigen Schritt, um das Museum den heutigen Anforderungen an Besucherservice und Zugänglichkeit anzupassen.

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Deutscher Luftverkehrsstandort in der Krise

Die deutschen Flughäfen haben im ersten Halbjahr 2025 insgesamt 99,4 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Rückgang von 15,8 Prozent im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 entspricht. Das Wachstum im Passagierverkehr verlangsamte sich laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) deutlich auf 2,8 Prozent, nach zehn Prozent im Vorjahr. BDL-Präsident Jens Bischof macht dafür vor allem hohe staatlich veranlaßte Kosten verantwortlich. Diese steigen in diesem Jahr um rund 1,1 Milliarden Euro auf insgesamt 4,4 Milliarden Euro, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beeinträchtigt werde. Die hohen Kosten führen laut BDL dazu, daß Fluggesellschaften ihre Flotten aus Deutschland abziehen und in Ländern stationieren, in denen die Betriebsbedingungen günstiger sind. Seit 2019 sank die Zahl der in Deutschland stationierten Flugzeuge von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines von 190 auf 130. Der BDL schätzt, daß dadurch mehr als 10.000 Arbeitsplätze und über vier Milliarden Euro an Wirtschaftskraft verlorengegangen sind. Die geringere internationale Anbindung wirke sich zudem negativ auf den Tourismus, die Gastronomie und die deutsche Wirtschaft aus. Das Angebot an Flugverbindungen und Frequenzen schrumpft ebenfalls. Die Anzahl der Flüge zwischen Deutschland und anderen europäischen Ländern liegt noch 20 Prozent unter dem Wert von 2019. Der innerdeutsche Flugverkehr stagniert bei nur 49 Prozent des Vorkrisenniveaus. Bischof wies darauf hin, daß die staatlichen Kosten bei Inlandsflügen doppelt anfielen, was den wirtschaftlichen Betrieb weiter erschwere. Der BDL fordert eine Entlastung, um den Standort zu stärken, und schlägt vor, die staatliche Belastung pro Passagier von derzeit 35 Euro auf etwa 17 Euro zu halbieren. Eine Rücknahme der jüngsten Erhöhung der Luftverkehrsteuer hätte

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