Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Ryanair verschärft Kritik an österreichischer Luftverkehrspolitik

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag eine scharfe Attacke gegen die österreichische Bundesregierung unter Kanzler Stocker und Verkehrsminister Hanke geritten. Der Billigflieger fordert die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsabgabe in Höhe von 12 Euro pro Passagier sowie eine Senkung der Flughafen- und Flugsicherungsgebühren. Ryanair argumentiert, dass Österreich durch diese Kostenbelastungen im internationalen Wettbewerb massiv an Boden verliere. Während Nachbarländer wie Ungarn, die Slowakei und Italien Steuern senken würden, stagniere der österreichische Markt. Die Fluggesellschaft prognostiziert für das Jahr 2026 einen Rückgang des Luftverkehrs in Österreich um mindestens 5 Prozent, falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Andreas Gruber, Sprecher von Ryanair, betonte, dass Österreich zu den wenigen EU-Ländern gehöre, die das Passagierniveau von vor der Pandemie noch nicht wieder erreicht haben. Die seit der Covid-Krise um 30 Prozent gestiegenen Gebühren am Flughafen Wien sowie die im europäischen Vergleich hohe Ticketsteuer seien die Hauptgründe für diese Entwicklung. Ryanair stellt im Gegenzug für eine Kostenentlastung einen Investitionsplan in Aussicht: Bei Wegfall der Abgaben sei das Unternehmen bereit, zehn neue Boeing 737-Maschinen in Wien zu stationieren und das Passagieraufkommen um 70 Prozent auf jährlich 12 Millionen Reisende zu steigern. Dies würde laut Airline-Angaben Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar und tausende neue Arbeitsplätze im Tourismussektor bedeuten. Zusätzliche Marktanalysen stützen die Behauptung eines harten Standortwettbewerbs innerhalb Europas. Schweden hat erst kürzlich seine Luftverkehrssteuer halbiert, und auch die deutsche Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat Schritte eingeleitet, um die Belastungen für den heimischen Luftverkehrssektor zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen gegenüber internationalen Drehkreuzen zu

weiterlesen »

Analyse des europäischen Ferienimmobilienmarktes für das Jahr 2026

Der Markt für Ferienimmobilien in Europa zeigt zum Jahreswechsel eine deutliche Zweiteilung hinsichtlich Nachfrage und Preisdynamik. Eine aktuelle Untersuchung des Anbieters Myne Homes, die auf Suchvolumenanalysen und Eurostat-Daten basiert, identifiziert Dänemark als das gefragteste Land für Kaufinteressenten. Mit durchschnittlich 90.500 monatlichen Suchanfragen führt das skandinavische Land das Ranking mit großem Vorsprung vor Kroatien und Schweden an. Experten weisen jedoch darauf hin, dass das hohe Interesse in Dänemark oft durch restriktive gesetzliche Rahmenbedingungen für ausländische Käufer gebremst wird. Im Gegensatz dazu profitiert Kroatien von seiner steigenden Reputation als führendes Reiseziel, während Schweden zunehmend als klimatisch attraktive Alternative für langfristige Investitionen wahrgenommen wird. Bei der Betrachtung der Preisentwicklung seit dem Referenzjahr 2015 zeigen sich enorme Diskrepanzen innerhalb des Kontinents. Den massivsten Anstieg verzeichnet die Türkei, deren Hauspreisindex auf einen Wert von 1.722 kletterte. Dieser exorbitante Zuwachs wird primär auf eine hohe Inflationsrate sowie ein begrenztes Angebot bei gleichzeitig starker Nachfrage zurückgeführt. Auch in Ungarn und Island haben sich die Immobilienpreise mit Indexwerten von 310 beziehungsweise 250 mehr als verdoppelt. Am stabilsten präsentieren sich hingegen Märkte in Nordeuropa und Südeuropa: Finnland weist mit einem Indexwert von 101 nahezu konstante Preise auf, dicht gefolgt von Italien und Zypern, was diese Länder für preisbewusste Käufer im Jahr 2026 besonders interessant macht. Ein deutlicher Trend zeichnet sich bei der Finanzierung und Nutzung von Ferienobjekten ab. Da die Alleinhaltung hochwertiger Immobilien in Top-Lagen für viele Interessenten finanziell schwer realisierbar ist, gewinnt das Modell des verwalteten Miteigentums (Co-Ownership) an Bedeutung. Interne Daten belegen, dass im Jahr 2025 insbesondere

weiterlesen »

Neuordnung des Kreditkartenangebots bei Austrian Airlines und Miles & More

Austrian Airlines und das Vielfliegerprogramm Miles & More vollziehen zum Jahresende 2025 einen umfassenden Wechsel ihres Kreditkartenpartners in Österreich. Ab dem 29. Dezember übernimmt die Erste Bank und Sparkasse die Ausgabe der Karten von der bisherigen card complete Service Bank AG. Als technisches Rückgrat der Kooperation dient die Online-Banking-Plattform George, über die Neuanträge und die Verwaltung der Karten abgewickelt werden. Trotz der engen Bindung an das System der Erste Bank ist für die Nutzung der Kreditkarte kein Girokonto bei diesem Institut erforderlich. Mastercard bleibt weiterhin der globale Zahlungsdienstleister für alle neuen Kartenmodelle. Der Umstellungsprozess wurde für Bestandskunden so gestaltet, dass bestehende Kreditlimits durch das Hochladen aktueller Abrechnungen übernommen werden können. Nach Genehmigung des Antrags steht Inhabern der Premiumcard sofort eine digitale Version zur Verfügung, die ab dem ersten Tag Versicherungsschutz bietet. Dies ist besonders für Reisende relevant, deren bestehende Policen durch den Anbieterwechsel berührt werden könnten. Das neue Produktportfolio gliedert sich in drei Kategorien: die Premiumcard für Privatpersonen sowie die Business Premiumcard und die Business Smartcard für gewerbliche Kunden. Die monatlichen Gebühren variieren je nach Leistungsumfang zwischen 7,50 Euro und 19,80 Euro. Zu den zentralen Leistungsmerkmalen der neuen Premium-Modelle gehören erweiterte Privilegien am Flughafen Wien, wie der Zugang zum Business-Class-Check-in und die Nutzung der Fast Track Sicherheitskontrolle. Zudem sind je nach Kartentyp mehrere kostenlose Zutritte zu weltweiten Lounges via Priority Pass enthalten. In finanzieller Hinsicht lockt das Angebot mit der automatischen Erstattung von Fremdwährungsgebühren bei den Business-Karten sowie einer flexiblen Ratenzahlungsoption bei der Privatkundenkarte. Das Sammeln von Prämienmeilen bleibt Kernbestandteil,

weiterlesen »

Hohe Nachfrage nach Winterurlaub in österreichischen Hotelbetrieben

Der heimische Tourismussektor blickt mit positiven Erwartungen auf die bevorstehende Wintersaison. Laut dem aktuellen Urlaubsradar der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), der in Zusammenarbeit mit dem Institut Reppublika Research erstellt wurde, planen rund 40 Prozent der Österreicher während der Winterferien mindestens eine Urlaubsreise. Ein zentrales Ergebnis der Erhebung ist die starke Präferenz für Ziele im eigenen Land: Drei von vier Reisenden beabsichtigen, ihre Ferien in Österreich zu verbringen. ÖHV-Präsident Walter Veit sieht darin eine Bestätigung für die hohe Standortqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe, die insbesondere durch die Kombination aus Wintersportmöglichkeiten, Erholungsangeboten und lokaler Kulinarik punkten. Die regionalen Schwerpunkte der Reiseplanung liegen eindeutig in den alpinen Kerngebieten. Die Steiermark, Salzburg und Tirol führen die Liste der beliebtesten Destinationen an, gefolgt von Kärnten und Oberösterreich. In Bezug auf die Urlaubsgestaltung dominieren Aktiv- und Erlebnisaufenthalte, wobei der klassische Skisport nach wie vor an erster Stelle steht. Parallel dazu verzeichnet die Branche ein stabiles Interesse an Wellness- und Erholungsreisen. Diese klaren Präferenzen ermöglichen den Hotelbetrieben eine präzise Ressourcenplanung in einer der wirtschaftlich bedeutendsten Phasen des Geschäftsjahres, in der die Auslastung traditionell ihren Höhepunkt erreicht. Ein wesentlicher Aspekt der Untersuchung betrifft die wirtschaftliche Bedeutung der Wintersaison für die nationale Wertschöpfung. Die Ausgabebereitschaft der Urlauber zeigt sich trotz allgemeiner Preissteigerungen robust. Etwa ein Drittel der Befragten kalkuliert mit einem Budget zwischen 500 und 999 Euro pro Person, während 14 Prozent der Reisenden bereit sind, mehr als 2.000 Euro für ihren Winterurlaub auszugeben. Interessanterweise liegen die geplanten Budgets für Auslandsreisen tendenziell höher als für Inlandsaufenthalte, was die

weiterlesen »

Austrian Airlines veröffentlicht KI-generierten Weihnachtssong zur Hauptreisezeit

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines setzt in der diesjährigen Wintersaison auf technologische Innovation in der Marketingkommunikation. Im Zentrum der Kampagne „Fröhliche Flynachten“ steht ein vollständig durch künstliche Intelligenz erzeugter Song im Stil des Electro-Pop. Das Unternehmen nutzt damit moderne digitale Werkzeuge, um sowohl Text als auch Musik für das Weihnachtsprojekt zu generieren. Das dazugehörige Musikvideo wurde vom internen Content-Team produziert und zeigt Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen wie Kabine, Technik und Bodenabfertigung. Ziel der Maßnahme ist es, die typische Atmosphäre des Flugbetriebs während der geschäftigen Feiertage durch urbane Beats und Industriegeräusche wie Turbinensound musikalisch abzubilden. Hintergrund dieser digitalen Offensive ist das Bestreben der Airline, sich als moderne Marke im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Laut Ingrid Gogl, Leiterin der Markenkommunikation, soll das Projekt die Professionalität und den Humor der Belegschaft in der operativ anspruchsvollen Hochsaison hervorheben. Die Kampagne ist als 360-Grad-Modell konzipiert und wird über soziale Medien, digitale Werbeflächen sowie interne Kommunikationskanäle verbreitet. Durch den Verzicht auf klassische Chormusik und den Einsatz von KI-Technologie bricht die Fluggesellschaft mit traditionellen Mustern der Weihnachtswerbung im Luftverkehrssektor und setzt stattdessen auf eine Interpretation, die technologische Affinität und betriebliche Realität verbindet. Branchenexperten beobachten zunehmend, dass Fluggesellschaften vermehrt auf Eigenproduktionen und KI-gestützte Inhalte setzen, um Marketingkosten zu optimieren und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen zu stärken. Austrian Airlines folgt hierbei einem Trend, bei dem die Grenzen zwischen interner Motivation und externer Kundenansprache verschwimmen. Die Einbindung von echtem Personal in professionell produzierten Musikvideos dient dabei der Steigerung der Authentizität. Gleichzeitig fungiert der Song als Werbemittel, um die

weiterlesen »

Wiederaufnahme des Betriebs im Avita Resort nach technischer Überprüfung

Das Avita Resort im burgenländischen Bad Tatzmannsdorf hat am Freitag, den 19. Dezember 2025, den regulären Betrieb wieder aufgenommen. Die vorübergehende Schließung seit dem 6. Dezember 2025 war erfolgt, nachdem bei einem Gast aus Niederösterreich eine Erkrankung gemeldet worden war, die im Zusammenhang mit Legionellen stand. Umfangreiche Untersuchungen der Behörden und unabhängiger Experten bestätigten nun, dass die Bädertechnik nach dem umfassenden Umbau im Vorjahr alle gesetzlichen Auflagen erfüllt. Während der Schließphase wurde eine thermische und chemische Reinigung des gesamten Leitungssystems durchgeführt. Ein technisches Gutachten belegt die Wirksamkeit dieser Maßnahmen, sodass die Sicherheit der Wasserqualität für den Hotel- und Thermenbetrieb wieder vollständig gewährleistet ist. Die Reinigungsarbeiten wurden durch ein Team aus Technikern und rund 60 freiwilligen Mitarbeitern des Hauses unterstützt, um eine rasche Wiedereröffnung vor den Weihnachtsfeiertagen zu ermöglichen. Geschäftsführer Peter Prisching verwies auf die wirtschaftliche Belastung durch den Betriebsausfall, der nicht durch Versicherungen abgedeckt sei, und betonte die Bedeutung des Resorts als einer der größten Arbeitgeber der Region. Ein Becken im Saunabereich bleibt vorsorglich noch gesperrt, bis ein letzter technischer Prüfbericht vorliegt. Die Hotelleitung stellte klar, dass in diesem spezifischen Bereich zu keinem Zeitpunkt eine Belastung nachgewiesen wurde, die Schließung erfolge rein formal bis zum Abschluss des Protokolls. Zusätzliche Recherchen zur regionalen Tourismusstatistik zeigen, dass Bad Tatzmannsdorf durch die Kombination aus Heilmoor, Thermalwasser und kohlensäurehaltigen Quellen eine Schlüsselrolle im österreichischen Gesundheitstourismus einnimmt. Das Avita Resort verzeichnete trotz der zweiwöchigen Zwangspause eine hohe Buchungstreue bei den Festtagsreservierungen. Um den Zuspruch der Kunden zu honorieren, hat das Management ein Bonusprogramm aufgelegt, das

weiterlesen »

Erwarteter Passagieranstieg am Dortmund Airport zum Jahreswechsel

Der Dortmund Airport stellt sich auf eine Phase hoher Auslastung während der bevorstehenden Weihnachtsferien ein. Für den Zeitraum vom 20. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 prognostiziert die Flughafenleitung ein Aufkommen von insgesamt rund 145.000 Fluggästen. Dies unterstreicht die Bedeutung des Standorts als wichtiger Knotenpunkt für den osteuropäischen Flugverkehr sowie für touristische Städtereisen innerhalb des Kontinents. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Abfertigung zu gewährleisten, werden Reisende dazu angehalten, mindestens zweieinhalb Stunden vor ihrem geplanten Abflug im Terminal zu erscheinen und sich vorab detailliert mit den geltenden Handgepäck- und Sicherheitsbestimmungen vertraut zu machen. Das Flugangebot umfasst zur Ferienzeit über 30 Zielorte in 16 verschiedenen Ländern. Ein wesentlicher Treiber des Passagieraufkommens bleibt die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air, die insbesondere hochfrequente Verbindungen nach Kattowitz, Danzig, Bukarest und Tirana bedient. Das Streckennetz erfährt zudem unmittelbar zum Jahresanfang eine Erweiterung: Ab dem 5. Januar 2026 nimmt Wizz Air eine neue Direktverbindung ins serbische Niš auf, die fortan zweimal wöchentlich bedient wird. Diese Expansion festigt die Marktführerschaft des Carriers am Dortmunder Flughafen und erweitert das Angebot für Pendler sowie für den Besuchsreiseverkehr in den Balkanraum. Neben dem Familienbesuchsverkehr verzeichnet der Flughafen eine verstärkte Nachfrage nach Reisezielen für den Wintertourismus und Silvesterfeierlichkeiten. Metropolen wie Belgrad, Warschau und Budapest gehören in diesem Jahr zu den bevorzugten Destinationen für den Jahreswechsel. Auch die Anbindung an traditionsreiche Weihnachtsmärkte in Städten wie Vilnius und Sibiu trägt zur hohen Auslastung der Maschinen bei. Zusätzliche Kapazitäten wurden geschaffen, um den erwarteten Andrang zu bewältigen, wobei die Parkraumkapazitäten am Flughafen durch Vorabbuchungen

weiterlesen »

Etihad Airways erweitert Flugangebot zwischen München und Abu Dhabi

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, baut ihre Kapazitäten am Flughafen München massiv aus. Ab dem 1. September 2026 wird die Frequenz auf der prestigeträchtigen Verbindung zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und Abu Dhabi von zwei auf drei tägliche Nonstop-Flüge erhöht. Diese Entscheidung folgt einer Phase kontinuierlichen Wachstums am Standort München, wo die Fluggesellschaft seit ihrem Erstflug im Jahr 2004 mittlerweile rund vier Millionen Passagiere befördert hat. Die Ausweitung des Angebots unterstreicht die Bedeutung Münchens als zentrales europäisches Drehkreuz für den Verkehr in den Nahen Osten sowie zu Anschlusszielen in Asien und Australien. Technisch markiert die Erweiterung den verstärkten Einsatz des Airbus A321LR bei Etihad. Während die bestehenden zwei täglichen Umläufe weiterhin mit dem Langstreckenflugzeug Boeing 787 Dreamliner bedient werden, kommt für die neue Nachmittagsverbindung um 16:10 Uhr das moderne Schmalrumpfflugzeug zum Einsatz. Der Airbus A321LR wurde speziell für Langstrecken mit geringerem Passagieraufkommen konzipiert und bietet eine für diesen Flugzeugtyp außergewöhnliche Konfiguration. Dazu gehören zwei exklusive First Suites mit verschließbaren Türen sowie 14 Business-Class-Sitze, die alle über einen direkten Zugang zum Gang verfügen. Mit dieser Flottenstrategie zielt Etihad auf eine höhere wirtschaftliche Effizienz bei gleichzeitigem Erhalt des Premium-Service-Standards ab. Die Erhöhung der Flugfrequenz ist Teil einer umfassenderen Expansionsstrategie der Fluggesellschaft im deutschsprachigen Raum. Neben München bedient Etihad auch Frankfurt und Wien mit hoher Frequenz, um der steigenden Nachfrage im Geschäfts- und Tourismusverkehr gerecht zu werden. Zusätzliche Marktanalysen deuten darauf hin, dass insbesondere die flexibleren Umsteigezeiten am Zayed International Airport in Abu Dhabi für Reisende in Richtung Indien, Thailand

weiterlesen »

Großauftrag für die spanische Verteidigung: Ministerium bestellt 100 Airbus-Hubschrauber

Das spanische Verteidigungsministerium hat über die Generaldirektion für Rüstung und Material (DGAM) den Erwerb von insgesamt 100 Hubschraubern beim europäischen Hersteller Airbus formalisiert. Dieser Großauftrag ist eingebettet in den im Mai angekündigten Nationalen Hubschrauberplan und stellt die bisher umfangreichste Beschaffungsmaßnahme dieser Art durch die DGAM dar. Ziel der Investition ist die umfassende Modernisierung der Ausrüstung der spanischen Streitkräfte sowie die Stärkung der nationalen strategischen Autonomie im Verteidigungssektor. Die Auslieferungen verteilen sich auf vier verschiedene Modelle, die für unterschiedliche Einsatzprofile in Heer, Luftwaffe und Marine vorgesehen sind. Das Auftragspaket umfasst im Detail 13 Maschinen des Typs H135, die primär für die fortgeschrittene Pilotenausbildung und leichte Unterstützungsmissionen genutzt werden sollen. Den größten Anteil bildet die Bestellung von 50 H145M-Hubschraubern für das spanische Heer (FAMET). Diese sind für taktische Aufgaben, leichte Angriffsmissionen mit dem HForce-System sowie für Katastrophenhilfe konzipiert. Zusätzlich werden sechs Hubschrauber des Typs H175M für Regierungsflüge und den Transport von Würdenträgern beschafft, um veraltete Bestände des Geschwaders 48 zu ersetzen. Abgerundet wird die Modernisierung durch 31 weitere NH90-Transporthubschrauber, die für taktische Truppentransporte und Spezialeinsätze bei allen Teilstreitkräften zum Einsatz kommen werden. Neben der rein militärischen Kapazitätserweiterung hat der Auftrag eine erhebliche industriepolitische Bedeutung für den Standort Spanien. Airbus Helicopters plant, das Werk in Albacete zu einem zentralen europäischen Luftfahrt-Hub auszubauen. Hierfür sollen in den kommenden drei Jahren mehr als 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. In Albacete entstehen zudem ein neues Anpassungszentrum für Militärhubschrauber sowie ein internationales Schulungszentrum für Techniker und Piloten der H145M. Diese Maßnahmen ergänzen die bereits laufenden Infrastrukturprojekte zur

weiterlesen »

Emirates forciert Wintertourismus nach Dubai mit Zusatzangeboten

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Vertriebsaktion für Reisen nach Dubai gestartet, um die Buchungszahlen im ersten Quartal 2026 zu steigern. Passagiere, die ihren Hin- und Rückflug bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenlosen Zugang zu ausgewählten Freizeitattraktionen im Emirat. Das Angebot umfasst eine abendliche Hafenrundfahrt auf einem 38 Meter langen Hausboot der Firma Xclusive Yachts inklusive Buffet sowie den Eintritt in das Arte Museum Dubai. Letzteres präsentiert auf rund 2.800 Quadratmetern in der Dubai Mall digitale Kunstwerke, die durch visuelle Effekte, Klanglandschaften und Düfte ergänzt werden. Der Aktionszeitraum für die Durchführung der Reisen ist auf die Monate Januar bis März 2026 festgesetzt. Zusätzlich zu diesen temporären Angeboten aktiviert Emirates erneut das Programm „My Emirates Pass“. Hierbei fungiert die Bordkarte der Fluggesellschaft als Rabattkarte, die bei über 700 Partnern in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten Preisnachlässe ermöglicht. Das Spektrum reicht von gastronomischen Betrieben über Freizeitparks bis hin zu Einzelhandelsgeschäften. Diese Maßnahme fällt zeitlich mit dem Dubai Shopping Festival zusammen, einer der umsatzstärksten Phasen für den lokalen Handel, in der umfangreiche Verkaufsaktionen und öffentliche Veranstaltungen das Stadtbild prägen. Das Treueprogramm Skywards bietet zudem erweiterte Optionen zum Sammeln von Meilen bei Partnern wie der Dubai Mall oder Arabian Adventures an. Die Kapazitäten für Reisende aus Deutschland wurden im Hinblick auf die Wintersaison stabilisiert. Emirates bedient die Standorte Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg mit insgesamt 63 wöchentlichen Verbindungen. Zum Einsatz kommen dabei primär Großraumflugzeuge der Typen Boeing 777-300ER und der Airbus A320-Nachfolger A380, wobei letzterer auf den Strecken nach Frankfurt und

weiterlesen »