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Air Europa fliegt täglich zwischen Madrid und Abu Dhabi für Etihad

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird ab dem 24. Juni 2025 im Auftrag von Etihad Airways eine tägliche Flugverbindung zwischen Madrid und Abu Dhabi aufnehmen. Zum Einsatz kommt dabei eine Boeing 787-9 der Air Europa, die mit 32 Sitzen in der Business Class und 307 Sitzen in der Economy Class ausgestattet ist. Dies geht aus einer Pressemitteilung der beteiligten Fluggesellschaften hervor. Die Kooperation ermöglicht es Etihad Airways, ihr Angebot auf der Strecke Madrid-Abu Dhabi zu erweitern, ohne selbst zusätzliche Flugzeuge einsetzen zu müssen. Für Air Europa bedeutet die Vereinbarung eine Ausweitung ihres operativen Geschäftsfeldes durch die Durchführung von Flügen im Wet-Lease-Verfahren. Bei einem Wet-Lease stellt die Leasinggesellschaft (in diesem Fall Air Europa) das Flugzeug inklusive Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung. Die eingesetzte Boeing 787-9 von Air Europa bietet in ihrer Konfiguration etwas mehr Sitzplätze als vergleichbare Flugzeuge von Etihad auf dieser Route. Es wird erwartet, daß diese Maßnahme die Kapazität auf der Verbindung erhöht und somit potenziell mehr Reisenden die Möglichkeit bietet, zwischen den beiden Hauptstädten zu verkehren. Die Flugzeiten und weitere Details zum Flugplan sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

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US-Justizministerium will Strafverfahren gegen Boeing einstellen – Familien der Opfer empört

Das US-Justizministerium (DOJ) hat am 29. Mai 2025 die Familien der Opfer der zwei fatalen Abstürze von Boeing 737 Max 8 informiert, dass es einen Antrag auf Einstellung des Strafverfahrens wegen Betrugs gegen den Flugzeughersteller eingereicht hat. Anstelle eines Prozesses schlägt das DOJ eine Vereinbarung ohne Strafverfolgung (Non-Prosecution Agreement, NPA) vor, was bei den Familien, die bei den Abstürzen 346 Angehörige verloren haben, auf Empörung stößt. Die Familien, vertreten durch den unentgeltlichen Anwalt Paul Cassell, kündigten vor dem Bundesgericht an, formell gegen den Antrag Einspruch zu erheben. Sie argumentieren, dass die NPA keine wirkliche Rechenschaftspflicht biete, kritisieren sie als politisch motiviert und betonen Boeings eigenes Schuldeingeständnis als Beweis für eine wahrscheinliche Verurteilung. Angehörige und ihre Anwälte wiesen die Behauptungen des DOJ zurück, die Vereinbarung bringe „bedeutsame Rechenschaftspflicht“ oder „öffentlichen Nutzen“, und verwiesen auf anhaltende Sicherheitsprobleme bei Boeing sowie darauf, dass die Regierung die Rechte der Opfer gemäß dem Crime Victims’ Rights Act ignoriere. Der Schritt des DOJ würde den für den 23. Juni 2025 angesetzten Strafprozess hinfällig machen, obwohl Boeing zuvor Betrug im Zusammenhang mit der FAA-Zertifizierung der in die Abstürze verwickelten Flugzeuge eingeräumt hatte. Die Familien betonen, der Fall sei eindeutig und müsse vor Gericht verhandelt werden, um Gerechtigkeit und öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Sie sehen in dem geplanten Abkommen einen unzureichenden Umgang mit dem schwersten Unternehmensverbrechen in der US-Geschichte.

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Ryanair stellt Flugbetrieb in Maastricht ein

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihren Flugbetrieb am Maastricht Aachen Airport nach der Sommersaison 2025 einstellen. Dies meldete das niederländische Luftfahrtportal Luchtvaartnieuws unter Berufung auf Unternehmensangaben. Ryanair ist gegenwärtig der bedeutendste Anbieter an dem grenznahen Flughafen mit elf wöchentlichen Verbindungen zu fünf Zielen. Als Hauptgrund für die Entscheidung führt Ryanair steigende Betriebskosten an. Diese Kosten könnten nach Ansicht des Unternehmens nicht länger durch die generierten Einnahmen kompensiert werden. Diese Entwicklung stellt eine Zäsur für den Maastricht Aachen Airport dar, der stark von der Präsenz der Billigfluglinie profitierte. Ryanair bediente von Maastricht aus Destinationen wie Alicante, Bari, London-Stansted, Porto und Zadar. Die Ankündigung von Ryanair wirft Fragen nach der zukünftigen Ausrichtung und den Passagierzahlen des regionalen Flughafens auf. Es bleibt abzuwarten, wie die Verantwortlichen des Maastricht Aachen Airports auf den Weggang des wichtigsten Anbieters reagieren und welche Schritte unternommen werden, um die entstandene Lücke zu füllen und die Attraktivität des Standorts für andere Fluggesellschaften zu erhalten.

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Neuaufstellung im Aufsichtsrat der ÖBB Holding AG

Im Rahmen der heutigen Hauptversammlung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Holding wurden die neuen Mitglieder des Aufsichtsrats für die kommenden fünf Jahre bestellt. Die Neubestellung erfolgte turnusmäßig, da die vorherige Amtsperiode des Kontrollgremiums mit der ordentlichen Hauptversammlung endete. Der neu formierte Aufsichtsrat setzt sich aus acht Kapitalvertretern zusammen, die über umfassende Managementerfahrung verfügen. Dem Gremium gehören sowohl bereits bekannte als auch neue Persönlichkeiten an. Bestätigt wurden Elfriede Baumann, ehemalige Partnerin bei Ernst&Young und Stiftungsvorsitzende der TU Wien Foundation, Cornelia Breuß, Sektionschefin im Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, und Brigitte Ederer, frühere Generaldirektorin von Siemens Österreich. Neu in den Aufsichtsrat wurden Mathias Moser, Vorstand des Wohnungsunternehmens bwsg, der Schweizer Manager Nicolas Perrin von SBB Cargo, Beatrix Praeceptor, CEO von Greiner Packaging, Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich AG, sowie Peter Walder-Wintersteiner, Kabinettschef im Verkehrsministerium und Experte für Eisenbahnrecht. Der Eigentümervertreter, Bundesminister Peter Hanke, äußerte sich positiv über die Zusammensetzung des neuen Aufsichtsrats und betonte die Mischung aus Erfahrung und neuen Impulsen. Er dankte den Mitgliedern für die Übernahme der Verantwortung. Ergänzend zu den Kapitalvertretern können auch bis zu vier Mitglieder vom ÖBB-Betriebsrat in das Kontrollgremium entsandt werden. Die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrats, in der das Präsidium gewählt wird, soll in den kommenden Wochen stattfinden.

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RegioJet verzeichnet deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum dank Rekordpassagierzahl

Das mitteleuropäische Eisenbahnunternehmen RegioJet hat für das Jahr 2024 ein deutliches Wachstum seiner Wirtschafts- und Verkehrsergebnisse bekanntgegeben. Die Einnahmen aus dem Bahnverkehr stiegen um 20 Prozent auf fast 4,1 Milliarden Kronen. Der Gewinn vor Steuern übertraf 408 Millionen Kronen, was einem Anstieg von rund einem Drittel im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Jahr 2024 nutzten mit fast 13 Millionen Fahrgästen so viele Menschen wie nie zuvor die Züge und Busse von RegioJet. Im Schienenverkehr wurden dabei fast 9 Millionen Passagiere auf nationalen und internationalen Strecken in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Polen befördert. Besonders die internationalen IC-Verbindungen verzeichneten eine stark steigende Nachfrage. Eigentümer Radim Jančura betonte, das langfristige Ziel sei die kontinuierliche Verbesserung von Qualität, Sicherheit und Reisekomfort. Um dies zu erreichen, investiert RegioJet massiv in die Modernisierung und Erweiterung seiner Flotte. Aktuell fließen 8 Milliarden Kronen in den Kauf von fast 50 neuen Niederflur-Triebzügen von Herstellern wie PESA und Škoda Transportation sowie in energieeffiziente TRAXX MS3-Lokomotiven von Alstom. Zudem werden bestehende Waggons für 500 Millionen Kronen umgebaut und renoviert. Neben dem Ausbau des Angebots auf bestehenden Strecken plant RegioJet auch die Einführung neuer inländischer Zuglinien in Polen.

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Deutsche Bahn vereinfacht Buchung grenzüberschreitender Zugreisen

Die Deutsche Bahn (DB) plant, ab dem kommenden Herbst die Buchung grenzüberschreitender Zugverbindungen in Europa deutlich zu vereinfachen. Durch eine neue Schnittstellenanbindung sollen internationale Fahrten künftig ebenso unkompliziert buchbar sein wie innerdeutsche Reisen. Fernverkehrsvorstand Michael Peterson kündigte an, daß Fahrgäste durchgehende Tickets über die Vertriebskanäle der DB erwerben können, sobald die ersten ausländischen Bahnen an das System angebunden sind. Den Anfang sollen im Herbst die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) machen. In den folgenden Monaten sollen weitere europäische Bahngesellschaften folgen. Peterson äußerte die Erwartung, daß bis Ende des nächsten Jahres eine nahezu flächendeckende Anbindung in Europa erreicht sein werde, mit dem Ziel, alle Teilstrecken einer Reise auf einem einzigen Ticket zu vereinen. Anders als bei Fluggesellschaften, wo durchgehende Tickets oft über Interline- oder Codeshare-Abkommen möglich sind, gestaltet sich dies bei Bahnreisen in Europa bislang kompliziert. Obwohl IT-Dienstleister diverse Tools anbieten, fehlen übergreifende Lösungen für durchgehende Buchungen. Die europäischen Bahnen hatten sich zwar bereits auf den Schnittstellenstandard OSDM zur Vereinfachung des Ticketkaufs geeinigt, doch nun drohen neue Herausforderungen durch die Europäische Union. Die EU-Kommission plant, „einheitliche digitale Buchungs- und Ticketdienste“ gesetzlich zu regeln, wobei laut DB-Manager Peterson ein anderer Standard als OSDM vorgeschrieben werden soll.

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Eurowings nimmt Nonstopflüge von Hamburg nach Marsa Alam wieder auf

Der Hamburger Flughafen erweitert sein Streckennetz um ein weiteres Ziel in Ägypten: Ab dem 28. Oktober 2025 wird die Fluggesellschaft Eurowings zweimal wöchentlich Nonstop-Flüge von der Hansestadt nach Marsa Alam am Roten Meer anbieten. Dies gab der Flughafen Hamburg bekannt. Nach einer mehrjährigen Pause kehrt der beliebte Ferienort somit wieder in den Flugplan ab Hamburg zurück. Die Flüge sind für dienstags und freitags um 10:50 Uhr geplant, die Flugzeit nach Marsa Alam beträgt etwa fünf Stunden. Damit haben Reisende ab Hamburg künftig neben Hurghada eine weitere Option für Nonstopflüge ans Rote Meer. Marsa Alam ist bekannt für seine unberührten Strände, die vielfältige Unterwasserwelt und gilt als ideales Ziel für Taucher und Schnorchler. Die Wiederaufnahme der Strecke durch Eurowings reagiert auf die Nachfrage nach Urlaubszielen in Ägypten. Marsa Alam hatte in den vergangenen Jahren an Popularität gewonnen und bietet neben Badeurlaub auch kulturelle Ausflüge in die Umgebung. Tickets für die neuen Flüge sind über die üblichen Vertriebskanäle von Eurowings buchbar.

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Eurowings stellt innerdeutsche Verbindung Nürnberg-Hamburg überraschend ein

Die Fluggesellschaft Eurowings wird die erst vor wenigen Monaten aufgenommene innerdeutsche Flugverbindung zwischen Nürnberg und Hamburg zum 23. Juni 2025 wieder einstellen. Dies bestätigte eine Sprecherin der Lufthansa-Tochter auf Anfrage.. Als Begründung wurden unerfüllte Erwartungen an die Nachfrage auf dieser Strecke genannt. Die Verbindung war erst Anfang November des vergangenen Jahres aufgenommen worden und wurde viermal wöchentlich bedient. Branchenkenner merken an, daß die Flugzeiten ohne Tagesrandverbindungen möglicherweise nicht optimal auf Geschäftsreisende zugeschnitten waren. Zudem stagniert der innerdeutsche Flugverkehr laut Daten der Branche bei etwa der Hälfte des Angebots vor der Corona-Pandemie. Gründe hierfür seien hohe Standortkosten und die starke Konkurrenz durch die Bahn. Eurowings selbst hat in jüngster Zeit ihr Streckennetz ohnehin stärker auf Mittelstrecken ausgerichtet, die sich als wirtschaftlich erfolgreicher erwiesen haben. Passagiere, die bereits Flüge für die Zeit nach dem 23. Juni gebucht haben, sollen automatisch entschädigt werden. Für innerdeutsche Reisen ab Nürnberg bleibt somit Frankfurt vorerst die einzige regelmäßige Verbindung mit Großraumjets.

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Schweizer Wettbewerbskommission prüft Übernahme von Hotelplan durch Dertour

Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) hat angekündigt, die geplante Übernahme der Hotelplan-Gruppe durch die Dertour Group vertieft zu prüfen. Dies teilte die Weko am Dienstag mit. Die vorläufige Prüfung habe ergeben, daß Anhaltspunkte für eine mögliche marktbeherrschende Stellung bestehen. Hotelplan tritt unter anderem mit den Marken Hotelplan, Migros Ferien und Travelhouse auf, während Dertour in der Schweiz mit Helvetic Tours und Kuoni aktiv ist. Gemeinsam betreiben die Unternehmen rund 150 Reisebüros in der Schweiz. Die Migros plant den Verkauf von Hotelplan im Rahmen ihrer Strategie, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Die Weko will nun innerhalb von vier Monaten eingehend untersuchen, ob durch den Zusammenschluß der beiden großen Reiseveranstalter eine marktbeherrschende Stellung entsteht. Dabei soll auch geprüft werden, inwieweit Selbstbuchungen und Online-Plattformen für Reisende in der Schweiz genügend Alternativen bieten, um potenziellen Preiserhöhungen entgegenzuwirken. Die Dertour Group äußerte, man hätte eine schnelle Freigabe erwartet, um gemeinsam mit Hotelplan neue Perspektiven zu erschließen, sicherte aber eine umfassende Unterstützung der Weko bei der Prüfung zu. Dertour zeigte sich überzeugt, daß der Zusammenschluß die Angebotsvielfalt für Schweizer Konsumenten erhöhen würde. Neben Dertour übernimmt die HomeToGo SE die Hotelplan-Tochter Interhome, wobei dieser Deal sich nun ebenfalls verzögert, bis die Weko ihre Prüfung abgeschlossen hat.

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Premiere am Flughafen Bern: Erstflug nach Monastir

Der Flughafen Bern hat eine neue Ära eingeläutet: Erstmals startete ein Ferienflug in den tunesischen Küstenort Monastir. Diese neue Verbindung wurde in Zusammenarbeit mit Helvetic Airways, Tui Suisse und Hotelplan ins Leben gerufen und feierlich begangen. Bereits im Vorjahr hatte der Berner Flughafen mit seinem ersten außereuropäischen Linienflug nach Djerba in Tunesien einen bemerkenswerten Schritt gemacht. Am Freitagmorgen hob nun eine gut gebuchte Embraer E190 der Helvetic pünktlich nach Monastir ab. Zahlreiche Passagiere und geladene Gäste wurden am Gate mit einem Frühstück empfangen. Vertreter der beteiligten Unternehmen, darunter Gabriela Turtschi-Grossniklaus vom Flughafen Bern, Tobias Pogorevc von Helvetic, Nicole Pfammatter von Hotelplan Suisse und Erich Mühlemann von Tui Suisse, zeigten sich erfreut über die neue Destination. Tunesien gilt besonders bei Familien als beliebtes Reiseziel aufgrund seiner attraktiven Preise und der kinderfreundlichen Strände. Zudem wird die Thalasso-Therapie in Tunesien von Gästen aus der Westschweiz geschätzt. Die neue Verbindung nach Monastir ergänzt das Angebot ab Bern, das bereits Djerba umfasst und die Nachfrage nach Tunesien in der Region bedient. Der Flughafen Bern wird von den Partnern als besonders hervorgehoben, der mit seiner familiären Atmosphäre und der direkten Nähe zum Flugzeug ein besonderes Reiseerlebnis biete. Die Flugzeit nach Monastir beträgt etwa zwei Stunden und zehn Minuten.

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