Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Air Astana meldet deutliches Wachstum im ersten Halbjahr

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana hat für das erste Halbjahr 2025 ein deutliches Wachstum bekanntgegeben. Der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg um 24,1 Prozent auf 157 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn nach Steuern verbesserte sich sogar um 131,9 Prozent auf 10,7 Millionen US-Dollar. Der Gesamtumsatz des Konzerns, zu dem auch die Billigfluggesellschaft FlyArystan gehört, wuchs um 12,1 Prozent auf 658,2 Millionen US-Dollar. Die Steigerung der Finanzkennzahlen ist auf ein hohes Passagieraufkommen und eine effiziente Kostenverwaltung zurückzuführen. Nach Angaben des Unternehmens wuchs das Passagieraufkommen um 11,6 Prozent auf 4,5 Millionen. Die Flugkapazität stieg um 17,8 Prozent, was vor allem auf die Ausweitung des internationalen Streckennetzes zurückzuführen ist. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 20 neue Routen eingeführt. Dabei liegt der Fokus der Expansionsstrategie auf schnell wachsenden Märkten in Asien, insbesondere in China und Indien. So hat Air Astana die Flugfrequenz nach China auf wöchentlich 30 Flüge erhöht und eine neue Verbindung von Almaty nach Mumbai eingeführt. Die Fluggesellschaft baute ihre Flotte in den ersten sechs Monaten des Jahres auf 61 Flugzeuge aus und nahm sechs Flugzeuge der Airbus A320-Familie in Betrieb. Nach der Ausflottung der letzten E2-Maschinen besteht die Flotte nun ausschließlich aus Flugzeugen des Typs Airbus A320 und Boeing 767, was die Flottenstruktur des Unternehmens vereinfacht. Firmenchef Peter Foster betonte, daß diese Vereinfachung sowie Investitionen in Wartungs- und Bodenabfertigungsfähigkeiten die Widerstandsfähigkeit und Effizienz der Fluggesellschaft erhöht hätten. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und des Einflusses der lokalen Währung bleibt der Ausblick für das restliche Jahr positiv. Air Astana erwartet weiteres Wachstum

weiterlesen »

SBB drosselt Ausbau des Nachtzugnetzes

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihre ursprünglichen Pläne zum massiven Ausbau des Nachtzugnetzes gestoppt. Nach Informationen von „CH Media“ hat SBB-Chef Vincent Ducrot die geplanten neuen Verbindungen nach Rom und Barcelona eingestellt. Stattdessen soll der Fokus künftig auf den Tagverkehr gelegt werden, wofür ab 2026 neue Hochgeschwindigkeitszüge ausgeschrieben werden. Das Nachtzugangebot der SBB bleibt damit weitgehend unverändert. Als einziger Neuzugang ist eine saisonale Verbindung von Basel nach Kopenhagen und Malmö ab 2026 geplant. Diese Strecke, die dreimal wöchentlich verkehren soll, wird bis 2030 mit Bundessubventionen in Höhe von 47 Millionen Franken finanziert, da der Betrieb andernfalls nicht rentabel wäre. Die Entscheidung der SBB spiegelt die Probleme wider, mit denen auch andere europäische Bahnunternehmen zu kämpfen haben. Hohe Trassenpreise, teure Fahrzeuge und nächtliche Baustellen erschweren das Geschäft. So hat die österreichische ÖBB, Betreiberin der Nightjet-Züge, die Bestellung neuer Nachtzüge von 33 auf 24 Stück reduziert, um mehr in den Tagverkehr zu investieren. Auch andere europäische Anbieter haben ihre Pläne für Nachtzüge deutlich zurückgeschraubt. Zudem sind Nachtzüge im Vergleich zu Tageszügen und Billigflügen oft teurer. Der Nachtzugverkehr bleibt eine Nische. Im Jahr 2024 nutzten nur etwa 600.000 der 11,6 Millionen internationalen Bahnreisenden der SBB einen Nachtzug. Um Kosten zu senken, setzen Bahnunternehmen verstärkt auf externes Personal. So beschäftigt die ÖBB über Dienstleister wie Newrest Mitarbeiter mit niedrigeren Einstiegslöhnen. Die SBB sieht den Nutzen schneller Tagesverbindungen als überwiegend an, was den Nachtzugverkehr zu einer nostalgischen Randerscheinung werden läßt.

weiterlesen »

Tui steigert operativen Gewinn im dritten Quartal

Der Touristikkonzern Tui Group hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2025 den operativen Gewinn deutlich gesteigert. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich um 38 Prozent auf 321 Millionen Euro. Das Unternehmen profitierte vor allem von Rekordergebnissen im Kreuzfahrtsegment sowie soliden Erträgen in den Bereichen Hotellerie und Märkte + Airline. Der Konzernumsatz wuchs im selben Zeitraum um sieben Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Besonders das Segment Urlaubserlebnisse, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören, war der stärkste Wachstumstreiber. Mit 143 Millionen Euro erzielte die Kreuzfahrtsparte ein Rekordergebnis, eine Steigerung von 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage nach Kreuzfahrten war in Deutschland und Großbritannien ungebrochen hoch, und die Auslastung der Flotte erreichte trotz Kapazitätsausweitung ein Höchstniveau. Der Bereich Hotels & Resorts hielt sein bereinigtes Ebit bei 131 Millionen Euro, während die Auslastung auf 82 Prozent stieg. Im Segment Märkte + Airline stieg das bereinigte Ebit auf 50 Millionen Euro. Dieser Anstieg wurde maßgeblich durch die Verschiebung des Ostergeschäfts vom zweiten ins dritte Quartal begünstigt. Im Berichtszeitraum reisten 5,9 Millionen Kunden mit Tui. Das Unternehmen meldete jedoch für die Sommermonate Juli und August eine anhaltende Tendenz zu späten Buchungen und spürbare Auswirkungen durch das heiße Wetter in den Quellmärkten. Der Buchungsstart für den Winter 2025/26 verlief nach Unternehmensangaben jedoch positiv. Aufgrund der positiven Entwicklungen hat der Tui-Konzern seine Prognose für das laufende Gesamtjahr 2025 angehoben. Nun wird ein Anstieg des bereinigten Ebit um neun bis elf Prozent erwartet, eine leichte Korrektur gegenüber der vorherigen Schätzung von sieben bis zehn Prozent. Tui-Chef Sebastian

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt verschärft Maßnahmen gegen Drohnen

Nach mehreren Zwischenfällen, darunter eine erneute Drohnensichtung am vergangenen Montagnachmittag, ergreift der Flughafen Frankfurt in Zusammenarbeit mit den Behörden strikte Maßnahmen. Der Betreiber Fraport kündigte an, personelle, organisatorische und technische Vorkehrungen zu treffen, um Drohnenflüge im sensiblen Sicherheitsbereich zu verhindern. Nach der jüngsten Sichtung mußten vier ankommende Flugzeuge umgeleitet werden, was die Betriebssicherheit und Effizienz des Luftverkehrs beeinträchtigte. Die Behörden und die Deutsche Flugsicherung reagieren auf das Eindringen von Drohnen in den Sicherheitsbereich mit der temporären Einschränkung oder Einstellung des Flugbetriebs. Solche Vorfälle stellen nicht nur ein Sicherheitsrisiko dar, sondern können auch erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Die Luftverkehrsordnung sieht klare Flugverbotszonen vor: Drohnen sind im Umkreis von einem Kilometer um den Flughafen sowie in den Verlängerungen der Start- und Landebahnen bis zu fünf Kilometern verboten. Die Polizei hat in diesem Jahr bereits drei Drohnenpiloten identifiziert und Ermittlungsverfahren gegen sie eingeleitet. Guido Zemp von der Unternehmenssicherheit der Fraport AG wies darauf hin, daß zivilrechtliche Schritte geprüft werden. Das Betreiben einer Drohne in einer Flugverbotszone gilt als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, was nach dem Strafgesetzbuch als Straftat mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren geahndet werden kann. Angesichts der zunehmenden Vorfälle mit Drohnen an Flughäfen in ganz Europa, wie etwa am Flughafen London-Gatwick im Jahr 2018, setzen viele Flughäfen auf präventive und reaktive Abwehrmechanismen. Die Bevölkerung wird gebeten, Drohnenbeobachtungen umgehend bei der Polizei oder dem Fraport-Notruf zu melden, um die Behörden bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Eine genaue Beschreibung des Vorfalls kann dabei von entscheidender Bedeutung sein.

weiterlesen »

Verurteilung nach Zwischenfall an Bord von Ryanair-Flug

Ein Passagier ist vom Sheriff Court in Edinburgh zu 225 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden, nachdem er an Bord eines Ryanair-Fluges von Edinburgh nach Lanzarote für Störungen sorgte. Der Vorfall ereignete sich am 5. Juli 2024 auf dem Flug RK5593. Das inakzeptable Verhalten des Passagiers, darunter Rauchen, der Konsum mitgebrachter alkoholischer Getränke und verbale Belästigungen, führte dazu, daß das Flugzeug umkehren mußte. Nach Angaben von Ryanair war der Verurteilte einer von insgesamt drei Passagieren, deren Fehlverhalten die Rückkehr nach Edinburgh erzwang. Dies führte zu unnötigen Unannehmlichkeiten für die sechs Besatzungsmitglieder und 178 Passagiere, von denen viele Familien mit Kindern waren. Die Fluggesellschaft betont, daß sie eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber störendem Verhalten an Bord verfolgt und begrüßt das Urteil als eine abschreckende Maßnahme. Ähnliche Vorfälle haben in der Vergangenheit gezeigt, daß Fluggesellschaften und Behörden zunehmend härter gegen sogenannte „unruly passengers“ vorgehen. Diese Passagiere können nicht nur mit empfindlichen Geldstrafen, sondern auch mit Haftstrafen belegt werden, je nach Schwere des Vergehens. In vielen Ländern werden solche Vergehen nicht nur zivilrechtlich, sondern auch strafrechtlich verfolgt. Ein Sprecher von Ryanair äußerte die Hoffnung, daß die Verurteilung ein Signal an andere potentielle Störenfriede sendet. Ziel der Airline sei es, eine komfortable und respektvolle Umgebung für alle Reisenden und die Besatzung zu gewährleisten. Mit der Verhängung der „Community Payback Order“ in Form von gemeinnütziger Arbeit sieht Ryanair seine Null-Toleranz-Politik bestätigt.

weiterlesen »

Austrian Airlines nimmt neue Winterverbindung nach Billund auf

Austrian Airlines erweitert ihr Flugprogramm für den Winter 2025/2026 um eine neue Verbindung ab Innsbruck. Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, plant die Fluggesellschaft, ab dem 20. Dezember 2025 bis zum 7. März 2026, jeweils samstags die dänische Stadt Billund anzufliegen. Für diese neue Strecke, die sich insbesondere an Wintertouristen und Skifahrer richtet, soll ein Airbus A320 eingesetzt werden. Billund in Dänemark ist vor allem durch den dort ansässigen Freizeitpark Legoland bekannt. Der Flughafen der Stadt, der Flughafen Billund, ist der zweitgrößte des Landes und dient als wichtiges Drehkreuz für Reisende in der Region Süddänemark. Die neue Verbindung von Austrian Airlines stellt eine Ergänzung zum bestehenden Angebot anderer Fluggesellschaften dar, die ebenfalls saisonale Verbindungen von und nach Innsbruck anbieten. Die Fluggesellschaft Lufthansa, der Mutterkonzern von Austrian Airlines, erweitert ebenfalls ihr Winterflugprogramm. Die Entscheidung für die neue Route unterstreicht die Bemühungen von Austrian Airlines, ihr Streckennetz gezielt auszubauen. Insbesondere der Winterflugverkehr von und nach Innsbruck, das als Tor zu den Skigebieten der Tiroler Alpen gilt, ist für viele europäische Fluggesellschaften ein attraktiver Markt. Mit der neuen Verbindung wird die Anbindung von Skireisenden aus Skandinavien nach Österreich weiter verbessert. Der Airbus A320, der auf der Strecke zum Einsatz kommen soll, bietet Platz für bis zu 180 Passagiere. Die Flüge werden in enger Abstimmung mit der Lufthansa Group durchgeführt, um die Auslastung der Maschinen und die Rentabilität der Route zu gewährleisten.

weiterlesen »

Flyvbird startet Verbindungen ab Mönchengladbach und Münster

Die neue deutsche virtuelle Fluggesellschaft Flyvbird nimmt am 1. September 2025 ihren Flugbetrieb auf. Das Unternehmen bietet zum Start zwei neue Verbindungen ab dem Flughafen Friedrichshafen an. Die Flüge führen nach Mönchengladbach und Münster. Auf beiden Strecken sind jeweils fünf wöchentliche Flüge an Werktagen geplant. Durchgeführt werden die Flüge von der Charterairline Flyellow aus Passau. Zum Einsatz kommt eine Cessna C208 Caravan, ein kleineres Turboprop-Flugzeug, das Platz für bis zu neun Passagiere bietet. Das Geschäftsmodell von Flyvbird basiert darauf, regionale Flugverbindungen anzubieten, die von größeren Fluggesellschaften nicht bedient werden. Die Vermarktung der Flüge erfolgt unter Flugnummern mit dem Code „Q4“, welcher der spanischen Fluggesellschaft Euroairlines gehört. Diese Kooperation ermöglicht Flyvbird, seine Flüge über die globalen Buchungssysteme für Reisebüros anzubieten. Die Aufnahme der neuen Verbindungen stellt für die Flughäfen Mönchengladbach und Münster eine Wiederbelebung des Regionalflugverkehrs dar. Die Cessna C208 Caravan eignet sich mit ihrer Bauart gut für den Betrieb auf kleineren Flughäfen, da sie auch auf kürzeren Start- und Landebahnen operieren kann. Das Unternehmen Flyvbird nutzt eine KI-gestützte Plattform, um die Flugpläne flexibel an die Nachfrage anzupassen. Nach Angaben des Unternehmens sind nach dem Start der Flüge ab Friedrichshafen weitere Expansionen des Streckennetzes geplant. Die Partnerschaft mit Flyellow und Euroairlines soll die Grundlage für ein flexibleres und kundenorientierteres Angebot im regionalen Luftverkehr schaffen.

weiterlesen »

Drohnensichtung führt zu Flugumleitungen am Frankfurter Flughafen

Eine Drohnensichtung hat am Montagnachmittag am Frankfurter Flughafen zu einer kurzzeitigen Einstellung des Flugbetriebs geführt. Nachdem ein Pilot die Drohne gemeldet hatte, wurden vier ankommende Flugzeuge umgeleitet. Gemäß den Sicherheitsbestimmungen des Flughafenbetreibers Fraport wird in solchen Fällen der Flugbetrieb für 30 Minuten unterbrochen. Eine Sprecherin von Fraport bestätigte, daß die Maßnahme aus Sicherheitsgründen ergriffen wurde. Da es innerhalb der halben Stunde zu keinen weiteren Sichtungen gekommen sei, wurde der Flugbetrieb wieder freigegeben. Die umgeleiteten Maschinen konnten im Anschluß wieder planmäßig den Anflug auf den Flughafen Frankfurt antreten. Die Flugzeuge wurden unter anderem zu nahegelegenen Flughäfen wie Köln/Bonn oder Stuttgart umgeleitet, um die Sicherheit der Passagiere und des Flugverkehrs zu gewährleisten. Drohnensichtungen in der Nähe von Flughäfen sind keine Seltenheit und können den Flugbetrieb erheblich stören. Zwischenfälle mit unbemannten Flugobjekten haben in der Vergangenheit bereits zu längeren Schließungen von Flughäfen geführt, wie beispielsweise am Londoner Flughafen Gatwick im Jahr 2018, als der Flugverkehr für fast 36 Stunden zum Erliegen kam. In Deutschland gelten strenge Vorschriften für den Betrieb von Drohnen in der Nähe von Flughäfen; eine Flugverbotszone von 1,5 Kilometern rund um Flughäfen ist einzuhalten. Die schnelle Reaktion der Flugsicherung und des Flughafenbetreibers ist entscheidend, um größere Störungen und Risiken zu vermeiden. Der Vorfall in Frankfurt zeigt, wie wichtig es ist, bei Drohnensichtungen sofort zu handeln, auch wenn dadurch temporär Flugzeuge umgeleitet werden müssen. Die Sicherheit des Luftraums hat hierbei oberste Priorität.

weiterlesen »

Swiss gewinnt Preise für Weinangebot bei «Wines on the Wing Awards»

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist bei den diesjährigen „Wines on the Wing Awards“ des Magazins Global Traveler mehrfach ausgezeichnet worden. Die Preise würdigen das Weinangebot der Fluggesellschaft in allen Reiseklassen, wobei insbesondere die Qualität der in der ersten Klasse servierten Weine hervorgehoben wurde. Swiss sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie „Top International First Class Wines“ und unterstreicht damit den Anspruch auf Qualität auch in der Luft. Ein besonderer Erfolg ist die Auszeichnung des Cayas Syrah 2022 von Jean-René Germanier aus dem Wallis, der ebenfalls den ersten Rang unter den Rotweinen der ersten Klasse belegte. Die Juroren lobten die Qualität des Schweizer Weins, der in der Blindverkostung überzeugte. Aber auch in anderen Reiseklassen konnte Swiss punkten. In der Premium Economy und Economy Class erreichten die Rotweine Assemblage de Romandie der Domaine Les Perrières und La Cuvée Mythique die ersten beiden Plätze. Der Weisswein Chasselas de Romandie wurde mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Auch im Bereich der Schaumweine konnte Swiss überzeugen. Der Pommery Cuvée Louise Millésime 2006 Parcelles aus der ersten Klasse und der italienische Millesimato Spumante Brut in der Premium Economy und Economy Class erhielten jeweils einen dritten Platz. Die Auszeichnungen zeigen, daß Swiss in allen Reiseklassen Wert auf eine vielfältige und hochwertige Weinauswahl legt. Mit der konsequenten Auswahl von Weinen aus der Schweiz bietet die Fluggesellschaft nicht nur ihren Gästen ein besonderes Erlebnis, sondern verschafft auch der nationalen Weinbranche, von der nur ein geringer Teil exportiert wird, eine internationale Bühne. Die „Wines on the Wing Awards“ sind eine

weiterlesen »

Easyjet rüstet Flotte mit Navigationssoftware aus

Die britische Fluggesellschaft Easyjet hat die Nachrüstung ihrer gesamten Flotte von 54 Flugzeugen des Typs A320neo und A321neo mit dem Navigationssystem FANS-C (Future Air Navigation System-C) abgeschlossen. Damit verfügt Easyjet nun über die weltweit größte Flotte, die mit dieser Technologie ausgestattet ist. Das von Airbus entwickelte System ermöglicht eine präzisere Kommunikation zwischen Flugzeug und Flugsicherung, um Flugrouten zu optimieren und die Effizienz zu steigern. FANS-C ist eine Software zur Verkehrssteuerung, die den Austausch von Flugverlaufsdaten in Echtzeit zwischen Cockpit und Fluglotsen ermöglicht. Dadurch können effizientere Routen berechnet und Engpässe in stark frequentierten Lufträumen vermieden werden. Nach Angaben von Easyjet konnten durch die Implementierung der Technologie seit 2019 bereits 334 Tonnen Treibstoff eingespart werden. Zukünftige Flugzeuge, die bei Airbus die Endmontagelinie verlassen, werden serienmäßig mit dieser Technologie ausgerüstet. David Morgan, Chief Operating Officer von Easyjet, betonte, daß Technologien wie FANS-C für die Modernisierung des Luftraums entscheidend seien. Er forderte eine umfassende Luftraumreform in ganz Europa, um das volle Potenzial solcher Systeme auszuschöpfen. Nur durch direktere Flugrouten und eine geringere Luftraumüberlastung könnten weitere Effizienzsteigerungen erzielt werden. Die EU-weite Implementierung des Systems bei allen Flugsicherungsdiensten ist bis 2028 verpflichtend. Die Einführung von FANS-C ist ein Beispiel für die Bemühungen in der Luftfahrtbranche, den Flugverkehr effizienter zu gestalten. Insbesondere auf stark genutzten Strecken über Europa, wo Verspätungen und Flugraumüberlastungen zunehmen, soll die Technologie helfen, den Flugbetrieb pünktlicher und reibungsloser zu gestalten.

weiterlesen »