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Riyadh Air und Air France-KLM planen strategische Partnerschaft

Die neue saudi-arabische Fluggesellschaft Riyadh Air und die europäische Airline-Gruppe Air France-KLM haben eine Absichtserklärung zur Gründung einer strategischen Partnerschaft unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist die Erschliessung neuer Flugziele in Westeuropa, Nord- und Südamerika, dem Nahen Osten, Asien sowie innerhalb Saudi-Arabiens für beide Unternehmensgruppen. Die geplante Zusammenarbeit soll es den Fluggesellschaften ermöglichen, ihr jeweiliges Streckennetz signifikant zu erweitern und ihren Kunden somit ein grösseres Angebot an Destinationen und Reisemöglichkeiten zu bieten. Riyadh Air, die erst im März 2023 gegründet wurde und ihren Betrieb voraussichtlich Anfang 2025 aufnehmen wird, beabsichtigt, bis zum Jahr 2030 mehr als 100 Destinationen weltweit anzufliegen. Air France-KLM verfügt bereits über ein umfangreiches Netzwerk mit über 300 Zielen in zahlreichen Ländern. Die Absichtserklärung wurde im Rahmen der 81. Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) geschlossen. Neben der Erweiterung des Streckennetzes soll die Partnerschaft auch Möglichkeiten in den Bereichen Wartung, Reparatur und Überholung (MRO), digitale Transformation und Frachtdienste umfassen. Die Kooperation steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

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Icelandair und Air India vereinbaren Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Icelandair und Air India haben eine neue Codeshare-Partnerschaft geschlossen, um die Reiseverbindungen zwischen Indien und Island sowie zu weiteren Zielen in Europa und Indien zu erweitern. Die Vereinbarung wurde am Rande der 81. Jahrestagung der International Air Transport Association (IATA) in Neu Delhi offiziell besiegelt. Durch diese Kooperation können beide Fluggesellschaften ihren Passagieren flexiblere und nahtlosere Reiseerlebnisse anbieten. Dies umfasst optimierte Anschlusszeiten, einheitliche Gepäckbestimmungen und koordinierte Dienstleistungen über bedeutende europäische Drehkreuze. Konkret wird Air India ihren Flugcode ‘AI’ auf von Icelandair betriebenen Flügen zwischen Reykjavik (KEF) und wichtigen europäischen Städten wie London Heathrow, London Gatwick, Frankfurt, Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Mailand und Zürich platzieren. Dies erleichtert es Passagieren von Air India, Island über zentrale europäische Knotenpunkte zu erreichen. Im Gegenzug wird Icelandair ihren Flugcode ‘FI’ zu von Air India durchgeführten Flügen zwischen Delhi und Amsterdam, Paris, Kopenhagen, Frankfurt, London Heathrow sowie zwischen Mumbai und Frankfurt und London Heathrow hinzufügen. Dadurch erhalten Passagiere von Icelandair bequeme Weiterreisemöglichkeiten zu wichtigen Städten in Indien. Die Codeshare-Flüge bedürfen noch der Zustimmung der Aufsichtsbehörden und sollen schrittweise über die Webseiten und Vertriebskanäle beider Fluglinien buchbar sein.

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Frankreich führt Rauchverbot an Orten mit Kindern ein

Frankreich verschärft seine Gesetze zum Schutz von Kindern vor Tabakrauch und führt ab Juli ein Rauchverbot an öffentlichen Orten ein, an denen sich Kinder aufhalten. Wie Gesundheitsministerin Catherine Vautrin in einem Interview mit der Zeitung „Ouest-France“ bekanntgab, betrifft dies unter anderem Strände, Parks, die unmittelbare Umgebung von Schulen, Bushaltestellen und Sportanlagen. Ziel der Maßnahme sei es, das Recht der Kinder auf saubere Luft zu gewährleisten. Wer gegen das neue Rauchverbot verstößt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 135 Euro rechnen. Ausgenommen von der Regelung sind die Außenbereiche von Gaststätten. Ebenfalls nicht vom Rauchverbot betroffen sind E-Zigaretten. Allerdings plant die Ministerin, auch hier Beschränkungen hinsichtlich des erlaubten Nikotingehalts und der Vielfalt an Geschmacksrichtungen zu prüfen. Das nun angekündigte Rauchverbot ist Teil einer umfassenderen Kampagne der französischen Regierung zur Eindämmung des Tabakkonsums, der in Frankreich jährlich für eine hohe Zahl von Todesfällen verantwortlich gemacht wird. Ähnliche Rauchverbote zum Schutz von Kindern gibt es bereits in anderen Ländern, beispielsweise in einigen Regionen Spaniens an Stränden oder in Irland in der Nähe von Spielplätzen.

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Ryanair-Chef O’Leary winkt Millionenbonus nach Aktienkursanstieg

Ryanair-Chef Michael O’Leary steht vor einem millionenschweren Bonus, nachdem sich der Aktienkurs der Billigfluggesellschaft seit der Corona-Pandemie mehr als verdoppelt hat und eine vertraglich vereinbarte Schwelle überschritten hat. Laut Medienberichten hat eine Klausel in O’Learys Vertrag nun gegriffen, die ihm den Kauf von zehn Millionen Ryanair-Aktien zu einem vergünstigten Preis erlaubt, da der Aktienkurs für 28 Tage über 21 Euro notierte und er seinen Vertrag bis 2028 verlängert hat. Konkret darf O’Leary nun zehn Millionen Aktien zum Preis von 11,20 Euro pro Stück erwerben. Beim aktuellen Kurs von rund 23 Euro würde ein anschließender Verkauf einen Gewinn von etwa 111 Millionen Euro einbringen. Obwohl O’Leary bereits Milliardär ist, sorgt dieser hohe Bonus für Kritik. Luke Hildyard vom High Pay Centre bezeichnete die Summe als „moralisch fragwürdig“ und schlug vor, den Bonus unter den Ryanair-Mitarbeitern aufzuteilen. O’Leary wies die Kritik jedoch zurück und verglich seine Vergütung mit den hohen Gehältern von Fußballstars in europäischen Top-Ligen. Er argumentierte, daß sein Vertrag für die Ryanair-Aktionäre ein sehr gutes Geschäft sei, angesichts der Wertsteigerung des Unternehmens unter seiner Führung.

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ÖBB kauft von Deutscher Bahn gebrauchte Westbahn-Züge

Sechs Jahre nachdem die Deutsche Bahn (DB) die 17 Intercity-Züge der privaten Westbahn in einem Bieterwettkampf gegen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erworben hatte, kehren diese Züge nun in die ÖBB-Flotte. Die DB, die die Doppelstockzüge der Marke Stadler Rail vom Typ Kiss in den Jahren 2020 bis 2022 generalüberholen ließ, hat sie nun offenbar nicht mehr benötigt und verkaufte sie an die ÖBB. Über den genauen Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, Schätzungen belaufen sich laut den Salzburger Nachrichten auf rund 200 Millionen Euro. Die Züge sollen im Fernverkehr auf der Weststrecke Wien–Salzburg eingesetzt werden und ab Herbst die Railjet-Verbindungen ergänzen, bis die neuen Railjet-Doppelstockzüge ab 2026 ausgeliefert werden. Dieser Rückkauf ist Teil einer umfassenden Modernisierung und Erweiterung der ÖBB-Flotte, für die der Konzern bis 2030 insgesamt 6,1 Milliarden Euro eingeplant hat. Davon sind 1,6 Milliarden Euro für den Fernverkehr vorgesehen. Trotz eines Sparpakets der Regierung bekräftigte ÖBB-Holding-Chef Andreas Matthä kürzlich die Verfügbarkeit dieser Mittel.

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Uganda Airlines verlängert Wet-Lease-Vertrag für Airbus A320

Die staatliche Fluggesellschaft Ugandas, Uganda Airlines, setzt ihre Zusammenarbeit mit der dänischen Wet-Lease- und Charterairline DAT Lithuanian Airlines fort und verlängert den bestehenden Vertrag für einen Airbus A320 um ein weiteres Jahr bis Mai 2026. Das Flugzeug, das seit November 2024 in der Flotte ist und in Entebbe stationiert bleibt, bedient weiterhin wichtige regionale Strecken wie Johannesburg, Nairobi, Kinshasa und Lagos. Im Rahmen des Wet-Lease-Abkommens stellt DAT Uganda Airlines nicht nur das Flugzeug, sondern auch die Besatzung, die Wartung und die Versicherung zur Verfügung. Der Airbus A320 war ursprünglich als Kapazitätsverstärkung für den Winter gedacht und ersetzte eine zuvor von Global Airways geleaste Maschine. Zukünftig soll der Anteil der DAT-Crew an Bord schrittweise reduziert werden. Diese Verlängerung des Wet-Lease-Vertrags erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Uganda Airlines auf die Auslieferung neuer Airbus A320neo-Flugzeuge wartet. Die geleaste Maschine ermöglicht es der nationalen Fluggesellschaft, ihren Flugplan aufrechtzuerhalten und eine zuverlässige operationelle Effizienz zu gewährleisten.

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Lkw rast in geparkte Saudia-Boeing in Heathrow

Am Flughafen London-Heathrow ereignete sich am 28. Mai 2025 ein ungewöhnlicher Unfall, als ein Lastkraftwagen in eine geparkte Boeing 787-9 der Fluggesellschaft Saudia fuhr. Laut Berichten des Daily Mirror soll der Fahrer versehentlich das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt haben. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag, kurz nachdem die Passagiere des Fluges SV105 aus Jeddah am Terminal 4 ausgestiegen waren. Der Aufprall des Lkw verursachte erhebliche Schäden am Rumpf des Dreamliners mit dem Kennzeichen HZ-ARF. Es wird von einem Durchbruch des Rumpfes berichtet. Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich niemand mehr an Bord der Boeing. Der beschädigte Dreamliner wird nun aufwendig repariert werden müssen, was zu Ausfallzeiten führen dürfte. Die britischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Der Vorfall wirft Fragen nach den Sicherheitsvorkehrungen auf dem Flughafengelände auf, insbesondere im Bereich der geparkten Flugzeuge. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt.

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Flughafen Riga plant Neubau eines Passagierterminals

Der Flughafen Riga, Lettlands größter Airport, verzeichnet ein deutliches Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr und plant daher den Neubau eines Passagierterminals. Wie der Flughafenbetreiber bekanntgab, sollen die Bauarbeiten in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 beginnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für 2029 vorgesehen. Das Ausbauprojekt umfasst eine Gesamtfläche von 45.000 Quadratmetern und beinhaltet neben dem eigentlichen Terminal einen Komplex für die Gepäckabfertigung und -sortierung sowie neue Zufahrtsstraßen und ein Parkhaus. Der Flughafen betont, daß der laufende Betrieb während der gesamten Bauzeit ohne Unterbrechungen aufrechterhalten werde. Das Wachstum des Flughafens wird maßgeblich durch die lettische Fluggesellschaft Air Baltic getragen, aber auch andere Airlines wie Flydubai, die im Dezember eine neue Verbindung nach Dubai aufnimmt, tragen dazu bei. In den ersten vier Monaten des Jahres 2025 überschritt der Flughafen Riga bereits die Zwei-Millionen-Passagier-Marke, was einem Zuwachs von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch das Frachtaufkommen stieg im gleichen Zeitraum um 13 Prozent. Im vergangenen Jahr verbuchte der Flughafen einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro, nachdem er bereits 2023 positive Zahlen geschrieben hatte.

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Flugbegleiterin bei Notbremsung in Frankfurt schwer verletzt

Ein Vorfall am Frankfurter Flughafen im Mai 2024, bei dem ein Gepäckschlepper eine Boeing 757-300 zu einer abrupten Bremsung zwang, führte zur schweren Verletzung einer Flugbegleiterin. Wie aus dem nun vorliegenden Bericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hervorgeht, rollte die Condor-Maschine mit Ziel Mallorca gerade zur Startbahn, als der Erste Offizier einen kreuzenden Gepäckschlepper bemerkte. Trotz Warnungen des Copiloten setzte der Fahrer des Schleppers seine Fahrt zunächst fort, woraufhin die Piloten die Boeing aus geringer Geschwindigkeit stark abbremsten. Durch diese Notbremsung stürzte im hinteren Teil des Flugzeugs eine Flugbegleiterin, die gerade den Anschnallcheck durchführte. Sie erlitt dabei eine schwere Wirbelverletzung und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Gepäckschleppers gab an, abgelenkt gewesen zu sein, da er nach leeren Gepäckwagen Ausschau gehalten habe. Er habe die Boeing erst spät bemerkt und sei daraufhin sofort stehen geblieben. Die BFU hat den Vorfall untersucht und ihren Abschlussbericht veröffentlicht.

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IndiGo plant Langstreckenflüge nach Europa und kooperiert mit SkyTeam-Partnern

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo unternimmt einen bedeutenden Schritt in den Langstreckenflugverkehr und plant, bereits im Jahr 2026 mit eigenen Flugzeugen Ziele in Europa anzufliegen. Gleichzeitig gab die Airline eine engere Zusammenarbeit mit den SkyTeam-Mitgliedern Delta Air Lines, Air France-KLM und Virgin Atlantic bekannt, um ihr Angebot für Flüge in die USA und nach Europa zu erweitern. IndiGo, unter der Führung des früheren KLM-Chefs Pieter Elbers, will sich bis zum Jahr 2030 zu einer global agierenden Fluggesellschaft entwickeln. Als ersten Schritt sollen ab Anfang 2026 sechs von Norse Atlantic Airways geleaste Boeing 787-9 die Zeit bis zur Auslieferung von 30 bestellten Airbus A350-900 überbrücken, die ab 2027 zur Flotte stoßen sollen. Bereits im kommenden Jahr erwartet IndiGo die ersten Airbus A321XLR. Diese Flugzeuge sollen unter anderem für eigene Linien nach Europa eingesetzt werden. So kündigte IndiGo die Aufnahme einer A321XLR-Verbindung nach Athen für 2026 an. Die Kooperation mit den SkyTeam-Partnern ermöglicht es IndiGo, ihren Kunden bereits jetzt mehr Langstreckenverbindungen anzubieten.

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