Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Belgische Konsumentengruppe klagt Ryanair wegen angeblich irreführender Praktiken

Die belgische Konsumentengruppe Testachats hat am 15. Mai 2025 rechtliche Schritte gegen die Fluggesellschaft Ryanair eingeleitet. Der Vorwurf lautet auf mehrere irreführende Geschäftspraktiken, die mutmaßlich gegen EU-Verbraucherschutzgesetze verstoßen. Im Kern der Klage stehen die Preistransparenz von Ryanair und insbesondere vier Bereiche der Preisgestaltung. Testachats kritisiert die Gebühren für Handgepäck, obwohl Gerichtsurteile der Europäischen Union die Einbeziehung in den Basispreis fordern. Weiterhin beanstandet die Konsumentengruppe undurchsichtige Tarifbündel, die günstigere Einzeloptionen verschleiern würden, sowie irreführende Dringlichkeitsmeldungen über begrenzte Sitzplatzverfügbarkeit. Auch die Gebühren für die Sitzplatzreservierung von Erwachsenen, die Minderjährige begleiten, werden als ungerechtfertigt angeprangert. Testachats argumentiert, daß diese Praktiken Passagiere in die Irre führen und einen fairen Preisvergleich erschwerten. Die Konsumentengruppe fordert eine gerichtliche Anordnung, die Ryanair dazu verpflichtet, optionale Gebühren von Beginn des Buchungsprozesses an klar aufzuschlüsseln. Ryanair wies die Vorwürfe als „falsch“ zurück und bekräftigte, daß das Buchungssystem und die Gepäckrichtlinien vollständig mit der EU-Verordnung 1008/2008 übereinstimmten. Die Fluggesellschaft betonte, daß Passagiere stets eine kleine persönliche Tasche kostenlos mitführen könnten und die Gebühren für zusätzliches Gepäck im Einklang mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Fall „Vueling“ von 2014 stünden. Ryanair kritisierte Testachats zudem dafür, sich auf ihrer Ansicht nach rechtmäßige und transparente Richtlinien zu konzentrieren und die „wirkliche Schädigung der Verbraucher“ durch Online-Reisebüros zu ignorieren, die versteckte Aufschläge berechneten. Der Ausgang des Verfahrens könnte prägend für die Preistransparenz in der Luftfahrtbranche in ganz Europa sein.

weiterlesen »

El Al erweitert Flotte mit neuer Boeing 787-9 im Zeichen der Einheit

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat ihre Flotte mit der Ankunft ihrer 17. Boeing 787-9 weiter verstärkt. Das neue Flugzeug präsentiert sich in der modernisierten Lackierung von El Al und trägt den symbolträchtigen Namen „Achinu Kol Beit Yisrael“, was übersetzt „Unsere Brüder, das ganze Haus Israel“ bedeutet. Diese Namensgebung, ein Zitat aus der jüdischen Liturgie, ist ein Gebet für die Rückkehr aller Geiseln nach Israel und unterstreicht ein Gefühl der Einheit und Hoffnung. Im Gegensatz zur üblichen Praxis von El Al, ihre Passagierflugzeuge nach regionalen Städten zu benennen, wählte die Fluggesellschaft für dieses Flugzeug einen besonderen Namen, der die aktuelle Situation des Landes widerspiegelt. Die neue Boeing 787-9 ist Teil des strategischen Erneuerungsprogramms von El Al, mit dem Ziel, Israel international würdig zu vertreten. Im Zuge dieses Programms wurden auch die Farben der israelischen Flagge am Heck der Flugzeuge aufgefrischt und das El Al Logo modernisiert. Die neue Lackierung dient neben der optischen Aufwertung auch dem Schutz der Flugzeuge vor Umwelteinflüssen und Abnutzung gemäß den Standards der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). El Al verfolgt einen seit 2023 bestehenden Strategieplan zur Flottenmodernisierung und -erweiterung, zum Ausbau des globalen Streckennetzes und zur Einführung fortschrittlicher Technologien. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist die bereits unterzeichnete Vereinbarung über den Kauf von bis zu neun Boeing 787-9 Dreamlinern sowie die geplante Erweiterung und Modernisierung der Kurzstreckenflotte durch den Kauf von bis zu 31 Boeing 737 Max Flugzeugen, dem größten Flugzeugkauf in der Geschichte der Airline. Mit diesen Maßnahmen will El Al das Flug- und

weiterlesen »

United Airlines feiert 35 Jahre Nonstop-Flüge zwischen Deutschland und USA

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines begeht das 35-jährige Jubiläum ihrer Nonstop-Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Seit dem Start der ersten Flüge im Jahr 1990 hat die Airline auf über 240.000 Flügen mehr als 50 Millionen Passagiere und 1,8 Millionen Tonnen Fracht zwischen den beiden Ländern transportiert. Die ersten beiden Flüge von Deutschland aus wurden am 16. Mai 1990 mit Boeing 767-200 Maschinen von Frankfurt nach Chicago und Washington, D.C. aufgenommen. Heute bietet United von Frankfurt, München und Berlin bis zu 17 tägliche Flüge mit einer Kapazität von bis zu 4.740 Sitzplätzen an und befördert damit mehr Passagiere zwischen Deutschland und den USA als jede andere amerikanische Fluggesellschaft. Im aktuellen Sommerflugplan offeriert United allein ab Frankfurt rund 70 wöchentliche Verbindungen zu sechs Zielen in den Vereinigten Staaten. Thorsten Lettnin, Director Sales Kontinentaleuropa bei United, zeigte sich erfreut über die langjährige Verbindung und betonte die zahlreichen Reisemöglichkeiten für Kunden über die US-amerikanischen Drehkreuze zu über 300 Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika. Pierre Dominique Prümm von der Fraport AG würdigte United als wichtigen und seit 35 Jahren verlässlichen Partner am Standort Frankfurt. Die Fluggesellschaft bedient aktuell von Frankfurt, München und Berlin aus Direktflüge nach Chicago, Denver, Houston, New York-Newark, San Francisco und Washington, D.C. mit verschiedenen Boeing-Modellen, darunter die 787 Dreamliner und die 777.

weiterlesen »

Mönchengladbach war Gastgeber für Fachtagung der Luftverkehrsbranche

Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat erneut eine bedeutende Veranstaltung der Luftverkehrsbranche ausgerichtet. Am 13. und 14. Mai 2025 fand im Hugo Junkers Hangar die Mitgliedertagung der Interessengemeinschaft der regionalen Flugplätze (IDRF) statt. Erstmals wurde die Tagung gemeinsam mit dem Deutschen Hubschrauber Verband (DHV) durchgeführt, der parallel seine Versammlung abhielt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand der Austausch über aktuelle Herausforderungen und neue Perspektiven in der Luftmobilität. Zahlreiche Vertreter regionaler Flughäfen aus ganz Deutschland nutzten die Tagung in Mönchengladbach, um sich zu operativen, infrastrukturellen und regulatorischen Themen auszutauschen. Ein wichtiger Diskussionspunkt war auch die Rolle der regionalen Flugplätze im Kontext von Klimaschutz, Digitalisierung und innovativen Mobilitätslösungen wie beispielsweise der urbanen Luftmobilität. Die Geschäftsführer des Flughafens Mönchengladbach, Andreas Ungar und Dr. Ulrich Schückhaus, zeigten sich erfreut über die erfolgreiche Ausrichtung der Tagung. Ungar betonte die Unverzichtbarkeit regionaler Flughäfen für das deutsche Luftverkehrssystem, da sie Erreichbarkeit sichern, Arbeitsplätze schaffen und zunehmend Innovationsorte für neue Mobilitätsformen seien. Schückhaus hob hervor, daß die gemeinsame Ausrichtung mit dem DHV die wachsende Bedeutung des Flughafens Mönchengladbach als Ort für Austausch und Zukunftsthemen der Luftfahrt unterstreiche. Der Hugo Junkers Hangar habe sich dabei erneut als attraktive und passende Eventlocation erwiesen.

weiterlesen »

Etihad Airways verstärkt Flotte mit 28 neuen Boeing-Großraumflugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, setzt ihren Flottenausbau fort und hat eine Bestellung von 28 Großraumflugzeugen des Herstellers Boeing bestätigt. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, mit dem Ziel, die Flotte bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Bereits seit 2023 hat Etihad ihre Flugzeuganzahl kontinuierlich erhöht, um den wachsenden Anforderungen ihres Streckennetzes und Betriebs gerecht zu werden. Die getroffene Vereinbarung umfaßt eine Mischung aus Boeing 787 Dreamlinern und der neuen Boeing 777X, die mit Triebwerken von GE ausgestattet und durch ein entsprechendes Servicepaket unterstützt werden. Die Auslieferung dieser Flugzeuge soll ab dem Jahr 2028 erfolgen und die bestehenden Wachstumspläne von Etihad in Bezug auf Konnektivität, betriebliche Effizienz und das Reiseerlebnis für die Kunden weiter untermauern. Antonoaldo Neves, der Vorstandsvorsitzende von Etihad Airways, betonte, daß diese Bestellung den sorgfältigen Ansatz der Fluggesellschaft widerspiegele, ihre Flotte im Einklang mit der Nachfrage und den langfristigen Netzwerkplänen zu steuern. Die fortlaufende Erweiterung der Flotte seit 2023 stelle sicher, daß Etihad auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden könne. Etihad arbeitet derzeit an einem detaillierten Plan, der die Strategie des Unternehmens bis 2035 festlegen wird, wobei die zusätzlichen Boeing-Flugzeuge eine wichtige Rolle in dieser Roadmap spielen sollen. Neves hob zudem hervor, daß das kontinuierliche Wachstum von Etihad die fortlaufenden Investitionen Abu Dhabis in die Luftfahrt als Schlüsselfaktor für Konnektivität, Tourismus und Handel widerspiegele und breitere wirtschaftliche Chancen in den VAE und darüber hinaus unterstütze.

weiterlesen »

Maltas Tourismus übertrifft Vorkrisen-Niveau deutlich

Maltas Reise- und Tourismussektor erlebt einen Aufschwung und wird laut einer aktuellen Studie des World Travel & Tourism Council (WTTC) im laufenden Jahr voraussichtlich 3,6 Milliarden Euro zur nationalen Wirtschaft beitragen. Damit übertrifft der Sektor das Niveau vor der Corona-Pandemie und entwickelt sich rasant zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die Studie zeigt, daß fast 90 Prozent der touristischen Ausgaben auf internationale Besucher entfallen, was Maltas Position als beliebtes europäisches Reiseziel unterstreicht. Für das Jahr 2025 wird erwartet, daß der Sektor 63.700 Arbeitsplätze schaffen wird, und diese Zahl soll bis 2035 auf 82.500 ansteigen. Derzeit trägt der Reise- und Tourismussektor bereits 16,5 Prozent zu den Staatseinnahmen Maltas bei und spielt somit eine entscheidende Rolle für die Beschäftigungslage des Inselstaates. Diese Entwicklung unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und Attraktivität Maltas als Tourismusdestination. Trotz globaler Herausforderungen erweist sich die Mittelmeerinsel als starker Anziehungspunkt für Reisende. Investitionen in die Infrastruktur und das Gastgewerbe tragen maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Experten sehen in der Fokussierung auf qualitativ hochwertige Angebote und die Bewahrung des kulturellen Erbes weitere Wachstumspotenziale für die Zukunft.

weiterlesen »

Singapore Airlines Gruppe erzielt Rekordgewinn dank Fusion

Die Singapore Airlines Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Rekordnettogewinn von 2,78 Milliarden Singapur-Dollar (umgerechnet etwa 1,93 Milliarden Euro) vermeldet. Dieser Anstieg wurde maßgeblich durch einen einmaligen, nicht zahlungswirksamen Gewinn von 1,1 Milliarden Singapur-Dollar aus der im November 2024 abgeschlossenen Fusion von Air India und Vistara begünstigt, an der Singapore Airlines nun einen Anteil von 25,1 Prozent hält. Ohne diesen Sondereffekt lag der operative Gewinn bei 1,7 Milliarden Singapur-Dollar. Die Fluggesellschaften der Gruppe, Singapore Airlines und Scoot, beförderten mit insgesamt 39,4 Millionen Passagieren eine Rekordzahl, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent entspricht. Der Umsatz der Gruppe stieg um 2,8 Prozent auf 19,54 Milliarden Singapur-Dollar, getragen von einer robusten Nachfrage sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft. Allerdings sank der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 37,3 Prozent, was auf niedrigere Erträge infolge des verstärkten Wettbewerbs zurückzuführen ist, obwohl die Passagiernachfrage hoch blieb. Trotz des Rückgangs des operativen Gewinns konnte der Nettogewinn dank des einmaligen Buchgewinns aus der Air-India-Vistara-Fusion um 3,9 Prozent gesteigert werden. Die Gruppe sieht sich dank ihrer soliden wirtschaftlichen Basis und langfristiger strategischer Investitionen gut gerüstet, um die globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten zu meistern. Die Fluggesellschaft plant zudem, eine Schlußdividende von 30 Cent pro Aktie auszuzahlen, was einer Gesamtdividende von 40 Cent für das Geschäftsjahr entspricht.

weiterlesen »

Icelandair erweitert Streckennetz um Edinburgh und Malaga

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus und nimmt ab September 2025 die schottische Hauptstadt Edinburgh als neues Flugziel auf. Dies geschieht 80 Jahre nachdem die Airline erstmals Flüge nach Schottland aufnahm. Neben Glasgow wird Edinburgh somit die zweite schottische Destination im Angebot von Icelandair. Vom 12. September 2025 bis zum 12. April 2026 wird Icelandair wöchentlich drei bis vier Flüge nach Edinburgh anbieten. Die Strecke wird mit einer Boeing 737-MAX8 bedient, die Flugzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Dank optimierter Flugzeiten sollen Passagiere bequeme Anschlüsse an das globale Streckennetz von Icelandair erreichen können. Neben Edinburgh erweitert Icelandair ihr Angebot für die Wintermonate auch um Malaga in Spanien. Die Flüge nach Malaga starten im September und Oktober zweimal wöchentlich und danach einmal wöchentlich bis zum 7. Januar. Ab Mitte April bis Ende Mai 2026 wird die Strecke wieder zweimal pro Woche bedient. Der Präsident und CEO von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich erfreut über die Aufnahme von Edinburgh in das Streckennetz, insbesondere im Jubiläumsjahr der Schottland-Flüge. Er betonte, daß dies sowohl Reisenden in Edinburgh und Umgebung die Möglichkeit biete, Island und andere Ziele im Netzwerk zu besuchen, als auch den Zugang zur schottischen Hauptstadt erleichtere. Das Streckennetz von Icelandair umfaßt nun über 60 Ziele, und Passagiere können das Stopover-Programm in Island nutzen, um ihre Reise optimal zu gestalten.

weiterlesen »

Aena-Flughäfen verzeichnen deutliches Passagierwachstum im April 2025

Die Flughäfen der Aena-Gruppe, darunter 46 spanische Airports, London Luton und 17 brasilianische Flughäfen, haben im April 2025 insgesamt 32,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 Prozent im Vergleich zum April 2024. Ein Faktor für dieses Wachstum war der Umstand, daß Ostern in diesem Jahr in den April fiel, während es 2024 im März gelegen hatte. Allein die spanischen Flughäfen der Gruppe verzeichneten 27,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 6,3 Prozent. An 22 spanischen Flughäfen, darunter Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga, wurden im April neue Passagierrekorde für diesen Monat aufgestellt. Madrid-Barajas war mit 5,6 Millionen Passagieren und einem Zuwachs von 3,8 Prozent der stärkste Flughafen. Im Frachtverkehr führte ebenfalls Madrid-Barajas mit 65.608 Tonnen und einem Anstieg von 10,7 Prozent. Auch die brasilianischen Flughäfen der Aena-Gruppe trugen mit 3,56 Millionen Passagieren (+5,7 Prozent) zum Wachstum bei. London Luton meldete 1,5 Millionen Passagiere, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Insgesamt verzeichnete die Aena-Gruppe im April auch Zuwächse bei den Flugbewegungen (+0,9 Prozent auf 274.866) und beim Frachtaufkommen (+6,8 Prozent auf 119.766 Tonnen). Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so stieg die Zahl der Passagiere an den spanischen Aena-Flughäfen um 5,2 Prozent auf 90,9 Millionen, die Flugbewegungen um fünf Prozent auf 782.712 und das Frachtaufkommen um 5,6 Prozent auf 416.321 Tonnen. Die Aena-Gruppe setzt somit ihr solides Wachstum in ihrem globalen Netzwerk fort, getragen von saisonalem Reiseverkehr und einer Expansion im Frachtgeschäft, insbesondere in Spanien und Brasilien.

weiterlesen »

Pilotengewerkschaft bekräftigt Forderungen angesichts Herausforderungen in der Lufthansa Group

Auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zentrale berufs- und gewerkschaftspolitische Themen erörtert und ihre Positionen bekräftigt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die wachsenden Herausforderungen innerhalb der Lufthansa Group sowie die Verteidigung grundlegender gewerkschaftlicher Rechte, insbesondere der Koalitionsfreiheit und des Rechts auf Mitbestimmung. Der Präsident der Gewerkschaft, Dr. Andreas Pinheiro, wies in seiner Rede auf das erhebliche Konfliktpotential und die gewerkschaftlichen Herausforderungen hin, denen sich die Pilotinnen und Piloten, insbesondere im Kontext der Lufthansa Group, gegenübersähen. Er rief die Mitglieder angesichts der aktuellen Entwicklungen zur Geschlossenheit und Solidarität auf, um dem zunehmenden Druck auf Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechte wirksam begegnen zu können. Besonders deutlich positionierte sich die Vereinigung Cockpit gegen jede Einschränkung der Koalitionsfreiheit, die sie als untrennbar mit dem Recht auf Mitbestimmung bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen ansieht. Dr. Pinheiro betonte, daß eine tragfähige, faire und langfristig erfolgreiche Unternehmensführung nur gelingen könne, wenn die Arbeitnehmerseite aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden sei. Die Gewerkschaft hob die hohe Verantwortung der Piloten für die Sicherheit und Stabilität im Luftverkehr hervor und forderte von den deutschen Flugbetrieben eine langfristig orientierte und verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Belange der Beschäftigten respektiere. Die Mitgliederversammlung endete mit einem Signal der Einheit und der Entschlossenheit, sich weiterhin für die Rechte der Piloten und eine zukunftsfähige, sichere Luftfahrt in Deutschland einzusetzen.

weiterlesen »