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Urlaubsandenken können zu hohen Strafen führen: ÖAMTC warnt vor verbotenen Souvenirs

Was als harmloses Souvenir aus dem Urlaub beginnt, kann bei der Heimreise schwerwiegende rechtliche Konsequenzen haben. Der ÖAMTC warnt Reisende eindringlich davor, nicht alles, was im Urlaubsland erhältlich ist, auch nach Hause mitzunehmen. Umgekehrt gibt es auch Gegenstände, die in Österreich legal sind, aber im Ausland verboten sein können und daher nicht im Reisegepäck mitgeführt werden sollten. Dagmar Redel, Reiseexpertin beim ÖAMTC, rät dazu, sich bereits vor Reiseantritt umfassend über geltende Einfuhr- und Ausfuhrbestimmungen zu informieren, da sonst hohe Strafen drohen können. Zudem empfiehlt sie, wichtige Medikamente im Handgepäck zu transportieren und ein ärztliches Attest mitzuführen, um Schwierigkeiten bei der Einreise zu vermeiden. In vielen populären Urlaubsländern gelten strenge Regeln für die Mitnahme von Naturmaterialien. In Kroatien ist die Ausfuhr geschützter Muschelarten und Meeresschnecken illegal und kann mit hohen Strafen geahndet werden. Auch unverarbeiteter Trüffel darf nur mit entsprechender Genehmigung ausgeführt werden. An italienischen Stränden ist es gemäß dem dortigen Schifffahrtsgesetz verboten, Sand und Muscheln mitzunehmen; auf Sardinien beispielsweise können Strafen bis zu 3.000 Euro fällig werden. In Griechenland ist die Mitnahme von Ausgrabungsfunden und selbst gesammelten Steinen von archäologischen Stätten ohne Erlaubnis untersagt. Auch in Frankreich und Spanien existieren Gesetze zum Schutz der Küsten und Natur, welche die Mitnahme von Sand, Muscheln, Steinen, (Vulkan-)Steinen und Fossilien untersagen. Insbesondere in Frankreich können die Strafen für die unzulässige Mitnahme geschützter Pflanzen bis zu 150.000 Euro betragen. Auf der kanarischen Insel Fuerteventura gibt es gezielte Informationskampagnen und strenge Kontrollen am Flughafen, um die Ausfuhr der dort einzigartigen „Popcorn“-Algenfossilien zu verhindern. Grundsätzlich gilt:

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Urlaubsguru-Umfrage: Deutsche bevorzugen neue Reiseziele und soziale Erlebnisse

Eine aktuelle Umfrage des Reiseportals Urlaubsguru offenbart eine klare Präferenz der Deutschen für das Entdecken neuer Reiseziele. Im Rahmen der Sommerkampagne „Urlaub ist mehr als nur Urlaub“ befragte das Portal das Reiseverhalten von 1.375 Personen über seinen Instagram-Kanal. Das Ergebnis zeigt, daß 79 Prozent der Befragten es vorziehen, einen neuen Ort zu erkunden, anstatt zu einem bereits bekannten „Wohlfühlort“ zurückzukehren. Dies deutet auf eine ausgeprägte Entdeckungslust und Neugier unter deutschen Urlaubern hin. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage betrifft die soziale Komponente des Urlaubes. Eine deutliche Mehrheit von 82 Prozent der Befragten legt großen Wert darauf, ihre Urlaubszeit mit ihren „Lieblingsmenschen“ zu verbringen. Lediglich 18 Prozent priorisieren die Zeit für sich selbst. Dies unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Erlebnisse und die soziale Interaktion als wesentliches Element der Urlaubsgestaltung für die Mehrheit der Deutschen. Hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien und sozialer Netzwerke während des Urlaubes zeigen sich die Meinungen geteilt. 42 Prozent der Befragten nutzen die freie Zeit für einen bewußten „Digital Detox“, also eine Reduzierung der Nutzung mobiler Geräte und sozialer Plattformen. Dem gegenüber stehen 58 Prozent, die im Urlaub aktiver sein wollen und sich als sogenannte „Teilzeit-Influencer“ in sozialen Netzwerken präsentieren. Dieser Trend spiegelt die zunehmende Bedeutung von Selbstdarstellung und dem Teilen von Reiseerlebnissen in sozialen Medien wider, auch wenn ein erheblicher Teil der Reisenden bewußt eine Auszeit von der digitalen Welt sucht. Die Online-Umfrage wurde am 15. Juli 2025 durchgeführt. Die Teilnehmer konnten bei jeder der drei Fragen jeweils nur eine Antwortmöglichkeit wählen. Die Ergebnisse zeichnen ein Bild von

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Oceania Cruises führt exklusives Weinmenü mit Gérard Bertrand ein

 Die Reederei Oceania Cruises erweitert ihr kulinarisches Angebot an Bord ihrer Schiffe um ein exklusives Sechs-Gänge-Mittagsmenü, das mit korrespondierenden Weinen des südfranzösischen Winzers Gérard Bertrand kombiniert wird. Dieses neue „Food and Wine Pairing Lunch“ wird seit dem 18. Juli 2025 zunächst an Bord des neuen Schiffes Oceania Allura angeboten. Die Einführung auf der Oceania Vista folgt im September, und bis zum Jahre 2026 soll das exklusive Menü auch auf der Oceania Marina und der Oceania Riviera verfügbar sein. Das besondere Mittagserlebnis richtet sich an maximal 40 Teilnehmer pro Termin und wird an ausgewählten Tagen jeder Reise im französischen Spezialitätenrestaurant „Jacques“ serviert. Die Kosten für die Teilnahme belaufen sich auf 175 US-Dollar pro Person, zuzüglich Trinkgeld. Das Menü wurde konzipiert, um ausgewählte Speisen mit passenden Weinen aus dem Portfolio des renommierten Winzers zu verbinden. Gérard Bertrand ist bekannt für seine Weine aus dem Languedoc-Roussillon, einer Region in Südfrankreich, die für ihre Vielfalt an Rebsorten und ihr Terroir geschätzt wird. Die servierten Weine stammen aus biologischer und biodynamischer Herstellung und sollen das Terroir Südfrankreichs widerspiegeln. Zu den dargebotenen Gerichten gehören unter anderem Ossetra-Kaviar auf Kartoffelkrapfen, Rinderkurzrippe mit Kartoffelkuchen sowie ein Dessert aus Goldschokolade. Zu jedem Gang wird ein sorgfältig ausgewählter Wein gereicht, darunter der „Clos du Temple“ Rosé oder der „Clos d’Ora“ aus der Appellation Minervois La Livinière. Diese Weine repräsentieren Spitzenprodukte des Hauses Gérard Bertrand. Mit diesem neuen Format baut Oceania Cruises ihr Angebot an individuell gestaltbaren kulinarischen Erlebnissen weiter aus. Es ergänzt bereits bestehende, hochklassige Angebote wie das „Moët &

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Costa Kreuzfahrten kündigt neue Weltreise 2026 mit Fokus auf Asien, Ozeanien und Südamerika an

Costa Kreuzfahrten hat eine neue, 66tägige Weltreise für das Jahr 2026 angekündigt, die Reisende durch 15 Länder, 26 Destinationen und 14 Inseln in Asien, Ozeanien und Südamerika führt. Die Abfahrt der Kreuzfahrt ist für den 18. Oktober 2026 in Tokio geplant, die Ankunft erfolgt am 22. Dezember 2026 in Buenos Aires. Diese spezielle Route bietet eine intensive Erkundung des Fernen Ostens, der pazifischen Inselwelten und der südamerikanischen Küsten. Die Reise beginnt in den Metropolen des Fernen Ostens. Gäste haben die Möglichkeit, Tokio zu erkunden, die Reize von Taipeh von Keelung aus zu entdecken und die pulsierende Energie von Hongkong zu erleben. Weiter südlich erwarten die Reisenden Abenteuer auf den Philippinen mit ihrer unberührten Natur. Auf Bali können die Gäste dank einer Übernachtung die Spiritualität und die Strände der Insel voll auskosten. In Australien stehen Höhepunkte wie Sydney mit dem spektakulären Grand Pacific Drive und dem Taronga Zoo sowie authentische Tiererlebnisse in Brisbane und Cairns auf dem Programm, etwa auf der Hartley’s Crocodile Farm. Nach der Überquerung des Pazifiks folgen Stopps auf paradiesischen Inseln wie Nouméa, Lifou, Suva, Tonga, Rarotonga und Tahiti, die jeweils ein einzigartiges Natur- und Kulturerlebnis versprechen. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der Pitcairninseln, die einen seltenen Einblick in eine der abgelegensten Gemeinschaften der Welt bieten. Den Abschluß der Reise bildet Südamerika mit den atemberaubenden Landschaften Patagoniens und Feuerlands. Von San Antonio (Chile) aus können Gäste Santiago erkunden. Weitere Stationen sind Valparaíso, Viña del Mar und Ushuaia, die südlichste Stadt der Erde, wo eine Übernachtung eine intensivere

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Bentour Reisen schaltet Großteil des Sommerprogramms 2026 frei

Der Reiseveranstalter Bentour Reisen hat den Großteil seines Hotelprogrammes für den Sommer 2026 zur Buchung freigeschaltet. Allein für die Türkei sollen wieder mehr als 500 Hotels ins Programm aufgenommen werden. Auch weitere beliebte Zielgebiete wie Spanien, Griechenland, Zypern und Ägypten sind bereits buchbar, so daß aktuell über 75 Prozent des gesamten Hotelportfolios über die gängigen Reservierungssysteme (CRS) verfügbar sind. Ein Großteil des Flugkontingentes für die Sommersaison 2026 ist ebenfalls bereits freigeschaltet, was eine frühzeitige Reiseplanung ermöglicht. Deniz Ugur, CEO von Bentour Reisen, erklärte die frühzeitige Freischaltung mit dem Wunsch, Kunden und Reisebüros Planungssicherheit zu bieten, insbesondere angesichts der steigenden Nachfrage nach klassischen Sonnenzielen. Er betonte, daß frühe Bucher nicht nur von einer breiten Hotelauswahl profitieren, sondern auch von den bewährten Serviceleistungen des Veranstalters. Die vorzeitige Bereitstellung des Angebots ist eine übliche Strategie in der Reisebranche, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern und auf die Wünsche der Kunden nach Planbarkeit einzugehen. Zu den angebotenen Serviceleistungen gehört der Bentour Reisen Quick-Transfer, der ab sofort bei Buchung bis zum 31. Oktober 2025 auch für den Sommer 2026 integriert ist. Dieser Service garantiert bei Pauschalreisen mit Transfer maximal einen Zwischenstopp zwischen Flughafen und Hotel in den Zielgebieten Antalya und Hurghada, sowohl bei der An- als auch bei der Rückreise. Dies soll den Reisenden einen schnelleren und bequemeren Transfer ermöglichen. Zusätzliche Flexibilität bieten die optionalen Tarife FlexSorglos und FlexSorglos Light. Für 29 Euro pro erwachsenem Vollzahler können Reisen bis 14 Tage vor Abreise einmalig und ohne Angabe von Gründen storniert werden. Eine einmalige Umbuchungsmöglichkeit wird für

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Fans fordern Umbenennung des Flughafens Birmingham nach Ozzy Osbourne

Nach dem Tode des legendären Musikers Ozzy Osbourne fordern seine Fans, den internationalen Flughafen von Birmingham nach ihm zu benennen. Der Frontmann der einflußreichen Rockband Black Sabbath verstarb am Dienstag, dem 22. Juli, im Alter von 76 Jahren in seinem Hause in Buckinghamshire. Sein Tod erfolgte nur zwei Wochen nach seinem Abschiedskonzert in seiner Heimatstadt, was eine Welle der Anteilnahme ausgelöst hat. Eine Online-Petition zur Umbenennung des Flughafens in „Ozzy Osbourne International“ gewinnt seitdem erheblich an Unterstützung. Die Initiative zur Umbenennung wurde von Dan Hudson, einem Radiomoderator, der durch eine BBC-Dokumentation bekannt ist, ins Leben gerufen. Hudson hofft, daß Birmingham seinem wohl berühmtesten Sohn eine ähnliche Ehre erweist wie andere Städte ihren Ikonen. Als Beispiele dienen hier der Flughafen Liverpool, der nach dem Beatles-Musiker John Lennon benannt ist, oder der Flughafen Belfast, der den Namen des Fußballers George Best trägt. Solche Benennungen dienen nicht nur der Ehrung, sondern auch der Stärkung der regionalen Identität und der Anziehung von Touristen. Ozzy Osbourne, geboren als John Michael Osbourne in Aston, Birmingham, gilt als einer der prägendsten Musiker des Heavy Metal. Mit Black Sabbath schrieb er Musikgeschichte und wurde weltweit bekannt. Seine Solokarriere festigte seinen Status als „Prince of Darkness“ und machte ihn zu einer globalen Figur der Rockmusik. Seine tiefe Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Birmingham war stets unverkennbar, und er kehrte regelmäßig dorthin zurück, um seine Wurzeln zu pflegen. Die Petition spiegelt den Wunsch vieler Fans wider, das Erbe Osbournes dauerhaft in seiner Heimatstadt zu verankern. Eine Umbenennung des Flughafens wäre ein

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Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen München und Österreich im August 2025

Bahnreisende, die in den ersten Augustwochen von München in Richtung Österreich unterwegs sind, müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Zwischen dem 1. und dem 18. August 2025 führt die Deutsche Bahn an mehreren Abschnitten der Strecken Rosenheim–Salzburg und Rosenheim–Kufstein Bauarbeiten durch. Diese umfassen unter anderem die Erneuerung von Oberleitungen und Schienen, wie das Unternehmen mitteilte. Für Reisende im Nahverkehr wird die Bayerische Regiobahn (BRB) abschnittsweise einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten, um die Beeinträchtigungen zu minimieren. Im Fernverkehr kommt es zu weiträumigen Umleitungen und Teilausfällen. Züge in und aus Richtung Wien werden bis zum 11. August, 6 Uhr morgens, größtenteils über Passau umgeleitet. Verbindungen in und aus Richtung Klagenfurt entfallen laut Bahn auf Teilabschnitten. Ab dem 11. August ist zudem eine Mehrzahl der Züge zwischen München und Venedig beziehungsweise Bologna betroffen und entfällt. Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste dringend, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Fahrpläne und mögliche Alternativen zu informieren. Die Bahn begründet die Notwendigkeit der Bauarbeiten mit der starken Beanspruchung der Infrastruktur auf den betroffenen Strecken, welche derzeit anfällig für Störungen sei und häufig zu Verspätungen führe. Die jetzigen Baumaßnahmen sollen langfristig zu einem stabileren und pünktlicheren Zugverkehr beitragen. Diese kleineren Arbeiten sind Vorboten einer umfassenderen Generalsanierung der Strecken München–Rosenheim und Rosenheim–Salzburg, die für das Jahr 2027 geplant ist. Die Region um Rosenheim ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt im südöstlichen Oberbayern, der den Verkehr von und nach Österreich sowie weiter in den Süden leitet. Baumaßnahmen in diesem Bereich wirken sich daher auf eine Vielzahl internationaler und nationaler Verbindungen aus.

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MSC Cruises stellt neues Flaggschiff MSC World Asia vor: Neues Unterhaltungsangebot ab 2026

Die Reederei MSC Cruises hat ihr neuestes Flaggschiff, die MSC World Asia, vorgestellt, welche ab Dezember 2026 im Mittelmeer in See stechen soll. Das Schiff wird ein umfangreiches und neuartiges Unterhaltungsangebot für seine Gäste bereithalten. Reisende dürfen sich auf eine Mischung aus neuen Entertainment-Locations und bewährten Klassikern freuen, die das Kreuzfahrterlebnis bereichern sollen. Zu den Neuerungen an Bord gehört „The Clubhouse“, ein lebendiger, von retro-inspirierten Elementen geprägter Treffpunkt. Dieser Bereich ist für Familien konzipiert und bietet Spiel und kreative Aktivitäten wie Gesellschaftsspiele, die LEGO Family Zone, Autoscooter und Rollschuhlaufen. Die Luna Park Arena präsentiert sich in einem neu gestalteten Design als vielseitig einsetzbare Location über zwei Decks. Hier werden interaktive Gameshows und Themenpartys durch LED-Wände, Deckenprojektionen, dynamisches Licht und beeindruckenden Sound zum Leben erweckt. Tagsüber dient sie der Jugendunterhaltung, abends wandelt sie sich zur zentralen Party-Location mit DJ-Sets und einer neu gestalteten Bar. „The Harbour“ kehrt auf der MSC World Asia mit einem eleganten, asiatisch inspirierten Design zurück. Dieser weitläufige Outdoor-Bereich bietet spektakuläre Attraktionen wie den „Cliffhanger“, eine Überwasserschaukel in 50 Metern Höhe, sowie die mit 81,3 Metern und 12 Decks längste Trockenrutsche auf See, den „Tree of Life @The Spiral“. Familien erwartet zudem ein Hochseilgarten, Wasserrutschen und ein Spielplatz. Für das leibliche Wohl sorgt die „Harbour Bar & Bites“ mit kostenlosen Snacks. Das Schiff wird über 40 Bars, Lounges und Restaurants verfügen, darunter sechs Spezialitätenrestaurants wie die Klassiker „Butcher’s Cut“, „Kaito Sushi & Teppanyaki“ sowie „Hola! Tacos & Cantina“. Auch neue Restaurantkonzepte sind in Planung. Darüber hinaus bietet die

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Europäischer Luftverkehr wächst, Deutschland hinkt hinterher

Der europäische Luftverkehr zeigt im zweiten Halbjahr 2025 ein robustes Wachstum beim Sitzplatzangebot. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wird ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet, womit das Gesamtniveau sieben Prozent über dem von 2019 liegt. Dieser Anstieg wird maßgeblich von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines wie Ryanair und Easyjet getragen, die ihr Angebot gegenüber der Zeit vor der Corona-Krise um 25 Prozent steigerten und nun einen Marktanteil von 40 Prozent halten. Auch touristische Fluggesellschaften wie Condor und Sun Express sowie außereuropäische Netzwerk-Airlines verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse. Deutschland kann mit dieser positiven Entwicklung nicht Schritt halten. Obwohl das Angebot hierzulande ebenfalls um sechs Prozent wächst, erreicht es lediglich 93 Prozent des Vorkrisenniveaus. Besonders auffällig ist der Rückstand bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, deren Marktanteil mit 27 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt und nur eine Erholung von 86 Prozent aufweist. Im Gegensatz dazu zeigt der touristische Verkehr im deutschen Markt Wachstum und übertrifft das Sitzplatzangebot von 2019 deutlich um 35 Prozent. Der innerdeutsche Markt bleibt weiterhin schwach. Das Sitzplatzangebot stagniert bei lediglich 52 Prozent des Wertes von 2019. Noch gravierender ist die Situation im dezentralen Verkehr abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München, wo das Angebot nur noch 20 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht – ein Rückgang um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die beiden Drehkreuze Frankfurt und München zeigen sich hingegen stabiler und erreichen jeweils 91 Prozent des 2019er-Niveaus, mit einem Wachstum von fünf bzw. sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Kurz- und Mittelstrecke liegt das Angebot aus

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Tui sichert sich 250 Millionen Euro über Schuldscheindarlehen

Der Reisekonzern Tui hat erfolgreich ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 250 Millionen Euro am Markt platziert. Die Erlöse aus dieser Emission sollen dazu dienen, Flugzeug-Leasingverträge vorzeitig abzulösen und die entsprechenden Vermögenswerte in das Eigentum des Konzerns zu überführen. Dies ist ein Schritt zur Optimierung der Unternehmensfinanzen und zur Erhöhung der operativen Flexibilität. Die platzierte Emission umfaßt fest und variabel verzinsliche Tranchen mit Laufzeiten von drei und fünf Jahren. Die durchschnittliche Laufzeit des Darlehens beträgt 3,6 Jahre, bei einer Verzinsung von rund vier Prozent. Tui erklärte, mit den Erlösen eine Senkung der Finanzierungskosten, eine Steigerung der operativen Effizienz und eine Verbesserung des Cashflows anzustreben. Die Transaktion sei zudem Nettoschulden-neutral, was bedeutet, daß sich die Gesamtverschuldung des Unternehmens durch diese Maßnahme nicht erhöht. Die letzte Schuldscheinemission von Tui erfolgte im Jahre 2018. Von dieser Emission stehen aktuell noch 32,5 Millionen Euro aus, die bis zum Jahre 2028 fällig werden. Die Wahl eines Schuldscheindarlehens als Finanzierungsinstrument unterstreicht das Vertrauen des Marktes in Tui und seine Geschäftsstrategie. Derartige Darlehen sind eine bewährte Form der Unternehmensfinanzierung, die eine Alternative zu klassischen Bankkrediten oder Anleihen darstellt und oft von institutionellen Anlegern gezeichnet wird. Der Börsenkurs des Unternehmens, der innerhalb eines Jahres um knapp ein Drittel zulegen konnte, zeigte am Donnerstag kaum Veränderungen und lag am späten Nachmittag bei 7,98 Euro pro Aktie. Dies deutet darauf hin, daß die Nachricht über die erfolgreiche Platzierung des Schuldscheindarlehens vom Kapitalmarkt positiv aufgenommen oder bereits eingepreist wurde.

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