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Vietjet ordert weitere Airbus A330-900 für Ausbau des internationalen Streckennetzes

Die vietnamesische Fluggesellschaft Vietjet, die größte private Airline des Landes, hat ihre Bestellung von Airbus A330-900 Flugzeugen mit einer Festbestellung über 20 weitere Maschinen verdoppelt. Dies gab das Unternehmen im Rahmen eines Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Hanoi bekannt. Die neuen Großraumflugzeuge sollen die Expansion des internationalen Streckennetzes in den kommenden zehn Jahren unterstützen. Die nunmehr 40 bestellten A330-900 sollen es Vietjet ermöglichen, sowohl hochfrequentierte regionale Strecken im Asien-Pazifik-Raum zu bedienen als auch neue Langstreckenverbindungen aufzunehmen, darunter zukünftige Ziele in Europa. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit eine reine Airbus-Flotte von 115 Flugzeugen der A320-Familie sowie sieben A330-300. Die A330-300 werden aktuell auf Routen nach Australien, Indien und Kasachstan eingesetzt. Mit dieser jüngsten Order unterstreicht Vietjet seine Ambitionen, im internationalen Luftverkehr weiter zu wachsen und mehr Passagieren den Zugang zu Flugreisen zu ermöglichen. Airbus zeigte sich erfreut über die erneute Wahl der A330neo durch Vietjet und blickt auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft.

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Eurowings nimmt Nonstopflug von Berlin ins finnische Lappland auf

Eurowings erweitert sein Angebot im Winterflugplan 2025/2026 um eine neue Nonstopverbindung von Berlin zum Flughafen Kittilä im finnischen Lappland. Diese neue Route stellt die erste planmäßige Flugverbindung zwischen den beiden Destinationen dar. Der Erstflug ist für den 31. Januar 2026 geplant, und die Strecke wird bis zum 21. März 2026 jeden Samstag einmal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Mit der neuen Verbindung von Berlin nach Kittilä baut Eurowings sein wachsendes Winternetzwerk im Norden Finnlands weiter aus. Kittilä gilt als eines der beliebtesten Winterziele in Lappland, bekannt für seine Skigebiete Levi und Ylläs. Eurowings bietet bereits saisonale Flüge von verschiedenen deutschen Städten zu anderen Flughäfen in Lappland an, darunter Ivalo, Rovaniemi und Kuusamo, und reagiert mit der neuen Strecke auf die steigende Nachfrage nach Reisen in diese Region. Eine Studie aus dem Jahr 2024 zeigt ein anhaltend hohes Interesse deutscher Reisender an Finnland. Bis zu 3,5 Millionen Deutsche ziehen demnach innerhalb der nächsten drei Jahre einen Urlaub in Finnland in Betracht. Mit der neuen Nonstopverbindung von Berlin nach Kittilä zielt Eurowings darauf ab, dieser Nachfrage entgegenzukommen und die Anreise in die beliebte Winterregion für Reisende aus Berlin und Ostdeutschland deutlich zu erleichtern.

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Sommerarena Baden lockt im Herbst mit Filmmusik, Kabarett und Theater

Nach einem erfolgreichen Start in den Sommer mit ausverkauften Veranstaltungen kündigt die Sommerarena Baden ein vielseitiges Programm für den Herbst 2025 an. Unter dem Titel Stadt:Kultur dürfen sich Besucher auf musikalische Höhepunkte, Kabarett und eine besondere Theateraufführung freuen. Den Auftakt bilden am 3. und 4. September die Filmmusik-Abende „The Music of Hans Zimmer & Others“ sowie „Der König der Löwen“. Solisten, Chor und Orchester präsentieren die bekanntesten Melodien aus den Filmen, untermalt von Projektionen und Filmausschnitten. Am 5. September folgt ein Auftritt des Kabarettisten Gery Seidl, dessen Vorstellung bereits ausverkauft ist. Das bayerische Original Hans Söllner gibt am 6. September ein Solo-Konzert. Ein besonderes Ereignis erwartet das Publikum am 10. September: Der bekannte Schauspieler Lars Eidinger präsentiert Bertolt Brechts „Hauspostille“ in musikalischer Begleitung von Hans-Jörn Brandenburg. Den Abschluß des Herbstprogramms bildet am 12. September Voodoo Jürgens, der mit seiner Band „Die Ansa Panier“ ein Konzert geben wird. Die Sommerarena Baden im idyllischen Kurpark verspricht somit auch im Herbst kulturelle Vielfalt.

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Air Transat weitet transatlantisches Angebot mit Winterflügen nach Bordeaux und Valencia aus

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat baut ihr transatlantisches Netzwerk aus und wird ab Februar 2026 erstmals auch im Winter die Städte Bordeaux in Frankreich und Valencia in Spanien anfliegen. Die Flüge von Montréal-Trudeau (YUL) zu beiden Zielen werden einmal wöchentlich samstags mit Flugzeugen des Typs Airbus A321LR durchgeführt. Dieser Schritt unterstreicht das wachsende Bestreben von Air Transat, ganzjährige Verbindungen zwischen Kanada und Europa anzubieten. Laut Sebastian Ponce, Chief Revenue Officer bei Transat, stelle die Ausweitung des Angebots nach Frankreich und Spanien im Winter einen weiteren Schritt in Richtung eines ganzjährigen transatlantischen Programms dar. Bordeaux ergänzt die bereits bestehenden Winterrouten nach Lyon, Marseille und Nantes und festigt die Rolle Frankreichs als wichtigen Markt. Valencia, das bereits im Sommer 2025 als Ziel aufgenommen wird, erweitert das Winterflugplanangebot in Spanien neben Madrid und Málaga. Die neuen Winterflüge nach Bordeaux und Valencia sollen am 21. Februar 2026 starten und sind bereits buchbar. Diese Erweiterung des Flugplans richtet sich nicht nur an Urlauber, sondern erleichtert auch Kanadiern den Besuch von Familie und Freunden in Europa außerhalb der Hauptreisezeiten. Air Transat plant, die vollständigen Details ihres Winterprogramms 2025-2026 in den kommenden Wochen bekanntzugeben.

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Österreich bleibt Top-Ziel für europäische Bergurlauber im Sommer

Österreich erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei europäischen Urlaubern, die einen Sommerurlaub in den Bergen planen. Laut einer aktuellen Sonderauswertung der Österreich Werbung entscheidet sich rund ein Drittel dieser Reisenden für Österreich als Ziel. Dies unterstreicht die Attraktivität der alpinen Landschaft und des vielfältigen Angebots des Landes für Bergurlauber aus ganz Europa. Die Studie analysierte die Reisepläne in zehn europäischen Märkten und ergab, daß Österreich in den meisten dieser Märkte zu den Top-5-Bergdestinationen zählt. Im Inland und in den Niederlanden liegt Österreich sogar auf Platz eins der beliebtesten Ziele für Bergferien. Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, betonte, daß die Nachfrage nach Bergerlebnissen ungebrochen sei und diese Zielgruppe oft jünger, aktiver und naturverbusster als der Durchschnittsgast sei. Zudem reisten viele dieser Urlauber auch in der Vor- und Nachsaison, was für die Entwicklung des Ganzjahrestourismus in Österreich von Bedeutung sei. Auch die österreichischen Seilbahnen spielen eine zentrale Rolle für den touristischen Erfolg, indem sie den Zugang zu alpinen Erlebnissen ermöglichen. Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, wies darauf hin, daß der Sommertourismus für die Branche immer wichtiger werde und das Angebot der Seilbahnen stetig weiterentwickelt werde, was die Attraktivität Österreichs als Urlaubsland weiter steigere. Kornel Grundner von den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ hob hervor, daß Naturerlebnisse, Entschleunigung und generationenübergreifende Angebote im Trend lägen und die Bergbahnen längst mehr als nur Transportmittel seien.

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Hohes Passagieraufkommen am EuroAirport erwartet – Reisende sollen frühzeitig anreisen

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg rechnet an den kommenden Wochenenden zu Auffahrt und Pfingsten mit einem sehr hohen Passagieraufkommen. Reisende werden daher dringend gebeten, frühzeitig, idealerweise mindestens zwei Stunden vor Abflug, am Flughafen einzutreffen. Dies soll helfen, längere Wartezeiten an den Kontrollpunkten bei der Aus- und Einreise zu vermeiden. Der Flughafen empfiehlt Passagieren, sich bereits vor der Anreise über die Einreisebestimmungen der Fluggesellschaft und des Ziellandes zu informieren und gegebenenfalls online einzuchecken, um Zeit zu sparen. Da die Parkplatzkapazitäten begrenzt sind, wird bei Anreise mit dem Auto eine vorherige Reservierung oder die Einplanung von ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche angeraten. Generell wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Um den Ablauf an den Sicherheitskontrollen zu beschleunigen, sollten Reisende sich im Vorfeld informieren, welche Gegenstände ins Hand- und Aufgabegepäck gehören und ihre Reisedokumente bereit halten. Seit Anfang Mai 2025 steht den Passagieren zudem ein erweitertes Gastronomieangebot im öffentlichen Bereich und nach der Sicherheitskontrolle zur Verfügung, das auf den Ergebnissen von Passagierbefragungen basiert und lokale, gesunde sowie Bio-Produkte stärker berücksichtigt.

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SAS vertraut bei A350-Wartung auf Lufthansa Technik Malta

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines System und die Lufthansa Technik AG werden ihre bestehende Zusammenarbeit weiter intensivieren. Ein neu unterzeichneter Mehrjahresvertrag sieht vor, daß SAS ab dem Jahr 2026 die Basiswartung ihrer Airbus A350-Flotte von Lufthansa Technik Malta durchführen lassen wird. Das maltesische Werk der Lufthansa Technik Gruppe ist auf die Überholung von Großraumflugzeugen spezialisiert und soll sein Know-how in die Wartung der Langstreckenflugzeuge von SAS einbringen. SAS hat sich zu diesem Schritt entschlossen, nachdem bereits im Mai 2024 eine ihrer A350-900 planmäßig bei Lufthansa Technik Malta gewartet wurde. Der nun abgeschlossene Vertrag umfasst Zwei-, Vier- und Sechsjahreschecks für die A350-Flotte, die seit 2019 das Flaggschiff der SAS bildet und üblicherweise vom Drehkreuz Kopenhagen Ziele in Nordamerika und Asien anfliegt. Aktuell besteht die A350-Flotte der SAS aus vier Flugzeugen. SAS und Lufthansa Technik verbindet bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung, die ein breites Spektrum an Dienstleistungen beinhaltet. Dazu gehören unter anderem ein Programm zur Produktionsinspektion für die A320neo sowie ein umfassender Komponentensupport und Engineering-Leistungen für die gesamte SAS-Flotte. Dieser Komponentensupport wird auch die Versorgung mit Ersatzteilen während der nun vereinbarten A350-Wartungen in Malta erleichtern. Der neue Wartungsvertrag beinhaltet zudem Flexibilität für zusätzliche Leistungen wie Flugzeugmodifikationen während der Standzeiten.

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Gewerkschaft sieht britische Bahn-Verstaatlichung als Warnsignal vor Privatisierung in Europa

Die Entscheidung Großbritanniens, nach gescheitertem Experiment mit der Bahnprivatisierung zur Verstaatlichung zurückzukehren, wertet die österreichische Verkehrsgewerkschaft Vida als deutliches Warnsignal für alle Befürworter neoliberaler Privatisierungsmodelle im europäischen Bahnverkehr. Der Vorsitzende der Vida, Roman Hebenstreit, kommentierte einen entsprechenden Medienbericht und wies auf die negativen Folgen der Privatisierung in Großbritannien hin, wo in den 1990er-Jahren das Bahnnetz zerschlagen und privatisiert wurde. Laut Hebenstreit führte dies zu einer Unterfinanzierung der Infrastruktur, explodierenden Ticketpreisen, zahlreichen Zugausfällen, sinkenden Löhnen für die Beschäftigten und sicherheitsrelevanten Mängeln, die schwere Unglücke zur Folge hatten. Er bezeichnete die britische Bahnprivatisierung als „wirtschaftliches, sicherheitspolitisches und gesellschaftliches Desaster“. Die nun eingeleitete Wiederverstaatlichung, bei der innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Eisenbahnen wieder in staatliche Hand überführt werden sollen, zeige das endgültige Scheitern dieses neoliberalen Experiments. Hebenstreit betonte, daß der öffentliche Bahnverkehr ein gemeinwirtschaftliches Grundbedürfnis darstelle, das nicht den Mechanismen des Marktes überlassen werden dürfe. Der Rückzug des Staates in Großbritannien habe nicht nur soziale Härten verursacht, sondern auch volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet, da private Betreiber immer wieder staatliche Unterstützung benötigten. Angesichts von Stimmen auch in Österreich, die mehr Wettbewerb auf der Schiene fordern, mahnt Hebenstreit, die britischen Erfahrungen als Warnung zu verstehen und die Bahn weiterhin in öffentlicher Hand zu belassen, um Klimaschutz, Mobilitäts- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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Österreichs Tourismus unter Druck: Steigende Kosten schmälern Gewinne trotz guter Buchungslage

Trotz einer erfreulichen Buchungslage sehen sich Österreichs Tourismusbetriebe weiterhin mit steigenden Kosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert. Dies geht aus dem aktuellen Tourismusbarometer 2025 von Deloitte Österreich und der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) hervor. Die allgemeine Stimmung in der Branche wird als zunehmend pessimistisch bewertet, da die steigende Nachfrage nicht automatisch zu höheren Gewinnen führt. Laut der Umfrage unter mehr als 200 Branchenvertretern bereiten vor allem die sinkende Ertragskraft und die allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten den Betrieben Sorgen. Obwohl viele Unternehmen in den vergangenen Wirtschaftsjahren ein Umsatzwachstum verzeichnen konnten, hat sich die Rentabilität für einen Großteil verschlechtert. Hauptgründe hierfür sind gestiegene Personal-, Energie- und Warenkosten sowie die hohe Abgabenlast. Insbesondere die Lohnerhöhungen der letzten Jahre konnten nicht vollständig an die Gäste weitergegeben werden. Die Aussichten für den kommenden Sommer werden daher eher verhalten eingeschätzt. Vier von zehn befragten Betrieben befürchten sogar eine weitere Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. Sowohl Deloitte als auch die ÖHV betonen die Notwendigkeit von Effizienzsteigerungen und strategischer Preisgestaltung seitens der Unternehmen, fordern aber auch von der Politik Rahmenbedingungen, die der Kostenentwicklung entgegenwirken und bürokratische Hürden abbauen. Zudem bereiten die rückläufige Ertragskraft und die wirtschaftliche Unsicherheit den Betrieben bei geplanten Investitionen und der Kreditfinanzierung Schwierigkeiten.

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Österreicher reisen wieder verstärkt – Italien, Österreich und Kroatien beliebt

Die Reiselust der Österreicher ist zurückgekehrt: Laut dem aktuellen Urlaubsbarometer planen 76 Prozent der Befragten in diesem Sommer eine Reise. Dies stellt den höchsten Wert seit dem Ende der Corona-Pandemie dar. Besonders populär sind dabei Urlaube in Italien, Österreich und Kroatien. Die bevorzugte Reisedauer liegt bei zwei Wochen, das Auto bleibt das meistgenutzte Verkehrsmittel für die Anreise, und das durchschnittliche Reisebudget der Österreicher beträgt 2.584 Euro, womit sie im europäischen Vergleich zu den ausgabefreudigeren Urlaubern zählen. Allerdings trüben Faktoren wie die hohe Inflation, persönliche oder familiäre Gründe sowie der Klimawandel die ungetrübte Vorfreude auf den Urlaub. Auch geopolitische Spannungen beeinflussen die Reisepläne. Bei der Wahl des Urlaubsziels spielen diese genannten Faktoren ebenfalls eine Rolle. Während 60 Prozent der Befragten ihren Sommerurlaub in Europa verbringen möchten, sind Italien, Österreich und Kroatien die Top-Destinationen. Neue Reisetrends wie „Slow Tourism“ und die Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Urlaubsplanung gewinnen ebenfalls an Bedeutung, wobei sich aktuell 13 Prozent der Österreicher bei der Urlaubsvorbereitung von KI unterstützen lassen.

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