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Lufthansa Group wird zu einer integrierten Airline-Gruppe umgebaut

Der Konzernchef Carsten Spohr hat Pläne zur Umstrukturierung der Lufthansa Group bestätigt. Ziel des Vorhabens ist es, die einzelnen Fluggesellschaften, darunter Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines, stärker zu integrieren und Prozesse zu vereinfachen. Der Umbau soll zu besseren Angeboten für die Reisenden sowie zu höheren Renditen führen. Unter dem Motto, die Gruppe von „einer Gruppe von Airlines zu einer Airlinegruppe“ umzubauen, sollen zukünftig zentrale Funktionen vereinheitlicht werden. So werden vier sogenannte Group Function Boards die Bereiche Technologie, Personal, Finanzen und die Flughafen-Drehkreuze verantworten. Die Kompetenzen sollen dabei auf die bestehenden Drehkreuze verteilt werden. So wird der Standort in Zürich für Flugplanung und Erlösmanagement zuständig sein, während der Standort Wien sich um die einheitliche IT der Gruppe kümmern soll. Die Angebote an Bord und am Boden hingegen sollen laut Konzernchef weiterhin ihre lokale Vielfalt beibehalten.

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Ferruccio Furlanetto wird für Lebenswerk geehrt

Der italienische Opernsänger Ferruccio Furlanetto wird mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Die Ehrung findet im Rahmen der Gala des Österreichischen Musiktheaterpreises am 17. September statt und fällt mit dem 50-jährigen Bühnenjubiläum des Künstlers zusammen. Der im Jahre 1949 geborene Furlanetto widmete sich nach einem Studium der Philologie und Naturwissenschaften ab 1972 dem Gesang. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1986 in der Rolle des Königs Philipp II. in Verdis Oper „Don Carlo“ bei den Salzburger Osterfestspielen. Zuvor hatte er bereits an bedeutenden Opernbühnen wie der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera in New York und der Wiener Staatsoper debütiert. Für sein künstlerisches Schaffen wurde Ferruccio Furlanetto vielfach ausgezeichnet. Zu seinen Ehrungen zählen der „Premio alla Carriera“ sowie die Ernennung zum österreichischen Kammersänger und zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Er gilt als eine der prägendsten Baß-Stimmen seiner Generation.

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Podcast beleuchtet die Arbeit der ÖAMTC Flugrettung

Eine neue Folge des Podcasts #ON Air beleuchtet die Arbeit der ÖAMTC Flugrettung. In einem Gespräch zwischen dem Luftfahrtexperten Peter Malanik und dem Geschäftsführer der ÖAMTC Flugrettung, Marco Trefanitz, werden verschiedene Aspekte der Luftrettung in Österreich erörtert. Die ÖAMTC Flugrettung betreibt 30 Notarzthubschrauber von 18 ganzjährig und vier saisonal geöffneten Stützpunkten aus. Zentrale Themen im Podcast sind unter anderem die Vielfalt der Einsätze, die stark durch die Jahreszeiten geprägt sind, sowie die Anforderungen an die Piloten und weiteres Fachpersonal. Die Gesprächspartner gehen auch auf die Verwendung neuer Technologien, wie die Nutzung medizinischer Drohnen, und auf die internationale Zusammenarbeit ein. Der Podcast zeigt die Bedeutung der Flugrettung als zentralen Bestandteil der österreichischen Notfallversorgung, deren Aufgaben über spektakuläre Rettungen im Alpenraum hinausgehen.

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Steinzeit-Einbäume entstehen am Attersee

Am Attersee in Oberösterreich werden nach dem Vorbild prähistorischer Wasserfahrzeuge zwei neue Einbäume hergestellt. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Verein Pfahlbau am Attersee, den Österreichischen Bundesforsten und dem Naturhistorischen Museum. Die Aktion knüpft an die Tradition der steinzeitlichen Pfahlbauer an, deren Siedlungen am See seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Für die Fertigung der Boote werden zwei über 130 Jahre alte Weißtannen verwendet, die von den Bundesforsten in der Region geerntet wurden. Einer der Stämme wird vom Pfahlbauverein mit modernen Werkzeugen bearbeitet. Der zweite Einbaum hingegen entsteht unter der Leitung des Experimentalarchäologen Wolfgang Lobisser überwiegend mit nachgebauten prähistorischen Werkzeugen aus Stein, Holz und Bronze. Die Arbeiten dauern rund zwei Wochen, wobei rund 600 Stunden Handarbeit pro Boot veranschlagt werden. Nach der Erstbearbeitung werden die Bootsrohlinge, sogenannte „Prügel“, für mehrere Monate im Attersee versenkt. Ihre endgültige Form sollen sie im Sommer 2026 erhalten, woraufhin eine Einbaum-Regatta geplant ist.

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Flying Blue-Programm feiert 20-jähriges Bestehen

Das Treueprogramm Flying Blue der Gruppe Air France-KLM hat im Juni sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Das Programm wurde im Jahre 2005 aus der Zusammenlegung der Programme von Air France und KLM gegründet und verzeichnet heute nahezu 30 Millionen Mitglieder weltweit. Seit der Gründung wurde das Netzwerk sukzessive erweitert. Heute umfaßt es Kooperationen mit fast 40 Fluggesellschaften sowie über 100 kommerzielle Partner. Flying Blue hat in den letzten Jahren verschiedene Funktionen eingeführt, darunter die Cash & Miles Option sowie die Funktion Flying Blue Family, welche es Familienmitgliedern ermöglicht, Meilen gemeinsam zu sammeln. Das Programm wurde kürzlich vom Spezialisten Point.me als „weltbestes Airline-Prämienprogramm“ sowie von den Freddie Awards ausgezeichnet. Im Rahmen des Jubiläums hat die Gruppe eine globale Kampagne gestartet, die unter anderem an den Flughäfen Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zu sehen sein wird. Zudem können Mitglieder ihre Meilen an bestimmte Hilfsorganisationen spenden.

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Air France führt kostenloses Highspeed-WLAN ein

Die Fluggesellschaft Air France hat mit der Einführung eines neuen WLAN-Services an Bord ihrer Flugzeuge begonnen. Der Dienst soll den Passagieren eine schnelle, stabile und kostenlose Internetverbindung für die Nutzung persönlicher Geräte ermöglichen. Aktuell sind fünf Flugzeuge der Flotte mit dem System ausgestattet, darunter zwei Embraer 190 und zwei Airbus A220 im Regionalverkehr. Ein weiterer Airbus A350 soll diese Woche für den Langstreckendienst nachgerüstet werden. Die Fluggesellschaft plant, das WLAN bis Ende des Jahres auf 30 Prozent ihrer Flotte und bis Ende 2026 auf der gesamten Flotte anzubieten. Die Passagiere erhalten Zugang zu dem Dienst über ihr bestehendes Flying Blue-Konto. Für die Bereitstellung der Verbindung ist Air France eine Partnerschaft mit Starlink eingegangen, welches schnelles Internet über ein Netzwerk von Satelliten in erdnaher Umlaufbahn ermöglicht.

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Ryanair lockert Handgepäcksregeln und verschärft Kontrollen

Der Billigflieger Ryanair hat die maximal erlaubte Größe für kostenloses Handgepäck angehoben. Passagiere dürfen nun ein Gepäckstück mit den Maßen 40 x 30 x 20 Zentimeter mit an Bord nehmen, was zuvor auf 40 x 25 x 20 Zentimeter begrenzt war. Die Änderung fällt in eine Phase, in der das Europäische Parlament eine einheitliche Handgepäckregelung für Flugreisen fordert. Der Vorstoß von Ryanair könnte als Reaktion auf diese Entwicklung gewertet werden. Allerdings schreibt die Fluglinie weiterhin vor, daß das Gepäckstück unter den Vordersitz passen muß. Ein zusätzliches Handgepäckstück kann nur durch den kostenpflichtigen Priority-Boarding-Service mitgeführt werden. Gleichzeitig sollen die Kontrollen verschärft werden. Berichten zufolge wird das Bodenpersonal künftig mit Prämien belohnt, wenn sie zu große oder zu schwere Handgepäckstücke entdecken. Die neue Politik zeigt das Bestreben der Fluggesellschaft, einerseits eine kundenfreundliche Maßnahme umzusetzen, andererseits aber die Einhaltung ihrer Gepäckbestimmungen streng zu überwachen.

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Russische Airline reaktiviert Passagierflugzeug des Typs Tupolev Tu-214

Die russische Fluggesellschaft Red Wings hat eine Tupolev Tu-214 reaktiviert und wieder in Dienst genommen. Die im Jahre 2008 gebaute Maschine mit der Kennung RA-64549 war seit 2015 ausser Betrieb und wurde nach einer umfassenden Überholung und Modernisierung wieder als lufttüchtig eingestuft. Die Tu-214 soll demnächst auf Routen nach Georgien und Israel eingesetzt werden. Die Airline, die eine Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Rostec ist, betreibt mehr als 100 nationale und internationale Verbindungen. Die Flotte von Red Wings besteht unter anderem aus Flugzeugen des Typs Superjet 100 und drei Boeing 777. Die Reaktivierung des Flugzeuges ist Teil der Strategie Russlands, seine Luftfahrt auf heimische Modelle umzustellen. Der staatliche Flugzeugbaukonzern UAC bereitet dafür die Wiederaufnahme der Serienproduktion des Flugzeuges in einer importunabhängigen Ausführung vor, deren Auslieferung ab 2026 beginnen soll.

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Tui-Konzern baut Veranstaltergeschäft um

Der Reisekonzern Tui hat einen strategischen Umbau seines Veranstaltergeschäftes bekannt gegeben. Das Ziel ist es, einen digitalen Marktplatz für Reisen und Freizeitangebote zu schaffen, der über klassische Pauschalreisen hinausgeht. Künftig sollen auch einzelne Komponenten wie Flüge, Hotels sowie Tickets für Veranstaltungen angeboten werden. Im Zuge der Neustrukturierung wurde die Geschäftsführung der Tui Deutschland auf zwei Personen reduziert. Gleichzeitig wird der österreichische Geschäftsführer Gottfried Math zusätzlich die Vertriebsleitung von Ines Wasner übernehmen. Wasner wechselt in diesem Zusammenhang als Leiterin des Bereichs Customer Operations nach Hannover. Zudem wird das Portfolio der Ländermärkte neu zugeordnet. Tui Österreich, das in der Region „Central Region“ angesiedelt ist, betreut neben Österreich weiterhin Länder wie Ungarn, die Slowakei und Slowenien. Die Tschechische Republik wurde aus dieser Zuordnung herausgenommen und dem polnischen Markt zugeordnet, zu dem auch Rumänien überführt werden soll. Hinter der Umstrukturierung steht der Plan, in diesen Regionen verstärkt in den Charter-Markt einzusteigen.

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Flughafen Innsbruck baut Winterflugplan 2025/26 aus

Der Flughafen Innsbruck hat die Erweiterung seines Flugplans für die Wintersaison 2025/26 bekannt gegeben. Neue Direktflüge nach Brüssel, zusätzliche Verbindungen nach Deutschland und optimierte Flugzeiten nach Spanien sollen für eine verbesserte Anbindung an wichtige europäische Märkte sorgen. Ab dem 19. Dezember 2025 wird die Fluggesellschaft Tuifly Belgium erstmals Direktflüge von Innsbruck nach Brüssel anbieten. Die neue Verbindung wird jeweils montags und freitags bedient und ergänzt das bestehende Angebot von Austrian Airlines, die weiterhin einen wöchentlichen Flug auf dieser Strecke durchführen. Auch bestehende Routen werden ausgebaut. Eurowings wird künftig zweimal pro Woche nach Düsseldorf fliegen sowie die Frequenz nach Hamburg auf fünf Flüge pro Woche erhöhen. Zudem nimmt Iberia die Verbindung zur spanischen Hauptstadt Madrid zweimal wöchentlich in ihren Flugplan auf, wobei die angepassten Abflugzeiten die Anschlüsse für die Passagiere verbessern sollen.

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