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Debatte um staatliche Unterstützung für Regionalflughäfen in Europa

Die europäische Vereinigung der Flughäfen, ACI Europe, fordert die Verlängerung der Betriebskostenhilfen für kleinere Regionalflughäfen in Europa über das Jahr 2027 hinaus. In einer Stellungnahme an die Europäische Kommission betonte die Organisation die Notwendigkeit, diese finanzielle Unterstützung aufrechtzuerhalten, um die Luftverkehrsanbindung vieler Regionen zu sichern. Ohne staatliche Hilfen könnten zahlreiche kleinere Flughäfen wirtschaftlich nicht überleben. Regionalflughäfen stehen aufgrund hoher Fixkosten und geringer Skaleneffekte oft vor finanziellen Herausforderungen. Die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie regulatorische Veränderungen im Luftfahrtsektor haben diese Probleme zusätzlich verschärft. Besonders betroffen sind Flughäfen mit einem Passagieraufkommen unter drei Millionen pro Jahr, die laut geltenden EU-Richtlinien staatliche Beihilfen zur Deckung ihrer Betriebskosten erhalten können. ACI Europe schlägt vor, die Grenze für diese Hilfen auf Flughäfen mit weniger als einer Million Passagieren zu senken, anstatt die Unterstützung auslaufen zu lassen. Ohne finanzielle Hilfe droht vielen dieser Flughäfen die Schließung, was erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen hätte. Besonders strukturschwache Regionen, die auf eine funktionierende Luftverkehrsanbindung angewiesen sind, würden darunter leiden. Eine Studie zeigt, dass eine Erhöhung der Luftverkehrsanbindung um zehn Prozent das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf um 0,5 Prozent steigern kann. Die Europäische Kommission steht somit vor der Entscheidung, ob sie die wirtschaftliche Bedeutung kleinerer Flughäfen weiterhin anerkennt oder ob ein schrittweiser Rückzug der Subventionen in Kauf genommen wird.

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Securitas sichert sich Auftrag für Sicherheitskontrollen am BER für weitere sieben Jahre

Das Sicherheitsunternehmen Securitas wird auch in den kommenden sieben Jahren für die Fluggast- und Gepäckkontrollen am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) verantwortlich sein. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung konnte sich Securitas den langfristigen Vertrag sichern, wie das Unternehmen bekannt gab. Demnach werden rund 1.800 Securitas-Mitarbeiter weiterhin in beiden Terminals des Flughafens tätig sein, um für die Sicherheit der Passagiere zu sorgen. Der Vertrag umfasst sowohl die Personenkontrollen als auch die Überprüfung des Gepäcks und stellt sicher, dass die Sicherheitsstandards am BER weiterhin gewährleistet werden. Securitas ist bereits seit der Eröffnung des Flughafens für diese Aufgaben zuständig und konnte sich nun erneut gegen andere Anbieter durchsetzen. Der Flughafen BER bleibt somit ein wichtiger Standort für das Unternehmen, das in der Sicherheitsbranche eine führende Rolle spielt.

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Flugbegleiter gesteht sexuelle Ausbeutung eines Kindes

Ein ehemaliger Flugbegleiter von American Airlines hat sich der versuchten sexuellen Ausbeutung eines 14-jährigen Mädchens schuldig bekannt. Er hatte das Mädchen während eines Fluges von Charlotte nach Boston im September 2023 heimlich gefilmt. Die Tat ereignete sich, nachdem der Flugbegleiter das Mädchen unter einem Vorwand auf die Toilette am vorderen Ende des Flugzeugs gelockt hatte. Der 37-jährige Mann aus North Carolina gestand vor Gericht, ein iPhone in der Toilette versteckt zu haben, um das Mädchen zu filmen. Nach Entdeckung des Gerätes und Beweissicherung durch das Mädchen wurde der Flugbegleiter nach Bekanntwerden des Vorfalls durch American Airlines sofort entlassen. Ihm drohen nun Haftstrafen von bis zu 30 Jahren für versuchte sexuelle Ausbeutung und bis zu 20 Jahren für den Besitz von kinderpornographischem Material. Die Anwaltskanzlei Lewis & Llewellyn, die das Opfer vertritt, äußerte sich zufrieden über das Geständnis. Das endgültige Strafmaß wird am 17. Juni festgelegt. Zusätzlich zu den Haftstrafen drohen dem Verurteilten Geldstrafen und mögliche Schadenersatzforderungen.

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Aktivisten von Extinction Rebellion bei Protest in Amsterdam festgenommen

Am Samstag kam es am Flughafen Schiphol in Amsterdam zu einer Festnahme von Dutzenden Klimaaktivisten der Gruppe Extinction Rebellion (XR). Die Aktivisten demonstrierten gegen das „Flying Blue“-Programm der Fluggesellschaft KLM, das es Reisenden ermöglicht, Punkte durch Fliegen zu sammeln und diese für Vergünstigungen wie Rabatte oder Upgrades einzulösen. Obwohl XR für die Demonstration im Bereich Jan Dellaertplein vor der Abflughalle die Genehmigung erhalten hatte, begaben sich die Aktivisten unzulässigerweise in die Abflughalle 2, was zu den Festnahmen führte. Insgesamt wurden 38 Personen von der Koninklijke Marechaussee (königliche niederländische Militärpolizei) festgenommen und an einen unbekannten Ort transportiert. KLM wies das Verhalten der Aktivisten als unzulässig zurück. Der Chief Operating Officer von KLM, Maarten Stienen, betonte das Recht auf Protest, stellte jedoch klar, dass das Überschreiten der festgelegten Grenzen nicht toleriert werde. „Das muss aufhören. Wir erwarten, dass die Staatsanwaltschaft entsprechende Maßnahmen gegen diejenigen ergreift, die für die Störung verantwortlich sind“, sagte Stienen. Extinction Rebellion kritisiert das „Flying Blue“-Programm, da es ihrer Ansicht nach die Nutzung von Flugreisen belohnt und somit zur Klimakrise beiträgt. Die Aktivisten argumentieren, dass häufiges Fliegen die Erderwärmung über die 2-Grad-Celsius-Marke hinaus vorantreiben würde. KLM entgegnete, dass das Unternehmen Milliarden in die Entwicklung sauberer und effizienter Technologien investiere, um den Luftverkehr künftig umweltfreundlicher zu gestalten.

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ANA All Nippon Airways wird zur „Airline des Jahres 2025“ ernannt

ANA All Nippon Airways, die größte Fluggesellschaft Japans, wurde bei den 51. Airline Industry Achievement Awards von Air Transport World (ATW) als „Airline des Jahres 2025“ ausgezeichnet. Die japanische Fluggesellschaft erhielt diesen renommierten Titel bereits zum vierten Mal, nachdem sie ihn bereits 2007, 2013 und 2018 gewonnen hatte. Mit dieser erneuten Ehrung festigt ANA seine Position als eine der weltweit führenden Fluggesellschaften und ist damit die asiatische Airline, die diese Auszeichnung am häufigsten erhalten hat. Die jährlichen ATW Airline Industry Achievement Awards zählen zu den höchsten Auszeichnungen in der Luftfahrtbranche und würdigen Unternehmen und Persönlichkeiten für herausragende Leistungen in Bereichen wie Innovation, Sicherheit und Kundenservice. Der „Airline of the Year Award“ stellt die höchste Anerkennung dar und honoriert Fluggesellschaften, die sich durch außergewöhnliche betriebliche Exzellenz und Kundenerfahrungen hervorheben. ANA überzeugte die Jury nicht nur mit einer exzellenten Sicherheitsbilanz, sondern auch mit einer konstanten Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses und einem kontinuierlichen Ausbau des globalen Streckennetzes, darunter neue Verbindungen nach Mailand, Stockholm und Istanbul seit Ende 2024. Shinichi Inoue, Präsident und CEO von ANA, zeigte sich erfreut über die Auszeichnung und betonte, dass sie die täglichen Anstrengungen des gesamten Unternehmens widerspiegle, insbesondere in den Bereichen Gastfreundschaft und Kundensicherheit. Das Streben nach Exzellenz und die kontinuierliche Verbesserung der Dienstleistungsangebote sollen auch in Zukunft die Erwartungen der Kunden übertreffen und zur weiteren Etablierung als führende Fluggesellschaft beitragen. Mit der kontinuierlichen Erweiterung des Streckennetzes und einem klaren Fokus auf die Verbesserung des Reiseerlebnisses setzt ANA auf eine zukunftsorientierte Strategie, um den Anforderungen des Luftverkehrsmarktes gerecht zu

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FACC AG als Top-Finalist bei den JEC Composites Innovation Awards 2025

Die FACC AG wurde am 4. März 2025 auf der JEC World in Paris als einer der drei besten Finalisten der renommierten JEC Composites Innovation Awards präsentiert. Der Preis würdigt herausragende technologische Innovationen im Bereich der Verbundwerkstoffe, und FACC überzeugte mit einem innovativen Flügelprofil für Flugzeugturbinen, das aus thermoplastischen Verbundwerkstoffen gefertigt wird. Dieser neue Werkstoff verspricht eine signifikante Gewichtsreduktion bei gleichbleibender Steifigkeit und bietet großes Potenzial für die nächste Generation von Luftfahrzeugen. Die Entwicklung des Flügelprofils ist das Ergebnis mehrjähriger Forschungsarbeit, bei der die FACC AG in Zusammenarbeit mit der Competence Center CHASE GmbH und weiteren Partnern neue Fertigungstechnologien wie thermoplastischen Spritzguss und Umformtechniken nutzte. Die so erzeugten Bauteile zeichnen sich durch hohe Effizienz und eine schnelle Produktionsrate aus, wodurch sie sich ideal für den Einsatz in Flugzeugtriebwerken eignen. Das Projekt ist ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung von Leichtbaumaterialien für die Luftfahrt, die nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch zur Senkung der Betriebskosten beitragen können. Der Einsatz von thermoplastischen Verbundwerkstoffen in der Luftfahrtindustrie hat das Potenzial, die Effizienz und das Gewicht von Flugzeugen erheblich zu verbessern. Im Rahmen der kontinuierlichen Forschung in diesem Bereich hat FACC auch an internationalen Projekten mitgewirkt. Dazu gehört das COMPASS-Projekt, in dem die Wiederverwertung von thermoplastischen Materialien zu hochwertigen Second-Life-Bauteilen erforscht wird. Diese Entwicklungen tragen zur Erreichung von Effizienz- und Produktionszielen bei und ermöglichen es der Luftfahrtindustrie, innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Nominierung für den JEC Composites Innovation Award zeigt einmal mehr die fortschrittliche Forschung und Entwicklung bei der FACC AG. Das

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Air Astana startet mit neuen Routen und erweitertem Service ins Jahr 2025

Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana baut ihr Streckennetz und ihren Service weiter aus. Ab Juni 2025 wird Frankfurt um eine dritte Nonstop-Destination in Kasachstan erweitert: Almaty, die größte Stadt des Landes. Damit fliegt Air Astana elfmal pro Woche von Frankfurt nach Kasachstan. Zudem werden neue internationale Verbindungen innerhalb Asiens, wie Guangzhou, Nha Trang, Da Nang und Mumbai, in das Streckennetz aufgenommen. Air Astana investiert kontinuierlich in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte. Bis 2028 soll die Flotte auf 80 Flugzeuge anwachsen, darunter auch Boeing 787 Dreamliner. Mit einem Durchschnittsalter von fünf Jahren ist die Flotte der Air Astana Group eine der jüngsten weltweit.

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Discover Airlines startet Langstreckenflüge ab München

Die Lufthansa-Tochter Discover Airlines hat ihre erste Langstreckenverbindung ab München aufgenommen. Am 5. März startete der Erstflug nach Orlando, womit die Airline ihre neue Langstrecken-Basis am Flughafen München offiziell einweihte. Die Verbindung in die US-amerikanische Freizeitmetropole wird zunächst dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient. Orlando gehört zu den beliebtesten Reisezielen in den USA, insbesondere aufgrund der zahlreichen Freizeitparks. Die Flüge starten bis Ende April jeweils montags, mittwochs und freitags, ab Mai dann dienstags, donnerstags und samstags. Mit der Aufnahme von Orlando baut Discover Airlines ihr Angebot weiter aus und stärkt die touristischen Verbindungen zwischen Deutschland und Nordamerika. Neben Orlando wird die Airline im Sommerflugplan 2025 zwei weitere Interkontinentalstrecken ab München in ihr Programm aufnehmen: Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada. Die Discover-Flotte umfasst derzeit acht Maschinen, die insgesamt 32 Ferienziele mit wöchentlich 80 Abflügen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken bedienen. Die Expansion ist Teil der Strategie der Lufthansa Group, das touristische Segment innerhalb des Konzerns weiter auszubauen.

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Brussels Airlines mit Rekordgewinn und Expansionsplänen

Brussels Airlines hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Rekordgewinn abgeschlossen. Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) erreichte 59 Millionen Euro, ein Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz eines schwierigen Jahresbeginns konnte die belgische Fluggesellschaft ihre Profitabilität steigern, insbesondere durch eine höhere Kapazität auf Langstreckenflügen und eine stabile operative Leistung. Die Fluggesellschaft operierte zwar mit 2 Prozent weniger Flügen als im Vorjahr, steigerte jedoch das Sitzplatzangebot um 1 Prozent. Die Zuverlässigkeit von Brussels Airlines wurde 2024 mehrfach bestätigt. Laut Daten des Analyseunternehmens Cirium gehörte die Airline zu den pünktlichsten in Europa und belegte Platz vier unter den Netzwerkfluggesellschaften. Zudem wurde sie von der US-Verbraucherplattform Airhelp zur besten Fluggesellschaft weltweit gekürt, basierend auf Pünktlichkeit, Bearbeitung von Kundenansprüchen und allgemeiner Servicequalität. Für 2025 plant Brussels Airlines eine Expansion ihrer Flotte. Zwei neue Flugzeuge – ein Airbus A330 für Langstrecken sowie ein Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken – werden hinzukommen. Zudem hat die Airline eine Wet-Lease-Vereinbarung mit Air Baltic getroffen, die in der Sommersaison vier Airbus A220 für Brussels Airlines betreiben wird. Damit ist die Fluggesellschaft das am stärksten wachsende Mitglied der Lufthansa Group. Zusätzlich feiert Brussels Airlines 2025 ein besonderes Jubiläum: Seit 100 Jahren bestehen Luftverbindungen zwischen Belgien und dem afrikanischen Kontinent. Die Airline betont, dass Afrika ein zentraler Bestandteil ihres Streckennetzes bleibt. Darüber hinaus plant sie Investitionen in die Passagiererfahrung, darunter eine Modernisierung der Lounge am Flughafen Brüssel sowie neue Kabinenausstattungen auf Langstreckenflügen, die ab 2027 eingeführt werden.

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Neuer Abu Dhabi Pass erleichtert Touristen den Aufenthalt

Das Department of Culture and Tourism – Abu Dhabi (DCT Abu Dhabi) und Etihad Airways haben auf der Tourismusmesse ITB Berlin den neuen Abu Dhabi Pass vorgestellt. Dieser digitale Pass ermöglicht Besuchern des Emirats zahlreiche Vergünstigungen und einen vereinfachten Zugang zu verschiedenen Angeboten. Der Pass ist für Etihad-Fluggäste kostenlos und wird per E-Mail bereitgestellt. Zu den Vorteilen gehören eine Besucher-SIM-Karte mit 10 GB Datenvolumen, kostenlose Nutzung öffentlicher Busse sowie ein 24-Stunden-Zugang zum Hop-on-Hop-off-Touristenbusnetz. Darüber hinaus erhalten Pass-Inhaber Ermäßigungen auf Eintrittspreise für kulturelle Sehenswürdigkeiten wie den Louvre Abu Dhabi und Qasr Al Watan sowie Sonderkonditionen in Freizeitparks auf Yas Island, darunter Ferrari World und Warner Bros. World. Auch Rabatte in über 200 Restaurants sowie bei Wüstensafaris und Stadtführungen sind Teil des Programms. Der Abu Dhabi Pass ergänzt das Stopover-Programm von Etihad Airways, das bereits eine steigende Zahl internationaler Besucher verzeichnet. 2024 nutzten 85.000 Reisende die Möglichkeit eines Zwischenstopps in Abu Dhabi – eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 rechnet die Fluggesellschaft mit über 130.000 Stopover-Gästen. Zusätzlich können Reisende bei Buchungen über Etihad von einem kostenlosen Hotelaufenthalt von bis zu zwei Nächten profitieren. Der neue Pass ist Teil der langfristigen Tourismusstrategie des Emirats, die bis 2030 die Besucherzahlen auf 39,3 Millionen steigern und den Tourismussektor weiter ausbauen soll. Dies geschieht in Verbindung mit Investitionen in die Infrastruktur, wie etwa dem neuen Terminal A des Zayed International Airport, und der Erweiterung des kulturellen und touristischen Angebots.

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