Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Mallorca: Zehntausende illegale Gästebetten auf der Insel

Ein neuer Bericht des Inselrates von Mallorca zeigt, daß auf der Insel derzeit mehr als 42.000 illegale Gästebetten betrieben werden. Dies entspricht fast 40 Prozent der Ferienunterkünfte, die auf großen Buchungsplattformen angeboten werden. Die Zahlen basieren auf der Auswertung von rund 400.000 Online-Anzeigen innerhalb eines Jahres. Die meisten illegalen Unterkünfte befinden sich in der Inselhauptstadt Palma sowie in den Gemeinden Pollença und Alcúdia. Der balearische Tourismusdezernent Marcial Rodríguez betonte, daß die Daten eine Grundlage für gezielte Maßnahmen bildeten. Die Verwaltung arbeite bereits daran, die Unterkünfte vom Markt zu nehmen. Allerdings würden juristische Verfahren den Prozeß verlangsamen. Zusätzlich wurde die Anzahl der Inspekteure deutlich ausgebaut. Eine Hotline für Bürger ermöglicht es, illegale Angebote zu melden. Das Ziel sei, das illegale Angebot auf ein Minimum zu reduzieren.

weiterlesen »

Embraer liefert erste A-29N Super Tucano an Portugal

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat die ersten drei Flugzeuge vom Typ A-29N Super Tucano an Portugal übergeben. Die Maschinen sind nach einem Überstellungsflug an den OGMA-Werkstätten in Alverca do Ribatejo bei Lissabon gelandet. Die Flugzeuge werden dort mit dem erforderlichen Equipment ausgerüstet, um den operativen Anforderungen der NATO und der portugiesischen Luftwaffe (FAP) gerecht zu werden. Die A-29N Super Tucano ist ein Mehrzweckflugzeug, das für Missionen wie Pilotentraining, Luftunterstützung und Aufklärung eingesetzt wird. Weltweit haben bereits 22 Luftwaffen dieses Flugzeugmuster eingeführt. Das Muster ist darauf ausgelegt, von unbefestigten Pisten aus zu operieren und bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Die Anschaffung der Flugzeuge soll die Kooperation zwischen Embraer und der portugiesischen Luftwaffe stärken und zur Modernisierung der Flotte beitragen.

weiterlesen »

Paketversand in die USA vorübergehend eingestellt

Zahlreiche Postdienste weltweit haben vorübergehend den Paketversand in die USA eingestellt. Die Maßnahme ist eine Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen und komplexe Zollverfahren, die eine schnelle Abfertigung erschweren. Die vorübergehende Einstellung zeige, wie sensibel internationale Warenströme auf Änderungen reagieren. Experten zufolge liegen die Ursachen in häufig noch manuell durchgeführten Prozeduren und plötzlich geänderten Vorschriften. Solche Umstände können die Zollabfertigung verlangsamen. Die Logistikbranche sieht die Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) als Lösungsansatz. KI-Systeme könnten dabei helfen, verstreute Informationen zu ordnen, fehlende Angaben zu erkennen und Entscheidungen lückenlos zu dokumentieren. Dadurch könne der manuelle Aufwand reduziert und die Abfertigung zuverlässiger werden. Das Ziel sei es, Prozesse anzupassen, damit Unternehmen bei Regeländerungen schnell reagieren können und zukünftige Unterbrechungen verhindert werden. Das österreichische Unternehmen Digicust bietet solche Lösungen für die Automatisierung von Zollprozessen an.

weiterlesen »

Herbstferien: Tui meldet hohe Nachfrage für Badeurlaub

Der Reisekonzern Tui hat aktuelle Reisetrends für die bevorstehenden Herbstferien bekanntgegeben. Demnach ist bei österreichischen Urlaubern die Nachfrage nach Reisezielen am Meer besonders hoch. Auf der Mittelstrecke führt Hurghada in Ägypten das Ranking an, gefolgt von Antalya in der Türkei und Kreta in Griechenland. Diese Ziele verzeichnen eine erhöhte Nachfrage von bis zu 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ägypten hat sich im Länder-Ranking auf Platz eins vorgerückt und Spanien überholt. Auf der Fernstrecke stehen die Malediven an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Es folgen Dubai und Mauritius sowie New York City und Abu Dhabi. Die Studie von Tui zeigt, daß die Reisenden vor allem den Sommer verlängern möchten. Restplätze für die Herbstferien seien noch verfügbar.

weiterlesen »

Studie: Vietnam verlangt höchste Gebühren für Bargeldabhebungen

Eine aktuelle Untersuchung des Finanzdienstleisters Wise zeigt, daß Urlauber in Vietnam die weltweit höchsten Gebühren beim Geldabheben am Automaten zahlen müssen. Die durchschnittliche Gebühr beläuft sich dort auf 27,10 Euro pro 100 Euro Abhebung, was einem Anstieg von über 1.300 Prozent entspricht. Im globalen Ranking folgen auf Vietnam Argentinien mit 20,51 Prozent und Kolumbien mit 16,66 Prozent. Innerhalb Europas gilt die Türkei mit durchschnittlich 5,08 Prozent als das teuerste Reiseland für Bargeldabhebungen, gefolgt von Albanien mit 2,62 Prozent. In Deutschland betragen die Gebühren im Vergleich nur 0,28 Prozent. Laut einem Sprecher von Wise entstehen die hohen Kosten durch feste Gebühren für ausländische Karten in Kombination mit niedrigen Abhebelimits sowie ungünstigen Wechselkursen. Die Analyse basiert auf 9,7 Millionen Geldabhebungen, die zwischen Februar und Juli 2025 getätigt wurden. Um hohe Kosten zu vermeiden, empfehlen Experten, Geldautomaten in der Nähe von Bankfilialen zu nutzen und größere Beträge statt vieler kleinerer Abhebungen zu ziehen. Zusätzlich können Reisende Karten ohne Fremdwährungsgebühren verwenden.

weiterlesen »

Flughafen Wien begrüßt neue Lehrlinge

Am Flughafen Wien haben am 1. September 2025 27 neue Lehrlinge ihre Ausbildung begonnen. Die Gesamtzahl der Auszubildenden am Standort liegt nun bei 73. Die neuen Lehrlinge werden in verschiedenen Berufen geschult, darunter Elektro- und Gebäudetechnik, KFZ- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik sowie im IT-Bereich. Neu ist die Ausbildung in der Reinigungstechnik, die von drei Lehrlingen aufgenommen wurde. Die Ausbildung am Flughafen umfaßt eine eigene Lehrwerkstätte und die Möglichkeit, die Matura parallel zur Lehre zu absolvieren. Zudem werden internationale Austauschprogramme angeboten. Die Vorstände des Flughafen Wien sagten, daß die Lehrlingsausbildung als Investition in zukünftige Fachkräfte gesehen werde.

weiterlesen »

Schweiz Tourismus startet neue Videoreihe

Schweiz Tourismus hat in Zusammenarbeit mit touristischen und wirtschaftlichen Partnern eine neue Videoreihe veröffentlicht. Die sechs Episoden unter dem Titel „Herzen auf Schienen“ zeigen die Reise von vier Paaren durch die Schweiz mit Bahn, Bus und Schiff. Die Paare bereisten verschiedene Regionen des Landes. Die Filme halten die Erlebnisse der Reisenden entlang der Grand Train Tour of Switzerland fest, einer Touristenroute, die Panoramastrecken und Höhepunkte des Landes verbindet. Die Episoden sind ab sofort auf der Videoplattform YouTube zu sehen. Die Reisenden nutzten den Swiss Travel Pass, der die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht. Ein Sprecher von Schweiz Tourismus erklärte, daß die Videoreihe inspirieren solle, das Land mit Bahn, Bus und Schiff zu erkunden. Die Videoproduktion ist eine Zusammenarbeit zwischen Schweiz Tourismus, der Produktionsfirma Sixty Seconds Media und der Swiss Travel System AG. Die Reihe soll die Attraktivität des Reisens mit öffentlichen Verkehrsmitteln hervorheben.

weiterlesen »

Bundesheer begrüßt deutlich mehr Kaderanwärter

Das österreichische Bundesheer hat am 1. September mit 1.230 neuen Soldaten die 19. Kaderanwärterausbildung begonnen. Die Anzahl der Bewerber hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, als 650 Anwärter die Ausbildung aufnahmen. Von den neuen Teilnehmern beginnen 366 ihre Laufbahn als Einjährig-Freiwillige. Die Ausbildung bereitet sie auf eine spätere Karriere als Offizier oder Unteroffizier vor. Die Offiziersausbildung dauert vier Jahre und umfaßt unter anderem ein Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sieht den deutlichen Zuwachs als Bestätigung für die Attraktivität der Laufbahn beim Bundesheer. Sie betont, daß die neuen Soldaten zur Sicherung der Einsatzbereitschaft beitrügen. Gleichzeitig begannen am 1. September auch 120 neue Lehrlinge in 40 verschiedenen Berufen ihre Lehre beim Bundesheer. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert 18 Monate. Das Bundesheer bildet derzeit insgesamt rund 250 Lehrlinge aus. Die berufliche Palette reicht von der Elektronik bis zur Metallverarbeitung.

weiterlesen »

Wiener Film Festival beendet erfolgreiche Saison

Das 35. Wiener Film Festival am Rathausplatz ist am Sonntagabend, dem 31. August, zu Ende gegangen. Die Veranstaltung zog innerhalb von 65 Tagen rund 915.000 Besucher an, was die Saison 2025 zu einer der erfolgreichsten seit der Gründung im Jahre 1991 macht. Die Besucherzahl wurde aus Erhebungen von Mobilfunkunternehmen geschätzt. Trotz eines regenreichen Julis habe sich das neue Raumkonzept bewährt. Das Festival bot täglich wechselnde Filmvorführungen auf einer großen Leinwand sowie ein gastronomisches Angebot. Bürgermeister Michael Ludwig betonte, daß das Festival eine Veranstaltung von enormer Bedeutung für Wien sei. Er sagte, daß es seine Rolle als Kulturereignis bestätigt habe. Der Termin für die 36. Ausgabe steht bereits fest: Die Veranstaltung findet von 4. Juli bis 6. September 2026 statt. Auch nach dem Festival wird der Rathausplatz weiterhin für Events wie die TRAM-WM und das Wienliebe Festival genutzt.

weiterlesen »

Hotellerie kritisiert geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe

Die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) hat sich kritisch zur geplanten Erhöhung der Wiener Ortstaxe geäußert. Der Präsident der Vereinigung, Walter Veit, bezeichnete die zusätzliche Abgabe als Preiserhöhung ohne Gegenleistung und forderte eine Entlastung der Wirtschaft. Die Ortstaxe in Wien wird als Prozentsatz des Nächtigungsentgelts berechnet. Veit argumentiert, daß die Stadt schon von den Preissteigerungen infolge der Inflation profitiere, weshalb eine zusätzliche Erhöhung des Prozentsatzes nicht gerechtfertigt sei. Die Abgabenlast stelle in der aktuellen Wirtschaftslage ein großes Problem dar. Die Kritik richtet sich auch an die Politik. Veit bemängelt einen Widerspruch in der Vorgangsweise von SPÖ-Vertretern. Er verwies darauf, daß man nicht gleichzeitig Preise gesetzlich drücken wollen und die eigenen Abgaben erhöhen könne. Die Hotellerie betont, daß Wien zwar auf kaufkräftige Gäste setze, aber auch Reisende mit kleinerem Budget nicht außer Acht gelassen werden dürfen.

weiterlesen »