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DHL und Atlas Air lösen Joint Venture Polar Air Cargo auf

Der deutsche Logistikkonzern DHL und die amerikanische Frachtfluggesellschaft Atlas Air werden ihr 2008 gegründetes Joint Venture Polar Air Cargo im Jahr 2025 auflösen. Dies gab das Unternehmen gegenüber Cargo Facts bekannt. Atlas Air wird die sechs Flugzeuge, bestehend aus vier Boeing 747-8F und zwei 777F, die im Rahmen des Joint Ventures betrieben wurden, weiterhin selbst betreiben. DHL und Atlas Air begründeten die Entscheidung damit, dass das Joint Venture nicht mehr mit ihrer jeweiligen strategischen Ausrichtung übereinstimme. Die Auflösung erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen. Polar Air Cargo war auf den Betrieb von Langstrecken-Frachtflügen spezialisiert und hatte seine Basis am Flughafen New York-JFK. Die Flugzeuge bedienten ein globales Streckennetz und transportierten Fracht für DHL und andere Kunden. Atlas Air, als weltweit größter Betreiber von Boeing 747 Frachtflugzeugen, wird die Flugzeuge nun in sein eigenes Streckennetz integrieren und die Kapazität anderen Kunden anbieten.

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JetBlue Airways sucht nach neuer Airline-Partnerschaft

JetBlue Airways befindet sich in Gesprächen mit mehreren Fluggesellschaften über eine mögliche neue Partnerschaft. Dies gab der Präsident des Unternehmens, Martin St. George, während einer Konferenz bekannt. Nach der gerichtlichen Aufhebung der Northeast Alliance mit American Airlines im Jahr 2023 sieht JetBlue in einer neuen Allianz eine Möglichkeit, das Geschäft weiterzuentwickeln. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Verbesserung des eigenen Vielfliegerprogramms TrueBlue. JetBlue erhofft sich durch eine Partnerschaft den Ausbau des Programms, insbesondere im Hinblick auf internationale Flugziele. Das Unternehmen hat im Rahmen seines „JetForward“-Plans finanzielle Mittel für neue Partnerschaften bereitgestellt. Aktuell steht JetBlue jedoch vor Herausforderungen aufgrund des Rückrufs von Pratt & Whitney GTF-Triebwerken. Im Jahr 2024 waren zeitweise 11 Flugzeuge der Airline deswegen am Boden. Diese Problematik wird die Kapazitätsplanung von JetBlue in den kommenden Jahren beeinflussen. Das Unternehmen hofft, die Auswirkungen des Triebwerk-Rückrufs durch die Lieferung neuer Flugzeuge zu kompensieren.

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Flydubai und Busy Bee Airways dementieren Übernahmepläne für Go First

Flydubai und der Unternehmer Nishant Pitti, Inhaber von Busy Bee Airways, haben Berichte indischer Medien dementiert, wonach sie gemeinsam die insolvente Fluggesellschaft Go First wiederbeleben wollen. Beide Parteien wiesen die Meldungen unabhängig voneinander zurück. Pitti erklärte auf X (ehemals Twitter), dass es keine Gespräche mit Flydubai gegeben habe und er sich derzeit vor dem National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) befinde. Er betonte, dass Indien mehr, nicht weniger Fluggesellschaften benötige. Auch ein Sprecher von Flydubai bestätigte gegenüber ch-aviation, dass die Airline kontinuierlich nach organischen Wachstumsmöglichkeiten in Indien suche, aber derzeit keine Gespräche über Beteiligungen mit anderen Fluggesellschaften führe. Der Nachrichtendienst Moneycontrol hatte berichtet, dass die Parteien Gespräche mit dem Insolvenzverwalter und den Gläubigern von Go First über den Erwerb von Markenrechten, Inlandsflugrechten und digitalen Vermögenswerten führten. Go First besitzt derzeit keine Flugzeuge oder ein Air Operator Certificate mehr. Das National Company Law Tribunal (NCLT) hatte zuvor die Liquidation von Go First genehmigt, nachdem ein Verkauf der Airline gescheitert war. Pitti versucht jedoch, diese Entscheidung anzufechten und Go First zu übernehmen.

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Emirates und Astral Aviation bauen Frachtpartnerschaft in Afrika aus

Emirates SkyCargo und Astral Aviation haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit im Frachtbereich weiter auszubauen. Ziel ist es, durch erweiterte Interline-Optionen und Block Space Agreements die Konnektivität zu verbessern und die Reichweite in Afrika zu erhöhen. Die Vereinbarung baut auf einer 15-jährigen Geschäftsbeziehung der beiden Unternehmen auf. Astral Aviation, mit Drehkreuzen in Nairobi, Lüttich und Dubai, betreibt ein Netzwerk von 50 Zielen innerhalb Afrikas. Dieses Netzwerk soll mit dem globalen Netzwerk von Emirates SkyCargo, das über 145 Destinationen umfasst, kombiniert werden. Emirates SkyCargo nutzt sowohl Passagierflugzeuge als auch eine Flotte von Frachtflugzeugen, darunter Boeing 777-200F und Boeing 747-400. Astral Aviation plant, seine Flotte in den kommenden Jahren zu erweitern. Die Partnerschaft soll neue Möglichkeiten für den Frachtverkehr in und aus Afrika schaffen und den globalen Handel stärken. Beide Unternehmen betonten das Wachstumspotenzial des afrikanischen Marktes und die Bedeutung einer effizienten und zuverlässigen Warenbewegung. Die Vereinbarung folgt auf ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kenia, das den Handel und Investitionen in verschiedenen Sektoren fördern soll.

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Kulturelle Veranstaltungen in Niederösterreich: Jazz, Geschichte und Kabarett

In Niederösterreich stehen in den kommenden Tagen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm. Den Auftakt macht am 26. Februar eine musikalisch-literarische Darbietung im Cinema Paradiso St. Pölten. Unter dem Titel „Der Jazzmusiker Billy Tipton – Eine Frau“ präsentieren Erzähler Rudi Hausmann und Sängerin Katrin Weber die Lebensgeschichte des Jazzmusikers Billy Tipton, der als Frau geboren wurde, jedoch ab dem 19. Lebensjahr als Mann lebte. Am 27. Februar lädt das Museum Niederösterreich in St. Pölten zur Buchpräsentation von „Umbruch- und Wendejahre. Österreichs Bundesländer und ihre Nachbarn 1989/91“. Die Herausgeber Andrea Brait und Michael Gehler beleuchten gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen der Jahre 1989 bis 1991. Zeitgleich findet in der Bücherei Sigmundsherberg eine Lesung mit Michael Stavarič und Romina Pleschko statt, die unter dem Titel „Land der Berge – Land der Seelen“ über das Landleben reflektieren. Neben literarischen und historischen Themen gibt es auch eine Reihe von Kabarett- und Theaterveranstaltungen. Am 28. Februar tritt Martin Frank mit seinem Programm „Wahrscheinlich liegt’s an mir“ in der Bühne im Hof in St. Pölten auf, während Gregor Seberg in der Kulturwerkstatt Tischlerei Melk mit seinem Programm „Schatzkiste“ das Publikum unterhält. Weitere Kabarettabende bieten das Theater Westliches Weinviertel mit Flo & Wisch sowie das Theater an der Mauer in Waidhofen an der Thaya mit „Faschingstamtam 2025 im TAM“. Auch für junge Zuschauer gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Am 2. März führt Gernot Kranner im Schloss Kottingbrunn seine One-Man-Opera „Die Zauberflöte“ auf, während in Schloss Hof „Die Wunderrose“ im Rahmen des Kinderkultur-Programms

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Brussels Airlines mietet Boeing 787-9 von Air Europa

Brussels Airlines hat aufgrund von Wartungsarbeiten an mehreren Airbus A330 Flugzeugen eine Boeing 787-9 von Air Europa angemietet, um ausgewählte Langstreckenflüge durchzuführen. Seit gestern wird die Maschine auf der Strecke Brüssel – New York JFK (Flüge SN501 und SN502) eingesetzt. Das Flugzeug von Air Europa, das über 30 Business Class und 303 Economy Class Sitze verfügt, soll helfen, die jüngsten Flugausfälle zu kompensieren. Diese temporäre Vereinbarung gewährleistet den kontinuierlichen Betrieb der Strecke, während Brussels Airlines die Wartungsprobleme ihrer Flotte behebt. Air Europa ist eine spanische Fluggesellschaft mit Sitz in Madrid, die ein Streckennetz in Europa, Amerika, Afrika und Asien betreibt. Brussels Airlines ist die nationale Fluggesellschaft Belgiens mit Sitz in Brüssel. Beide Fluggesellschaften sind Mitglieder der Star Alliance. Die Anmietung von Flugzeugen zur Überbrückung von Kapazitätsengpässen ist in der Luftfahrtbranche üblich, um Passagieren alternative Reisemöglichkeiten zu bieten und den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.

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Israel verzeichnet Anstieg britischer Touristen im Januar 2025

Die Zahl britischer Touristen in Israel ist im Januar 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums reisten rund 7.800 Besucher aus dem Vereinigten Königreich in das Land – ein Zuwachs von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden im Januar 78.000 internationale Einreisen verzeichnet. Damit rangiert Großbritannien hinter Frankreich und den USA auf Platz drei der wichtigsten Herkunftsländer für den israelischen Tourismus. Trotz des Anstiegs bleibt die Zahl der britischen Touristen noch weit unter dem Niveau von Januar 2023, als mit 13.500 Reisenden ein Zehnjahreshoch erreicht wurde. Die Erholung des Tourismussektors wird unter anderem auf die stabilisierte Sicherheitslage und die Rückkehr zu einem regulären Flugplan zurückgeführt. Derzeit bieten mehrere Fluggesellschaften – darunter Wizz Air, Israir, EL AL, easyJet und British Airways – Direktflüge nach Israel an. Auch Ryanair hat angekündigt, ab Sommer 2025 wieder ein vollständiges Flugangebot bereitzustellen. Parallel zum steigenden Reiseinteresse werden umfangreiche Investitionen in die touristische Infrastruktur getätigt. Die Hotelkette Isrotel plant für 2025 die Eröffnung von fünf neuen Hotels mit insgesamt 600 Zimmern. Damit wächst ihr Portfolio auf 28 Hotels, wobei weitere sieben in den kommenden fünf Jahren folgen sollen. Zudem werden bestehende Hotels, darunter das King Solomon Hotel in Eilat und das Mitzpe HaYamim Hotel, renoviert. Auch andere Hotelprojekte, wie das neu eröffnete David’s Harp Galilee Resort und das modernisierte Galilion Hotel, tragen zum Ausbau der Tourismuskapazitäten bei.

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Arajet erweitert Flotte mit Boeing 737 Max 8

Die dominikanische Fluggesellschaft Arajet hat mit dem Flugzeugleasingunternehmen BOC Aviation einen Vertrag über den Kauf und das Leasing von fünf Boeing 737 Max 8 Flugzeugen abgeschlossen. Die Auslieferung der mit CFM LEAP-1B Triebwerken ausgestatteten Maschinen ist für die Jahre 2026 und 2027 geplant. BOC Aviation, ein weltweit führendes Flugzeugleasingunternehmen mit Sitz in Singapur, verstärkt mit diesem Deal seine Präsenz im lateinamerikanischen Markt. Arajet, die nationale Fluggesellschaft der Dominikanischen Republik, setzt mit der Erweiterung ihrer Flotte auf Wachstum und die Stärkung ihrer Position im regionalen Luftverkehr. Die Boeing 737 Max 8 gilt als modernes und effizientes Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, das den Anforderungen des Luftverkehrsmarktes gerecht wird. Die Fluggesellschaft Arajet wurde 2021 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Santo Domingo. Sie bedient derzeit Ziele in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik. BOC Aviation verfügt über eine Flotte von über 500 Flugzeugen, die an mehr als 80 Fluggesellschaften weltweit verleast werden. Das Unternehmen ist an der Börse von Hongkong notiert.

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Condor erhält CEIV-Pharma-Zertifizierung und baut Cargo-Geschäft aus

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat zum Jahresbeginn die CEIV-Pharma-Zertifizierung der International Air Transport Association (IATA) erhalten. Damit erfüllt das Unternehmen nun die strengen Anforderungen für den Transport von pharmazeutischen Produkten und garantiert eine lückenlose Einhaltung der Kühlketten sowie hohe Sicherheitsstandards. Der Zertifizierung zufolge entspricht das Logistiksystem von Condor den weltweit einheitlichen Vorgaben im Bereich Sicherheit, Schutz, Compliance und Effizienz. Derzeit bietet Condor den zertifizierten Pharma-Transport auf Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Toronto, New York sowie Miami an. Künftig soll dieses Angebot auf weitere Langstreckenverbindungen ausgebaut werden. Laut Dimitri Mougoyannis, Director Ground Operations, sei das Ziel, Kunden eine zuverlässige Transportlösung auf den wichtigsten pharmazeutischen Handelsrouten zu bieten. Mit der Einflottung von 18 neuen Airbus A330-900neo hat Condor seine Frachtkapazitäten bereits erheblich erweitert. Die Maschinen verfügen über eine Ladekapazität von bis zu 14 Tonnen. Das Unternehmen plant, das Cargo-Geschäft weiter auszubauen und sich als verlässlicher Partner im Bereich Pharma-Logistik zu etablieren. Informationen zu Transportmöglichkeiten und Buchungen sind über gängige Luftfrachtplattformen verfügbar.

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Vienna City Card feiert 30-jähriges Bestehen – Neue Variante ab März erhältlich

Wiens offizielle Gästekarte, die Vienna City Card, wird im Februar 30 Jahre alt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 bietet sie Touristen Ermäßigungen und ermöglicht vergünstigte Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Jubiläum wird ab dem 3. März 2025 eine neue Variante angeboten: die „Vienna City Card Discounts Only“. Diese richtet sich sowohl an Besucher als auch an Einheimische, die bereits eine Jahreskarte oder ein Klimaticket für den öffentlichen Nahverkehr besitzen. Laut Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke stärkt die Vienna City Card mit ihren über 200 Partnerangeboten die lokale Wirtschaft und steigert die Besucherfrequenz in zahlreichen Betrieben. WienTourismus-Direktor Norbert Kettner betont zudem, dass die Karte ein wichtiges Marketinginstrument für die Stadt sei und kontinuierlich weiterentwickelt werde. Die neue „Discounts Only“-Variante bietet Ermäßigungen auf zahlreiche kulturelle, gastronomische und touristische Angebote, verzichtet jedoch auf inkludierte Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Vienna City Card ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Neben der klassischen Karte mit öffentlichem Nahverkehr für 17 Euro gibt es die neue „Discounts Only“-Version für neun Euro mit einer Gültigkeit von sieben Tagen. Seit der Digitalisierung im Jahr 2017 werden mittlerweile 90 Prozent der Karten online genutzt. 2024 wurden über 260.000 Karten verkauft, ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit ihrer Einführung gingen bereits mehr als sieben Millionen Exemplare über den Ladentisch.

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