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Photovoltaik-Ausbau am Flughafen BER beginnt

Am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) haben die Bauarbeiten für die ersten Photovoltaikanlagen begonnen. Drei Dachflächen der Parkhäuser P3, P7 und P8 werden bis Frühjahr 2025 mit rund 5.000 Solarmodulen ausgestattet. Diese sollen jährlich 2,2 Gigawattstunden Strom erzeugen, was dem Bedarf von etwa 600 Drei-Personen-Haushalten entspricht. Der Ausbau ist Teil eines umfassenden Photovoltaik-Gesamtkonzepts, das bis 2030 auch Anlagen auf weiteren Gebäuden und Freiflächen vorsieht. Zwei Freiflächen werden derzeit europaweit ausgeschrieben. Laut der Flughafengesellschaft FBB spielt die Nutzung regenerativer Energien eine zentrale Rolle, um den Betrieb des BER schrittweise CO₂-neutral zu gestalten. Das Ziel ist es, die Emissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 2010 zu reduzieren und den Flughafen bis 2045 klimaneutral zu betreiben. Technische Herausforderungen wie Blendwirkungen und Radarreflexionen wurden durch Gutachten abgeklärt, um den Betrieb und die Sicherheit im Flughafenumfeld zu gewährleisten. Der Ausbau entspricht einem wachsenden europäischen Trend zur verstärkten Nutzung von Solarenergie, der auch durch Vorschläge für eine EU-weite Solardachpflicht gestützt wird. Diese soll langfristig zur Reduktion von CO₂-Emissionen beitragen und die Energiewende vorantreiben.

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Sparen und Konsum: So verwenden Österreicher ihr Weihnachtsgeld

Eine aktuelle Studie der Deniz Bank in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Integral beleuchtet, wie Österreicher ihr Weihnachtsgeld 2024 nutzen. Sparen steht dabei mit 43 % an erster Stelle, dicht gefolgt von Ausgaben für Weihnachtsgeschenke (42 %). Urlaub und Reisen (26 %), laufende Lebenshaltungskosten (19 %) sowie die Tilgung von Schulden (18 %) gehören ebenfalls zu den häufig genannten Verwendungszwecken. Die Ergebnisse der Befragung spiegeln die wirtschaftlichen Herausforderungen wider: 6 von 10 Befragten betonten, dass das Weihnachtsgeld ihnen helfe, unerwartete Ausgaben zu bewältigen. Besonders jüngere Menschen neigen dazu, das Geld zu sparen (58 %) oder zu investieren (24 %), während ältere Befragte es eher für den Konsum nutzen. Ein weiterer Aspekt der Untersuchung zeigt, dass Personen mit höheren Einkommen das Weihnachtsgeld verstärkt für Reisen oder langfristige Anlagen nutzen. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit wird das Weihnachtsgeld zunehmend als Mittel zur finanziellen Entlastung eingesetzt. Gleichzeitig bleibt es ein wichtiger Faktor für Konsumfreude und die Erfüllung persönlicher Wünsche.

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Flughafen Köln/Bonn treibt Klimaschutz mit elektrischen Flugzeugschleppern voran

Der Flughafen Köln/Bonn setzt seinen Weg zur klimaneutralen Flughafeninfrastruktur mit der Einführung neuer E-Flugzeugschlepper konsequent fort. Zwei vollelektrische Modelle ersetzen die bisherigen dieselbetriebenen Varianten und können selbst große Flugzeuge wie die Boeing 777 bewegen. Neben einer verbesserten Akkuleistung und Schnelllademöglichkeiten bieten die Schlepper emissionsfreie und leisere Betriebsweisen. Dadurch sollen jährlich bis zu 15 Tonnen CO₂ eingespart werden. Die neuen Schlepper sind Teil der langfristigen Strategie des Flughafens, bis 2035 alle Vorfeldfahrzeuge auf klimafreundliche Technologien umzustellen. Bereits jetzt sind über 130 elektrische Fahrzeuge und Geräte, darunter Fluggasttreppen und Gepäckschlepper, im Einsatz. Ergänzend wird auch die mobile Bodenstromversorgung elektrifiziert: Ab 2024 kommen 25 vollelektrische Bodenstromaggregate zum Einsatz, unterstützt durch eine Förderung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Diese Maßnahmen sind wesentliche Bausteine des Klimaschutzplans des Airports, der bis 2045 vollständige Klimaneutralität anstrebt. Die Umstellungen verringern nicht nur Emissionen, sondern reduzieren auch den Lärmpegel und optimieren die Effizienz der Flugzeugabfertigung.

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Genießerstube des Alpenhofs erneut mit 3 Hauben ausgezeichnet

Das Restaurant „Genießerstube“ im 4-Sterne-Superior-Hotel Alpenhof in Hintertux wurde im Gault&Millau 2024 erneut mit drei Hauben und 16 Punkten prämiert. Küchenchef Maximilian Stock und sein Team überzeugen durch eine innovative Kombination aus regionaler Küche und moderner Kochkunst. Die Verwendung hochwertiger, saisonaler Zutaten aus der Region bildet das Fundament der kulinarischen Kreationen, die oft als Meisterwerke beschrieben werden. Die Genießerstube zählt zu den Spitzenrestaurants in Tirol und bietet Gästen ein exklusives Gourmet-Erlebnis in kleiner, feiner Atmosphäre. Besonders betont wird die Verbindung von Nachhaltigkeit und Geschmack, die sich auch in der durchdachten Auswahl österreichischer Weine widerspiegelt. Die aktuelle Auszeichnung bestätigt den anhaltenden Erfolg des Küchenchefs und unterstreicht die Position des Alpenhofs als kulinarisches Highlight der Region. Das familiengeführte Hotel Alpenhof besticht neben seiner Spitzengastronomie durch eine umfangreiche Wellnesslandschaft, herzliche Gastfreundschaft und die Lage am Fuße des Hintertuxer Gletschers. Es zählt zu den führenden Adressen für anspruchsvolle Urlauber im Zillertal.

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Flughafen Zagreb kündigt Erweiterungspläne an

Der Flughafen Zagreb hat angekündigt, seine Infrastruktur zu erweitern, um die erwartete Rekordzahl von über vier Millionen Passagieren im Jahr 2024 zu bewältigen. In Zusammenarbeit mit der französischen Alstef-Gruppe wird eine neue Abfertigungsinsel mit 15 Schaltern sowie zusätzliche Förderbänder installiert, um die Passagierabfertigung zu optimieren. Die Erweiterungen umfassen auch den Bau einer Stahlplattform zur Unterstützung der neuen Infrastruktur und die Aufrüstung der Überwachungs- und Datenerfassungssysteme. Die Arbeiten sollen bis zum ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein und die Sommersaison 2025 unterstützen. Die Erweiterung folgt auf das Wachstum des Flughafens, das vor allem durch die Billigfluggesellschaft Ryanair bedingt ist. Im Rahmen des bestehenden Konzessionsvertrags sind auch langfristige Planungen für den Ausbau des Terminalgebäudes vorgesehen, das spätestens 2026 beginnen soll. Diese sollen in mehreren Teilschritten erfolgen und die Kapazitäten für Großraumflugzeuge erweitern.

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Kritik an der Personalsituation beim Bundesheer: Offiziersgesellschaft fordert dringende Reformen

Die Österreichische Offiziersgesellschaft (ÖOG) hat die Personalsituation beim Bundesheer erneut scharf kritisiert. Laut Präsident Brigadier Erich Cibulka führt der Mangel an qualifiziertem Personal, insbesondere im Bereich der Fluglotsen und der Luftverteidigung, zu erheblichen Sicherheitsrisiken. Bereits seit Jahren warnen militärische Führungskräfte und Experten vor den dramatischen Personalengpässen, die durch steigende Pensionierungen und den Abgang in besser bezahlte zivile Berufe weiter verschärft werden. Besonders gravierend ist die Lage in der Miliz, deren Mitgliederzahlen nach dem Wegfall der verpflichtenden Truppenübungen stark zurückgegangen sind. Laut Cibulka besteht die österreichische Armee aus einer „auf dem Papier existierenden“ Truppe, die im Ernstfall nicht ausreichend vorbereitet und trainiert ist. Die Offiziersgesellschaft fordert daher von der neuen Regierung eine konsequente Fortsetzung des Verteidigungsbudgets sowie einen nachhaltigen Personalaufbau. Drei konkrete Forderungen wurden gestellt: eine Erhöhung des Verteidigungsbudgets auf 2% des BIP bis 2028, ein personelles Aufwachsen des Österreichischen Bundesheers (ÖBH) im Frieden und im Einsatz sowie die Sicherstellung der Befähigung des ÖBH zur militärischen Landesverteidigung nach einer möglichen Mobilmachung. Die politische Verantwortung und die Notwendigkeit, diese strukturellen Defizite zu beheben, werden von Cibulka als existenziell für die nationale Sicherheit bezeichnet.

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Technische Störung führt zu Verspätungen bei British Airways

Am Montagabend, dem 18. November 2024, kam es bei British Airways weltweit zu Verspätungen aufgrund einer IT-Störung. Die technische Problematik trat gegen 17:00 Uhr auf und betraf zahlreiche Flüge. Passagiere warteten an mehreren Flughäfen auf aktuelle Informationen, während einige Berichte von Verzögerungen von ein bis zwei Stunden berichteten. Auch Flüge von British Airways nach Hamburg und Düsseldorf waren betroffen. In einer offiziellen Stellungnahme versicherte die Fluggesellschaft, dass trotz der technischen Schwierigkeiten keine Flüge storniert wurden. Der geplante Flugplan solle weiterhin eingehalten werden, auch wenn einige Flüge verspätet seien. British Airways erklärte zudem, dass alle kritischen Operationen wie gewohnt durchgeführt würden. Die IT-Probleme, die zu den Verspätungen führten, waren offenbar auf eine interne Störung des Systems zurückzuführen, die den Informationsaustausch und die Kommunikation der Passagiere verzögerte. Weitere Details zur Ursache wurden von der Airline bislang nicht bekannt gegeben.

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Japan Airlines plant Bestellung von Regionaljets

Japan Airlines (JAL) beabsichtigt, im kommenden Jahr eine Bestellung für Regionaljets aufzugeben, so ein Mitglied der Führung der Fluggesellschaft gegenüber dem Magazin Aviation Week. Die ersten Lieferungen der neuen Jets sind für den Sommer 2028 vorgesehen. Derzeit setzt die Fluggesellschaft auf eine Flotte bestehend aus ATR 42 und 72 sowie De Havilland Canada Dash 8-400, zusätzlich zu den Embraer E170 und E190. Japan Airlines hatte ursprünglich auf den heimischen Mitsubishi Spacejet gesetzt, doch die Entwicklung dieses Flugzeugtyps wurde aufgrund technischer und finanzieller Herausforderungen eingestellt. Die Entscheidung von JAL für die Anschaffung neuer Regionaljets kommt zu einer Zeit, in der viele Fluggesellschaften ihre Flotten erneuern, um den steigenden Anforderungen an Effizienz und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Dabei spielt die Auswahl des richtigen Regionaljets eine bedeutende Rolle für die Optimierung des innerregionalen Luftverkehrs, insbesondere auf kürzeren Strecken innerhalb Japans und Asiens. Japan Airlines hatte zudem in der Vergangenheit eine verstärkte Fokussierung auf kleinere Flugzeuge mit geringeren Betriebskosten angestrebt. Die genaue Auswahl des Herstellers und des Flugzeugmodells wird voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres bekanntgegeben, was weitere Einblicke in die Zukunft der japanischen Luftfahrtflotte bieten dürfte.

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Emirates tritt der „Move to -15°C“-Koalition bei

Emirates hat als erste Fluggesellschaft die „Move to -15°C“-Koalition ins Leben gerufen, eine internationale Initiative, die darauf abzielt, die Temperaturstandards für Tiefkühlkost neu zu definieren und den Energieverbrauch in der Lieferkette zu senken. Die Koalition, die erstmals auf der COP28 in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die Temperatur für gefrorene Lebensmittel von -18°C auf -15°C zu erhöhen. Diese Änderung könnte signifikante Umweltvorteile bringen, ohne die Qualität oder Sicherheit der Lebensmittel zu beeinträchtigen. Die Koalition wird von Unternehmen aus verschiedenen Branchen unterstützt und konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der Temperaturänderung, um den CO2-Ausstoß in der gesamten Lieferkette zu reduzieren. Emirates SkyCargo, die Frachtsparte der Airline, bringt ihre Expertise im Umgang mit verderblichen Waren ein, da täglich bis zu 1.000 Tonnen frische Lebensmittel weltweit transportiert werden. Emirates setzt auf eine enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der gesamten Kühlkette und hofft, dass diese Initiative einen Beitrag zu den globalen Klimazielen leisten kann. Dennis Lister, Senior Vice President von Emirates SkyCargo, erklärte, die Initiative sei eine zukunftsweisende Zusammenarbeit, um die Branche mit den neuesten Technologien, Ausstattungen und Verpackungsmethoden weiterzuentwickeln. Auch Thomas Eskesen, Vorsitzender der Koalition, betonte die Bedeutung der Luftfahrtindustrie für den globalen Kühlkettenmarkt und begrüßte die Teilnahme von Emirates als wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Initiative. Die Koalition wurde nach der Veröffentlichung des wissenschaftlichen Berichts „Three Degrees of Change“ ins Leben gerufen, der von mehreren Forschungseinrichtungen unterstützt wird und die Auswirkungen der Temperaturveränderung untersucht. Emirates verfolgt mit der Teilnahme an der Koalition und anderen nachhaltigen Initiativen

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Alkohol und Verkehrssicherheit: ÖAMTC warnt vor Gefahren am Christkindlmarkt

Mit der Eröffnung der Adventmärkte ist auch die Saison für Glühwein, Punsch und andere heiße alkoholhaltige Getränke wieder in vollem Gange. Der ÖAMTC warnt jedoch vor den Gefahren, die der Konsum dieser Getränke für die Verkehrssicherheit mit sich bringt. Besonders auf den Straßen ist Alkohol am Steuer eine häufige Unfallursache. Allein im Jahr 2023 ereigneten sich in Österreich 2.676 Unfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen fast 3.300 Personen verletzt und 26 Menschen getötet wurden. Bereits im Jahr 2024 starben bis Anfang November 30 Menschen bei Alkoholunfällen. Marion Seidenberger, Verkehrsexpertin des ÖAMTC, betont, dass die Wahrnehmung und Reaktionszeit durch Alkohol sofort beeinträchtigt werden, selbst bei einem geringen Promillewert. Eine Selbsteinschätzung, wann die gesetzliche Grenze von 0,5 Promille erreicht ist, sei laut Seidenberger nicht möglich, da die Fahrtüchtigkeit bereits unterhalb dieser Grenze erheblich eingeschränkt sein kann. Der ÖAMTC rät daher dringend, auf den Verkehr mit dem Auto, Fahrrad oder Roller nach dem Konsum von Alkohol zu verzichten und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Besondere Vorsicht gilt auch für Nutzer von Sharing-Fahrzeugen wie Leih-E-Scootern oder Mietwagen. Viele Anbieter setzen eine strikte 0,0-Promille-Grenze und können im Falle eines Verstoßes Vertragsstrafen oder Ersatzforderungen geltend machen. Auch wenn der Alkoholgehalt im Blut minimal ist, können sich rechtliche Konsequenzen bei einem Unfall ergeben. Daher sollte man auch bei einem kurzen Glas Punsch auf den Konsum von Alkohol vor Fahrtantritt verzichten.

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