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Lufthansa erhält erneut Spitzenbewertungen für Nachhaltigkeit

Die Lufthansa Group wurde in mehreren renommierten ESG-Bewertungen (Environmental, Social, Governance) für ihre Nachhaltigkeitsleistung ausgezeichnet. Die Ratingagentur MSCI bestätigte das „AA“-Rating für das dritte Jahr in Folge, womit Lufthansa deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt. Im ISS ESG Corporate Rating erreichte das Unternehmen erneut den „Prime-Status“ und zählt zu den führenden Airlines im Bereich Nachhaltigkeit. Darüber hinaus belegte Lufthansa in der DVFA Scorecard for Corporate Governance 2024 den ersten Platz unter MDAX-Unternehmen mit dem Prädikat „sehr gut“. Auch im CDP-Klimaranking erhielt Lufthansa erneut die Bewertung „A-“ und unterstrich damit ihre Fortschritte bei der CO₂-Reduktion. Diese Erfolge basieren auf Maßnahmen wie der Modernisierung der Flotte, dem Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und der Optimierung des Flugbetriebs. Die Lufthansa Group hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt, darunter eine Halbierung der Netto-CO₂-Emissionen bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050. Dabei orientiert sich das Unternehmen an internationalen Standards wie der Science Based Targets Initiative (SBTi).

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Bronze-Medaille für Zillertaler Heumilchkäse bei den World Cheese Awards

Der „Bärlauch-Erlebnis aus Heumilch“-Käse der Erlebnissennerei Zillertal wurde bei den renommierten World Cheese Awards 2024 in Portugal mit einer Bronze-Medaille ausgezeichnet. Der Wettbewerb, der in Viseu stattfand, bewertete über 4.700 Käsesorten aus 47 Ländern. Die internationale Jury, bestehend aus 240 Käseexperten, beurteilte die Produkte nach Kriterien wie Geschmack, Textur und Qualität. Christian Kröll, Geschäftsführer der Sennerei, sieht die Auszeichnung als Anerkennung für die Qualität der Produkte und die Arbeit der lokalen Bergbauern. Der Käse, hergestellt aus Heumilch und verfeinert mit Bärlauch, überzeugt durch seinen natürlichen Geschmack und spiegelt die Tradition der Region wider. Der Wettbewerb, der erstmals in Portugal abgehalten wurde, kürte insgesamt 18 österreichische Käse mit Medaillen und hob so die Bedeutung des Landes in der internationalen Käseproduktion hervor. In der Gesamtbewertung sicherte sich ein spanisch-portugiesischer Schafsmilchkäse die Goldmedaille und wurde als „bester Käse der Welt“ ausgezeichnet.

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Lawinengefahr: Auch Experten sind nicht gefeit

Der Österreichische Alpenverein warnt vor der sogenannten „Expertenfalle“ bei Lawinen. Laut Michael Larcher, Leiter der Bergsportabteilung, sind erfahrene Alpinisten oft überproportional von Lawinenunfällen betroffen. Gründe sind eine Illusion von Kontrolle, Unverwundbarkeitsglaube und erhöhtes Risiko durch Erwartungsdruck. Die Wintersaison 2023/24 verzeichnete 369 Lawinenunfälle mit 14 Toten. Mit der Vortragsreihe „Lawinenupdate“ informiert der Alpenverein über Lawinensicherheit. Die österreichweite Tour startet am 27. November und beinhaltet Vorträge, Praxiswissen und einen Livestream am 12. Dezember.

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Geschäftliche Reisen: Mehrheit der Reisenden von Störungen betroffen

Die Mehrheit der Geschäftsreisenden war 2024 von erheblichen Reisebeeinträchtigungen betroffen. Laut dem aktuellen „Travel Disruption Report“ der Plattform TravelPerk mussten 78 % der Befragten mindestens einmal mit Störungen rechnen. Besonders stark betroffen waren Reisende in Europa, wo Transportstreiks und Stornierungen vor allem in Deutschland und Großbritannien für erhebliche Probleme sorgten. In Deutschland berichteten 29 % der Geschäftsreisenden über Streikbedingte Störungen, während 23 % von Flugstornierungen betroffen waren. Die Ursachen für Reiseprobleme variieren regional. In den USA führen wetterbedingte Störungen mit 30 % der Fälle die Liste an, während in China die Stornierungsrate mit fast 5 % weltweit am höchsten ist. Zusätzliche Probleme wie IT-Ausfälle, die 2024 ebenfalls zu Einschränkungen führten, verschärfen die Situation. Für Unternehmen und Mitarbeiter haben diese Störungen spürbare Konsequenzen. Laut der Studie mussten 41 % der Geschäftsreisenden Termine verschieben oder verpassten wichtige Treffen, während 40 % zusätzliche Kosten wie Umbuchungen und Hotelübernachtungen verzeichneten. In Deutschland gaben sogar 89 % an, dass ihre Produktivität durch diese Störungen beeinträchtigt wurde. Angesichts dieser Herausforderungen passen viele Reisende ihr Verhalten an. Mehr als ein Drittel plant längere Pufferzeiten oder bevorzugt flexiblere Buchungsoptionen. Unternehmen setzen zunehmend auf Lösungen wie das FlexiPerk-Produkt von TravelPerk, das flexiblere Stornierungen ermöglicht.

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Alpine Hospitality Summit 2025: Kitzbühel als Zentrum der alpinen Hotellerie

Der „Alpine Hospitality Summit 2025“ wird am 15. Mai 2025 in Kitzbühel erneut ein bedeutendes Forum für die Zukunft der alpinen Ferienhotellerie sein. Entscheider aus der Hotelimmobilienbranche kommen zusammen, um neue Strategien und Konzepte zu diskutieren. Besonders im Fokus stehen die sich wandelnden wirtschaftlichen Bedingungen und die Herausforderungen, die durch hohe Baukosten und lange Verfahrensdauern entstehen. Zudem wird die alpine Hotellerie zunehmend von neuen Ansprüchen der Gäste und innovativen Hotelkonzepten geprägt. Die Veranstaltung befasst sich mit Themen wie der finanziellen Lage vieler Hotels, die trotz sinkender Zinssätze mit begrenzten Finanzierungsmöglichkeiten und steigenden Eigenkapitalanforderungen kämpfen. Ein weiteres zentrales Thema sind die hohen Baukosten, die zum großen Teil durch Steuern und regulatorische Auflagen verursacht werden. Im Hinblick auf den Wintertourismus wird diskutiert, wie Hotels in den Alpen auch weiterhin als attraktive Zielorte bestehen können, indem sie neue, innovative Konzepte einführen. Der Summit wird auch einen Blick auf erfolgreiche Hoteltransformationen, moderne Architekturansätze und den Einfluss von Wellness sowie medizinischen Angeboten auf die Gästeerfahrung werfen. Unter anderem stehen Themen wie „Sinnhotels“ und „Holzarchitektur“ auf der Agenda. Der Summit ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen in Kitzbühel, zu denen auch der Business Angel Summit und der AI Summit gehören.

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WestJet erweitert Sommerflugplan mit neuen Europa-Verbindungen ab St. John’s

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat ihren Sommerflugplan 2025 vorgestellt und kündigt eine deutliche Erweiterung der Verbindungen von St. John’s nach Europa an. Neu im Angebot ist eine wöchentliche Direktverbindung nach Paris vom 18. Mai bis zum 19. Oktober. Zudem wird die Strecke nach Dublin, die zuletzt pausiert war, zwischen dem 22. Mai und 23. Oktober zweimal wöchentlich bedient. Die bestehende Verbindung nach London-Gatwick wird vom 28. April bis zum 25. Oktober von drei auf vier wöchentliche Flüge erhöht. WestJet betont, dass diese Erweiterungen Teil ihrer Strategie sind, die transatlantische Anbindung für den Osten Kanadas zu stärken. Die neuen Verbindungen bieten mehr Möglichkeiten für Geschäfts- und Freizeitreisende und sollen die lokale Wirtschaft fördern, insbesondere im Bereich Tourismus und Handel.

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Russland plant Kabotageflüge durch ausländische Airlines

Das russische Verkehrsministerium verhandelt seit Oktober 2024 mit „befreundeten Ländern“ über Kabotageflüge, um den Luftverkehr im Inland zu fördern. Grund dafür ist ein Mangel an Flugzeugen, der russische Airlines daran hindert, ihre Streckennetze ausreichend zu bedienen. Gespräche fanden auch während der ICAN-2024-Konferenz in Malaysia statt, insbesondere mit Katar und Kuwait. Während Katar wenig Interesse zeigte und auf eigene Kapazitätsprobleme hinwies, will Kuwait mögliche Flüge durch Kuwait Airways und Jazeera Airways prüfen. Kasachstan, ein weiterer Verhandlungspartner, hat bislang keine offizielle Anfrage erhalten. Die größten kasachischen Fluggesellschaften Air Astana und SCAT haben Kabotageflüge in Russland bereits ausgeschlossen. Die Pläne stoßen jedoch auf Bedenken, da Kabotageflüge in vielen Ländern gesetzlich eingeschränkt sind, um den heimischen Luftverkehr zu schützen. Russlands Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund eines globalen Flugzeugmangels, der durch Lieferprobleme und technische Schwierigkeiten bei Airbus und Boeing verschärft wird.

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Etihad Airways erweitert Frachtflotte mit drei zusätzlichen Airbus A350F

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat drei weitere Airbus A350 Frachtflugzeuge (A350 F) bestellt, um die Kapazitäten ihrer Frachttochter Etihad Cargo auszubauen. Die Bestellung basiert auf Optionen aus einem Vertrag von 2022, der bereits sieben A350 F umfasste. Mit der neuen Lieferung, deren Zeitplan derzeit abgestimmt wird, strebt Etihad eine Frachtflotte von insgesamt 15 spezialisierten Flugzeugen an, einschließlich fünf bereits im Einsatz befindlicher Boeing 777F. Der A350 F gehört zu den modernsten Frachtflugzeugen und bietet erhebliche Vorteile in Treibstoffeffizienz und Emissionsreduktion. Mit einer maximalen Nutzlast von 109 Tonnen ist sie speziell für globale Frachtmärkte optimiert. Laut Airbus werden mehr als 70 % der Flugzeugstruktur aus fortschrittlichen Materialien gefertigt, was das Startgewicht verringert und den Treibstoffverbrauch um bis zu 20 % senkt. Die Erweiterung ist Teil einer langfristigen Strategie, mit der Etihad das Wachstum in der Frachtbranche sichern und die operative Effizienz erhöhen möchte. Unterstützt wird diese Entwicklung durch neue Technologien wie das Airbus Skywise Health Monitoring, das Echtzeitdaten für die Wartung bereitstellt, und den Flight Hour Service (FHS), der eine optimierte Flottenwartung ermöglicht.

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Hahn Airport: Winterdienst für kommende Kälte vorbereitet

Der Hahn Airport hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um einen reibungslosen Betrieb während der Wintermonate zu gewährleisten. Mit einem Fuhrpark von 35 Spezialfahrzeugen, darunter Kehrblasgeräte, Schneefräsen und Luftfahrzeugenteiser, ist der Flughafen für Frost und Schnee gut gerüstet. Zusätzlich verfügt der Flughafen über Lagerkapazitäten für 415.000 Liter Enteisungsmittel sowie 110 Tonnen Streusalz und Granulat, um Rollbahnen, Vorfelder und Zufahrtswege sicher zu halten. Der Winterdienst umfasst ein 15-köpfiges Kernteam, das durch Aushilfen verstärkt wird. Der Flughafen sucht zudem weiterhin Mitarbeiter, um die Wintereinsätze abzusichern. Bewerbungen sind direkt über die Website des Flughafens möglich. Trotz winterlicher Herausforderungen sollen Passagiere und Airlines auf einen zuverlässigen Service zählen können. Der Flughafenbetreiber Triwo hat außerdem in den vergangenen Monaten Investitionen in weitere Bereiche wie E-Mobilität und neue Infrastrukturprojekte getätigt, um den Standort zukunftsfähig zu gestalten.

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Spirit AeroSystems verkauft Fiber Materials an Tex-Tech Industries

Spirit AeroSystems hat den Verkauf von Fiber Materials, einem Hersteller von Hochtemperaturmaterialien und Verbundwerkstoffen, für 165 Millionen US-Dollar (rund 156 Millionen Euro) an Tex-Tech Industries abgeschlossen. Die Transaktion ermöglicht es Spirit, sich stärker auf sein Kerngeschäft mit Flugzeugstrukturen zu konzentrieren. Fiber Materials beliefert unter anderem die NASA und andere Industrien, darunter Verteidigung und Raumfahrt. Tex-Tech Industries plant, mit der Akquisition seine Marktpräsenz in diesen Bereichen zu stärken.

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