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Turkish Airlines zögert mit Großauftrag für Boeing

Ein erwarteter Großauftrag von Turkish Airlines an Boeing könnte sich aufgrund von Produktionskapazitäten und Wartungskosten weiter verzögern. Airline-Chef Bilal Eksi äußerte sich in London zuversichtlich, eine Einigung mit Boeing zu erzielen, schloss aber auch einen weiteren Deal mit Airbus nicht aus. Turkish Airlines hatte bereits 2023 mit Airbus und Boeing über eine Großbestellung von etwa 600 Flugzeugen verhandelt. Während die türkische Staatsfluglinie bei Airbus 230 Maschinen bestellte, kam es bisher nicht zu einer Einigung mit Boeing. Turkish Airlines plant, etwa 300 Boeing-Jets, darunter Langstreckenflugzeuge vom Typ 787 „Dreamliner“ und Mittelstreckenmaschinen vom Typ 737 Max, zu ordern. Boeing kämpft derzeit mit Qualitätsproblemen bei beiden Modellen, was zu Verzögerungen bei Auslieferungen führt. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat zudem die Produktionsausweitung der 737 Max eingeschränkt. Turkish Airlines und andere Fluggesellschaften sind daher gezwungen, alternative Lösungen zu finden, wie etwa das Leasen von Flugzeugen, um ihre Flotten zu erweitern.

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United investiert in CO2-Abscheidungstechnologie

Der United Airlines Ventures Sustainable Flight Fund hat in das US-amerikanische Unternehmen Heirloom investiert, das sich auf die direkte Abscheidung von Kohlendioxid aus der Luft (Direct Air Capture, DAC) spezialisiert hat. Der Fonds sicherte sich zudem das Recht, bis zu 500.000 Tonnen abgeschiedenes CO2 zu erwerben. Das abgeschiedene CO2 soll zur Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff oder zur dauerhaften Speicherung im Boden verwendet werden. Heirloom hat sich seit seiner Gründung im Jahr 2020 als führender Anbieter von DAC-Technologie etabliert. Das Unternehmen betreibt seit 2023 eine erste DAC-Anlage in Kalifornien. Die Technologie von Heirloom basiert auf der Verwendung von Kalkstein zur Abscheidung von CO2 aus der Luft. Dieses Verfahren gilt als eine der potenziell kostengünstigsten Methoden zur Reduzierung des atmosphärischen CO2-Gehalts. Die Investition in Heirloom ist die dritte Investition des United Airlines Ventures Sustainable Flight Fund in ein Unternehmen, das sich mit CO2-Abscheidung beschäftigt. Der Fonds verfügt über ein Investitionskapital von mehr als 200 Millionen US-Dollar und wird von zahlreichen namhaften Unternehmen unterstützt. Der Fonds unterstützt Unternehmen, die zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen in der Luftfahrt beitragen.

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Condor baut Streckennetz weiter aus – Mehr Flüge nach Wien

Die Fluggesellschaft Condor erweitert ihr Angebot und verdoppelt die tägliche Flugfrequenz auf der Strecke Frankfurt–Wien. Ab Ende Oktober 2025 wird die Verbindung zwischen der Mainmetropole und der österreichischen Hauptstadt statt einmal nun zweimal täglich bedient. Damit reagiert das Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage und setzt seinen Expansionskurs im europäischen Markt fort. Bereits im November 2024 hatte Condor angekündigt, acht neue Städterouten in den Sommerflugplan 2025 aufzunehmen. Zudem wurden die innerdeutschen Verbindungen nach Berlin und Hamburg früher als geplant in Betrieb genommen. Auf mehreren Strecken wurde zudem die Kapazität durch den Einsatz größerer Flugzeuge erhöht. Die verstärkte Wien-Route ergänzt nun dieses Angebot. Condor setzt bei seiner Flottenerweiterung zunehmend auf moderne Maschinen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mehrere Airbus A320neo in Betrieb genommen, die auch auf den europäischen Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden. Die Airline verfolgt damit das Ziel, ihre Position als wichtige Ferienfluggesellschaft mit einem erweiterten Städtenetzwerk zu festigen. Mit der Anpassung des Flugplans stellt sich Condor verstärkt dem Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, die ebenfalls die Strecke Frankfurt–Wien bedienen. Neben Lufthansa, die diese Verbindung mit hoher Frequenz fliegt, sind auch Austrian Airlines und Low-Cost-Anbieter auf der Route aktiv. Durch die zusätzlichen Verbindungen möchte Condor vor allem Geschäftsreisende und Städteurlauber ansprechen.

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Lilium Aerospace bekommt vorläufigen Insolvenzverwalter

Die Lilium Aerospace GmbH hat beim Amtsgericht Weilheim einen Insolvenzantrag gestellt. Das Gericht ordnete die vorläufige Insolvenzverwaltung an und setzte Rechtsanwalt Dr. Robert Hänel von Anchor Rechtsanwälte als vorläufigen Insolvenzverwalter ein. Das Unternehmen war ursprünglich gegründet worden, um nach den Insolvenzen der Lilium GmbH und der Lilium eAircraft GmbH mit Investorengeldern die Entwicklung eines elektrischen Flugtaxis fortzusetzen. Da diese Mittel trotz mehrfacher Zusagen nicht bereitgestellt wurden, sah sich das Unternehmen gezwungen, nun ebenfalls Insolvenz anzumelden. Von der erneuten Insolvenz sind rund 960 Arbeitnehmer betroffen, die nach der Schließung der Vorgängergesellschaften neue Arbeitsverträge bei Lilium Aerospace erhalten hatten. Wegen der fehlenden finanziellen Mittel konnten jedoch bislang keine Gehälter gezahlt werden, weshalb die Geschäftsleitung die Beschäftigten von ihrer Arbeitsleistung freigestellt hat. Der Geschäftsbetrieb ruht derzeit. Der Insolvenzverwalter steht im Austausch mit der Agentur für Arbeit, um das weitere Vorgehen zu klären. Eine Prognose zur Zukunft des Unternehmens sei momentan nicht möglich, so Dr. Hänel. Trotz der schwierigen Lage gibt es nach Angaben der Geschäftsleitung weiterhin Investoreninteresse an einer Fortführung des Unternehmens. Angeblich seien zugesagte Mittel vorhanden, jedoch aufgrund technischer Probleme bislang nicht transferiert worden. Eine schnelle Lösung sei erforderlich, um eine mögliche Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen. Die kommenden Wochen dürften entscheidend für das weitere Schicksal des Flugtaxi-Entwicklers sein.

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Aena verzeichnet Rekordgewinn dank Passagierrekord

Der spanische Flughafenbetreiber Aena konnte im Jahr 2024 seinen Nettogewinn um 19 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro steigern. Grund dafür ist ein Rekordwert bei den Passagierzahlen. Der Gesamtumsatz des Unternehmens stieg um 13 Prozent auf 5,82 Milliarden Euro. Aena profitierte von der starken Entwicklung der Tourismusbranche in Spanien. Im vergangenen Jahr besuchten 94 Millionen ausländische Touristen das Land. Die Einnahmen aus nicht-flugbezogenen Dienstleistungen, wie beispielsweise dem Verkauf in Duty-Free-Shops, stiegen 2024 um 15 Prozent. Das flugbezogene Geschäft verzeichnete ein Wachstum von zwölf Prozent. Für das Jahr 2025 erwartet Aena erneut ein Rekordjahr. Der Flughafenbetreiber prognostiziert rund 320 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zu 2024 entsprechen würde. Um die Einnahmen weiter zu steigern, investiert Aena in Dienstleistungen für Premium-Passagiere.

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Nürnberg: Tourismusboom mit Rekordübernachtungen

Nürnberg verzeichnete im Jahr 2024 einen neuen Tourismusrekord mit über 3,8 Millionen Übernachtungen. Das entspricht einem Plus von 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt deutlich über dem deutschlandweiten Trend von 1,9 Prozent. Die Zahl der Gästeankünfte stieg ebenfalls um 9,8 Prozent auf über zwei Millionen. Die positive Entwicklung ist laut Yvonne Coulin, Geschäftsführerin der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ), auf die vielfältigen Sehenswürdigkeiten, die breit gefächerte Hotellerie und Gastronomie sowie die erfolgreichen Messen zurückzuführen. Nürnberg punktet als attraktives Reiseziel für Touristen und Geschäftsreisende. Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin Dr. Andrea Heilmaier betont die Kombination aus historischem Erbe, kulturellen Highlights und moderner Infrastruktur als Erfolgsfaktoren. Alle Monate des Jahres 2024 zeigten positive Zuwachsraten bei den Übernachtungen. Besonders stark waren der Juli und Dezember, die mit jeweils über 387.000 Übernachtungen neue Rekorde aufstellten und den bisherigen Spitzenwert aus dem Jahr 2019 übertrafen. Deutschland bleibt mit 66 Prozent der wichtigste Quellmarkt, aber auch die Übernachtungen ausländischer Gäste stiegen deutlich an. Die USA sind weiterhin stärkster Auslandsmarkt, gefolgt von Italien und Österreich. China verzeichnete mit einem Plus von 48,2 Prozent die höchsten Zuwächse und ist zurück in den Top 10 der internationalen Märkte. Die CTZ wurde für ihre Kampagne „Nürnberger Quartiere – Liebe auf den ersten Schritt“ mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern ausgezeichnet. Für 2025 plant die CTZ eine Kampagne rund um die Musikfestivals der Stadt.

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Air Baltic erhält Auszeichnung für junge Flugzeugflotte

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic wurde vom Webdienstleister CH-Aviation mit dem „Europe’s Third Youngest Aircraft Fleet Award 2025“ ausgezeichnet. Die Airline verfügt über eine durchschnittliche Flottenalter von 4,39 Jahren. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem Air Baltic zu den Fluggesellschaften mit den jüngsten Flotten Europas zählt. Die Auszeichnung unterstreicht die Strategie der Fluggesellschaft, auf moderne Flugzeuge zu setzen. Air Baltic setzt seit 2016 auf den Airbus A220-300, der das Rückgrat der Fluggesellschaft bildet. Die Airline hat kürzlich ihren 50. A220-300 in Betrieb genommen und plant, bis 2030 eine Flotte von 100 Flugzeugen dieses Typs zu betreiben. Die Entscheidung für eine einheitliche Flotte soll den Betrieb vereinfachen und die Effizienz steigern. Die Fluggesellschaft hat mit dem Airbus A220-300 bereits über 20 Millionen Passagiere befördert. CH-Aviation vergibt die Auszeichnung, um Fluggesellschaften zu würdigen, die in moderne Flugzeuge investieren. Die Datenbank von CH-Aviation umfasst über 13.500 aktive kommerzielle und Geschäftsflugzeugbetreiber und mehr als 110.000 Flugzeuge. Die Auszeichnung basiert auf dem durchschnittlichen Alter der Flugzeuge. Air Baltic hat seit Mai 2020 eine reine A220-300 Flotte.

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LOT verzeichnet Rekordergebnisse im Jahr 2024

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines hat im Geschäftsjahr 2024 gesteigerte finanzielle Ergebnisse erzielt. Mit einem Umsatz von 9,93 Milliarden PLN (ca. 2,51 Milliarden USD) und einem Nettogewinn von 688,5 Millionen PLN (ca. 174 Millionen USD) verzeichnete das Unternehmen eines der besten Jahre seiner Geschichte. Der operative Gewinn (EBIT) lag bei 805,7 Millionen PLN (ca. 204 Millionen USD), was einer operativen Marge von 8,1 % entspricht. Das Management von LOT Polish Airlines führt diese positiven Ergebnisse auf eine Kombination aus Netzwerkoptimierung, strikter Kostenkontrolle und der erfolgreichen Erschließung des Chartermarktes zurück. Trotz steigender Betriebskosten und intensiverem Wettbewerb konnte die Fluggesellschaft ihre Rentabilität steigern. Der Chartersektor trug maßgeblich zum Erfolg bei und verzeichnete 1,3 Millionen der insgesamt 10,7 Millionen beförderten Passagiere im Jahr 2024, was einem Anstieg von 18,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Flottenerweiterung und Modernisierung Im Laufe des Jahres 2024 hat LOT Polish Airlines seine Flotte um 11 neue Flugzeuge erweitert, darunter sieben Boeing 737 Max 8, drei Embraer 195 E-2 und eine Embraer 195 der ersten Generation. Diese Erweiterung erhöhte die Gesamtzahl der Flugzeuge auf 86 und stärkte die Position der Airline im europäischen Luftverkehrsmarkt. Die neuen Embraer E195-E2 Jets, die ab Juli 2024 in Dienst gestellt wurden, bieten Platz für bis zu 136 Passagiere und zeichnen sich durch hohe Effizienz und Komfort aus. Die Einführung dieser Flugzeuge markiert auch das 20-jährige Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen LOT und dem brasilianischen Flugzeughersteller Embraer. Netzwerkerweiterung und neue Destinationen Im Jahr 2024 hat LOT Polish Airlines acht neue Strecken ab Warschau eingeführt,

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Neue Escape Challenge für den Tourismus: Digitalisierung spielerisch erleben

Ab dem 6. März 2025 startet das Mittelstand-Digital Zentrum Tourismus die „Escape Challenge Tourismus“, eine innovative Teambuilding-Aktion für kleine und mittlere Unternehmen der Tourismusbranche. Ziel der Veranstaltung ist es, digitale Technologien spielerisch erfahrbar zu machen und das Bewusstsein für digitale Transformation zu schärfen. Die Teilnehmer lösen in einer interaktiven Umgebung Rätsel, die moderne Techniken wie Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und 3D-Druck einbinden. Konzipiert wurde das Projekt unter der Leitung von Dr. Robert Richter, einem Experten für digitale Transformation. Die Story der Escape Challenge dreht sich um die Umgestaltung ungenutzter Kellerräume in eine moderne Ferienwohnung. Die Teilnehmer müssen digitale und kreative Aufgaben bewältigen, um die Herausforderung zu meistern. Noch vor dem offiziellen Start erhalten Studierende die Möglichkeit, die Challenge zu testen und mit ihrem Feedback zur Weiterentwicklung des Programms beizutragen. Die Veranstaltung findet im Historischen Archiv Tourismus der Technischen Universität Berlin statt und richtet sich an Teams von drei bis fünf Personen. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist die Teilnahme kostenfrei. Unternehmen, die nicht vor Ort teilnehmen können, haben die Möglichkeit, eine mobile Version der Escape Challenge auf verschiedenen Veranstaltungen zu erleben.

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Warnstreik am Flughafen München: Hunderte Flüge fallen aus

Am Donnerstag und Freitag (27. und 28. Februar 2025) kommt es am Flughafen München zu massiven Einschränkungen im Flugverkehr. Aufgrund eines Warnstreiks werden nach aktuellen Berichten fast alle geplanten Flüge gestrichen. Der Flughafen München zählt zu den wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuzen Deutschlands, sodass zahlreiche Passagiere – darunter Geschäftsreisende und Urlauber – betroffen sind. Viele Reisende sind unsicher, ob sie umbuchen sollten oder welche Rechte ihnen im Falle einer Annullierung oder Verspätung zustehen. Fluggäste sollten sich zunächst an ihre Airline oder bei Pauschalreisen an den Reiseveranstalter wenden. Eine vorschnelle Umbuchung auf eigene Kosten kann riskant sein, da sie möglicherweise nicht erstattet wird, wenn der ursprüngliche Flug doch stattfindet. Werden Flüge gestrichen, sind die Airlines verpflichtet, ihren Kunden eine alternative Beförderung anzubieten. Dies kann eine Umbuchung auf einen späteren Flug oder ein anderes Verkehrsmittel wie die Bahn sein. Zudem steht Passagieren ab einer Abflugverspätung von mehr als zwei Stunden eine Verpflegung zu, bei längeren Verzögerungen auch eine Hotelunterbringung. Ein finanzieller Ausgleich ist unter bestimmten Bedingungen möglich. Die europäische Fluggastrechteverordnung sieht Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro bei Annullierungen oder mehrstündigen Verspätungen vor – allerdings nur, wenn die Ursache nicht auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Ob ein Streik als solcher gilt, hängt von der individuellen Prüfung des Falls ab. Zudem sind Airlines verpflichtet, gestrandete Passagiere am Urlaubsort zu betreuen und bei einer notwendigen Übernachtung die Kosten für eine Unterkunft zu übernehmen.

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