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Air Astana stattet gesamte Airbus A321LR-Flotte mit zusätzlichem Treibstofftank aus

Air Astana, die größte Fluggesellschaft Kasachstans, hat angekündigt, ihre gesamte Flotte von elf Airbus A321LR mit einem dritten Zusatztank auszurüsten. Ursprünglich sollten nur fünf der Maschinen entsprechend aufgerüstet werden, doch nach der erfolgreichen Einführung der Route von Almaty nach London wird die Modifikation nun auf alle Flugzeuge ausgeweitet. Dies teilte Airline-Chef Peter Foster in Almaty mit, wie das Magazin Flight Global berichtet. Durch den dritten Treibstofftank können die Flugzeuge längere Strecken ohne Zwischenstopp bewältigen, was insbesondere für die wachsende Zahl an Langstreckenflügen der Airline von Bedeutung ist.

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Vorläufige Einigung im Boeing-Streik: Abstimmung der Gewerkschaft steht bevor

Boeing und die International Association of Machinists haben eine vorläufige Vereinbarung zur Beendigung des fünf Wochen andauernden Streiks erzielt. Das Abkommen sieht eine Lohnerhöhung von 35 % über vier Jahre und eine Anhebung der 401(k)-Beiträge vor, ohne jedoch die zuvor verlorenen Rentenansprüche wiederherzustellen. Rund 33.000 Gewerkschaftsmitglieder müssen nun über die Vereinbarung abstimmen. Der Streik, der Boeing schwer getroffen hat, kostete das Unternehmen monatlich rund 1 Milliarde US-Dollar und brachte die Produktion von Jets zum Erliegen. Die finanziellen Probleme des Unternehmens haben sich seit den Abstürzen des Modells 737 MAX und einem Verlust von über 33 Milliarden US-Dollar weiter verschärft. Die Abstimmung der Gewerkschaft wird am Mittwoch erwartet, während die Gewerkschaft Verbesserungen im Angebot anerkennt, es jedoch nicht vorbehaltlos unterstützt.

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Russland verhandelt mit Partnerländern über Kabotageflüge

Das russische Verkehrsministerium führt derzeit Gespräche mit befreundeten Ländern über die Einführung von Kabotageflügen innerhalb Russlands. Dies bestätigte der russische Verkehrsminister Roman Starovoyt am 16. Oktober. Im Rahmen dieser Vereinbarungen könnten ausländische Fluggesellschaften Flüge zwischen inländischen russischen Zielen durchführen. Die Maßnahme zielt darauf ab, das Wachstum des russischen Luftverkehrs zu fördern, da den heimischen Fluggesellschaften die benötigten Flugzeuge fehlen. Zu den Ländern, die das Angebot prüfen, gehört auch Kasachstan, wie Berichte nahelegen.

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Play Airlines erwägt Flüge nach Slowenien und ändert strategische Ausrichtung

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hat Gespräche mit der slowenischen Regierung über die mögliche Einführung von Flügen nach Slowenien geführt. Dies folgt auf eine strategische Neuausrichtung der Fluggesellschaft, die plant, den Betrieb nach Nordamerika zu reduzieren und sich stattdessen auf den Freizeitverkehr in Europa zu konzentrieren. Das slowenische Ministerium für Infrastruktur teilte mit, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Flugverbindungen Sloweniens, einschließlich Subventionen für neue Strecken, vorgestellt wurden. Play bedient bereits Split in Kroatien und wird ab nächstem Jahr Pula in ihr Streckennetz aufnehmen. Der Flughafen Ljubljana bietet derzeit Charterflüge nach Reykjavik an, und im vergangenen Jahr nutzten über 2.600 Passagiere diese Verbindung. Die slowenische Regierung hat eine öffentliche Ausschreibung zur Förderung neuer Flugverbindungen ins Land veröffentlicht, deren Frist am 27. Oktober endet. Play-CEO Einar Orn Olafsson erklärte, dass die strategische Änderung auf enttäuschende Erträge im transatlantischen Verkehr zurückzuführen sei. Das Unternehmen plant, den Fokus auf profitable Freizeitziele in Südeuropa zu legen und die Kapazität auf Nordatlantikrouten bis 2025 zu verringern.

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Unfall am Flughafen Palma: Mitarbeiter von Abgasstrahl eines Flugzeugs verletzt

Ein schwerer Unfall ereignete sich auf dem Flughafen von Palma de Mallorca, bei dem ein Rollfeld-Mitarbeiter durch den Abgasstrahl einer Boeing 757-300 der Fluggesellschaft Condor schwer verletzt wurde. Der Vorfall geschah bereits am 24. August 2024, wurde jedoch erst jetzt vom spanischen Verkehrsministerium bekanntgegeben. Der Mitarbeiter des Bodenpersonals näherte sich aus unbekannten Gründen einem der laufenden Triebwerke, als das Flugzeug aus Düsseldorf kommend parkte. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 266 Passagiere und acht Besatzungsmitglieder noch an Bord. Der schwer verletzte Mitarbeiter stürzte durch den Abgasstrahl zu Boden, Details zu seinen Verletzungen wurden nicht veröffentlicht. Der Vorfall wird derzeit von den Behörden untersucht.

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British Airways reduziert Flüge wegen Triebwerksproblemen

British Airways hat aufgrund anhaltender Probleme mit der Haltbarkeit der Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerke in ihrer Boeing B787-Flotte mehrere Flugverbindungen für die Wintersaison reduziert oder ausgesetzt. Betroffen ist unter anderem die Verbindung von London Heathrow nach Kuala Lumpur, deren Wiederaufnahme auf April 2025 verschoben wurde. Zudem wurden die Frequenzen auf Strecken wie London-Doha, London-New York und weiteren Destinationen wie Mumbai und Los Angeles verringert. Die Fluggesellschaft gab bekannt, dass Verzögerungen bei der Lieferung von Triebwerken und Ersatzteilen von Rolls-Royce zu diesen Maßnahmen führten. British Airways betreibt insgesamt 41 Flugzeuge mit den betroffenen Trent 1000-Triebwerken und musste zur Gewährleistung der Planbarkeit für Kunden diese Entscheidungen treffen.

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Ryanair klagt gegen Sitzplatzobergrenze am Flughafen Dublin

Ryanair plant rechtliche Schritte gegen die irische Luftfahrtbehörde (IAA), um eine Sitzplatzobergrenze von 25,2 Millionen für die Sommerflugplanperiode 2025 am Flughafen Dublin zu verhindern. Diese Obergrenze resultiert aus einer Planungsauflage, die die Passagierkapazität auf 32 Millionen pro Jahr begrenzt. Die Fluggesellschaft kritisiert, dass dies das Sitzplatzangebot um mehr als eine Million Plätze verringern und erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen werde. Ryanair-Chef Michael O’Leary bezeichnet die Obergrenze als rechtswidrig und fordert den Rücktritt des irischen Verkehrsministers. Die IAA verweist auf Planungsentscheidungen aus dem Jahr 2007, die weiterhin gültig seien. Der Flughafenbetreiber daa unterstützt die Maßnahmen, weist jedoch auf die negativen wirtschaftlichen Folgen hin, die durch die Begrenzung entstehen.

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Cathay Pacific stellt neue Business Class „Aria Suite“ vor

Cathay Pacific hat ihre neue Business Class „Aria Suite“ auf der umgerüsteten Boeing 777-300ER eingeführt. Der erste Flug mit der neuen Ausstattung fand auf der Strecke Hongkong-Peking statt. Neben der Business Class wurden auch die Premium Economy und Economy Kabinen modernisiert. Die Fluggesellschaft plant, diese Neuerungen auf regionalen und Langstreckenflügen auszurollen. Lavinia Lau, Chief Customer and Commercial Officer von Cathay Pacific, betonte während der Präsentation in Hongkong, dass das Unternehmen in den kommenden sieben Jahren mehr als 100 Milliarden HK$ in Flottenmodernisierungen, Kabinenverbesserungen und digitale Innovationen investieren werde. Ziel ist es, den Komfort und die Privatsphäre für die Passagiere erheblich zu verbessern.

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Enter Air erweitert Flotte durch Leasing von Fly4 Airlines

Enter Air, eine polnische Charterfluggesellschaft, hat eine Boeing 737-800 der Tochtergesellschaft Fly4 Airlines geleast. Die Maschine, die unter dem Kennzeichen EI-FFA fliegt, nahm am 11. Oktober den Betrieb auf. Sie bedient seither Strecken von Kattowitz nach Zielen wie Marsa Alam, Palma de Mallorca und Antalya. Enter Air nutzt Fly4-Piloten, während das Kabinenpersonal von Enter Air stammt. Mit diesem Leasing erweitert Enter Air seine Flotte auf insgesamt 36 Flugzeuge. Der Vorstandsvorsitzende Grzegorz Polaniecki hatte zuvor erklärt, dass keine der Maschinen der Tochtergesellschaften unter dem Enter-Code eingesetzt werde, ließ aber die Möglichkeit weiterer Kooperationen offen, um Kapazitäten je nach Bedarf unter den verschiedenen AOCs (Air Operator Certificates) der Gruppe zu verteilen.

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Air New Zealand modernisiert Boeing 787-9-Flotte

Air New Zealand hat als erste Fluggesellschaft weltweit eine umfassende Modernisierung ihrer Boeing 787-9-Flotte eingeleitet. Der erste von 14 Jets ist bereits in Singapur eingetroffen, um die Umrüstung zu beginnen. Diese umfasst neue Business Premier Luxe-Sitze, eine verbesserte Economy- und Premium-Economy-Kabine sowie ein erweitertes Unterhaltungsangebot. Die Arbeiten werden in den nächsten zwei Jahren in Zusammenarbeit mit ST Engineering durchgeführt. Die ersten umgerüsteten Flugzeuge sollen Anfang 2025 wieder im Einsatz sein, um das Flugerlebnis weiter zu verbessern.

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