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Lufthansa-Übernahme von ITA Airways verzögert sich aufgrund von Preisverhandlungen

Die Verhandlungen zwischen Lufthansa und der italienischen Regierung über den Erwerb von ITA Airways haben sich aufgrund von Differenzen über den finalen Kaufpreis verzögert. Die italienische Regierung legte den Prozess diese Woche auf Eis und forderte ein klärendes Gespräch mit der Lufthansa-Spitze. Laut Medienberichten wird Italien voraussichtlich am Wochenende mit dem Lufthansa-Chef Carsten Spohr über den Deal sprechen. Lufthansa hatte ursprünglich geplant, 41 Prozent der ITA-Anteile für rund 325 Millionen Euro zu erwerben, wobei eine Kapitalerhöhung ITA direkt zugutekommen würde. Weitere 49 Prozent sollen zu einem späteren Zeitpunkt erworben werden, was zu einer Preisdifferenz von rund zehn Millionen Euro geführt haben soll. Während die Lufthansa auf vertragliche Regelungen verweist, die eine Nachbewertung des Preises ermöglichen, drängt Italien darauf, den ursprünglich vereinbarten Preis einzuhalten. Lufthansa geht weiterhin davon aus, dass der Deal gegen Ende des Jahres abgeschlossen werden kann.

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München: Emirates setzt hochgestuhlten A380 ein

Emirates Airline wird im Zeitraum von Januar bis März 2025 auf ihrer Strecke nach München einen Airbus A380 einsetzen. Die Maschine wird eine Kapazität von 615 Sitzplätzen bieten, darunter 58 Business Class und 557 Economy Class Plätze. Mit dieser Anpassung erhöht sich die Sitzplatzkapazität pro Flug um rund 100 Plätze. Emirates bleibt weiterhin mit zwei täglichen A380-Flügen in München präsent. Diese Entscheidung wurde getroffen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und die Flugpläne entsprechend den betriebswirtschaftlichen Anforderungen flexibel anzupassen.

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Marabu Airlines eröffnet Basis am Flughafen Nürnberg

Marabu Airlines hat eine eigene Basis am Flughafen Nürnberg eröffnet und setzt damit einen wichtigen Schritt in ihrer Wachstumsstrategie. Die Urlaubsfluggesellschaft, die bereits seit 2023 als Schwestergesellschaft der Condor in Nürnberg tätig ist, wird mit einem Airbus A320neo den Winterflugplan 2024/2025 starten. Ziel ist es, die Kapazitäten auszubauen und langfristig zu einer der größten Airlines am Nürnberger Flughafen zu werden. Der Airbus A320neo ist bekannt für seine hohe Effizienz und geringeren CO2-Emissionen. Bereits im Sommer 2025 will Marabu seine Flotte auf acht A320neo erweitern. Die Airline wird mit beliebten Zielen rund um das Mittelmeer, wie Hurghada, Fuerteventura und Teneriffa, ihre Passagiere anfliegen. Zudem bietet Marabu Airlines auf allen Flügen von Nürnberg eine Business-Class-Option an, die unter anderem einen separaten Check-in, Zugang zur Lounge und ein kostenfreies Catering umfasst. Die Erweiterung des Flugplans wird auch durch ein Reserve-Flugzeug, das ganzjährig stationiert wird, unterstützt, was die Stabilität des Angebots weiter erhöht.

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Icelandair schickt A321LR/XLR auch auf die Kurzstrecke

Icelandair hat angekündigt, dass die Fluggesellschaft ab dem 10. Dezember 2024 den Airbus A321LR für ihre Routen einsetzen wird. Der erste Flug führt nach Kopenhagen, gefolgt von Verbindungen nach London, Oslo und Stockholm. Ab dem 1. Juni bis Ende August 2025 wird der Airbus A321LR auch nach Berlin fliegen, mit weiteren geplanten Flügen nach Zürich ab Mitte September. Unregelmäßig wird auch München angeflogen. Diese neuen Maschinen sind Teil der Modernisierungsstrategie von Icelandair, die künftig auch Airbus-Flugzeuge in ihre Flotte integrieren wird. Zudem hat die Fluggesellschaft einen Vertrag über bis zu 25 A321XLR abgeschlossen, die ab 2025 zur Flotte stoßen werden. Der A321LR, eine Langstrecken-Version des A321, bietet eine größere Reichweite von bis zu 7.400 Kilometern und wird die bisherigen Boeing 757 Flugzeuge ersetzen. Mit der Einführung dieser Modelle verfolgt Icelandair das Ziel, die Betriebskosten zu senken und die Nachhaltigkeitsziele der Fluggesellschaft zu unterstützen.

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Hamburg Airport führt HAM eSIM für Reisende ein

Ab sofort können Reisende am Hamburg Airport die HAM eSIM erwerben, eine digitale Lösung, die das weltweite Datenroaming zu günstigen Preisen ermöglicht. In Zusammenarbeit mit Breeze bietet die eSIM eine unkomplizierte Möglichkeit, auf dem Smartphone weltweit zu surfen, ohne sich um hohe Roaming-Gebühren oder den Erwerb lokaler SIM-Karten kümmern zu müssen. Die eSIM ist in wenigen Minuten installiert und steht für Reisende in nahezu allen Ländern zur Verfügung. Sie kann direkt über die Website des Hamburg Airports bezogen werden. Die Tarife variieren je nach Datenvolumen und Gültigkeitsdauer, beginnend bei 2,95 Euro. Helmut Meierdierks, Manager des Hamburg Welcome Centers, betonte, dass die HAM eSIM den Reisenden, ob Geschäftsreisende oder Urlauber, eine bequeme und kostengünstige Lösung für das Datenroaming bietet. Nutzer erhalten nach dem Kauf einen QR-Code, der die einfache Installation auf dem Smartphone ermöglicht. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung unterstützt bei der Einrichtung und Verwaltung des Kontos. Die eSIM ist mit den meisten aktuellen Smartphone-Modellen kompatibel und benötigt keine zusätzliche App.

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British Airways stellt Flüge nach Bahrain und Kuwait ab 2025 ein

Ab Anfang 2025 wird British Airways sämtliche Flüge nach Bahrain und Kuwait vorerst einstellen. Der Grund hierfür sind anhaltende technische Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken, die in den Boeing 787 Dreamliner der Airline verbaut sind. Der Engpass bei Ersatzteilen betrifft nicht nur British Airways, sondern auch andere Fluggesellschaften weltweit, wie etwa Gulf Air und Air New Zealand, und führt zu einer spürbaren Beeinträchtigung des Flugplans. Diese Entscheidung ist eine Fortsetzung der bereits angekündigten Kürzungen, darunter die Streichung von Flügen nach Dallas/Fort Worth und eine Reduzierung der Flugfrequenzen nach Miami ab Sommer 2025. British Airways hatte bereits im Herbst 2024 mehrere Langstreckenflüge aufgrund ähnlicher Triebwerksprobleme abgesagt, darunter Verbindungen nach New York und Doha. Die Airline reagiert auf die Schwierigkeiten, indem sie andere Flugzeuge, etwa Boeing 777, als Ersatz einsetzt, jedoch sind auch diese Maschinen zunehmend von Wartungsproblemen betroffen. Rolls-Royce, Hersteller der betroffenen Triebwerke, hat eingeräumt, dass die Schwierigkeiten mit der Verfügbarkeit von Ersatzteilen eine Herausforderung für die gesamte Luftfahrtindustrie darstellen. Die Probleme könnten bis ins Jahr 2026 anhalten, was die Planung und Durchführung von Flügen erheblich beeinträchtigt.

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Schweiz unterzeichnet vier neue Luftverkehrsabkommen

Im Rahmen der internationalen Ican-Konferenz der Internationalen Zivilluftfahrtbehörde ICAO, die vom 21. bis 25. Oktober 2024 in Kuala Lumpur stattfand, hat die Schweiz vier neue bilaterale Luftverkehrsabkommen abgeschlossen. Diese betreffen die Dominikanische Republik, Sierra Leone, Singapur und Surinam. Mit diesen Abkommen verfolgt die Schweiz das Ziel, ihre Luftverkehrsanbindung an internationale Ziele weiter zu stärken und die verkehrstechnische Vernetzung zu erweitern. Die Abkommen wurden bereits durch den Bundesrat in den Sitzungen vom 14. August und 9. Oktober 2024 genehmigt und treten in Kraft, sobald alle erforderlichen Schritte in den jeweiligen Ländern abgeschlossen sind. Diese neuen Abkommen ermöglichen es den Fluggesellschaften beider Länder, Direktverbindungen zwischen der Schweiz und den Partnerländern zu etablieren, und legen die Grundlagen für den Linienverkehr, der unter anderem die Verkehrsrechte, Eigentumsverhältnisse und den Marktzugang regelt. Mit über 150 bilateralen Luftverkehrsabkommen hat die Schweiz ihre internationalen Märkte weiter geöffnet und setzt ihren Kurs auf eine verstärkte globale Vernetzung fort.

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Vida begrüßt Cityjet-Bestellung durch ÖBB

Ab 2026 werden in der Ostregion Österreichs neue Cityjet-Doppelstockzüge von ÖBB zum Einsatz kommen, die das Angebot im Nahverkehr erheblich erweitern. Insgesamt 41 Züge, die von Stadler gefertigt werden, sollen mit einer Investition von etwa 600 Millionen Euro mehr Kapazität und Komfort bieten. Besonders Pendler und Reisende profitieren von den neuen Zügen, die Platz für mehr Passagiere, Fahrräder und Gepäck bieten. Auch das moderne Design und die Ausstattung mit Klimaanlagen, Steckdosen sowie WLAN steigern den Komfort für die Fahrgäste. Die Gewerkschaft Vida begrüßt die Maßnahme, weist jedoch auf die Notwendigkeit hin, auch die Personalplanung und Wartung der neuen Züge sicherzustellen. Ein reibungsloser Betrieb erfordere neben den Fahrzeugen auch ausreichend Personal, besonders im Zugbegleitdienst und in der Instandhaltung. Die ersten Züge sollen ab Anfang 2026 auf den Strecken in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland unterwegs sein.

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Neuer Scanner am Flughafen Palma sorgt für schnellere Sicherheitskontrollen

Reisende am Flughafen Palma de Mallorca profitieren ab sofort von einem deutlich komfortableren Sicherheitscheck. Durch den Einsatz neuer Scanner-Technologie können Passagiere ihre Laptops und Flüssigkeiten künftig im Handgepäck lassen, was den Ablauf der Sicherheitskontrollen beschleunigt. Diese Neuerung wird durch den Einsatz von 3D-Scannern ermöglicht, die eine genauere und schnellere Analyse des Gepäcks erlauben, ohne dass elektronische Geräte und Flüssigkeiten entfernt werden müssen. Abgesehen von dieser Verbesserung wurde die Sicherheitskontrolle im Terminal auch räumlich optimiert. Die Sicherheitsschleusen wurden nun auf der gleichen Etage wie die Check-in-Schalter verlegt, wodurch Passagiere nicht mehr die Rolltreppe oder den Aufzug benutzen müssen. Diese Veränderung soll den Ablauf weiter straffen und Staus insbesondere zu Stoßzeiten verringern. In den kommenden Monaten sollen zudem weitere Sicherheitsmaßnahmen wie zusätzliche Körperscanner installiert werden, um die Kontrolle weiter zu beschleunigen. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenden Modernisierungsplans der Aena, der spanischen Flughafenbehörde, die mit der Einführung der neuen Technologie auch den Passagierfluss verbessern möchte.

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Neue Verbindung vom Köln/Bonn Airport nach Pristina

Ab dem 13. Dezember 2024 bietet die virtuelle Fluggesellschaft MySky 24 in Zusammenarbeit mit Trade Air eine neue Verbindung zwischen dem Köln/Bonn Airport und der kosovarischen Hauptstadt Pristina an. Die Flüge starten immer montags und freitags, mit einer Flugzeit von rund zweieinhalb Stunden. Für die neue Strecke wird ein Airbus A320 eingesetzt. Diese Verbindung stellt sowohl für MySky 24 als auch für den Flughafen Köln/Bonn eine Premiere dar und ergänzt das bestehende Angebot nach Osteuropa. Durchgeführt werden die Flüge von Trade Air. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bezeichnet die neue Strecke als attraktive Erweiterung des Flugplans und hebt das historische und kulturelle Potenzial Pristinas hervor. Die Stadt hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stark entwickelt und gilt heute als ein politisches und wirtschaftliches Zentrum in Südosteuropa. Neben bedeutenden kulturellen Stätten bietet Pristina auch zahlreiche touristische Attraktionen, darunter das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Gračanica und die Tropfsteinhöhle Gadime. Die Flüge sind über die Websites von MySky 24 und Air Munich buchbar.

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