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Passagierzahlen am Flughafen Schiphol steigen deutlich

Die Royal Schiphol Group verzeichnete im Jahr 2024 eine deutliche Erholung des Passagieraufkommens. Insgesamt nutzten 75,9 Millionen Reisende die Flughäfen Schiphol, Eindhoven und Rotterdam Den Haag, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein der Flughafen Schiphol in Amsterdam zählte 66,8 Millionen Passagiere und 473.815 Flugbewegungen. Damit bleibt er eines der wichtigsten Luftfahrt-Drehkreuze Europas und belegt hinsichtlich der Anbindung an internationale Ziele den zweiten Platz. Auch die betriebliche Effizienz am Flughafen Schiphol verbesserte sich: 91 Prozent der Passagiere passierten die Sicherheitskontrolle in weniger als zehn Minuten. Zudem erreichte der Flughafen eine hohe Pünktlichkeitsrate im Flugverkehr. Finanziell erwirtschaftete die Schiphol Group im Jahr 2024 einen Nettogewinn von 291 Millionen Euro. Dennoch blieb der Cashflow mit einem Minus von 405 Millionen Euro negativ, was vor allem auf Investitionen von über einer Milliarde Euro zurückzuführen ist. Zur langfristigen Weiterentwicklung kündigte die Flughafenbetreibergesellschaft ihr bislang größtes Investitionsprogramm an. Zudem wurden neue Flughafenentgelte eingeführt, die Fluggesellschaften zur Nutzung modernerer und leiserer Flugzeuge bewegen sollen. Während CEO Pieter van Oord die Qualitätssicherung als vorrangiges Ziel betonte, verwies Finanzchef Robert Carsouw auf die Notwendigkeit weiterer finanzieller Konsolidierung.

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Notlandung in Spanien: Passagier stirbt auf Jet2-Flug

Ein Flug der britischen Airline Jet2 von Teneriffa nach Nottingham musste am Sonntag außerplanmäßig in Santiago de Compostela landen, nachdem ein Passagier an Bord eine schwere medizinische Notlage erlitt. Der Vorfall ereignete sich auf Flug LS676, einer Boeing 737-800 mit der Kennung G-JZHJ. Die Besatzung reagierte umgehend und forderte über die Flugsicherung eine Prioritätslandung an. Die Maschine landete sicher auf der Landebahn 07 des Flughafens Santiago de Compostela, wo medizinisches Personal bereitstand. Trotz sofortiger Hilfe verstarb der Passagier nach der Landung. Medizinische Notfälle sind eine der häufigsten Ursachen für ungeplante Landungen im Luftverkehr. Die Crew eines Fluges entscheidet in solchen Fällen oft in Absprache mit Ärzten am Boden, ob eine Notlandung notwendig ist. Die Identität des Verstorbenen wurde bislang nicht veröffentlicht. Die Airline Jet2 äußerte sich betroffen über den Vorfall und sprach den Angehörigen ihr Beileid aus.

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Europäische Flughäfen verzeichnen Passagierzuwachs – Unterschiede zwischen Regionen bleiben groß

Im Jahr 2024 haben europäische Flughäfen über fünf Milliarden Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Erstmals wurden damit auch die Passagierzahlen von 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie, um 1,8 Prozent übertroffen. Dennoch bleibt fast die Hälfte der Flughäfen unter den Werten von 2019, insbesondere kleinere Flughäfen mit einem Rückgang von 34,5 Prozent. Die Entwicklung wurde vor allem durch eine hohe internationale Reisetätigkeit mit einem Zuwachs von 8,8 Prozent sowie durch eine verstärkte Nachfrage nach Urlaubsreisen und den zunehmenden Einfluss von Billigfluggesellschaften geprägt. Die fünf verkehrsreichsten Flughäfen Europas waren London Heathrow, Istanbul, Paris Charles de Gaulle, Amsterdam Schiphol und Madrid-Barajas. Ein Blick auf die verschiedenen Länder zeigt erhebliche Unterschiede. Während Länder wie Albanien mit einem Wachstum von 220,8 Prozent und Usbekistan mit 185,9 Prozent weit über den Zahlen von 2019 liegen, verzeichnen große Luftverkehrsmärkte wie Deutschland (-16,6 Prozent) und Frankreich (-3,0 Prozent) weiterhin Rückgänge. Geopolitische Unsicherheiten, wirtschaftliche Herausforderungen und strukturelle Veränderungen in der Luftfahrtbranche tragen zu diesen Differenzen bei. Für das Jahr 2025 prognostiziert der Flughafenverband ACI EUROPE einen weiteren Anstieg des Passagieraufkommens um vier Prozent. Allerdings bleiben Risiken wie wirtschaftliche Unsicherheiten, Engpässe in den Flotten der Fluggesellschaften und geopolitische Spannungen bestehen, die das Wachstum bremsen könnten.

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100 Jahre Luftfahrtverbindung zwischen Brüssel und Kinshasa

Vor genau 100 Jahren, am 12. Februar 1925, absolvierten drei belgische Piloten den ersten Flug von Brüssel nach Kinshasa, das damals noch Léopoldville hieß. Diese historische Luftfahrtleistung legte den Grundstein für eine bis heute bestehende Verbindung zwischen Belgien und Afrika. Brussels Airlines, die belgische Fluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, setzt diese Tradition fort und bedient derzeit 18 Ziele auf dem afrikanischen Kontinent. Brussels Airlines spielt als „African Competence Center“ innerhalb der Lufthansa-Gruppe eine zentrale Rolle bei der Anbindung sowohl großer Drehkreuze als auch kleinerer Märkte. Die Airline plant, ihre Flotte weiter auszubauen und wird im Juni 2025 ihr 11. Langstreckenflugzeug vom Typ Airbus A330 in Betrieb nehmen. Damit sollen Kapazitäten erhöht und Verbindungen weiter optimiert werden. Die Bedeutung der Verbindung zwischen Belgien und Afrika erstreckt sich über den reinen Flugverkehr hinaus. Historisch gewachsene wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen werden durch die Luftfahrt weiter gefestigt. Auch heute bleibt die Verbindung zwischen Brüssel und Kinshasa ein wichtiger Bestandteil des Streckennetzes von Brussels Airlines.

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Flughafen Zürich verzeichnet Passagier- und Frachtzuwachs im Jänner 2025

Der Flughafen Zürich hat im Januar 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Insgesamt nutzten 2.084.181 Reisende den größten Schweizer Flughafen, wobei 1.448.467 Lokalpassagiere registriert wurden. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 30 Prozent, was 629.336 Personen entspricht. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Januar 2024 um 6 Prozent auf 19.491 Starts und Landungen. Trotz dieses Wachstums sank die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug um 1 Prozent auf 124 Fluggäste. Die Sitzplatzauslastung verzeichnete ebenfalls einen leichten Rückgang um einen Prozentpunkt auf 73 Prozent. Neben dem Passagierverkehr legte auch das Frachtaufkommen zu. Im Januar wurden am Flughafen Zürich 32.814 Tonnen Güter umgeschlagen, was einem Anstieg von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Die positive Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als Drehkreuz für den internationalen Luftverkehr und den Warentransport.

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Bremen stellt den Sommerflugplan 2025 vor

Ab dem 30. März 2025 können Reisende vom Flughafen Bremen ihren Urlaub in die Sonne planen. Der neue Sommerflugplan umfasst 3 nationale und 20 internationale Ziele und bietet zahlreiche Verbindungen zu beliebten Ferienregionen in Europa. Mit 14 Airlines geht es unter anderem nach Amsterdam, Frankfurt, Istanbul, München, Wien und Zürich. Diese Drehkreuze ermöglichen es den Passagieren, mit nur einem Umstieg viele weitere Destinationen weltweit zu erreichen. Zu den Highlights des neuen Flugplans zählen beliebte Urlaubsziele wie Mallorca, die griechischen Inseln und die Türkische Riviera. Mallorca bleibt dabei unangefochten das meistnachgefragte Ziel, mit täglichen Verbindungen durch Ryanair und sechs wöchentlichen Flügen von Eurowings. Die griechischen Inseln Rhodos und Kreta sowie die kroatische Küste mit Zadar werden ebenfalls verstärkt angeflogen. Zudem erhöhen Airlines wie SunExpress und Pegasus die Frequenz von Flügen nach Antalya und Izmir.

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Ryanair kritisiert Berliner Nachtflugregelung nach annulliertem Flug

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat nach der annullierten Verbindung FR177 von Berlin nach London Stansted scharfe Kritik an der Berliner Flugsicherung geübt. Der Flug konnte am 14. Februar nicht starten, da das Flugzeug aufgrund langer Enteisungsschlangen nach starkem Schneefall nicht rechtzeitig freigegeben wurde. Obwohl die Maschine 45 Minuten vor Beginn des Nachtflugverbots abflugbereit war, wurde das Rollen zum Enteisungsplatz nicht genehmigt. Der Abflug verzögerte sich dadurch um weniger als 15 Minuten über die Sperrzeit hinaus, woraufhin eine beantragte Ausnahmegenehmigung abgelehnt wurde. Besonders bemängelt Ryanair die nach eigenen Angaben uneinheitliche Anwendung der Nachtflugregelungen am Flughafen Berlin-Brandenburg. Während der Flug FR177 am Boden bleiben musste, erhielt Condor für eine Langstreckenverbindung nach Dubai eine Ausnahmegenehmigung und startete 26 Minuten nach Beginn des Nachtflugverbots. Ryanair spricht von einer diskriminierenden Praxis, die europäische Flüge strenger behandele als Langstreckenflüge. Das Unternehmen fordert Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf, Maßnahmen zur Überprüfung und Anpassung der Regelungen zu ergreifen. Eine konsequente und faire Anwendung der Vorschriften sei notwendig, um Passagiere nicht unnötig zu beeinträchtigen. Ryanair ruft betroffene Reisende auf, sich direkt an den Minister zu wenden und Reformen der Berliner Flugsicherung einzufordern.

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Embraer kündigt Milliardeninvestition bis 2030 an

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer plant, bis 2030 rund 3,5 Milliarden US-Dollar zu investieren. Dies gab das Unternehmen im Rahmen der Veranstaltung „Mission 6 der Neuen Industrie Brasilien“ in Brasília bekannt, an der auch Präsident Luiz Inácio Lula da Silva und Vizepräsident Geraldo Alckmin teilnahmen. Das Investitionsprogramm umfasst unter anderem den Ausbau der Produktion, die internationale Expansion sowie technologische Entwicklungen im Luftfahrtsektor. Ein Schwerpunkt der Strategie liegt auf der Stärkung der nationalen Verteidigungsindustrie und der Weiterentwicklung innovativer Luftfahrtsysteme. Dazu gehört auch das eVTOL-Flugzeug von EVE, einer Tochtergesellschaft von Embraer, das als eine zukunftsweisende Technologie im Luftverkehr gilt. Embraer-CEO Francisco Gomes Neto betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Regierung, Industrie und Universitäten, um die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens in der Luft- und Raumfahrtbranche zu sichern. Die Investition wird zudem dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen und Fachkräfte auszubilden. Embraer beschäftigt derzeit weltweit 23.500 Mitarbeiter, davon 18.000 in Brasilien. In den vergangenen zwei Jahren entstanden über 2.500 neue Stellen, womit das Unternehmen bereits das Vor-Pandemie-Niveau überschritten hat. Neben der direkten wirtschaftlichen Wirkung soll das Programm auch die technologische Souveränität Brasiliens stärken und den Export nationaler Produkte fördern.

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Qatar Airways Cargo transportiert 42 Millionen Rosen zum Valentinstag

Die Frachtfluggesellschaft Qatar Airways Cargo hat pünktlich zum Valentinstag rund 2.800 Tonnen Schnittrosen aus Kenia und Südamerika in die wichtigsten Absatzmärkte transportiert. Allein aus Nairobi wurden fast 1.600 Tonnen exportiert, während aus Bogotá und Quito etwa 1.200 Tonnen in Regionen wie Amsterdam, den Nahen Osten, Asien und Australien geliefert wurden. Die gestiegene Nachfrage in der florierenden Blumenindustrie dieser Länder führte zu einem erheblichen Anstieg der Transportkapazitäten. Neben den regulären Fracht- und Passagierflügen setzte Qatar Airways Cargo in den zwei Wochen vor dem Valentinstag zusätzliche Chartermaschinen ein. Neun Boeing 777-Frachtflugzeuge starteten aus Nairobi, während zehn weitere Charterflüge aus Quito operierten. Diese Maßnahmen sollten die termingerechte Lieferung der empfindlichen Ware gewährleisten. Laut Mark Drusch, Chief Officer Cargo bei Qatar Airways Cargo, sei die florale Exportindustrie in Kenia und Südamerika von großer wirtschaftlicher Bedeutung und ein Sektor, der gezielt unterstützt werden müsse. Qatar Airways Cargo betreibt ein globales Netzwerk mit über 170 Passagier- und 60 reinen Frachtzielen. Das Unternehmen setzt moderne Kühlkettenlogistik ein, um die Qualität und Frische der transportierten Rosen sicherzustellen. Die zusätzlichen Charterflüge seien ein wichtiger Beitrag zur floristischen Wirtschaft, von der zahlreiche Landwirte und Arbeiter profitieren, betonte Drusch. Die Boeing 777-Frachter spielten eine entscheidende Rolle bei der termingerechten Lieferung der empfindlichen Ware, um den florierenden Markt zum Valentinstag zu bedienen.

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Air Baltic feiert 50. Airbus A220-300 mit spezieller Lackierung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat ihren 50. Airbus A220-300 in Empfang genommen und dieses Ereignis mit einer besonderen Lackierung gewürdigt. Das Flugzeug, das im Februar 2025 zur Flotte stoßen soll, trägt ein Design, das die drei baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen repräsentiert. Die Lackierung zeigt eine junge Frau mit wehendem Haar und traditionellem Blumenkranz, die die lettische Flagge trägt. Zusätzlich sind Symbole wie ein Marienkäfer, eine Schwalbe und ein Storch dargestellt, die die Natur der baltischen Region symbolisieren. Dieses Design wurde im Rahmen eines weltweiten Wettbewerbs ausgewählt, den Air Baltic 2023 ins Leben rief. Von 840 eingereichten Entwürfen wurden 21 von über 28.000 Mitgliedern des Vielfliegerprogramms ausgewählt. Der Gewinnerentwurf erhielt mehr als 30 Prozent der Stimmen. Die Umsetzung der Lackierung dauerte 18 Tage und erforderte 21 verschiedene Farben. Erstmals kam dabei eine Schablonentechnik zum Einsatz. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic betonte die Bedeutung dieses Meilensteins: „Vor mehr als acht Jahren haben wir die A220-300 als Erstbetreiberin weltweit eingeführt, und im Laufe der Jahre hat sich dieser Flugzeugtyp zum Rückgrat unseres Betriebs entwickelt.“ Er fügte hinzu, dass dieses Flugzeug den Abschluss der ersten Bestellung markiere und das Unternehmen auf halbem Weg zu seinem Ziel sei, bis 2030 eine Flotte von 100 A220-300 zu betreiben. Air Baltic ist derzeit die größte A220-Kundin in Europa und die größte A220-300-Betreiberin weltweit. Die Airline plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren weiter auszubauen und setzt dabei auf die Standardisierung mit diesem Flugzeugtyp. Die 50. Maschine wird voraussichtlich Ende Februar 2025

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