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Hurtigruten und HX: Abschluss der Übernahmen und positive Buchungszahlen

Die Hurtigruten Group hat die im November 2024 angekündigten Übernahmen durch Investorenkonsortien erfolgreich abgeschlossen. Dieser Schritt markiert die endgültige Trennung von Hurtigruten und HX (Hurtigruten Expeditions) in eigenständige Unternehmen. Die Investoren, angeführt von Arini Capital Management, Cyrus Capital Partners und Tresidor Investment Management, stellen insgesamt über 500 Millionen Euro an neuem Kapital für beide Unternehmen bereit. HX plant, die Mittel für die Modernisierung der Expeditionsschiffe Fram und Spitsbergen im zweiten Quartal 2025 zu nutzen. Die Renovierungen umfassen Kabinen, Suiten, Wissenschaftszentren und Restaurants. Ziel ist es, die Flotte zu verbessern und das Angebot für die Gäste zu erweitern. Parallel dazu verzeichnet Hurtigruten eine steigende Nachfrage. Die Buchungen für 2025 liegen aktuell um 14 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums, mit weiteren positiven Aussichten für 2026. HX meldet ebenfalls einen Anstieg der Vorausbuchungen für 2026 um mehr als 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beide Unternehmen betonen, dass die Transaktionen keine Auswirkungen auf bestehende Buchungen, Geschäftsbedingungen, Geschäftspartner oder den täglichen Betrieb haben. Die neuen Investitionen sollen die langfristige Finanzierung sichern und das zukünftige Wachstum unterstützen.

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Auswärtiges Amt lockert Reisewarnung für Israel

Das Auswärtige Amt hat seine umfassende Reisewarnung für Israel gelockert. Die Warnung gilt nun nur noch für bestimmte Gebiete, darunter der Gazastreifen, der Norden Israels und das Westjordanland. Für den übrigen Teil des Landes wurde die Warnung aufgehoben. Diese Entscheidung folgt auf positive Fortschritte in den Vermittlungsgesprächen. Das israelische Fremdenverkehrsamt begrüßt die Reduzierung der Reisewarnung auf drei konkrete Gebiete als positives Signal für die israelische Tourismusbranche. Beliebte touristische Ziele wie Tel Aviv, Eilat, Jerusalem und das Tote Meer sind nun nicht mehr von der Warnung betroffen. Anfang Februar haben zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa Group, ihre Flüge nach Israel wieder aufgenommen. EL AL Israel Airlines hat aufgrund der hohen Nachfrage ihre Frequenzen zu ausgewählten Zielen, darunter auch in Deutschland, erhöht. Das österreichische Außenministerium (BMEIA) weist jedoch weiterhin auf ein hohes Sicherheitsrisiko im Rest des Landes hin. Reisenden wird empfohlen, die Sicherheitslage vor Ort regelmäßig zu überprüfen und den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten.

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Westjet lässt Leap-1B-Triebwerke bei Lufthansa Technik warten

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet und Lufthansa Technik haben einen milliardenschweren Vertrag über die Wartung von Flugzeugtriebwerken unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Lufthansa Technik die LEAP-1B-Triebwerke von WestJets Boeing-737-Flotte warten. Die Wartungsarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen. Bereits im Februar 2022 hatte WestJet Lufthansa Technik mit der Wartung ihrer CFM56-7B-Triebwerke beauftragt. Diese Vereinbarung umfasste eine breite Palette von Dienstleistungen, einschließlich Überholungskapazitäten und Wartungsunterstützung vor Ort. Zusätzlich arbeitete Lufthansa Technik mit FTAI Aviation zusammen, um den Zugang zu CFM56-Modulen und -Materialien zur Unterstützung dieses Instandhaltungsprogramms zu ermöglichen. Diese Partnerschaften zielen darauf ab, die Lebensdauer der Triebwerke zu optimieren und einen stabilen Betrieb für WestJet sicherzustellen.

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Benefizkonzert „United for Ukraine“ in Wien zum dritten Jahrestag des Kriegsbeginns

Am 21. Februar 2025 findet in der Wiener Marx Halle das Solidaritätskonzert „United for Ukraine“ statt, das an den dritten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine erinnert. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an die rund 100.000 ukrainischen Flüchtlinge in Österreich und unterstützt Hilfsprojekte der Organisation „Nachbar in Not“ in der Ukraine. Auf der Bühne stehen sowohl österreichische als auch ukrainische Musiker, darunter Lemo, Esther Graf, Shumei, Zlata Ognevich und Tina Karol. Die Moderation übernehmen Lukas Schweighofer aus Österreich und Daryna Tregubova aus der Ukraine. Das Konzert wird vom ORF begleitet und in mehreren Programmen ausgestrahlt. Am 22. Februar zeigt ORF 1 Höhepunkte der Veranstaltung, am 23. Februar folgt eine weitere Übertragung auf ORF III. Auch der Wiener Stadtsender W24 berichtet über das Benefizkonzert. Neben musikalischen Darbietungen soll die Veranstaltung die Aufmerksamkeit auf die weiterhin andauernden Kriegsfolgen und die Notlage vieler Ukrainer lenken. Organisiert wird das Konzert von dem Verein „All for Ukraine – Hilfe für die Ukraine“ unter der Leitung von Dr. Cornelius Granig. Unterstützt wird die Initiative von der österreichischen Bundesregierung sowie zahlreichen Unternehmen und Organisationen, darunter Strabag, Wien Holding, der Flughafen Wien und die Industriellenvereinigung Niederösterreich. Der ORF hebt die Bedeutung der Veranstaltung hervor und setzt mit der Berichterstattung ein Zeichen der Solidarität mit der Ukraine.

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Ameropa meldet starkes Wachstum bei Bahnpaketen

Der Reiseveranstalter Ameropa verzeichnet eine stark gestiegene Nachfrage nach Bahnpaketen, die eine Kombination aus Bahnreise und Hotelaufenthalt umfassen. Laut Geschäftsführer Tim Dunker liegt der Umsatz in diesem Segment im laufenden Geschäftsjahr um 140 Prozent über dem Vorjahreswert. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein Plus von 40 Prozent erzielt. Die zunehmende Beliebtheit von Bahnreisen sei unter anderem auf eine verbesserte Planbarkeit und die Ausweitung des Streckennetzes der Deutschen Bahn zurückzuführen. Ein wesentlicher Faktor für das Wachstum sei die Möglichkeit, Bahntickets seit Oktober 2024 deutlich früher zu buchen. Dies verschaffe den Reisenden mehr Planungssicherheit. Zudem trage die Internationalisierung des Angebots zur positiven Entwicklung bei. Ameropa werde 2025 das Schienennetz von SNCF (Frankreich) und Trenitalia (Italien) sowie die Nachtzüge der ÖBB in das Programm aufnehmen. Bereits 2024 wurden Tageszüge der Schweizer SBB und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) angebunden. Aktuelle Umsatzzahlen nannte Ameropa nicht. Laut Bundesanzeiger lag der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2022 bei 51,3 Millionen Euro, während vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019 knapp 97 Millionen Euro erreicht wurden. Seit 2023 gehört Ameropa mehrheitlich zur AER-Gruppe, die das Wachstum weiter vorantreiben will.

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Fluggesellschaften fordern grundlegende Überprüfung von Heathrow-Kosten

Die Chefs von British Airways-Mutterkonzern IAG und Virgin Atlantic haben gemeinsam mit weiteren Branchenvertretern eine grundlegende Überprüfung des Flughafens Heathrow durch die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) gefordert. In einem offenen Brief an die Regierung und die Aufsichtsbehörden kritisieren sie die hohen Gebühren und ineffizienten Ausgaben des Londoner Drehkreuzes. Der geplante Ausbau mit einer dritten Startbahn werde die Kosten für Passagiere und Fluggesellschaften weiter in die Höhe treiben. Heathrow gilt bereits als einer der teuersten Flughäfen der Welt, wobei die Infrastruktur nicht mit den steigenden Gebühren Schritt gehalten habe, heißt es in dem Schreiben. In den letzten 20 Jahren seien mehr als 15 Milliarden Pfund investiert worden, dennoch sei die Servicequalität gesunken. Während andere große europäische Flughäfen wie München, Frankfurt oder Madrid kosteneffizient modernisiert hätten, seien die Baukosten in Heathrow unverhältnismäßig hoch gewesen. Die Luftfahrtchefs warnen davor, dass die bisherigen Versäumnisse durch den geplanten Ausbau weiter verschärft werden könnten. Sie fordern eine Reform des regulatorischen Modells, um eine effiziente und kostengünstige Entwicklung des Flughafens zu gewährleisten. Die britische Regierung unterstützt die Expansion von Heathrow, da der Flughafen eine zentrale Rolle für den internationalen Luftverkehr und die Wirtschaft des Landes spielt. Kritiker sehen jedoch die Gefahr, dass die hohen Gebühren London langfristig als Drehkreuz unattraktiver machen könnten.

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Dertour Group übernimmt Hotelplan – Neue Weichenstellung im Tourismusmarkt

Die Dertour Group übernimmt die Hotelplan Group vom Handelskonzern Migros und stärkt damit ihre Marktposition in der Schweiz, Deutschland und Großbritannien. Im Rahmen der Übernahme bleiben alle Veranstaltermarken von Hotelplan, darunter auch der deutsche Anbieter Vtours, unter dem Dach der Dertour Group bestehen. Der Ferienhausanbieter Interhome wird hingegen nicht Teil der Transaktion sein, sondern wie bereits angekündigt an die Home To Go Group verkauft. Die Home To Go Group integriert Interhome in ihr B2B-Segment Home To Go PRO. Trotz der Übernahme soll Interhome als eigenständige Marke erhalten bleiben, ebenso die lokalen Servicebüros und die persönliche Kundenbetreuung. Hotelplan und Dertour betonen, dass für Kunden und Vertriebspartner durch die Übernahme keine Änderungen entstehen sollen. Bestehende Buchungen bleiben gültig, und der gewohnte Service wird fortgeführt. Die endgültige Übertragung der Unternehmensanteile steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Wettbewerbsbehörden. Erst nach der behördlichen Genehmigung kann die Transaktion rechtskräftig abgeschlossen werden. Mit dieser Übernahme setzt die Dertour Group ein deutliches Zeichen für ihre Wachstumsstrategie im europäischen Reisemarkt.

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Warnstreik am Flughafen Hamburg: Beeinträchtigungen im Flugverkehr erwartet

Am Donnerstag kommt es am Flughafen Hamburg zu einem Warnstreik, der den Flugverkehr erheblich beeinträchtigen könnte. Die Gewerkschaft ver.di hat die Mitarbeiter der Flughafen Hamburg GmbH und ihrer Tochtergesellschaften dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Hintergrund des Streiks sind laufende Tarifverhandlungen, in denen die Gewerkschaft höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordert. Die Flughafenleitung hat angekündigt, die Auswirkungen für Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch müssen Passagiere mit Verspätungen, Flugausfällen und längeren Wartezeiten rechnen. Fluggästen wird geraten, sich vorab über den Status ihres Fluges zu informieren, frühzeitig am Flughafen zu erscheinen und ihr Gepäck auf das Nötigste zu reduzieren. Ein Vorabend-Check-in ist am Mittwochabend noch möglich, am Donnerstag jedoch nicht. Bereits in den vergangenen Monaten kam es in mehreren deutschen Flughäfen zu Arbeitsniederlegungen, die den Flugverkehr teils massiv störten. Auch in Hamburg hatten Warnstreiks in der Vergangenheit zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Wie lange der Streik andauert und ob weitere Arbeitskampfmaßnahmen folgen, bleibt abzuwarten.

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Nächtliche Bauarbeiten am Flughafen Zürich: Wichtige Projekte für 2025 angekündigt

Auch im Jahr 2025 stehen am Flughafen Zürich umfangreiche Bau- und Unterhaltsarbeiten an. Aufgrund des laufenden Flugbetriebs müssen bestimmte Arbeiten in der Nacht durchgeführt werden, um den regulären Flugverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die Flughafen Zürich AG kündigte mehrere Projekte an, die zwischen Februar und Herbst 2025 umgesetzt werden. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Vorfeldsanierung im Bereich Hotel/India. Ab Mitte Februar wird dort ein neuer Hauptentwässerungskanal zwischen der Piste 16/34 und dem Dock B installiert. Die erforderlichen Spundwandarbeiten sind lärmintensiv und werden teilweise nachts durchgeführt. Das Einbringen und Entfernen der Spundwände wird voraussichtlich jeweils 15 Nächte in Anspruch nehmen. Die gesamte Bauphase für diesen Abschnitt dauert bis Herbst 2025. Ebenfalls vorgesehen ist die Sanierung der Fugen auf der Piste 16/34. Um die Versiegelung der Oberfläche zu erhalten und Schäden durch eindringendes Wasser zu verhindern, werden insgesamt 50 Kilometer Fugen erneuert. Diese Arbeiten finden zwischen März und August ausschließlich in den nächtlichen Betriebspausen statt, größere Lärmemissionen werden nicht erwartet. Weitere Projekte betreffen die Optimierung der Abwassertrennung am Pumpwerk Delta, den Bau eines neuen Radarsystems durch Skyguide sowie allgemeine Unterhaltsarbeiten im gesamten Flughafengelände. Die Flughafen Zürich AG bittet Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen nächtlichen Arbeiten. Die Maßnahmen sind notwendig, um die Infrastruktur des Flughafens instand zu halten und den reibungslosen Betrieb langfristig zu gewährleisten.

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Air New Zealand suspendiert Route Auckland-Seoul wegen Kapazitätsengpässen

Air New Zealand hat bekannt gegeben, die Flugverbindung von Auckland nach Seoul-Incheon aufgrund von Kapazitätsproblemen vorerst einzustellen. Ursache für die eingeschränkte Flugbereitschaft sind Engpässe bei den Triebwerken und Verzögerungen bei der Innenausstattung der Boeing 787-9. Das erste der betroffenen Flugzeuge, das im Oktober 2024 zur Kabinenrenovierung nach Singapur geflogen war, kehrte nicht wie geplant nach Weihnachten zurück. Die Verzögerung hat Auswirkungen auf den gesamten Zeitplan der Flottenerneuerung, was dazu führt, dass die Rückkehr des Flugzeugs von Mitte Februar auf das mittlere Jahr 2025 verschoben wurde. Neben den Schwierigkeiten bei den Triebwerken nennt Air New Zealand auch Probleme bei der Wartungskapazität, Lieferverzögerungen von Herstellern, Engpässe in der Lieferkette und einen Mangel an Arbeitskräften als weitere Herausforderungen. Die Airline plant, ihre gesamte Boeing 787-9-Flotte bis Ende 2026 umgebaut zu haben, doch die Verzögerungen bei der Rückkehr des Flugzeugs aus Singapur könnten die geplanten Zeitrahmen verändern. Außerdem sind derzeit mehrere Flugzeuge, darunter A321-200NX und B787-9, außer Betrieb, was die Kapazität weiter einschränkt. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, hat Air New Zealand Anpassungen im Netzwerk vorgenommen, einschließlich des Tauschs von Flugzeugen auf bestimmten Strecken und einer Reduzierung der Frequenzen. Die Airline hat zudem drei Boeing 777-300ER von Cathay Pacific geleast, um die Auswirkungen der Flugzeugausfälle zu kompensieren. Trotz der Engpässe zeigte sich CEO Greg Foran optimistisch und betonte die Zuverlässigkeit der B777-Flugzeuge, die derzeit voll im Einsatz sind.

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