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KLM führt Virtual Reality zur Wiedereingliederung von Kabinenpersonal ein

KLM Royal Dutch Airlines setzt ab dem 1. Oktober 2024 Virtual Reality (VR) zur Unterstützung des Kabinenpersonals nach längeren Abwesenheiten, etwa durch Krankheit oder Mutterschaftsurlaub, ein. Das innovative Programm soll die Rückkehr an den Arbeitsplatz erleichtern, indem Mitarbeitende virtuell einen vollständigen Arbeitstag durchlaufen – vom Crew Center bis zur Arbeit an Bord des Flugzeugs. Die Testphase zeigte, dass die VR-Brille das Selbstvertrauen stärkt und bei der Bewertung des Wiedereingliederungsprozesses hilft. KLM ist das erste große Unternehmen in den Niederlanden, das Virtual Reality auf diese Weise nutzt.

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Swiss First Lounge am Flughafen Zürich erhält Auszeichnung als beste Airline-Lounge

Die Swiss First Lounge im Terminal E des Flughafens Zürich wurde bei den World Culinary Awards in Dubai als „World’s Best Airline Lounge for Dining 2024“ ausgezeichnet. Diese Ehrung hebt die hohe Qualität des gastronomischen Angebots hervor, das Swiss in Kooperation mit ihrem Partner Gategourmet bereitstellt. Die Lounge bietet ihren Gästen täglich frische à la carte Speisen, wobei ein besonderes Augenmerk auf regionale und saisonale Produkte gelegt wird. Neben Schweizer Klassikern wie Zürcher Geschnetzeltem und Fondue finden sich auch internationale Gerichte im Angebot. Die Speisekarte wird vierteljährlich aktualisiert, um eine vielfältige Auswahl zu gewährleisten. Swiss legt zudem Wert auf nachhaltige Beschaffung: Fleisch und Fisch stammen aus verantwortungsbewussten Quellen, und mit dem „Nose-to-Tail“-Ansatz werden auch weniger bekannte Fleischstücke verwendet. Die Lounge selbst bietet neben dem kulinarischen Erlebnis Annehmlichkeiten wie Hotelzimmer, einen Konferenzraum und eine große Terrasse mit Blick auf den Flugverkehr.

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Luxemburg erhält Straßenbahnanschluss zum Flughafen

Im Großherzogtum Luxemburg wird der Flughafen Findel Luxembourg-Airport künftig direkt über eine Straßenbahnlinie erreichbar sein. Die Anbindung erfolgt durch eine 3,9 Kilometer lange Verlängerung der Straßenbahn vom Messegelände Luxexpo bis zum Flughafen. Reisende können dann ohne Umsteigen von der Altstadt in etwa 30 Minuten zum Flughafen gelangen. Neben einer Haltestelle am Flughafen wird auch ein „Park+Ride“-Bahnhof für Pendler in der Nähe des Flughafens eingerichtet. Diese Erweiterung ist Teil eines umfassenderen Plans, das Straßenbahnsystem in Luxemburg in den kommenden Jahren erheblich auszubauen. In den nächsten zehn Jahren sind mehrere neue Routen und Stationen geplant, die die Anbindung an den Flughafen weiter verbessern sollen. Der Nahverkehr in Luxemburg ist in der Regel kostenlos, was auch für die Fahrt zum Flughafen gilt.

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Frankfurt: Verdacht auf Marburg-Virus

Der Frankfurter Flughafen steht in Kontakt mit den Behörden, nachdem zwei Reisende, die aus Ruanda nach Frankfurt geflogen sind, unter Verdacht stehen, mit dem lebensbedrohlichen Marburg-Virus infiziert zu sein. Dies gab der Betreiber Fraport bekannt. Eine Übertragung des Virus im Flugzeug gilt jedoch als unwahrscheinlich. Die beiden Reisenden hatten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Flugzeug von Ruanda nach Frankfurt genommen und anschließend mit einem Zug nach Hamburg weitergereist. Eine der Personen hatte zuvor in einem Krankenhaus in Ruanda gearbeitet, in dem auch Marburg-infizierte Patienten behandelt wurden. Ob die Betroffenen tatsächlich infiziert sind, wird derzeit untersucht. Fraport erklärte, dass am Flughafen Frankfurt keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb zu verzeichnen seien und man eng mit den Gesundheitsbehörden zusammenarbeite. Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt fest, dass es bislang keine dokumentierten Fälle einer Übertragung des Marburg-Virus in einem Flugzeug gegeben hat. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über engen Kontakt mit erkrankten Personen oder deren Körperflüssigkeiten. Das Marburg-Virus verursacht schwere Erkrankungen, darunter hohes Fieber, Muskelschmerzen, Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiges Erbrechen, mit einer Sterblichkeitsrate von 25 bis 90 Prozent bei bisherigen Ausbrüchen in Afrika. In Deutschland gab es seit 1967 keinen bestätigten Fall.

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FAA beendet verschärfte Aufsicht über United Airlines

Die Federal Aviation Administration (FAA) hat am 2. Oktober 2024 bekannt gegeben, dass die verschärfte Aufsicht über United Airlines beendet wird.  Diese Maßnahme war vor sechs Monaten aufgrund einer Reihe von Zwischenfällen eingeführt worden. Nach Abschluss der Überprüfung im Rahmen des Certificate Holder Evaluation Program hat die FAA festgestellt, dass keine wesentlichen Sicherheitsprobleme vorliegen. United Airlines kann nun wieder neue Flugzeuge und Dienstleistungen hinzufügen. Die erhöhte Kontrolle wurde im März 2024 eingeleitet, nachdem mehrere Sicherheitsvorfälle, die jedoch keine Verletzten oder Todesfälle zur Folge hatten, Anlass zur Besorgnis gegeben hatten. Die FAA wollte sicherstellen, dass die Airline die geltenden Sicherheitsvorschriften einhält.

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SAS erweitert Inlandsflüge in Schweden zur Verbesserung der Konnektivität

Die schwedische Fluggesellschaft SAS hat angekündigt, ab dem kommenden Jahr zahlreiche neue Inlandsstrecken in Schweden einzuführen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Konnektivität innerhalb des Landes zu verbessern und den Passagieren mehr Flexibilität sowie verbesserte internationale Verbindungen über den Flughafen Stockholm-Arlanda zu bieten. Die neuen Flugverbindungen werden nach Halmstad, Kalmar und Sälen eingerichtet, während die bestehenden Verbindungen von Stockholm nach Visby, Malmö, Helsingborg, Ronneby und Göteborg teils deutlich aufgestockt werden. Diese Erweiterungen erfolgen im Rahmen einer neuen Wet-Lease-Partnerschaft mit Braathens Regional Airways, die ihre gesamte Flotte für SAS betreiben wird. SAS-CEO Anko van der Werff betont, dass diese Zusammenarbeit die Infrastruktur Schwedens stärkt und lokale Regionen besser an internationale Ziele anbindet. Zudem könnte der Schritt auch mit dem Wegfall der Luftverkehrsteuer in Schweden zusammenhängen, was ähnliche Ziele zur Förderung des Luftverkehrs verfolgt. Auch die Billigfluggesellschaft Ryanair hat bereits neue Verbindungen ab Schweden angekündigt, plant jedoch vorerst keine Inlandsflüge.

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LATAM Airlines rüstet Boeing 777 mit Aeroshark-Technologie auf

Die südamerikanische Fluggesellschaft LATAM Airlines plant, vier weitere Boeing 777-300 ER ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft mit der innovativen Aeroshark-Technologie auszurüsten. Nach dem erfolgreichen Test einer umgerüsteten Boeing 777 im Dezember 2023, die eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um rund ein Prozent zeigte, sollen insgesamt fünf Maschinen mit dieser speziellen Folie ausgestattet werden. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der die strömungsgünstige Struktur von Haifischhaut imitiert. Die Folie, die von BASF und Lufthansa Technik entwickelt wurde, verfügt über etwa 50 Mikrometer große Rippen. Durch die Anwendung auf mehreren hundert Quadratmetern der Rumpf- und Triebwerksgondeln wird der Luftwiderstand verringert, was zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und des CO2-Ausstoßes führt.

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Lufthansa verschiebt Eröffnung des neuen First-Class-Check-ins in Frankfurt auf Sommer 2025

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat die Eröffnung ihres neuen First-Class-Check-ins am Flughafen Frankfurt verschoben. Statt wie ursprünglich geplant im Herbst 2024 wird die Einweihung nun erst im Sommer 2025 stattfinden. Der Grund für die Verzögerung sind umfangreiche technische Renovierungsarbeiten, die sich als komplizierter herausgestellt haben als zunächst erwartet. Die Entscheidung, verstärkt auf Premium-Angebote zu setzen, bleibt jedoch im Fokus der Unternehmensstrategie. Lufthansa möchte durch die Verbesserung der Premium-Dienste und -Einrichtungen die Reiseerfahrung ihrer Kunden weiter optimieren. Diese Veränderungen sind Teil einer größeren Initiative zur Stärkung des Wettbewerbs im internationalen Luftverkehr, in dem Premium-Services zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich plant Lufthansa, ihr Streckennetz auszubauen und die Kundenbindung durch neue Angebote zu erhöhen. Die Premium-Dienste sollen den Passagieren nicht nur mehr Komfort, sondern auch ein höheres Maß an Exklusivität bieten.

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Jetblue-Economy: Nur noch kalte Speisen auf der Langstrecke

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat angekündigt, dass auf ihren transatlantischen Flügen in der Economy Class künftig ausschließlich kalte Mahlzeiten angeboten werden. Diese Änderung betrifft alle Flüge, unabhängig vom Flugzeugtyp oder Abflugort. Zuvor hatten Passagiere auf bestimmten Flügen mit Airbus A321neo die Möglichkeit, heiße Mahlzeiten zu genießen. Die Standardisierung der Menüauswahl soll als Maßnahme zur Kosteneinsparung dienen. Die Entscheidung, die Mahlzeitenoptionen zu reduzieren, steht im Kontext der Bemühungen der Fluggesellschaft, ihre Betriebskosten zu senken. Laut Jetblue wird die Qualität der kalten Mahlzeiten nicht beeinträchtigt, jedoch wird der Komfort für die Passagiere durch den Wegfall heißer Gerichte eingeschränkt. Diese Maßnahme könnte auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Kundenservice der Airline haben, insbesondere in einem Markt, in dem viele Fluggesellschaften um die Gunst der Passagiere konkurrieren.

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Warnstreik führt zu Flugausfällen an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Ein ganztägiger Warnstreik der Beschäftigten der Lufthansa Airport Services hat am Mittwoch an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zahlreiche Flugausfälle verursacht. In Leipzig/Halle wurden neun Flüge gestrichen, darunter Verbindungen nach Frankfurt, Mallorca, Wien und Düsseldorf. In Dresden fielen ebenfalls Flüge nach Frankfurt, München, Mallorca, Zürich und Düsseldorf aus. Der Streik wurde von der Gewerkschaft Verdi organisiert, da die Tarifverhandlungen für die Tochtergesellschaften Airport Services Leipzig und Dresden bisher erfolglos blieben. Die Lufthansa kündigte inzwischen an, beide Unternehmen zu schließen und deren Aufgaben an externe Dienstleister zu vergeben. Rund 140 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen. Besonders betroffen sind Passagiere, die diese Verbindungen als Zubringer nutzen, da in einigen Bundesländern Herbstferien begonnen haben.

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