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WestJet schließt Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht B737-800 mit Aergo Capital ab

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat Anfang August 2024 eine Sale-and-Leaseback-Transaktion für acht Boeing 737-800 mit dem irischen Leasingunternehmen Aergo Capital abgeschlossen. Dies ist die erste Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen. Durch diese Transaktion hat Aergo Capital seine Flugzeugflotte erweitert, während WestJet die Flugzeuge weiterhin im operativen Betrieb nutzen kann. Zu den betroffenen Maschinen gehört auch ein Flugzeug, das nach einem Hagelsturm in Calgary außer Betrieb ist. WestJet verfügt derzeit über eine Flotte von 182 Flugzeugen, von denen 104 von insgesamt 20 verschiedenen Leasinggebern geleast sind.

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AirAsia sichert sich 443 Millionen USD für Flottenerneuerung und Refinanzierung

Die malaysische Fluggesellschaft AirAsia hat eine private Finanzierung in Höhe von 443 Millionen USD abgeschlossen, um die Renovierung abgestellter Flugzeuge und die Refinanzierung von Leasingverbindlichkeiten zu finanzieren. Die Finanzierung erfolgte in zwei Tranchen: 200 Millionen USD wurden von den Investmentfirmen Ares Management Corporation (Kalifornien) und Indies Capital Partners (Singapur) für die Flugzeugrenovierung bereitgestellt, während die restlichen 243 Millionen USD von Leasinggebern zur Refinanzierung beigetragen wurden. AirAsia plant, diese Mittel zur Reaktivierung ihrer Flotte zu nutzen, um der wachsenden Nachfrage nach Flugreisen gerecht zu werden. Bis Oktober 2024 sollen zehn Flugzeuge wieder in Betrieb genommen werden, weitere 15 sollen bis 2025 folgen.

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Konsortium plant Investition in indische Billigfluggesellschaft Akasa Air

Ein Zwei-Parteien-Konsortium, bestehend aus der Private-Equity-Firma Premji Invest und der Risikokapitalfirma Claypond Capital, bereitet eine Investition von rund 125 Millionen USD in die indische Billigfluggesellschaft Akasa Air vor. Diese Investition würde die Bewertung von Akasa Air, die erst vor zwei Jahren gegründet wurde, auf etwa 350 Millionen USD anheben, was einer Vervierfachung der ursprünglichen Bewertung entspricht. Das Konsortium steht derzeit in Verhandlungen über eine bedeutende Minderheitsbeteiligung und hat das Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal mit einer Due-Diligence-Prüfung beauftragt. Akasa Air, die von dem Luftfahrtunternehmer Vinay Dube und der Familie Jhunjhunwala gegründet wurde, plant, die eingeworbenen Mittel für ihre Expansion und Vorauszahlungen für Flugzeuglieferungen zu nutzen. Trotz der bisherigen Verluste von rund 88,7 Millionen USD im ersten Betriebsjahr und erwarteter weiterer Verluste bis März 2024 bleibt das Management optimistisch, die Rentabilität in den nächsten zwei Jahren zu erreichen.

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Hohe Kosten belasten Luftfahrtbranche: Reduzierung von Flugangeboten in Deutschland erwartet

Die Luftfahrtbranche in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen aufgrund gestiegener Kosten, darunter die erhöhte Luftverkehrssteuer und verdoppelte Gebühren für Sicherheitskontrollen und Flugsicherung. Laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) könnten diese finanziellen Belastungen dazu führen, dass Airlines ihre Kapazitäten im Winterflugplan 2024/2025 deutlich reduzieren. Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des BDL, prognostiziert den Verlust von bis zu 4 Millionen Sitzplätzen an deutschen Flughäfen. Besonders kritisch sieht die Branche die im Mai 2024 angehobene Luftverkehrssteuer, die nach Ansicht von Airlines wie Ryanair zu Flugstreichungen und einer Verlagerung des Angebots in Länder mit günstigeren Standortkosten führen könnte. Ryanair drohte bereits damit, ihr Angebot an deutschen Flughäfen im Sommer 2024 um 1,5 Millionen Sitzplätze zu reduzieren, sollte die Steuer nicht zurückgenommen werden. Lang fordert, dass die zusätzlichen Einnahmen aus der Luftverkehrssteuer zur Förderung alternativer Flugkraftstoffe verwendet werden, wie ursprünglich im Koalitionsvertrag vereinbart.

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Hydraulikproblem zwingt United Airlines Flug zu Notlandung in Honolulu

Ein Flug der United Airlines, UA1685, von Lihue auf der Insel Kauai (Hawaii) nach Denver (Colorado) musste am Wochenende aufgrund eines Hydraulikproblems nach Honolulu umgeleitet werden. Die Boeing 757-200, die mit 35.000 Fuß Höhe und 490 Seemeilen Entfernung nach Honolulu in der Luft war, landete nach fast drei Stunden sicher auf der Landebahn 08R in Honolulu. Das Flugzeug hatte sich bereits vor dem Abflug aufgrund eines technischen Problems verspätet, und das Hydraulikversagen führte während des Fluges zu Steuerungsproblemen beim Fahrwerk. Nach der Landung kam es zu weiteren Verzögerungen, und der Flug wurde letztlich annulliert. Die Passagiere mussten für den nächsten Tag umquartiert werden. Das 29 Jahre alte Flugzeug blieb insgesamt 43 Stunden in Honolulu am Boden, bevor es nach Denver zurückkehrte.

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Passagierzahlen am Flughafen Schiphol steigen im Juli 2024 um 5 Prozent

Der Flughafen Schiphol in Amsterdam verzeichnete im Juli 2024 einen Anstieg der Passagierzahlen um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und fertigte insgesamt 6,3 Millionen Reisende ab. Davon waren 4,2 Millionen Direktreisende und 2,1 Millionen Umsteigepassagiere. Die beliebtesten Reiseziele waren Spanien, das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten, Italien und Griechenland. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg ebenfalls um 4 Prozent auf 42.452 Starts und Landungen, darunter 34.669 Flüge zu europäischen und 7.783 zu interkontinentalen Zielen. Trotz eines leichten Rückgangs der reinen Frachtflüge um 1 Prozent auf 1.304 verzeichnete der Frachtverkehr ein deutliches Wachstum: Das transportierte Frachtvolumen erhöhte sich um 13 Prozent auf insgesamt 128.192 Tonnen.

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Bombendrohung am Brüsseler Flughafen sorgt für Evakuierung und lange Wartezeiten

Am Samstagabend führte eine Bombendrohung am Flughafen Brüssel zu erheblichen Sicherheitsmaßnahmen, die Teile des Terminals lahmlegten. Passagiere wurden daran gehindert, Flugzeuge zu verlassen oder den Gepäckbereich zu betreten, während die Abflughalle evakuiert wurde, um eine gründliche Durchsuchung durch die Bundespolizei zu ermöglichen. Die Polizei, die mit automatischen Waffen im Einsatz war, untersuchte die Verdachtsmeldung, die zur Alarmierung führte. Nach einer fast zweieinhalbstündigen Sperrung konnten die betroffenen Bereiche des Flughafens gegen 01:30 Uhr wieder freigegeben werden. Die Maßnahmen führten zu erheblichen Verzögerungen und Unmut unter den Passagieren, die lange auf die Freigabe warten mussten.

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Flair Airlines: Passagiere in der DomRep sitzen gelassen

Flair Airlines, eine kanadische Billigfluggesellschaft, steht derzeit im Zentrum einer Kontroverse, nachdem zahlreiche Passagiere aufgrund eines gestrichenen Rückflugs von Punta Cana in der Dominikanischen Republik nach Toronto gestrandet waren. Der Vorfall, der sich am 17. August 2024 ereignete, hat Fragen zur Verantwortung und den Pflichten von Fluggesellschaften gegenüber ihren Kunden aufgeworfen. Trotz der Übernahme der Kosten für alternative Flüge durch die Airline, sorgten die langen Verzögerungen und der Mangel an sofortiger Unterstützung bei den betroffenen Passagieren für erhebliche Unzufriedenheit. Der Vorfall begann, als ein Sturm über Toronto wütete, der zur Annullierung eines Fluges von Flair Airlines von Punta Cana zum Toronto Pearson International Airport führte. Betroffen waren 123 Passagiere, die sich darauf vorbereitet hatten, nach einem einwöchigen Urlaub in der Karibik nach Hause zurückzukehren. Doch anstatt wie geplant am 17. August 2024 zurückzufliegen, mussten sie erfahren, dass der nächste verfügbare Flug nach Toronto erst zwei Wochen später stattfinden sollte. Eine der betroffenen Passagierinnen, Deanne Trinka, selbst eine ehemalige Flugbegleiterin von Flair Airlines, äußerte gegenüber CTV News Toronto ihre Bestürzung über die Situation. Sie berichtete, dass den Passagieren zunächst mitgeteilt wurde, sie müssten bis zum 31. August auf den nächsten Flug warten. Diese Nachricht verursachte bei vielen Reisenden, die sich auf den Heimweg eingestellt hatten, erhebliche Besorgnis und Frustration. Reaktionen der Airline und weiterer Verlauf Flair Airlines erklärte, dass die Entscheidung zur Annullierung des Fluges ausschließlich aus Sicherheitsgründen getroffen wurde. „Die Stürme in YYZ (Toronto Pearson) haben zu massiven Störungen im gesamten Streckennetz der Fluggesellschaften geführt, auch im Netz von Flair

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Frontier Airlines macht 15 A320neo zu Geld

BOC Aviation hat mit der US-amerikanischen Fluggesellschaft Frontier Airlines Verträge über den Kauf und die Rückmietung von 15 neuen Airbus A320neo unterzeichnet. Die Auslieferung der Flugzeuge ist für die Jahre 2025 und 2026 geplant. Diese Vereinbarung stärkt die seit über 20 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen und unterstützt das weitere Wachstum von Frontier, die als größter Betreiber der A320neo in den USA gilt. Steven Townend, CEO von BOC Aviation, erklärte, dass dieser Deal der Strategie des Unternehmens entspricht, die Flotte mit modernen Flugzeugen zu erweitern und die zukünftigen Einnahmen zu steigern.

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Ab Nagoya: Japan Airlines fliegt wieder nach Taipeh

Japan Airlines kündigt die Rückkehr einer Strecke im eigenen Flugplan an. Dabei handelt es sich um die Strecke Nagoya-Taipeh, die ab Oktober wieder regelmäßig beflogen werden soll. Die japanische Fluggesellschaft Japan Airlines plant die Rückkehr der Strecke Nagoya-Taipeh, die zuletzt bis in das Jahr 2020 im Flugplan stand. Konkret plant die Airline die Wiederaufnahme mit Eintritt des 27. Oktobers, geplant sind fünf Flüge pro Woche. Die Airline bedient sich bei der Durchführung dieser Flüge an der Boeing 737-800, wie das Portal Aero Routes berichtet. Direkte Konkurrenten auf dieser Strecke sind China Airlines, Starlux, Cathay Pacific sowie Batik Air.

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