Newsticker

Weitere Artikel aus der Rubrik

Newsticker

Ryanair fordert Konsequenzen nach Vorfall mit störendem Passagier

Ryanair hat am Montag, den 13. Januar 2025, Details zu den Kosten veröffentlicht, die ihr infolge eines Vorfalls mit einem störenden Passagier entstanden sind. Am 9. April 2024 war ein Flug von Dublin nach Lanzarote gezwungen, außerplanmäßig in Porto zu landen. Der Passagier wurde nach der Landung festgenommen. Die Airline musste daraufhin über 160 Passagiere und die Crew über Nacht in Porto unterbringen und ein Ersatzflugzeug bereitstellen, was Kosten von insgesamt über 15.000 Euro verursachte. Laut Ryanair entfielen die Ausgaben unter anderem auf zusätzliche Treibstoffkosten, Unterkünfte, Verpflegung, Flughafen- und Abfertigungsgebühren sowie Anwaltskosten. Die Airline kündigte an, eine Zivilklage vor irischen Gerichten einzureichen, um diese Kosten vom Verursacher zurückzufordern. Zudem kritisierte Ryanair die Untätigkeit der europäischen Behörden in Bezug auf den Umgang mit störenden Passagieren, die die Sicherheit gefährden. Der Vorfall hat die Debatte über den Alkoholkonsum an Flughäfen erneut entfacht. Ryanair fordert eine Begrenzung des Verkaufs alkoholischer Getränke auf maximal zwei pro Passagier unter Nutzung der Bordkarte. Die Fluggesellschaft verweist darauf, daß bereits Maßnahmen getroffen wurden, den Alkoholkonsum an Bord einzuschränken, während an Flughäfen weiterhin keine verbindlichen Regelungen existierten. Die Airline betonte, daß derartige Vorfälle nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch die Sicherheit und das Reiseerlebnis von Passagieren und Besatzungen beeinträchtigen. Sie appellierte an die EU-Behörden, einheitliche Regelungen zum Alkoholverkauf und zur Ahndung störender Verhaltensweisen zu schaffen.

weiterlesen »

Einschränkungen im Bahnverkehr zum Flughafen Zürich im Januar und Februar 2025

An vier Wochenenden im Januar und Februar 2025 wird der Bahnhof Zürich Flughafen aufgrund von Bauarbeiten an der Bahninfrastruktur durch die SBB nur eingeschränkt erreichbar sein. Dies betrifft den Bahnverkehr zwischen Zürich HB, Zürich Oerlikon, Winterthur und dem Flughafen. Fernverkehrszüge werden umgeleitet und halten in dieser Zeit nicht am Flughafenbahnhof. Die betroffenen Wochenenden umfassen die Zeiträume von Freitag, 17. Januar, bis Montag, 10. Februar 2025, jeweils von Freitagabend 23:01 Uhr bis Montagmorgen 04:38 Uhr. Ersatzverbindungen mit längeren Reisezeiten von bis zu 20 Minuten sollen die Erreichbarkeit des Flughafens sicherstellen. Die SBB weist darauf hin, daß alternative Verbindungen im Online-Fahrplan ausgewiesen werden. Reisende und Besucher werden gebeten, ihre Anreise frühzeitig zu planen. Besonders betroffen sind Verbindungen in den Randzeiten am frühen Morgen, was für Fluggäste mit frühen Abflügen zusätzliche Planungszeit erfordert. Die SBB empfiehlt, sich vor Reiseantritt über aktuelle Fahrpläne zu informieren und ausreichend Zeit einzuplanen. Die Bauarbeiten sind Teil einer umfassenden Modernisierung der Bahninfrastruktur und dienen der langfristigen Verbesserung des Betriebs. Für die Einschränkungen bittet die SBB um Verständnis.

weiterlesen »

Erweiterung des Relay Shops am Salzburger Flughafen abgeschlossen

Der Relay Shop am Salzburger Flughafen hat seine Verkaufsfläche um 36 Quadratmeter erweitert und bietet nun insgesamt rund 143 Quadratmeter für ein vielfältiges Sortiment. Die Umbauarbeiten wurden am 13. Dezember 2024 erfolgreich abgeschlossen. Ursula Fürnhammer, CEO von Lagardère Travel Retail, erklärte: „Wir freuen uns sehr, unsere Shopfläche um rund 36 m² zu erweitern, um unseren Gästen ein noch breiteres Sortiment anzubieten und so aktiv zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität beizutragen.“ Der erweiterte Shop bietet eine größere Auswahl an Zeitungen, Zeitschriften, Snacks, Getränken, Souvenirs und Reisebedarf. Neu im Sortiment sind praktische Reiseutensilien wie Nackenhörnchen, Ladegeräte und Regenschirme. Ein besonderes Highlight ist die Einführung von Self-Checkout-Kassen, die kürzere Wartezeiten und eine effizientere Abwicklung der Einkäufe ermöglichen sollen. Der Relay Shop ist täglich geöffnet und richtet sich nicht nur an Fluggäste, sondern auch an Anwohner und Beschäftigte in der Umgebung des Flughafens. Er bietet die Möglichkeit, auch an Sonn- und Feiertagen einzukaufen, sich mit dem Nötigsten zu versorgen und nach dem Einkauf einen Kaffee zu genießen.

weiterlesen »

Wirtschaftliche Bedeutung der Wiener Staatsoper bestätigt

Eine aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Wien unterstreicht die bedeutende Rolle der Wiener Staatsoper als Wirtschaftsfaktor. Demnach trägt das renommierte Opernhaus jährlich fast 300 Millionen Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, sichert 3.700 Arbeitsplätze und generiert 79 Millionen Euro an Steuern und Abgaben. Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, betont: „Die Wiener Staatsoper ist nicht nur ein kulturelles Flaggschiff Österreichs, sondern auch ein Wirtschaftsmotor.“ Die Analyse basiert auf den Daten der Saison 2023/24 und berücksichtigt sowohl die operativen Ausgaben der Staatsoper als auch die Ausgaben der Besucher, insbesondere der Touristen. In der genannten Saison investierte die Staatsoper rund 14 Millionen Euro und verzeichnete Gesamtausgaben von 145 Millionen Euro. Diese Ausgaben führten zu einem BIP-Beitrag von 177 Millionen Euro, sicherten 1.700 Arbeitsplätze und generierten 44 Millionen Euro an Steuern und Abgaben. Zusätzlich besuchten etwa 650.000 Personen die Musikveranstaltungen der Staatsoper, wobei 40 Prozent der Besucher aus dem Ausland kamen. Die Ausgaben dieser Touristen trugen mit 119 Millionen Euro zum BIP bei, schufen rund 2.000 Arbeitsplätze und führten zu Steuereinnahmen von 35 Millionen Euro. Bogdan Roščić, Staatsoperndirektor, hebt hervor: „Die staatliche Subvention in Form der direkten fiskalischen Effekte unseres Betriebs geht fast auf den Euro genau an den Finanzminister zurück.“ Die Studie verdeutlicht somit die ökonomische Relevanz der Wiener Staatsoper und liefert Argumente für eine fundierte kulturpolitische Diskussion.

weiterlesen »

„Jö-Bonusclub“ steigt ins Reisegeschäft ein

Der Jö Bonus Club erweitert sein Angebot um ein exklusives Reiseprogramm unter dem Namen „Jö Reisen“. In Zusammenarbeit mit Dertour Austria bietet der Club ab sofort maßgeschneiderte Reisedeals für seine Mitglieder. Das Angebot reicht von Familienurlauben und Städtereisen über Kreuzfahrten bis hin zu Skiurlauben und Wellnesspaketen. Die erste Auswahl umfasst rund 60 Reisen, darunter eine 13-tägige Thailandreise ab 1.299 Euro pro Person, eine viertägige Mittelmeerkreuzfahrt ab 199 Euro sowie einen siebentägigen Glamping-Urlaub an der italienischen Adriaküste ab 133 Euro pro Person. Zusätzlich erhalten Reisende bei jeder Buchung 500 Bonuspunkte, sogenannte „Ös“. Angebote wie OMV-Tankgutscheine bei Selbstanreise unterstreichen den Mehrwert für die Mitglieder.

weiterlesen »

Hamburger Flughafen: Jonas Rohwer übernimmt Leitung der IT-Abteilung

Seit Jahresbeginn ist Jonas Rohwer neuer Chief Information Officer (CIO) und Leiter des Bereichs Information und Technologie Management am Hamburger Flughafen. Zusätzlich hat er die Geschäftsführung der IT-Tochtergesellschaft AIRSYS übernommen. Diese ist für die Entwicklung, Optimierung und Integration der IT-Systeme am Flughafen zuständig. Rohwer folgt auf Dorothea Brons, die ihre Tätigkeit Ende 2024 beendet hat. Berit Schmitz, Geschäftsführerin des Hamburger Flughafens, äußerte sich positiv über den Wechsel: „Jonas Rohwer bringt umfangreiche Erfahrung und Fachwissen mit, die für die Herausforderungen unseres Unternehmens von großem Wert sind.“ Gleichzeitig dankte sie Brons für ihre Verdienste, darunter zahlreiche innovative Impulse für den IT-Bereich des Flughafens. Rohwer verfügt über umfassende Erfahrung in der IT-Branche. Vor seinem Wechsel war er für die zentrale IT der ZEIT Verlagsgruppe verantwortlich. Zuvor hatte er Führungspositionen bei Gruner + Jahr inne und war Berater bei der akquinet AG. Seine Karriere begann er nach einer Ausbildung zum Informationselektroniker beim NDR in Hamburg und einem anschließenden Betriebswirtschaftsstudium.

weiterlesen »

Polen gibt endgültige Standortentscheidung für Centralny Port Komunikacyjny (CPK) bekannt

Die Masowische Woiwodschaft hat nun die lang erwartete Standortentscheidung für das Centralny Port Komunikacyjny (CPK), Polens geplanten Großflughafen und Verkehrsknotenpunkt, offiziell bekannt gegeben. Dieser Schritt stellt einen bedeutenden Meilenstein für das Infrastrukturprojekt dar, das die nächsten Phasen der Entwicklung einleitet. Der CPK wird als moderner Verkehrsknoten zwischen Warschau und Łódź errichtet und soll künftig Luft-, Schienen- und Straßenverkehr integrieren. Die Entscheidung umfasst die Festlegung des Standorts für die Flughafeninfrastruktur, die Start- und Landebahnen, den Terminal sowie Einrichtungen für Grenzkontrollen und Zollabfertigung. Zudem werden ein Bahnsystem mit einem zentralen Knotenpunkt sowie ein Straßennetz mit neuen Zufahrten rund um den Flughafen gebaut. Das CPK-Projekt wird als eines der größten Infrastrukturvorhaben in Polen angesehen und soll nicht nur den Luftverkehr revolutionieren, sondern auch den regionalen Bahn- und Straßenverkehr optimieren. Das Projekt hat in Polen und darüber hinaus großes Interesse geweckt und wird als wesentlicher Bestandteil der künftigen Verkehrsinfrastruktur des Landes betrachtet. Der CPK soll die Kapazitäten des polnischen Verkehrsnetzes erheblich erweitern und die Anbindung zwischen verschiedenen Verkehrsarten verbessern.

weiterlesen »

Mögliche Fusion zwischen Azul und Abra: Verhandlungen nehmen Fahrt auf

Die brasilianischen Fluggesellschaften Azul und Abra, die Holdinggesellschaft von Gol und Avianca, stehen kurz davor, eine Absichtserklärung für Verhandlungen über eine mögliche Fusion zu unterzeichnen. Laut dem brasilianischen Wirtschaftsmagazin Valor Econômico wird die Erklärung voraussichtlich noch in diesem Monat unterzeichnet und soll die organisatorischen und finanziellen Strukturen des potenziellen Zusammenschlusses skizzieren. Dabei wird das gemeinsame Interesse der Unternehmen an einer Fusion bestätigt. Ein möglicher Fusionsplan sieht vor, dass sowohl die Marke Azul als auch Gol unter einem gemeinsamen Dach weitergeführt werden, ähnlich wie bei früheren Fusionen in der brasilianischen Luftfahrtbranche. Eine andere Option könnte die Bildung eines Joint Ventures sein, das bestehende Codeshare-Abkommen nutzt, um die Integration der betrieblichen Abläufe voranzutreiben, während die Marken weiterhin eigenständig bleiben. Die Gespräche zwischen den Fluggesellschaften laufen bereits seit mehr als einem Jahr und könnten die Wettbewerbslandschaft der brasilianischen Luftfahrtindustrie nachhaltig beeinflussen. Eine Entscheidung über den Zusammenschluss dürfte in den kommenden Monaten fallen.

weiterlesen »

Direktflüge von Kassel-Calden nach Sylt und Usedom ab Mai 2025

Ab dem 3. Mai 2025 wird es wieder saisonale Direktflüge vom Flughafen Kassel-Calden zu den beliebten Urlaubszielen Sylt und Usedom geben. Die Flüge werden jeweils samstags durchgeführt und sind im Rahmen von Pauschalreisen oder als Nur-Flugtickets über den Reiseveranstalter UKS Touristik buchbar. Die Flüge werden von MHS Aviation mit einer Dornier 328 durchgeführt, einem Regionalflugzeug, das Platz für bis zu 31 Passagiere bietet. Die Flugzeit von Kassel-Calden nach Sylt und Usedom beträgt rund eine Stunde. Diese Direktverbindungen bieten Reisenden eine bequeme Möglichkeit, die beiden beliebten Inselziele ohne Umstieg zu erreichen. Die Saisonflüge werden ein attraktives Angebot für Reisende sein, die in den Sommermonaten nach Sylt oder Usedom reisen möchten. Der Regionalflughafen Kassel-Calden stärkt damit seine Verbindungen zu beliebten deutschen Urlaubszielen und bietet eine weitere Möglichkeit für komfortable und schnelle Reisen in die Ferienregionen.

weiterlesen »

Notrutschen-Evakuierung am Flughafen Atlanta nach Triebwerksproblem bei Delta-Jet

Am Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport kam es am Freitagmorgen (10. Januar) zu einem Zwischenfall, bei dem eine Boeing 757 der Delta Air Lines über Notrutschen evakuiert werden musste. Die Besatzung des Fluges DL2668 meldete während des Startvorgangs ein Triebwerksproblem und brach den Start unverzüglich ab. Laut Delta-Sprecherin befanden sich 201 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine, die bereits 21 Jahre im Einsatz ist. Vier Personen erlitten bei der Evakuierung leichte Verletzungen, eine davon musste ins Krankenhaus gebracht werden. Aufgrund des Vorfalls verhängte die Federal Aviation Administration (FAA) einen Ground Stop am Flughafen Atlanta, wodurch der Flugbetrieb vorübergehend zum Erliegen kam. Zeitgleich beeinträchtigte schweres Winterwetter den Verkehr zusätzlich. Das Flugzeug mit dem Kennzeichen N589NW befand sich auf dem Weg zur Startbahn, als die Piloten das Triebwerksproblem entdeckten. Die Sicherheitsmaßnahmen griffen unmittelbar, und alle Passagiere konnten das Flugzeug zügig verlassen. Eine Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet, Details zu den Ursachen liegen noch nicht vor.

weiterlesen »