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Treibstoffmangel führt zu Flugausfällen am Flughafen Narita

Ende Juni 2024 mussten sechs Fluggesellschaften fast 60 Flüge zum Internationalen Flughafen Narita bei Tokio streichen, obwohl die Nachfrage nach Reisen nach Japan weiterhin hoch ist. Grund hierfür ist ein akuter Treibstoffmangel, der durch den Rückgang an Raffinerien in Japan verursacht wurde. Der Gouverneur der Präfektur Chiba, Toshihito Kumagai, äußerte Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Narita im asiatischen Raum aufgrund dieses Engpasses. Auch andere Regionen Japans sind betroffen. Beliebte Skigebiete auf Hokkaido im Norden des Landes sehen sich ebenfalls Flugstreichungen gegenüber. So haben die australische Fluggesellschaft Qantas und Singapore Airlines ihre Verbindungen dorthin ausgesetzt, wie der staatliche Fernsehsender NHK berichtet. Zusätzlich zum Treibstoffmangel gibt es weitere Probleme. Es herrscht ein Mangel an Arbeitskräften sowohl für den Straßentransport als auch in der Schifffahrt. Ein neues Gesetz, das Überstunden in der Lkw-Branche stark einschränkt, und die Schwierigkeiten, pensionierte Mitarbeitende zu ersetzen, verschärfen die Situation. NHK berichtet zudem, dass ausländische Arbeitskräfte in der Küstenschifffahrt aufgrund internationaler Regularien nicht eingesetzt werden dürfen.

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Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen Booking.com wegen Screenscraping

Ryanair hat einen gerichtlichen Sieg gegen Booking.com errungen. Ein Geschworenengericht in Delaware entschied einstimmig, dass Booking.com gegen das US-Gesetz über Computerbetrug und -missbrauch verstoßen hat. Laut Urteil hat das Online-Reiseportal Ryanair durch unrechtmäßiges Screenscraping wirtschaftlichen Schaden zugefügt und dabei in betrügerischer Absicht gehandelt. Ryanair hatte Booking.com beschuldigt, mithilfe von zwischengeschalteten Softwareanbietern die Website von Ryanair auszulesen und die gewonnenen Informationen zu nutzen, um Kunden überhöhte Preise für Ryanair-Flüge und Zusatzleistungen zu berechnen. Dabei wurden Buchungen häufig mit gefälschten Kunden-E-Mails und Zahlungskarten vorgenommen, um die Praktiken zu verschleiern. Neben der Verurteilung von Booking.com wies das Gericht auch alle Gegenklagen des Online-Reiseportals gegen Ryanair ab, darunter Klagen wegen Verleumdung, unlauterem Wettbewerb und betrügerischen Geschäftspraktiken. Ryanairs CEO Michael O’Leary begrüßte das Urteil und betonte, dass es ein wichtiger Schritt sei, um illegale Praktiken und überhöhte Preise zu beenden. Er forderte außerdem weitere Maßnahmen von Verbraucherschutzbehörden in Großbritannien und Europa gegen solche Praktiken.

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Saudia bestellt 50 Lilium Jets: Größter Auftrag für das Unternehmen bisher

Die saudische Fluggesellschaft Saudia hat einen bedeutenden Auftrag für Lilium erteilt. Über ihre Tochtergesellschaft Saudia Private wurden 50 Exemplare des Lilium Jets bestellt, mit einer Option auf weitere 50 Maschinen. Die Vereinbarung, die laut Lilium ein Volumen von etwa 350 Millionen US-Dollar umfasst, markiert den bisher größten Festauftrag für das Unternehmen. Die Auslieferungen der elektrisch betriebenen Senkrechtstarter sind für 2026 vorgesehen. Aktuell befindet sich der Lilium Jet noch in der Erprobungsphase, wobei Ende des Jahres erste bemannte Testflüge geplant sind. Der Vertrag sichert Lilium bereits vor den Auslieferungen finanzielle Mittel durch Anzahlungen. Damit erhöht sich das Gesamtauftragspolster des Unternehmens auf 106 Lilium Jets und 76 Optionen. Zudem gibt es Kaufabsichtserklärungen für weitere 600 Einheiten. Die Ankündigung hat zu einem deutlichen Anstieg des Aktienkurses von Lilium geführt.

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Easyjet und Partner erweitern Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien

Die Fluggesellschaft Easyjet, Airbus, London Gatwick und Air Products haben eine Partnerschaft zur Erweiterung der Wasserstoffinfrastruktur in Großbritannien geschlossen. Diese Zusammenarbeit soll den Weg für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen ebnen und ist Teil des Ziels, bis 2035 ein entsprechendes Flugzeug in Betrieb zu nehmen. Im Rahmen des Projekts „Hydrogen Hubs at Airports“ wird die Infrastruktur für die Versorgung, Speicherung und Betankung von Flüssigwasserstoff am Flughafen London Gatwick ausgebaut. Dies umfasst auch die Erprobung von Wasserstoffnutzung und die Unterstützung für kurz- und mittelstreckige Flüge. Die Partnerschaft zielt darauf ab, das notwendige Ökosystem für den Wasserstoffbetrieb zu schaffen und die Dekarbonisierung des Luftverkehrs voranzutreiben. Die Beteiligten betonen, dass Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen im Luftverkehr spielen wird. London Gatwick ist aufgrund seiner Bedeutung im britischen Flugverkehr und der operativen Erfahrung von Easyjet ein ideales Testfeld für diese Technologie. Air Products bringt ihre Expertise in der Wasserstoffproduktion und -verteilung ein, während Airbus die Entwicklung und Integration von Wasserstoffflugzeugen vorantreibt. Stewart Wingate, CEO von London Gatwick, hebt hervor, dass der Flughafen neben nachhaltigen Kraftstoffen auch Wasserstoff als entscheidenden Faktor für die Reduzierung von Emissionen sieht. Suzanne Lowe von Air Products betont die Bedeutung der Partnerschaft für die künftige nachhaltige Luftfahrt und die Wirtschaft Großbritanniens.

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Flylili verzögert Flottenerweiterung aufgrund schwerwiegender Mängel

Die rumänische Fluggesellschaft Flylili sieht sich mit Verzögerungen bei der geplanten Flottenerweiterung konfrontiert. Die rumänische Zivilluftfahrtbehörde hat bei einer Inspektion eines Airbus A319 61 schwerwiegende Mängel festgestellt, die die Lufttüchtigkeit des Flugzeugs beeinträchtigen könnten. Aufgrund dieser Mängel kann Flylili das Flugzeug nicht wie geplant bis zum 15. Juli in Betrieb nehmen. Flylili hat gegenüber „CH-Aviation“ erklärt, dass die Aufnahme des Airbus A319 in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) länger dauert als erwartet. Dies liegt an gestiegener Nachfrage und Lieferkettenproblemen in der Luftfahrtindustrie. Die Airline plant nun, das Flugzeug am 2. August in Betrieb zu nehmen und gleichzeitig die Linienflüge nach Deutschland wieder aufzunehmen, die kurz nach dem Erstflug eingestellt wurden. Zusätzlich beabsichtigt Flylili, weitere Airbus A319 in die Flotte aufzunehmen. Die Flugzeuge stammen von Ita Airways und eines befindet sich derzeit am Flughafen Istanbul-Atatürk.

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Air Astana Group verstärkt Flotte mit neuen Airbus A320neo

Die kasachische Air Astana Group, bestehend aus Air Astana und FlyArystan, hat drei neue Airbus A320 in ihre Flotten aufgenommen, um ihre Ziele in Bezug auf Umweltschutz und Effizienz weiter zu verfolgen. Mit den Neuzugängen umfasst die Gesamtflotte der Gruppe nun 54 Flugzeuge, von denen 47 Airbus-Modelle sind. Diese Erweiterung ermöglicht es, das nationale und internationale Streckennetz weiter auszubauen. Air Astana hat kürzlich eine weitere Maschine des Airbus A320neo erhalten. Dieser moderne Kurz- und Mittelstreckenjet zeichnet sich durch hohe Reichweite bei niedrigem Treibstoffverbrauch aus. Bei den 2024 World Airline Awards wurde Air Astana zum zwölften Mal in Folge als „Best Airline in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. FlyArystan hat ebenfalls zwei neue Flugzeuge in ihre Flotte aufgenommen: einen Airbus A320neo mit 188 Sitzen und einen Airbus A320ceo mit 180 Plätzen. Die Flotte des Low-Cost-Carriers besteht nun aus 22 Airbus A320-Maschinen. Seit dem Betriebsstart 2019 hat FlyArystan die Passagierzahlen mehr als verfünffacht und 2023 rund 3,6 Millionen Passagiere befördert. Bei den 2024 World Airline Awards wurde FlyArystan zum zweiten Mal als „Best Low-Cost Carrier in Central Asia & CIS“ ausgezeichnet. Richard Ledger, Acting President von FlyArystan, betonte, dass die neuen Maschinen das Engagement der Airline für das Wachstum des Flugverkehrs von und nach Kasachstan sowie innerhalb des Landes unterstreichen. Dies fördert nicht nur den Tourismus, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung.

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Air India: Außerplanmäßige Landung in Sibirien aufgrund von Rauchalarm

Eine Boeing 777-200LR von Air India auf dem Flug von Delhi nach San Francisco musste aufgrund eines Rauchalarms im Frachtdeck außerplanmäßig in Krasnojarsk, Russland, landen. An Bord des Fluges AI-173 befanden sich 225 Passagiere und 19 Crewmitglieder. Dieser Zwischenfall ist nicht der erste seiner Art: Bereits im Juni 2023 musste ein ähnliches Flugzeug der Fluggesellschaft wegen Triebwerksproblemen in Russland notlanden. Die Situation stellt Air India vor logistische Herausforderungen, da Ersatzteile aufgrund der Sanktionen gegen Russland schwer zu beschaffen sind. Zudem besteht die Befürchtung des US-Außenministeriums, dass Russland ungeplante Zwischenstopps nutzen könnte, um US-Bürger an Bord festzusetzen. Während europäische und amerikanische Airlines den russischen Luftraum meiden, überfliegt Air India weiterhin Russland.

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Germandrones eröffnet neuen Standort in Mönchengladbach

Germandrones, ein führender Entwickler unbemannter Luftfahrtsysteme, eröffnet neben seinem Hauptsitz in Berlin einen neuen Produktions- und Entwicklungsstandort am Flughafen Mönchengladbach (MGL). Dieser Schritt folgt auf erfolgreiche gemeinsame Forschungsprojekte mit dem MGL-Team, darunter der Praxistest der Songbird-Drohne im Rahmen des SkyCab-Projekts im Jahr 2021. Der neue Standort soll die Zusammenarbeit in Forschungsprojekten wie SkyTRACKplus intensivieren, das sich auf die Entwicklung publizierbarer und kontrollierter Flugverfahren für Drohnen und Flugtaxis konzentriert. Ein Teil dieses Projekts ist die Erprobung der Drohnenlogistik für den Transport medizinischer Proben zwischen Krankenhäusern und Laboren. Germandrones plant, durch den Einsatz von Drohnen zur Entlastung der Innenstädte und zur Ergänzung von Rettungshubschraubern beizutragen. Der MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar betont die Bedeutung der Zusammenarbeit für eine klimaneutrale und effiziente Luftfahrt. Germandrones-CEO Dr. Klaus Scho hebt die Vorteile des Standorts hervor, insbesondere die Nähe zu Hochschulen und die starke Luftfahrt-Community im Rheinischen Revier. Für den neuen Standort wurden zunächst fünf Vollzeitmitarbeiter eingestellt, mit weiteren Einstellungen in Planung. Germandrones sucht aktuell Piloten für Tests und Kundenpräsentationen sowie Hard- und Softwareentwickler für die Weiterentwicklung der Systeme.

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Eurowings digitalisiert Flugzeugwartung mit Aviatar

Eurowings Technik hat als erste CAMO-Organisation der Lufthansa Group die Einführung des Aviatar Electronic Technical Logbook (eTLB) für die gesamte Eurowings-Flotte abgeschlossen. Diese digitale Lösung ersetzt papierbasierte Prozesse im Cockpit, wie die Dokumentation von Pre-Flight-Checks und die Erfassung technischer Mängel, die bisher manuell und zeitverzögert in verschiedene Systeme eingegeben werden mussten. Das eTLB ermöglicht dank der Anbindung an die Wartungssoftware AMOS eine nahezu Echtzeit-Kommunikation zwischen Besatzung und Technik und verbessert die Transparenz über den technischen Zustand der Flugzeuge. Eurowings und Aviatar, eine digitale Plattform von Lufthansa Technik, haben eine langjährige Partnerschaft und arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung digitaler Lösungen für einen stabileren und zuverlässigeren Flugbetrieb. Zu den bereits genutzten Aviatar-Lösungen gehören Condition Monitoring, Predictive Health Analytics und die Engineering Analytics Suite. Die Einführung des eTLB stellt einen weiteren wichtigen Schritt in dieser Partnerschaft dar. Matthias Gruber, Vice President Technical Fleet Management Eurowings und Managing Director Eurowings Technik, betonte die Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit durch das eTLB. Frank Martens, Senior Director Sales Aviatar und digitale Produkte bei Lufthansa Technik, unterstrich die kontinuierlichen Bemühungen, die besten digitalen Lösungen gemeinsam mit Partnern zu entwickeln. Das Aviatar Technical Logbook bietet vorausgefüllte Textblöcke und automatisierte Eingabemasken, um technische Probleme während des Fluges und am Boden zu erfassen. Es funktioniert auf verschiedenen Geräten und ermöglicht Piloten jederzeit und überall Zugriff auf den Flugzeugstatus. Die Echtzeitverfügbarkeit der Daten, die direkt mit dem M&E-System verbunden sind, gewährleistet eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Cockpit und Wartung, was zu geringeren Durchlaufzeiten und Kosten führt.

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Ryanair sucht Flugbegleiter in Deutschland

Ryanair hat eine neue  Rekrutierungskampagne für 150 neue Flugbegleitende angekündigt. Diese sollen das deutsche Streckennetz der Airline verstärken. Um die passenden Kandidaten zu finden, organisiert Ryanairs Rekrutierungspartner Cabin Crew International Informationsveranstaltungen in mehreren deutschen Städten. Die Veranstaltungen finden an folgenden Terminen statt: Teilnehmende haben die Möglichkeit, aktuelle Crew-Mitglieder zu treffen und mehr über die Arbeit als Kabinenpersonal bei Ryanair zu erfahren. Geboten werden ein branchenführender Dienstplan mit 5 Tagen Dienst und 3 freien Tagen, ein attraktives Vergütungspaket, schnelle Karrieremöglichkeiten und vergünstigte Reisevorteile.

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