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Korean Air startet Lissabon-Flüge

Korean Air hat am 11. September 2024 ihren ersten Nonstopflug von Incheon nach Lissabon durchgeführt. Damit erweitert die südkoreanische Fluggesellschaft ihr europäisches Streckennetz. Die Flugverbindung wird dreimal wöchentlich angeboten. Der Erstflug markiert einen wichtigen Schritt für die Expansion der Airline in Europa. Bislang mussten Reisende nach Portugal in Nachbarländern umsteigen. Mit der neuen Direktverbindung soll das Reisen nach Lissabon und in die umliegenden Regionen deutlich erleichtert werden. Eingesetzt wird eine Boeing 787-9 Dreamliner.

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Sommerbetrieb am EuroAirport weitgehend geordnet trotz hoher Verspätungen

Am Flughafen Basel endete mit dem vergangenen Wochenende die verlängerte Sommerferienzeit, die sich durch das trinationale Einzugsgebiet über mehrere Wochen erstreckt hatte. In den letzten zehn Wochen wurde ein Fluggastaufkommen von rund 96 % des Niveaus von 2019 erreicht. Trotz der Belastung durch große Verspätungen aufgrund eingeschränkter Flugsicherungskapazitäten und schlechten Wetters, lief der Betrieb weitgehend reibungslos ab. Eine neue Slot-Koordination und das ECRA-Verfahren, das die Flugplanung in Echtzeit mit Eurocontrol optimiert, trugen zur Stabilisierung des Betriebs bei.

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Lufthansa Group erweitert Flugangebot ab Berlin Brandenburg

Die Lufthansa Group verstärkt die Anbindung des Flughafens Berlin Brandenburg (BER) mit neuen Nostopflügen. Ab dem 28. Oktober 2024 wird Swiss täglich eine Verbindung von Berlin nach Genf anbieten. Eurowings, eine Tochter der Lufthansa, baut ebenfalls ihre Präsenz am BER aus. Im kommenden Winter wird die Berlin-Dubai-Strecke auf tägliche Flüge erhöht, und eine neue Verbindung nach Jeddah, Saudi-Arabien, eingeführt. Die Lufthansa Group, die Marktführerin in Berlin ist, bietet wöchentlich rund 500 Flüge zu 36 Zielen an und verbindet die Hauptstadtregion mit über 300 Destinationen weltweit.

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Neue Erkenntnisse zur Hindenburg-Katastrophe: Experten untersuchen altes Filmmaterial

Fast 90 Jahre nach der verheerenden Katastrophe der „Hindenburg“ gehen Experten erneut der Frage nach, was den Brand des legendären Luftschiffs am 6. Mai 1937 ausgelöst hat. In der ORF-Dokumentation „Hindenburg – Tragödie am Himmel“, die am 13. September 2024 ausgestrahlt wird, untersuchen Luftfahrtexperten Dan Grossman und Jason Harris wiederentdecktes Filmmaterial, das neue Hinweise liefern könnte. Das Luftschiff, ein Symbol des technischen Fortschritts der 1930er Jahre, verglühte bei der Landung in Lakehurst, USA, innerhalb von Minuten. Die Ursache des Unglücks ist bis heute ungeklärt. In der Dokumentation wird das Ereignis in Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftlern des California Institute of Technology und dem Zeppelin-Museum in Friedrichshafen detailliert rekonstruiert. Mit einer Länge von über 245 Metern war die „Hindenburg“ das größte je gebaute Luftfahrzeug. Sie galt als Meisterwerk der Ingenieurskunst und ein Prestigeobjekt des nationalsozialistischen Deutschlands. Ihr tragisches Ende führte zu einem nachhaltigen Schock und beendete die Ära der Zeppeline. Die Dokumentation beleuchtet die technischen und politischen Hintergründe und zeigt, wie das Unglück die Geschichte der Luftfahrt veränderte. Ein ausführlicher Artikel darüber warum Wasserstoff als Traggas für moderne Luftschiffe bedenklich erscheint, findet sich unter diesem Link bei Aviation.Direct.

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Passagieraufkommen am Flughafen Zürich steigt im August 2024 um 6 Prozent

Im August 2024 verzeichnete der Flughafen Zürich einen Anstieg der Passagierzahlen um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt nutzten 3.096.971 Passagiere den Flughafen, was nahezu dem Niveau von August 2019 entspricht (99,5 %). Von diesen Passagieren waren 2.141.217 Lokalreisende, während 31 Prozent der Fluggäste Umsteigepassagiere waren. Die Flugbewegungen nahmen um 4 Prozent auf 24.132 Starts und Landungen zu, was 96 Prozent des Niveaus von 2019 entspricht. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug stieg leicht um 2 Prozent auf 145, während die Sitzplatzauslastung im Vergleich zum Vorjahr um 1 Prozentpunkt auf 85 Prozent anstieg. Auch im Frachtbereich gab es Zuwächse: Im August 2024 wurden am Flughafen Zürich 33.640 Tonnen Fracht abgewickelt, was einem Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Im Vergleich zu 2019 lag das Frachtaufkommen jedoch 5 Prozent niedriger.

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Hessisches Verkehrsministerium verteidigt Kassel Airport gegen Kritik

Das hessische Verkehrsministerium hat Bedenken über eine mögliche Einstellung regelmäßiger Flugverbindungen am Flughafen Kassel-Calden zurückgewiesen. Spekulationen über eine lange Flaute am Flughafen seien unbegründet, teilte das Ministerium mit Verweis auf den Koalitionsvertrag der schwarz-roten Landesregierung mit. Der Flughafen bleibe ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für Nordhessen. Kritiker, darunter die Grünen im Landtag, bemängeln jedoch die geringen Flugzahlen und das seit Jahren bestehende Defizit des Flughafens. Der Flughafen Kassel-Calden, der seit seiner Eröffnung rote Zahlen schreibt, wird weiterhin durch öffentliche Mittel unterstützt. Gleichzeitig betont das Ministerium die positiven volkswirtschaftlichen Effekte des Flughafens, wie die Verdoppelung der ansässigen Unternehmen und der Beschäftigtenzahl.

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Berliner Verwaltungsgericht weist Eilantrag von Southwind Airlines gegen EU-Flugverbot zurück

Die türkische Fluggesellschaft Southwind Airlines ist mit ihrem Eilantrag gegen ein Flugverbot in der Europäischen Union vor dem Berliner Verwaltungsgericht gescheitert. Hintergrund des Verbots ist der Vorwurf, dass Southwind Airlines von russischen Akteuren kontrolliert wird und zur Umgehung der EU-Sanktionen gegen Russland genutzt wird. Das Gericht entschied, dass eine E-Mail des Bundesverkehrsministeriums, gegen die sich Southwind wandte, keinen Verwaltungsakt darstellt, sondern lediglich eine Information der EU-Kommission über das Verbot war. Für die Umsetzung des Flugverbots sei Eurocontrol zuständig, weshalb die Fluggesellschaft in Belgien klagen müsse.

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Feuer am Flughafen Braunschweig sorgt für kurzzeitige Unterbrechung des Flugverkehrs

Ein Brand am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg führte am Dienstag zu einer rund einstündigen Unterbrechung des Flugverkehrs. Das Feuer entstand durch einen defekten Elektromotor an einem Gepäckband. Zwar konnte der Brand schnell gelöscht werden, jedoch verursachte die starke Rauchentwicklung eine Evakuierung des Abflugbereichs. Der Flughafenbetrieb musste zwischen 17:30 und 18:30 Uhr eingestellt werden. Nach intensiver Belüftung konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Räume müssen nun von Löschschaum und -pulver gereinigt werden. Der Schaden blieb dank der schnellen Reaktion der Berufs- und Werkfeuerwehr gering.

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Passagierzahlen an Flughäfen in NRW steigen im Juli 2024

Im Juli 2024 stieg die Zahl der Passagiere an den sechs großen Flughäfen in Nordrhein-Westfalen um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Landesstatistikamt IT.NRW zählte insgesamt 2,2 Millionen Fluggäste, jedoch bleibt diese Zahl unter dem Niveau von 2019 vor der Corona-Pandemie, als 2,4 Millionen Passagiere verzeichnet wurden. Besonders starke Zuwächse gab es an den Flughäfen Münster/Osnabrück (+29 Prozent), Niederrhein/Weeze (+25 Prozent) und Paderborn/Lippstadt (+8 Prozent). Der internationale Flugverkehr nahm um 3,7 Prozent zu, während Inlandsflüge mit einem Anstieg von 16 Prozent weiterhin deutlich unter den Zahlen von 2019 lagen.

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Fraport verkauft Beteiligung am Flughafen Delhi für 126 Millionen US-Dollar

Die Fraport AG hat ihre 10-prozentige Beteiligung an der Delhi International Airport Limited (DIAL), dem Betreiber des Flughafens Delhi, an den Mehrheitseigentümer GMR Airports Infrastructure Limited (GIL) veräußert. Der Verkaufspreis beträgt 126 Millionen US-Dollar. Fraport war seit der Privatisierung des Flughafens 2006 beteiligt und trug maßgeblich zum Ausbau des Flughafens zu einem der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte in Asien bei. Trotz des Verkaufs bleibt Fraport über ein bestehendes Operator Agreement weiterhin am operativen Betrieb des Flughafens beteiligt. Der Abschluss der Transaktion wird innerhalb von 180 Tagen erwartet, vorbehaltlich der Zustimmung durch die indische Airports Authority und die Aktionäre von GIL.

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