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Flughafen Zürich AG übernimmt Radisson-Blu-Gebäude für 155 Millionen Franken

Die Flughafen Zürich AG hat das Radisson-Blu-Gebäude auf dem Flughafengelände für rund 155 Millionen Schweizer Franken von der bisherigen Eigentümerin Al Maha Real Estate AG erworben. Durch diesen Schritt geht das volle Eigentumsrecht an dem zwölfgeschossigen Gebäude an die Flughafenbetreiberin über. Bisher basierte die Nutzung des 2005 im Baurecht gegründeten Gebäudes auf einem Vertrag, der ursprünglich bis 2080 lief. Das Hotel Radisson Blu hatte seinen Betrieb nach der Fertigstellung des Gebäudes im Jahr 2008 aufgenommen. Mit der vorzeitigen Aufhebung des Baurechts und dem damit verbundenen Heimfall des Hotelgebäudes sichert sich die Flughafen Zürich AG nach eigenen Angaben Entwicklungspotenziale im zentralen Bereich des Flughafens. Der bestehende Mietvertrag mit Radisson Blu, das den Großteil der Flächen für Hotelbetrieb sowie als Tagungs- und Konferenzzentrum nutzt, bleibt von der Übernahme unberührt und läuft weiter. In den Jahren 2023 und 2024 wurden die Hotelzimmer und die Lobby umfassend modernisiert. Die Flughafen Zürich AG erwartet aus dieser Transaktion eine jährliche Steigerung des EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen) im hohen einstelligen Millionenbereich in Schweizer Franken. Dieser strategische Schritt ermöglicht dem Flughafen Zürich eine bessere Planbarkeit und zukünftige Entwicklung des Areals.

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Umfangreicher Bus-Ersatzverkehr für Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin geplant

Für die anstehenden Sanierungsarbeiten auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin ab August dieses Jahres wird ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Das zuständige Konsortium Ecovista lässt hierfür eigens fast 210 Busse produzieren, wie der Verbund mitteilte. Die Auslieferung der Fahrzeuge der Hersteller SOR und Iveco steht jedoch noch aus. Die Deutsche Bahn-Tochter InfraGo, die für die Bauarbeiten verantwortlich ist, arbeitet eng mit Ecovista zusammen, um den planmäßigen Start des Ersatzverkehrs am 1. August sicherzustellen. Die Strecke soll bis Mai 2026 gesperrt und umfassend modernisiert werden. Geplant sind die Erneuerung von Oberleitungen, Gleisen, Weichen, Stellwerken und Bahnhöfen. Insgesamt 26 Buslinien sollen die Fahrgäste in der Region während dieser Zeit an ihre Ziele bringen. Im Gegensatz zur Sanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim im vergangenen Jahr, wo die Bahn den Ersatzverkehr selbst organisierte, hat für die Strecke Hamburg-Berlin das Konsortium Ecovista den Zuschlag erhalten. Die neuen Busse, darunter 142 Gelenk- und 66 Solobusse, sollen mit WLAN und USB-Steckdosen ausgestattet sein. Die Iveco-Busse für längere Strecken werden zusätzlich über Toiletten verfügen. Ecovista plant, den gesamten Ersatzverkehr mit eigenen Fahrzeugen zu leisten und greift nicht auf die rund 150 Busse zurück, die bei der Sanierung der Riedbahn im Einsatz waren. Für den reibungslosen Ablauf des Ersatzverkehrs werden laut Angaben des Konsortiums rund 500 Busfahrer benötigt, die bereits rekrutiert wurden.

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Charity-Dinner im „Am Hof 8“ sammelt Spenden für ME/CFS-Forschung

Der exklusive Private Members Club „Am Hof 8“ in Wien öffnete kürzlich seine Türen für ein besonderes Charity-Dinner zugunsten der WE&ME Foundation der Familie Ströck. Bei der Veranstaltung kreierte Küchenchef Michael Piroska ein mehrgängiges Gourmetmenü, zu dem Spezialitäten von der Fleischerei Hoedl und Thorhof Fisch & Wild sowie edle Tropfen der Wiener Schaumwein Manufaktur Kattus und der Weingüter Wieninger und Markowitsch gereicht wurden. Auch Transgourmet und die Bäckerei Ströck unterstützten das Benefizdinner mit ihren Produkten. Die Idee zu diesem karitativen Abend entstand aus der Freundschaft zwischen Küchenchef Piroska und der Familie Ströck, die selbst von der chronischen Erkrankung Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) betroffen ist. Insgesamt konnten durch das Dinner im „Am Hof 8“ 4.500 Euro für die Erforschung und Behandlung von ME/CFS gesammelt werden. Diese wenig erforschte Krankheit betrifft in Österreich bis zu 80.000 Menschen und kann schwere Verläufe mit sich bringen. Die WE&ME Foundation, gegründet von Gabriele und Gerhard Ströck, setzt sich seit fünf Jahren für die wissenschaftliche Forschung, Patientenversorgung und notwendige Veränderungen im Gesundheitssystem ein. Gabriele und Gerhard Ströck zeigten sich dankbar für die Initiative und betonten die Bedeutung solcher Veranstaltungen, um auf ME/CFS aufmerksam zu machen und neue Unterstützer zu gewinnen. Johannes Kattus, Gründer des „Am Hof 8“, hob hervor, daß der Club eine Plattform für relevante gesellschaftliche Themen sein wolle und ME/CFS in schweren Fällen die Teilhabe am sozialen Leben unmöglich mache. Die WE&ME Foundation wurde 2020 gegründet und engagiert sich für die Grundlagenforschung im Bereich ME/CFS sowie für die Verbesserung der Patientenversorgung und die Schaffung

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Bundesnetzagentur-Befragung: Fahrgäste fordern Pünktlichkeit vor dichterem Takt

Die Bundesnetzagentur hat die Ergebnisse ihrer bundesweiten Endkundenbefragung im Schienenpersonenverkehr für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach steht die Pünktlichkeit für die Fahrgäste an erster Stelle: 80 Prozent der Befragten bevorzugen zuverlässige Verbindungen gegenüber einer höheren Zugfrequenz. Die Befragung, bei der über 2.000 Personen telefonisch interviewt wurden, zielte darauf ab, die Bewertung des Bahnangebots aus Fahrgastsicht zu erfassen und Bereiche mit Verbesserungsbedarf zu identifizieren. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Befragung betrifft die Ausstattung und Sauberkeit von Toiletten in Zügen und an Bahnhöfen. Hier äußerten über die Hälfte der Fahrgäste ihre Unzufriedenheit. Die Bundesnetzagentur sieht in diesen Ergebnissen eine klare Aufforderung zum Handeln für die Eisenbahnverkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber. Während die Deutsche Bahn plant, ihr Angebot im Rahmen des Deutschlandtakts durch häufigere Verbindungen zu erweitern, zeigt die Befragung, daß die Fahrgäste eine höhere Zuverlässigkeit des bestehenden Fahrplans als wichtiger erachten. Die Befragung beleuchtete auch die Wahrnehmung der Informationskanäle im Bahnverkehr. Mobile Apps zur Reiseinformation werden von den Fahrgästen deutlich besser bewertet als Durchsagen oder Anzeigen vor Ort. Dies deutet laut Bundesnetzagentur auf den Trend zur mobilen Nutzung hin und zeigt gleichzeitig Schwächen in den stationären Informationssystemen auf, was einen Verbesserungsbedarf in der Echtzeitkommunikation an Bahnhöfen und in Zügen impliziert. Die Ergebnisse der Fahrgastbefragung sollen in die Bewertung der Marktbedingungen und zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung der Eisenbahnregulierung einfließen.

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Verhaltener Jahresbeginn für Fraport – Ausblick bleibt positiv

Der Fraport-Konzern ist mit einem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025 gegangen. Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, stiegen die Konzern-Umsatzerlöse, bereinigt um Erlöse aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 811,3 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 177,5 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der von positiven Einmaleffekten beeinflusst war. Im ersten Quartal, traditionell das passagierschwächste des Jahres, verzeichnete der Konzern einen negativen Netto-Gewinn von minus 26,4 Millionen Euro (Vorjahr: plus 12,7 Millionen Euro). Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte erklärte, die operative und finanzielle Entwicklung im ersten Quartal sei wie erwartet schwächer als im Vorjahr ausgefallen. Er verwies auf Sondereffekte im Vorjahresquartal, wie Corona-Kompensationen und den frühen Osterbeginn. Zudem hätten gestiegene regulatorische Kosten in Deutschland das Wachstum gebremst. Dennoch erwartet Fraport für das Gesamtjahr weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung, gestützt durch erfolgreich abgeschlossene Ausbauten an den Flughäfen Lima und Antalya. Die Passagierzahlen in Frankfurt stagnierten im ersten Quartal mit 12,4 Millionen Fluggästen nahezu (minus 0,9 Prozent). Zuwächse gab es an den griechischen Fraport-Flughäfen sowie in Lima und Antalya. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Fraport mit bis zu 64 Millionen Passagieren in Frankfurt und einem moderaten Anstieg des Konzern-EBITDA. Das Konzernergebnis wird weiterhin im erwarteten Bereich von stabil bis leicht rückläufig gesehen.

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Costa modernisiert Flotte und verkauft die Costa Fortuna

Costa Kreuzfahrten schließt im November ein umfangreiches Modernisierungsprogramm seiner Flotte ab und plant gleichzeitig eine Umstrukturierung. Die Costa Serena, die sich derzeit im Asien-Einsatz befindet, soll nach ihrer Modernisierung im Trockendock im November 2025 in den Jahren 2026 und 2027 zunächst eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires unternehmen, bevor sie im Frühjahr 2027 ins Mittelmeer zurückkehrt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Costa die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im September 2026 an einen neuen Eigentümer übergeben. Die Modernisierung der Costa Serena umfasst ein neues gastronomisches Konzept mit einem zentralen Food Court, Restaurants von Sterneköchen, einer Pizzeria und einer Sushi-Bar. Auch die Hauptrestaurants, Poolbereiche und Suiten werden überarbeitet. Costa hat seit 2021 nach eigenen Angaben über 200 Millionen Euro in die Erneuerung der Flotte investiert. Mit dem Verkauf der Costa Fortuna, einem Schiff mit einer Kapazität von rund 2.700 Passagieren, verfolgt Costa das Ziel, Ressourcen auf modernisierte und stärker nachgefragte Angebote zu konzentrieren. Die Strategie von Costa zielt laut Unternehmensangaben auf Qualität, innovative Routenkonzepte und einen nachhaltigeren Betrieb ab. Die Rückkehr der modernisierten Costa Serena ins Mittelmeer soll das Angebot in den europäischen Kernmärkten stärken. Bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer im September 2026 bleibt die Costa Fortuna im Einsatz und wird im Sommer 2026 wie geplant Kreuzfahrten nach Griechenland und in die Türkei sowie im Winter zu den Kanarischen Inseln anbieten. Der Käufer der Costa Fortuna wurde bisher nicht bekanntgegeben.

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Mehr Griechenland-Flüge ab Bremen: Kreta und Rhodos stärker angebunden

Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands profitieren von einer deutlichen Aufstockung der Flugverbindungen von Bremen nach Griechenland. Die Fluggesellschaft Sundair bietet nun viermal wöchentlich Flüge zu den griechischen Inseln an. Rhodos wird jeweils mittwochs und sonntags angeflogen. Das größte Angebot gibt es perspektivisch nach Kreta, das aktuell donnerstags und samstags bedient wird. Die Flugfrequenz nach Heraklion auf Kreta soll im Hinblick auf den Sommer schrittweise erhöht werden. Zusätzlich zum Angebot von Sundair wird ab dem 25. Mai auch Aegean Airlines jeden Sonntag von Bremen nach Kreta fliegen. Zwei Wochen später kommt ein weiterer Flug am Freitag hinzu, und ab Anfang Juli wird die Insel zusätzlich auch mittwochs angesteuert. Dr. Marc Cezanne, Geschäftsführer des Flughafens Bremen, freut sich über die verbesserte Anbindung und betont, daß dank Sundair und Aegean Airlines bis in den Oktober hinein sieben wöchentliche Flüge von Bremen in die Ägäis angeboten werden. Kreta lockt mit seiner Vielfalt an Sand- und Palmenstränden, Lagunen sowie kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos und der Samaria-Schlucht. Auch Wanderer kommen im Psiloritis-Massiv auf ihre Kosten. Rhodos wiederum überzeugt mit konstant warmen Temperaturen und 300 Sonnentagen im Jahr und bietet neben kilometerlangen Sandstränden auch kulturelle Highlights wie die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt und die Akropolis von Lindos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Beide Inseln versprechen somit eine attraktive Kombination aus Badeurlaub und kulturellen Entdeckungen.

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AK-Erhebung enthüllt massive Preisschwankungen bei Online-Reisebuchungen je nach Endgerät

Eine aktuelle Erhebung der Arbeiterkammer (AK) in Österreich zeigt, daß die Preise für Reisen auf Onlinebuchungsplattformen je nach verwendetem Endgerät – wie iPhone oder Notebook – um bis zu 80 Prozent variieren können. Diese Preisunterschiede haben sich im Vergleich zu früheren Erhebungen sogar noch verstärkt. Die AK forderte daraufhin transparentere Preisgestaltungsrichtlinien von Onlineanbietern durch die Europäische Union. Die AK ließ die Preise für Hotels und Flüge auf drei Onlinebuchungsplattformen (booking.com, fluege.de, opodo.at) mit bis zu 22 verschiedenen Endgeräten in ganz Österreich abfragen. Dabei stellte sich heraus, daß es keine eindeutige Regel gibt, welches Gerät oder welcher Buchungstag die günstigsten Preise garantiert. Bei Hotelbuchungen über booking.com wiesen Mobilgeräte zwar tendenziell niedrigere Preise auf, doch das „beste“ Buchungsgerät ließ sich nicht identifizieren. Die Preisdifferenzen zwischen den Endgeräten erreichten fast 80 Prozent. Bei Flugbuchungen über die genannten Plattformen konnten keine systematischen Preisunterschiede in Bezug auf Endgeräte oder Standorte festgestellt werden. Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Problematik: Ein Hotel auf Korfu kostete über booking.com bei Abfrage mit einem Notebook in Wien 629 Euro, während dasselbe Angebot mit 13 anderen Endgeräten nur 350 Euro kostete – ein Unterschied von 279 Euro oder rund 80 Prozent. Lediglich bei einem Hotel in Innsbruck blieben die Preise über alle Endgeräte und Buchungstage hinweg konstant. Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik, kritisierte die Intransparenz und forderte klarere Vorschriften für Onlineanbieter auf EU-Ebene, um den Konsumenten ein besseres Preisgefühl zu ermöglichen. Die AK gab Verbrauchern drei Tipps: die Aktivitätenverfolgung im Browser einschränken, Preise mit verschiedenen Endgeräten vergleichen und Flüge tendenziell

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ADV-Fluggastbefragung: Zielaufkommen in Deutschland auf historischem Tiefstand

Der Flughafenverband ADV hat in Berlin erste Ergebnisse seiner aktuellen Fluggastbefragung veröffentlicht, die aufzeigen, daß das Zielaufkommen an deutschen Flughäfen einen historischen Tiefstand erreicht hat. Während bis 2017 der Anteil der Incoming-Passagiere, also jener Reisenden, die Deutschland per Flugzeug besuchten, auf 32 Prozent des Gesamtpassagieraufkommens anstieg, ist dieser Anteil nun auf lediglich 21 Prozent gesunken. Der ADV sieht hierin ein deutliches Zeichen für ein unzureichendes Angebot in Deutschland. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel mahnte, daß in Deutschland die Erkenntnis reifen müsse, daß jede Stärkung des Luftverkehrs zu mehr Wohlstand und Wachstum beitrage. Er verwies auf Schweden, wo die Luftverkehrsteuer abgeschafft wurde, und betonte die Wichtigkeit europäischer und interkontinentaler Gäste für den deutschen Tourismus. Die Befragung von 2024 zeige, daß das einst attraktive Reiseland Deutschland seit der Pandemie einen Abwärtstrend erlebe. Die Bundesregierung müsse bei ihren Bemühungen zur Stärkung der Attraktivität Deutschlands als Reiseziel auch den Luftverkehr berücksichtigen. Die Befragung ergab weiterhin, daß Privatreisende mit vier von fünf Passagieren die größte Gruppe im Luftverkehr darstellen. Der Anteil von Urlaubs- und Erholungsreisen wuchs im Zehnjahresvergleich moderat. Das Wachstum privater Reisen wird hauptsächlich durch Besuche von Freunden und Verwandten sowie Städte-, Event- und Kulturreisen getragen. Der Anteil der Geschäftsreisen hingegen ist seit 2014 um 15 Prozentpunkte auf nur noch 20 Prozent gesunken. Das wichtigste Anreiseverkehrsmittel zum Flughafen bleibt der PKW mit 48 Prozent. Die Angebote an den Flughäfen, insbesondere Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten, erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die umfassende repräsentative Fluggastbefragung wurden im vergangenen Jahr über 125.000 abfliegende Passagiere an deutschen Flughäfen befragt.

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Deutsche Aircraft wählt American Data Solutions für technische Publikationen der D328eco

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat American Data Solutions (ADS) als Anbieter seiner technischen Publikationsmanagementlösungen für den neuen Regionalturboprop D328eco ausgewählt. ADS wird Deutsche Aircraft mit einer integrierten und fortschrittlichen Suite von Lösungen und Dienstleistungen ausstatten, die das MDDC Content Management System (CMS) und intuitive MDDV Interactive Electronic Technical Manuals (IETM) umfaßt, ergänzt durch dedizierten Support. Diese Werkzeuge sollen die Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung aller technischen Publikationen für Betrieb und Wartung der D328eco revolutionieren und Betreibern eine deutliche Effizienzsteigerung ermöglichen. Diese Initiative bietet die Möglichkeit, technische Handbücher direkt mit der Echtzeit-Flugzeugwartung zu verknüpfen, wodurch Betreiber sofortigen Zugriff auf die neuesten Wartungs- und Betriebstechniken sowie spezifische Ratschläge für ihre Flotte oder einzelne Flugzeugkennzeichen erhalten. Die fortschrittliche 40-sitzige D328eco soll Ende 2027 in Dienst gestellt werden. Sie baut auf der D328 auf und bietet verbesserte Treibstoffeffizienz, geringere Emissionen und modernste Avionik. Zur Unterstützung dieses Flugzeugs benötigt Deutsche Aircraft eine robuste und skalierbare Lösung für technische Publikationen, um eine nahtlose Wartung, Betriebsunterstützung und die Einhaltung globaler Luftfahrtstandards, einschließlich S1000D, zu gewährleisten. Die Expertise von ADS im Bereich des Managements technischer Daten für die Luft- und Raumfahrt macht das Unternehmen zum idealen Partner für dieses Projekt. Die MDDC CMS Suite der nächsten Generation wird die Erstellung, Speicherung und Verteilung technischer Publikationen optimieren, während das MDDV Class-6 IETM den Betreibern der D328eco weltweit einen intuitiven, interaktiven Zugriff auf wichtige Wartungs- und Betriebsabläufe ermöglicht, unterstützt durch die maßgeschneiderten Support-Dienstleistungen von ADS, die schnelle Reaktionszeiten und maximale Flottenverfügbarkeit gewährleisten sollen.

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