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IAG bietet EU-Kommission weitere Vorschläge zur Übernahme von Air Europa an

Die International Airlines Group (IAG) hat der EU-Kommission neue Vorschläge zur Übernahme der spanischen Fluglinie Air Europa unterbreitet, um den Wettbewerb zu stärken. Laut einem Bericht der spanischen Zeitung „El Pais“ ist IAG bereit, 52 Prozent der Air-Europa-Frequenzen aus dem vergangenen Jahr an Wettbewerber abzutreten. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass es auf allen Strecken mehrere Wettbewerber gibt und damit verschiedene Optionen für Reisende bestehen. Iberia, eine Tochtergesellschaft der IAG, plant bei der Übernahme von Air Europa Synergien zu schaffen und Streckenüberschneidungen zusammenzuführen. Die Verhandlungen mit den EU-Wettbewerbsbehörden werden als konstruktiver Dialog beschrieben. Die EU-Kommission soll bis zum 20. August über das weitere Vorgehen entscheiden, nachdem die Frist zuletzt verlängert wurde, da bisherige Zugeständnisse als unzureichend bewertet wurden. Zuvor war die IAG bereit, bis zu 40 Prozent der Frequenzen von Air Europa aus 2023 an Wettbewerber abzugeben. Nun strebt IAG an, 80 Prozent von Air Europa von der spanischen Globalia zu erwerben. Eine frühere Vereinbarung aus dem Jahr 2021 wurde aufgegeben, nachdem die EU-Regulierungsbehörden die Abhilfemaßnahmen als unzureichend erachtet hatten.

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SAS plant Netzwerkstrategie mit Skyteam-Allianz neu

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavian Airlines plant ihre Langstrecken-Netzwerkstrategie zu überdenken, nachdem sie der Luftfahrtallianz Skyteam beigetreten ist. Dies kündigte CEO Anko van der Werff gegenüber „CH-Aviation“ an. Der Airbus A321neo soll dabei eine Schlüsselrolle spielen. Derzeit bedient SAS Langstreckenflüge hauptsächlich von Kopenhagen aus. Mit dem Beitritt zur Skyteam-Allianz am 1. September könnten jedoch mehr Routen von dezentralen Hubs und Flughäfen in Skandinavien hinzukommen. Van der Werff erklärte, dass neben bestehenden Verbindungen von Oslo-Gardermoen und Stockholm-Arlanda nach New York-Newark auch andere Ziele möglich sind, insbesondere nach dem Aufbau einer Partnerschaft mit Delta Air Lines. Die A321neo, ursprünglich für transatlantische Routen von Flughäfen wie Göteborg vorgesehen, wird derzeit hauptsächlich von Kopenhagen aus eingesetzt. Diese Jets fliegen mehrfach wöchentlich nach New York-JFK sowie nach Toronto von Kopenhagen und Stockholm aus. Seit dem 17. Juni bedient SAS auch das Delta-Drehkreuz in Atlanta. Van der Werff betonte die Besonderheiten des skandinavischen Marktes mit hohem Einkommen, aber einer verstreuten Bevölkerung, was die Netzwerkplanung besonders herausfordernd mache.

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Condor nimmt ersten Airbus A321neo in Empfang

Die Fluggesellschaft Condor hat ihren ersten Airbus A321neo in die Flotte aufgenommen. Der neue Jet flog am Mittwoch von Hamburg nach Frankfurt, wie auf der Plattform „Flightradar24“ zu verfolgen war. Das Flugzeug startete um 15:14 Uhr in Hamburg-Finkenwerder und landete knapp eine Stunde später in Frankfurt am Main. Die Maschine trägt das Kennzeichen D-ANMZ und ist durch ihre grün-weißen Streifen auffällig. Condor begann im Frühjahr mit der Modernisierung ihrer Mittelstreckenflotte und betreibt bereits eine A320neo im charakteristischen Ringel-Look. Insgesamt hat das Unternehmen 28 Airbus A321neo und 13 A320neo bestellt, um die Flotte zu erneuern und den Betrieb effizienter zu gestalten.

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Wizz Air sponsert erstmalig das Donauinselfest in Wien

Wizz Air gibt bekannt, das 41. Donauinselfest in Wien als offizieller Partner und Sponsor zu unterstützen. Diese Premiere markiert einen Schritt für die Airline in die Welt der kulturellen Großveranstaltungen und verspricht den Besuchern einzigartige Erlebnisse und Aktivitäten. Im Rahmen der Partnerschaft präsentiert Wizz Air den „Wizz Air Sky Flight“, eine Gondelfahrt, die den Festivalbesuchern einen spektakulären Blick auf das Festivalgelände und Wien aus der Luft bietet. Diese Attraktion wird durch verschiedene Aktionen und Challenges ergänzt, bei denen die Besucher spannende Preise gewinnen können. Valeria Bragarenco, Kommunikationsmanagerin bei Wizz Air, betonte die Freude über die Partnerschaft: „Das Donauinselfest verkörpert den Geist der Gemeinschaft und feiert Musik – Werte, die wir bei Wizz Air teilen. Wir sind begeistert, das Festival mit unserem Wizz Air Sky Flight und weiteren Aktivitäten zu bereichern.“ Das Donauinselfest, das jedes Jahr zwei bis drei Millionen Besucher anzieht, gilt als größtes kostenlose Open-Air-Musikfestival Europas. Vom 21. bis 23. Juni können die Besucher ein herausragendes Line-up mit Künstlern wie Christina Stürmer, Ronan Keating und Juju erleben. Wizz Air sieht die Partnerschaft als Möglichkeit, den integrativen und feierlichen Geist des Festivals zu unterstützen und betont dabei Werte wie Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Nachhaltigkeit.

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DLR testet Drohneneinsatz für Offshore-Windparks am Flughafen Cochstedt

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Flughafen Cochstedt eine spezielle Geozone eingerichtet, um den Einsatz von Drohnen in Offshore-Windparks zu erproben. Seit Juni dürfen Drohnen mit einer Abflugmasse von bis zu 800 Kilogramm dort fliegen, ohne dass eine spezielle Genehmigung erforderlich ist, solange sie bestimmte Sicherheitsstandards einhalten. Die Geozone erlaubt Drohnenflüge außerhalb des Sichtfeldes, was für die Logistik in Offshore-Windparks von entscheidender Bedeutung ist. Am 19. und 20. Juni fand die „Offshore Drone Challenge“ statt, bei der verschiedene Hersteller ihre Technologien zur Drohnenlieferung in Offshore-Windparks präsentierten. Dabei wird das „Sora“-Verfahren angewendet, um ein minimales Betriebsrisiko sicherzustellen. Langfristig plant das DLR, die Geozone dauerhaft zu nutzen, um die Entwicklung und den Einsatz von Drohnentechnologien weiter voranzutreiben. Das Testgelände in Cochstedt dient sowohl der Forschung als auch der praktischen Erprobung neuer Technologien im Bereich der Drohnenlogistik.

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Airbus Defence and Space präsentiert Geschützten Verwundeten-Transportcontainer für Bundeswehr

Airbus Defence and Space hat im Rahmen der Informationslehrübung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr in Feldkirchen das erste Seriensystem des Geschützten Verwundeten-Transportcontainers (GVTC) vorgestellt. Die Bundeswehr erhält insgesamt 12 Seriencontainer sowie ein Nachweismuster. Diese Container spielen eine zentrale Rolle in der medizinischen Evakuierung und Sicherstellung der Versorgung von Verwundeten in Krisengebieten. Der GVTC bietet eine umfassende medizinische Versorgung für bis zu acht Patienten und schließt eine bedeutende Fähigkeitslücke innerhalb der Bundeswehr. Das System ist auf geschützten Trägerfahrzeugen mobil einsetzbar und verfügt über Schutzmaßnahmen gegen Minen, Explosionen und ABC-Gefahren. Die Auslieferung der 12 Systeme ist für die Jahre 2024 bis 2026 geplant.

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Heathrow Airport erweitert Gesellschafterkreis

Der Londoner Flughafen Heathrow hat seinen Gesellschafterkreis erweitert. Der französische Private-Equity-Verwalter Ardian übernimmt knapp 23 Prozent der Anteile, während der saudische Staatsfonds 15 Prozent erwirbt. Der umfangreiche Deal war ursprünglich für November 2023 geplant, hat sich jedoch verzögert und fällt nun größer aus. Ardian erwirbt 22,6 Prozent der Geschäftsanteile an der Heathrow-Gesellschaft FGP TopCo. Auch der spanische Ferrovial-Konzern und andere Altgesellschafter verkaufen Anteile. Ursprünglich plante Ardian den Kauf von 15 Prozent der Firmenanteile, erhöhte diesen jedoch im Laufe der Verhandlungen. Parallel zu Ardian beteiligt sich der saudische Staatsfonds mit 15 Prozent an Heathrow. Insgesamt wurden rund 38 Prozent der Heathrow-Anteile verkauft, was einem Wert von etwa 3,8 Milliarden Euro entspricht. Im Zuge der Transaktion reduziert Ferrovial seinen Anteil auf 5,25 Prozent.

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Fortschritte bei der Umgestaltung des Berliner Flughafengeländes Tegel

Der Berliner Senat treibt die Planungen für die Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes Tegel im Nordwesten der Stadt voran. Bei seiner Sitzung am Dienstag hat der Senat einen ersten Bebauungsplanentwurf für eine rund 13 Hektar große Teilfläche beschlossen. Diese Fläche umfasst den Eingangsbereich des geplanten Industrie- und Forschungsparks Urban Tech Republic (UTR), wie Stadtentwicklungs- und Bausenator Christian Gaebler (SPD) mitteilte. Der Urban Tech Republic soll Platz für bis zu 1.000 Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen bieten. Ein Hochschulcampus ist ebenfalls vorgesehen. Der Bebauungsplan ermöglicht die Umnutzung bestehender Gebäude des früheren Flughafens. Gaebler erwartet, dass die ersten Firmen 2027 oder 2028 auf dem UTR-Gelände einziehen können. Derzeit sind auf dem Flughafengelände mehrere Tausend Geflüchtete untergebracht. Diese Unterkünfte sollen voraussichtlich bis Ende 2025 genutzt werden. Der Bereich der Urban Tech Republic wird davon jedoch nicht beeinträchtigt sein, so Gaebler. Zusätzlich zur UTR plant der Senat das Kurt-Schumacher-Quartier, ein neues Stadtviertel auf dem ehemaligen Flughafengelände. Ein Bebauungsplanentwurf hierfür soll zeitnah fertiggestellt und dem Senat vorgelegt werden. Erste Baumaßnahmen werden im Jahr 2026 erwartet.

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Vorsicht beim Donauinselfest: Strenge Abschleppmaßnahmen

Das Donauinselfest vom 21. bis 23. Juni 2024 bringt nicht nur Musik und Unterhaltung, sondern auch strenge Verkehrsregelungen mit sich. Der ÖAMTC warnt, dass Fahrzeuge, die verkehrswidrig abgestellt werden, rigoros abgeschleppt werden. Die Kosten für Abschleppung, Verwahrung, Anzeige und eventuell benötigte Taxis können über 400 Euro betragen. Um Einsatzfahrzeugen freie Zufahrtswege zu gewährleisten, sollten Besucher des Festes öffentliche Verkehrsmittel und Park-and-Ride-Anlagen nutzen. Wer nicht zum Donauinselfest möchte, sollte laut ÖAMTC auf die vignettenpflichtigen Verbindungen über die Praterbrücke (A23) oder die Nordbrücke ausweichen. Auf den Floridsdorfer-, Brigittenauer- und Reichsbrücken ist mit Behinderungen durch starken Zustrom zu rechnen. Zusätzlich ist am Freitag die flächendeckende Kurzparkzonenregelung in Wien (Mo-Fr, 9-22 Uhr) zu beachten. Der ÖAMTC bietet in seiner App und dem Routenplaner Informationen zu Kurzparkzonen, Anrainerzonen, Parkgaragen, -plätzen und Park-and-Ride-Anlagen.

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Lockheed Martin liefert 2.700. C-130 Hercules an das U.S. Marine Corps aus

Lockheed Martin hat kürzlich das 2.700. taktische Mehrzweck-Luftfahrzeug vom Typ Hercules ausgeliefert und dadurch die weltweite C-130-Flotte erweitert. Das ausgelieferte KC-130J Super Hercules-Tankflugzeug wird vom U.S. Marine Corps Aerial Refueler Transport Squadron 252 am Marine Corps Air Station in Cherry Point, North Carolina, betrieben. Die C-130-Lufttransporter von Lockheed Martin sind in 70 Nationen im Einsatz und unterstützen verschiedene Missionen weltweit. Die KC-130J ist speziell als taktischer Tanker konzipiert und zählt zur C-130J Super Hercules-Familie, die für 18 verschiedene Missionsprofile zertifiziert ist. Rod McLean, Vizepräsident und Geschäftsführer des Lockheed Martin-Geschäftsbereichs Luftmobilität und maritime Einsätze, betonte die Bedeutung dieses Meilensteins für die weltweite Luftfahrtindustrie und die militärische Unterstützung weltweit.

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