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Motel One mit Rekordumsatz und Expansion im Geschäftsjahr 2024

Die Motel One Group hat im Geschäftsjahr 2024 ein bemerkenswertes Wachstum erzielt und mit einem Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 980 Millionen Euro einen neuen Höchstwert erreicht. Dieses Ergebnis unterstreicht die Stärke des Geschäftsmodells in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Maßgeblich für diese positive Entwicklung waren die Erweiterung des Hotelnetzwerks, eine verbesserte Preissetzung und eine hohe operative Effizienz. Neben dem deutlichen Umsatzwachstum konnte die Hotelgruppe auch ihre Profitabilität steigern. Das EBITDAR erhöhte sich um 14 Prozent auf 532 Millionen Euro, wobei die Marge stabil bei 54,3 Prozent blieb. Die Management-EBITDA-Lücke verbesserte sich um knapp 13 Prozent auf 265 Millionen Euro, was die Effizienz des Unternehmens untermauert. Trotz einer stabilen Auslastung von 71 Prozent stieg der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (TRevPAR) um rund 8 Prozent auf 99 Euro. Besonders im vierten Quartal zeigte sich eine starke Performance mit einem TRevPAR von 102 Euro und einer Auslastung von 74 Prozent. Im Jahr 2024 erweiterte Motel One sein Portfolio um fünf neue Hotels mit insgesamt 1.458 Zimmern, darunter neue Standorte der Marke The Cloud One in Düsseldorf und Danzig sowie ein weiteres Motel One in Antwerpen. Zum Jahresende betrieb die Gruppe somit 99 Hotels mit insgesamt 27.928 Zimmern. Die Motel One Group erhielt erneut die AAA-Bewertung von Treugast und wurde als „Leading Employer“ ausgezeichnet, was die Attraktivität des Unternehmens sowohl für Gäste als auch für Arbeitnehmer unterstreicht. Für das Jahr 2025 plant Motel One die Eröffnung von fünf weiteren Hotels in wichtigen europäischen Metropolen und erwartet aufgrund zahlreicher Veranstaltungen eine positive Geschäftsentwicklung. Zudem steht die

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Wizz Air erweitert Vorteile für Discount Club Mitglieder

Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air hat ihr Wizz Discount Club (WDC) Mitgliedschaftsprogramm überarbeitet und bietet ihren treuen Kunden ab sofort zusätzliche Vorteile. Diese Erweiterungen umfassen unter anderem prioritären Kundenservice, personalisierte Angebote zu besonderen Anlässen sowie exklusive Rabatte und Promotionen. Die Programmänderungen sind Teil der neuen Initiative „Customer First Compass“, mit der Wizz Air ihr Engagement für die Passagiere weiter stärken will. Neben den bereits bestehenden Ermäßigungen auf Flugtickets profitieren WDC-Mitglieder nun von einer bevorzugten Behandlung im Kundenservice, was Wartezeiten reduzieren soll. Zudem erhalten sie individuelle Angebote an ihrem Geburtstag und dem Jahrestag ihrer Mitgliedschaft. Exklusive Rabattaktionen, die nur WDC-Mitgliedern zugänglich sind, sowie erweiterte Vorteile bei Partnerunternehmen von Wizz Air sollen die Attraktivität des Programms weiter steigern. Diese Neuerungen sind laut Wizz Air eine direkte Reaktion auf das Feedback der Kunden und ein Ergebnis der „Customer First Compass“-Initiative, die auf den Säulen Produkt, Preis, Service und Kommunikation basiert. Bestandskunden des WDC werden über die neuen Vorteile informiert und haben die Möglichkeit, diese anzunehmen oder ihre bestehende Mitgliedschaft gegen eine anteilige Rückerstattung zu beenden. Rückerstattungsanträge können über die Kontaktzentren von Wizz Air per Telefon oder Chat eingereicht werden. Anastasia Novak, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, betonte, dass die Erweiterung des WDC-Programms mehr als nur ein Update darstelle. Durch die Integration personalisierter Angebote und prioritärem Service wolle man eine neue Stufe der Kundenloyalität erreichen, die auf maßgeschneiderten Erlebnissen und verbesserter Betreuung entlang der gesamten Reisekette basiere.

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Anstieg im griechischen Tourismus trotz Rückgangs in Regionen

Der griechische Tourismus verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen erfreulichen Zuwachs bei den internationalen Flugankünften, obwohl die Wintermonate traditionell als Nebensaison gelten. Laut Daten des Forschungsinstituts INSETE stieg die Zahl der internationalen Flugpassagiere im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent auf 1,6 Millionen. Dieser Anstieg um 77.000 zusätzliche Besucher ist primär auf die Flughäfen Athen und Thessaloniki zurückzuführen, welche den Großteil des internationalen Flugverkehrs abwickelten. Eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Monate zeigt ein deutliches Wachstum im Januar mit einem Plus von 9,1 Prozent (529.000 Ankünfte) und im Februar mit einem Anstieg von 5,5 Prozent (487.000 Ankünfte). Im März fiel der Zuwachs mit 1,0 Prozent (663.000 Ankünfte) moderater aus. Der Flughafen Athen entwickelte sich mit einem Plus von 5,9 Prozent auf 1,2 Millionen internationale Ankünfte zum Haupttreiber des Wachstums. Der Flughafen Thessaloniki folgte mit einem Zuwachs von 8,9 Prozent auf 404.000 Ankünfte. Gemeinsam bewältigten diese beiden Drehkreuze 97 Prozent aller internationalen Ankünfte im ersten Quartal. Im Gegensatz zu den positiven Entwicklungen an den großen Flughäfen mussten zahlreiche regionale Flughäfen in Griechenland deutliche Rückgänge bei den internationalen Passagierzahlen hinnehmen. Besonders betroffen waren die Flughäfen auf Kreta (Heraklion -33,2 Prozent, Chania -32,0 Prozent), Rhodos (-32,9 Prozent), Korfu (-61,7 Prozent) sowie Santorin und Kos mit Rückgängen von über 55 beziehungsweise 85 Prozent. Auch Kalamata verzeichnete einen Rückgang von 22,7 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den regionalen Gesamtzahlen wider, wobei Kreta mit 23.000 Ankünften zwar die höchste Zahl aufwies, aber dennoch einen Rückgang von 32,9 Prozent verzeichnete. Ähnliche Tendenzen zeigten sich in der

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Neues Brauhaus eröffnet am Flughafen Köln/Bonn

Der Flughafen Köln/Bonn hat sein gastronomisches Angebot erweitert. Im Terminal 1 eröffnete das Brauhaus „Früh bis spät“, das schwerpunktmäßig Bier der bekannten Kölner Traditionsbrauerei Früh Kölsch ausschenkt. Darüber hinaus bietet das Lokal nach Angaben des Flughafens eine vielfältige Auswahl an regionalen Speisen und Getränken für Reisende und Besucher. Die Eröffnung des „Früh bis spät“ soll die Aufenthaltsqualität im Terminal 1 verbessern und den Passagieren eine weitere Möglichkeit bieten, vor oder nach ihrem Flug regionale Spezialitäten zu genießen. Das Konzept, eine lokale Brauerei in einem Flughafen zu etablieren, ist nicht neu und erfreut sich oft großer Beliebtheit bei Reisenden, die einen ersten oder letzten Eindruck der regionalen Kultur und Gastronomie gewinnen möchten. Früh Kölsch ist eine der traditionsreichsten und bekanntesten Kölsch-Marken und tief in der Kölner Bierkultur verwurzelt. Neben dem obergärigen Bier aus Köln können die Gäste im „Früh bis spät“ auch eine Auswahl an Speisen erwarten, die typisch für die Region sind. Dies könnte beispielsweise rheinische Klassiker wie Himmel un Ääd, Halve Hahn oder Sauerbraten umfassen. Auch andere Getränke werden angeboten, um den unterschiedlichen Geschmäckern der internationalen Fluggäste gerecht zu werden. Die Betreiber versprechen eine Kombination aus traditionellem Brauhausflair und modernem Flughafenambiente. Die Eröffnung des neuen Brauhauses ist Teil der Bemühungen des Flughafens Köln/Bonn, sein Serviceangebot kontinuierlich zu verbessern und den Bedürfnissen der Reisenden entgegenzukommen. Gastronomische Einrichtungen spielen eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden der Passagiere und tragen maßgeblich zur Gesamterfahrung am Flughafen bei. Das „Früh bis spät“ ergänzt das bestehende Angebot und bietet eine attraktive Anlaufstelle für alle, die

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Austrian Airlines setzt Boeing 777 auf Strecke Wien-Frankfurt ein

Austrian Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, wird im Zeitraum vom 7. Mai bis zum 8. Juni 2025 auf ihrer Strecke zwischen Wien und Frankfurt Großraumflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER einsetzen. Dies geht aus Informationen des Luftfahrtinformationsdienstes „Aeroroutes“ hervor. Die normalerweise auf Langstreckenflügen eingesetzten Maschinen werden jeweils mittwochs und sonntags auf dieser Kurzstreckenverbindung verkehren. Die temporäre Umstellung des Fluggeräts auf der stark frequentierten Route zwischen den beiden wichtigen europäischen Drehkreuzen könnte auf verschiedene Faktoren zurückzuführen sein. Eine mögliche Ursache sind Kapazitätsengpässe aufgrund von Wartungsarbeiten an anderen Flugzeugen der Austrian Airlines Flotte oder eine unerwartet hohe Nachfrage auf dieser Strecke in dem genannten Zeitraum. Der Einsatz der Boeing 777 bietet Austrian Airlines die Möglichkeit, deutlich mehr Passagiere pro Flug zu befördern als mit den üblicherweise auf dieser Strecke eingesetzten Flugzeugtypen der Airbus A320 Familie. Die Boeing 777-200ER ist ein zweistrahliges Langstreckenflugzeug, das typischerweise in einer Drei-Klassen-Konfiguration Platz für mehrere hundert Passagiere bietet. Der Einsatz dieser Maschinen auf der rund einstündigen Flugstrecke zwischen Wien und Frankfurt ist ungewöhnlich und könnte Passagieren ein besonderes Reiseerlebnis mit mehr Komfort und Annehmlichkeiten bieten, als sie auf Kurzstreckenflügen üblich sind. Es bleibt abzuwarten, ob Austrian Airlines weitere Details zu den Gründen für diesen temporären Flugzeugeinsatz bekanntgeben wird. Die Strecke Wien-Frankfurt ist eine wichtige Verbindung im europäischen Luftverkehrsnetz, die sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen stark nutzen. Beide Städte sind bedeutende Wirtschafts- und Kulturzentren mit großen internationalen Flughäfen, die als wichtige Umsteigeknotenpunkte fungieren. Der temporäre Einsatz der Boeing 777 unterstreicht die Bedeutung dieser Verbindung im Streckennetz von Austrian Airlines.

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Neuer Zeppelin hebt in Friedrichshafen ab

In Friedrichshafen am Bodensee ist ein neues Luftschiff der Deutschen Zeppelin-Reederei (DZR) zu seinem Jungfernflug gestartet. Das nunmehr neunte Modell der DZR soll künftig Teil einer Flotte von drei Zeppelinen sein, die über Deutschland verkehren, wie DZR-Geschäftsführer Eckhard Breuer mitteilte. Der neue Zeppelin fliegt derzeit noch mit einer vorläufigen Zulassung, die den Passagierbetrieb bis zur finalen Genehmigung durch das Luftfahrtbundesamt untersagt. Die Fertigung des rund 16 Millionen Euro teuren Luftschiffs dauerte drei Jahre und involvierte über 100 Zulieferer. Die DZR rechnet mit einer Lebensdauer von etwa 25 Jahren für den neuen Zeppelin. Ein besonderes Merkmal ist die Partnerschaft mit dem Europa-Park, dessen Logo auf beiden Seiten des Luftschiffs prangt. Vom 11. bis zum 14. Juli wird der Zeppelin über dem Freizeitpark zu sehen sein. Die mit Helium gefüllten Zeppeline der Neuen Technologie (NT) befördern seit 2001 Passagiere am Bodensee und sind auch in anderen Regionen Deutschlands wie dem Ruhrgebiet, München und Frankfurt im Einsatz. Der neue Zeppelin ist als Ersatz für ein älteres Bodensee-Luftschiff vorgesehen, das dauerhaft am neuen Zeppelin-Standort in Essen/Mühlheim stationiert werden soll. Die DZR setzt mit dem Flottenausbau auf eine Stärkung ihrer Präsenz im touristischen und werblichen Luftverkehr über Deutschland.

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US-Kampfjet geht im Roten Meer verloren

Die US-Streitkräfte haben im Einsatz gegen die Huthi-Rebellen im Roten Meer einen weiteren Verlust eines ihrer teuren Kampfjets zu beklagen. Eine F/A-18E Super Hornet der US-Navy stürzte Medienberichten zufolge am Montag während eines Angriffs der Huthi-Rebellen mit Drohnen und Raketen vom Deck des Flugzeugträgers „USS Harry S. Truman“. Der Vorfall ereignete sich demnach, als der Flugzeugträger ein Ausweichmanöver einleitete. Das Kampfflugzeug soll während eines Schleppvorgangs vom Deck gerollt und ins Meer gestürzt sein. Bei dem Zwischenfall ging auch das Zugfahrzeug über Bord, und ein Matrose erlitt leichte Verletzungen. Es ist derzeit unklar, ob die F/A-18E geborgen werden kann. Dieser Verlust ereignet sich nur wenige Monate nach einem ähnlichen Vorfall im Dezember, bei dem ein US-Raketenkreuzer versehentlich eine eigene F/A-18E abgeschossen hatte. Auch dieses Flugzeug war von der „USS Harry S. Truman“ gestartet. Die Piloten konnten sich in diesem Fall mit dem Schleudersitz retten. Die jüngsten Ereignisse werfen erneut Fragen nach den Risiken und Herausforderungen des militärischen Einsatzes im Roten Meer angesichts der Bedrohung durch die Huthi-Rebellen auf. Die Huthi-Rebellen, die im Jemen aktiv sind und vom Iran unterstützt werden, haben in den vergangenen Monaten wiederholt Schiffe im Roten Meer angegriffen und damit die Schifffahrt in einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt erheblich beeinträchtigt. Die US-Navy ist in der Region präsent, um die Handelsschifffahrt zu schützen und auf die Angriffe der Rebellen zu reagieren. Der Verlust eines weiteren Kampfjets stellt einen empfindlichen materiellen Verlust für die US-Streitkräfte dar und unterstreicht die Intensität der Auseinandersetzungen in der Region.

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Friedrichshafen plant weitere Millionenstütze für Bodensee-Airport

Die Stadt Friedrichshafen beabsichtigt, den finanziell angeschlagenen Bodensee-Airport weiterhin mit erheblichen Mitteln zu unterstützen. Der Gemeinderat der Stadt fasste in seiner Sitzung am Montagabend einen entsprechenden Beschluß, wie eine Stadtsprecherin bekanntgab. Die Unterstützung erfolgt jedoch teilweise unter Vorbehalt und bedarf noch der Zustimmung der EU-Kommission. Konkret soll ein bereits genehmigter Investitionszuschuss von bis zu 2,5 Millionen Euro in einen Betriebskostenzuschuß für den Flughafen umgewidmet werden, um dessen aktuelle finanzielle Schieflage abzufedern. Diese Umwidmung ist jedoch noch von der Genehmigung durch die EU-Kommission abhängig. Zusätzlich plant die Stadt Friedrichshafen, dem Bodensee-Airport in den Jahren 2026 bis 2030 einen jährlichen Investitionszusschuß von 1,5 Millionen Euro zu gewähren. Diese Zahlung ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Der Flughafen muß seine jährlichen Fluggastzahlen auf mindestens 290.000 Passagiere steigern. Im vergangenen Jahr nutzten rund 227.000 Passagiere den Flughafen Friedrichshafen. Im Jahr 2023 lag diese Zahl noch bei über 300.000. Die finanzielle Belastung des Bodensee-Airports wird auf verschiedene Faktoren zurückgeführt, darunter gestiegene Energiepreise, die Inflation und Kapazitätsengpässe bei Fluggesellschaften, die zur Streichung von Strecken führten. Ein bedeutender Faktor war auch der Rückzug der Lufthansa von Verbindungen ab Friedrichshafen. Der Bodensee-Airport ist der südlichste Verkehrsflughafen Deutschlands und bietet Verbindungen zu Zielen wie Palma de Mallorca und Antalya. Die geplanten finanziellen Hilfen sollen den Fortbestand des regional wichtigen Flughafens sichern.

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EU-Kommission genehmigt Staatshilfe für Condor nach erneuter Prüfung

Die EU-Kommission hat die staatliche Umstrukturierungsbeihilfe in Höhe von 321,2 Millionen Euro für die deutsche Charterfluggesellschaft Condor nach einer vertieften Prüfung erneut genehmigt. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem das Gericht der Europäischen Union im Mai 2024 einen früheren Beschluss der Kommission aus dem Juli 2021 für nichtig erklärt hatte. Die erneute Prüfung kam zu dem Ergebnis, daß die Unterstützung gemäß den EU-Beihilfevorschriften gerechtfertigt war. Condor war im September 2019 infolge der Insolvenz seiner Muttergesellschaft, der Thomas Cook Group, selbst in finanzielle Schwierigkeiten geraten und hatte Insolvenz anmelden müssen. Die daraufhin von Deutschland gewährte Umstrukturierungsbeihilfe sollte der Fluggesellschaft die Wiederherstellung ihrer Rentabilität ermöglichen. Die ursprüngliche Genehmigung durch die EU-Kommission im Jahr 2021 umfasste unter anderem eine Abschreibung von Schulden und eine Anpassung der Rückzahlungsbedingungen eines staatlich garantierten Darlehens. Das EU-Gericht hatte den ersten Beschluss der Kommission für nichtig erklärt, weil es bemängelte, daß die Kommission nicht ausreichend geprüft habe, ob Deutschland eine angemessene Vergütung für die gewährten Schuldenerlasse erhalten habe und ob die Lasten der Umstrukturierung ausreichend auf die früheren Anteilseigner und nachrangigen Gläubiger verteilt worden seien. Nach der daraufhin eingeleiteten eingehenden Untersuchung kam die Kommission nun zu dem Schluß, daß Condor umfassende Umstrukturierungsmaßnahmen durchführe und sowohl Condor als auch der neue private Investor Attestor einen erheblichen Beitrag zu den Umstrukturierungskosten leisten. Zudem hätten die bisherigen Anteilseigner den Wert ihrer Investitionen vollständig verloren, wodurch eine angemessene Lastenverteilung erreicht worden sei und Deutschland einen ausreichenden Anteil an möglichen zukünftigen Wertsteigerungen erhalte. Die Kommission stellte abschließend fest, daß die Beihilfe angemessene Vorkehrungen zur Begrenzung

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Einigungsempfehlung im Tarifstreit der Bodenverkehrsdienste erzielt

Im Tarifkonflikt für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste an deutschen Flughäfen haben die Tarifparteien im Schlichtungsverfahren eine Einigungsempfehlung erzielt. Wie die beteiligten Parteien mitteilten, wurde eine „für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden“. Die Schlichterin Yvonne Sachtje erklärte, daß die Tarifparteien der Empfehlung noch zustimmen müssen, was für den Beginn der kommenden Woche geplant sei. Die Einigungsempfehlung sieht vor, das Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf die rund 30.000 Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste zu übertragen. Dieses Ergebnis beinhaltet eine Laufzeit bis Ende März 2027. Die Löhne sollen in zwei Stufen steigen: ab April 2025 um drei Prozent, mindestens aber um 110 Euro, und ab Mai 2026 um weitere 2,8 Prozent. Zudem sollen Zulagen für Schichtarbeit eingeführt werden, und es sind zwei Sonderzahlungen von je 200 Euro für dieses und das kommende Jahr sowie ein zusätzlicher Urlaubstag vorgesehen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor die Übernahme dieses Tarifergebnisses gefordert und im März zu Warnstreiks an 13 deutschen Flughäfen aufgerufen, was zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs führte. Die nun erreichte Einigungsempfehlung könnte weitere Streiks der Bodenverkehrsdienste in den kommenden zwei Jahren verhindern, sofern beide Tarifparteien zustimmen. Schlichterin Sachtje betonte, daß Flugreisende im Falle einer Annahme mit einem reibungslosen Flugbetrieb rechnen könnten. Yvonne Sachtje, die seit 2018 als Landesschlichterin in Nordrhein-Westfalen tätig ist, übernahm in diesem festgefahrenen Tarifstreit die Vermittlerrolle. Ihre Funktion als neutrale Vermittlerin zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften soll zur Beilegung von Tarifkonflikten beitragen. Vor ihrer Tätigkeit als Landesschlichterin war Sachtje viele Jahre bei der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten beschäftigt. Die Position der Landesschlichterin

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