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Wien feiert den 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn

Im Jahr 2025 begeht Wien das 200. Geburtsjahr von Johann Strauss Sohn, bekannt als der „Walzerkönig“, mit zahlreichen Feierlichkeiten und einer großen Jubiläumsausstellung. Bereits ab dem 4. Dezember 2024 eröffnet das Theatermuseum gemeinsam mit der Wienbibliothek im Rathaus eine thematische Schau über den berühmten Komponisten, dessen Werke das Wiener Musikleben des 19. Jahrhunderts prägten. Unter dem Titel „Johann Strauss – Die Ausstellung“ beleuchtet die Schau das facettenreiche Leben und Schaffen von Johann Strauss Sohn. Zu den Höhepunkten zählen Originaldokumente aus der Wiener Strauss-Sammlung, die auch im UNESCO-Register „Gedächtnis der Menschheit“ geführt wird. Die Ausstellung wird ergänzt durch Leihgaben des Wien Museums und weiterer Einrichtungen, die den künstlerischen und gesellschaftlichen Kontext aufzeigen. Themen wie die familiären und geschäftlichen Beziehungen der „Firma Strauss“ sowie das komplexe Beziehungsgeflecht des Komponisten rücken dabei in den Fokus. Neben Strauss’ Entwicklung als Musiker werden auch historische, politische und wirtschaftliche Hintergründe thematisiert. Die Ausstellung läuft bis zum 23. Juni 2025 und ist Teil des Festivalprogramms „Johann Strauss 2025 Wien“.

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Russische Behörden setzen Betriebserlaubnis von Air Bridge Cargo aus

Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat am 9. Oktober 2024 das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) der Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo (ABC) vorübergehend ausgesetzt. Der Beschluss erfolgte auf Antrag der Airline vom 1. Oktober 2024, wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet. Diese Entscheidung markiert einen weiteren Rückschlag für das Unternehmen, das seit März 2022 keine Flüge mehr durchführt und zuvor als größte russische Frachtfluggesellschaft galt. Air Bridge Cargo, eine Tochter der Volga-Dnepr-Gruppe, war für ihre Flotte von Boeing-Frachtjets bekannt. Im August wurde sie zusammen mit Volga-Dnepr und Atran in die US-Sanktionsliste aufgenommen. Betroffen von den Sanktionen sind auch Firmengründer Alexey Isaykin, sein Geschäftspartner Sergey Shklyanik und mehrere weitere Führungskräfte der Volga-Dnepr-Gruppe. Geplant war, dass ABC in Zukunft auf Maschinen des russischen Typs Iljuschin Il-96 setzt, um ihren Flugbetrieb wieder aufzunehmen.

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Volotea zieht Interesse an Slots in Mailand-Linate zurück

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea wird den Stadtflughafen Mailand-Linate nicht weiter in ihre Expansionsstrategie einbeziehen. Dies bestätigte Volotea-Chef Carlos Muñoz in einem Interview mit der italienischen Zeitung *Corriere della Sera*. Die Airline zieht damit ihr Interesse an den 30 Start- und Lande-Slots zurück, die durch EU-Auflagen nach der Übernahme von ITA Airways durch Lufthansa frei werden sollen. Nach dem Rückzug von Volotea bleibt die britische Fluggesellschaft EasyJet die einzige Bewerberin um diese begehrten Start- und Lande-Slots am innerstädtischen Flughafen Linate. Der Verzicht Voloteas könnte EasyJet einen Vorteil im Wettbewerb um den italienischen Markt verschaffen.

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Französische Linienpiloten planen Streik gegen Steuererhöhung auf Flugtickets

Die französische Piloten-Gewerkschaft SNPL hat für den 14. November 2024 einen eintägigen Streik angekündigt. Mit dem Protest wenden sich die Piloten gegen die geplante Verdreifachung der Steuer auf Flugtickets, welche die Regierung zur Haushaltskonsolidierung einführen will. Die zusätzlichen Abgaben sollen den französischen Staatshaushalt stabilisieren und rund eine Milliarde Euro jährlich einbringen. Die Gewerkschaft befürchtet jedoch Wettbewerbsnachteile für französische Fluggesellschaften, da die höheren Steuern von den Airlines vollständig auf die Ticketpreise umgelegt werden könnten. Einige Air France-Piloten äußerten Kritik an der Streikmaßnahme, da auch ein Streik die Airlines in Frankreich belasten könnte. Der Einfluss des Streiks auf den Flugverkehr und insbesondere auf Verbindungen zwischen Frankreich und Deutschland ist bislang unklar, da nur französische Fluggesellschaften betroffen sind. Frankreichs Parlament arbeitet aktuell an einem Sparhaushalt, der mit Steuererhöhungen und Einsparungen rund 60 Milliarden Euro einbringen soll.

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Rückgang bei Übernachtungen im September 2024 trotz Zuwachs ausländischer Gäste

Im September 2024 verzeichneten deutsche Beherbergungsbetriebe laut Statistischem Bundesamt einen leichten Rückgang bei den Übernachtungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen sank um 1,6 Prozent auf insgesamt 48,7 Millionen. Dieser Rückgang ist insbesondere auf inländische Gäste zurückzuführen, deren Übernachtungen um 3,5 Prozent auf 40,4 Millionen abnahmen. Demgegenüber stieg die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 9,2 Prozent auf 8,4 Millionen. Im Zeitraum von Januar bis September konnten die deutschen Beherbergungsbetriebe jedoch insgesamt 388,1 Millionen Übernachtungen verbuchen, was einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dabei erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen leicht um 0,6 Prozent auf 321,4 Millionen, während Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland mit einem Anstieg von 6,8 Prozent auf 66,7 Millionen stärker wuchsen.

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Lufthansa Group verlängert Flugstopp für Tel Aviv und Teheran

Die Lufthansa Group hat die Aussetzung ihrer Flüge von und nach Tel Aviv erneut verlängert. Die Flüge nach Israel bleiben nun bis mindestens 31. Dezember 2024 ausgesetzt. Ursprünglich sollte der Flugstopp nur bis zum 25. November gelten. Swiss, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, stellt ihre Flüge nach Tel Aviv vorerst bis zum 15. Dezember ein. Diese Entscheidung fällt angesichts der anhaltenden Sicherheitslage in der Region.  Die Aussetzung der Flüge betrifft auch andere Destinationen im Nahen Osten: Lufthansa-Flüge nach Teheran werden bis zum 31. Januar 2025 nicht bedient, während die Flüge nach Beirut bis mindestens Ende Februar 2025 eingestellt bleiben. Die Airline-Gruppenleitung beobachtet die Lage weiterhin genau, um die Sicherheit von Passagieren und Besatzung zu gewährleisten.

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Privatflüge tragen zunehmend zum CO₂-Ausstoß bei: Studie fordert Regulierung

Der CO₂-Ausstoß von Privatflügen ist zwischen 2019 und 2023 um 46 Prozent gestiegen und erreichte im vergangenen Jahr weltweit 15,6 Millionen Tonnen, wie eine Studie im Fachjournal Communications Earth & Environment zeigt. Die Untersuchung, die 18 Millionen Privatflüge auswertete, weist darauf hin, dass vor allem kurze Strecken unter 500 Kilometern per Privatflugzeug zurückgelegt wurden – Strecken, die auch mit dem Auto oder der Bahn bewältigt werden könnten. Ein erheblicher Teil der Flüge sei zudem Freizeit- oder Urlaubszwecken gewidmet, was die Diskussion über Regulierungsmaßnahmen in diesem Bereich neu entfacht. Kritiker betonen, dass nur ein winziger Teil der Weltbevölkerung – etwa 0,003 Prozent – Privatflugzeuge nutzt, deren Emissionen jedoch rund 1,8 Prozent der kommerziellen Luftfahrt ausmachen. Insbesondere bei sportlichen und kulturellen Großereignissen sowie politischen Treffen wie der UN-Klimakonferenz in Dubai 2023 war das Aufkommen an Privatjets besonders hoch. In den USA sind die meisten Privatflugzeuge registriert, gefolgt von Brasilien, Kanada und Deutschland. Pro Kopf verzeichnet Malta mit 46,5 Privatjets pro 100.000 Einwohner die höchste Dichte. Die Studienautoren fordern angesichts der Klimabelastung durch den Sektor eine stärkere Regulierung. Die steuerlichen Vorteile für Privatflugzeuge und die Freistellung von Emissionsabgaben sollten überprüft werden, da diese Luftfahrzeuge in den meisten Fällen von Energiesteuern und dem europäischen Emissionshandel ausgenommen sind. Die Studie legt nahe, dass eine Regulierung der Privatluftfahrt mit Blick auf Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit unumgänglich ist.

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UN-Klimakonferenz COP29 in Baku: Deutsche Flughäfen fordern Förderung für Klimaneutralität

Die UN-Klimakonferenz 2024 (COP29), die vom 11. bis 24. November in Baku stattfindet, widmet sich intensiv der Klimafinanzierung und den neuen Rahmenbedingungen nach Auslaufen des Pariser Abkommens im Jahr 2025. Der Verband Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) betont anlässlich des Gipfels die Notwendigkeit klarer Investitionen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen an Flughäfen und fordert staatliche Unterstützung für den ökologischen Umbau. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, dass die Flughäfen durch nachhaltige Strategien zur Energieeffizienz und grüne Technologien ihre Emissionen kontinuierlich senken. Konkret streben deutsche Flughäfen den Einsatz erneuerbarer Energien, die Modernisierung ihrer Gebäude sowie die Nutzung alternativer Antriebe für Betriebsfahrzeuge an. Zwischen 2010 und 2023 konnten sie ihre Emissionen bereits um knapp 60 Prozent reduzieren. Für eine langfristige Klimaneutralität bis 2045 fordert der Verband jedoch zusätzliche öffentliche Mittel sowie die Senkung von Steuern und Gebühren. Zu den spezifischen Forderungen des ADV gehören:

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Projekt „Trails of Love“: Freiwillige setzen Wanderwege in Tschechien instand

Das tschechische Freiwilligenprojekt „Trails of Love“, eine Initiative des Tschechischen Touristenklubs (KČT), Kofola und RegioJet, verzeichnet nach anderthalb Jahren eine positive Bilanz. Seit Beginn im Mai 2022 arbeiteten fast 700 Freiwillige in insgesamt 33 Veranstaltungen an der Sanierung von Wanderwegen und Naturgebieten in ganz Tschechien. Bisher wurden auf diese Weise rund 45 Kilometer Wanderwege erneuert. Die Projekte wurden von den Organisatoren strategisch auf die Regionen Beskiden, Riesengebirge und Erzgebirge verteilt und beinhalteten herausfordernde Bedingungen, wie die höchste Brigade auf dem Kahlberg oder die wetterbedingte Arbeit im Riesengebirge. Die Freiwilligen treffen sich an den Projektwochenenden, übernachten in Wanderhütten und übernehmen am nächsten Tag die Instandsetzung der Wege. Finanziert werden die Aufenthalte und Verpflegung der Teilnehmer von den Partnern, und die Organisatoren bieten darüber hinaus ein Rahmenprogramm. Für das nächste Jahr ist eine Fortsetzung der Initiative geplant. Schon am 30. November können sich Interessierte an einer vorweihnachtlichen Aktion im Erzgebirge beteiligen, die auch einen Weihnachtsbaum für jeden Teilnehmer bereithält.

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IAG startet Aktienrückkaufprogramm – Qatar Airways verkauft Beteiligungen

Die International Airlines Group (IAG) hat ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 350 Millionen Euro gestartet, das am 11. November 2024 beginnt und bis zum 28. Februar 2025 laufen soll. Im Zuge des Programms wird Qatar Airways, mit einer derzeitigen Beteiligung von rund 25,1 Prozent an IAG, Aktien im Wert von 88 Millionen Euro an die Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley abtreten. Diese Banken wurden von IAG beauftragt, die Käufe sowohl auf dem britischen als auch auf dem spanischen Markt durchzuführen. Mit diesem Aktienrückkauf plant IAG, insgesamt bis zu 319,4 Millionen eigene Stammaktien zurückzukaufen, was etwa 6,4 Prozent des Aktienkapitals der Gesellschaft entspricht. Die erworbenen Anteile sollen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre, eingezogen werden, während Qatar Airways ihre Beteiligung an IAG stabil halten will. Die IAG, zu der Airlines wie British Airways, Iberia und Vueling gehören, führt das Rückkaufprogramm unter anderem aufgrund starker Geschäftsergebnisse ein: Im dritten Quartal 2024 wurde ein operativer Gewinn von zwei Milliarden Euro gemeldet, eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Anstieg wird von IAG-Chef Luis Gallego auf die Fokussierung auf die Kernmärkte in Europa und dem transatlantischen Raum zurückgeführt, während Asien aufgrund des russischen Luftraumverbots und des Wettbewerbs durch chinesische Airlines derzeit keine Priorität genießt. Gallego betonte das Vertrauen in die IAG-Strategie und erklärte, das Rückkaufprogramm solle langfristige Aktionärsrenditen sichern. Die starke Finanzlage des Unternehmens soll durch den gezielten Einsatz der Mittel weiter gefestigt werden.

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