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Cathay und Singapore Airlines kooperieren für mehr Nachhaltigkeit in der Luftfahrt

Cathay Pacific und Singapore Airlines (SIA) haben eine Zusammenarbeit zur Unterstützung verschiedener Nachhaltigkeitsinitiativen gestartet. Diese Absichtserklärung wurde kürzlich von beiden Parteien unterzeichnet, um die Entwicklung und Nutzung von nachhaltigem Flugzeugkraftstoff (Sustainable Aviation Fuel oder SAF) in der Asien-Pazifik-Region zu fördern. Ziel ist es, einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Luftfahrtbranche zu leisten und bewährte Strategien auszutauschen. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Group Chief Executive Officer (CEO) von Cathay, Ronald Lam, und den CEO von Singapore Airlines, Goh Choon Phong, im Rahmen der 80. Jahresversammlung der International Air Transport Association (IATA) und des World Air Transport Summit in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate. Die Vereinbarung konzentriert sich auf zwei Hauptziele: Bis 2050 sollen Netto-Null-CO2-Emissionen erreicht und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Luftfahrtindustrie vorangetrieben werden. Zum einen setzen sich beide Fluggesellschaften gemeinsam für die verstärkte Nutzung von SAF in der Asien-Pazifik-Region ein. Dies umfasst die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Rolle von SAF bei der Dekarbonisierung, die Förderung unterstützender politischer Maßnahmen und die Etablierung globaler Standards für die Bilanzierung und Berichterstattung. Zum anderen liegt der Fokus auf dem Austausch bewährter Verfahren zur Reduzierung von Einwegkunststoffen, Abfallminimierung und Verbesserung der Energieeffizienz von Boden- und Frachtprozessen. Dies soll es Cathay und Singapore Airlines ermöglichen, ihre Nachhaltigkeitsstrategien zu optimieren und die Implementierung in ihren Betriebsabläufen zu beschleunigen. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Airlines für eine umweltfreundlichere Zukunft in der Luftfahrtindustrie.

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Alltours bietet Sonderkonditionen für ehemalige FTI-Kunden

Der Reiseveranstalter Alltours kommt ehemaligen Kunden von FTI, die ihren Sommerurlaub dort gebucht hatten und nun auf eine Bestätigung oder Stornierung ihrer Reise warten, mit attraktiven Angeboten entgegen. Klassische Pauschalreisen von Alltours und byebye mit Abreise bis zum 15. Juli 2024 können bis einschließlich 15. Juni 2024 auf Option gebucht werden. Diese Option kann bis vier Tage vor Abreise verlängert werden, ohne dass eine Anzahlung fällig wird, und die Buchung kann problemlos storniert werden. Zusätzlich können Neubuchungen für die gesamte Sommersaison 2024 (bis 31. Oktober 2024) bis 28 Tage vor Abreise kostenlos umgebucht oder storniert werden, ohne Aufpreis und ohne Angabe von Gründen. „Wir wollen allen Reisenden, die noch im Ungewissen sind, ob ihre Reise von FTI durchgeführt oder storniert wird, eine sorgenfreie Neubuchung mit maximaler Flexibilität ermöglichen“, erklärt Willi Verhuven, Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Alltours. Die Pauschalreise gilt als sicherster Weg, eine Urlaubsreise zu buchen, da alle Pauschalreiseveranstalter gesetzlich verpflichtet sind, die Reisenden gegen Insolvenz abzusichern. Im Falle einer Insolvenz von FTI wird der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) bereits geleistete Zahlungen der Pauschalreisekunden zurückerstatten, falls eine Reise nicht durchgeführt werden kann. Der Entscheidungsprozess wird aufgrund der Vielzahl von betroffenen Kunden jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Luftverkehrsbericht: Europäisches Passagieraufkommen steigt weiter an

Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE hat seinen Luftverkehrsbericht für April 2024 veröffentlicht. Laut dem Bericht stieg das Passagieraufkommen im europäischen Flughafennetz im April um +8,5 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Damit liegen die Volumina nur noch knapp -0,2 % unter dem Niveau vor der Pandemie (2019), was auf eine nahezu vollständige Erholung hindeutet. Besonders positiv entwickelte sich der Nicht-EU+-Markt, der mit einem Anstieg des Passagieraufkommens um +13,4 % im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich gut abschnitt. Insbesondere Flughäfen in Kasachstan, Albanien und Usbekistan verzeichneten starke Zuwächse. Im EU+-Markt stieg das Passagieraufkommen um +7,7 % gegenüber dem Vorjahr, wobei die Leistungen zwischen den nationalen Märkten erheblich variierten. Die großen Flughäfen verzeichneten im April einen Anstieg des Fluggastaufkommens um +8,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Unter den Mega- und Großflughäfen lagen London-Heathrow, Istanbul und Paris-CDG an der Spitze. Mittlere Flughäfen erreichten mit +9,4 % die beste Leistung im Vergleich zu den Werten vor der Pandemie. Der Frachtverkehr stieg im gesamten europäischen Flughafennetz um +12,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei die Flughäfen in der EU+ und im übrigen Europa ähnliche Zuwächse verzeichneten. Insgesamt lag der Frachtverkehr um +2,5 % über dem Niveau vor der Pandemie. Die Flugbewegungen nahmen im April im gesamten europäischen Flughafennetz um +7,4 % zu. Diese Daten verdeutlichen eine positive Entwicklung im Luftverkehrssektor, die auf eine zunehmende Erholung nach den Auswirkungen der Pandemie hinweist.

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Airport Nürnberg und Eurowings rufen zur Europawahl auf

Der Flugplan des Airport Nürnberg umfasst mehr als 60 Nonstop-Ziele, hauptsächlich in Europa, während die Belegschaft des Flughafens aus Mitarbeitern aus 28 Nationen besteht. In Zusammenarbeit mit Eurowings ruft der Airport Nürnberg zur Teilnahme an den Europawahlen auf. Ein Airbus A320neo von Eurowings trägt das klare Statement „Yes to Europe“ auf dem Rumpf und setzt damit ein sichtbares Zeichen für ein geeintes und friedliches Europa. Mitarbeiter beider Unternehmen versammelten sich vor dem Flugzeug, um für eine hohe Wahlbeteiligung zu werben. Der Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betonte die Bedeutung eines vereinten Europas für den Flughafenbetrieb und die Wirtschaftsverflechtungen der Region. Eurowings CEO Jens Bischof hob die Verbundenheit der Fluggesellschaft zur europäischen Idee hervor und betonte die Wichtigkeit, Haltung zu zeigen und die Demokratie zu stärken. Die klare Botschaft „Yes to Europe“ auf dem Eurowings-Flugzeug unterstreicht die Bedeutung des Airport Nürnberg als internationalen Verkehrsknotenpunkt und das Bekenntnis zur europäischen Idee.

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TUI bietet betroffenen FTI-Gästen zusätzliche Sicherheit

Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters FTI sorgt TUI für Erleichterung bei verunsicherten Urlaubern. Um betroffenen Gästen mehr Sicherheit zu bieten, können Flugpauschalreisen mit Charterflug ab sofort bis vier Tage vor Abreise gebührenfrei storniert werden. Diese Regelung gilt für Neubuchungen ab dem 6. Juni und im Abreisezeitraum vom 11. bis 25. Juni. Zusätzlich verzichtet TUI auf Anzahlungen und bietet Ersparnisse von bis zu 300 Euro auf Flugpauschalreisen, wodurch das attraktivste Neubuchungspaket im Markt entsteht. Sollten FTI-Gäste ihre ursprünglich geplante Reise antreten können, kann die TUI-Buchung bis kurz vor Abreise kostenfrei storniert werden. Im Falle einer Stornierung der FTI-Reise können sich die Urlauber darauf verlassen, dass ihre Reise mit TUI stattfinden wird. Von der neuen Regelung ausgenommen sind X-TUI-Buchungen, Nur-Hotel- und Nur-Flug-Buchungen sowie bestehende Buchungen. Der reguläre Flex-Tarif von TUI bietet weiterhin die Möglichkeit, Flugpauschalreisen bis 15 Tage vor Abreise ohne Gebühren umzubuchen oder zu stornieren.

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80. Jahrestag der D-Day-Landung: US-Veteranen in der Normandie geehrt

Im Rahmen des 80. Jahrestages der D-Day-Landung in der Normandie landeten diese Woche 48 US-Veteranen des Zweiten Weltkriegs auf dem Flughafen Deauville-Normandie. Die ehemaligen Soldaten, viele von ihnen in ihren späten 90ern und einige über 100 Jahre alt, kamen mit einem speziellen Charterflug von Delta Air Lines aus Atlanta. Die First Lady von Frankreich, Brigitte Macron, empfing die Veteranen gemeinsam mit Patricia Miralles, Ministerin für Veteranenangelegenheiten und Gedenken. Die Ankunft der Veteranen wurde von Hunderten von Normandie-Bewohnern, US- und französischen Streitkräften sowie Schulkindern mit begeistertem Jubel begleitet. Für einige der Veteranen war dies der erste Besuch in Frankreich seit der Landung in der Normandie. Ed Bastian, CEO von Delta Air Lines, betonte den Stolz der Fluggesellschaft, die Veteranen zu dieser besonderen Gedenkwoche nach Frankreich gebracht zu haben. Zusammen mit Brigitte Macron und Vertretern der Best Defense Foundation überreichte er Madame Macron ein Replikamodell eines Delta 767-Flugzeugs als Dank für die Unterstützung des Flughafens bei der Rückkehr der Veteranen. Die Veranstaltung beinhaltete auch eine offizielle Zeremonie, bei der WWII-Veteran Neil McCallum, der sich zuvor ein Treffen mit der First Lady gewünscht hatte, persönlich von Brigitte Macron begrüßt wurde. Die Veteranen werden während ihres Aufenthalts eine Schule in Bayeux besuchen, um ihre Geschichten mit den Schülern zu teilen und das Vermächtnis ihrer Generation weiterzugeben.

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Vereinigung Cockpit warnt vor Pilotenmangel

Die Vereinigung Cockpit warnt anlässlich der ILA Berlin Air Show vor akuten Personalengpässen in europäischen Cockpits. Pilotinnen und Piloten werden in Deutschland und Europa zunehmend zur Mangelware. Während der Corona-Krise wurden zahlreiche Ausbildungen unterbrochen oder abgebrochen, was nun zu einem Fachkräftemangel führt. Zudem zeichnen sich durch die Abgänge der geburtenstarken Jahrgänge weitere Lücken ab. Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, betont, dass der Personalmangel bereits spürbar ist und eine weitere Belastung des vorhandenen Personals keine Lösung darstellt. Er fordert deutschland- und europaweite Anstrengungen sowie verstärkte finanzielle Investitionen der Arbeitgeber in die Ausbildung, um weiterhin hochqualifiziertes Personal bereitzustellen. Anja Granvogl, Vorständin für Flugsicherheit, lehnt Bestrebungen zur Reduzierung der Cockpit-Besatzung strikt ab und betont, dass die Sicherheit nur mit mindestens zwei gut ausgebildeten Piloten gewährleistet werden kann.

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Air Baltic feiert 20 Jahre Basis Vilnius

Die nationale lettische Fluggesellschaft Air Baltic feiert den 20. Jahrestag ihrer Basis in Vilnius, Litauens Hauptstadt. Seit Juni 2004 ist Air Baltic ein wichtiger Akteur bei der Anbindung von Vilnius an die Welt und bietet tägliche Flüge, die ein nahtloses Reisen ermöglichen. Das Streckennetz umfasst 19 Nonstop-Ziele und wird durch über 20 Codeshare-Partner verstärkt, wodurch weltweite Verbindungen ermöglicht werden. Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, betonte die Bedeutung Litauens als Heimatmarkt und das kontinuierliche Bestreben, die internationale Anbindung des Landes zu verbessern. Er hob das stetige Passagierwachstum hervor und kündigte die weitere Expansion des Streckennetzes an. Simonas Bartkus, CEO der litauischen Flughäfen, würdigte die langjährige Partnerschaft und die Fortschritte, die durch die Zusammenarbeit erzielt wurden, einschließlich der Einführung moderner Flugzeuge und der Verbesserung des Passagierservices. Seit 2004 hat Air Baltic 6,6 Millionen Passagiere und über 20 Millionen Kilogramm Fracht und Post über die Basis Vilnius befördert. Die Airline beschäftigt über 100 Litauer, darunter mehr als 40 Flugkapitäne und zahlreiche weitere Fachleute. Ein besonderes Highlight war die Einführung eines Airbus A220-300 mit einer speziellen Lackierung in den Farben der litauischen Flagge im August 2019.

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Industrie und Flughafen Leipzig/Halle präsentieren ‚NetZeroLEJ‘-Studie

Im Rahmen der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin wurden den Bundesministern Volker Wissing und Robert Habeck die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „NetZeroLEJ“ vorgestellt. Diese Studie, durchgeführt von Airbus, DHL, HH2E und InfraLeuna in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Leipzig/Halle und den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt, zielt darauf ab, die Produktion und den Einsatz nachhaltiger synthetischer Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF) im industriellen Maßstab vorzubereiten und umzusetzen. Geplant ist die Produktion am Chemiestandort Leuna, wo das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Technologieplattform zur Erforschung und zum Testen von Power-to-Liquid (PtL) Kraftstoffen errichtet. Robert Habeck lobte das Projekt als Beispiel für die Energiewende und betonte die Notwendigkeit enger Zusammenarbeit zwischen Energie- und Transportwirtschaft. Die Studie identifizierte mehrere Ansätze zur Kostensenkung von SAF, darunter die Reduktion der Stromkosten für die Elektrolyse und die Senkung der Kapitalkosten. Politische Unterstützung und regulatorische Sicherheit wurden ebenfalls als entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung genannt. Die Vorstellung der Studienergebnisse markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Luftfahrtindustrie und zeigt das Engagement aller Beteiligten für innovative Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels. SAF sollen einen großen Beitrag zu einem klimaneutralen Passagier- und Frachtflugverkehr leisten und könnten kurzfristig die Klimabelastung reduzieren und langfristig zur Klimaneutralität des Sektors beitragen.

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Austrian Airlines hat über Zukunft der OE-LZQ noch nicht entscheiden

Noch hat Austrian Airlines nicht final über das weitere Schicksal des schwer beschädigten Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LZQ entschieden. Vor einigen Wochen wurde das äußerst junge Flugzeug während einem Schleppvorgang, bei dem sich keine Personen an Bord befanden, in Mitleidenschaft gezogen. Dabei erlitt der Mittelstreckenjet eine schwere Beschädigung. Austrian Airlines hat aber noch nicht entschieden, ob man die Maschine reparieren wird oder ob ihr gar die Verschrottung blüht. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Eine Reparatur der OE-LZQ wird nach wie vor evaluiert. Eine Entscheidung dazu wird voraussichtlich im Juli fallen“.

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