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Cabo Verde Airlines unternimmt entscheidenden ETOPS-Testflug zur Wiederaufnahme der Langstrecke

Die Nationalairline von Kap Verde, Cabo Verde Airlines (CVA), hat am 25. November einen wichtigen Schritt zur Rezertifizierung für den Langstreckenbetrieb vollzogen. Nach fast zweijähriger Pause führte die Fluggesellschaft einen erfolgreichen ETOPS-Testflug (Extended-range Twin-engine Operational Performance Standards) mit einem Flugzeug des Typs Boeing 737 Max 8 durch. Der Flug startete in der kapverdischen Hauptstadt Praia und führte über eine weite Wasserstrecke nach Recife in Brasilien. Der ETOPS-Test ist für Fluggesellschaften unerlässlich, die mit zweimotorigen Flugzeugen Routen über größere Distanzen und abgelegene Gebiete, insbesondere über Ozeanen, bedienen wollen. Während des Testflugs wurden reale Bedingungen simuliert, um die Betriebssicherheit der Boeing 737 Max 8 unter Beweis zu stellen. Dabei wurden die Treibstoffplanung, die Navigation über weite Wasserflächen und die Verfahren für den Fall eines Triebwerksausfalls detailliert geprüft und bewertet. Die vollständige Erteilung der ETOPS-Freigabe durch die zuständigen Luftfahrtbehörden ist die Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge. Mit der angestrebten vollen ETOPS-Zulassung plant Cabo Verde Airlines, ihre Linienverbindungen in die Vereinigten Staaten von Amerika wiederaufzunehmen. Zudem sollen die bestehenden Routen nach Brasilien weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus stehen auch neue Ziele in Europa zur Debatte, darunter potenzielle Verbindungen nach Spanien, in das Vereinigte Königreich und in die Niederlande. Auch die Erschließung neuer Destinationen in Westafrika wird in Betracht gezogen, um das Streckennetz vom Drehkreuz Praia aus zu stärken. Der Einsatz der Boeing 737 Max 8 ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Cabo Verde Airlines, da das Flugzeug aufgrund seiner Reichweite und Effizienz für die transatlantischen und interkontinentalen Routen gut geeignet ist. Die

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Austrian Airlines nimmt Dubai-Flüge nach zehnjähriger Pause wieder auf

Austrian Airlines (AUA) hat am Montagabend die Wiederaufnahme ihrer Direktflüge zwischen Wien und Dubai gefeiert. Nach einer zehnjährigen Unterbrechung bedient die Lufthansa-Tochter die Strecke bis Ende März 2026 im Rahmen eines als „Dubai Deal“ bezeichneten saisonalen Angebots fünfmal wöchentlich. Zum Einsatz kommt dabei die Kurz- und Mittelstreckenflotte des Typs Airbus A320neo. Die Wiederaufnahme wurde am Flughafen Wien (VIE) mit einer Gate-Veranstaltung gefeiert. Flughafenchef Julian Jäger und AUA-CEO Annette Mann verabschiedeten den Erstflug OS89, der Vertreter der Tourismusbranche und Medien an Bord hatte. Jäger hob die Bedeutung der Verbindung hervor und betonte, dass Dubai eines der wichtigsten Ziele für den österreichischen Markt sei und die Wiederaufnahme den Wachstumskurs des Flughafens und die Stärkung des Standorts Wien bestätige, insbesondere aufgrund der seit Jahren hohen Wachstumsraten im Nahen Osten. AUA-CEO Annette Mann erklärte, die starke Nachfrage und die zufriedenstellende Buchungslage zeigten, dass das Konzept einer „schlanken Flugzeugflotte und eines günstigen Preises“ funktioniere. Durch den Einsatz des A320neo, der primär für europäische Strecken konzipiert ist, nutzt die Fluggesellschaft die Kapazitäten im Winterflugplan optimal aus. Der Flug, der rund fünfeinhalb Stunden dauert, wird montags, mittwochs, donnerstags, samstags und sonntags angeboten. Das Passagiererlebnis an Bord des A320neo wurde speziell für die längere Flugzeit nach Dubai angepasst. Die Gäste erhalten unter anderem Decken und Kissen sowie spezielle Annehmlichkeiten-Sets im Dubai-Design, die unter anderem praktische Hüllen für Mobiltelefone und Rätselbücher enthalten. Das Verpflegungsangebot an Bord setzt auf die „österreichische Melangerie“, wobei 85 Prozent der Produkte aus Österreich stammen. Zudem wird ein kostenloser Vorbestellservice mit 10 Prozent Rabatt auf

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Flughafen Wien verzichtet auf dritte Piste – Austrian Airlines unterstützt Entscheidung

Der Flughafen Wien-Schwechat hat das seit 1996 geplante Großprojekt des Baus einer dritten Start- und Landebahn endgültig ad acta gelegt. Die Entscheidung des Flughafen-Vorstands, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen, erfolgte nach einer eingehenden Analyse der relevanten Entscheidungsfaktoren. Die ursprünglich mit 1,25 Milliarden Euro veranschlagten Baukosten waren zwischenzeitlich auf rund zwei Milliarden Euro explodiert. Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA), die größte Fluggesellschaft am Standort, begrüßt diesen Schritt und sieht darin eine zukunftsorientierte Entscheidung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Drehkreuzes. Ein wesentlicher Grund für die Absage war neben den massiv gestiegenen Kosten auch der fehlende wirtschaftliche Nutzen und der Widerstand wichtiger Airline-Kunden gegen eine notwendige Refinanzierung über höhere Gebühren. Trotz des Verzichts auf die dritte Piste erklärte der Flughafen, dass das bestehende Zwei-Pisten-System in Kombination mit den geplanten Terminalausbauten auch zukünftiges Wachstum bis zu 52 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen könne. Die Kapazitätserhöhung durch den Einsatz größerer Flugzeuge, die pro Flugbewegung deutlich mehr Passagiere befördern als noch vor zwanzig Jahren, milderte zudem den Druck auf die Pistenkapazität. Die Austrian Airlines teilte mit, der Prozess sei in engem Austausch und auf Basis transparenter Daten erfolgt. Man sieht die Kapazitäten der beiden bestehenden Pisten als vollkommen ausreichend an. Künftige Investitionen am Flughafen Wien sollen sich daher auf die Modernisierung und den Ausbau der Terminalinfrastruktur, die Optimierung von Abläufen und die Steigerung der Servicequalität konzentrieren. Ein Großprojekt in diesem Kontext ist die Erweiterung des Terminal 3 („New Terminal 3 Experience“) mit einem Investitionsvolumen von 420 Millionen Euro, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist. Die langwierige Historie

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Eurowings führt Meilenzahlung ein und erweitert Bordangebot

Die Fluggesellschaft Eurowings, die Value-Airline der Lufthansa Group, führt mit Anfang Dezember ein neues Service-Feature ein, das das Sammeln und Einlösen von Miles & More Meilen an Bord vereinfacht. Passagiere können ihre Einkäufe, darunter Snacks, Getränke und ausgewählte Produkte, künftig direkt mit ihrem Meilenguthaben bezahlen. Gleichzeitig sammeln sie beim Kauf von Bordprodukten weiterhin Meilen. Dieser Schritt zielt darauf ab, insbesondere Gelegenheitsreisenden eine unkomplizierte Möglichkeit zu bieten, ihre Meilen ohne Mindestmenge oder strenge Einlösefristen sinnvoll zu nutzen. Parallel zur Einführung der Meilenzahlung hat Eurowings ihr kulinarisches Angebot mit einem Wein-Upgrade aufgewertet. Seit November sind zwei Premium-Weine des Pfälzer Traditionsweinguts Motzenbäcker im Sortiment. Das Familienweingut, das für seine Handwerkskunst und charakterstarke Weine bekannt ist, liefert einen Riesling des Jahrgangs 2024 sowie einen Pinot Noir des Jahrgangs 2023. Die neuen Weine sollen das gastronomische Erlebnis über den Wolken bereichern und werden als passende Begleitung zur ebenfalls neuen L’Osteria-Pasta an Bord angeboten. Darüber hinaus führt Eurowings in Zusammenarbeit mit Eurowings Holidays eine spezielle Marketingaktion ein. Zwischen dem 1. November 2025 und dem 30. April 2026 wird auf Flügen der neue „Pauschal Airfrischt“-Sitz platziert. Dieser besondere Sitz, erkennbar an einem gebrandeten Schonbezug an der Kopfstütze, beschert dem zufälligen Inhaber ein kleines Extra: ein kostenloses, alkoholfreies Erfrischungsgetränk. Die Maßnahme soll für eine „Airfrischung“ und Leichtigkeit während des Fluges sorgen und das Angebot von Eurowings Holidays bewerben. Eurowings, die mit einer Flotte von rund 100 Flugzeugen und 5.500 Mitarbeitern Direktflüge zu etwa 150 europäischen Zielen anbietet, festigt damit ihre Position als Value-Carrier. Die Airline bedient von 13

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Airbus A320 Familie: Großteil der Flugzeuge nach Sicherheitsanweisung modifiziert

Der Flugzeughersteller Airbus hat ein Update zur Umsetzung einer dringenden Sicherheitsanweisung für einen Teil seiner A320-Familie veröffentlicht. Nach einer am 28. November herausgegebenen Alert Operators Transmission (AOT), die sofortige Vorsichtsmaßnahmen anwies, hat die überwiegende Mehrheit der potenziell betroffenen rund 6.000 Flugzeuge die notwendigen Modifikationen erhalten. Die AOT war Berichten zufolge aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Betriebssicherheit bestimmter Bauteile im Flugsteuerungssystem ergangen, wobei technische Mängel an Stellantrieben der Höhenruder eine Rolle spielten. Airbus arbeitet derzeit eng mit den Fluggesellschaften zusammen, um die verbleibenden Anpassungen an weniger als 100 Flugzeugen vorzunehmen, damit diese schnellstmöglich wieder in den Dienst gestellt werden können. Es ist davon auszugehen, dass die notwendigen Arbeiten zur Behebung der Mängel in den Wartungsplänen der Airlines priorisiert wurden. Die Notwendigkeit der kurzfristigen Maßnahmen hatte bei einigen Betreibern zu temporären Flugausfällen und Verzögerungen geführt. Der Konzern entschuldigte sich bei Passagieren und Fluggesellschaften für die durch die notwendigen Maßnahmen entstandenen Herausforderungen und Verzögerungen. Airbus dankte seinen Kunden, den Behörden und Mitarbeitern für die Unterstützung bei der raschen Implementierung der Sicherheitsanweisungen. Der Hersteller betonte, dass die Entscheidung, die Sicherheit über alle anderen Überlegungen zu stellen, oberste Priorität habe. Die A320-Familie, zu der die Modelle A318, A319, A320 und A321 gehören, ist eine der weltweit am häufigsten eingesetzten Flugzeugserien im Kurz- und Mittelstreckenverkehr. Die schnelle Reaktion von Airbus und den Betreibergesellschaften auf die technische Sicherheitsanweisung war entscheidend, um die Auswirkungen auf den globalen Flugbetrieb zu minimieren. Die Flugaufsichtsbehörden weltweit überwachen die vollständige Umsetzung der von Airbus angeordneten Maßnahmen.

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Adventszauber am Flughafen Stuttgart: Stahlbäume erstrahlen im Lichterglanz

Pünktlich zum ersten Adventbeginn taucht der Flughafen Stuttgart seine Terminals in festliches Licht und läutet damit die Weihnachtszeit ein. Die architektonisch markanten, dachtragenden Stahlbäume, die den Terminals ihr unverwechselbares Aussehen verleihen und als „Dolde“ bekannt sind, werden bis ins neue Jahr hinein hell beleuchtet sein. Diese filigrane Stahlkonstruktion, die der Architekt Meinhard von Gerkan entwarf und die in ihrer Form an Baumkronen erinnert, ist ein charakteristisches Merkmal des Flughafens. Als besonderes Highlight für Passagiere und Besucher steht am ersten Adventssonntag, dem 30. November 2025, ein Besuch des Weihnachtsmanns auf dem Programm. Zwischen 11:00 und 15:00 Uhr wird dieser im Terminal 1 auf der Galerie-Ebene erwartet, um dort kleine Geschenke zu verteilen und für eine vorweihnachtliche Stimmung zu sorgen. Der Flughafen setzt damit die Tradition fort, Reisenden und Abholern in der hektischen Vorweihnachtszeit eine kleine Freude zu bereiten. Die Beleuchtung der Stahlbäume ist ein visuelles Markenzeichen des Stuttgarter Flughafens zur Adventszeit. Ursprünglich wurde der Lichterschmuck in den Terminals mit rund 240.000 LED-Leuchten umgesetzt. Unabhängig von temporären Einschränkungen des Leuchtschmucks in früheren Jahren, soll der Flughafen auch im Advent 2025 wieder stimmungsvoll für die Reisenden gestaltet werden und einen festlichen Rahmen für den Beginn der Weihnachtsmärkte in der Region bilden. Der Stuttgarter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt, einer der größten und ältesten in Europa, öffnete bereits am 26. November seine Pforten. Der Flughafen Stuttgart ist ein wichtiges Drehkreuz in Baden-Württemberg und erwartet im Dezember traditionell ein erhöhtes Passagieraufkommen, das durch die Feiertage und die damit verbundenen Reisebewegungen ausgelöst wird. Die feierliche Ausgestaltung der

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Jet2 erweitert Winterangebot ab Köln/Bonn um Leeds Bradford

Der Flughafen Köln/Bonn verstärkt sein Flugangebot nach Großbritannien: Die britische Ferienfluggesellschaft Jet2.com hat ihr saisonales Winterprogramm erweitert und bedient ab sofort auch die Strecke nach Leeds Bradford. Die neue Verbindung wird zweimal wöchentlich, jeweils freitags und montags, um 14 Uhr aufgenommen und ergänzt das bestehende Angebot des Carriers in der Weihnachts- und Winterzeit. Jet2.com fliegt seit 2019 in der Adventszeit den Flughafen Köln/Bonn an. Die Flugzeit zur neuen Destination beträgt rund anderthalb Stunden. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, begrüßte die Erweiterung des Flugplans. Er betonte, dass durch die Aufnahme der Route nach Leeds Bradford das Großbritannien-Angebot weiter wächst und sowohl deutschen Reisenden für Adventsbesuche als auch Gästen von der Insel eine attraktive zusätzliche Verbindung geboten wird. Köln/Bonn dient damit in der kalten Jahreszeit als wichtiges Tor zu den Weihnachtsmärkten in Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Jet2.com nutzt auf diesen Strecken vorrangig Flugzeuge aus der Boeing 737-Familie. Mit der neuen Strecke umfasst das Programm von Jet2.com ab Köln/Bonn nun insgesamt vier Ziele in Großbritannien. Zusätzlich zu Leeds Bradford werden auch in diesem Jahr wieder die Verbindungen nach Manchester, Birmingham und Newcastle angeboten. Manchester ist dabei mit bis zu fünf wöchentlichen Abflügen die am stärksten frequentierte Destination, gefolgt von Birmingham mit bis zu vier Flügen. Leeds Bradford und Newcastle werden jeweils zweimal wöchentlich bedient. Die neu angebundene Stadt Leeds, im Herzen von West Yorkshire, ist eine bedeutende Metropole, die für ihre Kulturszene, Musikfestivals und historische Architektur, wie den Kirkgate Market, bekannt ist. Auch die anderen angeflogenen Städte wie Birmingham, Manchester

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Weltweite Passagiernachfrage im Oktober 2025 mit kräftigem Wachstum

Die International Air Transport Association (IATA) hat aktuelle Daten zur weltweiten Passagiernachfrage für den Monat Oktober 2025 veröffentlicht, die ein robustes Wachstum des Luftverkehrs belegen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um beachtliche 6,6 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich die Gesamtkapazität, abgebildet in verfügbaren Sitzkilometern (ASK), um 5,8 Prozent. Dies führte zu einer Steigerung des Passagierauslastungsfaktors (PLF) auf 84,6 Prozent, was einer Verbesserung von 0,7 Prozentpunkten gegenüber Oktober 2024 entspricht. Insbesondere der internationale Flugverkehr zeigte sich als Wachstumsmotor. Die internationale Nachfrage legte um 8,5 Prozent zu, wobei die Kapazität um 7,1 Prozent erweitert wurde. Regional stechen hierbei die Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten und dem asiatisch-pazifischen Raum hervor, die mit Zuwächsen von 10,7 Prozent beziehungsweise 10,9 Prozent eine zweistellige Steigerung der Nachfrage verzeichneten. Bemerkenswert ist auch die Erholung der nordamerikanischen Fluggesellschaften, deren internationales Passagieraufkommen um 4,5 Prozent wuchs, nachdem in den Vormonaten eine Phase der Stagnation beobachtet wurde. Demgegenüber fiel das Wachstum im nationalen Flugverkehr mit 3,4 Prozent moderater aus. Hier stieg die Kapazität (ASK) mit 3,6 Prozent leicht stärker als die Nachfrage, was den Auslastungsgrad minimal um 0,1 Prozentpunkte auf 84,6 Prozent sinken ließ. Im Inlandverkehr zeigte Brasilien mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent die herausragendste Entwicklung. Der IATA-Generaldirektor Willie Walsh hob die anhaltend starke Nachfrage als positives Zeichen hervor, insbesondere im Hinblick auf die vielversprechenden Kapazitätserhöhungen im November (3,6 Prozent) und Dezember (4,7 Prozent), die auf eine starke Buchungslage für die Feiertage und das Jahresendgeschäft schließen lassen. Die veröffentlichten Zahlen unterstreichen die

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Eröffnung des 17. „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkts in Wien

Der traditionelle „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarkt hat am Freitag in Wien seine Pforten geöffnet und läutet damit die Vorweihnachtszeit ein. Bereits zum 17. Mal findet die Veranstaltung im historischen Ambiente des Palais Niederösterreich in der Herrengasse statt. Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, die ehemalige Doppel-Ski-Weltmeisterin Alexandra Meissnitzer und Pater Michael Staberl OSB, den Superior von Mariazell, welche gemeinsam den Christbaum aus Maria Laach am Jauerling zum Leuchten brachten. In ihren Eröffnungsreden betonten die Politiker die Bedeutung von Tradition und Gemeinschaftssinn in der Vorweihnachtszeit. Landeshauptfrau Mikl-Leitner hob das „gelebte Miteinander“ und die Pflege alter Bräuche als Stärken des Bundeslandes hervor. Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf rückte die regionalen Produzenten in den Fokus und bezeichnete den Markt als die größte Leistungsschau des Bundeslandes in der Bundeshauptstadt. Knapp 70 Aussteller aus allen vier Vierteln Niederösterreichs präsentieren dabei ihre regionalen Produkte und ihr Handwerk. Das Angebot reicht von Punsch und deftigen Speisen wie Gröstl bis hin zu hochwertigem Kunsthandwerk. Der Adventmarkt ist ein wichtiger Treffpunkt für Besucher aus Wien und Niederösterreich, die regionale Spezialitäten und eine besinnliche Atmosphäre suchen. Neben kulinarischen Genüssen und Handwerkskunst bietet der Markt auch ein Rahmenprogramm mit Chören und Bläsergruppen. Für Kinder wird eine eigene Backstube eingerichtet, während Erwachsene am Samstag die Möglichkeit haben, an kostenlosen Führungen durch das historische Palais teilzunehmen. Die Veranstaltung läuft am Eröffnungstag, Freitag, und am Samstag, den 29. November, jeweils von 10 bis 21 Uhr. Zusätzlich zur Leistungsschau der regionalen Betriebe wird im Rahmen des Adventmarktes auch ein vorweihnachtliches Gewinnspiel veranstaltet. Besucher können

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EuroAirport schränkt Betrieb wegen Pistensanierung 2026 ein

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg steht im Frühjahr 2026 vor einer umfangreichen Sanierung seiner Hauptpiste 15/33, was eine temporäre Schließung des wichtigsten Teils des Flugfeldes notwendig macht. Die Bauarbeiten, die dem Ziel dienen, die langfristige Betriebssicherheit zu gewährleisten, werden vom 15. April bis zum 20. Mai 2026 dauern. In dieser Zeit wird der Flugverkehr über die kürzere Sekundärpiste 07/25 abgewickelt. Betroffen ist die Erneuerung des zentralen Abschnitts der Hauptpiste sowie des parallel verlaufenden Rollwegs Taxiway Bravo. Die Umstellung auf die Sekundärpiste hat direkte Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Aufgrund der geringeren Länge der Querbahn ist deren Nutzung nur eingeschränkt möglich. Viele Langstreckenflüge und größere Maschinen können unter Umständen nicht oder nur mit stark reduziertem Startgewicht operieren. Infolgedessen haben die Fluggesellschaften ihre Flugpläne für diesen Zeitraum stark angepasst und reduziert. Aus den vorliegenden Plänen geht hervor, dass ausschließlich die Fluggesellschaft easyJet ein angepasstes Flugprogramm aufrechterhalten wird. Das reduzierte Angebot von easyJet soll dennoch weiterhin Verbindungen zu wichtigen europäischen Geschäfts- und Städtezielen sowie ausgewählten Feriendestinationen sicherstellen. Während alle anderen Airlines ihre Flüge zum EuroAirport in der Zeit der Sanierung voraussichtlich komplett einstellen werden, plant easyJet täglich rund 25 Flüge über die Querpiste abzuwickeln, sofern die meteorologischen Bedingungen dies erlauben. Ursprünglich war die Sanierung für den Sommer 2026 geplant, wurde aber zeitlich präzisiert. Reisende, die bereits Buchungen für den Zeitraum vom 15. April bis 20. Mai 2026 getätigt haben, sollten sich proaktiv an ihre jeweilige Fluggesellschaft oder den Reiseanbieter wenden, um sich über etwaige Flugstreichungen, Verlegungen oder Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren. Der Flughafenbetreiber stellt aktuelle Informationen zum

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