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El Al startet globale Hotelbuchungsplattform für Vielflieger

Die Fluggesellschaft El Al treibt die Digitalisierung und Diversifikation ihres Geschäftsmodells weiter voran. Unter dem Namen „El Al Travel“ hat das Luftfahrtunternehmen eine neue digitale Plattform in seine bestehende Website und mobile Applikation integriert. Das System ermöglicht es Kunden, Hotelunterkünfte außerhalb Israels direkt über die Kanäle der Fluggesellschaft zu reservieren. Das Angebot umfasst zum Start Zugriff auf ein weltweites Netzwerk von rund 1,5 Millionen Hotelbetrieben. Für die Fluglinie markiert dieser Schritt den Beginn einer langfristigen Unternehmensstrategie, die darauf abzielt, neue Einnahmequellen abseits des reinen Ticketverkaufs zu erschließen und Passagiere entlang der gesamten Reisekette digital zu begleiten. Die technische Plattform ist unmittelbar an das hauseigene Matmid-Vielfliegerprogramm sowie an die Kreditkarteninhaber der sogenannten Fly Card, die in Kooperation mit dem Finanzdienstleister Isracard herausgegeben wird, gekoppelt. Mitglieder dieses Treueprogramms können ab sofort bei jeder Hotelbuchung Bonuspunkte und den Status-Zusatz „Diamonds“ erwerben. Gleichzeitig wurde die Option implementiert, bereits gesammelte Punkte zur vollständigen oder teilweisen Bezahlung von Hotelaufenthalten weltweit einzulösen. Um die Markteinführung der neuen Vertriebsplattform im Markt zu verankern, hat die Fluggesellschaft eine großangelegte Werbekampagne über Online- und Offline-Kanäle gestartet, bei der die israelischen Künstler Hanan Ben Ari und Amos Tamam als Markenbotschafter auftreten. Zur Einführung des neuen Buchungsportals gewährt das Unternehmen bis Ende August 2026 eine Sonderkondition für Inhaber der FLY CARD, bei der für Hotelbuchungen mit einem Reisezeitraum bis Ende Juni 2027 zusätzliche Bonuspunkte gutgeschrieben werden. Nach Angaben von Konzernchef Levy Halevy stellt das Portal die erste Phase einer umfassenderen Plattform-Ökonomie dar. In einem nächsten Entwicklungsschritt plant das Management, das digitale Angebot

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ÖAMTC prognostiziert massive Verkehrsbelastung rund um das Formel-1-Wochenende in Spielberg

Das bevorstehende Rennwochenende der Formel 1 vom 26. bis 28. Juni 2026 auf dem Red Bull Ring in Spielberg wird laut aktuellen Prognosen des Verkehrsclubs ÖAMTC zu einer extremen Belastungsprobe für das regionale und überregionale Straßennetz in Österreich führen. Zehntausende Motorsportfans reisen in das steirische Murtal, was bereits ab Mitte der Woche zu erheblichen Verkehrsspitzen führen wird. Vor allem am Rennsonntag wird Autofahrern dringend empfohlen, eine frühzeitige Abreise einzuplanen und beträchtliche Zeitpolster mitzubringen, da die Zufahrten zu den kostenlosen Parkflächen im Nahbereich der Rennstrecke rasch an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Der Mobilitätsclub verstärkt für die Dauer der Großveranstaltung seine Pannenhilfe vor Ort, um liegengebliebene Fahrzeuge zügig von den Hauptverkehrsadern zu entfernen. Die Anreise zum Veranstaltungsgelände erfolgt primär über die Murtal Schnellstraße (S36) und die dortigen Abfahrten Knittelfeld West, Zeltweg Ost und Zeltweg West. Ein eigens installiertes, farbcodiertes Leitsystem lenkt die Besucher abhängig von ihrer Ticketkategorie zu den zugewiesenen Stellflächen, wobei die Exekutive die Verkehrsleitung unterstützt. Für Campinggäste wurden separate Areale eingerichtet, für die eine Anreise bereits am Mittwoch oder Donnerstag angeraten wird, um die Verkehrsströme zu entflechten. Die kritischste Verkehrsphase wird laut den langjährigen Erfahrungen der Experten nach dem Ende des Hauptrennens am Sonntag erwartet, wenn die Abreise fast aller Zuschauer gleichzeitig einsetzt und unvermeidbare Staus auf der S36 sowie den nachgelagerten Routen auslöst. Zusätzliches Staubedürfnis ortet der Verkehrsclub auf den Fernverbindungen, insbesondere auf der Semmering Schnellstraße (S6) in Fahrtrichtung Wien, wo der Kolonnenverkehr voraussichtlich bis weit in die Nacht anhalten wird. Verschärft wird die Situation auf der S6 durch zwei

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Fünfter Graz Airport Run verzeichnet Rekordanmeldung und hohe Spendensumme

Der Flughafen Graz hat erfolgreich die fünfte Auflage seines traditionellen Benefizlaufs „Graz Airport Run“ absolviert. Die Sportveranstaltung auf dem Flughafengelände erlebte im Vorfeld einen beispiellosen Ansturm auf die Startberechtigungen. Das gesamte Kontingent von 800 Startplätzen war bereits innerhalb von nur zehn Tagen nach der Öffnung des Registrierungsportals restlos ausverkauft. Die Betreibergesellschaft des steirischen Regionalflughafens führt das anhaltend hohe Interesse sowohl auf den besonderen Charakter der Streckenführung auf dem sonst abgesperrten Vorfeld- und Rollbahnbereich als auch auf den karitativen Zweck der Sportveranstaltung zurück. Direkt im Anschluss an das sportliche Großereignis konnten die beiden Geschäftsführer des Flughafens Graz, Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, das finanzielle Gesamtergebnis der Veranstaltung präsentieren. Durch die Startgelder der 800 Teilnehmer sowie die substanzielle Unterstützung zahlreicher Partnerunternehmen kam ein Erlös in Höhe von 20.000 Euro zusammen. Die gesamte Summe wurde in Form eines symbolischen Schecks an Christine Drechsler, die Geschäftsführerin der österreichischen Stiftung Kindertraum, übergeben. Die Spendenmittel werden zweckgebunden eingesetzt, um schwerkranken Kindern sowie Kindern mit Behinderungen in Österreich spezielle Therapien, Hilfsmittel oder langgehegte Wünsche zu finanzieren. Die logistische und finanzielle Umsetzung des Flughafenlaufs auf dem aktiven Sicherheitsgelände basiert auf einer breit aufgestellten Kooperation mit regionalen und internationalen Wirtschaftsbetrieben. Zu den Sponsoren und Partnern gehörten auch in diesem Jahr namhafte Akteure aus den Bereichen Luftfahrt, Logistik und Finanzen, darunter Unternehmen wie Eurowings, British Airways Euroflyer, air bp, die Steiermärkische Sparkasse, die Grazer Wechselseitige Versicherung (GRAWE), Gebrüder Weiss, Kühne+Nagel sowie das Cargo Center Graz. Die Geschäftsführung betonte, dass der Eventcharakter des Flughafens durch solche Veranstaltungen abseits des regulären Passagier-

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Oberschwaben-Allgäu setzt auf kulinarischen Regionalismus und Landerlebnisse

Die Tourismusregion Oberschwaben-Allgäu verzeichnet im Segment des Kurzurlaubs- und Wochenendtourismus eine verstärkte Nachfrage nach Angeboten, die Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie direkt miteinander verknüpfen. Agrarbetriebe und mittelständische Lebensmittelhersteller im württembergischen Teil des Allgäus nutzen diesen Trend zunehmend, um durch Diversifikation neue Einnahmequellen zu erschließen. Neben der primären Erzeugung von Agrarprodukten investieren traditionsreiche Familienbetriebe vermehrt in die touristische Infrastruktur, etwa durch den Ausbau von Ferienwohnungen, Hofläden und gastronomischen Angeboten. Ein Beispiel für diese wirtschaftliche Neuausrichtung ist der Rösslerhof in Schlier, dessen historische Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert auf die Benediktinerabtei Weingarten zurückgehen. Der heutige Milchviehbetrieb kombiniert die klassische Acker- und Grünlandwirtschaft mit einem angeschlossenen Hofcafé, einem Bio-Hofladen sowie mehreren Ferienunterkünften. Diese Verknüpfung ermöglicht es landwirtschaftlichen Betrieben, die Wertschöpfung vor Ort zu steigern und gleichzeitig eine direkte Schnittstelle zum Endverbraucher zu schaffen, was die ökonomische Resilienz gegenüber schwankenden Erzeugerpreisen auf dem globalen Markt erhöht. Die enge Vernetzung innerhalb der regionalen Wirtschaftskreisläufe zeigt sich auch in der Kooperation zwischen den landwirtschaftlichen Erzeugern und dem lokalen Handwerk. Ein Teil der Milchprodukte des Rösslerhofs wird in der nahegelegenen Käserei Bauhofer verarbeitet. Der dort hergestellte Rohmilchkäse reift in spezialisierten Lagerungsanlagen, in denen moderne Robotertechnologie für das regelmäßige Wenden und Waschen der bis zu 80 Kilogramm schweren Laibe eingesetzt wird. Die Integration von Schaukäsereien und Verkaufsstellen in den Produktionsprozess dient als Marketinginstrument, um handwerkliche Herstellungsverfahren im Premiumsegment zu positionieren. Ergänzt wird diese Infrastruktur durch das regionale Hotelgewerbe, wie das Hotel Zum Schloss im nahen Amtzell, das auf kulinarische Konzepte mit regionalen Produkten setzt. Um den Anforderungen eines

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Dieter Vranckx übernimmt Aufsichtsratsvorsitz bei Austrian Airlines

Bei der Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) kommt es an der Spitze des Kontrollgremiums zu einer planmäßigen personellen Neuaufstellung. Im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung wurde Dieter Vranckx zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt. Er folgt in dieser Funktion auf Till Streichert, der sein Mandat mit Wirkung zum 22. Juni 2026 niedergelegt hat. Die offizielle Amtsübernahme durch Vranckx erfolgt am 23. Juni 2026. Zuvor war der Manager am selben Tag auf der ordentlichen Hauptversammlung der Fluglinie formell in das sechsköpfige Gremium gewählt worden. An der Seite des neuen Vorsitzenden bleibt Veit Schmid-Schmidsfelden weiterhin als Stellvertreter im Amt. Der 53-jährige Dieter Vranckx, der die schweizerische und die belgische Staatsbürgerschaft besitzt, verfügt über eine langjährige Karriere innerhalb des Lufthansa-Konzerns, zu dem die österreichische Fluggesellschaft als Tochterunternehmen gehört. Seit Juli 2024 bekleidet Vranckx die Position des Chief Commercial Officer (CCO) im Konzernvorstand der Deutschen Lufthansa AG und steuert dort den gesamten kommerziellen Bereich sowie strategische Großprojekte wie die Integration der italienischen ITA Airways. Vor seinem Wechsel in den Konzernvorstand leitete er als Vorstandsvorsitzender die Fluggesellschaft Swiss und war davor in führenden Managementpositionen bei Brussels Airlines sowie im Vertriebsnetzwerk der Gruppe im asiatisch-pazifischen Raum tätig. Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Till Streichert hatte das Kontrollorgan der Austrian Airlines seit August 2024 geleitet. Er konzentriert sich künftig vollumfänglich auf seine Kernaufgabe als Finanzvorstand (CFO) der Deutschen Lufthansa AG. Die personelle Rochade spiegelt die Konzernstrategie der Lufthansa wider, die Aufsichtsratsposten ihrer Tochtergesellschaften eng mit den jeweiligen Vorstandsressorts der Muttergesellschaft zu verzahnen. Während Streichert die finanzielle Restrukturierung nach den Krisenjahren konsolidierte,

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Kölner Zoll stellt beträchtliche Menge Potenzhonig am Flughafen sicher

Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hat Mitte Juni 2026 bei einer Routinekontrolle den Schmuggel einer größeren Menge illegaler Arzneimittel unterbunden. Bei der Überprüfung des Reisegepäcks eines 66-jährigen Reiserückkehrers, der aus der Türkei nach Deutschland eingereist war, entdeckten die Beamten insgesamt fast acht Kilogramm sogenannten Potenzhonig. Die illegale Fracht war in Form von 22 Gläsern und mehr als 180 Einzelsachets (Portionsbeuteln) zwischen der Kleidung im Koffer des Mannes versteckt worden. Da die Einfuhr dieser Präparate ohne Genehmigung verboten ist, stellten die Behörden die gesamte Ware sicher und leiteten noch vor Ort ein entsprechendes Strafverfahren gegen den Beschuldigten ein. Die Laboranalyse und die rechtliche Bewertung ergaben, dass der sichergestellte Honig mit dem Wirkstoff Sildenafil versetzt war. Dabei handelt es sich um eine chemische Substanz, die in der Bundesrepublik Deutschland einer strengen Verschreibungspflicht unterliegt und als Arzneiwirkstoff auf der Verpackung zwingend klar deklariert werden muss. Bei keinem der im Koffer aufgefundenen Behältnisse und Sachets lag eine solche Kennzeichnung vor. Die Einfuhr solcher nicht deklarierten Substanzen stellt einen direkten und schwerwiegenden Verstoß gegen das deutsche Arzneimittelgesetz (AMG) dar, was die Einleitung des Steuer- und Strafverfahrens zur Folge hatte. Mediziner, Zollbehörden und Verbraucherschutzorganisationen warnen eindringlich vor dem Konsum solcher scheinbar natürlichen Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland. Da die Dosierung des beigemischten Sildenafils bei diesen illegalen Produkten extrem schwankt und unkontrolliert erfolgt, kann die Einnahme ohne vorherige ärztliche Beratung erhebliche gesundheitliche Schädigungen hervorrufen. Insbesondere bei Personen mit Vorerkrankungen lauern massive Risiken: Wird der Wirkstoff unbewusst oder in Kombination mit bestimmten Herzmedikamenten, wie beispielsweise Nitraten, eingenommen, drohen akute,

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Neue durchgehende Zugverbindung von Prag nach Kopenhagen im Vollbetrieb

Ein neues internationales Schienenverkehrsprojekt verknüpft seit dem Frühjahr Mitteleuropa direkt mit Skandinavien. Im Mai wurde die durchgehende Fernverkehrsstrecke von Prag über Dresden, Berlin und Hamburg bis in die dänische Hauptstadt Kopenhagen offiziell in Betrieb genommen. Nach dem Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten und der vollständigen Wiederfreigabe des zentralen Schienenkorridors zwischen Berlin und Hamburg konnte das Angebot Mitte Juni auf die maximale Kapazität hochgefahren werden. Die Verbindung wird nun dreimal täglich pro Richtung bedient, wobei in den nachfragestarken Sommermonaten eine der täglichen Frequenzen als grenzüberschreitender Nachtzug geführt wird, um Geschäftsreisenden und Urlaubern eine flexible Reiseplanung zu ermöglichen. Durch den Abschluss der baulichen Modernisierungsmaßnahmen auf den deutschen Teilstrecken haben sich die Reisezeiten für die Passagiere im internationalen Streckennetz spürbar verkürzt. Die Fahrzeit auf dem stark frequentierten Abschnitt zwischen Prag und der Metropolregion Hamburg verringerte sich um rund 40 Minuten auf eine Nettofahrzeit von genau sechs Stunden. Für die gesamte kontinentale Distanz von der tschechischen Republik durch die Bundesrepublik bis nach Dänemark benötigen die Züge eine Gesamtlaufzeit von etwa elf Stunden und 45 Minuten. Das Projekt gilt als logistischer Meilenstein bei der Verknüpfung europäischer Ballungsräume und soll den grenzüberschreitenden Schienenpersonenfernverkehr als konkurrenzfähige Alternative zu regionalen Flugverbindungen etablieren. Der operative Betrieb der neuen Verbindung wird gemeinschaftlich von drei nationalen Eisenbahnunternehmen getragen. Die Deutsche Bahn kooperiert hierzu eng mit der Tschechischen Bahn (České dráhy) sowie der Dänischen Staatsbahn (Danske Statsbaner). Zum Einsatz kommen hochmoderne, klimatisierte Wagengarnituren der neuen Generation des tschechischen Typs ComfortJet. Diese weisen eine zeitgemäße Serviceinfrastruktur auf, die neben einem vollwertigen Bordrestaurant, kostenfreiem WLAN-Zugang und

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TAP Air Portugal plant Anleiheemission in Millionenhöhe

Die staatliche portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal bereitet über den internationalen Kapitalmarkt eine umfassende Refinanzierungsmaßnahme vor. Wie aus Finanzkreisen und Medienberichten verlautete, hat das Luftfahrtunternehmen Sondierungsgespräche mit potenziellen Investoren für eine neue fünfjährige Unternehmensanleihe aufgenommen. Das angestrebte Emissionsvolumen der Festzinsanleihe beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. Der Schritt erfolgt zu einem strategisch sensiblen Zeitpunkt, da die portugiesische Regierung parallel die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für eine Teilprivatisierung der Fluglinie finalisiert. Im Raum steht der Verkauf von bis zu 49,9 Prozent der staatlichen Firmenanteile, wovon ein Kontingent von fünf Prozent gesetzlich für die eigene Belegschaft reserviert werden soll. Die geplante Kapitalaufnahme steht in direktem Zusammenhang mit dem laufenden Bieterverfahren um die Anteilsmehrheit des zu privatisierenden Pakets, für das sich vor allem die europäischen Branchenriesen Lufthansa und die Air France-KLM-Gruppe in Stellung gebracht haben. Der Lufthansa-Konzern demonstrierte erst kürzlich die eigene Finanzkraft durch die erfolgreiche Platzierung einer eigenen Anleihe im Wert von 750 Millionen Euro am Kapitalmarkt, um die Liquiditätsbasis für strategische Übernahmen im europäischen Luftraum zu stärken. Die Emission von TAP Air Portugal dient somit nicht nur der operativen Liquiditätssicherung, sondern auch der Bilanzbereinigung, um die Attraktivität des Unternehmens für die internationalen Konsortien im finalen Privatisierungsprozess maßgeblich zu erhöhen. Der Vorstoß der portugiesischen Fluglinie ist Teil einer umfassenden Umschuldungswelle in der globalen Luftfahrtindustrie. Datenerhebungen zufolge haben Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber allein in der ersten Jahreshälfte des laufenden Jahres neue Anleihen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 10,5 Milliarden US-Dollar emittiert. Dies stellt den höchsten kumulierten Wert für ein erstes Halbjahr seit

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New York: Erneute Startbahnsperrung am Flughafen LaGuardia wegen Bodenabsenkung

Der New Yorker Flughafen LaGuardia (LGA) sieht sich mit wiederkehrenden baulichen Mängeln an seiner Infrastruktur konfrontiert. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen musste die Betreibergesellschaft eine der Hauptstartbahnen des viel frequentierten Verkehrsflughafens für den Flugbetrieb komplett sperren. Auslöser für die jüngste Maßnahme war die Entdeckung einer rund fünf Zentimeter tiefen Bodenabsenkung unmittelbar neben dem Pistenbelag. Die Sperrung wurde ab 17:00 Uhr Ortszeit wirksam, um eine Gefährdung für startende und landende Flugzeuge im Nahbereich der betroffenen Start- und Landebahn präventiv auszuschließen. Ein Team von spezialisierten Technikern und Ingenieuren wurde umgehend mit der Untersuchung der Schadensursache betraut. Die Arbeiten umfassen neben der Ursachenforschung auch dringende Stabilisierungsmaßnahmen des Untergrunds, um ein weiteres Absacken des Geländes zu verhindern. Der Zeitplan der Flughafenbehörde sieht vor, den betroffenen Bereich umfassend zu sanieren und die Startbahn bis zum darauffolgenden Donnerstagmorgen wieder vollständig für den regulären Flugverkehr freizugeben. Erst im vergangenen Monat hatte ein ähnlicher Vorfall, bei dem ein akuter Einbruch im Pistenbelag registriert wurde, zu einer zweitägigen Zwangsschließung einer Startbahn geführt. Der LaGuardia Airport, der sich im New Yorker Stadtteil Queens befindet, gilt aufgrund seiner geografischen Lage direkt an der Flushing Bay und der Bowery Bay als bautechnisch hochkomplex. Große Teile des Flughafengeländes wurden historisch auf aufgeschüttetem Land errichtet, was den Untergrund anfällig für Setzungen und geologische Verschiebungen macht. Obwohl der Flughafen in den vergangenen Jahren ein milliardenschweres Modernisierungsprogramm zur Erneuerung der Terminals durchlaufen hat, verdeutlichen die wiederholten Schäden an den Rollbahnen die anhaltende Belastung der Alterungsprozesse und der geologischen Gegebenheiten der Start- und Landebahnsysteme. Die temporäre

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Führungswechsel beim Luftfahrt-Dienstleister: Bernd Michl wird neuer CFO von Aviareps

Der weltweit tätige Luftfahrt- und Tourismus-Dienstleister Aviareps strukturiert seine Konzernführung im Finanzbereich neu. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München hat die Ernennung von Bernd Michl zum neuen Chief Financial Officer (CFO) und Corporate Affairs Officer bekannt gegeben. Michl wird die Nachfolge des bisherigen Finanzchefs Ralf Kuttruff antreten, der das Unternehmen nach einer vierjährigen Amtszeit auf eigenen Wunsch verlässt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Der offizielle Stichtag für den Positionswechsel in der Konzernzentrale wurde auf den 1. Juli festgelegt. Mit der Berufung von Bernd Michl setzt die Unternehmensgruppe auf einen erfahrenen Finanzexperten, der bereits umfassende Führungserfahrung im internationalen Management und in der strategischen Unternehmenssteuerung vorweisen kann. In seiner Doppelfunktion übernimmt Michl neben der globalen Finanzleitung und dem Controlling auch die Verantwortung für den Bereich Corporate Affairs, welcher die strategische Kommunikation, regulatorische Angelegenheiten sowie die Beziehungen zu staatlichen Stellen und institutionellen Partnern umfasst. Diese Zusammenlegung der Aufgabenbereiche soll die internen Entscheidungswege des global expandierenden Dienstleisters weiter straffen und optimieren. Das im Jahr 1994 gegründete Unternehmen Aviareps agiert als weltweiter Marktführer im Bereich der Vertretung von Fluggesellschaften (General Sales Agent) und Tourismusverbänden. Mit über 60 Niederlassungen in mehr als 40 Ländern unterstützt die Gruppe Fluggesellschaften und touristische Destinationen bei der Vermarktung, dem Ticketvertrieb, der IT-Infrastruktur sowie bei Finanz- und Rechtsdienstleistungen vor Ort. Der Wechsel an der Finanzspitze fällt in eine Phase, in der sich der globale Luftverkehrsmarkt nach den tiefgreifenden Transformationen der letzten Jahre stabilisiert und Netzwerke weltweit neu ausgerichtet werden, was hohe Anforderungen an das Risikomanagement und die Kapitalallokation stellt.

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