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Kuba führt elektronisches Visum für Touristen ein

Seit dem 1. August 2024 können Touristen für Reisen nach Kuba ein elektronisches Visum, das sogenannte „E-Visa-Cuba“, beantragen. Dieses soll mittelfristig die bisher genutzte Touristenkarte ersetzen. Der Antrag auf das E-Visum kann online ausgefüllt werden, und die entsprechenden Informationen sowie Antragsformulare wurden nun vom Auswärtigen Amt bereitgestellt. Bisher konnten Touristen, die nicht länger als 90 Tage in Kuba bleiben wollten, mit einer Touristenkarte einreisen, die bei der kubanischen Botschaft oder kommerziellen Anbietern erhältlich war. Diese Regelung bleibt vorerst bestehen, jedoch soll das E-Visum langfristig die Einreiseprozesse vereinfachen. Eine Verlängerung des Aufenthalts um weitere 90 Tage bleibt im Ermessen der kubanischen Behörden. Geschäftsreisende, die länger bleiben oder nicht-touristische Zwecke verfolgen, müssen weiterhin ein traditionelles Visum beantragen, was mehrere Wochen dauern kann.

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EU-Bürger benötigen ab 2025 Reisepass für Tunesien-Einreise

Ab Jänner 2025 müssen EU-Bürger, darunter auch deutsche und österreichische Staatsangehörige, für die Einreise nach Tunesien wieder einen Reisepass vorlegen. Bisher war es möglich, im Rahmen einer Pauschalreise lediglich mit einem Personalausweis nach Tunesien zu reisen. Die neue Regelung gilt jedoch nicht für Staatsbürger Zyperns und der Schweiz, die weiterhin ohne Reisepass einreisen können. Diese Änderung fällt in die Amtszeit des neuen Direktors des tunesischen Fremdenverkehrsamts in Deutschland, Mohamed Saidi. Trotz der Herausforderung zum Amtsantritt wird erwartet, dass Saidi, der den deutschen Markt gut kennt, Lösungen finden wird, um den Tourismus aus Deutschland weiterhin zu fördern. Saidi war bereits von 2011 bis 2016 Leiter des Fremdenverkehrsamts in Frankfurt am Main und verfügt über umfangreiche Erfahrung im Tourismussektor.

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Emirates setzt modernisierte Boeing 777 auch nach Zürich ein

Ab dem 1. Oktober 2024 wird Emirates modernisierte Boeing 777 auf den Strecken nach Zürich und Riad einsetzen. Diese Flugzeuge sind mit neuen Kabinen ausgestattet, darunter die Premium Economy Class, die erstmals im Nahen Osten/GCC eingeführt wird. Genf und Brüssel sind die ersten Städte im Emirates-Streckennetz, die vollständig mit den modernisierten B777 bedient werden. Emirates plant, bis Ende des Jahres 28 Städte mit Premium Economy zu bedienen und bis Dezember 2024 insgesamt 42 Boeing 777-Flugzeuge umzurüsten. Die neuen Kabinen bieten Passagieren in allen Klassen verbesserte Annehmlichkeiten, darunter breitere Sitze in der Business Class und komfortable Ledersitze in der Premium Economy. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenden Modernisierungsstrategie der Fluggesellschaft, die darauf abzielt, das Reiseerlebnis durch verbesserte Ausstattung und Service weiter zu steigern.

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Neue Partnerschaft zwischen Omio und Ryanair

Die Mobilitätsplattform Omio und Europas führende Fluggesellschaft Ryanair haben eine neue Partnerschaft angekündigt. Diese Kooperation ermöglicht es Omio, neben Zug-, Bus- und Fährverbindungen nun auch günstige Ryanair-Flüge anzubieten. Reisende können künftig internationale und Inlandsflüge direkt über die Omio-App buchen. Dies stärkt Omios Position als führende Reiseservice-Plattform in Europa und weltweit. Die Partnerschaft soll den Kunden von Omio ein nahtloses und multimodales Reiseerlebnis bieten, indem Ryanairs umfangreiches Flugangebot in die Omio-Plattform integriert wird. Omio erweitert damit sein Serviceangebot, das bereits Kooperationen mit Unternehmen wie FlixTrain und Uber umfasst. Beide Unternehmen sehen in dieser Allianz einen wichtigen Schritt, um den Kunden noch mehr Auswahlmöglichkeiten und Preistransparenz zu bieten.

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Lufthansa feiert 25 Jahre „help alliance“ mit besonderer Flugzeugbeklebung

Zum 25-jährigen Jubiläum ihrer Hilfsorganisation „help alliance“ sendet die Lufthansa Group ein sichtbares Zeichen der Unterstützung quer über Europa. Ein Airbus A321neo der Lufthansa wird ab Herbst 2024 mit dem Schriftzug „help alliance“ und bunten Handabdrücken, den sogenannten „helping hands“, im europäischen Streckennetz unterwegs sein. Die „help alliance“ wurde 1999 von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lufthansa Group in Frankfurt gegründet und unterstützt seitdem weltweit soziale Projekte. Das Flugzeug würdigt nicht nur die ehrenamtliche Arbeit und die Spender, sondern sammelt auch weiterhin Spenden. Insgesamt 300 Handabdrücke können symbolisch auf dem Flugzeug erworben werden, um Projekte in Afrika und Indien zu finanzieren, die Kindern Schulbücher und Mahlzeiten zur Verfügung stellen. Vivian Spohr, die Schirmherrin der „help alliance“, betont die Bedeutung dieser Unterstützung und die Verantwortung, die Lufthansa damit übernimmt.

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Air Astana fliegt neu nach Phu Quoc

Air Astana erweitert das Streckennetz und bietet ab dem 28. Oktober 2024 eine neue Nonstop-Verbindung zwischen Almaty, Kasachstan, und Phu Quoc, Vietnam, an. Die Fluggesellschaft wird auf dieser Route einen Airbus A321LR einsetzen. Die Flüge starten zunächst zweimal wöchentlich, montags und mittwochs, mit Abflug in Almaty um 22:45 Uhr und Ankunft in Phu Quoc am nächsten Morgen um 8:15 Uhr. Die Rückflüge sind dienstags und donnerstags angesetzt, mit Abflug in Phu Quoc um 9:45 Uhr und Ankunft in Almaty um 15:50 Uhr Ortszeit. Ab Dezember 2024 soll die Frequenz auf vier Flüge pro Woche erhöht werden. Phu Quoc, bekannt für seine malerischen Strände und das klare Wasser, zieht jährlich zahlreiche Urlauber an. Für deutsche Staatsangehörige ist die Einreise nach Vietnam visafrei für Aufenthalte von bis zu 45 Tagen. Reisende aus Österreich und der Schweiz benötigen jedoch ein Visum, das online als e-Visa beantragt werden kann.

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Lange Staus an österreichischen Grenzstellen und Straßensperrungen am Arlberg

Am Samstag kommt es in Österreich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen an mehreren Grenzstellen und wichtigen Straßenverbindungen. Besonders betroffen waren die Übergänge vor dem Karawankentunnel in Kärnten und der Grenzstelle Spielfeld, wo sich der Reiseverkehr aufgrund des Urlauberschichtwechsels staute. Wartezeiten von bis zu einer Stunde waren an diesen Punkten die Regel. In Salzburg sorgte der Grenzübergang Walserberg für Verzögerungen von bis zu 15 Minuten. Zusätzlich kam es auf der Tauernautobahn A10 zu langsamen Verkehrsabschnitten, insbesondere zwischen Salzburg Süd und Puch/Urstein sowie in der Gegenrichtung zwischen dem Knoten Pongau und Werfen. Erschwerend kam hinzu, dass die Arlbergstraße B197 nach einem Murenabgang bei St. Anton seit Freitagabend gesperrt ist. Da der Arlbergtunnel aufgrund von Sanierungsarbeiten ebenfalls nicht befahrbar ist, sind beide Hauptverbindungen über den Arlberg unterbrochen. Der ÖAMTC empfiehlt großräumige Umleitungen über die B198 und das Lechtal oder über Deutschland.

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Lufthansa eröffnet neue Lounge am Flughafen Newark

Lufthansa hat am Newark Liberty International Airport, New Jersey, eine neue Premium-Lounge eröffnet. Die 600 Quadratmeter große Lounge im Terminal B bietet Platz für rund 170 Gäste und soll sowohl Geschäftsreisenden als auch Privatreisenden ein komfortables Ambiente vor dem Abflug bieten. Im Zentrum der Lounge steht die Skyline Bar, die eine breite Auswahl an Getränken, darunter Craft Beer aus New Jersey, sowie regionale kulinarische Angebote präsentiert. Besondere Annehmlichkeiten stehen First Class-Passagieren und HON Circle-Mitgliedern zur Verfügung, darunter ein privater Speisebereich mit à la carte-Menüs. Insgesamt hat Lufthansa rund zehn Millionen Euro in die neue Einrichtung investiert, die den Premiumanspruch der Airline unterstreicht und weltweit Maßstäbe setzen soll.

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Klimakleber-Aktionen am Rücken der Fluggäste

Am Morgen des 15. August 2024 kam es erneut zu Protestaktionen der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ an mehreren deutschen Flughäfen. Während der Flugverkehr in Berlin und Stuttgart weitgehend ungestört blieb, führten die Aktionen an den Flughäfen Nürnberg und Köln-Bonn zu Verzögerungen. Passagiere, die von Flugverspätungen betroffen sind, haben laut der Fluggastrechteverordnung EG 261 unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigungszahlungen und Ersatzleistungen. Fluggastrechteexpertin Nina Staub von AirHelp erklärte jedoch, dass bei Protestaktionen, die nicht durch die Airline verschuldet sind, oft kein Entschädigungsanspruch besteht. Es wird dennoch empfohlen, Belege für zusätzliche Ausgaben aufzubewahren, um mögliche Rückerstattungen von den Fluggesellschaften zu erhalten.

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Flughafenverband ADV verurteilt Störaktionen an deutschen Flughäfen scharf

Der Flughafenverband ADV hat die gestrige Störaktionen der Gruppe „Letzte Generation“ an den Flughäfen Berlin-Brandenburg, Stuttgart, Nürnberg und Köln-Bonn scharf kritisiert. Mitglieder der Gruppe waren widerrechtlich auf das Flughafengelände eingedrungen, was der ADV als „konzertierten Akt der kriminellen Erpressung“ bezeichnet. Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ralph Beisel, forderte eine konsequente Strafverfolgung und eine rasche Verabschiedung der Verschärfung des Luftsicherheitsgesetzes durch den Bundestag. Trotz der Vorfälle betonte Beisel, dass die Sicherheitskonzepte der Flughäfen effektiv funktioniert hätten, um größere Gefahren zu verhindern. Gleichzeitig äußerte er Kritik an der medialen Berichterstattung, die den Aktionen der „Letzten Generation“ zu viel Aufmerksamkeit schenke und damit die Gruppe indirekt unterstütze.

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